Indiana Tribüne, Volume 22, Number 329, Indianapolis, Marion County, 17 August 1899 — Page 2
FNdisna Tridüne.
ErscheW Täglich m ?s??L Vv Cit t3ant.Xitö4nt tcCct durch denrzn J 8nti pr Woch, feit eoatagi,Tribae'i TetZ PerTVoch. f)cU ,us?eIet,, Stttl n,t. Ver V,ft taftcrhitt u. UM fatd)l4l 1 tlHn3 V p' 3lt. onwi 13 CO eunbarns Stta Indianapolis, Ind., 17. August 1899. Nezico'S Vaaui.ttrieg. Der, jetzt anscheinend im Ganz e kindliche Vernichtungskrieg" der mezipanischen Regierung gegen die Jaquis hat auf'S Neue die Aufmerksamkeit der Welt auf diesen rnerkwürdigen. stolzen Jndianerstamm gelenkt, den ein Deutschamerikaner seinerzeit nicht mit Unrecht die rothhäutigen Cheruskerbenannt ffat, und der nunmehr umSein oder Nichtsein kämpft. Vor drei Jahrhunderten waren die Faquis der größte und furchtbarste Jndianerstarttm Mezicos und vielleicht ganz Amerikas; in Cortez' Tagen wurde ihre Zahl auf 330.000 geschätzt (also ungefähr so viele, wie es heute überhaupt Indianer gibt!) und ihre Wohnsitze erstreckten sich von Durango. im Süden, durch den ganzen nordwetlichen Theil Mezicos hin und tief in das heutige Gebiet der Ver. Staaten hinein, bis nach Colorado! Mit dieser Herrlichkeit ist es freich schon lange vorbei. Aber noch vor fünfzig Jahren gehörte der ganze fruchtbare Staat Sonora den Aaquis, und ihre Wohnstäiten waren auch in einem Theil von Arizona zu finden, von W0 sie erst vor wenigen Jahren völlig verschwunden sind. Heute sind sie im südlichen Theil des Staates Sonora zusammengedrängt, und der Stamm ist nur noch 15.000 Köpfe stark, mit 5000 Kriegern, die aber noch immer eine gefährliche Macht bilden, wenn sie zusammenhalten. Aller menschlichenBerechnung nach wird aber der jetzige Krieg schließlich zum völligen Untergang des Stammes führen. Im Nordwesten unseres Landes ist e längst zur Gewohnheit geworden, die Sioux und die Chyennes als 3entlemen. sozusagen als Edelleute. im Vergleich zu den anderen, körperlich und ge:stig viel tiefer stehenden Stam me anzusehen. Einen ähnlichen. aö:r noch diel ausfallenderen Vorrang nef) men die Jaquis im Südwesten des Contmenteö cm. Man hat auch gefun den, daß kein Ureinwohner - Stamm bei nchtlgem Verständniß seiner Ei genthümlichkeiten so leicht unter Controlle zu halten ist, wie die Iaquis. und unter den Officieren und Mannschaf ten unserer regulären Armee, sowie unter Viehzüchtern und Hirten An zonaS und unter Frauen und Kindern jener Regionen ist das Sprichwort verbreitet: .Niemand ist als Freund so treu, wie ein Aaqui.- Amerikaner in der Gegend von Fuma und Nozales ziehen die Faquis jeder anderen Rasse als Vorsteher von Viehweiden vor. Als Menschen, die unter allen Umständen ihr Wort halten und aufrichtig sind. lassen sich unter den heutigen Jndianein nur die Navajos einigermaßen mit den Maquis vergleichen. Aber als Feinde sind Letztere furcht bar, und sie sind den mezicanifchen Truppen, welche ihnen jetzt gegenüberstehen, nicht nur an körperlicher Tüchtigkeit überlegen, weit überlegen, son dern auch besser bewaffnet. Denn sie haben Winchester - Gewehre, während in der merrcamschen Armee das Remington - Gewehr die Normalwafse ist. Nur innere Ztrieträchleleien mögen vle Maquis cywaazen. Vom Februar 1848 bis zum Juli 1897 (als der Vertrag von Ortiz abgeschlossen wurde) verging kaum ein Jahr, in welchem die mezicanischen Truppen nicht mit der Bekämpfung der BaqurS zu thun gehabt batten. Ge waltig waren die Verluste der Aaquis: aber die meiicaziische Regierung hat in vusem. verhältnismäßig kurzen Zeit räum über .35.000 Mann bei diesen Kämpfen verloren, viele Millionen Dollars geopfert und diefenStamm niemals unterworfen! Sie mußte den Jaquis stets