Indiana Tribüne, Volume 22, Number 330, Indianapolis, Marion County, 18 August 1899 — Page 2

Fndiema Tribüne. Erscheutt Tdgua und sonMx

tt tSgttch mXtto'sut' kostet durch dentifjM i tfcnt per Woche, die eonntizZrttbü,e'I foul per Docht. Beide iufrne 13 lenti d ff etl per at. Per P,ft Kerhalb OttV pizechi 1 ,raHteitzlg M X' qg. Cfrut 10 üd labama CxtaS Indianapolis, Ind., IS. August 1899. Pariser Drama. Die Pariser Staatsanwaltschaft ist mit der Untersuchung einer sehr ge heimmhvollen Angelegenheit betraut worden, die in dem Roquette - Vierrcl. wo das Drama sich abgespielt hat, ungeheures Aufsehen erregt und die auch in den Kreisen der besseren Gesellschaft, der die Heldin angehört, viel besprochen wird. Vor ungefähr einem Jahre führte der Vertreter eines großen Sprit- und Spirituosenhauses Fernand Conderc die Tochter eines Großindustriellen, Frl. Roecz, zum Altir. Dank der Stellung des Gatten und der Mitgift der jungen Frau verfügte das junge Paar über 20.000 Francs jährliche Einkünfte.. Es hatte eine Wohnung am Boulevard Haußmann für 4000 Francs Jahresmiethe genommen und lebte ruhig und sorglos dahin, da es noch eine bedeutende Erbschaft oon der Großmutter der jungen Frau, die in ASmeres bei Paris wohnt, zu erwarten hatte. Diese Aussicht war indessen durch eine Sorge beeinträchtigt; die alte Dame hatte nämlich eine große Zuneigung zu ei::er anderen Verwandten. der 14jährigen Marie Saintenoy, gefaßt, deren Mutter gleichfalls eine geborene Roeczund in zweiter Ehe mit einem Schutzmann Namens Blanc v?rheirathet ist. Das Ehepaar Blanc stand mit den Condercs in keinem gesellschaftlichen Verkehr, wegen der Verschiedenheit ihrer gesellschaftlichenStcllung. Dagegen erzählte Marie oft, daß ihre Cousine, Frau Conderc, sie häusig anspreche und ihr kleine Ge schenke verabreiche. Am Freitag Abend um sechs Uhr begegnete das Mädchen, das sich in Begleitung zweier gleichaltrigen Freundinnen befand, in der Rue Pache ewer jungen sehr elegant gekleideten Dame, die einen dichten, weißen Schleier ror dem Gesicht trug. Guten Morgm, Herzchen," sagte die Dame zu der kleinen Marie, erkennst Du mich nicht s Das Mädchen sah sie einen Moment fragend an und sagte dann: Sind Sie nicht meine Cousine?" .Freilich, .mein Kind, ich fcm'V erwiderte die verschleierteDame. Sie küßte Marie mehrere Male und zog dann ein elegantes Etui aus der Tasche, um den Kindern Bonbons un? Chokolade zu geben. Dann reichte sie Marie eine Pastille hin, indem sie sagte: Du siehst bleich aus, Herzchen; schlucke mal das herunter, das wird dir Kraft geben! .Das Kind gehorchte und würgte die Pastille mit sichtlichem Ekel herunter. Die Dame lachte hell auf und rief: Du wirst sehen, das wird dir gut thun". Die Kinder gingen darauf nach Hause und Marie erzählte, daß sie ihrer Cousine beaegnet sei, die ihr Leckereien und eine übel schmeckende Pastille gegeben habe. Das Kind hatte aber kaum ausgesprochen, als es von fürchterlichen Schmerzen ergriffen wurde. Es faßte sich mit beiden Händen am Unterleib und stieß durchdringende Schreie aus. Frau Blanc rief ihrem Gatten zu. er solle eilends ärztliche Hilfe herbeiholen, denn man habe ihr Kind vergiftet. Das. unglückliche Mädchen hauchte trotz den sofort gegebenen Brechmitteln und Gegengiften einige Augenblicke später unter entsetzlichen Schmerzen sein junges Leben aus. Herr Blanc eilte sofort zum Polizeicommissär, indem er Rache für die Unthat verlangte, der seine Stieftochter zum Opfer gefallen. Die Untersuchung wurde sofort eingeleitet und man ließ die beiden kleinen Mädchen tommen. in deren Begleitung Marie der verschleierten Dame begegnet war. Die eine jugendliche Zeugin versicherte, die Dame hätte ihnen gesagt, als sie sie ansprach: Ich habe mich verschleiert, weil ich Jemanden in der Rue St. Maur erwarte." Drei ardere Zeugen sagten aus, sie hatten die lleine Marie schon verschiedentlich mit einer weiß verschleierten Dame sprechen sehen. Das Ehepaar Blanc beschwor seinerseits, daß Marie ihnen oft von Vegegnungen mit Frau Conderc erzählt hatte. Daraufhin wurde ein Haftbefehl erlassen und Frau Conderc festgenommen. Diese leugnet entschieden das ihr zur Last gelegte schreckliche Verbrechen und erklart, das Opfer einer furchtbaren Verwechslung zu sein. Sie behauptet. ihr Alibi für die Zeit des Verbrechens nachweisen zu können. Indessen wollen bereits mehrere Zeugen sie mit Bestimmtheit als die verschleierte Dame wiedererkannt haben. Man hatte große Mühe, die Angeklagte bei der Ueberführung in das Depot vor der Wuth der angesammelten Menge zu schützen, die sie lynchen wollte. Canailleite. Keine andere Vertreterin der vornehmen französischen Gesellschaft hat wohl während der letzten 30 Jahre eine so bideutende Rolle in der eleganten Pariser Lebewelt gespielt, wie die Herzogin von Talleyrand - Perigord, die tvi zu dem vor etwa zwei Jahren erfolgten. Tode ihres Schwiegervaters unter dem Namen Princesse de Sagan bekannt und gefeiert war. Pie man sich erinnern wird, machte diese Dame vor einiger Zeit bis weit über dieGrengen ihres Landes hinaus von sich reden, indem sie ihren gelähmten Gatten, einst der flotteste, charmanteste Cavalier Frankreichs, von dem sie seit einem Vierteljahlhundert getrennt lebte, aus seiner Junggesellenwohnung entführte. Dieö geschah aber nicht, wie man sei nerzeit anzunehmen geneigt war, um dem kranken Mann ihre liebevolle Pflege angedeihen zu lassen, sondern aus bedeutend eigennützigeren Grün

