Indiana Tribüne, Volume 22, Number 332, Indianapolis, Marion County, 20 August 1899 — Page 1

vr T Av C ch H 0A st lO A -6 C ' i i i s 1 1 i m v w V V Office : No. 18 Süd Alabama Vtrasze. Telephon 1171. Indianapolis. Indiana Sonntag, den 20 August 1899. Jahrgang 22 No. SSS

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V Nach den Philippinen. Wash ington, 19. Aug. DaS 27., 31. und 34 Regiment bekamen heute Befehl nach San Francisco und von dort mit der ersten Tranöpörtgelegenheit nach Manila abzugehen. , D i e deutschen Sänger kommen nicht. New Aork, 19. Aug. Wie eö jetzt den Anschein hat, wird der Kölner und der Wiener Männergesangverein nicht zum Sängerfest nach Brooklyn kommen. Der Plan in Bezug aus öie Reise deS Kölner MännergesangvereinS kann schon als gescheitert angesehea werden. Der Verein stellt sol gende nicht gerade bescheidene Bedingungen an die Brooklyne? FestbeHorde : Bestreitung der Reisekosten zweiter Klasse aus der Bahn hon Köln nach Bremen, sxreie Passage eist r Cojüte über den Ocean und 10 Mark pro Sänger täglich während deö Ausenthalt in den Ver. Staaten. Der Chor wollte mit 80 bis 100 Mann hierherkommei. Doch noch nicht genug hiermit, verlangen die Kölner, die anzu Inebmen sckeinen und wäbnen. die Brooklyner Sänger waren mlt den ' ' ' .derbilt versckwaaert. nock die Kleinlgkelt von 50,000 Mark, wovon ltt tnt bQx Antritt der Reise und der Rest vor Abhaltung dtS ersten Concertes gezahlt werden soll. Viel bescheidener ist der Wiener Männergesangverein, welcher auch zur Amerikasahrt bereit ist und nur freie MeereSsahrt und Verpflegung in Amerika beansprucht. Ja der Form hat der Vorstand der Wiener" eine 6m psehlung an den Verein gemacht und dessen Annahme scheint gesichert. Doch ist eS noch sehr fraglich, ob die Brooklyner Sänger die, sich nach mäßigen Schätzungen immer noch aus 510.000 belaufenden Kosten, erschwingen können. iJtm 'nlyunasmus, oer ncy in h'kfigen Kreisen zuerst kundgab, als von der Betheiligung ausländischer Vereine die Rede war, ist die Ernüchterung gefolgt und eS werden j,tzt dahin timmen läut, daß man den Nahmen deö Festes nicht ungebührlich auödehnen und sich lieber in weisen Schranken kalten solle. 7)a fteß wird an und Dimensionen an. v nehmen, als irgend ein rühereö SänLerfefl unb außer financiellen Beden. ken ist zu berücksichtigen, daß daö Pro. gramm schon, wie es bisher entworfen llft, eine guue von btcw und es oeö isuken zu vlez wäre, wenn man ton den Wsener Sängern, wie diese es wünschen, noch ein Concert ausfüllen ließe. c:... Die ganze schwerwiegende Frage wird jedenfalls in der nächsten Delert.,fn. m,ttnmmhtn -.-" ..ö Entscheidung gebracht werden. zur Maßregeln zu Gunsten der S t r e i k e r. yalranooga, xcnn. .19 viug. m m M ti m mm m X Kam iUtUUMlU iU UUV VU wiuniuiu ...c.. . IjUUlll Ul VIC lt(liIUUCll KUpCUVUll' fif QYaw4S 5? ff i wm m OKfsAA II t U l V f UilU i i 1 1 V Vs'llIK 4UVtlU( Verordnung wurde erlassen, daß neue Motorsuhrer ln Zurunft 1ö Tage van einem Sackverstandlaen auSaeblldet werden sollen, ehe sie die- Führung von TrolleycarS übernehmen dürfen. Auch ist durch weitere Verordnung einer anderen Compagnie der Betrieb von Conkurrenz. Linien durch Straßen, die mit den bestehenden Bahnlinien parallel lausen, gestattet worden. Schreckliche Hinrichtung. ColumbuS, O., 19. August. Kurz nach Mitternacht wurde Bruno KirbeS wegen Ermordung seiner Toch ter in Dayton im November l. IS. im esigen Gefängnisse hingerichtet. Kir. bti sllNsl kUlliaeN SckkitteS Nück den, o u v -7 w " eleliiif luftle und verzog keine , Miene, als ihm die Riemen angelegt wurden. Aus die Frage, ob er noch etwas zu sagen habe, antwortete er mi lauter Stimme Nein." Biö zu sei. nem Tode hatte er guten Appetit, lit aber seit einer Woche an Schlaflosigkeit. Die Electrocution ging mit Hinder Nissen vor sich. Das Gesicht des De