Bedingungen anbieten, welche für dieselben befriedigend waren, ehe die stolzen Krieger aus den Gebirgen hervorkamen und zu ihren früheren friedlichen Verrichtungen im Thale des Aaquiflusses zurückkehrten. Gegen die Spanier hegen die Faguis einen unauslöschlichen Haß seit den Tagen Coronado's, und bei Beginn deS amerikanisch - spanischen Krieges ließen sie den Amerikanern durch einen Courier ein Regiment auserlesener Krieger anbieten, um die Spanier gehörig zu verhauen". Sonst aber haben die Aaqms m den letzten zwei Jahren niemals Neigung gezeigt, den KriegsPfad zu beschreiten. Die Vorgeschichte des zetzigen Krieges, wie aller früheren, ist eine Geschichte gebrochener Verträge oder solcher, bei denen die Naquis schnöde betrogen wurden. Zu letzteren wird, wenigstens von einem großen Theil des Stammes, auch der erwähnte Friedensvertrag von Ortiz gerechnet, wobei einige Häuptlinge den Stamm ausverkauft haben sollen. Amerikamsche Bergbau - Spekulanten, welche allerdings unter mexikanischer Flagge auftreten, sollen viel mit den jetzige Wirren zu thun gehabt haben. Wie dem auch sei, ein Kampf auf Leben und Tod hat jetzt begonnen. Sem endlicher Ausgang kann kaum zweifelhaft sein, aber die Iaquis in den vulkanischen Bacolete - Gebirgen, die beinahe undurchdringlich sind, dürften den mezlcünischen Truppen heiße Stunden bereiten, und der Diaz .'schen Republik dürfte die Zeche srhr theuer kommen! Auf das hübsche Summchen von $51,590 beläuft sich der OboluS, bei ' Onkel Sam während des verflossenen Jahres den Kegelbrüdern in Gestalt von Kriegssteuer abgeknüpft Kat. 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ie Vorgänge aus der Varen.Jnsel.
Ion Tromsö aus hat das russische Panzerschiff Swetlana". das dort seit seiner Rückkehr von der neuen Stadt am Eismeer gelegen und nach Stockholm gehen sollte, schon die ihm unerwartet vorgeschriebene Fahrt zur Bären-Jnsel gemacht. Somit scheint Rußland letzt IM Begrl zu stehen, ernstlich Stellung zu den Verhältnissen aus dieser in jüngster Zeit in den Vordergruno des Jnterenes geruaren ;sn fei zu nehmen, und so wie die Dinge dort liegen, kann man dem Verlauf dieser Expedition mit Spannung entgegensehen. In Rußland macht man sich weaen derJnsel bereits seit einiger Zeit Sorgen, wovon kürzlich ein längerer Artikel der Nowoje Wremja" Zeugniß ablegte. Diese Zeitung beschäftigt sich soeben wieder mit Spitzbergen uno oer Vären-Jnsel und sagt, daß vor 30 Jahren schon Norwegen versucht habe, r- e . r. ? j . 0-:i.C . ... sur jelne ÄNsprucye an pltzvergcn, zu dem man auch die Bären-Jnlel rechnet, ..e Gutheißung Europas zu erlangen. daß die russischeDiplomatie aber scharfen Einspruch dagegen erhoben hatte. Wenn dort oben irgendJemand Rechtsansprüche hatte, so wäre dies der Zar, der sich u. A. Herr aller Nordländer nennen lasse. ' Darum wäre Spitzbergen bis auf weiteres neutrales Gebiet geblieben, was eine Anerkennung des bessern Rechtes Rußlands (?) bedeute. und folglich habe Rußland stets den Vortritt. Seine Pflicht sei es, darauf zu achten, daß sich kein anderer dort oben einen ungehörigen Einfluß aneigne. a)on vor einigen aoren ti der Argwohn Rußlands erregt worden, als die Norweaer aufSvitzbergen einen Gasthof bauten und eine PostverbiN' düng Mit Spitzbergen errichteten. Alle Karten enthielten die Bären-Jnsel als einen Theil des spltzbergischen Archipels. und dessen Neutralität sei durch die Erwerbung von festem Eigenthum durch Deutsche und andere thatsächlich bedroht. Diejenige Macht, deren Anspruche am besten begründet wäre, hätte das Recht, die Beseitigung aller Gebäude und Anlagen auf neutralem Boden zu verlangen, im Falle dies n'öthiz sei, die Interessen zu