Indiana Tribüne, Volume 22, Number 331, Indianapolis, Marion County, 19 August 1899 — Page 2

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ZnOtlZns Trwüne. EischcW Taglich und SonmsF Dttgttch Tribüne- kostet durch len Krlftt J Vwti per Zoch. dl GontagIrtSS"k kc, perOoche. Srtbt.uftsraai IS Seats ata W .xt der,, er oft cttftetfilft ( CUU plgeschi i ,rUHie,hlng V pv W. Cmt 18 OSd kttadama etratz Indianapolis, Ind., 19. August 1899. , vnkeegröftn Sängerin. ' Da? vornehme Paris hat wieder ein pikantes Skandalhistö?chn zu bespre chen. Bei einem großen Empfange, den der Dichter MarquiZ v. M. kürzlich veranstaltete, hinderte die Gegentvarr der Herzogin von Mecklenburg und des Landgrafen von Hessen eine gewisse Amerikanerin, die vor wenigen Jahren sich für ein paar Millionen Dollars einen französischen Grafen kaufte, nicht im mindesten daran, ihren gankeewitz auszuüben. Comtesse de Castellane, an beten Erscheinen in .der Gesellschaft ohne ihren Gatten man bereits gewöhnt ' ist, betrat den Saal allein. Ihre wunderschöne Toileite von sehr leichtem mattblauem Sammet mit einem hinten und vorn spitz auskaufenden Ueberwurf von prachtvoller alter Spitze erregte allgemeines Auffehen. Noch mehr aber fiel es auf, daß die schöne Aankeegra sin nicht wie sonst mit Diamanten überladen war, sondern nur ein einziges Schmuckstück angelegt hatte. An ihrem Halse prangte ein von zahllosen Brillanten umgebener viereckig geschnitten Türkis von ungewöhnlicher Größe. Der Gemahl der Dame war, wie diese auch erwartet hatte, bereits anwesend. In seiner Gesellschaft befand sich eine dank ihrer herrlichen Stimme und ihres erstaunlich gelben Haares schnell zu großer Berühmtheit gelangte russische Sängerin, Mlle. Katia. Ms Comte Castellane seine Frau erblickte, schritt er ihr entgegen, um sie zu begrüßen. Plötzlich aber blieb er stehen und starrte wie gebannt auf das blaue Juwel, mit dem sie ihren Taillenausschnitt verziert hatte. Mme. la Comtesse sah ihrem Eheherrn mit strahlendem Lächeln in das verdutzte Geü&t, Sie schien in ausgezeichneter

" aune zu sein und reichte dem Zögernden mit einem übermüthigen Scherz Worte die Hand. Wenige Minuten später war der Graf wieder an der Seite der verführerischen Russin. Seinem geratheten Gesicht nach zu urtheilen befand er sich in großer Erregung und Mlle. Katia sah sehr deprimirt und verlegen aus. Bald gingen die Beiden auseinander und die Sängerin manövrirte so lange, bis sie in die unmittelbare Nähe der Gräfin gelangte. Ihre Augen hefteten sich dabei wie

durch Zaubergewalt angezogen immer nur auf den magnetischen Turkls. Endlich beging Mlle. Katia die Unkll'.ihe'.t, sich der Comtesse, die so that, ils bemerke sie die Annäherung ihrer Nebenbuhlerin gar nicht, gerade gegenüber an einen der kleinen Tisch? zu seen. Auf diesen Moment schien die Amerikanerin nur gewartet zu haben. Mit einer schnellen Bewegung wendete sie sich der .Bühnenprinzessin" zu und - sagte so laut, daß alle Anwesenden aufhorchten: Madame, Sie irren sich durchaus nicht. Dies und sie zeigte auf die Türkisnadel an ihrer Brust ist ein und dasselbe Juwel, das mein Gatte vor einigen Monaten meinem Schmuckkasten entnahm und Ihnen zum Geschenk machte." Mlle. Katia wurde todtenblaß und versuchte, sich au dem Staube zu machen. Die Comtesse aber legte ihren Fächer auf den Arm ihres Opfers und fuhr noch lauter als vorher fort: Sie verkauf ien die Nadel iyrnn in Petersburg für 10.000 Rubel, und mein Juwelier, der den Auftrag hatte, die Spur des Schmuckstückes zu verfolgen, kaufte es für 25.000 Francs zurück. Sie sehen also, daß der Türkis jetzt wieder mein .rechtmäßiges Eigenthum 'is! und nun ersuche ich Sie. mich mchr weiter zu belästigen.