den. Madame de Sagan mußte näm lieft dem von ihr geschiedenen Gemahs jährlich eine Rente von 100,000FrancS auszahlen. Von dem Moment aber, da er nach der Trennung noch einmal den Fuß über ihre Schwelle setzte und unter ihrem Dache wohnte, war sie die ser Verpflichtung enthoben. Die noch immer schöne, einst so excentrische, lebenslustige Herzogin ist jetzt im Be griff, ganz von der Scene ihrer gesell schaftlichen Triumphe zu verschwinden. Sie leidet schon seit vielen Monaten an einer schweren innerlichen Krankheit, und ihr gegenwärtiger Zustand zwingt sie, sich von allen Geselligkeiten zurückzuziehen. Die Aerzte behaupten, daß der Tod ohne Frage innerhalb weniger Wochen eintreten wird. Als Exkaiserin Eugenie vor Kurzem in Pa ris weilte, schleppte sie sich, ihrer rheumatischen Schmerzen nicht achtend, an das Lager der sterbenden Herzogin, um der Frau, die zu den strahlendsten Schönheiten ihrer intimen Umgebung während der Tage deS Glanzes in den Tuilerien gehörte, ein letztes Lebewohl zu sagen. Eine tief melancholische Atmosphäre herrscht jetzt in den hohen, mit verschwenderischer Pracht ausgestatteten Räumen des luxuriösen Sagan'schen Palais im Faubourg St. Germain. Sie Säle, in denen noch unlängst ein lustiges Fest auf das andere folgte, sind verdunkelt und verschlössen. Zwei oder drei vom Straßenlärm entfernt liegende Salons genügen dem prunklebenden Herzogspaar, um 'darin zu sterben. Die todtkranke Frau und der geistig und körperlich zur Ruine gewordene Mann sind von der fashionablen Welt fast vergessen. Bei ihnen ober vielmehr in ihrem Hause lebt nur der jüngereSohn, Graf Boson Talleyrand - Perigord. ein von der vornehmen Gesellschaft auffällig gemiedener Lebemann, der so unbeliebt ist. daß er bereits aus allen besseren Pariser Clubs' 'ausgewiesen wurde. Die ehemalige Prinzesse de Sagan besitzt übrigens einen merkwurdigen Beinamen, der allerdings bczeichnend ist für ihre Charaktereigenschaften. Schon in den Tuilerien nannte man die schöne junge Prinzessin Canailleite". und mit ihren damaligen intimsten Freundinnen, der Grafin Pourkales und der Marquise de Gallifet. denen man die Scherznamen Chiffonette- und Cochonwüe" gegeben hatte, bildete sie ein würdiges Kleeblatt. Mit welchem Recht die Herzogin die nicht sehr schmeichelhafte BeZeichnung kleine Canaille" trägt, beweist der Umstand, daß sie fortwährend in Prozesse verwickelt ist, die ihre Dienstboten und ihre Lebensmittellieferanten gegen sie anzustrengen sich genöthigt sehen. Selbst ihre nächsten Angehörigen haben immer nur durch Vermittelung des Gerichts mit ihr verhandeln können. Ihren drei Brüdern hat sie viel zu schaffen gemacht. Der eine wurde auf ihre Veranlassung längere Zeit bei voller Vernunft in einem Privat Irrenhaus gefangen gehalten, während sie einem andern so viele böse Streiche spielte, daß er in Verzweiflung nach New Aork flüchtete und dort unter niemals aufgettärten, geheimnißvollen Umständen starb. , Die Klogen der Herzogin gegen ihren Gatten waren ebenso zahlreich wie die gegen ihren ältesten Sohn, den jetzigen Prinzen und Herzog von Sagan. Die russisch Kalenderresorm. Die von der gesammten gebildeten Welt in Rußland ersehnte Kalenderreform nähert sich immer mehr der Verwirklichung. In sieben Monaten etwa wird der Zeitunterschied zwischen dem Julianischen Kalender, der in Rußland gilt, und dem Gregorianischen, um 24 Stunden sich vermehren, und während er jetzt auf 12 Tage sich beläuft, dann 13 Tage betragen. Der 29. Februar 1900 a. St. wird sonach als der 13. März n. St. gelten. Hierdurch werden aber die Unzukömmlichkeiten, die der jetzige Stand der Dinge mit sich führt. noch sehr vermehrt. Von diesen Unu-

