Indiana Tribüne, Volume 22, Number 326, Indianapolis, Marion County, 14 August 1899 — Page 2

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iettzttche. Tribüne - teilet durch len Itljti J ffeto per Woche, dle Sontazi.rrtb2e"I SnU pe? Loche. Seife uf snc li knt ,d II (Xrxtf p, VtiKtt. Ve, Poft uKerhalb ,e. 0UM plgUcht U ,rab,ehlng f Ö:. Cfttot IQ C& Vlabama etraß. Indianapolis, Ind., 14. August 1899. ) Tehuantepec, die Frauenstadt. Vom Neuen Weib" unter den Eineborenen tief im alten Mexico zu reden, deren Conservativismus in keiner Weise hinter denjenigen anderer latei-rrisch-amerikanischcr Bevölkerungen zurücksteht, das mag im ersten Augenblick curios klingen. In Wirklichkeit ist dieseS Weib geschichtlich betrachtet auch schon ehrwürdig alt; dennoch entspricht es dem. was man anderwärts heutzutage mit. dem genannten Ausbruii zu' bezeichnen beliebt, in sehr weitgehendem Maße. Denn Tehuantepec ist geradezu im verwegensten Sinne des Wortes eine Frauenstadt, und sogar gewisse, dafür ierühmte englisch Gemeinwesen, wie dasjenige auf der Insel Man, dürften es in vorliegenderBeziehung noch lange mcht mit diesem alten mexicanischen Städtchen aufnehmen können! Ein gelegentlicher Eorrespondent erzählt darüber u. A.: In Tehuantepec ergreift das sögenannte jattt Geschlecht in absolut a l -len Dingen, Geschäft, Haushalt, öffentliche Verwaltung u. s. w. die Jnitiative, und man würde vom mann!ichn Geschlecht dahin eigentlich schon zu viel sagen, wenn man S das fünfte Rad am Wagen nennen würde! Denn dfe Männer haben hier gar nichts mit der Bewegung des privaten oder öffentlichen Lebenswagens zu schaffen, wenigstens nie etwas aus eigenem Antrieb. Voi Antrieb kann nur bei den EvaZI'ölern die Rede sein; die Herren der Schöpfung" sind sie allein, schon seit vielen Generationen, und Denjenigen, welche man mit größerer oder geringerer Berechtigung sonstwo so benamset, ist hier kein Atom von selbständigem Wollen mehr geblieben, qar nicht zu reden von selbständigem Thun. Davon kann man sich auf dem Marktplatz überzeugen, dem BrennPunkt des geschäftlichen Lebens von Tehuantepec. Wehe dem Mann, der " hier etwas zu verkaufen suchen sollte ! Unter keinen Umständen würde ein solcher Eingriff gestattet, und in der That hat ihn auch noch Niemand gewagt. Solche Ehrfurcht steckt den Männern schon im Blut. Das große, offene Markthaus wimmelt aber jeden Vormittag von 'ben weiblichen Geschäftsleuten, und sie und ihre Kundt&ah lassen oft keinenStebraum mebr. I r i i ' Manche der Frauen bringen einheimische Ehocolade zum Verkauf, Andere braunen Zucker. Andere wiederum Gemüfc oder prachtvolle Blumen. Der Handel ist zum großen Theil TauschHandel. Direct oder indirect werden für die genannten und andere Artikel allerlei Schmucksachen und VaumwollKleiderzeuge eingetascht, welch' letzttzt das Product einheimischer Webstühle sind. Es sind stolze und malerische, wahrfast junonische Gestalten, die Frauen von Tehuantepec. ohne Ausnahme hochgewachsen und stramm wie altpreußischeGrenadiere, von reiner brauner Gesichtsfarbe und von konialicher Haltung, stets sehr lebhaft gekleidet und geschmückt. Wie Künstler, welche lebende Bilder darstellen sollen, stehen oder sitzen diese Amazonen alle da, km Uebrigen ist ihre Würde keine steife, sondern sie zeigen ein recht lustiges Temperament und lachen und scherzen reichlich so viel, wie anderswo ihre Seschlechtsgenossinnen auch, und vielleicht noch ein Bischen mehr! Das braucht ihrer Würde durchaus keinen Eintrag zu thun, die steht ja doch . unangefochten sozusagen auf hohem ' Postament. Ihre Tracht ist eine ganz merkwürdige Mischung deZ Eleganten und des Bunten, des Ursprllnglich-Schlichten und des Modehaften und Prunkvollen, Alles stets an einer und derselben Person vereinigt. Die braunen, übrigens jlttt zierlichenFüße gehen auf einfachen alterthümlictxn Leder - Sandalen, welche mit dünnen Riemen aus unge'"anbter Ochsenhaut angebunden sind, 2- aüz der Hals .oben funkelt von gol- ' denen Schnüren und vielen andern Schmucksachen; eine besondere Vorliebe haben sie für Halsketten aus Goldmünzen, und wenn sie es haben können, nehmen sie dazu am liebsten Fünfdol-lar-Stücke aus den Ver. Staaten, da ihnen deren saubere Prägung riesig in die Auqen sticht. Die Kleider sind fast ausschließlich buntfarbig, und auch dies mag den ungewohnten Fremden einigermaßen an ein weibliches rtl..VTOAtmn im W-YTlV-Oslt Fhlt ) lJUl VVlVllttlil t.i -yv4vw'g erinnern. Vielleicht ihr eigenthümlich stes Putzstück ist das HuipU"; dieses ist ein riesiger weißer Kopfputz, von dem man wohl den besten Begriff bekommt, wenn man ihn mit jenen ungeheuren Halskrausen aus den Tagen der Königin Elisabeth vergleicht. , nur da er nicht den Hals umrahmt, sondem das Gesicht'. Es mag nur noch schließlich bemerkt sein, daß diese Trachten auch in Mexico eine Seltenheit geworden, und manche dieser Arbeiten heute beinahe einzig in ihrer Art sind. Und Wie auf dem Markte, so geberden sich die lustig-würdigen, stattlichen Amazonen von .eyuanlepec uoerau. Sie sind, wie gesagt, in allen Dingen die Kuglschieber und Macher, und die letzte Frage in der Welt, welche man hier zu stellen brauch:, wäre die: Wo ist die Frau?- Dagegen fühlt man sich allenthalben zu ver rage georangi: Wo ist der Mann?" k mm Der nü tz t den Menschen am reisten, der ihnen am wenigsten aUL -