- Ein Flüstern, Räuspern und Kichern ging durch die Gruppen der aristokratischen Gäste. Die schöne Katia sank halb bewußtlos in ihren Stuhl zurück, wurde aber in der nachsten Sekunde den boshaft lächelnden Blicken der Zeugen ihrer Niederlage durch einen ganzen Trupp junger Kavaliere entzogen, die sich mitleidig um sie herumstellten und sie zu trösten suchten. Mme. la Comtesse schritt in größter Seelenruhe davon; sie ließ ihre Schleppe in ihrer ganzen Breite über das Parkett schleifen und schaute mit sehr zufriedener Miene drein. Der Herr Gemahl und auch die gedemüthigte Sängerin waren bald darauf natürlich verschwunden. Zwei Criminalschutzleute verhafteten am Hafen in Mannheim den Kohlenträger August Genth, der im Verdachte stand, sich an seinem Töchterchen sittlich vergangen zu haben. Als sie mit dem Häftling über die erste Drehbrücke nächst dem Lagerhaus der Mannheimer LagerHausgesellschaft schritten, sprangGenth iiber's Geländer und verschwand in n Wellen. I n R i o Grande hat die Menge eine grauenhafte Lynchjustiz ausgeübt. Angeklagt war der in Marseille geborene 36jährige Jean Pomare. ein dreijähriges Kind in viehischster Wei'e vergewaltigt zu haben. Nach seiner Vernehmung und dem Zeugenderhör drang' nun plötzlich eine Volks, menge mit Schüssen und Steinwürfen in daö Quartel der Guarda Municipal und schleppte den Verbrecher auf bic Straße. Hur wurde zuvörderst ein nicht naher zu beschreibende, grauenhafte Operation an ihm vorgenommen, worauf man ihn an die Schweife von Eseln band und so durch die Straßen zu der Stelle schleifte, an welcher daZ Verbrechen begangen wurde. Hier endlich wurde er auf einem Scheiterhaufer verbrannt. '

vrausame Inquisition. Ueber einen Act grausamer Jnquisition, der als würdiges Seitenstück der ungarischen Folterscenen veröffentlicht zu werden verdient, berichtet ein kauka-

sisches Blatt, der Tiflisky Listok: Schon seit längerer Zeit kam es in dem beim Dorfe Sadon im Terek - Gebiet belegenen und einem belgischen Eapl talisten - Consortium gehörenden Erzbergwerke unter den Arbeitern zu ver schiedenen Unruhen, die aus dem Grunde entstanden, weil die Direction, ausschließlich aus Belgiern bestehend, die Arbeiter oft für ganz geringe Vergehen prügeln ließ und in den meisten Fallen, mit Ausnahme derer, bei denen die Polizei selbst eingriff, eigene Gerechtlgkeit ausübte. Kürzlich ver schwand auf ganz unerklärliche Weise alles Geld aus der Hauptcasse des Fa brikcomptoirs der belgischen Compagnie. obne dafo iraend ein Schloß der zehn ins. Gebäude führenden Thüren verletzt gewesen wäre oder irgend ein Schlüssel zu denselben gefehlt hätte. Der Verdacht, das Geld gestohlen zu haben, fiel auf zehn minderjährige, in der Fabrik beschäftigte Arbeiter, eigentlich noch Knaben, doch hielten die Directoren es für unnöthig, den Vorfall der Polizei anzuzeigen, sondern über nahmen sewst die Rolle von Polizei und Untersuchungsrichter. Die Kna ben wurden in ein mit vergitterten Fenstern versehenes Gemach untergebracht und dort drei Tage gefangen gehalten, ohne daß ihnen irgend welche Nahrung gereicht wurde, damit sie den Dlcbstahl eingestanden. AIs die Kna ben nach dieser die Folter einleitenden Hungerkur die That nicht eingestehen wollten, und bestritten, an dem Diebstahl irgend betheillgt zu sein,. betrat der erste Director mit fünf aus dem Bergwerk angestellten belgischen Mnstern und einem Ossetiner den Raum, in dem die Knaben gefangen gehalten wurden, und die Jnquijltion begann. Die Knaben wurden entkleidet und von den fünf Angestellten mit Stockhieben bearbeitet, wobei