Indiana Tribüne, Volume 22, Number 323, Indianapolis, Marion County, 11 August 1899 — Page 3

' ' . I

Br. J. A, Sutcliffe, Wund-Arzt, Geschlechts-, Urin- und Rectum Krankheiten.

Ossice: 155 OstMarletstr. Tel. 941 Qssictstunden : 9 bi 10 Uhr Vorm.; 2 61 4 Uhr Sn Die Office von Dr. H. PIOTt und Dr. C0LE, befindet sich in No. 34 Oft Ohio Straße. Telephon No. 927 wie bisher. C. C. EYERTS, Deutscher Zahn - Arzt. o. 8 Nord Pennsylvania tk. Sa? wird aus Wunsch angewandt. Dr. Jos. E. Monw, Geschlechts u. larnkranklzeiten. 20 West Ohio Straße. Dr. J. B Kirkpatrick, kkhandelt Frauenkranlheiten und Krankheiten desNtttums. vämorrboiden obne Messer und auterisirung geheilt, Office : Hume Building, 31 Ost Ohio Str. Dr. Louis BuÄardt, No. 1134 Süd Meridian Strafte. Sxr,chftden daskldst: ä)i Uhr M.rgen und 7 Uhr den. Willoughby Block. No. 224 Nord Meridian Straße. Sx?chftuden daselbst: 2 4 achmittagZ. Wohnung: (Lgltsh Hotel. Tel. 233. 0TT0 DEPPERMANN, Dentscher Znhn-Arzt, Majestic Gebäude. Zimmer No. 207. r.O.G.Mttff hat seine Office nach dem Willoughby Gebäude, No. 224 Nord Meridian Str., fTfU tage, verlegt. Dfstce.tunben : sn 2 bis 4 Uhr Nackmittag Telexho: Office 292 Wohnung 936. Die Wohnung befindet sich wie biher : 1337 Nord Pennsylvania Straße. Dr. I. Wühler, 120 Sfl WcSnrty Str. Sprechstunden : 8 biS S Uhr Vorm. ; 2 bi 3 l hr Nachm.; 8 bi! 9 Uhr AbcndS. Telephon 1446. v,r,chfrde: eenmtagl ni ormittaz. Müllers Aeber - Pillen ist da beste und nebenbei auch gelindeste Mittel gegen UnVerdaulichkeit, Verstopfung. Leberleiden erc. 23 (5eutS dieSchacktel bei fferd. A. Müller, Apotheker, Ecke Saft und Washington Str. nd auch t all andere pothekin. WALTER F1UNZ, Zahn-Arzt, No.' 90 Ost Market Straße. Cofsin lock. Aimmn 43. DfftruCtunkt: Stil 12.. lW5m.. 7(il9 Nndl. Soatag von 10 Uhr Bm. bi 2,Uhr Un MMVÄ RlPANS TABU1S ire intended sortnildren, tadicsaad al) who prcscr a mcdtcinedlsgulscd as oorw lectioncry. Thcy may nowbefcad (put vp In Tut Boxcs, scvtntV'twü in a box . . . i pncc. rwcrny-uvc ccnu t?r uvc wra iut cce Dollar. Any druejnsi will getthexn B . ... .i . - . s w you insm, na iney may amay oc i cbncd by remitting the pricc ttiy ihßRIpansChemJ Company ui?z k&i wwuw.- miu im A4 60 YEARS' n M r". r . I r tArcnibnwb V . MAUL imnnw DCSK1NS Ui.Bir 'frit Copyrights &c lorentioa , proDaoijr P"1", ts" pTVt5 Uonittrlctlyconfldentlaa. Uandbook on Ptentj nt fr. Olslest Fct for Berortn ptu. P&tnta tAkea throasrh Mann o receir fpiai ott. wlthoot cbanre. In the Scientlftc Jlnierican. A hmndjoniely Illn.tr vl weeklr. '5 eulatton of ny ctentiflc Journal. Terma, 13 JSSTfour montha, L öold by all newadpalerj. L1UIIII & Co.3B,Broadw- Mev York 1 BriSÄ Sfl TC5 F Pt, WasninÄton, D. & Adalplia Ftfeyf (Old mlom BigfcU) Sotary Public, Translator, Correspondent etc. No. 970 West Walnut St. Tftlu Blxkt St. C&r.

!

wjzrim

-1 1 mrf v m v LJr T

WKsT

v

r

I msi

A

Aayn eixUn ifcetch and jscdptlon mT Blckly Mcertatn cor opinton fw whether M

Verheirathet oder ledig?