Blumen an DampsrokPfaden. Zu den anziehendsten Erscheinungen

in der neuerlichen Vluötanung oe amerikanischen Eisenbahn - Dienstes gehört die größere Ausschmückung der Bahnlinien, besonders um Stationen herum, mit Blumen - Anlagen und Rasenqründen, sowie auch da und dort das Spenden von Blumen an Passa giere auf den Zügen, und das Halten von Treibhäusern seitens der Aayngesellschaften ausschließlich für diese Zwecke. Es ist dies in unserem Lande eine Neuerung, die wohl verdient, oav man einige Äugenblicke bei ihr verweilt. Vor weniacn wahren noch wäre es keinem unserer Bahn - Betriebsleiter in den Sinn gekommen, daß TrelbHäuser beinahe einen so wichtigen Theil der Ausitattuna von Bahnlinien bilden. wie Locomotivschuppen", wie sich jüngst einer der Oberbeamten einer westlichen Passagier - Bahnlinie ausdrückte. Jetzt aber scheint dies immer mehr die Ansicht der leitenden Persönlichkeiten unserer großen PersonenVerkehrslinien zu werden, und in naher Zukunft dürften alle amerikanischen Bahnlinien die entsprechenden Einrichtungen nachgeahmt haben, zumal dieselben nicht besonders kostspielig sind. Schönheitssinn und sonstige sentimentale Regungen haben mit dieser Neuerung wenia vx schaffen. was aber Andere, die von solchen Gefühlen beseelt sind, natürlich nicht zu hindern braucht.sich gleichwohl daran zu freuen. Die vielen Europa - Reisen von Amerikanern scheinen auch in dieser Hinsicht theilweise anregend gewirkt, das reisende Publikum anspruchsvoller und die Vahnbeamten selber aufmerksamer bezüglich Förderung ihrer eigenen Intcressen auf einem, bisher von ihnen vernachlässigten Weg gemacht zu haden. Ohne Zweifel,- sprach sich der obenerwähnte Betriebsleiter des Weiteren über dieseAngelegenheit aus, .zahlt es sich für jedes Passagier-Bahnsystem. seine Wege durch reichliches Eultiviren von Blumen. Sträuchern u. s. w. zu verschönern. Die Angestellten der Bahn selber, vor Allem die Bahnwärter zeigen unter solchen Umständen einen ausgeprägteren dienstlichen Sinn für Sauberkeit und Nettigkeit auch in anderen Beziehungen. Man gebe einem Station - Aufseher em schönes Blumenbeet. eine hübsche Rasenfläche mit anziehenden Zier- und auch Nutz-Ge wachsen, und er wild seine ganze Dienststrecke mit einem Eifer, den man sonst auf keine Weise in ihm erwecken konnte, in guter Ordnung erhalten. Und sowie die eine oder andereBahn linie ein solches System eingeführt hat. können die anderen nicht lange dahinter zurückbleiben. Nicht nur wird das Interesse des Publikums daran ein immer größeres, sondern die Einrichtung wird auch mit zum Maßstabe der Beurtheilung einer guten, gesunden, auch in sonstiger Hinsicht verläßlichenBahnVerwaltung gemacht und trägt dazu bei. daß die Actien solcher Bahnlinien im Markte steigen! Und das ganze Ansehen dieser Linien hebt sich. Die Frage ist also vor Allem eine geschäftliche. und da es nun einmal begonnen ist, muß dieses System nothwendiger weise überall bei uns sich Bahn brechen. Das schnellere Umsichgreifen dieses Brauches ist übrigens bei uns erst neuen Datums, während die eine oder andere amerikanische Bahnlinie schon seit einem Jahrzehnt oder noch etwas länger darin ein Beispiel gegeben hatte, das gilt zuvörderst von der Michigan Eentralbahn, welche ihre erste? Treibhäuser schon anfangs der 80ei Jahre in erfolgreichem Betrieb hatte. An dieser Linie wurde späterhin auch das erste Beispiel der Vertheiluno von Blumen auf Personenzugen geoo ten. Es ergab sich diese bewegliche ErWeiterung der landschaftlichen BahnVerschönerung ursprünglich so ganz nebenher. In einem Bahn - TreibHaus wurde nämlich . ein so große, Ueberschuß von Blumen erzielt, daß t dem Obergärtner leid that, sie müßig ihren Duft verschwenden zu sehen,wes halb er den Vorschlag machte, sie ein zeln. oder als Bouquets, an Frauer und Kinder auf den Zügen zu spenden. welche dort anhielten. In emem einziaen Jahre sind 70.000 solcher Vou quets vertheilt worden, und zahlreich, Anerkennungsschreiben legen Zeugnis dafür ab, wie sehr diese Aufmerksam keit geschätzt wird. In kleineren Orten bei uns wirk 'das 'Bepflanzen von Stations-Blu menbeeten meistens von der ganzen Be völkerung mit reger Theilnahme verfolgt, und für den Stationsagenten is nur das Eintreffen des ZahlwaggonZ von noch größerem Interesse, als dl Ankunft des Gärtner - Ertra - Wag gons. Es ist Aussicht vorhanden, das dieses System bald noch weitgehende zur Ausführung aelangt, als in der meisten alteren Landern. Feutrmachen in Urzeiten. Wenn der moderne Mensch sich in Gedanken über das Feuermachen früherer Zeiten vertiefen und dabei sehr weit in die Vergangenheit zurückgehen ttiH, reicht sein Blick doch meistens nur bis aus die Zeiten zurück, als durch Zusammenschlagen von Steinen, dielleicht bereits auch unter Mithilfe von ZUndschwamm. der erlebnte ftirnfe hervorgelockt wurde. Aber das ist noch immer erne veryaltnibmaßig sehr mo derne Feuermacherei! Viel ebrwürdi geren Älteres ist das Feuermachen ohne toicrn over Metall irgendwelcher Art und doch auf rein mechanischem Wege wie es theilweise noch heute unter manchen Urstämmen auch unseres Lan des wenigstens bei religiösen Ceremo nien mit Geschick geübt wird. Inte rejjante und ziemlich rschopsende Studien über das Feuermachen in Urzeiten kann man an ursprünglichen Feuer-macherei-Geräthen anstellen, welche sich im Smitbson'schen Institut in unserer I BundeSdauvtNavr befinden.