der Ossetiner dazwi schen rief: Sagt, daß ihr das Geld gestohlen habt, sonst wird man euch tödten!" Als die Stockhiebe nichts Haifen. wurden die Knaben einzeln gesol tert. Man hob ihnen die Augenlidern auf und durchstach sie mit Nadeln, stieß die lautschreienden Opfer aeaen die Wand und schlug sie beim Niederstür zen mit Stöcken solange auf Brust und Bauch, bis sie die Besinnung verloren. Das half den unglücklichen Opfern jedoch nur wenig, da ihre Peiniger sie durch kalte Douchen wieder ins Be wußtsetn zurückriefen, um sie von neuem zu foltern. Da die Körper der Knaben blutrünstig und von den entsetzlichen Hieben ganz geschwollen waren, so schritt man dazu, ihnen einzelne Backenzähne auszubrechen, und als das nichts half, faustgroße Steine in ihren Mund zu pressen und den Unterkiefer mit einem starken Riemen an den Kopf anzuspannen, wobei ihnen mit einem Reoolverkolben gegen die Stirn geklopft wurde, bis die Knaben von Schmerzen gequält, jede Rechenschaft über sich verloren und standen, das Geld gestohlen zu haben. Dieser Inquisitionsact kam jedoch der Polizei ;u Ohren und sie begann die Knaben zu suchen, über deren Verbleib die Direction nichts zu wissen vorgab, weil sie den Knaben Zeit lassen wollte, wieder ein menschliches Aussehen zu gewrn nen. Erst nach einer Woche gelang es der Polizei, die Knaben in ihrer Folterkammer zu entdecken und sie aus der Haft zu befreien. Ihr Zustand war ein so entsetzlicher, daß viele von ihnen nicht sprechen konnten; der Korper war blauschwarz und geschwollen und die AugenNder mit einer Blutkruste überdeckt. Die Polizei stellte die Grausamleiten fest und zog die Directoren vor Gerichts , FadS" der Radlerwelt. Die Ankündigung, daß unser großer Zweirad - Trust" eine Einförmigteit in den Gattungen der Zweiräder herbeiführen werde, hat nicht nur keine Bestätigung gesunden, sondern es heißt jetzt, daß eine größere Vielfältigkeit der taylrosse, als je zuvor, in naher Zu kunft zu erwerben sei. Und das hängt mit einer Erscheinung zusammen, welchc in Verbindung mit gewissen anderen Erscheinungen unseres öffentlichen Lebens auch für die nicht - radelnde Welt von Interesse ist. Auch in unserer Radlerwelt scheinen sich nämlich zum Theil aristokratische oder wenigstens protzen - aristocratische, Gelüste immer stärker geltend zu machen. Die ganze Radlerei ist etwas zu gewöhnliches, zu Plebejisches, zu demokratisches geworden, und gewisse radelnde Elemente fühlen daher ein dringendes Bedürfniß, sich durch das Aeußere ihrer Stahlrößlein von dem gewöhnlichen adelnden Pöbel" abzusondern. Bereits hat die Neigung, sicq Zweiräder auf Bestellung anfertigen zu lassen. statt sie fertig zu kaufen, ziemlich weit um sich gegriffen, und es wird in Aussicht gestellt, daß wir schon in der nächsten Saison alle möglichen seltsamen und bizarren Formen von Zwei rädern oder zugehörigen Sätteln u. s. erblicken würden. Denn Tausende wollen auch in dieser Beziehung etwas haben, das nicht der erste Beste haben kann, und sich für ihre vornehme, tU genartige Individualität" bewundern lassen. An solchen Stahlrossen wird dann weiter nichts mehr fehlen, als ein Familienwappen. Und bald mag auch dieses noch kommen! , ,,, , Von einem sehr schweren Gewitter wurde Dochester - County. Maryland, heimgesucht. Der Laden von G. A. Mace in Mt. Holly. fünf Meilen von Cambridge, wurde vom Blitz getroffen und eingeäschert. In hiioh-Camp entkam Charles Webster von East Newmarket mit knapper Noth, da ein Blitz in das Bett einschlug, in dem er lag, und ein Loch in dasselbe brannte. Die Scheunen von I. B. Handley bei Cambridge wurden ebenfalls vom All getroffen.