Von B. M. C r o k e r. (Fortsetzung.) Vierunddreißigstes Kapitel. Das Haus am Belgraviaplatze stand viele Monate leer, während der Jnhaber von eirtem Modebade, einem angenehmen Orte des Festlandes zum andern reiste, um das zu suchen, was er Gesundheit nannte, was in der That aber nichts anderes war als Abwechslung, Unterhaltung und Vergnügen. Madeline hatte anfänglich gegen eine solche lanae Abwesenheit gestimmt. Aber sie bekam fortgesetzt gute Nachricht über Harry. Laurence beharrte in seinem, wie sie es nannte, Groll und seiner Übeln Laune, und jeder Tag lockerte das Band zwischen ihnen und schlug Madeline mehr und mehr in die Banden der gegenwärtigen Verhältnisse. Das weibliche Geschlecht ist zu An. fang der zwanziger Jahre noch so weich und emvfänalick für alle Eindrücke, ist noch so leicht zu formen und zu beein flussen, daß Madeune zeitwelse die Vergangenheit ganz und gar vergessen konnte und es ihr fast vorkam, als sei ne nie elwas anores gewesen, ais oer sonniae Schmetterling, der sie jetzt war. Erwachte ihr Gewissen dennoch dann und wann und machte sie sich des ttindes wegen Vorwürfe, so beruhigte sie sich ebenso schnell wieder damit. da& sie es in guten Händen wußte. Sie sagte sich, vag andre Fammen ihre moer immer bis zum vierten ?labre aus' Land geben, und Harry war erst zwei Jahre alt. Was Laurence anbetraf, so lebte sie der festen Zuversicht, er werde mit der Zeit zur Vernunft" kommen, und so gerieth der Gedanke, den Va ter von ihrer Verheirathung zu unterrichten, mehr und mehr in die Rumpelkammer ihres Gedächtnisses und tauchte immer seltener daraus empor. Geaen die Weibnacktszeit lanaten Herr und Fräulein West mit Gefolge m Brnrntz an und stiegen tm größten und feinsten Hotel ab. wo sie die besten Zimmer des ersten Stockwerks in Beschlag nahmen. Sie fanden den Ort bezaubernd. Madeline liebte die See. die großen, breiten, heranrollenden Wogen des Atlantischen Ozeans, die baskische Spracbe. die fast bronzefarbiaen bald svani schen Bewohner, und ihr Vater fand die Gesellschaft, das Kasino, die wel lenförmiaen Dünenketten des Meerbusens sehr angenehm. Eines Tages landete in demselben Qotel aanz unerwartet, mit einer Unzahl von Koffern und Reisekörben und einem Kammermädchen, auch zzrau Leach. (ie sah sehr hub ch aus und war entzückt, hier so ganz zufällig" mit ihrer liebsten Madeline und dem lieben Herrn West zusammenzutreffen. Sie batte aebört. die beiden wären in Pau, und fand sie nun zu ihrem großten Erstaunen hier. Madeline war, was daS Schreiben anbetraf, ein fol ches böses Mädchen und als Korrespondentln das unzuverlässigste, was man sich denken konnte. Der Wabrhelt zur Ehre müssen wir sagen, daß Fräulein West viel darum gegeben hatte, die anhängliche Wlttwe abschütteln zu können, und sich deshalb ziemlich schweigsam verhielt. Dennoch hatte die Dame in kaum acht Taaen ihre frühere Herrschaft über den alten Herrn wiedergewonnen. Ihr sanftes, angenehmes Wesen, ihre ausdrucksvollen Auaen. ihre aanze stattliche Erscheinung, der einschmeichelnde Ton ihrer Stimme übten aus's neue eine unwiderstehliche Macht auf ihn aus. Er hatte die Dame beinahe dergeffen gehabt, und nun. schon nach drei Tagen, war er wieder, und zwar mehr als'je. ihr erqebenerSklave. Das Werk männlicher Eitelkeit und weiblichen Willens! Sie schmeichelte und er glaubte nur zu gern. So erschien es denn bald als eine selbstverständliche Sache, daß die Dame bei jeder der täglichen Spazierfahrten neben Madeline im Fond des Landauers saß, und daß ihre Dienerin ungeheißen Umhang und Sonnenschirm an den Wagen brachte, als sei es der Wagen ihrer Herrin. Diese Herrin theilte außerdem Fräulein Wests Salon, empsing dort ihreFreunde, schrieb und arbeitete in dem Gemache, las alle Zeitungen und Bücher der Wests, theilte ihre Mahlzeiten im Speisesaal und gestattete dem alten Herrn (dies aber ohne Madelines Vorwissen), auch ihre Hotelrechnung zu begleichen. Ein kleines Arrangement, das wenige, eines Abends auf dem Balkon geflüsterte Worte zu Stande gebracht hatten. So war denn das Leben der hübschen Wlttwe auf's innigste mit dem der Familie West verkettet und verwebt. Sie war in alle Einladungen, die Madeline und ihr Vater empsingen, ebenso mit inbegrisfen, wie in ihren Ausgaben, und jeden Tag nach der Hauptmahlzeit saßea die beiden, sie und der alte Herr, allein in einem kleinen lauschigen Zimmer oder auf der Veranda, wo er seine Zigarette rauchte und seinen Kasfee schlürfte und sie ihn mit allerlei Histörchen und kleinen pikanten Geschichten aus der Gesellschaft aus's beste unterhielt. Auch über ihre eigenen Angelegenheiten machte sie ihm vertrauliche Mittheilungen, öätte sie ihm allerdinas ihre wahre Lage enthüllt, so würden ihm seine wenigen Haare zu Berge gestanden haden. Thatfache war, daß sie mit ihren ilksouellen und ihrem Wik vollstän dig zu Ende war und in dem reichen Australier" ihre letzte Hossnung. ihren lektcn Rettunasanker erblickte. Seit Jahren hatte sie über ihre von Haus aus nur bescheidenen Mittel gelebt. 3)tr Betraa ibrer unbezahlten Schneiderrechnungcn würde selbst den alten West erschreckt haben. Allen Bekann ten war sie Geld schuldig, ihre Gläu biger fingen an, sie zu drangen, die Einladungen der Freunde singen dageaen an. weviaer dringend zu werden

und' die Familie ilsres Mannes kümmerte sich schon lange nicht mehr um sie. Gelang eö ihr aber, sich im Herzen und im Hause Robert Wests festzusetzen und seine zweite Frau zu wer-