Man kann'diese berathe ,der Werkzeuge in vier verschiedene Classen eintheilen, je nach der Ar! der Bewegung, welche bei ihrer Anwendung erforder lich ist. Die meisten Indianer und Eskimos,

ebenso wie Australier und Hindus, wendeten oder wenden die Wiroeloder Bobr-Beweauna an. Daneben gibt es noch eine sägende Bewegung, die z. B. bei Malayen wert veroreiler ist. Eine pflügende Bewegung kommt besonders auf vielen Inseln deö Stillen Oceans vor. Zum 2yeu ercyernen auck wei der nannten Bewegungen unter einem besonderen Namen zweckmäßig mit inander vereinigt. Alle diese Methoden waren Denen, die sie ausübten, so selbstverständlich und geläufig, daß dieselben darin eine Gewandtheit erreichten, zu der es nicht leicht ein Nachahmer bringen kann. Als die einfachste, und wahrscheinlich auch die älteste und verbreitetste Einrichtung zum Feuermachen kann man den Zweistock-Apparat bezeichnen. Selbiaer besteht' aus einer rohen Planke, oder einem großen Stock, wel cher aus dem Boden liegt unn jozulagen den Feuerherd bildet, und einem alatten. runden Stock von anderthalb bis zwei Fuß Länge, den man den Bohrer nennen kann. Für ersteren Zweck wird mit Vorliebe ein trockenes. wurmzerfressenes Stuck Wacholderholz oder weife Ahorn over eoer genommen. Aber auch daS Holz der Bohrstöcke muß trocken und entzündlich sein; diele Stämme ziehen den stärkehaltigen Stengel der einen oder anderen Blüthepflanze hiefür vor. Das Herd-Holz hat ein oder mehrere Löcher oder flache Höhlungen und schmale Einschnitte, welche von dieser aus nach dem, darunter liegenden Zunder führen. der aus zerschlitzter Rinde, oder in späteren Zeitin auS dürrem Schwamlu besteht. Die seuermachende Rothhaut kniet nieder, bringt das eine Ende des Bohrstockes in eine der Höhlungen, auch Feuerlöcher genannt, und dreht oder wirbelt letzteren Stock rasch hin und her; die Hände erreichen dabei zeitweilig beinahe den Boden, sind aber blitzschnell wieder oben und ebenso schnell wieder unten, shne daß die Bewegung irgend eine Störung erfährt, vielmehr mit beständigerFörderung des Zweckes. Der Ungewohnte kann sich sehr lange mühen, bis er es halbwegs zu derselben Virtuosität bringt. Bald rneitt der Zuschauer, daß das Holz am Ende desBohrstockes zu einem feinen Pulver zermalmt wird, welches sich in dem Einschnitt ansammelt, der nach dem Zunder führte. Mit seiner Zunahme wird dieses Pulver auch immer dunkler, bis es beinahe schwarz ist. Gleichzeitig spürt man den Geruch von brennendem Holz, und ein kleiner Rauchwirbel von sonderbarer Farbe steigt auf. Es bedarf nur noch des Anblasens des Zunders, um eine helle Flamme hervorzurufen: der große Zweck ist erreicht. Mit dem Umwirbeln des besagten Stockes sind fünfzehn bis hochstens 45 Sekunden vergangen, w'ährend ein Stümper freilich wohl viel länger brauchen würde. Uebrigens