Die Pensionen der Todten. Die Fabel des berühmten Gogol', schen Romanes Die todten Seelen" ist m einer mvdernisirten Form in Buda-

pesi zur Wirklichkeit geworden. Tschitschikofs, der Held jenes Roma nes, kauft" in Rußland Leibeigene, die bereits verstorben, aber in den Bauernkatastern der Steuerämter noch nicht gelöscht sind; dieserart wird er der creditfähige nominelle Besitzer von so und so vielen tausend Seelen. In Budapest hat ein alter Schwindler Todte lebendig gemacht, um Pensio nen für sie zu erheben. Schon seit dem Frühjahr 1897 wurde in Budapest die Untersuchung rn großartigen Pen sionsbetrügereien geführt, ohne daß es gelang, dem Betrüger auf die Spur zu kommen. Zu jener Zeit fiel es dem Rechnungsrath Kovacs auf, daß sich unter den Pensionsquittungen auch solche von alten Herren in großer Zahl befanden, welche bereits lange das hundertste Lebensjahr überschritten haben mußten. Eine nähere Prüfung ergab, daß die Quittungen gefälscht waren. Die Untersuchung wurde nun ganz im Geheimen geführt, und sonst niemand erhielt hiervon Kenntniß, als Onkel Gubics", wie der pensionirte Finanzrath Georg Gubics im Amte, wo er sich oft sehen ließ, wegen seiner Liebenswürdigkeit und Zuvorkommenheit allgemein genannt wurden Der 73 Jcchre alte Herr reichte allmonatlich bei der Kasse nicht nur für sich, sondern auch aus Gefälligkeit für mehrere sei ner ehemaligen College, welchen wegen ihrer Gebrechlichkeit und Alters. schwäche daö Warten im Amtslokal sehr schwer fiel, die Pensionsquittun gen ein und Rechnungsrath Kovacs ersuchte nun Gubics. auf den auch nicht der Schatten eines Verdachtes fiel, bei der Kasse Acht zu geben, ob er den Thäter nicht entdecke. Damit war der Bock zum Gärtner gemacht. Seitdem stellte Gubics seine Manipulationen ein. Die Untersuchung ergab endlich zur allgemeinen Ueberraschung meEnt larvung des guten Onkels Gubics" Man nimmt an, daß noch weitere Ver Haftungen erfolgen werden, da Gubics nicht ohne Complicen gearbeitet haben kann. Gleich bei seiner ersten Vernehmung gab er übrigens zu. den Fiscus um mehr als 70.000 Gulden betrogen zu haben. Von der Flnanzdirechon wird der Schaden aber auf nahezu 100.000 Gulden geschätzt. Gubics selbst bezog eine Pension von 1100 Gulden; er ist Wittwer und hat sechs Kinder. fünf Mädchen und einen Sohn. Zwei seiner Tochter sind verheirathet. Sem Sohn ist. wie der Vater selbst erklärte. ein Taugenichts, der ihm viele Ausgaben verursachte. Das Motiv zu seinen Betrügereien ist Geldnoth gewesen. Oberammergau in Frankreich. In dem idyllisch gelegenen Vogesendorfe Mnil en Zantois haben die Franzosen, nach dem Beispiele der deutschen bäuerlichen Passionsspiele. seit vorigem Jahre Mysterienvorstellungen arrangirt. die nun schon lebhaften Zulauf find-en. Zum eigentlichen Passionsspiele fehlt aber den Franzo fen die Naivetät und so hat der poetisch begabte Pfarrer des Ortes die Jung frau von Orleans zur Heldin des re ligiösen Dramas gemacht. Abb Meignen hat den Vorgang in acht Bilder eingetheilt und ist vornehmlich darauf bedacht gewesen, durch stimmungsvolle Jnscenilung und prächtige Auszüge der Schaulust Befriedigung zu gewah ren. Dank der reichen materiellen Um terstlltzung. welche das Unternehmen gesunden hat. konnte die Bühne um eine mächtige alte Linde, die im Volksmunde noch als Druidenbaum gilt. hundert Quadratmeter groß aufgerlch tet werden. In ganz Frankreich prangen schöne Plakate, welche das Spiel ankündigen und Jeanne d'Arc in Rü stung mit der alten Fahne Frankreichs. b;r Oriflamme. hoch zu Roß zeigen Die Truppe ist gut einstudirt. und gerade der Dialectanklang in der Declamation wird als eigenartig und wirksam gerühmt. Für die Darstellung bet Hauptrolle wurden drei der Dorfscho nen gewonnen, welche abwechselnd