Indiana Tribüne, Volume 22, Number 330, Indianapolis, Marion County, 18 August 1899 — Page 3

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VerHeiratHet oder ledig?

Von 33. Tl.' roter. (Fortsetzung.) Sie würde am liebsten keinen Menschen mehr sehen", erklärte der alte Herr, als er und die ihn bezaubernde Frau beim Dessert saßen, zurEntschuldigung des kühlen Empfanges. Sie nimmt an nichts auf derWelt mehr Antheil, und der Doktor spricht von einem seelischen Leiden. Er meint, sie habe nicht nur Diphtherie gehabt, sondern n ' gend welche große Gemüthserschütterung ersabren. Sie schlägt kein Buch mehr auf, öffnet kaum noch die Lippen, hört nicht halb, was man sagt, sondern sitzt den ganzen Tag weinend und vor sich hinstarrend da, will nicht essen, kann nicht schlafen, und besteht darauf, sich schwarz zu kleiden. Ich weiß nicht, was ich aus alledem machen soll!" Desto besser wußte das seine kluge Freundin. Sie begriff und verstand alles! Der Mann, welcher in Madelines Leben eine Rolle spielte, wer er auch immer sein mochte, war todt, oder hatte sie betrogen, und sie verzehrte sich in wahnsinnigem Schmerz um den Verlust. Und zu welcher Ruine war sie dabei geworden! Frau Leach nahm die Vorbereitungen zur Reise sogleich in ihre Hände und entwickelte eine ungewöhnlicheRührigkeit. Das Schiff, auf dem West bereits Plätze belegt hatte, ging in zehn Tagen ab, und noch war für Madelines Ausrüstung nichts geschehen. Freilich wurde ihr hier keinerlei Einmischung gestattet. Madeline wählte selbst ihre Garderobe, und diese bestand nur aus einigen schwarzen Kleidern; aber nach andrer Seite hin blieb der geschäftigen Frau ein weites Feld der Thätigkeit, die sorgfältige Ueberwachung der Korrespondezn Madelines. Alle Briefe wurden Frau Leach zuerst gebracht, und zwar schon deshalb, weil es nicht in ihrem Wunsch und Willen lag, die Wolken- von Rechnungen, die ihr von Ort zu Ort folgten, dem scharfen Auge des alten West preiszugeben, andrerseits aber, weil sie fest entschlossen war, Madellne Geheimniß auf die Spar zu kommen. So ließ sie denn alle eingehenden Briefe eine genaue Revue Passiren, ehe dieselben beim Frühstück oder beim Nachmittagsthee auf den Tisch gelegt und vertheilt wurden. Madeline verließ übrigens stets erst am Nachmittage ihr Schlafzimmer und legte keinerlei Interesse für die an sie adressirten Postsachen an den Tag. Das Einzige, was ihr Freude machte. war der Besuch Lady Rachels und ihres Bruders, die vor ihrer Abreise nach Schottland nach Brighion kamen, um der Familie West glückliche Reise zu wünschen und die Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen auszusprechen. Beide waren voll wirklicher,' herzlicher Theilnahme und tief ergriffen, als sie sahen, was von der glücklichen, schönen, heiteren Königin der vergangenen Saison übrig geblieben war. Sie halten ihr Bücher, Blumen, ihre Lieblinzsbonbons. sowie allerlei Neuizleiten mitgebracht und für den Augenblick schienen sich, unter dem Einflüsse der beiden heiteren Menschen, die auf Madelines Gemüth lastenden düsteren Schleier ein wenig zu heben. Die liebenswürdige Wittwe blieb freilich, trotz Lady Rachels Kühle und Lord Tonys Nichtbeachtung, gleich einem weiblichen Gefangenenwärter bei der Gesellschaft sitzen, und so kam es zu keiner recht freien Aussprache