den, so lag ein neues, schönes Leben , vor ihr, und der Anfang war verspre-' chend genug! Freilich ließ sich nicht leugnen, daß Madeline, obgleich stets liebenswürdig und höflich, eine sehr kühle Haltung ihr gegenüber behauptete, und die kluge Frau vermochte sich diese Veränderung nicht zu erklären, aber war sie nur erst Madelines Stiefmutter, dann sollte jene Ursache haben, eine Veränderung zu empfinden! Jeden Abend, wenn die Wittwe den Aufzug betrat, um sich in ihr höher gelegenes Nest hinaufbefördern zu lassen, sagte sie zu sich selbst: Morgen wird er sich erklären!" Leider aber gingen eines Abends alle diese schönen Träume und Pläne in Trümmer. Das Gespräch hatte sich dem Lieblingsthema des altenWest. seinerTochter, zugewendet. Sie hat mich so gut durch die abscheuliche Krankheit im vorigen Winter hindurch gepflegt, und das werde ich ihr nie vergessen," sagte er. Man hätte meinen sollen, sie sei daran gewöhnt. Kranke, ja sogar kranke Männer zu pflegen, so vortrefflich verstand sie sich darauf! Wenn sie mal heirathet, werde ich sie sehr vermissen." Aber dazu ist vorläufig, wie es scheint, keine Aussicht," entgegnete Frau Leach in halb fragendem Tone. Nein, sie zeigt sich bis jetzt sehr wenig geneigt dazu. Sie findet ihr Vergnügen daran, zu reiten, zu tanzen, zu lachen und sich zu unterhalten, zeigt aber einer der jungen Männer ein wärmeres Interesse, so zieht sie sich frostig zurück. Ich fürchte, sie spricht im Ernst, wenn sie behauptet, sie würde gar nicht heirathen. Wie viel Mühe hat sich nicht schon Lord Tony um sie gegeben." O. glauben Sie nicht, daß er jetzt bis über die Ohren in Fräulein Pace aus New York verschossen ist?" Er denkt nicht daran." gab West etwas gereizt zur Antwort. Ich glaube bestimmt, daß zwischen ihm und Madeline alles richtig ist und eines Tages zu n Abschlüsse kommen wird." Und dann werden Sie sich sehr einsam fühlen, lieber Herr West. Glauben Sie mir, ich kenne das." Ja, ganz leicht wird mir's nicht werden, obgleich die jungen Leute in meinem Hause bleiben sollen." Ach, meinen Sie!" rief die Wittwe in scharfem Tone. Ich glaube nicht, daß sie das thun werden." Nun, wenn sie'S nicht thun, so muß ich mich anders einrichten, muß mich nach einer andern Leiterin meines Hauswesens umsetzen, nach Jemand, der Mitleid mit einem alten Manne hat, mit einem Worte, ich werde mich dann wieder verheirathen müssen." Dabei blickte er seiner Freundin bedeutungSvoll in die Augen. Die Wittwe hielt den Athem an. Aber ich denke an keine zweite Heirath, solange Madeline bei mir bleibt," fuhr der Sprecher nach kurzem Schweigen fort. So, da hätten wir ja die ganze Sache in einer Nußschale," sagte seine Zu Hörerin zu sich selbst, indem sie die Lippen zusammenpreßte und ihren Fächer fester umspannte. Verheirathete sich Madeline nicht, so schloß auch ihr Vater kein zweites Ebebündnik. Alles kam also darauf an. sie unter die Haube zu bringen. Blitzschnell ließ die Wittwe alle Anbeter der spröden Schönen vor ihren geistigen Augen Nevue Passiren. Zur Zelt war keiner darunter, den sie ohne weiteres als passenden Tochtermann für den alten Herrn an ihrer Seite hätte bezeichnen können, obwohl mehr als einer der Zungen Manner, welche die australische Erbin" umschwärmten, ihr mit tausend Freuden seine Hand geboten hab:n würde, wenn unr die geringste Aussicht aus Erfolg gewesen Ware. Woher aber diese Sprödigkeit Madelines? Woher diese stumme Abwehr jedes Bewerbers? Sie mußte es sich wirklich zur Ausgäbe machen, den Grund sür diese Unzugänglichkeit herauszufinden, mußte dahinter kommen, warum sich Fraulein West so kalt und abweisend gegen jeden Heirathskandidaten verhielt. Ein Mensch wußte eö jedenfalls. und das war Herr Jessop! Hätte sie doch nur den geringsten Einfluß auf diesen sauertöpfischen jungen Anwalt gewinnen können! Madeline hatte erst ganz kürzlich einen Brief von ibm erhalten, und Jrau Leach war eber. dabei gewesen, ihn irrthümlich zu öffnen und zu lesen, als man sie gestört hatte. Sie lrrte sich in dieser Beziehung über Haupt sehr oft, das heißt, sah Madeli nes Briefe für die ihrigen an. und hat je sich auf diese Weise Einsicht in einen großen Theil der Korrespondenz dieser ihr rathselbasten tunaen Dame verschafft. Alle diese Briefe waren indes sen völlig gleichgiltiger Natur gewesen, der von Jessop hatte sicherlich ,h; Jer langen gestillt und ihr Auskunft über Dinge gegeben, die zu ergründen sie so glühend wünschte. Aber Madeline war auf ihrer Hut. Sie hatte ein tiefes Mißtrauen und eine instinktive. Abneigung gegen diese ihr aufgedrungene, überfließend liebenswürdige Ehrendame mit ihren alänzenden Toiletten und ihrer schabi gen Gesinnung, den sanften Manieren und den scharfen Klauen gefaßt. Sie hatte wohl bemerkt, daß sich die Dame gern mit ihren, Madelines, Briefen zu schaffen machte' und wiederholt, ohne selbst gesehen zu werden, beobachtet. wie iene sich ihrer Löschblätter bemächtigte. um sie dann vor den Spiegel zu halten und den Abdruck zu entziffern. Außerdem hatte ihr Josephine mitge theilt, daß Frau Leach unter dem Vor wände, einen vermißten Pelzkragen zu suchen, einmal die gründlichste Untersuchung ihres Zimmers vorgenommen habe. Kein Zweifel, die angenehme Wittwe war ein ziemlich plumper Opion.