ist diese Methode im Einzelnen bei verschiedenen Stämmen verschieden, und dasselbe läßt sich von den übrigen angedeuteten iVnrthode sagen. Man glaube ja nicht, daß nicht der Ersindungsgeist sich auch dieser Verrichtungen schon sehr frühzeitig bemächtigt.habe! ES ist ein recht merkwürdiaer Umstand, dak soaar m man chen Regionen, wo die Urvölker Eisen schmelzen, aus dem sie stählerne Wasfen bereiteten, das hierzu nöthige Feuer nur aus die obige oder eine sehr ähnliche Weise angemacht wurde. In der frühesten Culturgeschichte kann es keine wichtigere und entscheidendere Ersckeinuna aeben, als das Feuermackien, und daher ist natürlich auch die Erforschung der dlesvezugll chen Methoden von hoher Bedeutung. Der Zx l l ch d a m p f e r W aterkant". Capitan lerdes, welcher jüngst von einer Fangrnse nach Island nach Geestemünde zurückkehrte, ist an der Westküste von Island mit einem Walfisch zusammengestoßen. ' Das mächtige Thier kam dem in volle! Fahrt befindlichen Dampfer quer vol den Bug; die Erschütterung bei dem Zusammenstoß war eine so gewaltige. daß das gane Schiff erzitterte und üa unter Deck beim Wegpacken der Fisch? beschäftigte Mannschaft erschreckt aus Deck eilte, weil sie glaubte, das Schiff sei aufgelaufen. Der anscheinend schwer getroffene Walfisch sandte einen mächtiaen Wasserstrahl hoch in die Lust, welcher das Deck des Schiffes überschwemmte und sank dann in iii Tiefe. Gleich nach dem Zusammenstoß bemerkte man hinter dem Schiff noch ?inen zweiten Walfisch. Der Fabrikarbeiter Moens in Loth (Belgien) besaß ernin Hund, der seit einiger Zeit alle Zeichen der Tollwuth zu zeigen begann. Moens wurde ängstlich und suchte sich des Thieres dadurch zu entledigen, deß er es während des Schlafes zu tödien versuchte. Teu Hund warnicht sofort todt, er machte noch einen Sprung nach der Hand und hinterließ auf ihr eine leichte Kratzwunde, die seine Zähne veranlaßt hatten. Moens schenkte der Wunde keinerlei Beachtung; er begab sich am folgenden Tage, wie üblich, zur Arbeit und zerlegte sein Frühstücksbrot mit demselben Messer, mit welchem er am Tage vorher den Hund abgeschlachtet hatte. Einige Minuten später empsand der Mann unerklärliche Schmerzen; er verließ die Werkstatt und begab sich in eine nahe Kneipe, um dort ein Glas Bier zu sich zu nehmen. Während er das that, überfiel ihn plötzlich eine wahnsinnige Wuth, er stürzte heulend durch die Straßen und in sein Haus, warf sich auf die eignen Kinder und zerfleischte deren Gesichter mit seinen Zähnen, das eine so, daß es tod blieb. Seine Frau holte inzwischen die Gendarmen herböi. Vor diesen ergriff er die Flucht auf die Felder, und erst nach einer tollen Jagd, konnte man sich seiner bemächtigen.

Vekorirt. Humoreske von I. H. GierS Wir hatten unseren gebrechlichen Thespiskarren in dem württembergi