zwischen den Freunden. Obgleich man es an deutlichen Winken nicht fehlen ließ, behauptete sich Frau Leach in ihrem bequemen Lehnstuhle und warf hin und wieder eine Bemeikung ins Gespräch, bis Lady Rachel der Sache durch einen Gewaltstreich ein Ende machte. Nun lassen Sie uns ein bißchen in Ahr Zimmer gehen, liebste Madeline!" Zagte sie. Madeline erhob sich mit einiger Anstrengunz. Nein. nein, in Ihrem Zimmer stehen Thüren und Fenster offen, und Sie dürfen sich nicht, um keinen Preis, dem Zuge aussetzen, der dort herrscht, liebes Kind!" rief Frau Leach eifrig. Ich werde Lady Rachel in mein Zimmer bitten." ' Danke Ihnen. Frau Leach! Aber ich möchte Fr'äuleinWest eben ein wenig für mich haben, und wenn es in ihrem Zimmer jetzt zugiger sein sollte als sonst, so kann sie sich ja genügend einhüllen", entgegnete Lady Rachel kühl und trug damit den Sieg davon. Ich wollte Sie gern mal allein sprechen, Maddie", fuhr sie fort, nachdem sich die Thür hinter ihnen geschlossen hatte, und der dickhäutige Alligaso? von einer Frau ließ es nicht dazu kommen. Sie weiß, daß ich sie nicht ausstehen kann, und fürchtet, ich m'öchte Sie vor ihr warnen." Ich bin schon vor ihr auf meiner Hut, denn ich kenne sie, kenne sie vielleicht sogar besser, als Sie glauben." Und mögen sie hoffentlich auch nicht leiden." Ich traue ihr nicht über den Weg." ' Ich weiß doch nicht, ob Sie die Person ganz durchschauen! Sie ist eine regelrechte Abenteurerin, eine echte Salonklatsche. eine schamlose Lügnerin und als böse Zunge bekannt, die immer bemüht ist. sich in Familiengeheimnisse einzudrängen, um sie auf den Markt zu bringen. Frau Berthon erzählte mir erst neulich wieder einige ganze greuliche Streiche von ihr. Ich meinestyeus habe sie nie gemocht, nie, selbst nicht, ehe ich etwas von ihrer Lebensgeschichte . r c wußte. Ihr Aaler war oyienyano ler. ein Mann von ganz niederem Her kommen, und Major Leach ließ sich durch die Vorspiegelung, daß sie sehr reich sei, fangen. Das ist immer der Köder, den sie auswirft, indem sie Diamanten und ' kostbare Toiletten zur Schau trägt. Die Familie Leach hat allen Verkthr mit ihr abgebrochen, obwohl sie überall mit der Verwandtschaft großthut und sich überall, bei Bankiers, in den Hotels und so weiter auf sie beruft. Allein meiner Schneiderin ist sie seasbundertBlund sckuldia und t ver

tröste! die Frau damit, daß sie im Begriff stehe, einen ungeheuer reichen Mann zu heirathen." , Wirklich? Wen kann sie wohl meinen?" fragte Madeline gleichgültig. Errathen Sie denn das nicht, Sie lieber, kleiner, blinder Maulwurf?" Doch nicht etwa meinen Vater?" Weit davon dürften Sie nicht zu suchen haben, Liebste. Sie müsse sich aufraffen und ihr einen Riegel vorschieben. Aeltere Männer lassen sich so leicht zum Narren machen. Ist's wahr, daß sie mit Ihnen nach Sydney geht, oder ist's nur ein Gerede?" Es ist wahr." So müssen Sie das jedenfalls verhindern, wenn Sie nicht Lust haben, sie zur Stiefmutter zu bekommen. Sie würde den alten Herrn an der Angel haben, ehe Sie noch das Schiff wieder verlassen. Es ist mir, als ob ich sie in ihrem reizenden Seereisekostüm vor mir sähe, so angenehm und liebenswürdig und so rührend hilflos! Ihr Vater, der weiter nichts zu thun hat, wird die Aufmerksamkeit selbst sein, wird ihr Shawls und Bücher nachtragen, und Sie, liebe Maddie, sind krank und nicht im Stande, ihr die Waage zu halten. O. sie wird keine Gelegenheit, die sich ihr bietet, unbenutzt lassen und schrickt vor nichts zurück." Aber wie soll ich sie denn abschütteln?" Sie müssen sich ihrer unter allen Umständen entledigen. Ich wünschte nur, ich könnte mich Ihnen an Stelle