schützen, für deren Aufrechterhaltung die Neutralität ursprünglich festgestellt worden wäre. DaS Recht an gewissem Eigenthum auf diesen Inseln könne immer nur für eine Fischsaison aufrechterhalten werden. Wenn reiche und mächtige deutsche Gesellschaften und Reisende die neutrale Insel unter sich theilten und Fischerei und Jagd auf Meeresthiere in großem Maßstabe betrieben, so müßte das für seine Existenz kämpfende Fischereigewerb-e an der Murmankiiste zugrunde gerichtet werden, und der Zweck, um dessentwillen Rußland davon abstand, seine Ansprüche geltend zu machen, wäre verfehlt. Jede Hinausschiebung der endlichen Lösung der Frage müsse in kurzem in NordRußland eine Hungersnoth herbeiführen. die ebenso unheilvoll werden könne. Wie die in den mittlern Gouvernements herrschende. Soweit die Nowoje Wremja". Was die von dem Blatt erwähnte Geltendmachung der Ansprüche Norwegens an Spitzbergen betrifft, so ist der Sachverhalt folgender. Vor 30 Jahren wandte sich Schweden-Norwegen auf diplomatischem Wege an diejenigen Mächte, deren Staatsangehörige Spitzbergen zu besuchen pflegten, und suchte zu erMitteln, ob von diesen Mächten Rechte über die Inseln geltend gemacht, sowie ob Einwendungen dagegen erhoben werden würden, im Falle SchwedenNorwegen die Inselgruppe in Besitz nehmen wollte. Diesen amtlichen Schritt unternahm man erst, nachdem man sich unter der Hand zu vergewisfern versucht hatte, ob eine Macht Besitzrecht an Spitzbergen geltend machte. Nach den Vfragen schien dks nicht der Fall zu sein. Als Zweck der Besitzergreifung des spitzbergischen Archipels durch Schweden-Norwegen wurde in der Hinwendung an die Mächte in erster Reihe betont, man wolle dadurch dem Polarforscher Nordensl'öld die Möglichkeit geben, auf Spitzbergen eine festeColonie zu errichten, die als Stütze für künftige wissenschaftliche Expeditionen dienen könne und von großer wissenschaftlicher Bedeutung werden würde. So lange aber das Land herrenloZ war und nicht unter den Schutz eines Staates kam. konnte ein solcher Plan nicht verwirklicht werden. Bevor die Frage des Besitzrechts über Spitzbergen auf diplomatischem Wege zur Sprache gebracht worden war, hatten eine Anzahl Einwohner in Tromsö an die norwegische Regierung das Gesuch gerichtet, zu Zwecken einer Ansiedlung auf Spitzbergen einen Staatsbeitrag zu leisten, und es herrschte in Norwegen offenbar die Anschauung, daß Spitzbergen dem norwegischen Staate zugetheilt werden müsse. Aber weder Norwegen noch Schweden erhielt das Besitzrecht über Spitzbergen, da sich Rußland dem widersetzte. Indessen hat dies nicht verhindert, daß auf Spitzbergen ein förmlicher Colonisationsversuch gemacht wurde. Es bildete sich nämlich 1872 in Schweden eine Actiengesellschaft. die den Zweck verfolgte, wissenschaftliche Forschungen in den arctischen Gebieten zu fördern und die Mineralfunde, die etwa gemacht würden, zu verwerthen. Wirkungsfeld der Actiengesellschaft war ein Gebiet an der Westküste am Eisfjord, aber das Actienkapltal war bald verbraucht, und die Gesellschaft löste sich auf. Bis zur Stunde ist also von keinem Staat in Besttzrecht an dem spltzbergischen ArÄpel. zu dm dai mehrerwähnte russische Blatt ja auch die Bäreninsel rechnen will, geltend gemacht worden, auch Rußland kann sich nicht die Eigenschaft als erster Besitzer beilegen, um ein Anrecht an die Inseln zu erheben, da auf diesen im Gegentheil schon lange vor den Russen von andern seefahrenden Nationen Anlagen errichtet worden sind. Die einzige Uebereinkunft internationalen CharacUri, die das Besitzrecht von Spitzbergen betraf, wurde bald nach Beginn des WalfischfangS bei Spitzbergen, nämlich im Äaöre 1617. sbaeschlossen.