Im Monat März, als die englische Saison in Biarritz auf der Höhe stand nd jedes Hotel wie jede Villa bis uners Dach gefüllt war, stieg eine eben inkommendts ältliche Dame mit blauer örille in Begleitung eines schlanken., klonden. iuriaen Mädchens, das die

englische Llvrce Matrosenhut und vom cyneioer gei.iacyles oirum trug, die Treppe des Grand Hotel' hinauf. Als sie das erste Stockwerk erreicht batten. blieb die iunae Dame vlöklicb vor einer reizenden Erscheinung stehen, die eben aus einem der vorderen Zimmer trat. Es war ein schönes, großes, in ein bocheleaantes vflaumenfarbiaes Tuchkleid, weiße Tuchwcste und weißen Filzhut gekleidetes Mädchen, das einen . ! r r t . . ? r . weihen sonnen? a)irm in oen wcinoehandschuhten Händen trug. War es denn möalick konnte das Madeline West sein? Madeline, die ehemalige Ztlassenlehrerm in der Harper'schen Schule? Sie sah noch einmal hin wahrhaftiq. es war Madeline. Madeline West! Bist Du es denn wirklich! Erinnerst Du Dich m ner noch? Wir waren zusammen in der Schule. Nina Berwick?" O. gewiß. Naturlich erinnere ich mich Deiner!" erwiderte Madeline, der alten Bekannten die Hand schüttelnd. Wohnst Du hier?" fragte Nina Berwick osfenbar sehr ersreut. Ja. wir sind seit Weihnacht hier." Wie reizend! Ich hoffe, wir sehen einander recht ost und plaudern von alten Zeiten." Gewiß." sagte Madeline. und wurde ein wenig roth. Ich werde mich sehr freuen. Bist Du verheirathet. Madeline?" Wie kommst Du darauf?" lautete die ausweichende Antwort. Wie kommst Du auf die Idee?" Madeline hatte bereits eine aroke ertiakeit erlangt, lästige Fragen ausweichend 'zu beantworten. Ja. Du mußt wissen, dafc wir seit Zwei Jahren aus Enaland fort sind und nur selten etwas von daheim geyort haben. Ich lebe nämlich bei meiner Großtante. Lady Fitzsandy. und sie kann Enaland nicht leiden. Aber jetzt bin ich beinahe todt vor Müdigkeit und sehr staubig und durstig. Unsere Zimmer befinden sich im vierten Stockwerk und der Aufzug ist. wie wir eben hörten, nicht in Ordnung; so muß man die vier treppen hinaufklettern. Auf Wiedersehen also, auf Wiedersehen'" Damit eilte Nina der Großtante und den Ziofseltragern nach so schnell sie konnte. Nina Berwick hatte, wie sich Madeline zu ihrer Berubiauna erinnerte, die Schule kurz vor dem großen Krach verlassen, riefet kam fie eben von den äußersten Grenzen Schottlands zurück und wußte ledenfalls von nichts. Außerdem war sie fabelhaft dumm und hatte sich nie etwas merken können. Namen. Daten, historische Thatsachen, ja selbst die Aoraänae in der Schule fielen in gleicher Weise durch das Sieb ihres Gedächtnisses. Auch hatte sie Madeline nie näher gestanden, hatte sie niemals als die reiche Erbin, sondern nur als die arme Klassenlehrerin gekannt. Nina Berwick zeiate sich desbalb um so mehr über die Verwandluna erstaunt, die mit der Schulfreundin vorgegangen war. Sie wohnte im ersten Stock des Hotels, hatte einen englischen Diener zur Verfüauna. ein eiaenes Wohn- und Empfangszimmer, trug Pariser Toiletten und war doch nicht veroeiratket! (Fortsetzung folgt.) , , por öem Verichkshose. Nach dem Italienischen deS Luigi Capuana. Der Gerichtsdiener rief mit lauter Stimme: Agrippina Caruso!" Im Saale entstand Bewegung. Aus llen Gesichtern malten sich Spannung und Nugicr. Wie tm Mann richteten sämmtliche Geschworene den Blick nach dem Eingange, von wo die Frau des Angeklagten kommen sollte. Agrippina Caruso!" ertönte zum zweiten Male der Ruf des Gerichtödieners. Unter der Thür erschien eine junge. hübsch Frau mit todtenbleichem Antlitze. Sie ging mit niedergeschlagenen Augen, langsam, gleichsam stolpernd, und wußte offenbar Nicht, welche Such tung sie nehmen sollte. Der Gerichtsdiener ergriff ihren Arm und geleitet sie zu dem Vorsitzenden, welcher, nacy dem er die Augengläser auf der spitza Nase zurechtgerückt, forschend aus sie niederblickte. Im Saale war eS lautlos still geworden, gleichsam starr vor Erwartung. Man horte nur das Rau schen der Papiere, in denen die Advoca ten auf lhren Pulten blätterten. Setzen und beruhigen St sich, sagte d Präsident, und dann erzählen Sie den Herren Geschworenen, wie das war. Die junge Frau erhob den Kopf. Ihr scheuer Blick glitt über alle diese ihr mit gespannter Aufmerksamkeit zu gewandten Gesichter und sie murmelte leise: Ich weiß Nichts." Man fordert von Ihnen keine Be schuldigung. Erzählen Sie nur, waS Sie davon wissen, wie das kleine Mad chen gestorben ist. Welcher Verdacht tauchte damals bet Ihnen auf? Der Präsident war sichtlich bemüht. die Aermste zu rmuthigen. Er sprach mit sanfter Stimme, lächelte und wies mit der Hand nach den Geschworenen, als wolle er der bebenden Zeugin andeuten, es fei nur um Jener willen nothwendig, denn ihm selbst fei Alles bekannt. Die Herren drüben wußten das offenbar ebenso gut. doch mußten sie eö auö ihrem Munde hören; das we setz forderte es. Die junge Frau stammelte einige un verständlicht Worte. Lauter!" ermähnte der Staatsanwalt. Sie wandte sich dem Sprecher zu und gewahrte jetzt plötzlich hinter dem Gitter das verzerrte Antlitz ihres Gat ten, der sie mit weit geöffneten, gleiche lam wabnslnnin Auaen anstarrte.