schen Flecken L., in der Nahe von Ulm, untergeschoben. Es ist dies ein Ort, welcher zum allergrößten Theile von Viehhändlern bewohnt wird. Trotzdem behauptete man, daß dort viel Kunstverständniß herrsche. Nach welcher Dichtung es sich bewegte, das wurde uns freilich niemals klar, denn unsere Illusionen wurden bis in ihre wrunooesten hinab erschüttert. Bereits nach dreiwöchigem Aufenthalt schmolz unser Antheil auf 22 25 Psg. pro Avenv yerao, venn wir mimten auf Theilung. Trotz aller Anstrenaunaen. die biederen Bewohner mit der allerneuestenKost unserer dramatischen Literatur vertraut zu machet konnten wir keine Erfolge erzielen. Der Leser wird bereits herausgefunden haben, daß es sich um eine waschechte süddeutsche Schmierehandelt, wie sie eben nur weit hinten, abseits der großen Heerstraße, zu sinden ist. Das Personal besteht aus sieben Darstellern, damit führten wir die größten Comödien auf. Im Nothfalle ergänzten wir den Bestand aus Dilettanten, welche selbst in dem Viehhandel treibenden L. zu finden waren. So wird mir eine Pracht- - Ausführung der Räuber" ü. la Meininger unvergeßlich bleiben, von welcher wir. uns endlich den ersehnten klingenden Erfolg versprachen. Als Gast gewannen wir einen Färbergesellen von herkulischem Körperbau, welcher sich erboten hatte, den Karl Moor zu agiren. Der Brave brüllte in unverfälscht schwäbischem Dialekt seinen Part herunter und such telte dabei mit seinen marineblau gefärbten Riesenfäusten in der Luft um her, daß man sich ohne große Phanta sie in die wahrhastigen Böhmischen Wälder- versetzt glaubte. Den Gipfel er Realistik aber erreichte der edle Bandit damit, daß er die ganze Rolle hindurch rauchte. Und was für'n Kraut. Während der Scene mit dem alten Moor qualmte er dem unglückli chen Greise solche Dampfwolken in daS vergrämte Antlitz, daß der Bedauernswerthe noch nach seinem Ableben von einem heftigen Hustenreiz befallen wurde. Wenn Schiller vom hohen Olymp diese Vorstellung verfolgt ha den sollte, der unsterbliche Dichtersürst wird dann sicher geseufzt haben: Herr, vergib ihnen, sie wissen nicht, was sie thun.Allein auch dieses Mittel, um das hochverehrte Publikum anzulocken, ver fing nicht. Man saß lieber im Dorfkruge beisammen, schob Kegel oder drosch Skat Zudem waren die Anforderungen der wenigen Besucher in technischer Beziehung geradezu unerfüllbar. Die Undankbaren verlangten nach jedem Abschlüsse unbarmherzig das Abbrennen von. Bengalfeuer. Das machte sich allerdings bei Conversationsstücken wie Sodoms Ende" u. s. w. freilich recht drastisch. Allein jenes Beleuchtungsmaterial bedingte für den Abend einen Extraaufwand von einer baaren Mark ein starker Bruchtheil der üblichen Einnahme. Der Direktion erging es ungleich besser als uns. Die Frau Direktorin, zugleich unsere erste Heldin, verfertigte aus Tannenzapfen allerliebste Wandkörbchen, mit denen sie einen erfolgreichen Hausirhandel betrieb, und ihr Gemahl trug höchsteigenhändig, gar nicht eingedenk seiner direktorialen Würde, frühmorgens die Theaterzettel im Orte umher, um zumSchlusse der Saison", wie dies bei ambulanten Theater-Ge-sellschaften üblich, das Abschiedsdouceur einheimsen zu können. Allein Recht muß Recht bleiben. Die Leute hatten stets eine offene Hand für uns. Wenn uns, was leider sehr häufig der Fall, so recht der Magen knurrte, so daß uns die letzte Einnahme einer warmen Mahlzeit nur noch in nebelferner Erinnerxng schwebte, dann wurde der gesammte Kunstkörper zu einem solennen Souper geladen. Das Menu bestand dann regelmäßig in Folgendem: ?0mm6g en Rods 6s Odanidrs, Hareng saur ou furne ; Pain noir a la c'hcreüon Maieon du Nord. Eau naturelle. Gelegentlich eines solchen opulenten Mahles, wo wir auf kurze Stunden die Sorgen des täglichen Lebens bei Gesang und fröhlichen Scherzen zu vergessen suchten, kam einer der Collegen auf eine großartige Idee. Der Ge male schlug vor, die alte Posse, den Viehhändler aus Oberösterreich- in die L.'schen Verhältnisse zu übertragen und einen Viehhändler aus L." daraus zurecht zu zimmern. Lustig klangen die Gläser zusammen und allgemein waren wir der Ueber zeugung: Das wird unser Herausreiß". Die Aufführung sah den Saal zum ersten Male bis zum letzten Winkel gefüllt und schmunzelnd rieben wir uns die Hände in Erwartung des reichen Gewinnes. Allein es kam ganz anders! Die verehrlichen Honorationen von L. hielten das Stück für ine Persiflage auf ihren Ort und ihr Gewerbe und es entstand ein Höllenskandal, so daß die Vorstellung nicht zu Ende gespielt werden konnte. Selbst der Helfer in der Noth, die schleunig entflammte Bengalpatrone, versagte voll ständig. Schimpfend und drohend derlanaten die .kunstsinnigen" Bürger don XI. ihr Eintrittsgeld zurück rn: räumten erst dann das Lokal, nachdem kein Pfennig mehr in der Kasse sich befand. Am nächsten Morgen erhielt die Di rektion ein amtliches Schreiben, wo nach auf Gemeindebeschluß öffentlichen Aergernisses halber- die Vorstellungen für fernerhin verboten seien. Nun saßen wir gründlich fest. So lange wir spielten, hatten wir immerhin noch Credit; wenn dieser auch verschwindend klein war, so hörte er jetzt gänzlich auf. ' Wir hatten zwar iven anderen Ort

ln Aussicht, den wir mit unserer Wandermuse beglücken wollten, allein auf welche Weise diesen erreichen?! Die gesammte Baarschaft der Mitglieder zusammengeworfen hätte nicht zugelangt, auch nur einen einzigen von uns