In dieser Nebereinkunfi erklärte' man das Meer bei Spitzbogen für alle Nationen frei, während das Land an der Westküste, der einzige Theil, den man damals von Spitzbergen kannte, unter die Verschiedenen Nationen vertheilt wurde, die am Walfischfang betheiligt waren und die sich hier arg in den Haaren gelegen hatten. Diese Nationen waren die Engländer, die hier zuerst den Walsischfang ausübten und deshalb die besten Stellen beanspruchten. serner die Holländer, die den Walfischfang am umfangreichsten betrieben, die Hanseaten, die gleichfalls eine bedeutende Fangthätigkeit entfalteten, die Basken und die Dänen.
Ein deutscher Geheimagent. Ueber dieVergangenheit des in jüngster Zeit im Zusammenhang mit der Dreysus-Affäre vielgenannten ehemaiigen deutschen Geheimagenten Richard Cuers weiß ein Straßburger Correspondent Folgendes zu berichten: Richard Cuers war Anfangs der 80er Jahre in Straßburg eine weitbekannte Persönlichkeit. Mehrere Jahre hindurch hielt er sich hier studirenhalbers" auf, und in seinem militärischen Verhältniß hatte er's bis zum Reservelieutenant gebracht. Schon damals zeigte er große Neigung zur Intrigue und sehr oft machte er durch seine tollen Streiche viel von sich reden. Wieverholt war er in Frankreich verhaftet worden, wohin er sich oft zu Spritztouren", wie er zu sagen pflegte, begab. Da man ihm aber nichts nachzuweisen vermochte und er sich als stud. jur." der Straßburger Alina rnater auszulveisen vermochte, wurde er jedesmal wieder freigelassen. Die Franzosen sind doch gar zu höfliche Leute pflegte er dann bei seiner Rückkehr in Bekanntenkreisn zu sagen, die entschuldigen sich noch, wenn sie einmal einen richtigen Spion ertappt haben." Den tollsten und damals vielbesprochenen Streich leistete er sich mit einem Plomerhauptmann, den er aus irgend wel chen Gründen auf dem Strich hatte und den er einmal gehörig herernlegen" wollte, wie er sich ausdrückte. Eines schon? Taa.es bemerkte er diesen Hauptmann in der Nähe des Walles. Schnell betrat er nun die Festungswerke und zog ein Notizbuch heraus, in welches er allerhand Bemerkungen schrieb. Natürlich wurde der Haupt mann bald auf ihn aufmerksam. Er besah sich den frechen Eindringling in die geheiligte Stätte der Straßburger Festungswälle und sein sonderbares Benehmen etwas genauer, und da kein Soldat in der Nähe war. forderte er ihn in barschem Ton auf. ihm auf die Wache zu folgen. Willig folgte der vermeintliche Spion dieser Aussordc rung. Auf der Wache angekommen, verlangte der Hauptmann vor Allem das Notizbuch, in welches er die Be m wt merrungen ge frieden, um einem weitschweifigen Wortschwall und allen möglichen Redensarten suchte er aber den Hauptmann von seinem Vorhaben abzuhalten, mit der Bitte, lieber den Wachhabenden lesen zu lassen. Aber alles Reden war vergeblich, der Haupt mann bestand auf seinem Rechte. Es braucht wohl nicht beschrieben zu werden. welch' verblufftesGesicht er machte. als er folgende Eintragungen las: Der Hauptmann N. N. scheint ein koMischer Kauz zu sein, da er mich, den Lieutenant der Reserve und stud. jur. Richard Cuers für einen Spion halt. Dieser schon mehr als tolle Streich sollte aber doch nicht ganz ungestraft für ihn verlaufen. Der Hauptmann und die Wache gaben ihn zwar sofort frei: allein damit gab er sich keineswegs zufrieden, sondern er verlangte m sei nem Eigendünkel, daß der Hauptmann ihn um Entschuldigung bitte, da in Frankreich sogar ein General einmal dies gethan habe. Bald wurde die Angelegenheit beim Officiersehrenrath anhangig. Aber dieser scheint nicht den gewünschten Sinn für diese losen Streiche gehabt zu haben, denn er ent ließ ihn kurzer Hand als Officier der