kömmlichkeiten werden nicht nur die rujjiichen Beziehungen-zum Auslande betroffen, fondern sie üben auch im Jnlande ihre Wirkung aus, da es Gebiete des Reiches gibt, wie Finland. die sich des gregorianischen Kalenders bedienen. Die kaiserliche Akademie der Wissenschaften hat schon zur Zeit des aiiers ywoiau l. eine Bitte um Reform des Kalenders unterbreitet, in welcher sie nicht nur die unbedingte Nothwendigkeit und Nützlichkeit der Reform betonte, sondern auch Vorschlüge über das für die Reform anzuwendendeSystem erstattete. Das größte Hinderniß der Reform bildet die kirchliche Opposition, von welcherSeite man geltend macht, daß der Julianische Kalender der einzige ist, der den Entschei düngen des Concils von Nicäa entspricht. Allein, da bereits andere Reformen im' russischen Kalender eingeführt worden sind, so wird es wohl gelingen, auch diesen Widerstand zu besiegen, so daß man wohl den ZeitPunkt als nahe betrachten darf, in welchem die Einführung des Gregorianischen Kalenders verkündigt werden wird. Schildbürgerftrelche. Ein prächtiges Stück schweizerische? Schildbürgerei ist der gegenwärtig wieder acut gewordene Streit zwischen Canton und Stadt Zug. Das Streitobject sind ein paar Fuhren Kies. Vom Zuger Berg ergießt sich bei einem alten Vauerngehöft Namens Trubikon ein WildbaH in ven lieblichen Zuger See, der nach Niederschlägen große Mengen Kies vom Gebirge herabspült. Diesen Ki5s betrachtet seit Alters die Stadt Zug als ihr Eigenthum, da das Seezestade, auf dem er sich lagerte, ihr gehört. Seit 1891 fanden indessen, in Zusammenhang mit der Zuspitzung der politischen Verhältnisse, die der Gegensatz zwischen der konservativen Cantonsregierung und dem liberalen Stadtrathe mit sich brachte, die leitenden Männer des Canto.is Zug, daß der angeschwemmte Kies dem Canton zukomme, da er sich auf dem Seeboden ansede. der sein unbestrittenes Eiaen-

thüm sei. Seitdem blieb die wichtige Frage, ob der Kies sich auf dem Seegestade oder auf dem Seeboden ablagere, in der Schwebe; es schien, als ob der Canton ein Auge zudrücken wolle. Aber es schien nur so. Jüngst hatte der Trubikoner Bach wieder einmal seine Mucken und spülte rund 400 Kubikmeter schönen Kies herunter, der auf dem Seeaestade oder Boden das