dieser gefährlichen Frau als Begleiterin anbieten. Ach, wie sehr auch ich das wünschte!" Leider kann es nicht sein, denn ich hänge von den Bestimmungen meines Eheherrn ab. Aber ich werde Ihnen oft schreiben, liebste Maddie, und hoffe Sie binnen sechs, höchstens zwölf Monaten gesund und frisch wiederzusehen. Sie werden dann wieder ganz Sie selbst sein, nicht wahr, das versprechen Sie mir." Madeline, deren Muth schon wieder zu sinken begann, um einer um so tieferen Niedergeschlagenheit Platz zu machen, hatte keine Antwort als Thränen. Aber Lady Rachels Warnungen waren dennoch auf fruchtbaren Boden gefallen. Madeline raffte ihre ganze Energie zusammen und bat ihren Vater nochmals, ihr die Gesellschaft der lästigen Frau zu ersparen. Ich mochte lieber allein sem , sagte sie. Wirklich v'.e! lieber!" Bah, bah, Kind", rief der alte Herr, der sich nicht nur der Rathschläge des Arztes erinnerte, sondern sich gleichzeitig vorstellte, welche angenehme Reisegesellschaft die Wittwe auch für ihn sein würde. Dummes Zeug und kein Ende! Jetzt da alles abgemacht, und die Ueberfahrt bereits bezahlt ist, laßt sich daran nichts mehr ändern." Ich würde mich aber ohne sie viel glücklicher fühlen." Unsinn. Kind. Unsinn. Du bist jetzt schwach und voll Grillen und Einbildungen. Frau Leach hat dich sehr lieb und ist dir sehr ergeben.Das bezweifle ich und. ich muh es dir gestehen, Papa, ich mag die Frau nicht leiden. Ich bin überzeugt, sie meint es nicht aufrichtig. Na, na, ich glaube, sie ist genau sr aufrichtig, wie Frauen überhaupt sind! Ich möchte aoer nur wissen, wer dir diese Raupen in den Kopf gesetzt hat? Lady Rachel, wie? Frau Leach machte mir schon eine Andeutung. Lady Ra chel ist ja eine sehr gute Person, abee. wie du selbst weißt, ein bißchen übereilt in ihren Urtheilen. Aber was sie thut und sagt, ist stets aufrichtig und ohne Falsch!" entgegnete Madeline mit Wärme. Davon bin ich doch nicht so ganz überzeugt, liebes Kind! Frau Leach weiß Dmge von ihr. die das Licht gar sehr scheuen, und Lady Rachel ahnt das. haßt deshalb unsre Freundin und versucht, sie bei dir in Mißkredit zu bringen." Madeline, schwach und elend, wie sie war. vermochte gegen die vorgefaßte günstige Meinung ihres Vaters nicht aufzukommen, sie war machtlos gegen die anziehende Wittwe. Sie, der arme. hohläugige Schemen, konnte es mit der geschickten Gegnerin, die alle Batterieen der Schönheit und Grazie spielen ließ. um den alten Herrn täglich auss neue zu bestricken, nicht aufnehmen. In der Frage, was der Kranken wohl gut und dienlich sei, war ihr Einfluß bereits viel stärker als Madelines eigenerWille, und so gab diese den nutzlosen und aussichtslosen Kampf auf und ließ das Schicksal walten. Laurence Wynne war dem altenWest seit langem nicht mehr begegnet, aber, er wußte, daß die Familie sich in Brighton aufhielt und Madeline sich auf dem Wege der Besserung befinde. ES war gegen Ende Oktober. London fing wieder an. sich zu füllen, und eines Tages