Indiana Tribüne, Volume 22, Number 324, Indianapolis, Marion County, 12 August 1899 — Page 3

Dr. J. A, Sutcliffe, Wund-Arzt, Geschlechts-, Urin und Rectum-Krankheiten.

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Adolph Frey, (014 Ireodom A Bigbt.) Hotary Public, Translator, Correspondent etc. ;No. 970 West Walnut St. TiiBlktSt,CTf

Verheirathet oder ledig?

Von V. M. Croker. (Fortsetzung.) Dte detoert Schwestern Berwia waxtn von guter Familie, aber arm, und ihre Großtante konnte ihnen den Genutz einer Satson tn London nicht ae währen. Sie nahm deshalb eine nach der andern mtt aus Relsen. und so hat te Nina während einer zweijährigen Abwesenheit nichts von Madehnes ge sellschaftlichen Erfolgen gehört. Lady Fitzsandy durchstreift5 den Kontinent von einem Ende zum andern, nahm in allen großen Städten, Bädern und Badeorten Aufenthalt und versäumte nichts, um ihre Großnichten, besonders Lucie, die häßlich und achtundzwanzig Jahre alt war, an den Mann zu brtngen. So nahm denn die Dame den Berkehr mit den Wests, von dem sie sich al lerlei Annehmlichkeiten versprach, mit großer . Zuvorkommenheit auf. Die beiden Familien trafen sich gewöhnlich nach der Hauptmahlzeit in der Halle, wo sie den Kaffee miteinander einnahmen. Besonders aber war Lady Fitzsandy von der schönen, lieben Frau Leach entzückt, deren Vettern, die Hör-se-!eaches, sie recht gut kannte. Die liebenswürdige Wittwe pflegte den Verkehr ebenfalls auf's angelegentlichste und schien sich besonders in hohem Grade dafür zu interessiren, daß Nina dieselbe Schule zu derselben Zeit besucht hatte, wie Fräulein West. Die lieben Mädchen plaudern gewiß von früheren Zeiten." sagte sie zu der alten Dame, indem sie nach den beiden hinblickte, die in eifriger Unterhaltung auf einem entfernteren Diwan nebeneinander saßen. Und in der That bewegte sich das Gespräch der Schulkameradinnen, dessen Inhalt Frau Leach so gern erlauscht hätte, in dieser Richtung. Also Dein Vater kehrte als reicher Mann nach England zurück. Maddie, und Du wohnst nun in London, hast schon zwei Saisons mitgemacht, gehst überall hin und kennst alle Welt?" Q, nein. So arg ist's nicht." Und natürlich hast Du ganze Scharen von Anbetern?" Daß ich nicht roii&W" Rede doch keinen Unsinn. Ich bin fest überzeugt, daß sie zu Hunderten zählen. Wie hieß denn gleich der Herr, welcher Dtr schon in der Schule den Hof machte?" In der Schule ja in der schule gab's ja gar keine Herren!" Na, stell' Dich doch nicht so an! Er kam immer mit einer befreundeten Familie zu den Abschiedsbällen und tanz te mit Dir, was Fräulein Sellna ganz wild machte. Du mußt Dich doch se er ermnern: Ich erinnere mich, wie Du Dir wob! denken kannst, nicht mit