Reserve. Bald darauf scheint ihm das Straßburger Pflaster überhaupt etwas zu heiß geworden zu sein, denn eines schönen Morgens war er verschwunden. um ipater als Leiter des Nachrichten bureaus in Brüssel, in welchem alle Faden des deutschen Geheimagententyums zulamimniiesen, wieder zum Vorschein zu kommen. Aber auch hier konnte er sich nicht lange halten, da ein französischer Geheimagent sich in sein Vertrauen einzuschleichen wußte und ihn in der Weise hinterging, daß mehrere deutsche Geheimagenten in Frankreich abgefangen wurden. Das ist auch wohl der Hauptgrund, daß er seiner bisherigen Stellung enthoben wurde.. In diese Zeit fällt wohl das vom Siöcle gemeldete Bestreben des Cuers, in Zukunft für das Pariser Nachrichtenbureau arbeiten zu wollen, sowie seine Zusammenkunft mit dem vielgenannten Major Lauth und dem Fälscher Henry in einem Hotel zu Basel. Wohin ihn gegenwärtig das Schicksal verschlagen, ist unbekannt." Deutsche Lokal-Nachrichten. Mitteldeullcde Staaim. Alrosen. Der Gutsbesitzer W. Schäfer in dem benachbarten Helfen stürzte beim Heueinfahren durch die Luke vom Boden auf die Scheunenkenne. Er wurde tödtlich verletzt und starb nach wenigen Stunden. Blecken st edt. Infolge Blitzschlags brannten die Stallungen des Landwirths Stillichen nieder. 72 Schafe kamen in den Flammen um. Braunschweig. Unter Ausschluß der Öffentlichkeit wurde gegen den Lumpensammler Fritz Winters aus Vahlum wegenSittlichkeitsverbrechen verhandelt. Das Urtheil lautete auf neun Monate Gefängniß. C o b u r g. Durch eine auf dem Ausstellungsplatze .ausgebrochene Feuersbrunst ist nicht nur die elektri. sche Ausstellung, sondern auch die mit derselben verbundene Landesausstellung für Leinenindustrie völlig zerstört worden. Zahlreiche Maschinen zersprangen, Menschen sind njcht umae.
gekommen.' Der Ätaterialschäden ist sehr bedeutend. D e s s a u. In einer Badeanstalt ' Berlin erschossen hat sich der Gastwirth Emil Scholz aus der Agnesstraße No. 1 Hierselbst. Er brachte sich einen Revolverschuß in die rechte Schläfe bei.
Geschäftliche Fehlschläge haben ihn ZU der That veranlaßt. H o l z m i n d e n. Burgermeister Schrader ist von einem Schlaganfall betroffen worden. Sein Befinden giebt zu ernster Besorgniß Anlaß. 5es!kn-Darli)t. Darmstadt. Im 5zohler Weg wurde der Oktroi-Aufseher Fornoff trug innere Verletzungen davon. Z" einer Haftstrafe von 14 Tagen verurtheilte die Strafkammer den MilchHändler Heinrich Funk aus Nieder-Mo-dau wegen Verkaufs stark gewasserter Milch. V ü r st a d t. Ertrunken in einer Pfuhlgrube ist das 2 Jahre alte Kind des Dachdeckermeisters Molltor. Unser ältester Bürger, der frühere Sattler Jakob Raiß, wurde 83 Jahre alt, zu Grabe getragen. Der Verstor bene ging in seinen jüngeren Jahren mit König Otto von Bayern nach Griechenland und diente dort 9 Jahre beim Militär. Mainz. Der Fuhrmann Schmidt fiel auf der Mombacherstraße von einem mit zwei Stück Wein beladenen Wagen und wurde überfahren. Er wurde sterbend in's Hospital verbracht. Ladern Hausen. Der Blitz schlug in das Anwesen des Oekonomen Johann Seitz in Hausen, das vollständig niederbrannte; nur das Vieh konnte gerettet werden. Hörgertshausen. Ein Blitz traf das Haus des Schreinergütlers Baumann und tödtete den Mann, der in der oberen Stube gerade Leibwäsche wechseln wollte. Die in der unteren Stube sitzende Ehefrau wurde an der linken Schulter und dem rechten Fuße vom Blitze gestreift und zu Boden geworfen. erholte sich aber bald wieder, während die fünf Kinder unversehrt blieben. K l e i n e i b st a d t. In der Voit'schen Bierbrauerei wurde der Monteur der Maschinenfabrik Schauer und Groß in Nürnberg. Leisle, beim Aufstellen eines