ihrk schlanken Gestalten in die eherne Rüstung stecken. Ort und Art des Unternehmens bringen es mit sich, daß dem Stucke und seinem Effecte die unverkennbare Tendenz gegeben wurde, fül die Revancheidee und svr den Könic, von Frankreich Begeisterung zu wecken Die Königskrönung ist besonders reich ausgestattet und bei der Berufuna Jo Hannas leisten die heilige Margarethe und die heilige Catharina der Muttel Gottes Assistenz. Die Berufung ge. schieht ganz wie in Schillers Dichtung nur verstehen heute die Franzosen jem Verse anders, m denen es heißt: .Den stolzen Ueberwinder nieder schlagen! Umwälzen wi du seines GlückeZ k Rad, Errettung bring'n Frankreichs Hel densöhnen, Das .Land" bfrei'n und seinen König krönen. Das sind die Passionsspiele des mo. dernen Frankreichs. Beim Baden am Strand. von Seabreeze, Fla., wurde Fräuleu Nellie Adams vom Blitz erschlagen. Vom Blitz erschlagen würd, in Cottage Grove, Henry County Tenn., das greise Ehepaar McConnell Beiden verbrannten die Kleider an Leibe. A l l g e m e i n e T r a u e r u n t e r den Rittern von der Landstraße wird der Tod des 82 Jahre alten Junggesellen John Jrvin in Vanceburg. Ky., erregen. Der Greis, welcher , stocktaub war. hatte für jeden Tramp, der an seine Thür klopfte, einen Imbiß und eventuell ein Nachtlager und so konnte es denn nicht fehlen, daß sein Name von Marne bis Callsornlen wohl bekannt war. Sein Ende war ein recht trauriges, denn er wurde von einem Zuge der (L & O. Bahn überfahren und eradut ... .

Vltue aus Nstur und Heilkunde. V o m M a r I. Helligkeitsmessungen des Planeten Mars hat unter Verwendung eines Zollner'schen Photometers Frau von Prittwitz zu Berlin in diesem Jahre angestellt. Wie der Astronom Berberich in der Naturwissenschaftlichen Rundschau" mittheilt, lieferte der Ap. parat ein punktförmiges Bild des Mars, wobei durch ein bläuliches Glas

die rothe Farbe des Planeten m Weiß verwandelt wurde. Unter Berückllchtigung der wechselnden Entfernungen von Sonne und Erde, sowie des Einflusses der Phase wurde als mittlere Helligkeit des Mars in mittlerer OpPosition der Werth 1.87 (in Sterngrößenklasse) erhalten. Der Mars also um 2,87 Grad heller als ern Nor malstern erster Größe. Prof. Müller in Potsdam hat früher die Helligkeit des MarS gleich 1,97 Grad bestimmt Ein wesentlicher Unterschied zwischen beiden Resultaten besteht somit nicht dieBeobachtungen von Frau von Pntt witz sind daher als ein werthvoller Bei trag zur physischen Kenntniß des inte ressanten Planeten anzusehen. DasMylodon. Dr. R. Hauthal vom La Plata Mrseum, der eben nach Buenos Ayres zurückgekehrt ist. hat sich in den letzten Monaten mit Nachforschungen nach dem räthselhaften Thier" in der Wildnik Vataaoniens beschäftig. Er machte Ausgrabungen in einer Höhle die den Eingeborenen als Seiio de In ultirna Eaperanza" bekannt war.und er entdeckte ungeheure Knochen, die Hirnschale und die mächtigen Klauen des Thieres. Auch ein ganzes Fell wurde gefunden. Die Funde werden demnächst in das La Plata - Museum in Buenos Ayres übergeführt werden Die Eingeborenen behaupteten Dr Hauthal gegenüber, daß das Thier noch 'vor 50 Jahren in dieser Gegend lebend getroffen wurde, und daß vielleicht heute noch auf den wüsten Inseln der Magellan - Straße das Thier zu finden wäre, die von ihnen nie aufgesucht würden. Außerdem wurden Ske lette von Eingeborenen, von Guanakos u. A. entdeckt. Die Ausgrabungen sol len im Frühjahr des nächsten Jahres fortgesetzt werden. Quecksilber im Wein. Zur Bekämpfung gewisser Krank heiten des Weinstocks wird bekanntlich seit einiger Zelt Sublimat verwendet tfroci französische Forscher yaoen nun die Frage studirt. ob nicht auch der geerntete Wein Quecksilber in sich aufnehme, sodaß demnach jene Quecksilberbehandlung