Indiana Tribüne, Volume 22, Number 330, Indianapolis, Marion County, 18 August 1899 — Page 1
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Editorielles
Die sogenannte deutsch amerikanische Bewegung ging bekanntlich von Chicago auS. Und nun wirft die StaatSzeitung" der Freie Presse" vor, sie benutze die Bewegung dazu, um für SilberFreiprägung Propa ganda zu machen. Umgekehrt wirft die Freie Presse" der StaatSzeitung" ebenfalls vor, im Trüben zu fischen. Nun die Beiden sollten S wissen ! Sie befinden sich ji Beide an der Quelle. 3m Uebrigen ist dikö ein atteö Spiel, daß die Politiker eine Bewkgung sür ihre Zwecke ins Leben rufen und dah daS Publikum gutwillig die Staffage dazu bildet. Die Nation," daS in erlin erscheinende Organ deö Dr. Th. Barth schrieb Folgende? gelegentlich der Ausftellung deö Heine-DenkmalS in New Jork: Dieser Tage ist ein Heine-Denkmal eierlich enthüllt worden. Deutsche waren zu vielen Tausenden bei diesem Fest erschienen, Jung und Alt, Frauen und Männer; begeisterte Reden wurdengehalten; ein Chor von zweitauend Sängern trug die Loreley vor. Natürlich war der Schauplatz dieser Feier ein deutscher Sau, eta der Loreleyf.'lsen am rebenumkränzten Rhein, den Heine's Muse zum Wallfahrtsort von Millionen gemacht hat ? O nein ! Für ein Heine-Denkmal ist im großen Deutschen Reich kein Platz. Die deutsche monumentale Kunst hat höhere Ausgaben. Sie muß jedeS Nest mit einer trivialen Germania schmücken und die monarchische Staatsordnung durch die plastische Verherrlichung ganzer Dynastien sicher stellen. Wie sollte sie auch nicht ! RiSkirt sie doch, wenn sie einmal ein Kunstwerk, wie Herter'S Loreley - Brunnen, inS Leben ruft, gleich einem läZigen Haufirer von der Schwelle jeder gefinnungStüchtigen Kommune abgewiesen zu werden. Der Bürgerstolz und die Bürgertugend von Düsseldorf und Mainz empörten sich gegen die Zumuthung, einem Manne wie Heine, der weder einem Kriegerverein noch dem Alldeutschen Verbände angehört hatte, der sogar Jude war und eS deshalb heute nicht einmal zum Lieutnant bringen würde, ein Platzchen auf öffentlichem Markte einzuräumen. WaS hätten die Stützen von Thron und Altar, der Bund der Landwirthe der gar Herr Liebermann von Sonnenberg davon denken sollen ! Lieber noch eine neue Germania oder sonst etwaS Patriotisches". WaS blieb dem Heine-Denkmal übrig? ES mußte auswandern, auswandern vor dem Obskurantismus, d:r Engherzigkeit, der philisterhaften Feigheit, wie vordem so viele, die Thöricht g'nug ihr volleS Herz nicht wahrten". Aus nach Amerika ! Nach jenem Lande der Dollars, auf das unsere Idealisten" ganz von oben herabehen, weil eS an Bildung so tief unter unS fleht". 