u befördern. Zudem hatten wir in L. drückende Verpflichtungen, welche gedeckt werden mußten. In dieser kritischen Zeit saßen zwei meiner College und ich eines Abends trübsalblasend im Dorfkruge bei einem Glase Dünnbier. Dort war's wenigstens warm, während in unseren Buden eine Kälte herrschte, die an NordPolverhältnisse erinnerte. . IX'iis ex inachiua," tönte da Plötzlich eine Baßstimme durch das Zimmer und in der Thür erschien, wie es sich bald herausstellen sollte, unser guter Engel, zwar ohne Flügel, dafür in Gestalt eines Hünen in Jägerkleidung. Flugs kroch der Wirth hinter dem Ofen hervor und machte diverse devote Kratzfüße. Guten Abend. Herr Forstmeister!" Der also Angeredete schüttelte sich den Schnee ab und schritt gerade aus unseren Tisch los. Mit Verlaub. Ihr Herren! Sie gehören wohl dem hiesigen Künstlerverbände an?" Wir erhoben uns, bestätigend, von unseren Plätzen. Hahaha!" lachte der joviale alte Herr, während er sich zu uns setzte, ich merkte es gleich an den glatt rastrten Gesichtern! Sie gestatten wohl meine Herren, daß ich zu einem Glase Grog einlade? Verteufelt kalt draußen!" Und zum Wirth gewendet, befahl der Herr Forstmeister vier Glas Steisen!" Ueber unsere Züge huschte es wie Sonnenglanz. Endlich etwas Warmes!" frohlockte der innere Mensch in uns. Der Forstmeister brachte uns eine frohe Mär. Der Fürst von M. befand sich mit einer großen Jagdgesellschaft zur Zeit auf seinem, etwa drei Stunden entfernten Jagdschlosse. Den Tag über lag man dem edlen Waidwerk ob, der Abend jedoch brachte Langeweile. Man sehnte sich nach Unterhaltung. Da kam der Forstmeister auf den genialen Gedanken, Sr. Durchlaucht ein Gastspiel unserer Truppe vorzuschlagen. Durchlaucht und das gesammte Jagdgesolge waren entzückt ob dieser sublimen Idee und nach kurzer Berathung wurde der nächstfolgende Abend und als Aufführung Der Raub der Sabinerinnen" bestimmt. Aus den vier Gläsern Grog wurden zwölfe. Der nächste Mittag fand uns trotz einem heftigen Schneegestöber seelenvergnügt mitsammt im KünstlerOmnibus", einem mit Leinen überspannten Heuwagen. Lustig schmetterten wir den Eyor aus Preziosa in die schneeflimmernde Landschaft hinaus: Die Sonn' erwacht! In ihrer Pracht" u. f. w. Hatte doch unser Geschick die günstigste Wendung erfahren. Mit dem fürstlichen Honorar konnten wir uns aus dem Neste L. mit Eleganz ioseisen. Waren wir doch über Nacht zu einem fürstlichen Hof - Jagd - Schauspiel - Ensemble" avancirt. In dem kleinen Schloßsaale hatte man provisorisch ein Miniatur-Bühn-chen errichtet. Heißer Glühwein, brillanter Kaffee, und was die Hauptsache war, eine Unmenge belegter Brödchen, welche sich eines reißenden Absatzes erfreuten, empfingen uns zu unserer maßlosen Freude. Die Vorstellung verlies glatt, wie am Schnürchen. Die hohen Herrschaften amüsirten sich köstlich, und wiederholt wurde die hohe Gestalt Sr.Durchlaucht von förmlichen Lachkrämpfen durchschüttelt. Ich spielte den Striese. Da nahte die Szene, in welcher ich in römische? Gewandung, die ich mit einem Mantel zu verdecken hatte, siegesfroh bei dem Professor eintrete. Ein Schauer überrieselte mich. Weder ich noch einer meiner Collegen war im Besitze einer solch schützenden Hülle. Alles längst versetzt. Ein Königreich für einen Paletot oder was Aehnliches! Mein Stichwort mußte jeden Moment fallen. Kalter Schweiß trat mir auf die Stirne. Die ganze Vorstellung war in Frage gestellt. Meine Augen irrten wir abwesend in dm Zimmer umher, welches uns als Oarderobe diente. D da in einer Ecke ein Kleiderständer! Ich schieße darauf los! Rettung! da hängt neben mehreren JagdHeidern ein herrliches Exemplar von einem Paletot. Friß Vogel oder stirb!" Im nachsten Moment hatte ich ihn über die Toga gezogen. . Mein Stichwort fiel. Ich stand auf .der Bühne. Ein schallendes Gelächter empfing mich. Jetzt erst merkte ich, daß der Paletot viel zu groß war. Vorn trat ick mir mit jedem Schritte darauf und hinten bildete er eine veritable Schleppe. Besonders auf Se. Durchlaucht mußte mein Aufzug außerordentlich komisch wirken. Er ließ mich nicht aus den Augen und wiederholt hörte ich ihn rufen: Pyramidal! Geradezu klassisch!" Kurzum, wir. hatten einen durch schlagenden Erfolg. Nach der Vorstellung war ein Tisch in der Nähe der Haupttafel, an welcher die fürstlichen Gäste speisten, gedeckt. Ich hatte gerade den Schenkel einer saftigen Poularde zwischen den Zähnen, ls plötzlich, ganz unvermittelt, der Fürst an meiner Seite stand. Lieber Striese. wo haben Sie denn feudale Kluft bauen lassen? Ganz wie meine!" Vor Schreck rutschte mir fast der Schenkel in die unrechte Kehle. Mir ahnte etwas Furchtbares! Es wurde mir klar, in meiner, Verlegenheit hatte ich den Paletot Sr. Durchlaucht erwischt. Darum ftiirte