des Weinstocks nichts An deres wäre.' als den Teufel mit Beel zebub vertreiben. Die Untersuchungen die sich auf den Faßwein, den Most, die Hefe, den Trester und die Traube bezogen, haben ergeben, daß die Traube und die Trester reichlich Quecksilber enthielten, der Most geringe Mengen desselben und daß der Faßwein ziemlich frei von Quecksilber war. Die beiden französischen Forscher sind daher der Ansicht, daß die Quecksilberbehand lung des Weinstockes für den Wein selbst so gut wie gefahrlos ist. Dieser Ansicht ist zedoch der berühmte Chemi ker Berthelot keineswegs. Er meint daß in einem Nahrungs- oder Genuß mittel. das zum täglichen Genusse be stimmt ist, selbst ganz geringe Mengen vonGtststosfen schädlich wirken müssen. Wachsthumsschmerzen. Es ist bekannt, daß Kinder, welche rn schnellem Wachsthum begriffen sind bäufia über Schmerlen in den Muskeln und über eine gewisse Steifheit im Nacken klagen. In vielen Fällen wird aus diese Schmerzen kein Gewicht gelegt, da sie durch das Wachsen" entstehen sollen, in anderen werden sie von den Aerzten sur rheumatische gehalten Der Dr. D. G. Hanson bat nun einae, hende Untersuchungen über diese Frage angestellt und das Ergebniß derselben wie seiner reichen Erfahrungen in ei nem New Jorker medicinischen Fach blatt veröffentlicht. Nach diesem Arzt kommen die Wachsthumsschmerzen weit häufiger bei Madchen als beiKna ben vor. und zwar leiden diese Mäd chen zumeist an Blutarmuth und zeigen eme groke Vorliebe für elweinlos Nabruna. Da nun bei schnellem Wachsthum das neue Gewebe sich nur unvollständig bildet und daher zurVer arbeitung der Nährstoffe nicht genü gend fähig ist, so hat dies eine verrin gerte Darmverdauung und diese wie derum eine Selbstinfection im Ver dauungscanal zur Folge. Diese In section ist dann der Grund für den Blutmangel und für die entstehenden Muskelschmerzen. Hieraus wurde sich auch ver geringe Appetit, den viele Mädchen trotz des schnellen Wachsthums zeigen, erklären lassen. Therapeutisch empfiehlt Dr. Hanson gegen die Wachsthumsschmerzen eineBehandlung, die sich gegen die erwähnte Infection im Verdauungscanal richtet. GefährlicheKüsse. Eine Warnung vor dem Küssen aus die Augen liefert ein trauriger Krankheitsfall, den Professor Dr. Uthoff. der Director der Universität - Augenklinik in Breslau, in seiner Vorlesung zur Sprache brachte. Die Neue Freik Presse berichtet darüber: Vor einigei Zeit wurde die seit zwei Jahren in glücklicher Ehe lebende reizende Frau eines Rittergutsbesitzers aus der Umgegend von Breslau mit einer heftigen Augenentzündung in die Privatklinil des genannten Professors aufgenommen. Lange war man im Zwetse! ta rüber. welcher Ursache die bösartige Erkrankung zuzuschreiben sei. bis di. Patientin schließlich auf Befragen mitlyellte. daß chr Gatte . die Gewohnheit habe, sie bäufia auf die Auaen ,u lüh sen. Es wurde nunmehr zur mikroikopischen Untersuchung des Sputums des Mannes aescbrltten. und diese ergab, daß in demselben zahlreiche Pneumokokken enthalten waren. Es sind dies die Erreger dcr Lunaenentzün duna. Die nnnmebr M der Patientin

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schungen mit ätzenden Flüssigkeiten vermochte zwar dem wetteren Umstchgreifen der Entzündung Einhalt zu thun, es waren aber bereits in der Hornhaut so starke, nicht wieder zu beseitigende Trübungen entstanden, daß die Sehkraft beider Augen fast vollständig verloren war. Da das Vorkommen von Pneumokokken im Munde nichts Außergewöhnliches ist. so bildet dieser Vorfall eine ernste Warnung, zumal sich der Verlauf der Entzündung bei deren Vernachlässigung auch noch schlimme? gestalten kann. Die Pneu mokokken rufen, in's Auge gelangt, zunächst eine Bindehaut - Entzündung hervor, die dann im weiteren Verlaufe