Herz jedes Bau-UnternehmerS erfreut hätte. Flugs war die Stadt Zug zur Hand und ordnete feine Abführung an. Aber alsooald nahte das Verhangnttz in ver Vetalt ves Poltzeidnectors, der im Namen des Gesetzes und der Cantonsregierung die Abfuhr verbot. Der Einspruch der Stadtverwaltung blieb wirkungslos. Nun traf ein verschärftes RegierungSverbot ein, das im Falle des Widerstandes mit der Polizei drohte und die Entscheidung des Bundesgerichts in Aussicht stellte. Die Stadt hielt an ihrem Rechte fest; eine Conferenz zwischen den beiderseitigen Behörden blieb erfolglos. Darauf erfolgte eine neue Anzeige an die Stadt; darin stand, der RegierunZsrath wolle selbst den Kies holen in Trubikon; der Stadt sei die Abfuhr untersagt; sie werden in casu daran polizeilich gehindert werden, wie umgekehrt die regietungsräthliche Kiesenthebung polizeilich geschützt werde. Auch eine Strafandrobung wegen Ungehorsams gegen amtliche Verfügung war in demSchreiben angebracht. Der Stadtrath hielt eine neue Sitzung und beschloß, beim Cantonörath Beschwerde zu führen und beim Bundesgericht Beschwerde einzureichen wegen Verletzung der Verfassung durch VerMischung der richterlichen und admini strativen Gewalt. Dem Regierungsrath wurde angezeigt, daß man der Gewalt nicht weichen werde, da er in dieser Sache nicht Oberbehörde, sondern Partei sei .und somit das Recht zur Gewalt nicht habe. Nun entstand in der Stadt eine große Aufregung, besonders, da das Gerücht ging, der Regierungsrath wolle Truppen aufbieten. In dieser wachsenden, allaemeinen Beunruhigung beschloß der Stadtrath eine öffentliche Versammlung einzuberufen, um die Meinung des Volkleins zu vernehmen. Das geschah noch am Abend desselben Tages durch Trommelschlag. Die Versammlung stand natürlich auf Seiten der Stadt und der Feuerwehrhauptmann stellte für den Fall bewaffneten Eingreifens feine Mannschaften zur Verfügung. Thatsächlich wurde nun während der Nacht die ganze bewaffnete. Macht des Cantons Zug: 18 Gendarmen nach Zug beordert. Die eine Hälfte von ihnen wurde an dem strittigen Kiesplatz postirt. die andere bewachte die Stadt. Früh Morgens traf ein Regierungsschiff, ein Motorboot, ein. um den Kies aufzunehmen, der natürlich auch zur Stelle war. Da sprang der Stadtpräsident heran und sprach die furchtbare Drohung aus, wenn eine einzige Schaufel voll verladen werde, so verlasse er den Platz und lasse der Sache ihren Lauf zur Gewalt. Das wirkte. Die Hochmögenden des Cantons schickten ihr Schiff leer wieder heim und die Stadt begann die Abfuhr des Kieses, der nebenbei schleunigst' weggeschafft werden mußte, weil er im Falle anhaltenden Regens Brücke und Straße, die über den Bach führen, gefährden konnte. Im nächsten Tage kam es dann zwischen Stadtrath und Regierung zu einer Einigung, in der sich beideParteien das Material auf dem umstrittenen Platze zu gleichen Theilen zusprachen. Die Cantonspolizei wurde darauf zurückgezogen und die Stadt begann mit der Abfuhr des Kieses. Das ist der schwere Conflict zwischen Land und Stadt SchNda, alias Zug. der hoffentlich damit zur Beruhigung aller friedliebenden Weltbürger sein rühmliches Ende gefunden hat. Einst und jetzt. In einem interessanten Aufsatze über die Entwickelung und Bedeutung der Eisenbahnen stellt der bayerische Generaldireciions - Secretär Muschweck in der Zeitung des deutschen EisenbahnVereins folgende weniger bekannte Urtheile aus der ersten Zeit der Eisenbahnen zusammen. Die wissenschaftliche Zeitung Quarterly Neview" schrieb im Jahre 1819: Die Idee einer Eisenbahn ist praktisch unausführbar. Gibt es etwas Lächerlicheres und Absurderes als das Project eines Dampswagens, welcher zweimal so geschwind gehen soll als unsere Postwagen? Eher ließe sich erwarten, daß man sich im Artillerielaboratorium zu Woolwich mittels einer Kongreveschen Rakete befördern läßt, als durch die Gnade einer doppelt so schnell als unsere Postwagen laufenden Locomotive." Lord Brougham machte sich über den tollen Ein fall der Ingenieure" lustig. 700 Personen in sieben Wagen verpackt 17 Mei lcn in der Stunde befördern zu wol len. Als das Proiect vom Bau der Liverpool Manchesterbahn auftauchte, prophezeiten die Schwarzseher, alle Häuser in der Nähe der Bahn würden in Brand gesteckt, das Getreide " reife nicht, die Wiesen verdorrten, die Kühe hörten auf zu weiden, die Hühner Eier zu legen, die Vögel in der Luft erstickten, Fuhrleute und . Kutscher müßten sammt ihren Pferden verhungern, der Luftdruck würde die Passagiere todten, Kesselexplosionen wären unvermeidlich. Thiers verhielt sich noch im Jahre 1836 gegen den Bau von Eisenbahnen ablehnend: denn man möchte nicht gern durch die Anlage von Eisenbahnen das Leben der Reisenden aufs Spiel setzen." Der Naturforscher Franz Arago rieth bei der Verhandlung über die Versailler Bahn von dem Bau eines Tunnels ab, weil das Leben der Passagiere durch den Wechsel der Temperatur und durch die Möglichkeit von Explosionen der Locomotiven sehr gefährdet würde. Ebenso rieth er mit Rücksicht auf die Gefährlichkeit des Betriebes davon ab, ein und dasselbe Geleise durch raschfahrende Personenzüae und lanasamfahrendk Hüterzüge zu benuden. Auch'

der Rentabilität der Bahnen stellte er. an der Hand der Statistik der Personenfrequenz bei den Diligencen kein günstiges Prognostikon. Ein großer Brünner Fabrikant Namens Auspitz brach, als tr davon hörte, daß Rothschild eine Bahn von Wien nach Brünn