linqenten wurde schrecklich verbrannt!

und biö zur Unkenntlichkeit entstellt. Der erste Strom, welcher 1750 Volt enthielt und 17 Sekunden anhielt, führte den Tod nicht herbei, weöhalb ein weiterer, 2500 Voltö enthaltend, angedreht wurde. AIS der Tod eingetreten war und die Kappe entfernt wurde, bot sich den Zuschauern ein schrecklicher Anblick. Der Vorderkops war schrecklich zugerichtet, ja sogar der Riemen und die Kappe waren angebrannt. Die Augen waren auSgebrannt. Die Aerzte glauben, daß der Kopfriemen schlecht angebracht und die Verbindung der Elektrizität Mangel. haft war. Sie glauben aber, daß KirbeS beim ersten Schlag daS Be. wußtsein verloren hatte, so daß er nicht zu leiden brauchte. Die Revolution in San D o m i n g o. Ca p Ha tie n, 19. Aug. Die Truppenverstärkungen, welche zur Un erdrückung der Revolution abgeschickt wurden, find von den Revolutionären angegriffen und geschlagen worden. Schneiders Depesche. Paris, 19. August. Der Korre. pondent des Petit Bleu" schreibt von RenneS, daß Mercier behaupten wird, der Brief Schneiders sei eine Fälschung. Der Figaro" sagt : Gen. Mercier wird, wenn er seine Ehrlichkeit be. weisen will, die Person bezeichnen müssen, von welcher er den Brief bekam, und wird nachweisen müsse, daß er denselben aus legitimem Wege er. hielt. JaureS verlangt in der Petite Re. publique" eine Untersuchung der Sache. DaS Echo de Paris" sagt : Solche Manöver der Ausländer, um daS Geicht zu beeinflussen, waren vorauSzuehen. Eine erstaunliche Enth ü l l u n g. R e n n e S, 19, August. ES hat den Anschein, alS ob daS gefälschte Bor. dereau selbst nur die Fälschung einer Fälschung, oder besser gesagt, eine Ab. schuft deö gefälschten Bordereau ist. 3m gestrigen Verhör der Mad. Henry gab dieselbe an, ihr Mann habe es nach Hause gebracht und eö im Speisezimmer untersucht, wobei sie zugesehen habe. Sie gab dann aus Fragen zu, daß ein Theil deö TischeS mit Oeltuch belegt während der andere die Holzplatte bildete. Auf beiden Theilen habe daö Papier gelegen. Nun hat aber Esterhazy vor drei Wochen den Zeitungen daS engeblich ächte Bordereau für $4000 angeboten, aber kei. nen Käufer dafür gesunden. ES heißt jedoch,eö sei dem Präsidenten deö Ge. richtöhofes zugeschickt worden. Durch mikroskopische ' Untersuchung wrde festgestellt, daß sich aus der Rückseite genaue Eindrücke der Figuren deö Oeltucheö und der Holzteztur deö Tischeö besinden. Darauö erklärte sich die Frage deS Richters an Mad. Henry. Zenn daS so ist, dann ist daö dem Ge. richtshos offiziell vorliegendeBordereau eine Nachschrift und kann nicht die Handschrist von Dreysuö sein. Die Sache mag - von großer Bedeutung werden. Kriegslisten. In allen bisherigen Kriegen hat neden der Tapferkeit' auch die List eil c hervorragende Rollr gespielt. Ob dies auch im Kriege der Zukunft der Fau sein wird, weiß Niemand zu sagen. Die ungeheure Trag- und Durchschlags kraft der' verschiedenen Geschosse, das rauchlose Pulver werden der Kriegführung des nächsten Jahrhunderts einen Charakter geben, der ganz von dem abweicht, was man bisher Kampf zu nennen pflegte. Heere werden sich mit einander auf ungeheure Entfernungen schlagen, ohne sich nur zu sehen, die Ausdehnung der Schlachtlinie wird so gewaltig m die Lange gehen, dak man auf dem einen Flügel nichts von dem wissen kann, was auf dem andern vorgeht, und Überraschungen. Bestürzun gen. Gelegenheiten zu persönlicherAusZeichnung werden sich vielleicht oedeutend vermindern. Daß Niemand sich von der Strategie und Taktik de zukünftigen Krieges eine klare Vorfiel lung machen tann, ist ja einer der Gründe, aus dem die europäischen