besonderer Vorliebe an Dinge, die mit unsrer Schulzeit zusammenhängen," versetzte Madeline, sich sammelnd. Nur meine lieben Mitschülerinnen habe ich nicht vergessen." Nein, warte nur. vielleicht besinne ich mich doch noch auf den Namen. Wenn ich nur nicht ein solches greuliches Gedächtniß hätte. Aber ich glaube bestimmt, daß er mit dem N anfing, oder daß ein N drin war." Nichts war drin das fängt mit d?m N an und trifft zu! Aber weißt Du denn, daß morgen hier ein großer Vall stattfindet? Du bist gerade zu? rechten Zeit angekommen." Hier im Hotel findet der Vall statt?" wir werden tüchtig tanzen." Ader ich kenne keinen einzigen Vall Herrn Ich kenne eine ganze Menge und will Dich damit versorgen!" rief Madeline obenhin. Und sie hielt Wort. Nina hatte die Auswahl unter den Tänzern und wat der Jugendfreundin von Herzen dankbar. Aber es kam ihr doch zu merkwllrdig vor. Madeline West, die arme über. bürdete Klassenlehrerm, die sie so osi bemitleidet hatte, jetzt in Besitz von Wagen, Pferden nd Dienerschaft, von jedem Luxus umgeben, im Genuß der angenehmsten gesellschaftlichen Stellung wiederzufinden und die Jugend des Landes zu ihren Füßen liegen zu sehen. Und dabei zeigte sich Maddie so gut und liebenswürdig und that ihr Möglichsies. dem armen, unbedeutenden, unansehnlichen Mädchen allerlei Aergnügungen zu bereiten, veranstaltete ihr zuliebe Picknicks und Golffahrte? und machte mit ihr oft lange, reizende Ausflüge zu Wagen. Blieben bei solchen Gelegenheiten die beiden Domen, Ninas Großtante und Frau Leach allein, so ließen sie sich gewohnlich den Thee in Madelines Empfangszimmer bringen und unterhielten sich eingehend über die Abwesende. Lady Fitzsandy hatte Fräulein West sehr gern und sang ihr Lob, dessen milde, sanfte Tonart aber von den viel kräftigeren Akkorden, welche die Wittve anschlug, überboten wurtx. Nur ganz gelegentlich mischte sich ein kleines aber" in das mit vollen Backen gespendete Lob. Sie war unerhört derschwenderisch, mitunter etwas eigenthümlich. in Berücksichtigung des niedrigen Herkommens des Vaters merkwürdig commU-kuut. konnte aber ohne stete Abwechslung und Zerstreuung nicht leben, war keine ganz zuverlässige Freundin und so weiter. Das letztere wollte Lady Fitzsandy nicht zugeben. Soweit ich Fräulein West beuithei len kann, zeigt sie eine seltene Treue' versetzte sie. .Wie liebenswürdig und anhänglich zeigt sie sich zum Beispiel oeaen Nma! Und die Vorliebe, welche die schlaue Wittwe für Fraulem Verwick zur Schau trua. blieb hinter der Madelrnes nicht zurück. Sie schenkte ihr für ihre Sammlung Autographen, vereyr te ihr eine Schachtel Schokoladenbon bons. ging Arm in Arm mit ihr durch den Garten, bewirthete sie im Kasino