Dampfkessels durch diesen erdrückt. Landshut. Auf dem hiesigen Bahnhofe verunglückte der Hilssbe dienstete Julius Ruland beim Rangi ren dadurch, daß der Wagentritt, auf den er beimRangirmanöver aufsprang, abbrach und er unter die Räder fiel. Er wurde so schwer verletzt, daß er auf dem Transport nach dem Krankenhause starb. N e u st a d t a. S. Hier entlud der Gendarm Hirth den Revolver seines Kameraden Schäfer, als ein Schuß losging und Schäfer in die Brust traf; der Verletzte dürfte mit dem Leben davonkommen. Nürnberg. Der Ober-Landes-gerichtsrath Georg Schlaug ist gestorben. Ottingen. Im Alter von 77 Jahren starb der Chirurg und Landarzt früherer Ordnung. August Gramstetter. R o s e n h e i m. Das Oekonomiegebäude mit Stallung der Kreisirrenanstalt Gabersee ist niedergebrannt. Weisbrunn. Bei Dippach Eltmann) ertrank der 24jährige Bauernbursche Klarmann von hier. W ll r z b u r g. Ein gefährlicher Brand zerstörte größtentheils die umfangreichen Werkstätten der Ostberg'schen Möbelfabrik und den Dachstuhl des Haupthauses. Der Schaden ist groß. Wütttemberz. Stuttgart. Im Att von 66 Jahren verschied der langjährige frühere Leiter der Kannstatter Kurkapelle. Kapellmeister I. B. Schlichthcrle. B e r h e i m. Zum Ortsvorsteher der hiesigen Gemeinde wurdeRevisionsAssistent Frank von Neckarsulm gewählt. B a i s i n g e n. Straßenwärter M. Raible und seine Ehefrau, Anastasia, geb. Teufel, feierten das Fest der goldenen Hochzeit. Besondere Erwähnung verdient hierbei der Festzug, in dem die Festtheilnehmer mit Braut und Bräu tigam in gleicher Tracht erschienen wie Anno 1849. E l l w a n g e n. Der Landtagsab geordnete für den Bezirk Ellwangen, Schultheiß Rathgeb in Dalkingen, hat sein Amt alsOrtsvorsteher und Rathsschreibe?, das er schon über 40 Jahre bekleidete, niedergelegt. E ß l i n g e n. Einem Schlaganfall erlag der Oberreallchrer Gräter; er hinterlaßt Frau und 11 Kinder. F r i e d r i ch s lsa f e n. Abends gerieth Oekonom Klingler mit drei Radfahrern in Streit; Klingler wurde durch Messerstiche schwer verletzt. G ö p p i n g e n. Unter dem Verdacht der Brandstiftung erfolgte die Verhaftung des 26 Jahre alten Arbeiters Sinn aus Holzheim. Großgartach. Infolge eines Sturzes von seinem Wagen starb der Bauer Gottlieb Link. H e i l b r o n n. Die wohlbekaixzte Nahrungsmittelfabrik vonC. H. Knorr hier ist unter Mitwirkung des BankHauses RUmelin u. Cie. hier in eine Aktiengesellschaft umgewandelt worden. Das Aktienkapital beträgt 2Z Millionen Mark. . K a n n st a t t. Der Bau der neuen Kirche an der Waiblingerstraße ist so weit gefördert, daß mit dem Aufschlagen des Dachstuhles in nächster Zeit begönnen werden kann. Die Gesammtkosten für den Bau sollen sich nach der letzten Berechnung auf 340,000 Mk. te. laufen. . K o r nw e st h e i m. Ueber unscre Gegend zog ein schweres Gewitter; dasselbe richtete auf den Feldern erheblichen Schaden an. VaÄc. K o n st a n z. Sein LOjähr. Dienstjubiläum feierte der Hauvtlehrer Mül-
!er. Wegen Körperverletzung mit nachfolgendem Tod verurtheilte das Schwurgericht den 62jährigen Ziegler Jakob Baisch von Obernheim (Württ.) zu 4 Jahren Zuchthaus und dessen 27-