Machte den 'Ausdruck eines 'Krieaes so

lebhaft zu vermeiden trachten. In früheren Zeiten war das anders. Da konnten feindliche Heere sich ziemlich gefahrlos erheblich nähern, da spielte der Einzelkampf eine beträchtliche NoUe. da war Gelegenheit zu allerhand geschickten Täuschungen und Überrumpelungen. Welch schreckenerregende nächtliche Ueberfälle wurden da im Schutze der Dunkelheit ausgeführt, die heute, im Zeitalter der elekirischen Scheinwerfer, aussichtslos wären! Besonders zur Zeit der napoleonischen Kriege, in denen ja eine ganz neue Art der Strategie aufkam, wurde in der Anwendung von Kriegslisten Erstaunliches geleistet, und in den unlängst erschienenen Erinnerungen des französischen Generals Marcellin de Marbot liest man mit Interesse so manches verwegene und fesselnde Husarenstückchen. Im österreichischen Feldzuge war die Brücke von Spitz vom Fürsten Auersperg sehr stark mit Infanterie und Artillerie besetzt und mußte von den Franzosen um jeden Preis besetzt werden. Einige Tage vorher hatte Napo leon mit General Giaulac weaen eines Waffenstillstandes verhandelt, die Bezprecyungen waren abgebrochen und dann wieder forrgesetzt worden. Dies machten sich die Marschälle Murat l.nd Lannes zu Nutze, indem sie nur von einigen Officieren gefolgt, auf die Brücke zuschritten, unter den Rufen, der Waffenstillstand sei geschlossen. Ihren Truppen befahlen sie langjam nachzukommen. Schritt für Schritt vorgehend, erklärten sie allen Posten und Unterbefehlshabern immer wieder, es sei Waffenrube, ganz allmälig kaznen mehr französische Grenadiere ihnen nach und drängten die österreichische Posten sanft zurück. Als nun die Artillerie Verdacht schöpfte und feuern wollte, setzten sich die Marschälle aus die Geschütze und verlangten den Oberbefehlshaber zu sprechen, indem sie den Officieren versickerten.sie hätten mit ihren Köpfen für jede Verletzung der Waffenruhe einzustehen. Das erzählten sie auck dem General, der. von Hause aus kein großer Diplomat, in's (schwanken gerieth und zuletzt, da schon eine Menge Franzosen aus der Brücke standen, sie ganz räumen ließ, so daß der wichtige Uebergang ohne Schwertstreich in die Hände der Franzosen kam. Marbot. der diese Geschichte erzählt, fügt selbst hinzu, daß er eine solche Kriegslist für unerlaubt halte und sie als commandirender General niemals anwenden