mtt Kaffee und Eis und versuchte der solchenGelegenheiten. sie so geschickt wie möglich auszuforschen. Also Madeline war damals in der Schule Klassenlehrerin, sagten Sie mir nicht so. Liebste?"

Ja, aber ich war nur vierzehn Mo nate dort, um meine Erziehung zu vol lenden, und gehörte zu den ältesten Pensionärinnen, während Maddie die jüngsten unter ihrer Aufsicht hatte. In den Klassen oder wahrend des Unter richts kamen wir nicht zusammen, aber wir begegneten uns häufig tn den Fret stunden, und wenn wir einen halben Feiertag hatten, tanzten wir oft mit einander. Ich habe Maddie immer sehr gern gehabt. Und Sie verließen die Pension vor ihr?" Ja, ich verließ die Schule vor drei Jahren zu Weihnachten, gleich nach dem Abschiedsballe, und besinne mich noch daß Maddie damals zum Tanze aufspielen mußte, damit die alten Pfen nigfuchser das Geld für den Klavier spieler ersparten. Aber gegen Ende des Abends tanzte sie mehreremal mit einem Herrn, und Fraulem Selina war wüthend darüber. Ich glaube, er machte Maddie den Hof und deshalb war sie so außer sich." Und wie hieß der Herr?" Darauf kann ich mich eben nicht mehr besinnen. Ich fragte neulich Ma deline nach ihm aber sie wollte auck nichts mehr von ihm wissen. Es ist mir aber, als hätte der Name mit einem N angefangen. Was für eine dumme, langweilige Gans!' sagte Frau Leach bei sich selbst. Dann fuhr sie laut fort: Sie können sich also nicht mehr auf den Namen besinnen. Herzchen?" Nein, ich weiß nur noch gewiß, daß ein N drin war. Das weiß ich so gewiß, wie nur was." Und Vkadkline blieb, nachdem Sie fort waren, noch ein Jahr in der Anstalt, nicht wahr? Haben Sie denn dann nie wieder etwas von dort gehört?" Ja doch, warten Sie mal, ich glaube doch, daß ich einmal was gehört habe, vielleicht habe ich's aber auch nur geträumt! Es ist mir. als ob jemand aus der Schule ausgestoßen worden wäre." Ausaestoßen?" rief die Wittwe hoch aushorchend. Das ist ja schrecklich!" Ich kann mich nicht mehr recht darauf besinnen, aber Madeline war's nicht. Nein, gewiß nicht, sie war nicht, von der Art. Vielleicht habe ich'S auch nur in einem Buche gelesen. Ich verwechsele manchmal, was ich höre und was ich lese und kriege es dann nicht mehr auseinander. Es ist mir dann so wirr im Kopfe!" Im Briefwechsel sind Sie mit kei- . m i 5 ? ner Jtner iscyultreunomnen geotteben?" Ach nein. Ich schreibe so ungern Briefe, und die Pension war mir stets verhaßt. 'Äber Maddie West hatte ich immer gern. Ste war so hübsch, so gutmüthig, und ich sprach so gern mit lkr. Darin bat sie sich auch kein bischen verändert. Sie ist noch immer so lieb und gut." Sie haben also nie davon gehört. daß sie Verdruß oder Unangenehmlichw r , 4 i lellkN lN ver ÄNNais geqaoi qauz, in irgend eine mißliche Geschichte verwickelt gewesen wäre?" Mißliche Geschichte? Welche Idee! Maddie war die Zuverlässigkeit selbst und hielt alle Gesetze des Hauses und der Schule genauer inne, als die Harpers selbst . Und der Herr, der sie auszeichnete?" 0, das war nur bei dem Abschiedsballe. Sonst hat er gewiß nicht an sie gedacht." So hatte denn Frau Leach ihre Zeit, ihre Schmeichelworte und ihrGeld ganz vergeblich verschwendet. Als ihr diese Thatsache 0 zur Gewißheit wurde, sprang sie etwas plötzlich und mit nngewöhnlich saurer Miene von ihrem Sitze neben der strohköpfigen jungen Dame aus. bezahlte ihre Zeche und kehrte stumm und mit allen Zeichen der Verstimmung nach dem Hotel zurück. Wenige Tage darauf verließen die Berwicks Biarritz. um nach Pau zu gehen. und man verlor sie. wie die meisten solcher Wandervögel, aus dem Gestcht. Fünfunddreißig st es Kapitel. Robert West kehrte zu Anfang der Satson nach London zurück, versah zur Feier seiner Ankunft seine Ställe mit neuen Pferden, sein Haus mit neuen Dienern in neuen Livreen und gab eine Reihenfolge ausgesucht feiner Mittagsessen. Zu einem dieses Banketts sollte auch Laurence Wynne geladen werpen; denn der alte Herr besaß ein sehr gutes Gedächtniß, besonders, wie es schien, für Dinge, die er nach den; Wunsche der Tochter hätte vergessen sollen; aber Madeline, für die der Gedanke, ihrenMann unter dem Dache ihres ahnungslosen Vaters als Gast zu begrüßen., natürlich nichts Anheimeln des hatte, wußte ihn immer wieder aus unverfängliche Weise davon abzulenken. Aber er gehört zu meinem Klub", äußerte wohl der alte Herr. Ich sehe ihn dann und wann. Er scheint ein sehr beliebter Mensch und mit aller Welt bekannt. Ich hörte neulich, wie Fotherham, Lord Fotherham, ihn dringend einlud, einige Tage auf seiner Eacht mit ihm zuzubringen. Seine chriften sollen viel gelesen werden Ich finde nicht, daß Schriftsteller sehr interessant sind", warf Madeline ? .?jr'i! o cm IN gietcyguligem -tone yili. man möchte alle ihre Werke im Kopfe haben und, wenn man sie einladet, im Stande sein, ein Examen darüber zu bestehen. Aber hast du denn schon von dem Krach der großen australischen Bank gehört, Papa? DaS Echo" brachte im Abendblatte die telegraphische Nachricht", setzte sie in dem Wunsche, seinen Gedanken eine andere Nichtung zu ge-

ben, scheinbar unbefangen hinzu. ! mahl den verlangten Credit. ManNein! Welche Bank ijt's denn? Wosieur begab sich einige Stunden spater hat du die Zeitung?" rief der alte Herr ebenfalls dorthin und wählte ein mehr ausseregt, und damit war. sein In MeS Jerlencolltn mit einiaen Aei