auf die Hornhaut übergeht, dort Trübungen verursacht und so das Sehvermögen beeinträchtigt oder ganz vernichtet. In besonders schweren Fällen kann sich die Entzündung auch auf die Hornhaut in's Innere des Auges fortpflanzen. womit dann fast immer der Verlust des ganzen Auges verbunden wäre. BierhefealsHeilmittel. Vor etwa 50 Jahren kam man auf den Gedanken, die Furunkulose mit Bierhefe zu behandeln, dies Verfahren gerieth dann wieder in Vergessenhit und ist erst jetzt von dem bekanntenPariser Dermatologen Brocq auf's neue versucht und als erfolgreich befunden worden. Dieser Forscher war selbst jahrelang von einem derartigen Leiden geplagt und ist davon erst durch dieAnWendung von Bierhefe befreit worden. Er nahm zweimal täglicheinen Kaffeelöffel der Substanz ein; nach drei bis vier Tagen war die Schmerzhaftigkeit vergangen, und nach vier bis fünf Tagen hatten sich die Entzündungserscheinangen gelegt, und die Eiterung war nahezu geschwunden. Einige Tage später trat die Vernarbung der Geschwüre ein. während die an einigen Stellen zurückgebliebenen Verhärtungen zwar langsamer gehoben wurden, aber nicht weniger schnell als bei anderen Behandlungsverfahren. Seitdem hat Brocq 50 Kranke, die zum Theil viele Jahre lang an Furunkulose gelitten batten. durch Verordnung vonBierHefe rasch und endgiltig geheilt. Am besten wirkt das Mittel, wenn es jeden Tag frisch bezogen wird. Man muß die Hefe vor dem Gebrauche ordentlich schütteln und in einem Weinglase mit gewöhnlichem oder alkalischem Mineralwasser, oder auch mit Bier verdünnt trinken. Im Nothfalle kann man auch Bäckerhefe benutzen, indem zu jeder Mahlzeit einStück von der Größe einer Haselnuß, im Wasser aufgelöst, erngenommen wird. L'n sant trnl!e. Elsa: Meine Mama läßt sich tr.i malen!" .ret im: So meine Mama beZo:: das ii.uner selbst!" D e r S t ü m p e r. . . Vaterle. ben. ged' mer Geld, ich will gründer ein: Actlenacscllschüft!" Wie haiß: Geld 'it üelb tan-.i Jeder eine axihh den!" Zeitgemäß. Tim (das Haupt einer inbrecherbande seine'liSpleßgesellen): Jetzt müssen mi aber wieder einmal zu Gunsten unseres Pensionsfvnds einörcck'n." Die ekieimTücorie. Eine wichtige Entdeckung. Drch rnkueruvg de CyftemS kerdk faß alle Krankheiten geheilt. wird in diesen ?aaen viel über Pilz, gesprochen und doch ist dies kein müßiges Ge:ede. DaS Mikroskop enthüllte die Thatache, daß viele Krankheiten durch einen beonderen Keim oder Pilz hervorgerufen mer en. Ein eingehenderes Studium und ftofc chungen zum Zwecke der Entdeckuna eine! Mittels, welches diese Pilze aus dem Svsten: entfernen würde, haben vor Kurzem ergeben, daß es nothwendig sei, das System zu erneuern und das Blut durch die Beseitigung der Pilze zu reinigen, um die Heilung dieser Krankheiten zu erzielen, stellte sich heraus. daß Dr. Kav's Renovator das vollkommenste Heilmittel für alle diese Krankheiten ist. das bis jetzt entdeckt wurde. (5s erneuert das ganze System, reinigt das Blut, bereichert dasselbe, belebt das System und verleiht dem aan;en Körver neues fWm, iinh er. tüngte Kraft. Um die wunderbaren Ergeb' Nisse beim Gebrauche von Dr. Kay'S Renovator in allen solchen Krankheiten vor Augen zu führen, geben wir folgenden Auszug aus einem Briese von Frau (5. A. Adams. . und Martha Str., Omaha. Neb.: .In Beantwortung Ihrer Anfrage, welchen Erfolg ich mit Dr. Kay's Renovator hatte, theile ich Ihnen mit, daß ich große Linderung fand und nun gesund bin. In erster Linie hatte iih Yiß sVrtnn itnH 9 ,,,,4 ,,, 3.; .vy v.v V l? VUUtllt tyClUUllIC i)Vli, ehe dieselbe ui weichen schien ; dann trat Ma1aj M. .mW iU t r r r v r r uuu f. un iuj uywi qinreiajenu vzyiniii mirt . M Y) - r - ... c : .t. im, wtvi .vv (III VClVJl jU VtlUlUCU, verspätte aber keine Linderung, bis ich Dr. Kay'S Renovator gebrauchte. Ich litt an H .