würde. Dagegen führt er eine List Massena's an. die er für weise und vollständig berechtigt anerkennt, obwohl sie sich gegen ihn selbst kehrte. Während der Belagerung von Genua, als Marbot noch ein blutjunger Ossicier war. fiel sein Vater, ein hochverdienter General. Der junge Marbot war dadurch moralisch völlig zerschmettert. Eigentlich hätte der Todte nun mit allen militärischen Ehren beerdigt werden müssen. Allein Massena sagte sich, daß eine so traurige Ceremonie sowie der Anblick eines hinter der Leiche schluchzend hergehenden Officiers dcn Muth der durch Hunger und Anstrengungen an sich schon sehr deprimirten Truppen noch mehr vermindern würde. Er besuchte daher selbst den jungen Marbot. tröstete ihn, besprach allerHand Dienstliches mit ihm und während dessen wurde der gefallene General in aller Stille beigesetzt. Der Officier schäumte vor Entrüstung, als er dies hörft, nachdem das Begrähniß vorüber war: her Massena bewies ihm, daß er so hatte handeln müssen, um ihn selbst und die. Truppen nicht zu entmuthigen. und Marbot begnügte sich mit einem stillen Gebet am Grabe seines Vaters. Auch Napoleon selbst war BZeister in kleinen Listen und Kniffen. UmUtelhar vor der Schlacht hei Austerlitz gaben sich Oesterreich und Rußland bekanntsich die größte Mühe, Preußen jlum Eintritt in den Bund gegen Napoleon zu veranlassen, damit sein Heer von Schlesien aus Napoleon, der in Mähren stand, in den Rücken fiele. Friedrich Wilhelm zagte jedoch und wollte erst abwarten, wer von den Dreien Sieger bleiben würde. Er schickte daher bekanntlich unter einem dchlomatischen Vorwande den Grafen Haugwitz in's französische Lager, um schere Nachrichten über die Stimmung nid die Verhältnisse daselbst zu erbal ken. Nun war einige Zeit vorher ein österreichisches, von JeLichich commandirtes Corps von Augereau geschlagen und gefangen, und seine Fahnen. Kanonen etc. dem Kaiser übergeben wor den. Das benutzte Napoleon, der wußte, daß die Action in Berlin noch unbekannt war. zu einer seltsamen Komödie. um auf Haugwitz besonderen. rr . l. ... i"C I " flJL ln.oru zu macycn. ncfj nainiity. Wie im Theater, nach Haugwitz' Anjunft die ganze Scene noch einmal rca chen. ließ sich, als er mit Haugwitz dijlirte. durch Musit qn'z Fenster rufen, unh spielte den Ueberraschten. als man t r fc..3 Cf..Z a i ton uver oen .iivea oes Äuizuas unici