Jede ÄlbMherrschungverlkiß'sie und die Unglückliche brach in lautes Schluchzen aus. Nachdem sie sich ein wenig beruhigt hatte, begann sie: Das Mädchen war meine Tochter aus erster Ehe. Mein jetziger Mann war Anfangs gut gegen dasKind, dann plötzlich mißhandelte er es; ohne jede Ursache bekam es Schläge. An jenem Morgen schickte ich sie mit ihrer kleinen Schwester, seiner eigenen Tochter, zu ihm. Er hatte mir das zwar verboten, das kleinereMädchen aber fürchtete sich, allein zu gehen, und weinte. Die Kinder brachten ihm das Frühstück in den Laden, wo er beschäftigt war. Sie kehrten lange nicht zurück und ich war vor Urtruke außer mir. In den letzten Tagen schien mir mein Mann ganz besonders übel gelaunt und ich befürchtete, er könnte seinen Unmuth an dem armen Kinde auslassen. Anfänglich vermochte ich diese Veränderung dem unschuldigen Geschöpfe gegenüber nicht zu begreifen.

Sein Anblick allein reichte schon hin. hn m Wuth zu versetzen. Er konnte nicht einmal ruhig den Namen meiner Tochter hören. Sie hieß Giovanna nach meinem ersten Manne, Gott habe hn selig! Sie kam einen Monat nach einem Tode zur Welt und ich habe sie zum Andenken an ihn so getaust. Die Kinder kamen mit ihren Schuren voll Hobelspänen nach Hause zucm. cm ri " ! f er im. 'jjnm 'mann i namiicy 2,11a)er. War der Vater böse mit Dir?" ragte ich Giovanna. Nein." Hat er Dich geschlagen?" Nein, Mama, er war recht lieb und gut und hat uns sogar zu essen gegeben." Ich athmete erleichtert auf. Kurz darauf fühlte sich die Aermste schlecht; sie klagte über Schmerzen im Magen. Ich ließ sie frisches Wasser trinken, doch verschlimmerte sich ihr Zustand und sie verfiel in Krampse, stöhnte und ammerte, es brenne sie innerlich wie Feuer. Die Nachbarinnen liefen zuammen und man rief einen Arzt, der zufällig des Wegeö kam. Äas hat sie gegessen? fragte er. Ich wußte es nicht, doch überkam mich plötzlich eine schreckliche Angst. Der Arzt schaute so sonderbar drern und das arme Kind wand sich unter mmer heftiger werdenden Schmerzen. Die .Händchen ballten sich zur Faust, die Augen traten heraus und die PuPillen erweiterten sich.daß es unheimlich wurde, das Kind anzusehen. Ach, mern armes, unglückliches Kind!" Im Saale herrschte lautlose Stille, unterbrochen nur durch das Schluchzen der bedauernswerthen Mutter. Endich hatte sie sich wieder gesammelt und uhr fort: Der Arzt verordnete warme Milch und entfernte sich, doch nur, um gleich darauf in Begleitung eines Polizeicommissärs wiederzukommen. Man richtete allerhand Fragen an da Kmd, doch es vermochte kaum noch zu sprechen. Ich konnte mir nicht denken, warum der Polizeicommissär da war, doch war mir ganz entsetzlich bange zu Muthe." Wo war damals Ihr Mann und was that er?" unterbrach hier der Staatsanwalt. Die Zeugin erbebte. Nach kurzem Besinnen erst und zögernd erwiderte ie: Mein Mann? Als er bei seiner Rückkehr das Haus voll Leute sah, war er gleichfalls sehr erschrocken." Ursprünglich haben Sie anders ausgesagt. Besinnen Sie sich genau." Die junge Frau schwieg. Hier ist Ihre damalige Aussage," nahm jetzt der Vorsitzende das Wort, blätterte in einem umfangreichen Ac te.nbündel und las: Als er Ihr Mann nämlich nach Hause kam. blieb er mit zornigem Gesichte abseits stehen und schien sich über den Zusammenlauf der eute im Hause zu argern Als dann der Arzt erklar, te, das Kind sei durch Phosphor vergiftet, was sagte da Ihr Mann?" Die junge Frau zögerte und warf einen ängstlich .fragenden Blick nach ihrem Gatten hinüber, der aber saß jetzt unbeweglich und starrte wie geistesabwesend vor sich hin. Rasch überlegte sie, daß Unwahrheiten und Aus flüchte doch nichts nützen würden, weil die Herren hier Alles wissen, und fuhr dann fort: Er schrie auf, dies sei unmöglich. und fragt dann Giovanna, ob sie Zündhölzchen in der Hand gehabt und rn den Mund aesteat habe, was das Kind aber heftig verneinte." Vte leine war spater wieder im Stande, zu sprechen was hat sie er zählt?" fragte der Präsident. Sie erzählte " begann die Frau. doch versagte ihre Stimme. Sie blickte, um Erbarmen flehend, zu dem Beam ten auf und glaubte inen Strahl dS Mitleids in seinem Auge zu lesen. Seine Lippen sagten zwar in mildem Tone, doch bestimmt: Weiter!" Sie erzählte, Papa habe ihr etwaS recht Widerliches zu trinken gegeben. Er jedoch zwang sie, den Inhalt des Glases zu leeren, worauf er die wenigen verbliebenen Tropfen aus den Fuß boden in die Ecke schüttete. Dann gab er auch der kleinen Philomena zu trm ken " Aber aus einem anderen Glase, Wie?" Die Zeugin nickte bejahend mit dem Kopse. Wie benahm sich Ihr Gatte?" Er wurde wüthend und beschuldigte das Kind und auch mich, als ich ihn einen Elenden nannte, der Lüge. Dann wollte er fortgehen,' der Poltzeicoml missär jedoch vertrat ihm den Weg und klärte ihn für verba tet." Sie haben Ihren Gatten inen Elenden genannt, dies deutet darauf hin, daß auch Sie von seiner Schuld überzeugt waren." Das-Besinnen weniger Sekunden, ein Blick nach dem Angeklagten hinter dem Gitter, dann athmete die junge Frau tief auf und sagte entschlossen: Ja. es oeschab dies in der Aufnnl-