bauen wolle, in den höhnischen Ruf aus: Narrheit! Die Diligence verkehrt immer leer auf der Strecke, und da soll sich eine Bahn rentiren?" Als Kaiser Ferdinand dem Banquier Rothschild das Privilegium zur Erbauung der Nordbahn ertheilte, spottete er: Geben mirs ihm, lange kann sich so etwas doch nicht halten." Grillparzer spottete: Eisenbahnen und Anlehen sind unbestritten die Wege, die wahren, zum Teufel zu fahren." Ehe der Bau der Eisenbahn von Nürnberg nach Fllrth begonnen wurde, gab das bayerische Obermedicinal - Collegium ein Gutachten dahin ab, daß'der Fährbetrieb mit Dampfwagen im Interesse der öffentlichen Gesundheit zu untersagen sei. Die schnelle Bewegung erzeuge unfehlbar eine Gehirnkrankheit bei den Passagieren, welche eine besondere Art des deliriurn suriosuni darstelle. Wallten die Fahrenden der Gefahr trotzen, so müsse der Staat wenigstens die Zuschauer schützen. Der bloße Anblick eines rasch dahinfahrenden Dampfwagens erzeuge genau dieselbe Gehirnkrankheit; es sei deshalb zu verlangen, daß der Bahnkörper zu beiden Seiten mit einem dichten, mindestens fünf Fuß hohen Bretterzaune umgeben werde. Ein Redner des bayrischen Landtags meinte, daß Bayern, da es keine überseeischen Verbindungen habe, auch keine Eisenbahn brauche. Als der Oberwegebau - Jnspector für Pommern, Neuhaus, nach England reisen wollte, um sich über die neuen Eisenbahnen zu unterrichten, fertigte ihn Beuth, der Director der Abtheilung des preußischen Finanzministeriums für Handel und Bauwesen, mit den Worten ab: Lieber Neuhaus, ich habe Sie bis jetzt für einen vernünftigen Menschen gehalten, aber ich fange an. daran zu zweifeln." König Ernst August von Hannover wollte keine Eisenbahnen im Lande, weil sonst jeder Schuster und Schneider so rasch reisen könnte wie der König." Aber es hat auch nicht an weitsichtigen Männern gefehlt, die mit scharfem Auge den Werth der Eisenbahnen sofort erkannt haben. Georg Stephenson brachte bei der Eröffnung der Pferdebahn von Stockton nach Darlington folgenden Toast aus: Die Zeit wird Zommen. wo die Postwagen auf den Schienen laufen und die Eisenbahn die Hauptstraße für König und Unterthan sein wird, und wo man billiger mit dem Dampfwagen als zu Fuß reist." König Ludwig I. von Bayern sprach sich bereits 1826 dahin aus, daß der Bau einer Eisenbahn von Nürnberg nach Fllrth höchst wllnschenswerth und leicht ausführbar wäre. Bei der Einweihung der Berlin - Potsdamer Bahn am 29. October 1838 prophezeite Kronprinz Friedrich Wilhelm von Preußen: Diesen Karren, der durch die Welt rollt. hält kein Menschenarm mehr aus. Ter ungarische Dictator Ludwig Kossuth erklärte den Bau der Eisenbahn für ein Lebensbedürfniß. , Äom Jnlande. Erscbossen w'u r d e in New Castle. Ky., die kleine Leola Moß von threm alteren Bruder. Der Junge spielte mit einem geladenen Revolver, als die Waffe plötzlich losging und die irugei vas kleine m der Nahe stehende Mädchen traf. 'In Folge von Sinath. mung von Pariser Grün, aus welchem er ein Streupulver zur AuSrottuna der Heuschrecken zuzubereiten im Begriffe Itand, ijt der unweit von Culbertson, Neb., ansässige Samuel Smith gestorben. Der nahe New Britain, Conn.. ansässiae 5?armer Edward Delaney fiel beim' Heuladen vom Wagen und brach das Genick. Er starb we nige Minuten nach dem Fall, ohne wie oer zum ewunt ein gekommen zu sein. Frau und drei Krnder betrau ern irrn. Wilson Rausch in Traverse City., Ml., wurde wahrend nes hes tigen Gewitters vomBlitz getroffen und auf der Stelle getödtet, seine Kinder, d,e neben ibm lianden. entkamen un riersehrt. Rousch fütterte gerade seine Pferde, von denen ecensalls zwei r schlagen wurden.' Auf Hurricane Island, UJtt., wurde der 65 Jahre alte Timothy Kaler in einem Steinbruche der Gebr. Baker von einem scharfkantigen Felsblock, der aus einer Höhe von 40 Fuß auf ihn herabfiel, getroffen und' auf der Stelle getödtet. Der Stein schnitt seinen Körper förmlich in zwei Stücke. VoneinemBlitzstrahlgetroffen und sofort getödtet wurde der 10 Jahre alte Coston Bullock, als er sich in Begleitung seines Vaters auf dem Heimwege von Red Rock nach Basin. Mont., befand. Der Vater des Knaben wurde betäubt und als er wieder zu sich kam, fand er seinen Sohn todt neben sich. EinengräßlichenTod fand der Farmer Aluert Ost bei Redwood Falls, Minn. Der Mann war mit Erntearbeiten beschäftigt, als die die Bindemaschine ziehenden Pferde durchginaen. Der Unglückliche wurde von der Maschine zermalmt und seine Frau und Tochter wurden von der Platform getroffen und schlimm verletzt. Ein b e k la g e n s w e r t h e s Ende fand ein Ausslug, den Mitglieder des .Steuben - Distrikts No.,106" deö Deutschen Unterstützungsbundes" aus Baltimore, Md., nach einer benachbarten Farm unternahmen. Ein gemüthlicher Tag war'p verlebt, aber der Heimweg wurde Yerhängnißvoll. Auf dem Wege stürzte nämlich der Farmwagen, auf dem die Ausflügler fuhren, um, und Herr und Frau Hawelker, sowie Frau Dickroth erlitten sehr schwere Verletzungen am Kopfe, während andere Personen mit Hautabschürfungen davonkamen.