'Die Deutsch-Amerikaner von New Jork nahmen sich deS ,uS Deutschland Verstoßenen liebevoll an, und heute erhebt sich daS erste Denkmal deS nach Göthe ersten deutschen Lyrikers in der größten Stadt der amerikanischen Republik. Einer amerikanischen Stadtbehörde mußten Deutsche daS HeineDenkmal zum ehrenden Schutze übergeben, weil im Deutschen Reich Magiftrate sich gefunden hatten, die sich weigerten, da? Schutzrecht zu übernehmen. Welch ein Stoss zur blutigsten Satire ! Hätten wir einen zweiten Heine, was würde der auS diesem Stoffe machen l l)iiis)liiiirt)ririjlfli Wetterbericht. Im Allgemeinen schöne? Wetter hrute Nacht und Samstag; anhaltend warm. Höchste Temperatur inner halb der letzten 24 Stunden 88 Grad, niedrigste 67 Grad. ' Ochlssel'S Badeanstalt-Tempera tur 82 Grad. ' 200 Personen vergiftet. Rockford, ZllS., 17. Aug. 3n Oregon, ZllS., wurden heute 200 Per sonen bei einem Pienic durch Limonade vergiftet, welche sie tranken. Die Erkrankungen traten im Lause des Nachmittags ein, häufig auch auf der
Heimfahrt und in diesem Falle lagen
die Erkrankten hüIsloS an der Landstraße, und die Aerzte konnten beim besten Willen nicht allen an sie gestellten Anforderungen entsprechen. Man vermuthet, daß die Vergiftung dadurch entstanden ist, daß zu der Bereitung der Limonade Citronsäure benutzt worden war. Am schwersten hatten die Kinder zu leiden, aber biö jetzt ist noch kein Todesfall gemeldet. Der D r e y f u ö-P r o z e ß. (Spezialdepesche deS Chicago Record.) Renneö, 16. August. DreysuS' Freunde find heute nicht in rosigster Stimmung. Wie ich Ihnen gestern Abend cabelte, waren sie ganz sicher, daß die Verhandlungen biö Montag vertagt werden würden, aber der Brief der Aerzte an das Gericht ließ bezweifeln, ob Maitre Labori dann wirklich im Stande sein würde, seine Pflichten wieder auszunehmen. Eine kurze Unterredung mit Dr RecluS ließ erkennen, daß eö höchst fraglich sei, selbst wenn die Vertagung bewilligt würde. Die Dreysuö'Seite verlangte Vertagung aus unbestimmte Zeit, waö daS Gericht natürlich ablehnte und zwar einstimmig. Die Freunde Dreyfus' kehrten dann zur zuerst, angenommenen, weiseren Politik zurück einen jüngeren RechtSanwalt auS Paris kommen zu lassen und heute Abend wurde bekannt gegeben, daß Maitre Mornard zeitig genug eintreffen würde, um an der morgigen Sitzung theilzunehmen, auf jeden Fall aber übermorgen. Maitre Mornard hat DreysuS s. Z vor dem CassationSgericht vertreten. Er besitzt außerordentliche Fähigkeiten und kennt den Fall in allen seinen Einzelheiten. Eine andere Ursache der Entmuthigung ist der Umstand, daß Maitre De Mange e gänzlich vernachläsfigt, die Zeugen einem Kreuzverhör zu unterwerfen. In dieser Hinsicht wird so viel Beschwerde geführt, daß eS dem Anwalt schon zu Ohren gekommen sein muß, und eS ist nicht ganz ausgeschlossen, daß er zurücktreten wird. DaS wäre natürlich ein weiterer Schlag sür DreysuS, denn eS läßt sich über den von Herrn De Mange eingeschlagenen CurS auch viel Günstiges sagen. Die biS jetzt verhörten Zeugen find von keiner Bedeutung. Sie haben einfach alte Geschichten wiederholt, welche bereits in den Prozessen gegen Zola, Esterhazy und vor dem CassaionSgericht breitgetreten wurden. De Mange behandelte sie mit Verachtung, wie eS auch DreyfuS thut. Wenn er häte, waS DreysuS' eifrige Freunde wünschen, so könnte er eS für die Generäle ziemlich heiß machen, würde aber daS ganze Gericht gegen seinen Klienten aufbringen. ES ist schwer, stillzusitzen. wenn einem Freunde die unglaublichsten Anklagen inS Geficht geschleudert werden, aber