frühstückte er im Klub mit mehreren Freunden an demselben Tische, alS einer von ihnen sagte: Da ist ja auch der alte West. Mit dem muß ich einige Worte sprechen. Er sieht recht niedergeschlagen aus, ist nicht halb so ausgekratzt, wie im vorigen Jahre." Ich glaube, er hat viel Geld verloren", meinte ein andrer. Ja, aber doch nicht so viel als man glaubt. Er ist ein zu geriebener alter Kunde und weiß sich immer glücklich heraus zuwinden. In der Sorge, die ihn gegenwärtig bedrückt, hilft ihm aber alle Schlauheit nichts. Er wird seine Tochter verlieren." Wie, was wird er verlieren?" rief Wynne lebhast. Seine Tochter. Sie haben doch sicherlich von dem schönen Fräulein West gehört? Sie war die Löwin der letzten beiden Saisons. Dann bekam sie im vorigen Sommer Diphtherie, und " Ja, ja, das weiß ich; aber was dann?" fiel Laurence ungeduldig ein. Dann ging der Alte mit ihr nach Brighton, und da ist ein Rücksall eingetreten. Ich war letzten Sonnabend drüben und begegnete ihr, daS heißt ihr Wagen hielt vor einem Laden, aus dem , ich gerade herauskam, und ich gebe ,JH-

mem Wort, nan, :cy Dreimal yln sehen mußte, um zu glauben, daß sie es wirtlich war. Sie hatte alle Farbe verloren, ist zum Erschrecken abgemagert und von ihrer Schönheit ist kaum eine Spur vorhanden. Man könnte sie

gut und gerne für fünfunddreißigJahre halten, und sie sieht aus, wie man sich ungefähr einen Menschen denken könnte, der einen Geist gesehen hat und das nicht zu überwinden vermag. Der Tod steht ihr im Gesicht geschrieben." Sprachen Sie im Ernste, Ruscombe?" Ja gewiß! Der Vater ist in der größten Sorge und will sie, so als letzten Versuch, mit sich nach Australien nehmen, aber nach dem, was ich höre, bin ich fest überzeugt, daß er sie nicht lebendig hinüberbringt." Was haben Sie gehört?" fragte Wynne scharf. Na, ich dachte Sie wären mit der Dame nicht bekannt!" rief der andre . verwundert. Der Arzt, der Fräulein West behandelt, ist zufällig mein Schwager, und er sagte mir. daß er wenig Hoffnung habe, sie am Leben zu erhalten; aber wo wollen Sie denn hin. , yjitnq Jcy glaure. er ift verrückt geworden! Hat noch keinen Bissen gea.'ssen und läuft davon, als ob es hinter ihm brenne! Was zum Kuckuck ist denn das, dort hat er ja den alten Squatter selbst beim Aermel!" Ach Sie. Herr Wynne!- rief Robert West dem jungen Mann entgegen. Habe Sie ja seit ewigen Zeiten nicht gesehen. Aber ich bin auch lange nicht hier im Klub gewesen. Habe für solche Sachen gar keinen Sinn mehr. Meine Tochter ist krank, hat eineArt von Rückfall gehabt. Die Aerzte meinen, sie sei gemüthskrank, müsse eine starke seelische Erschütterung erlitten haben. Ein sehr eigenthümlicher Fall, denn sie hat nie Jm Leben einen Kummer gehabt!" Laurence Wynne blickte ohne zu antWorten vor sich nieder. Sie ist gänzlich von Kräften gekommen. hat gar nicht mehr den Wunsch, gesund zu werden und lischt aus wie ein Licht", fuhr der Sprecher fort. Und Sie haben doch gewiß die besten Aerzte zu Rathe gezogen?" Was für ein netter Mensch dieser Wynne doch war! Ging es einem schlecht, hatte man Kummer und Sorge, so nahm er sich das zu Herzen, als ob es ihn selbst beträse. Jetzt zum Beispiel sah er. wenn das schlechte Licht nicht täuschte, ordentlich kummervoll aus. Ich will meine Tochter jetzt mit nach Sydney nehmen