:eresse in andre Äaynen geleitet, ' und ie Einladungskarte für Wynne blieb :ng: schrieben. Währenddem fand Madeline Zeit tnd Gelegenheit, Harry mehrere län-

I aerc Besuche abzustatten. Der Kleine ' . r. . W r war cm rcizenocs mo gcrooiocn, aus das jede Mutter hatte stolz sein konnen. Er sprach und nes. ichon so aller liebst und war ein so nettes, hrrziges. kleines Geschöpf, daß Madelines Be suche bald nicht mehr nur gelegentliche waren, sondern sich allwöchentlich wie derholten. Das Gelingen dieser Ausflüge mach te nach und nach kühn, und jeder Don nersiag Vormittag, wenn ihr Vater sie im Park oder mit dem Besuch oct Mo dewaarenläden beschäftigt zlaubte, fand sie in Frau Holts altmodifchem Gartchen, wo sie zwischen Holunder bllschen. Sonnenrosen und Lavendel' rabatten mit einem kleinen krausköpsi gen Knaben spielte. Was würde Ro bert West gesagt haben, wenn er gese hen hätte, wie seine schöne, elegante Tochter mit Zügel und Zaum aus den Kieswegen hin und her trottete, gelenkt von einem Bübchen, das eine lange, am Ende mit einer Pfeife versehene Peitsche schwang. Laurence und Madeline begegneten sich hier niemals, denn sie kam regelmäßig am Donnerstag, er ebenso regelmäßig Sonntags. Der schwüle, feuchte Juni aber brachte allerlei Krankheiten, besonders Typhus und Diphterie mit sich, und die letzte packte mit ihren schrecklichen Krallen auch den kleinen Harry. Die Krankheit entwickelte sich sehr schnell. Das Kind war schon beim letzten Besuche der Mutter verändert, nicht so gesprächig und vergnügt gewesen wie sonst, die Händchen hatten gebrannt, aber Frau Holt hatte das auf-die Hitze und das am Himmel stehenden Gewitter geschoben. Am daraus folgenden Sonntage indessen veranlaßte der Zustand des Knaben den Vater nach dem Doktor zu schicken, und dieser stellte sofort fest, daß der kleine Patient die Diphtherie habe. Am Montag schickte man nach Madeline. Der Knabe war bei ihrer Ankunst ein ganz klein wenig besser, aber doch noch sehr krank. Er lag in seiner Wiege, blickte sie mit weit geöffneten Augen an und murmelte, ihr die heißen Händchen entgegenstreckend, Mamy, Mamy!" Madeline blieb den ganzen Tag. Es traf sich so glücklich, daß ihr Vater verreist war, aber sie würde auch unter weniger günstigen Umständen so und nicht anders gehandelt haben. Als sie endlich zur späten Abendstunde den Pachthof verließ, schlief Harry und der Arzt gab bessere Hoffnung. Er versicherte der besorgten Mutter, daß sie sich nicht zu ängstigen brauche. .Ete haben wirklich lerne Ursache zur Besorgniß. wenn die Sache nicht eine ganz unerwartete Wendung nimmt, und in diesem Falle würden wir Ihnen sofort Nachricht geben," wiederholte er, als er sie nach dem threr wartenden Wagen geleitete. Der Kleine ist ja ein gesundes, starkes Kind und wird außerdem von Frau Holt vortrefflich gepflegt." Ja. sie tst eine so gute, gute Frau!" rief Madeline, sich voll warmer Dankbarkeit der unablässigen Sorgfalt erinnernd, die Frau Holt dem thr andertrauten Kinde bei Tag und Nacht widmete. Leider kann ich selbst, wenn es nicht durchaus sein muß, morgen nicht kommen, klagte sie dann; aber Ste sagen mir ja, daß es keine Gefahr hat. und Sie sind Ihrer Sache ganz sicher. nicht wahr. Herr Doktor? Ich darf mich fest auf Sie verlassen?" Ich geben Ihnen mein Wort, daß im Moment keinerlei Gefahr vorhanden ist." Wäre Grund zu ernster Besorgniß. so würde ich die Nacht hier bleiben." (Fortsetzung folgt.) 9 in listiger Streich Aus Paris wird folgende hübsche Geschichte aus der vornehmen Gesellfchaft berichtet: Ein zunger Herr mit noblen Passionen, aber schwachem Geldsäckel hatte, um sich auf die Beine zu helfen, eine reiche Dame geheirathet. ßr hatte aber die Rechnung ohne die neue Wirthin gemacht; die Dame hatte sich trotz der Ltebe sur ihren jungen Gemahl auch nüchternen Verstand bewahrt, und dieser veranlaßte sie, sich ihre beträchtliche Rente selbst zu verwalten. Sie führte übrigens ein großes Haus mit zahlreicher Dienerschaft, Wagen, Pferden etc. Der Herr Gemahl, anscheinend Gebieter über alles. bekam von seiner Frau nur eine Rente von 2000 FrcS.. so daß er sich von Zeit ra Zeit im Cercle einfinden konnte, um seiner edlen Passion für'8 Laccarät zu sröhnen. Monsieur empfand die Bevormunvuna seyr unangeneym; er wendete tausend Bitten wie ein echter Pariser Gamin an, um sich von der Fessel zu befreien. Vor einiger Zeit hielt er seiner Millionär - Gemahlin folgenden Sermon: Meine liebe Freundin, ich wollte Ihnen zu Ihrem heutigen Geburtstage ein Ihrer würdigeS Geschenk überreichen, meine kleine Rente erlaubt mir aber nicht, meinen Gefühlen für Sie materiellen Ausdruck zu verleihen. Sie sollten mir wohl, wie dies fast alle Damen aus unseren Kreisen für ihre Männer thun, einen kleinen Credit bei Ihrem Juwelier eröffnen. Ich würde dann daS Kleinod, daS ich Ihnen überreichen möchte, auswählen, und Sie brauchten nur die Rechnung zu bestätigen." Madame, eine praktische Frau, sagte sich, daß ihr dieser Antrag mehrere Vortheile brächte; sie erhalte durch denselben einen Schmuckgegenstand mehr, habe ihrem Gemahl den Willen gethan, und das Geld wäre doch nicht, wie schon oft, auf die Straße, weiß Gott wohin, gewandert. Die Dame begab sich zu ei nem der ersten Juweliere in der Rue de la Paix und eröffnete dort ihrem Ge