Wer an-

leidet, tarnt sich daraus vcrkasskn, daß Magen und Lcder nicht in Ordnung sind. ?r. Angust König's Hamburger Tropfen reguliren die ibcr und reinkgen den Magen.

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AN OCCASIONAL RIPANS TABULE WILL PREVENT 1TS RETURN. : :

er mich aucy immer o ldjacr, o Ixu'o ich mich auf der Scene befand. Oh! Ew. Durchlaucht!" stotterte ich fassungslos, ich bin, ich habe " Wirklich, ein Zwillingsbruder!" Icymunzelte Durchlaucht. Vor meinem Innern zogen in rascher Reihenfolge Staatsanwalt. Zuchthaus, Deportation und Schaffst vorüber. Ich wurde noch mehr in meinen dunklen Ahnungen bestärkt, als der hohe Herr einem Diener einen leisen Befehl ertheilte. Der Diener erschien mit dem Corpus delicti" über'm Arm. Meine letzte Stunde." dachte ich resignirt. Nun wirst du abgeführt hinter Kerkermauern. Se. Durchlaucht mußten meinen Zustand wohl bemerkt haben. Ueber die Lippen huschte es wie huldvolles Lächeln. Zwillinge soll man nicht trennen!" Mir war nicht klar, was er damit meinte. Der Fürst tippte mir leise auf die Schulter und wies dznn mit dem Zeigefinger seiner wohlgepflegten Hand auf den unheimlichen Paletot: Verleihe Ihnen diese Dekoration um Verdienste für Striese!" Lehrspruck,. In allem stets die Pflicht erfüllen, Wenn Wolken auch den Tag umhüllen; In heitren Stunden nicht vergessen. Daß uns der Wechsel zugemessen; In wen'ger Freunde Kreis verkehren, Ten großen Haufen gern' entbehren, In der Natur die Seele stärken Und an der Künste Meisterwerken; Den Geist am Wissensborne nähren, An edler Männer weisen Lehren. Mit Hoffnung in die Zukunft schauen, Auf fremde Hülfe nicht vertrauen. Folg diesemSpruch! Er wird dir geben Des Glückes viel in deinem Leben. Ein H o ch st a p l e r, der in allen Hauptstädten der alten Welt Schwindeleien verübt hat, wurde nach fast ein Jahr dauernder Untersuchungshaft vom Schwurgericht in Dresden zu einem Jahr Gefängniß verurtheilt. Es handelt sich um einen Emanuel Egon Borges aus Nokötnetz, der unter verschiedenen Namen und Titeln auftrat. In Dresden war er Crzieher der Kinder eines Großgrundbesitzers aus San Salvador. Hier hat er namentlich größere Geschäftshäuser von denen er werthvolle Waaren erschwindelte, betrogen. Borges flüchtete über Wien nach Paris und wurde dort ergriffen und ausgeliefert. Er wird gegenwärtig noch von den Gerichten' in Wien, Hamburg und San Salvador wegen Betruas verfolgt. Aus Noth -beging der Hüttcninvalide Sojka in Borten an seiner Ehefrau cmen Mordvers'uw. Sojta war infolge eines Unglücts röllig arbeitsunfähig geworden, und da ihm seine Rente unlängst monatlich um 10 Mark gekürzt wurde, sah er Ruin seiner aus Frau und sechs kleinen hindern besteyenden Familie vor Augen. Nachdem er sich 'einen Levolder zu sechs Schß gelaust hatte, feuerte er auf seine Frau, die ahnungslos im Garten Salat schnitt, sämrtliche Kugeln ab, von denen allerdings nur eine in den Körper eindrang. Die Frau ist schwer verletzt. Die Menge wollte den Sojka lynchen, und nur mit großer Mühe gelang es einem herbeigeeilten Polizeisergeanten, dies zu verhindern. . , :