M a s k i r t e Räuber über fielen Nachts die 60 ftah alte Wittwe

Eli Parkinson, welche mit ihrer Toch- ' ter allein in einem Hause bei Jndependence. W. Va.. wohnt und zwangen di5 Frau unter fürchterlichen Drohungen, ! das Versteck ihrer Wertysachen anzugeben. Um den Drohungen mehr Effect zu verleihen, schnürten die Räuber der Frau und ihrer Tochter mit Stricken Arme und Beine fest zusammen. In ihrer Angst verriety Frau Parkinson das Versteck und die Räuber erbeuteten $12,0(X) in Bonds. $750 in baarem Gelde sowie eine Menge altmodischer Silbersachen. Ehe die Kerle Uck mit ihrer Beute entfernten, velundeten sie eine eigenartige Galanterie; sie nahmen den Gefesselten nämlich die Stricke ab und banden sie mit Muslinstreifen. Feindseligkeiten sind in Logan County, Wyoming. zwischen Rindvieh- und Sc!)afzuchtern zum Ausbruch gelangt. Neulich Nachts sprengten fünfMaskirte auf die Weidegründe der Warren Lioestock Company und trieben den Aufseher T. D. Crane. der mit seinen Söhnen und Töchtern eine sehr zahlreiche Schafherde hütete, mit Gewalt davon. ' Dann richteten sie mit Gewehrschüssen ein furchtbares Blutbad unter der Heerde an, von welcher ca. 150 Stück getödtet und über 100 verwundet wurden. Um ihre Identification zu erschweren, hatten die Unholde sogar ihrePferde mit Leintllchern bedeckt. Unzweifelhaft standen die Kerle im Solde einer Rindviehzüchter - Gesellschaft, welche die Schafzüchter von den Weidegrünoen vertreiben will. ?tahezu zwei DutzendPer sonen sind auf dem Lake Hopatcong, R. I., mit knapper Mühe einem nassen Grabe entronnen. Der Vergnügungdampfer Dewey. welcher zwischen Holms Point und Woodport. N. I.. verkehrt, rannte mit voller Gewalt gegen ein submarines Hinderniß und riß sich ein paar Fuß langes Loch in den Boden. William H. Thompson und seine Gattin, welche in einem kleinen Boote fischten, sahen die Gefahr und ruderten eilig hin und nahmen sechs Personen auf. Sie brachten diese an's Land und ruderten nun wieder zurück. Gerade als sie bei dem Dampfer ankamen, versank er in 40 Fuß tiefem Wasser und der durch das Sinken verursachte Wellenschlag warf das Boot Thompsons um. Die übrigen Passagiere waren von zwei anderen Booten, die zu Hilfe geeilt waren, schon aufaenomm? worden. Als das Boot gekentert war. schwammen Thompson und seine Gattin fast eine Meile weit an s Land. Vom Auslande. Wegen mehrerer Si t !- lichkeitsverbrechen wurde der 45 Jahre alte Bierbrauer Wilhelm Hodel aus Emmendingen verduftet und insAmtsgesängniß nach Schwetzingen verbracht. lme Biertelstunde spater wurde er Mit durchschnittener Kehle aufgefunden. Er hatte die That Mit seinem Taschenmes ser ausgeführt. Mit einem gräßlichen Tod mußte em in Reckarsulm beschas tigter 21 Jahre alter Kesselschmied Na mens Greiner einen beabsichtigten Ro sendiebstahl büßen. Der junge Mann wollte Viachts über den eisernen Sta ketenzaun eines Gartens gebeugt, Rosen an sich nehmen; er glitt dabei aus und stürzte in die spitzen Eisenstäbe, von denen er formlich aufgespießt wurde. Bei einer AutomobilWettsahrt zwischen Huftiere und Namur wurde einer der bekanntesten Sportleute Brüssels, M. Craninckx, in Waulfort beim Ausbiegen vor einem siebenjährigen Mädchen sechs Meter weit aus dem Wagen geschleudert und erlitt emen Schädelbruch, an welchem er nach Aussage der Aerzte sterben muß. Das Kind kam mit einem Schenkelbruch davon. In der gali zischen Stadt Chirow ist das Rathhaus noch aus der Zeit der Hörigkeit Eigenthum des Gutsherrn Topolnicki geblieben. Da alle Bemühungen der Stadtgemeinde, das Rathhaus der Gutsherrschaft abzukaufen, zu keinem Resultate führten, so beschloß der Gemeinderath. auf den der Stadt gehörigen Gründen rings um das alte Rathhaus ein neues Rathhaus zu erbauen und in solcher Weise das alte Rathhaus einzumauern. Den Einwohnern von Clifton in England bietet sich jetzt alltäglich ein äußerst malerischer Anblick. Die Sliftoner. Radfahrerschaft macht ihre Ausfahrten nur noch in vollerGa la, d. t. in Frack, Cylinder und tadellos weiß Kravatte. Wenn man mit angesehen hat, wie überaus würdig z. B. auf einer Spezialitätenbühne ein paar Parterreakrobaten in Frack und weißer Binde wirken, so kann man annähernd ermessen, welch ein Schauspiel die radfahrenden Cliftoner Herren dieten. A)ie unselige G e w o o nheit, Petroleum inö Feuer zu gießen, hat tn Psorzhetm wiederum ern Men schenleben gefordert. Der auf Urlaub zu Hause befindliche Sohn des Lumpenhändlers Ammann hörte einen star ken Knall, der aus der Wohnung des GaSarbeiters August Kling. Entinger straße 70, kam. Als er in das Jimmer eindrang, fand er das 10jährige Mädchen in Flammen und schon stark verbrannt. Trotz alsbaldiger ärztlicher Hilfe ist dasKind seinen Berletzungen erlegen. Der Vater ist auS Schrecken darüber irrsinnig geworden, Zwischen Orainville und Pontgivat wurde der 33jährige Elektrotechniker Ingenieur Guillemart aus Reims auf dem Fahrrad vom Blitz erschlagen. Eine Dame, die ihn begleitete, stürzte betäubt gleichfalls zu Boden, erholte sich aber bald wieder und floh, als sie den Ingenieur leblos daliegen sah, auf ihrem Rade von dannen, um Hilfe zu holen. Alle Wieder belebungsversuche an Guillemart, des sen Gesicht und ganze linke Seite angeschwollen oaxt und der am linken Bew

- Unordnungen der Leber sind die Ursache von Anreinem ALnt Man regnlire die Leber durch den Gebrauch v ?r. August König's Ibamburgcr Tropfcil nd das Blut wird gereinigt nd die Gesund helt wieder hergestellt.