daS zu erreichende Ziel ist DreyfuS' Freiheit, welche durch eine Entscheidung herbeizuführen ist, die einstimmig sein sollte und ich bin überzeugt, daß daS von Herrn De Mange eingeschlagene Verfahren sich am Ende als daS richtige erweisen wird. Heißere Köpfe erwarten jedoch mit Ungeduld die Ankunft von Maitre Mornard und die Wiederherstellung Labori'S, dessen Befinden sich stündlich bessert. Hoffentlich wird eS möglich sein, die drohettde Gefahr deS Rücktritts von Maitre De Mange abzuwenden. Den gemeinsten und herzlosesten Angriff auf DreysuS machte General Roget. Dieser ansprechende und sogar schöne Offizier, ein Mann aus der Höhe seines LebenS, der der frunzöfischen Armee zur Zierde gereichen sollte, that in nahezu dreistündiger Rede sein AeußersteS, um die Wiederverurtheilung deS armen Teufels herbeizuführen, der nie einen Finger gegen ihn erhoben hatte. Roget ist der fähigste Redner unter all den Offizieren, die in den Prozeß verwickelt find. Er befitzt ein ausgesprochenes Rednertalent und doch war sein ganzes Auftreten grausam, sogar deS gewöhnlichster: AnftandeS entbehrend. Als er DreyfuS der niedrigsten Vergehen anschuldigte, ohne auch nur einen Splitter von Beweis beizubringen, den man sogar in einem Polizeigericht verlangt, blickte er ihm von Zeit zu Zeit, jedesmal drei bis vier Minuten, voll in'S Gesicht, die de unwilligen Zuhörern aber eine Ewigkeit schienen. DreyfuS hatte eiserne Nerven he
.wiesen. Er bewegte sich kaum, wäh-
rend sei Gesicht de Ausdruck vollkändigfter Ruhe und Gleichgiltigktit zeigte. Als aber General Roget ausgesprochen hatte, sprang Hauptmann DreyfuS, ohne diesmal erst die übliche Auffor neuiut ti " v ' " d'rung .,Ob..gIu,ukb,ur,.n. auf. Seine farblosen Wangen be - deckten sich plötzlich mit dem flammenden Roth der Ausregung. Und mit hochgehobener rechter Hand und vor Zorn zitternder Stimme rief er auS : Fünf Tage schon bin ich, ein loyaler Offizier, gezwungen, hier stillzusitzen und die abscheulichsten Anschuldigungen mit anzubören." RenneS, 17. August. Oberstlieutenant Picquart fetzte heute seine für DreysuS sehr günstigen Aussagen kort. Wie Nlck er BertuluS wies er die Abwesenbeit aller Motiv- bei DreyfuS nach und zeigte, daß Ester hazy der wirklich Schuldige ist. LaboriS Befinden. RenneS, 17. Aug. Herr Labori war heute im Stande, drei Stunden außerhalb deS BetteS zuzubringen und sogar dreimal im Zimmer aus und ab zugehen. Heute Abend glauben die Aerzte, daß er am Montag im Stande sein wird, der Gerichtssitzung beizuwohnen. ,,, Noch eine Fälschung. Paris, 17. Aug. Der Figaro" publizirt soeben in einer Eztra-Auö-gäbe die Nachricht von einer weiteren Fälschung im DrehfuS-Prozeß in dem folgenden Telegramm auS EmS : Der mir zugeschriebene Brief vom 30. November 1897, welchen der Iigaro" am 16. August 1899 publizirt hat, ist eine Fälschung. (Gez.) Schneider. Der betreffende Brief sollte von dem österreichischen Militär - Attache Schneider herrühren, und er sollte darin gesagt habe, die Attache? von Schwarzkoppen und Panizzardi versuchten die Sache so darzustellen, als ob nicht DreyfuS ihnen ihre Znformationen