Yen von Diamanten, ein königliches Kleinod, aus. Man bringt das Bijou in die Wohnung von Madame. Diese ruft beim Anblick desselben entsetzt aus: Um Gotteswillen, ein Souvenir für hunderttausend Frans hätte ich mir gefallen lassen, aber eines, das gemiß eine Million kostet!... Nein. Ich werde es selbst wieder zurückgeben Madame kommt am nächsten Tage mit der Collier zum Juwelier und erklärt ihm die Situation. Madame will auf keinen Fall für die Dummheiten ihres Gemahls aufkommen. Das Collier ist mir zu theuer " Aber Madame, das sind die schönsten Perlen, welche man in Paris in diesem Augenblicke besitzt Ich will sie aber nicht, sie sind mir zu kostspielig, nehmen Sie Ihr Collier wieder zurück Der Händler öffnet das Etui und lächelt ironisch. Madame, ich kann das Collier nicht mehr nehmen Warum?" Weil es nicht das meine ist." Wie?" Mein Collier hat neun Perlenreihen, dieses hat nur sechs!"... Madame war verblüfft und bringt endlich heraus, daß Monsieur die anderen drei Reihen einer Dame, die gar nicht cornrne il saut ist, als Souvenir überreicht hat. In der Pariser Gesellschaft flüstert man