jährigen Sohn Eduard wegen Theil- j nähme an einer Schlägerei zu einem Jah'r Gefängniß. Der ältere Baisch. ein vielfach vorbestrafter Mensch, hatte bei einer wegen Lohndifferenzen und Trunkenheit der Angeklagten ausg:brochenen Streiterei seinem Arbeitgeber Ziegler Tröndle von N'öggenschwihl einen Stich beigebracht, der den Tod Tröndles herbeiführte. M a u e n h e i m. Der 63 Jahre alte Schäfer Karl Böhler wurde zu b naien Gefängniß verurthem. weil er seinem Sohne Anton bei der Fahnenflucht behilflich gewesen war. O f f e n b u r g. Auf zwei Jahre in's Zuchthaus wandern mußte der berllchtigte Viehdieb Friedrich Hackenjoos aus St. Georgen. Haüenjoos ließ sich in letzter Zeit mehrere schwere Diebstähle zu Schulden kommen. O b e r a ch e r n. Ein 5)andwerksbursche entwendete bei der Wittwe O. Beck einen Geldbeutel. Der Sohn Adolf Beck. Falkenwirth in Achern. begab sich nun in's Gasthaus zur Sonne", wo er den Dieb vermuthete. Hier fand er zwei weitere Handwerksburschen. welehe auf den Dieb zu warten schienen. Nach einem kleinen Wortwechsel mit ihnen stieß einer der 5)andwerksburschen Beck das Messer in die Seite. Die Kerle sind flüchtig. T h u n s e l. 5)ier flüchteten während eines Gewitters die 50jährige Frau des Metzgers Wick und deren 11jähriger Sohn unter einen Baum. Ein Blitz traf die beiden, welche bewußtlos ! zu Boden fielen. Nach Hause gebracht. erholten sie sich zwar bald wieder, dcch ist die Frau, welche keine äußeren Verletzungen hat, noch so gelähmt, daß sie nicht stehen kann. Der Knabe hat eine Verletzung am Rücken; auch wurden ihm zwei Zehen zerfetzt. Nheittpsalz. Germers heim. Die Mutter des Bahnhofsvecwalters Becker, Frau Forstmeister Wittwe Becker, beging ihren 96. Geburtstag. Trotz dieses hohen Alters erfreul sich diese älteste Frau in hiesiger Stadt der besten Gesundheit. Großbock enheim. Auf dem Anwesen des Maurers Spieß brach Feuer aus. wobei das 6jährige Söhnchen des Spieß in den Flammen umkam. H a ß l o ck. Wohnhaus, Stall und Schuppen des Ackerers Theobald Thomas brannten nieder. Elsaß-Lothnnze. u e b t r u ch. Hier starb im hohen Greisenalter der Pfarrer Abb6 Grey enbllhl, der sich während und nach der Schlacht bei Wörth im Jahre 1870 um die Verwundeten hohe Verdienste erworden hat. Am Abend des blutigen Tages suchte er mit den Bauern da Schlachtfeld ab und hat auf dieseWeise zahlreichen Verwundeten, darunter mehreren höheren Officieren, das Leben gerettet. Mecklenburg. Schwerin. Nach langem Leiden starb der Oekonomierath Georg Brus sow. 73 Jahre alt. Der Verstorbene war als Vermessunas- uno Kulturinqenieur überall im Lande bekannt. B r U e l. In der großen massiven Werkstatt mit Brennofen des Töpfers Tralow kam ein Brand aus. Bald ging das Feuer auch auf den Stall desNach bars, des Zimmergesellen Schwemer, über und später auch aus die Wo?nHäuser des Töpfers Tralow und de Zimmergesellen Schwemer. Sämmtlicbe Gebäude wurden eln Raub der Flammen. Grevesmllhlen. Ämei Mit c-.llk.dcr der Schützenzunst, Kaufmann D. L. Friedheim und Weber Peters, feierten ihr ö0jahrlges Schutzenjubl läum. . Oldenburg. Nordenham. Der He'zer Mähnz, gen. Rose, vom Fischdampser Berlin" fiel beim Anbordgehen von der vom Pier auf den Dampfer führenden Leiter in den Hafen und kam nicht wieder zum Vorschrn. Der Fall Ist um so trauriger, als die Frau, die ihren Mann zum Hafen begleitete, vom Pier aus Augenzeugin d;s Unfalls war. Vor vier Jahren verlor sie ihren ersten Mann ebenfalls durch Unglllck-Z-fall, indem er auf einem Getreidedampfer aus dem Mast fiel und sofort todt war; er hinterließ ihr fünf Kin-?r. Vor vier Wochen erst hatte sie mit ihrem zweiten Mann Rose ftcch'ett gemacht. Der Verunglüäte wär 25 Jahre alt. Freie SMte. Q a m b u r a. Tim Alter von iO Jahren starb der Vucbbändler Marti n Berendsohn und wenige Tage darauf starb seine Schwester. Die seit len aerer Zeit vermißte 18 5labre alte Eli'' Voß aus Wandsbcck wurde als Leiche aus der Alster gezogen. Ob ein Unfall, Selbstmord oder Verbrechen vorliegt ist noch nicht aufgeklärt. Der Postgehilfe Bruno Armer aus Evvendor! wurde unter der Beschuldigung, einen toß von Nachnahmebriefen unter schlagen zil haben, in Haft genommen Die in