I

? ? 5 ? 4? ? ? ? ? 49 49 49

Ein hervorragender deutscher Nedaktenr . - tftjtußi AI UtUsnmtn Qvaflt äitfav 3.xrntlmlitl Ich habe jei Vackkte von Dr. ay'4Renovator gebraucht und fühle jetzt besser, al vor Iahren. Ich bin überzeugt, da die großen Erfolge Ihrer Heilmittel die erhaltenen ekanntmachunen rechtfertigen. Ich fühlte durch und durch trank, ermüdet und hinfällig. Ich gebrauchte ihren Renovator vorschrifttmätzig. In den ersten Tagen südlte ich mich ge schmächter. aber nach einer Woche weiteren Gebrauch znqte sich ein merklicher Wechsel zum Beser werden. Ich nehme iet gelegentlich. e nach Bedürfnis, jeden Nachmittag ein d zwei Dosen. Durch den Gebrauch Ihres Renovator habe ich rn ner natürlichen Welie meine Ein geweid wieder in die gehörige Thätigkeit gebracht."

Dr. Kay's Rexiovator ttnr iI,n TOinfM-n litt iifi nittpr rinrm firftinrn WitfnTI tonn fflritih. iinh Hn frtt?nt

0g V t t II I V . m , Hf wm WM M. W? H .ID ' V V WM . irden Winter lkichtkrrn Angriffen dieser Lkrankhnt nngksäyr um dieselbe Zeit ausgesetzt. Ihr Dr. Kau' Lungenbalsam hnlke mich in diesem Winter sofort. Ich bade ftetJ mit sicherem Erfolg diesen Lungen-Balsam ,n meiner Familie gegen Husten und irrkältungen angemen d,'t. Soweit meine lirsahrung geht kann ich mit gutem Sewiffen Idre Medizin als das empsehlen. wa Sie sür dieselbe beanspruchen." Ganz Eraedenft Karl Zanq. Herauigeber der täglichen und wöchentlichen iansa Lity Presse.ansa Citg. Wo., den 30. März 18U7. Prei, 25 Grntl und $1.00. verkanst ltize!er der durch die Post versandt.

Wenn Aerzte ersolglo sind und alle andere tHegenmittek sehlschlagen. so beseitigen unsere Mittel die Ursachen und heilen chronische raniheiten. Schreibt uns sür "Dr. Kay'a Iloiuo Treatment;" c ist ein werthvolle Buch von SU Seiten. Man adresfire: DR. B. J. KAY MED1CAL CO.. ... Omaha, Nebraska.

5ootooa"t'Ct'ao' orer c'CC!rccccccccccccecco

Of Unapproached Value for

THE STUDENTS7 STANDARD DICTIOUARY

Edited by Jxxxs C. Fxksald, Editor Synonym, Antonyms, and Prepoeitlona in Standard Dicüonary. Assifited by large corp of Eminent Specialist.

It haa eclipeed in erery partlcular all other academlc dictionarie heretofore publiahed and I the moet valuaole worin of ite claaa In exiatence. Ita definitions are of surpaeeing thorougbneea ; it etymolegies and rhetorical seatares are the moet complete Ter presented in & etudenta diction&ry. It U tastefoily illustrated. It U a little unWersity. COMPARtSON PROVES VAST SUPERIORITY.

Vocab. TerrHt Synonym MuMrationi Antonym . 62,284 5,593 1,225 2,000 36,0(9 3,654 800 Neue . 35,773 ' 1,000 2LS Noue

Student' Standard . Webster' Academic . . , Worcester'a New Academic . AN APPENDIX OF

PYTRAnRniflARV lAI IIP nd Phrase in Engliah Literatur; Faulty Dicüon, Dieputed I-yv 1 nnunuiimn wna.Ub pronunclation : Chemical Elements, Title and Degrees; Welghta and Measares, Historie! Data, Arbitrary Signa and Symbols; Common and Metric Systems, etc SESD AT OSCB POR IMPORTANT AND INTERESTINO PROSPECTVS.

yitindaomely and Durably Bound. Heavy Cloth, Leather Back, Clear Type, Good Paper tu

ivitteiTTi s-i-i au . m

n slr . Mn iiik inr t m

rvA a 1 wi iv niii nanu v ja - 1-

IHl 3r3cJMJ,U MM Ml

erhalten, da? werdet Ihr sagen wenn Ihr uniere Offerte angenommen dadt. Sieht aus aenau wie eine ächte goldenen Uhr. Das Gehäuie ist doppelt 14-taratige Gold öder Komposition Metall und ist aarantirt kür 10 5kadre. Das Werk itf k a,

i

wie irgend ein im Martte, lauft auf Steinen, ist jedr ,olid und dauerhaft gearbeitet, und geht richtig auf die Secunde, jedes einzelne ist ado-1

M

im garaniur. 1 1 , 6 ( i Zanze Lager von Borrath habe Wir

""J X

l )

Key Yint .