und sehen, was die Seereise und die Luftveränderung thut. Es ist eben ein Versuch", versetzte der alte Herr. Und wann gedenken Sie abzureisen?" fragte Wynne. indem er sein Taschentuch zog und sich die Stirn trocknete. .Ucbermorgen. Ich habe Plätze auf derViktoria" genommen. Eine sehr liebe Freundin wird uns begleiten, aber nur um meiner Tochter während der Ueberfahrt Gesellschaft zu leisten. Sie wird dann nach Europa zurückkehren, wir, ich und meine Tochter, aber werden schwerlich eher als in zwei Jahren wie derkommen. Man muß eben sehen, wie das Klima des Geburtslandes ihr zusagt und das Bestc hoffen." Gewiß, dieser Hosfnung schließe ick mich icn ganzem Herzen an", gab Wynr.e im Tone der Ueberzeugung zur Antwort. In dem ganzen Wesen des junge:: Advokaten lag ein Etwas, das den alten Herrn sympathisch berührte und ihm volles, wohlthuendes Vertrauen auf die ehrliche Theilnahme des Sprechers einflökte. (Fortsetzung folgt.) Durch vier Drillen. Lier Reiscbriefe von August Schuster. I. Liebe Freunde! Hier also sitze ich im Salzkammergut; im Weißen Röß'l" in bin ich aba.estie.gen. Herrlich liegt der Dachstein vor mir, in wonnigen Duft gehüllt. Daß ich diesen Duft auf der Leinwand wiedergeben könnte! Und dann die Abendstimmungen! Neben ) mir wohnt ein Maler: leider ein vol-' lendeter Rüpel! Den ganzen Tag , streicht er um die Stalle und zeichnet Schweine, Nächstens wird er wohl auch den Düngerhaufen naher in'Z Auge fassen. Wenn ich Euch den Kerl in den Malkasten" mitbringen könnte, ihr solltet Eure Freude an ihm haben. Aber nicht berühren! Unsere Wirthin ist eine charmante Frau, eine Gestatt a lä Vautier. ES geht hier schon recht civilisirt zu, sogar einen Wiener Oberkellner haben wir, den Leopold. Hat keinen schlechten Geschmack, scheint die Wirthin gerne zu sehen. Grüßt mir mein liebes Düsseldorf! Ganz der Eure Hugo Ferneduft. n. . Liebe Freunde! Die Kunst ist lang" übersetzt Goethe; ich möchte lieber sagen langweilig". Hier wenigstens ist nichts loS. MeS geleckt, keine Natur. Ich weiß nicht, was ich malen soll. Einen Stall wollte ich malen mit prachtiger Erdkruste, dieser Patiua jar excel lence. Wie ich mich heute zur Arbeit hinsetzen will, sehe ick, daß der Hauöknecht alleS abgewaschen hat! Und jetzt ist er eben dabei, daö Ding mit rothem Ocker anzustreichen! Ich hätte den Kerl vrügeln können! Die Wirthin ist ein Affe, eine richtige Salontirolerin. Hat inen Wiener Oberkellner im Frack, mit dem sie cokettirt. Etcetera, Etcetera, alles Unnatur. Neben mir logirt ein College, der malt de facto noch wie man in den fünfziaer Jahren malte. Anfangs dacht ich, r wolle ine parodistische Studie machen, s ist ihm aber mit seiner Malerei blutiger Ernst, dem Flachköpf. Anbi.mein Selbstporträt, vierhundertsechunddreißigste Aufnahme. Morgen geht's weiter. Um keinen Preis möchte ich noch langer als ein Nacht in diesem Affenhause zubringen. Auch das Bier ist schlecht. Mit den herzlichsten Grüßen an den aanzen