ertheilt habe, aber er glaube diesen Versicherungen nicht. Der Figaro" bemerkt hierzu : Wir senden dieses Telegramm an den Oberst Zouaust, den Präsidenten deS Kriegsgerichts, welcher nicht verfehlen wird, die Generäle Roget, Mercer und Andere daraus hinzuweisen und sie zur Erklärung aufzufordern, warum sie aus dieses gefälschte Dokument in ihren Aussagen so großes Gewicht legten. RenneS, 17. August. Die VerLssentlichung deS Schneider'schen TelegrammS durch den Figaro", welche eine neue Fälschung enthüllt, machte hier yroßeS Aufsehen und heute Abend besteht der allgemeine Eindruck, daß daS Schneider'sche Dementi einen schweren Schlag für die Strafverfolgung bildet. Die deutsche Kanal-Vorlage. Berlin, 17' Aug. DaS preußische Abgeordnetenhaus verwarf beute mit 212 gegen 209 Stimmen die Vorlage bezüglich der Herstellung deS Dortmund - Rhein - Kanals, welcher den Dortmund - EmS - Kanal vervollständigen soll. Auch die Mittelland-Kanal-Vorlage wurde dann mit 228 gegen 12S Stimmen abgelehnt. Die meisten Mitglieder deS CentrumS stimmten für den Rhein-Dort-w M t fc l nrn a munver-nanaz, aoer gegen oen telland-Kanal. Einige unbedeutende Bestimmungen der beiden Vorlagen wurden angenommen. DieS berechtigt die Regierung, ine Berathung in dritter Lesung zu verlangen, so daß die Situation für den Augenblick noch gerettet ist. ES ist nicht unwahrscheinlich, daß noch vor dem Samstag, aus welchen die dritte Lesung angesetzt ist, eia Compromiß zu Stande kommen werde. oiZigS-NächriiZieu. Angekommen in : New Sork: Graf Waldersee" von Hamburg und Boulogne. Liverpool: Teutonic" von New Sork; Nhynland" von Phila delphia. Cherbourg: Augusta Victoria" von New Sork nach Southamp ton,
allerlei.
Der 13 Jahre alte OScar Vkileh von Harryman's Ferry un- . ? i nrn r-r . ..V. . cm .fc' i . . .; . . Weit Wasbintn inh fsi finh mtr S"' '"T" , witter Schutz zu suchc-n. als er von einem Blitzstrahl getrof-en und todt zu V ' Boden gestreckt wurde ? Dem Beispiel idrer Schwester Emma Folge leistend, ist Fräulein Mary Van Norden, die jüngste Tocy. ter des Herrn Warden Äan Norden, des Präsidenten der National Bank os North America". No. 25 Nassa3tr.. New York, in die Heilsarmee eingetretcn. Ihre Schwester Emma ist schon seit fünf Jahren Mitglied der Heilsarmee. Wahrend aus dem San-tafe-Elevator in Solomon, Kan., Weizen in Wagen verladen wurde, sprang David Simpson, ein 14jähriger Knabe. in den Behälter und wurde von dem herausströmenden Weizen mitgezogen. Die eine Seite des Elevators wurde aufgerinen, der Knabe jedoch war erstickt, als er gefunden wurde. In Marion, Smythe County, Va., veranstalteten die Polizisten Sherer und Lindsay auf Joseph Shult's Haus eine Razzia. Als Shult und seine Frau Widerstand leisteten, machten die Polizisten von ihren Wasfen Gebrauch und wurde Shult auf der Stelle getödtet und seine Frau tödtlich verwundet. Christian Shand. ein 67 Jahre alter begüterter Farmer, der nahe Everett, 20 Meilen von Cumberland. Md.. wohnt, wurde, als er in der Nähe seines Hauses durch ein Feld ging, von einem Stier angefallen, aufgespießt und schließlich über eine Hecke