V

bls daß ihr die E'garren und Uhr gesehen und geprüft dabt. Schickt , in euer Adresse, und geb! Eure nächste Expreß-Office an. und wir schicken Such die Waare frei zur Ansicht. Gebt an ob ihr Herren- oder Tamen-Uhr wünscht. ?ür einen Nancher to rolartiae Gelegenheit. Indem Sie sonst 5 Ccnt? für eine i i ,,, , ii gewöhnliche Cigarre dezadlen. wett Sie hier eine gute 10 Cents Sorte sur nen Nidel belommen und haben noch d:e Uhr frei. Sogar eine Frau. Junge oder Mädchen -uu m dn we. Nlaer dann einem Tag verdienen, indem

i s !I I

Wenn lbr ioaar bis Gtaarrfn für hen Kalken r i)uuin (ticuiivc uuu onunuir niicori 8 teEkrlrJEAn

sn , ' J ' . ' . " I vm V W t m V VltlUU I. IV VClUUllltl Ihr euer ejfc toiebfr, und habt die Uhr für Nichts, ertauft Ihr sie sür 10 cents so macht Ihr vefinnt vtxdt nicht lan,. schreibt sofort und wir schicken tZuch Eigarren ud Ubr nach Euer nächsten Exprefz-Office. Tann könnt Ihr Euch die Waare ansehen, und wenn Ihr Alles be funden wie angegeben, dann bezahlt Expreß -Agenten $5.00, und Cigarren und Udr ist Euer. If'vJL01 &ttxfn Tamen'Nhrkette als ertra Zuaab wen Ihr Zs.oa Mit Euer Order schickt. Dann senden wir Euch die Waare bei Post franco. W,r lbun die? indem wir dadurch viel uchhalten sparen, und es die Sache einfacher macht. ,f alle Fälle garantirea wir Lufrredenhett oder erstatten da Geld zurück. Adressat ÜI. EA.GLS CiaR C0.,:Dep. F.,

ic-xcrctc-- - chlechtes Vlnt.

Me ttur lSristlich garantirt, oder das Geld zurückerstattet.

ivr m: thun ttaXttdL ton thut Kalbe cttlli, t" 'w Tt J7. v - aglnung Ni, 5 ,

S?S!Sffiläfi.iiS ,sssä W

G r ii xri ki.. nirim $ Un" V"bi"t n"fn L MWBdm 1 HbfeSäSVSÄ"SSn5 Cü S?'u""5 "J? l'i'St-V.,:- i.k,

igt tom tom kh-" """"

" Vi':i"r STn? IThi.. h.nftnih.1RlHMltM K?kMMkN DOU Hüt Bitt

l7ch!enP7tt7 Ki , IM T fci 0 irn etteUf. Schreibt n nm die Adressen von Leuten, dik wlr geheilt. 5SiS5ertei jelbe tSrnStSSüffnientea. a, kostet ja nur JSJ ch .sagUchVechmerzn, und Seelenanalen ersparen. Sind d,e Symptome uSschl S&äIä U0i vriel, werbe deutsch etwottet. . Cook Remedg Co., - Mlll

B07 Uüfcnit Temvle. j&f&ay lung des ersten Augenblickes. Mein Mann rinnerte sich dann einer mit Phosphor versetzten Mischung, die man im Laden und in der Wrkstat gegen die Ratten habe, und meinte. durch txntn unglücklichen Zufall dürfte das Mädchen dazugekommen sein. Und gewiß, so war es auch! Mein Mann ist kein schlechter Mensch. und welchen Zweck hätte er haben können, solch' ein kleines, unschuldiges Wesen zu vergiften? Dies ist die volle Wahrheit, weiter weiß ich nichts anzugeben." Jetzt wandte sie sich voll dem Gitter zu und der Mann dahinter sah sie mit halbgeöffnetem Munde und fast dem Ausdrucke der Bestürzung an. Sie. die Mutter des Kindes, das er gemordet, machte keinen Gebrauch von der furchtbaren Waffe m ihrer Hand, um sich zu rächen. Im Gegentheil versuchte sie, ihn zu retten, dem eroerden zu entreißen. O, hätte er ahnen können. bis zu welchem Grade ne ihn liebte, das Schreckliche wäre nicht geschehen! Als wisse er. was die Seelen dieser beiden Menschen jetzt bewege, fragte der Präsident: Zeigte Ihr Mann Neigung zur Eifersucht?" 'Ja, denn er liebte mich mit iner Leidenschaft, die mir zuweilen Angst einflößte. Da ich ihm nicht die geringste Veranlassung gab, war er elfersüchtig auf meinen verstorbenen Mann, dessen Namen ich gar nicht aussprechen durfte. Giovanna war Trägerin dieses Namens, denn er hieß Giovanni, zudem sah sie dem Vater sprechend ähnlich, und dadurch wurde sie der Gegenstand glühenden Hasses meines zweiten Gatten. Wenn etwas ihn an meinen ersten Mann erinnerte, ge

5 l i 5 5 i 5 5 IK

Ih 5 5 5 Ih . Ä the Home or the Class-room. BIST IN THE UWIAGC" I believe that lt will prore to be the best atadent's diction&ry of tbe KiiellBh languare in exwtence. William Hayet Ward, D.D., Editor in(Jhitf of the Xew York IndependeiU. LATEST MOST AMPLB MOST COMPLETE PrepoHtion Paffe 1,000 913 None 704 None 6t