Clüb Auglas" verbleibe ich Euer Freund und Bruder Robert Rüdenborstel. 11L , Liebe Freunde! ' Wem Gott will rechte Gunst erweisen, den schickt r in di weiteWelt!" So mußte ich die ganz Zeit her mit meinem lieben Mathias Claudius singen. O wie schön ist es hier, wie schön! Freunde, das Leben ist doch schön! Und wie lieb alle Menschen um mich, von der reizenden Wirthin bis zum biedern Hausknecht. Und lauter angenehme Gesellschaft! Nur mein Zimmernachbar macht mir einige Sorge, er ist so furchtbar aufgeregt und immer in Geschäften. Er ist ein Lampenfadrikant aus Berlin; spricht immer von einem großen Proceß, den er gegen einen Concurrenten führt. Ich werde ihm zureden, er solle doch sehen, ob er sich nicht gütlich mit seinem Gegner einigen knn. Wir sind doch nicht dazu da, uns gegenseitig das Leben zu verbittern. Der Hausknecht opferte bisher dem Moloch Alkohol. Ich habe ihm nun für jeden Tag. den er nüchtern bleibt, eine Mark Belohnung versprochen. Heute, am dritten Tage, gab er. mir schon sein Ehrenwort, sich des schändlichen Giftes in Zukunft ganz zu enthalten. Ich hoffe, Euck bald wieder von weiteren schönen Erfolgen berichten zu können. Ich weiß nicht, die Worte Hutten's wollen mir nicht aus dem Sinn: O Jahrhundert! Die Geister regen sich... Es ist eine Lust, zu leben!" An alle lieben Freunde und Mitglieder des Elysiums" die herzlichsten Grüße von Eurem glückseligen

Wunibald Wonneberger, m. Oberlehrer. P. 8. Erlaßt es mir. Euch die Großartigkeit dieser Natur zu beschreiben! Auch das Wetter ist wunverschön. Einige tägliche Gewitterschauer wirken belebend wie in Bad. IV. Liebe Leidgenossen! Da wo Du nicht bist, da ist das Glück," so summt es mir auch hier in den Ohren. Ach, wie ist mir diese meilleur des inondes possibles' entleidet! Und dabei soll das nun doch eines der schönsten Fleckchen Erde" sein!! Und will man diest herrliche Natur" genießen, so schickt sie Einen gleich mit einem Wasserguß nacy Hause, denn es regnet hier sozuiagen den ganzen Tag. Ich ziehe s bald vor, überhaupt nicht mehr das Zimmer zu verlassen. Augenblicklich sitze ich am warmen Ofen und lese (zum wievielten Male?) in Schopenhauer's Parerga das herrliche Capitel Vom Leiden der Welt." Die Gesellschaft ist hier wic überall fad, elend. Am meisten ärgert mich ein alter, schwachkopfiger Ooer lehrer. Der Mensch trägt einen Optimismus zur Schau, der geradezu jre pelhaft genannt werden muß. Auch glaubt er im Ernst, daß das goldzm Zeitalter nicht mehr ferne sei. Der Einzige vernünftige Mensch hier, mh dem man noch reden kann, ist ein Ver. liner Lampenfadrikant. Der HaSchneid', liegt im Proceß mit einem Concurrenten. wehrt sich seiner Haut. bravo! Der Hausknecht hier säuft lästerlich, er kann nicht mehr weit vom delh-iuiii trernens sein. Ich kann's dem armen Kerl nicht verden.ken. Für t)?n Ungebildeten ist der Trunk ja die einzige Möglichkeit, das Elend des Lebens zu vergessen. Er soll von nrn ein reichliches Trinkgeld erhalten. Eine Flasche Franzbranntwein, den ich eiaentlich zum Einreihen bei Anfällen von Rheumatismus mitführe, habe ich ihm schon zukomncen lassen. Lange halte ich es hier jedenfalls nicht mehr aus. es fehlt mir an gleichgestimmten Seelen wie die Eure; ich wollte, ich säße wieder bei Euch in unserer dunklen Eck im Schwarzen Rettig". In unwandelbarer Treue verbleibe ich Eurer Leidgenosse Dagobert Sauerampfer. Dr. phil., genannt der Vollendete". -Frommer Wunsch. Tochter: Wohin gehst Du. Papa!" Vater: In den Verein zur Hebung der Sittlichkeit; wir wollen die verirrten Junglinge des Landes vom Verderben retten." Tochter: Ach, Papa, bei der, Gelegenheit rette doch einen gleich