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Freedom and sunshine are not more wclcome to one who has letfa languiihing in prison thau the relief and comfort givea hjt UW-AS TAiUlES N Every Symptom of headaches, Laclaches, biliousness, dizziness, constipation andotherderangementsleaves at once when Ripans Tabules come to the rescue. These Tabules reach the root of such disorders. The stomach is toned and slrengthened, the liver reeeives a gcntle Stimulus, the bowels are regulated thus aiding regularity in all the f unctions. The whole phvsical being is renovated and re-inforced by the capacity to expel waste and reeeive nourishment. All people of sedentary or confining occupations men or women will ensure better digestion, clearer minds, and increased power of application and enjoyment by th nse of Ripans Tabules.

eine große AZunde irug. zeigten sich erfolglos. Ein geheimnißvolles Verbrechen wurde auf dem Bahnhofe von Lille entdeckt. Als nämlich die Bahnhofbeamten gegen neun Uhr Abends den aus Paris eingetroffenen Personenzug durchsuchten, fanden sie in einem Abtheil erster Klasse einen ungefähr 40jährigen Mann todt auf dem Kissen ausgestreckt in seinem Blute schwimmen. Der Leichnam wurde als der des Kaufmannes Pierre Schotsman aus Lille agnoscirt. Die Leiche wies fünf Messerstiche auf. davon einen an der linken Schläfe und einen in der Gegend des Herzens. Es liegt zweifellos ein Raubmord vor, da weder das Portemonnaie noch das Portefeuille bei Schotsman aufgefunden werden konnte und erwiesen ist, daß er große Summen m Arras elnkassirt hat. Trotz der fieberhaften Anstrengungen der Polizei ist noch nicht die geringste Spur entdeckt worden, die zur Ergreifung des oder der Morder fuh ren konnte. I n einem Vinsall von Wahnsinn gab in Passau der Kaufmann Joses Wimmer vom Fenster seiner im 3. Stock emes Hauses am Neu markt gelegenen Wohnung auf jede Person, die sich dem Hause näherte, einen Schuß ab. Man rief die Feuerwehr und die Schutzmannschaft zu Hilfe. Wahrend Schutzmann Werndl, dem es geglückt war. unverletzt ins Haus zu kommen, mit einem Beil die Thürfüllung .des versperrten Zimmers einschlug, richtete die Feuernxhr ein Stahlrohr auf den sich wie wahnsinnig geoerdenden und immer Wetter schteßenden Wimmer, und die kalten Wasserstrahlen aus dem unter großem Druck arbeitenden Rohre thaten ihre Wirkung. Wimmer taumelte zurück und stürzte zu Boden. Bevor er sich wieder erheben konnte, hatten sich der eindringende Schutzmann und mehrere Hausbewohner auf ihn gestürzt und ihn entwaffnet, worauf er ins Krankenhaus transporttrt wurde. Im Ganzen hat er ca. 40 Schusse abgefeuert. Glücklicherweise wurde Niemand verletzt DerPfarrervonEicognola bei Pavia, Giambattista Bern, weilte seit einigen Tagen in Serravalle bei Genua zum Besuche und las in der dortigen Kirche die Messe. Als er aber bei der beiliaen Qardluna den Kelch mit dem Weine an die Lippen setzte, um davon zu trinken, stürzte er nieder und war auf der Stelle eine Leiche. Die Untersuchung ergab, daß der Neffe des Pfarrers, der bei der Messe ministrirte, aus Versehen statt des Weines eine in der Sacristei der Kirche aufbewahrte Flasche mit einer ätzenden Säure, die man zum Reinigen der Leuchter benöthigte, ergriffen und in den Kelch geschüttet hatte. -JnWaitzen(Ungarn)ist in hohem Alter der dortige Bischof Constantin Schuster gestorben. Aus diesem Anlaß dürfte die Erinnerung an folgendes komische Vorkommniß am Platze ein. Vor einigen fahren weilte der Kirchenfürst einmal m Wien und meldete sich im Hotel als Bischof Constantin Schuster aus Waitzen". Das Amtsorgan, das die FremdenMeldung überwachte, hielt Bischoffür den nach ungarischem Brauch vorgesetzten Familiennamen, und am nächsten Tage las man in der Fremdenliste: .Constantin Bischof. Schuster au Waitzen.-