sich unter Lachen und Gekicher die Namen der praktischen Frau und ihres listigen Gemahls in's Ohr. . . tteueö aus Natur- und Heilkunde. Acetylen. Die zunehmende Verwendung des Acetylen als Leuchtgas und die Einwürfe, die dagegen vom bvoienischen Gesichtspunkte aus erhoben worden sind, verleihen einer Reihe von Erperi Renten mit Thieren, die nacb der Pharmazeutischen Aera" unlänast stattgefunden haben, ein besonderes Untere e. Hunde wurden z. B. eine Zkit lang in einer Luft mit 20 Procent Äcelyten oyne todtttche Wirkung erhalten, und es scheint, als ob größere le bende Wesen eine bis zu diesem Grade verschlechterte Luft ohne besonderen Schaden wenigstens kürzere Zeit ein athmen konnten. Ein Hund in einer Atmosphäre mit 40 Procent Acetylen verendete dagegen, nachdem er 110 Liter der Mischung eingeathmet hatte. Die Gefahr von Acetylen ist offenbar : i - . geringer, ai yie von gewyonltcyem Leuchtgas, und fein intensiver Geruch macht es beim Entweichen der Luft leicht bemerkbar. Die Gefahr einer Explosion tst ausgeschlossen, wenn die Luft an Acctylen nicht mehr als ein Zwölftel ihres Volumens enthält. Zur Beleuchtung eignet es sich ganz besonders, weil es im Verhältniß zu seiner Leuchtkraft wenig Hitze entwickelt und der Luft auch weniger Sauerstoff entzieyt. tc yttze der Ace.tyiensi.qm.men. steigt Mt über 900 Grad Celsius. ivayrend die der gewöhnlichen Gasflamme 1300 Grad Celsius erreicht. Ein Nebenbuhler des Goldes. In Frankreich beschäftigt man sich jetzt mehr und mehr mit der Herstelluna einer neuen metallischen Leairuna. die in vielen Eigenschaften, namentlich in der Farbe, täuschend dem Golhe gleicht. - Sie kann schmiedet, geschweißt, ausgewalzt und polirt werden. Ammoniakhaltige Salze und salpetersäurehaltige Dämpft, die beide häufig in der Luft wie im Wasser enthalten sind, greisen die Färbung dieses Truggoldes nicht an. Die Legirung besteht aus. 96 Procent Kupfer und 4 Procent Antimon. Man läßt beide Metalls zusammen schmelzen und fügt varn, um die Dichte der Legirung zu verstarken, noch ein wenig Magnesium und kohlensauren Kalk hinzu. Der Preis der Legirung steht gegenwärtig aus 3 4 Francs für das uogramm, ist also jedenfalls über tausendmal billiger als der des Goldes. Wenn sich die vortheilhaften Eigenschaften der neuen Metallmlschung bewahren, so kann man ihr eine starke Verwendung für Schmucksachen und allerhand Gerathe prophezeien. S e m a k u i r. Ein natürliches Barometer besitzen die Landleute Finlands in einer Steinart, die sie Semakuir nennen. Bei schönem Wetter zetgt der Stein eine dunkelgraue Farbe, gemischt mit einzelnen hellen, fast weißen Flecken; steht jedoch Regenwetter bevor, so verschwinden diese, und der Stem zeigt eine ganz gleichmäßig dunkle Farbe. Untersuchungen haben ergeben, daß diese Sterne, die sich sehr hauslg finden und von der Landbevölkerung ihrer wetterverkündenden Eigenschaften ween mit abergläubischer Scheu angeseen werden, aus einer Thonart bestehen, der eine ziemliche Menge Salz und Salpeter untermischt ist. Ntmmt der Feuchtigkeitsgehalt der Luft zu, so absorbiren die Salze natürlich das Wasser und erscheinen dann dunkler, während bei trockener Luft das Wasser wieder verdunstet, und die Salzstellen alsdann wieder ihre weiße Farbe an.iehmen. Milch und Gelatine. Die aufmerksameren unter den Hausfrauen haben feit einiger Zeit bemerkt, daß die Sahnenhaut der abgekochten Milch in einer Stärke erscheint, die sie früher nie erreichte. Dabei zeigt diese Sahnenhaut jetzt eine eigenartig derbe Consistenz, die den HauSfrauen schon den Verdacht nahelegte, ob diese merkwürdig reiche, derbe Haut vielleicht durch einen der Milch zugesetzten fremden Stoss hervorgerufen tn möchte, und besonders intelligente Frauen sind auf den Gedanken gekommen, daß dieser Zusatz Gelatine ist. Und so ist es in der That. Ursprünglich hat man ein pulverförmiges Gelatinevravarat der Milch nur in germ gen Mengen als Conservirungsmittel zugesetzt, später fanden die Milchhändler. daß dies Pulver im Stande ist.

abgerahmter Milch eine schwere und reichliche Sahne zu verschaffen, die der natürlichen an Geschmack und Ansehen sehr nahe kommt, und so hat sich denn die Anwendung dieses Mittels als Ver lchönerungömittel, eigentlich aber als