für mich mit!" E nttä'uschung. Der kleine Neffe (nachdem der Eisenbahnzug einen Tunnel passirt hat): Hast Du es sticht gemerkt Tante, wie ich Dich eben geküßt habe?" Tante (gedehnt): So? Du warst es" ' Scyonmogticv. Metzgerstochter (als die sehr corpulente Mutter in's Bd gereist war): Du. Vater, ich weiß net, mir kommt's heut' überall im Haus' so leer vor!" Abgekühlt. Herr (zumFräulein): Seien Sie versichert, Fräulein, ich kann ohne Sie nicht leben!" Fräulein: Plauschen Sie doch nicht, andere haben Stä aucö Geld." Verkheidigerblüiye. . . . . Mit dem Strome meiner Rede und der Thränen, welche mein Klient soeben vergießt, werde ich nun das so mühsam aus Sand errichtete Gebäude der Anklage unterwaschen, so daß es in nichts zusammenfällt!" Hartherzig. Buchhalter: Fräulein Schultze, Sie treiben mich zur Verzweiflung. Ich werde noch vor Ihren Augen sterben." Buchhalterin: Ach, das wäre schön, da würden wir wenigstens zu Ihrem Begräbniß einen freien Nachmittag kriegen." Aus dem H u t. Eine Dame sah einen kleinen barfüßigen Jungen, der ein Vogelnest mit Eiern heimtrug. O, Du böser Bube." sagte die Dame, wie kannst Du das Nest rauben? Denke, wie sich die Mutter um den Verlust der Eier abgrämen wird." O. der ist das gleich," antwortete dasJüngelchen mit einem Blick nach oben; die sitzt auf Ihrem Hut." Auch ein Erfolg. Bekannter: Ihr Baby nimmtvon Tag zu Taa zu: das verdanken Sie wohl der künstlichen Milch, welche Sie erfunden ftu rv f (-!?!.. ' syaoen'l rsmoer: caiurncy, ico mache nämlich so gute Geschäfte damit. daß ich ihm jetzt Ammt halten

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Jch babe zwei Packet? von Dr. Kay'iAenovator gebraucht und fühle jefct besser, ali vor Iabren. Ich bin überzeugt, das die großen Erfolge Ihrer Heilmlttel die erdcltenen Bkkanntmachuen rechtfenigen. Ich fühlte durch und durch krank, ermüdet und hinfällig. Ich gebrauchte ihren Renovator vorschriftsmäßig. In den ersten Tagen füdlte tch mich ge schwächte?, aber nach einer Woche weiteren Gebrauch znqte sich ein merklicher Wechsel zum Be ser tverd-n. Ich nehme jetzt gelegentlich. e nach BebürfniK. jeden Nachmittag eta bl zwei Tosen. Durch den Gebrauch JdreS Renovators habe tch in einer natürlichen Weise meine in geweide wieder in die gehörige Thätigkeit gebracht."

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pCJV VJIIUV I litt 14 MfcVV .liit fVltigi. tMM wa T M v v . jeden Winter leichteren Angriffen dieser Krankheit ungefäyr um dieselbe rn ausgesetzt. Ihr Dr. kav's Lunaendalkam heilte Mich in diesem Winter sofort. Ich bade stetS mit sich?

xem Erfolg diesen Lungen-Balsam in meiner Familie gegen Husten und irrkältungen angemen det. Soweit meine Erfahrung gebt kann ich mit gutem Sewiffen Ihre Medizin al da empfeh len, ai Sie für dieselbe deanspruchen." Sanz Ergedenft Earl Zang. Herausgeber der täglichen und wöchentliche Hansa Q.ittj Presse.ansa? Cito. Mo., den 30. Märj 1897. Preis 25 Cent! ttfe $1.00. verkauft Un the!er, oder durch die Po? derfssdt. Wenn Aerzte erfolglos sind und alle andere Gegenmittel fedlsck.lasen fo beseitigen unsere Mittel die Ursachen und heilen chronische Ärankdeiten. schreibt uns für "Vr. Kay's Home Treatment;" ti ist (in werthvollkS Buch von Ä eilen. Man adressire : DR. B. J. KAY MED1CAL CO., - OMAHA, NEBRASKA.