der Geibelstraße wohnende Ehefrau Gaudelius hat sich dadurch zu todten versucht, daß sie sich mit tint) Taschenmesser in den Qals stach. Fa verblutet wurde die Unglückliche nach dem Krankenhause gebracht. Der EommiS Lundgreen in der Borgfelderstraße reinigte feinen Rock mit Benzin. Dabei fiel feine brennende Cigarre in den Benzinbehälter, dieser explodirte und im Nu fingen die Kleider des Lundgreen Feuer. Der Bedauernswerthe hat so schwere Bralidwunden erlitten, daß eine Wiederherstellung in Frage steht. SÄttz. Neukirch a. d. Thur. Landwirth Friedr. Wartenweiler hatte sich Sonntags ins Wirthshaus zu einem Glas Vier begeben. Er fühlte sich jedoch bald nicht ganz wohl und verließ deshalb die Gesellschaft. Aber schon auf
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der tro;e wurde er von einem Herzschlag getroffen und war bald nachher eine Leiche. N i d a u. Ueber die Gegend von Nidau ging ein heftiges Gewitter nieder. Der Blitz hat an verschiedenen Orten eingeschlagen, wie in Mörigen. Lattrigen und Sutz. In Sutz schlug der Blitz in den Gasthof zum Kreuz, zerstörte zum Theil das Telephon und warf einen im Zimmer befindlichen Knaben nieder, der zum Glück nur einige Zeit bewußtlos war und weiter keinen Schaden erlitt. In Lattrigen wurden ein Wohnhaus und Scheuer total eingeäschert. St. Gallen. Der Kaufmann Appenzkller-Moser hatte mit Frau und Kind einen Ausslug nach Degenau gemacht, h-o er eine Kartonfabrik besitzt. Hier vergtt"o,Ze :r sich mit seinemWerkführer mit Scheibenschießen, indem sie abwechselnd, der eine als Zeiger, der andere als Schütze funktionirten. Als lein Schuß mehr fiel, ging der Werkführer auf die Schießstätte zurück und fand dort zu seinem Entsetzen seinen Prinzipal im Blute liegend. Ohne Zweifel hatte sich das Gewehr entladen durch Unvorsichtigkeit des Verunglückten und ihm den Kopf durch' bohrt. Oeiterreich-IlllZir. Guntramsdorf. Der MeierHof und die Wirthschaftsgebäude des Großgrundbesitzers Michael Hosstädter sind abgebrannt. Der Schaden ist sehr bedeutend. Man muthmaßt, daß der Brand gelegt wurde. K u f st e i n. Die Schwester Therese des Cementfabrikanten Georg Buchauer. ein 20jähriges, auffallend schönes Mädchen, fiel beim Sturz des Wagens zwischen Kufstein undEbbs so Unglücklich. daß sie bald darauf den Geist auf gab. Oedenburg. Wegen eines schlechten Schulzeugnisses erschoß sich der Realschüler Salomon Firnberg. Preß bürg. Der Blitz fuhr in eine Badecabine. in welcher sich der 17jährige Sohn des Administrators des eiherrn v. Walterskirchen Michael Tomcsala gerade ankleidete. Der Blitz traf den Unglücklichen an der rechten Kopf und Brustseite und in den linken Fufz., Tomcsala war sofort todt. Prag. Der kaiserliche Rath Anton Goldfuß. eine stadtbekannte Pers'önlichkeit Prags, ist freiwillig aus dem Leben geschieden. Derselbe war Jahre lang Handelszerichtsbeisitzer. Präsident des czechischen kaufmännischen Vereins Mercur". Salzburg. Nach einem auf der Zistelalpe des Gaisbergs abgehaltenen feldmäßigen Schießen hat sich der Infanterist Meixner der 4. Compagnie des 59. Infanterie Regiments durch einen Schuß in den Unterleib zu entle! ben versucht und sich schwer verletzt. PocsieundProsa. Dich terling: , es ist ein Jammerthal, diese Welt nichts bietet uns eine edle, wahre, ideale Freude!" Rentier: Na, erlauben Sie mal, haben Sie ten noch nie eine gute Schweinshazen gegessen?Das Gänschen. Junges Mädchens Ich möchte gern Schriftstellerin werden und bitte Sie deshalb um Ihren Rath, welches Genre sich wohl am Besten für mich eignen dürfte." Redakteur: Schreiben Sie nur, wie Ihnen die Federn gewachsen find! ...
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