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Eisenbahn ' Tabelle

nkunft und dgang der verschierenen Gisen bahrqüge rm Union Depot, Indianapolis. Vandalia Wgang Postzug 7 05 5 rxrev ..11 35 Km Expreß 12 35 3hn Accomodatton 7 20 Nm Expreß 4 00 Ulm Expreß 8 10 Pm Ankunft-Expreß 3 20u Expreß 4 45Nn' Accomodatien 10 00 frn Expreß 2 25 91m Schnellzug 7 95 Im Tccomkdation.... Schnellpostzug 8 20 31m Tledeland, Cincinnati,- Chicago und St. Louik. Indianapolis imfe Cleveland Division. Abgang Expreß. 415 Ln, Expreß 6 35 33m Expreß 10 35 Dm Limited Expreß 11 15 93m Expreß 6 25 Km Ankunft Expreß . 4 10 fflxr Expreß 1130m LimUed Expreß 8 45 b Expreß 310 Nrn Erpreß 10 50 9hn et. LsuiS Divitzon. Abgang Expreß 7 30Lm SJirniteö Expreß 11 45 rn Expreß 11 20 Nrn Expreß, täglich.'. 3 50 Nrn Slr.?unft Expreß täglich 4 05Vrn Expreß 10 30 Tu, Limited Expreß 5 30 Erpreß 6 10 Pm Thicago und Cincinnati Division östlich Abgang Schnellzug 3 45 im Accomooatlon tagli ?vom Accomodation 10 50 Vm Postzug 2 45Nm Accomsd. jnur Sonntags). Accomodation 6 30 Km Ankunft Rufhville Accomodation. Lastzug 11 40 Jnd'pld Acc. (nur Sonnt.). Accomodation 11 15 Vrn Accomodation 6 40 Ab Schnellzug...- 11 05 Nrn Chicago und Etncinnati Division roestlich Abgang Accomodation ... 7 10 Vrn Schnell.Post 11 4d AM Lafayette Accomadation 5 15 Nm Schnellzug 1? 30 Vrn Ankunft Schnellzug 3 30VM asayene ccomovansn . . . iu au Cchnellpost 2 35 9! Zlccomodaricn 5 45 Nrn Peoria Diviston westlich. Abganz Expreß 7 25 Bm Expreß 11 45 rm Danville Accnnodation. ... 4 35 Nrn Expreß 11 15. rn Ankunft Expreß 3 30Brn Danville ccomodation. . . . 10 30 Zm Expreß 2 42NM Expreß 61 Nrn Peoria Division östlich. Abgang Expreß 6 20 vm Accomooanon Erpreß 8 25 Nm Ankunft Expreß 11 35 Accomooanon Expreß..... 9 00 Lake Erie und Veftern. bgang Expreß 7 00 Vm Expreß 120 9trn Expreß 7 00 5h Schnell Expreß Ankunft Schnell'Erpreß Expreß 10 20 Vm Expreß 2 40 Nrn Expreß 6 00 Km PitM'urg, Cincinnati, Chicago und St. LoniS. Indianapolis Didiftsa. Äbgang Erpreß 5 0) Nm Columbus Accomodation... 7 00 Vm Expreß 3 25Vm Schnellpostzug No. 14 8 25 91 n Expreß 710 Tm Ankunft lyneuzug 8 05 92m Expreß 12 25 Nrn ccomodation 3 16 Nm Expreß 8 50 Nm Expreß 10 00 S5m Chicago Divisten via okomo. Abgang Expreß 11 35 rn Erpreß 12 05 Nm Ankunft Expreß 2 45 Nm erpreß 3 2iBm LouiSviUe Dtviflon. Abgang Expreß 330 25m LouiSville Accoinodatwn... 8 15 Vm Schnellzug. 3 30 9cm Accomodation 4 lO Nrn Ankunft Accomodation 10 20 Pm Schnellzug '. 11 30 Vrn Accomodation. 5 41 Nm Lpezial täglich 12 25 Nm Tincinnati, Hamilton und Dayton, Abgang Mail 8 05 Vm Abgang örpreß 3 45 5 Cincinnati Accomoitisn . 10 45 Vm Expreß 7 00 5 Expreß 4 45 9ta Expreß 2 4S Nm AMnft Accomodation 11 45 Vrn Expreß 12 45 Vrn Expreß 7 50Nm Expreß 10 35 Sm Erpreß c -.. 6 50 Vrn Ankunft Mail 6 50 Vrn Indianapolis und Bineeanek. Slbgana Expreß '. 815 5m BincenneS Äccomodatro .. 4 20S! Ankunft BincennS Accomodat. onlO 40 Vrn Expreß 4 60 Sin Cincinnati, WabasH nud Michigan Ädeana Expreß 6 35 Vrn Expreß 11 15 Vm Expreß 4 50 Nrn Ankunft Expreß 25 Vrn Expreß 3 10 Nrn Expreß S 45 Nrn Indianapolis, Decatur und Western Äbgana Expreß L15Dn Accomodation 3 45 Nm Cchnell.Expreß 11 10 Nm Ankunft Schnell.Expreß 3 35 Vrn Lecomodstion 10 40 Vm kzspreß 4 40L Chicago, Indianapolis nd LouisdUle Dconon Route. Mgana Expreß 12 65 Cm Flyer 3 85 Nrn Mail 7 00m Expreß (dia I D St 3) 11 60 rn Ankunft Expreß 8 80 rn ail 7 65 92m Expreß (via I D 4 W)..... 2 40 Nrn RononFly 4 87 5 The Tweotleth Century, ine aukaezeichnete ZVHenschrift, totlct 'ortschntllich gesinnten Lefern sehr zu empfed .en ist. In der Tenderz ttsax sozialistisch, erd, doch andere fortlchriMich Xtoxun darin unparteiisch besprochen, an bestelle dinkt bei da Humboldt PubllBhinr ro-19 CSot CIä.

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