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. zurSSerstattet. Mi: thim KapUc voa ein halbe CU1IU Dollar hinter vn. garanttren wir venerische Blutvergiftung nicht etwa theilweise oder nur vorübergehend, sondern dauernd zu heilen. Wir in verbWbmäbig kurzer Zeit und ßr alle Seit. Fälle von syphilmscher lutver. $wng, dVÄ haben, sind seit amal, nicht mehr auSgebrochen. Wir geben ledern unserer Hatientea eine ,t,Mm a,a,,e. ihm das für die Kur gezahlte Geld zurückzuerstatten, fall wir ibn nicht kurtren sollten. Leidende, d mcht in Chicago wohnen, wer. ven von uns aus brieflichem Wege kuriri, trenn sie n, nne genaue Beschreibung ihre, Falle und ihr uftandes einschicken. Alle auszerhalb Chicago wohnende Pakenten bekommen von uns die elb dirt christlich araNe. Wer aber nach Chicago zur ehandluna kommen roiÜ besten Hotei und Reisekosten werden wir. im Falle wir ihn nicht hetlen sollten, gleichfall bezahten. Äreibt um Beweise, wenn ihr unsere Fähigkeit bezweifelt, diese furchtbare Krankheit rundlich eilen, sür die die besten Aerzte b.sher nur vorübergehende Erlnchterung haben verschaffen können. mi 'Utitxn i. ganzc f&li kiera,. ttnt eine Fall, eigen, den unser wunderbares SeUmittel ich! I,at heile könne, einer unserer Pattenten kann um sein Geld kommen, 'ir grantireu im Falle des Niszerfolge, irden Cet zurückzuzahlen. Andere haben weder geheilt, noch oen Patiemenr Seid zurückgegeben. lt. chronische, ti.'einewurtlte Fkll. wer. den in ZQ bis 00 9 n flf neiU. Schreibt n, um die dreffe von Leuten. d,e wir geheilt, und wir werden selbe mit deren Erlaubnis, einsenden. Da, kostet ja nur eme Bnefmarkeund wird euch nsäaiiche Schmerzen vnd Seelenauale ersparen. Sind die Symptome usschlSge tm Sefichte. Bläschen in Mund und Hals, rheumatische Schmerze in i Knochen und elenken. auegehende Ha, AnSschlage am örv-r. Niedergedrücktheit, Schmerzen im opse n. I. dann soll an wahrlich mehr verlieren. Wer Queckfilber oder Potasche gebraucht, ebe sofort auf. da dte, nur Wanden und Geschwüre bringt. Schreibt sofort. Prompte Verschmegenizeit garantirt. rutsch Ofieft tottun deutsch beantwortet.

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y & 307 Qasonie Jemvle. g Wt:nct..er. Die Vemühungen dcr alten deutschen Sprachaesellschaften, möqlichst für jedes Fremdwort einen deutschen i Ausdrua zu t$m, gegen belannttich Jahrhunderte zurück und haben manches Kopfschütteln erregende Früchte getrieben. Auch das stürmische Jahr 1848 mit seiner nationalen Erhebung zeigte in manchen Städten Vereine für deutsche reine Sprache". Vor allen war es die alte Universitätsstadt Heidelberg, die in dem Dr. Vrugger einen unermüdlichen Vorkämpfer der Sprachreinigung besaß. So meldete auch der Schwäb. Merk." vom 28. April 1849 von Heidelberg, der dortige Verein für deutsche Sprache erfreue sich großer Theilnahme und -zähle schon über 500 Mitglieder, obwohl noch kem Jahr seit seiner Grundung verflossen sei. Auf den Sommer des unruhigen Jahres war eine große Versammlung aller Sprachvereine nach Frankfurt am Main geplant. Allein . der ' Heidelberger Vercinsvorsihende sah in seinem Doctortitel bereits eine Verletzung der von ihm vertretenen Sache, und so schaffte er für sich den sprachlichen Fremdling ab und nannte sich .Wißmeistei". Charakter. DaS Weib hat seine Schwächen Und wird sie nimmer los; Der Mann hat seine Fehler, lind wär' er noch so groß; Daö finlV ich in der Ordnung; Doch eins mich stets betrübt: Daß eö auch unter den Männern So diele Weiber aibt.

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