geworfen. Shand war todt, als man ihn fand. Einen blutigen Abschluß fand ein Tanzvergnügen, das in einer Spelunke zu Wallace. Jdaho, abgehalten wurde. Der Gemeine Charles Bohnenberger von Schwadron H des 6. Bundes - Cavallerieregiments hatte eines der in der Spelunke befindlich! Mädchen niedergeschlagen, worauf sich der Schankwatter Joseph McBride einmischte und dem Soldaten mehrere Schläge versetzte. Dieser zog den Revolver und jagte McBride vier Schüsse in die Brust der todt zusammenstürzte. Bon einem jähen Tode er eilt wurde Christian Martin aus Chambersburg, Pa.. der sich auf seinem Rade auf dem Wege zu dem Camp Meeting- der United Brethren". bei Vrown's Mills befand. Er stürzte plötzlich vom Rade und würd? von seinen Gefährten nach Hause ge? bracht, wo er wenige Stunden später starb. Martin war herzleidend gewesen, und die mit der langen anstrengenden Fahrt verbundene Anstrengung hat seinen Tod veranlaßt. FrauBowman, dieGattin des Postmeisters G. H. Bowman in Mills, nahe Leitersburg. Washington County. Md., wollte einen HUhnerstall von Ungeziefer reinigen, indem sie Petroleum auf den Boden schüttete und dieses anzündete. Die Flammen schossen bald nach allen Seiten empor und ein Funken setzte einen großen Heuund Strohschober in Brand, so daß derselbe vollständig zerstört wurde. Auch das Wohnhaus wurde von den Flammen ergriffen, doch wurde dieses aerettet. I n e m v e r g lebt e i n e Frau, die im Jahre 1790 geboren ist. Die 109jährige Dame war zweimal verheirathet und heißt Wisniewska. Geistig und körperlich gleich frisch, erzählt sie gern- und mit anschaulicher Lebhaftigkeit von ihrer Jugend. Frau Wisniewska hat jung geheirathet und ist Mutter von 11 Kindern, von denen 9 noch am Leben sind. Die Zahl der Enkel und Urenkel ist sehr groß. Nachts brach gegen ein Uh: in dem Hause der Frau, Wittwe Bruns an der Bachstraße zu Mülheim a. d. Ruhr Feuer aus. Als die Feuerwehr auf dem Platze eintraf, hatten die Flammen schon, fast sämmtliche Räume des Hauses erariffen. da sich in dem engen Gebäude reichliche Vorräthe an Papier- und Flittersachen befanden. Die Eigenthümerin. Frau Wntwe Bruns. war mit einer befreundeten Familie bei einem Feste; ihr Kindchen hatte sie glücklicherweise bei auswäTtigen Verwandten, so daß die Kleine dadurch einem sicheren Tode entronnnen ist' Der Bruder der Frau Bruns. Referendar Koehne. der bei dem 159. Infanterie - Regiment dient, konnte sich mit dem nackten Leben retten. Dei junge, aus Mintard gebürtige Gehllf, Karl Sckorn. der aeweckt wurde, ver suchte sich durch einen Sprung auf ein Nachbardach zu retten. Dabei stürzte er iedock von diesem Dache in die Tiefe und erlitt solche Verletzungen, daß er bald starb. Da man wußte, daß auch nocb Ziwei Mädchen sich im Hause be fanden, die aus Emmerich gebürtige Ladengehilfin Hermine Pliestermann und das aus Stvrum aebürtigeDienstmadchen Franziska Frintrop, arbeitete man mit aller, Energie, um die Unglücklichen aufzufinden. Leider gelang eZ bei der ugeheurenGluth trotz mehrfacher Versuche nicht, zu den Mädchen zu aelanqen. und so fand man sie spa i ter nur noch als verkohlte Leichen.