richtete. Der Bri?4 luqereaus ivax

wieder zugesiegelt worden und wurde ?och einmal Oerlesen. die erbeuteren Fahnen wurden noch einmal übergeben, ohne daß Napoleon mit den Wimpern zuckte, und Marbot erzählte mit phantastischen Uebertreibungen Einzelheiten aus der Schlacht. Der Gesandte war ganz verblüfft, als Napoleon sich mit denWorten an ihn wendete: ..Sie sehen. Herr Graf, meine Truppen sind auf allen Punkten siegreich das österreichische Heer ist vernichtet, die Russen werden es auch bald-sein." Als die Komödie zu Ende war. wollte Napoleon natürlich während der bevorstehenden Scklacht keine fremden Aufpasser bei sich haben und sagte zu Haugwitz. er könne ihm im Interesse seiner Sicherheit unmöglich rathen, länger im Lager zu bleiben, da die Heere jeden Augenblick aneinander gerathen könn ten; er solle lieber nach Wien zu Talleyrand fahren. Haugwitz fiel richtig darauf hinein und berichtete nach Berlin. was Napoleon gewollt hatte. Ein Meisterstückchen führte Napolecn kurz vor der Schlacht bei Wagram aus. als es galt, die geeignete Stelle für den Schlag einer Brücke zu erkunden: die Oesterreicher standen am an deren Ufer. Einzelne Franzosen, die an die Böschung kamen, um Wasser zu schöpfen oder dergleichen, beschossen sie nicht, weil solche schwer zu treffen waren; sowie sich aber größere französische Trupps zeigten, knallten sie los. Napoleon und Massena steckten sich also in Unterofficiersuniform. General St. Eroix folgte als Gemeiner verkleidet. So gingen die Drei ohne Gefolge am gesichts des Feindes bis an den Rank des Wassers, und St. Eroix entkleidete sich und nahm ein Bad. Napoleon unc der Marschall legten die Mäntel at und machten Miene, auch in's Wassei zu steigen. In der Weise sahen sie sick die Stelle des künftigen Brückenschlag ges genau an und kehrten dann unan gefochten in's Hauptquartier zurück. Eines Tages hatte Napoleon Ver dacbt.' daß sich während er d.'e Insel Lobau befestigte, in ein Regiment eir von den Oesterreichern gesandtem Spion eingeschlichcn hätte. Um ihn zr entdecken, kam er auf ein geniales MitU. Er ließ das ganze Regiment bis auf die Marketender antreten. Danr dielt er eine kurze Ansprache, in der ei die Anwesenheit eines Spions mit' theilte, und befahl, daß jeder sich seinc Nachbarn zur Rechten und Linken genau ansehe. Schließlich wurde denr auch ein Mensch entdeckt, den keine, kannte, und, in'S Gebet genommen, ge stand er alles ein. Es war ein Pariser, der Schulden halber nach Oesterreiä geflohen war und sich einer auf den Schlachtfelde von Eßling gefundener, französischen Uniform bemächtigt hatte In der einen Nacht fuhr er zum Erzherzog Carl in einem Nachen über bis Donau, um Bericht zu erstatten, in de, nächsten kehrte er auf die Insel zurück Er wurde erschossen. Man weiß, daß kurz vor Ausdruck des Krieges von 1812 Tschernitschew ein Jugendfreund des Kaisers Alexander. in Paris unter dem Vorwand, eines Liebesverhältnisses als diplomatischer Spion lebte und sich die französischen Mobilmachungs - Pläne verschaffte. Napoleon stellte sich darübe, ungeheuer entrüstet und ließ den Helfershelfer. einen Beamten im KriegsMinisterium, erschießen in Wahrheit hatt: er es in Petersburg gan.' ebenso machen lassen. General Lauriston hatte sich dort die Originalkupferplatten der russischen Generalstabskarten verschafft und sie heimlich über dii Grenze geschmuggelt, ohne daß Polizeund Zollbehörde etwas merkten. . Napoleon ließ die russischen Schriftlicher durch lateinische ersetzen, die Karter drucken und den Truppenstäben zugehen. Geschmuggelt wurde damals überHaupt außerordentlich viel. Die Kai: serin Iosephine war die erste, die di, Continentalsperre und die Zollgesetz, übertrat. Die Generale mußten ihi aus allen LändernStoffe undSchmuckfachen zuschicken, und die Burschen de, Officiere. welche den Courierdiens zwischen Paris und den Hauptquartieren versahen, wurden bestochen, di, Packete unter das Reisegepäck zu bringen. Vom Kasernenhof. ....Der dritte Mann im ersten Gliede .... den Bauch mehr zurück!.... Mensch! Sie sollen Ihre Futterkiste mehr urücknehmen, oder soll ick vielleicht erst bci'n Magistrat wegen Ihre zu weit Lorstehende Vorderfront det Enteignung verfahren nnlein?" Wenn Ihr ein gute Mit. tel haben wollt, Euer Blut zu reinigen, die Nerven zu stärken und die Constitution zu kräftigen, braucht Hood'S Sarsaparilla. Gebraucht nur Hood'S. Hood'S Pillen heilen Brechreiz. Kopfschmerzen auS dem Magen und Unverbaulichkeit,

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