-V .... r : jr i n"m i . . ui.uc.cuu.iajieu, narrem nopswey uns yalli Schmindelanfälle, und e5 war als ob feurige ,käden und kleine Sterne vor meinen Auaen gaukelten. ES freut mich, berichten zu konnen, vag ioj nacy oem Gevrauqe einer Scbacktel 5breS R?nka?s sifcn,T, runa wabrnabm unk ,sunk mm-h b zweite Schachtel zu Ende war, worauf diese Miklicben Uebel Dant öftrem n?ennnt. gänzlich ausblieben. Sch'kann nicht UM' hin, denselben der leidenden Menschheit zu empsey.en.-- r it vas beste bestehende Hsiltmtt1 mil aTT. lf .k.:.. i.:rt x. , .vfc um llUilUJCIICII VCUI ci chen sogar alle anderen Mittel vergeblich angewandt wurden, wie: Unverdaullchkeit, Le der- und Nieren.-Krankheiten,Merflopfung, t?tlA. ... Xf tfi c'i r, rl J' i-genoeimwCTCcn, ?eicywure, MiisUl. sSii. n- i r j ' uy.ua. xuywuoie, yneocrgeiqiagenyeu, Schwindel, Frauenkrankheiten, Drusenver A.AHi.iiw. rz. all 7 a aif..i. inD"" vwwvwicnncn, unreine viui, sAIaflouakeit. CfianinTrit N,rkiknk,. schmerden, Mattigkeit, Malaria, geistige Ab' eftumpstheit. MmmatismuS, Neuralgia, Ci f X ? - S- m h, . - ' j,tcrven,)ivallie, m.agsluv, euien, satt fr.. !,r, . 7 c t -V p, ..vur.!. ms tzal eine TOimoeiourc girkuna auf den Maaen. !eber und Einae, weide: er steigert den Avvetit. fördert die Verdauung und keilt alle Finninnen dieser Tbeile. Er sckimeckt annpnphm ift rif ' V I " O. Nebmen. vollkommen sicker nh nt hrrn Wit ßcn widerlich. Er ist in Form von Zeltchen, uns roncenttirirn rrracle zu ammengeletzt und enthalt zwei big viermal mehr Dosen al? die flüssigen Anneien. tnelffi für dens?l ben Preis verkauft werden. Dr. Kay'S Renovaror in nun oel a)t allen Apothekern zu haben. Preis 25c und $1. Sollte Ihr Apo, tbeker denselben nickt nnrvZtKi hnhn hnn f ' . I - Wp29 pVW TM sende man den Betrag und schreibe an die frVi. 00 cv . cm.v:.rr rr .4rn:jt. -r -c. -j. .uy xfitüitai mo. liucniicuc jjr Qrm rtOA s.-,Vt 1 -N - ttt.C7 ' "-v iuv. xu. su., Amaya, 2ieo.,or' raus Ihnen derselbe prompt per Post und .(X.'li TN f r - ? jwui yvuviici augcjcgiai wiro. xieie jxirma veröffentlicht ferner Dr Kat's Hand Ronk Ok V luable Recpfnta onrl , Treotic nn Diseases," welche Broschüre nach Einsen' dung Ihrer Adresse und Angabe dieserLei' tung Ihnen aratiö zugeschickt wird. Viele nie l aasen vircn zwens auf tun onars Man versäume nicht, seine Adresse einzusen venn oicje lorojaure in unentveorttq.

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For a otg time." aij the farrair's wife, " I suffered frorn gtstrlc troub!cs and dyspepsia. After all my meals I experienced a disagrecable, heavy sort of feeiinjj and oftentimes in the morning my tongue would be co-ted ; in fact, this would be the case for whole days at a time. I had recourse to the whole category of correctives, aperients, laxatives, etc., but the relief I found was only temporary. Indeed, in most cases, after I had taken them for any Iength of time, the early efHcacy eemed entirely titiated. I bad so often Seen in the ad vertisements cf Ripaos Tabules the Statement, one gives relief, that at last it so lmpressed itself upon me that I decided to give them a trial. A trial was entirely convincing and in a short time I was well. "While I have now no regulär use for them I ahva) s keep them on band, to be used in case of emergency."

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(? giebt kaum ein Vergnüge (rn Freien wobei man sich nicht leicht eine Verrenkung oder Vnetschung juziehen könnte. ? giebt keine verrenk ungen und Quetschungen die nicht prompt geheilt erden könnten durch den Gebrauch von St. Jakoös Gel.

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Eisenbahn Tabelle

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