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tjtttßt Ül heilsamen Kraft dieser Arzneimittel. 34 Haie zwei Pallete onDr. ay'Renovat r aebraucbt und fühle jetzt besser, all vor Jahren. Ich bin bderzeugt. da d,e großen Erfolge Ihrer Heilmittel die erbclrenen Brkanntmacduizkn rechtfertigen. Ich kühlte durch und durch krank, ermüdet und h,nall,g. fch gebrauchte .ren Renovator vorschriftsmäßig. Ja den ersten Tagen füblte ich mich ge cdmachrer. aber nach emer Woche weiterep. Gebrauchs znqtt sich ein mmllcher Wechsel zum Beer werden. Ich nehme letzt gelegentlich. ,e nach Bedürknik. jeden Nachmittag ein tu. zwei Tosen. Durch den Gebrauch Jbre4 Renovator habe ich in einer natürlichen Welse meine in gemeide wieder in die gehörige Thätigkeit gebracht."

? ? ? ? ? ? 4? ? ? ? ? 4? Dr. .Tor einigen Wintern litt ich unter einem

jeden Winter leichteren Angriffen dieser Krankhnt ungrfäyr um dieselbe Zeit ausgesetzt. Ihr Dr. traft Lungenbalsam heilte mich ,n diesem Winter sofort. Ich habe steti mit sicherem Erfolg diesen Lungen-Balsam in meiner Familie gegen Husten und Erkältungen angewen dek. Lowett meine Erfahrung geht kann ich mit gutem Gewissen Ihre Medizin al das empfehlen. was Sie für dieselbe beanspruchen." Sanz Sraebenst SarlZang. Herausgeber der täglichen und wöchentlichen Äansak llity Presse." . Kansa City. Mo., den 30. März 1897. PretS 2S Cent , $1.00. verksnkt theker der ,rch die P,ft versandt. Wenn Aerzte erfolglos sind und alle andere Gegenmittel fehlschlagen so beseitigen unsere Mittel die Ursachen und beilen chronische tirankdnten. Schreibt uns für "Dr. Kay's Homo Treatment;" c ,st ein werthvolle Buch von 6 Seiten. Man adreskire ; On. B. J. KAY MEDICAL CO.. ... Omaha. Nebraska.

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Die uv MiltUS garantirt, oder das Geld zurückerstattet. W: einem aWtd von einer a!5e illio olla hinter nn,. garantiren wir venensche n'iitrrnittHna nVStetBM xbeiltoeiie oder nur vorübergehend, sondern dauernd zn bellen. Wir TXntaMimn itiiit ÄÄctt. Falle von syphismer lutvergiktung. die wÄieha Sahre gefeilt haben, sind letamal, nicht mehr auigedrochen. Wrr geben bern unserer Vatierttea eine ,chri,ti,che arantie. ,hm da, für d,e Kur gezahlte Geld irrtBafiwnrti ibn nicht turire sollten. Leidende, die nicht ,n Chicago oden wer. zenvöan, aus brieflichem Wege urirt. wenn fie vn, eine genaue Beschreibung thre, Falle, und ihre, uftand einschulen, llle außerhalb Shicago wohnende Pattenten bekommen von uns die. Ulbt VSStSi TÄrif tlte Sarantie. Wer aber nach Ebicago zur Behandlung kommen wtll.-. deffen HotVi. und nsekoke? werden wir. im Falle wir ihn nicht heilen sollten, gleichfalls bezahlen. S umT bezweifelt, diese furchtbare kraiikhett grundlich zu oeilen ,ür dieMesteaete bisher nur haben verschalen könuen r iordern die ganze elt her, n, einen g.ll z zeigen, den unser wunderbares SeUmittel M hat'hette könne Keiner nser Pat?entea kann um sein Geld kommen. Wir Aranttren iÄ Falle de, MiKerfolge, ieden Cent zurückzuzahlen. Andere baben wrd gebeilt, nocd den attentenhr Seid zurückgegeben, tte, chronische, tieseimaewnezelt ?lle wer. Un ,n 0 bi? 9 Taaen .heilt. Schreibt vn, um diedreeu von Leuten, die wir gehnlt. Ld wir wön1elde mit L ?IaufcmBf einfenben. Da, koster j&f ruch usägUSe Schmerzen vnd Seelenaualen ersparen. Emd die Symptome ukschlage im ksidite. lüSchen K Mund und Hal. rheumatische Schmerzen w nochen und Gelenken, ausgebend taax AnSlWeam örp-r. Äiedergedrücktdeit. Echnzen im opfe v. w. dann soll man wabrl.ch keineeit mehr verlieren. Wer Oneckstlder oder Pota che gebraucht, gebe e, sofoN auf. da diese, n C uT&in bringt. Schreibt sofort. Prompte Lerschw.egenhett garanttN. enilch, vries, werde deutsch beantwortet. ß.ni Hstprnßhii CCör