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Eisenbahn. Tabelle

nkunft und Abgang der verlchdenen Eisea bahnzüge tet Union Deyst, Indianapolis. Vandalia. Abgang Postzug 7 05 b Expreß ii 5 slm Expreß 12 35Nn Aomodatioa 7 20 Nm Expreß 4 00 9Jra Erpreß 810tw Ankunft Expreß 3 20?,, Expreß w Accomodatisn 10 00 Im Expreß 2 25Nm Schnellzug 7 95 Im Lcunadcticr!.... ' Schnellpostzug 8 20 Rm Cledeland, Cineinnati, Chicago und St. Lonik. Indianapolis und Eleveland Division. Absang Expreß. 415 Vu, Expreß 6 35 25m Expreß I0 35Dm Limited Lxpnß 11 15 Vm Erpreß S26Nm Ankunft Expreß 4 10 Nr Expreß 11 30 25m Limited Expreß 8 45 816 Expreß 310 Nrn Expreß 10 50 91m St LouiS Diviston. Abgang Expreß 7 30 25m iittmt&ö Expreß ll 4a 25m Expreß 11 20 Nm Erpreß, täglich 3bO Nm Ankunft Expreß täglich 4 05 Vrn Expreß 10 30 m Limited Expreß 5 30Nm Expreß 610 25m Thicago und CincinnaU Diviston östlich Abgang Schnellzug 3 45Tm Accomodation tsglt 7V0LM Accomodatisn 10 50 ?m Postzug 2 45 91m Accomsd. (nur Sonntags). Accomodation 6 30 Jlm Ankunft-Rushville Accomodation. Postzug 11 40 Jnd'plS Acc. (nur Sonnt.). Accomodation 11 15 Vm Accomodation 6 40 Ab Schnellzug 11 05 Nrn Chicago und Eincinnati Division westlich Abgang Accomodation 7 10 Drn V - M. jrrn Schnell'Poit ii Lafayette Accomadation 5 16 Nrn Scbnellkua 12 30 25m Ankunft Schnellzug 3 30VM Lasayette Accomovanon . . . iu in Cchnellpost 2 35 Nrn Accomodation.... 5 45 N Peoria Division westlich. Abgang Expreß 7 25 Vm Expreß n scm Danville Acconlodation .... 4 35 Nm Erpreß 11 15 Vm Ankunft Expreß 3 30rn Danville ccornodation.. ..10 30 rn Expreß 2 42 91m Expreß 616 9ha Peoria Division östlich. Abgang Expreß 6 20 2$m Accomovatlon Expreß 3 25 91m Ankunft Expreß 11 35 Accomodation Expreß 9 00 Lake Crie und Weftern. bgang-.Expreß 7 00 25m Expreß i i m Expreß 7 00 9! Schnell'Erpreß Ankunft Schnell Expreß Expreß . iuzu wm Expreß 2 40 9!m Expreß 6 00 Nm Pittbsurg, Cineinnati, Chicago und t. Lonit. JndianaVolil Divifto. Abgang Expreß 50)9hn Tolumbus Accomodation... 7 00 Vm Expreß 3 25 25m Schnellpostzug No. 14 8 25N Expreß 7 10 Bm Ankunft cyneuzug 8 05 Nrn Expreß .12 25 9tm Accomodation 3 15 9!rn Expreß 6 50Nm Expreß..... 10 00 91m Chicago Division via Zkokomo. Abgang Expreß 11 35 Lm Erpreß 12 05 Nrn Ankunft Expreß 3 45 Nrn Expreß 3 2jÖm LouiSville Divifton. Abgang Expreß 3 30 5m Louisville Accomodation... 8 15 Dm Schnellzug 3309fri Accomodation 4 (0 92m Ankunft Accomodation 10 20 Vm Schnellzug 11 30 23 rn Accomodation 41 Nm Spezial täglich 12 25 rn Tineiuuati, Hamilto ud Dayton, bgang Mail 8 05 33m kdgang Expreß 3 45 Au Cineinnati Accoinoitisn . . 10 45 Vm Expreß 7 00 ZU, Expreß 4 45Nm Expreß 2 45 Nm AÄunft Accomodation 11 45 rn Expreß 12 45 V Expreß 7 50Nm Expreß 10 35 8 Erxnz 6 50 53m Ankunft Mail 6 60 m Indianapolis und Vineennek. ZUgang Expreß 8 15 xa Vincennes Accomodatlo .. 4 20 9&1 Ankunft Vincenns Accomodai enlO 40 53m Expreß 4 60 9? Cineinnati, Wabash und Michigan Abgana Expreß S35Dm Expreß 11 15 Vm Expreß 4bO Nm Ankunft Expreß 9 25 53m Expreß 8 10 Nm Expreß L45Stm JudianapoliS, Deeatur und Weftern! Abgana Expreß 815 53b Accomodation 3 45 Nrn Schnell. Expreß ...11 10 n. n5ur.ft Schnell. Expreß 3 35 53m Accomodation 10 40 53m Expreß 4 40 53m Chicago, Indianapolis und Lonisdille. Monon Route. Wgana Expreß 12 55 Wer 3S5S!m Mail .... 700 53m Erpreß (via 11 50 83m Ankunft Expreß 3 80 53 Wail 7 65 3711 Vtprtt stla3 DA 10 )..... 2 40 Km Ronon Flyer.... 4 37?: Tüo TweDtletb Century, tne aukaneichnete Wochenschrift, fortschrittlich gesinnten Lesern sehr ,nSs ,en tu. I der Tendenz zwar s,tali, werden doch andere sottschrittlich dann rnvanmia bevrosen. an bestelle direkt bei der HnmhA.. Iudiiodw 1 ??r Vi, k7 LU

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