Dr.Miles'SeartCure
Jurist einen prominenten Anwalt. ALl 5' 5 l v .der leitende Peastoni. AH Anwalt von Belfast. N. y ,chibt: .Ich wuroe aus der Armee einlassen wegen schlechter Gesundbeit und litt seitdem an Herzbe schwerden. Ich hatte häufig Ohnmachten und erstickende Anfälle Ich in, gebeugt wie ein Mann von 80 Jahren. Ich trug fortwährend einen UeberroZ. selbst tm Commer. um mich nicht zu erkalten. Konnte mein Geschäft nicht Verse den. Meine Ruhe war durch heftige Schmerzen ,n der Herzgegend und der linken Schulter ge braiich von Dr. MileS' teart Cure, ungeachret. dok ich so viele Patentmedizine und Verschrei düngen von Aerzten genommen hatte, ohne daß mir geholfen hatte. Tr. Miles' Heart Cure eilte meine Gesundheit wieder her. EZ ist wahr, ba.'Ng eine wunderbare Medizin und tS macht w'r viel Vergnügen, diese, Mittel Jedermann ,u empfehlen. Tr. MileS' Mittel werden durch alle Apotheker verkauft unter einer positiven Garantie: die erste Flasche nützt oder da! flcld wird zurücker stattet. Buch übet die Krankheiten bei HcrzenS und der Nerven frei. i. fcff!Ut iHsälCra? festere j HtsHhv VyjMW .wT drefse: Dr. Milk Medical o.. CUSati. Ind. I n Canterbury wurde neulich eine Kirchenparade für Rad fahrer veranstaltet, an der 750 Radfahrer theilnahmen. Kurz nach 2 Uhr fuhren sie in einer langen Prozession. die im Ort vielAufsehen erregte, in die Stadt ein. Die Räder wurden mtt Erlaubniß des Bürgermeisters auf dem Marktplatz untergebracht. Von hier begaben sich die Radfahrer m feierlichem Aufzug zur Kirche. Dechant Farrar hielt eine warme Begrüßungsrede und forderte die Radfahrer auf, namentlich dafür einzutreten, daß die Sicherheit auf den Straßen durch unbeholfene Sportgenossen nicht gefährdet werde. In wahrhaft bestialischer Weise ist in Milspe der Hammerschmied Egen ermordet und dann beraubt worden. Außer einem Messerstich in den Hals, der zur Verblutung des E. führte, hat der Mordbube seinem Opfer nicht weniger als 16 Messerstiche beigebracht, von denen allein neun das Geni.k zc'rcfsen haben. Als der That drinerld verdächtig wurde der 22 - jährig :hkjcr Max Kreide! verhaftet u.d !n b:J Gerichtsae fängniß zu Sc?.wel.7i eingeliefert. Der Verhaftete ist aus Baden gebürtig und wegen Einbruchsdicbstzhls bereits mit li Jahr Gefängniß vorbestraft. In der Bibliothek der Akademie der Wissenschaften zu Bukarest wurde der russische Philologe Akxander Jazomirsky beim Diebstahl werthvoller altslavischer Manuscripte ertappt und die Untersuchung hat die überraschende Thatsache ergeben, daß der genannte russische Gelehrte den Manuscriptendiebstahl seit Jahren in den verschiedenen LlöltotheienEuropas professionell betrieb und dafür von einigen Moskauer Antiquaren ein fixes Monatsgehalt von ,)0 Rubel bezog. Der Manucriptendieb. der ein Mann von tiefem Wissen ist und ein elegantes Auftreten hat, wurde in Haft genommen und nach Bukarest in das Gefängniß überführt. Rheumatiömuö im Rücken, in ben Schultern, Hüften, Aenkeln, Elbogen oder Handgelenk entgeht durch zu vlel Saure im Blut. Hood'S Sa?faparilla heilt RhematiömuS. Hood'S Pillen find die beste Abfübr- und Leber-Medizinen für Familiengebrauch. 25c. Der ew 7ork tore (Stablirr 1853.) Butterick Mufter ! Sandschuhe. Sztra gute VargainS in Hand- Qn schuhen zu fJU Seidene Handschuhe, alle Farben, Qn die früh. 75c u. $1 Sorte, jetzt lüü Einige seidene Handschuhe früher 25c, jetzt 10c Mittelgang. Sin Bargain. Noch nicht ausgeputzte Hüte in unserem Putzwaaren-Departement, die neueften Sommer-Formen, um da- Cn mit auszurämen uü Zweiter Stock. rmiii ii
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