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nw. & 307 Malanie Temvle. i.üZQa ein unerlauoies Versals chungsmittel für Milch in ziemlich weite Kreise ausgedehnt. Wenn der Verdacht vorliegt, daß der Milch dies Gelatinepräparat zugesetzt ist, so existirt eine sehr einfach und sichere Probe: Man braucht nur eine kleine Menge der verdächtigen Milch abzudampfen; sie hinterläßt, wenn der Verdacht gerechtfertigt -war, einen beträchtlichen Rückstand von Gelatine. Erhitzung durch kalteS Wasser. Es ist eine merkwürdige und vorblüffende Erscheinung, die schon manchem Gelehrten vieles Kopfzerbrecheil gemacht hat. daß eine an einem Ende bis zur Roth- oder Weißgluth erhitzte Eisenstange am anderen Ende heißer wird, wenn sie plötzlich in kaltes Was ser getaucht wird. Den Arbeitern in Eisenhütten ist diese räthselhaste That, sache wohlbekannt, während eine Erklarung dieses scheinbaren Widerspruches noch immer auf sich warten ließ. Jetzt hat der belgische Professor Lagrange diesen Gegenstand für wichtig genug erachtet, um seine Versuche darüber der belgischen Akademie der Wissenschaften vorzulegen. Er weist darin nach, daß die beschriebene Wirkung garnichts Unnatürliches besitzt, sondern im Einklang mit den gewöhnlichen Gesetzen der Wärmeleitung steht. Die eiserne Stange wird in jedemFalle l in einem Zustande vom Feuer entfernt, in dem der höchste Grad ihrer Erhitzung noch nicht erreicht ist. Daher ist die j Temperatur des nicht im Feuer befind- ' lich gewesenen Endes noch im Steigen begriffen, nachdem die Stange vom Feuer genommen . Korden ist. Wird

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B I U I zpü.er können wir diese nicht mehr rhün. verlangen kein Geld Ca. - -.. . ÜJ l. S', inb eie tonn s cc f &r n. ffi die übr irri E B B lil i rrisjiivr r."rr"u. r-" ""i" ctinr riniaujrT Biaml. dresj' Af alle Fälle garunnren ffi iJ.) m Cytcago. nun vas yelfZe inve der Stange un mittelbar darauf plötzlich in kaltem Wasser getaucht, so nimmt die Temperatur an dem anderen Ende noch zu. und zwar schneller, als es ohne die gewaltsame Abkühlung der Fall sein würde. Dagegen erreicht jenes Ende der Stange keine so hohe Temperatur mehr, als wenn man das heiße Ende langsam sich abkühlen lassen würde. Man kann aber auch die Stange so lange erhitzen, bis sie in ihrer ganzen Ausdehnung gleichmäßig in Gluth gerathen ;st und dann findet auch keine weitere Zunahme am anderen Ende statt, ob das heiße Ende nun langsam oder schnell abgekühlt wird. Das scheinbare Räthsel löst sich also aus einfache Weise. Bei'm Anwalt. - . . Ja, gute Frau, mit diesen Angaben läßt sich die Scheidungsklage nicht begründen. Wir brauchen besseres Material, wenn wir durchdnngen sollen . . . Hat Ihr Mann S vielleicht geschlagen?" Natürlich hat er mich geschlagen And wie! Schön!... Und haben Sie Beweise?" Beweise genug!" Sehr schön!... Hat Ihr Mann Sle auch an der Ehre gekrankt, haßlich Worte gegen Sie gebraucht?" Natürlich hat er das!' ' Sehr schön!" Schön? Wieso schön?" Ja sehen Sie, rnonllisch aernrn men ist es gewiß verwerflich; aber schön ist's vom processualischen StandPunkt aus!"

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