The Appendix of 100 pages embraces : Proper Xames In BIoeTarjhT. Piction. Historv. GeoeraDhT.etc Poreiim Word

f I Price$2oo;Thumb Index 50 cta ext, . I Fnnk&Wagnall$Co.,30LafayettePl.,K.Y. 1tsatnJ u Schneidet die? 0118 Coupon lo. 16 K I 1 Md schickt mit Order

sau fi, ffavriranlen von Hial, rade 0,ar nd m fere ,ee Sorten I Cents iaarre schneU antußüdre

E 10c. 6

so eben Mr eine Uhr Frei mit ieder Order von 100 61 garre ,u cm Prelle von $5.00. Diele Art anzuzeigen kommt un? beinah, ebenso billig, al? wie t""e njnide. mamt iedoch vnfere Waare viel ckneller bekannt. Wir sind lm Stande diese Offerte zu machen, indem wir ncuilrt, hat

vicais einer bankerott? Udren Kirm ir i,,.-

keli aekaust baden. Bestellt desbalb Minrti in nir nt.

später tonnen wir diese nicht mehr ttjun. verlangn ftn (titirs I ! Wrpift f ur k rerti hni rt.c t ,-1 . . uriiauyrn I in I lü E. 22. St. Chicago. Dollar lzinter uni. g nantiren wir dennie fnnhrni hslnrmh ,11 bellen. W 'M . von vdilitischer lutver. ilk uw imi v,," w . .

TZZ - S:rJÜ7. , ..m, , . m..

.n?.u,akle. ndere baben weder gebellt. Vtnccrgo. 11 rietd er m unveicyreiviicyc lurnu) schrie, stampfte mit den Füßen unl raufte sich die Haare aus. Und ich liebte ihn. liebe ihn noch, nur wußte ich nicht, was thun, um ihm meine Liebe zu benxlsen Die Unglückliche vermochte nicht weiter zu sprechen, denn Thränen erstickten ihre Stimme. Man gestattete ihr. sich aus der Zeuaenbank niederzulassen, wo sie nun die Reden der Advokaten und des Staatsanwaltes, wie in einem Traume befangen, anhörte. Ihr nar es fast gleichgiltig. was. die Herren sprachen, denn :n ihr leote Die Ueber zeugung, die Geschworenen tonnten unmöalich ein anderes als ein freisprechendes Verdict fällen, nachdem sie, sein Weib. cS ausgesprochen, daß sie an mt Schuld des Gatten nicht qlaube. Endlich zoqen sich die Geschworenen zutück, um schon nach kurzerBerathung wiederzukehren. Was der Obmann dem Vorsitzenden sagte, begriff Agrippina nicht, so sehr waren jetzt, im Augenblicke der Entscyeidung. ihre Sinne verwirrt. Das Urtheil lautete auf Schuldig" und lebenslänglich Galeerenstrafe. Ein wilder Aufschrei entrang sich der Brust der Unglücklichen und sie brach ohnmächtig zusammen. Diener kamen herbeigeeilt und trugen sie aus dem Saale. . Frauen!" wandte sich der Präsident achselzuckend an die belsitzenden Ge richtsbeamten. Diese hat sogar ihr Kind vergessen! Wir könnten sie wegen falschen Aussagen vor Gericht zur Ver antwortung ziehen, würden aber damit eine schreiende Ungerechtigkeit begehen, denn an die bewußte Lüge, welche sie unZ sagte, hat sie selbst, gealaubt.

K

vs

MLSat '

UWz-MWch;

von IndranctpnNs. Pianos und Musikalien. Cariln & Lennor, 5-9 Ost Market SU kanowirthschaftl.Geräthe u.N)agen Holten W. B. MtV. Ca. 339 Ost Wash. IL T. Conde ImpIementCa, 27 N. Capitol Ära Bau und Leih.Vereine. Grmaii-Amrican Bäg. Ass'n, 154 Delaware SL International Bldg & Loan Ass'n, i4j uat Market St. Zuckerwaaren (Wholesale.) Daggett & Co., 18 West Georgia St. Riemen und cdr. Taylor & Smith, 243 S. Meridian St Schnittwaaren. Murphy, Hibben& Co., 135 S. Meridian Ice Cream. Furnaa R. W., 212 N. Pennsylvania SL Bauholz. Ooburn Henry, Georgia St. Weißblech. Tanner & Sullivan, 2W & Meridian 85 Outzwaaren. Fahnley & McCrea, 240 S. Meridian St Bäckereien. The Parrott & Taggart Bakerj. Tel. 800 Bryce's Bakery, 14 Ost South St. Schuhe und Stiefel, (Wholesale.) llendrioks & Cooper, 127 S. Meridian hüte, Handschuhe etc. IIendrick3on, Lefler & Ca, 131 &Merid Eisen und Schmiedewaaren. Layman & Cary Ca, 111 S. Meridian St Clemens Vonnegut, 184 & 186 R "Vasn. Eisen und Stahl. ' Uolliday W. J. & Ca, 107 & Meridian Farben, Gel und Glas. Burdsal & Ca, 34 S. Meridian SU Indianapolis Paint & Color Ca, ziozw Massachusetts Are. Kutschen und Reparaturen. Robbins, Iryia &Ca, 320. Georgia St. Spiel und Spielwaaren. Mayer Chartes & Ca, 29 V. Wash'gt. Banken. Capital National, 23 S. Meridian St Droguisten (Wholesale.) Indianapolis Drug Ca,21 0. Maryland Ward Bros. Drug Ca, 120 S. Meridian St Groceries (Wholesale.) Kothe, Wells & Bauer, 223 S. Meridian O'Conndr M. & Ca, 47 S. Meridian St Geschirre und Sättel. Indianapolis Ilarness Ca, 10 McCrea Vefen und öeerde. Uome Stove Ca, 125 S. Meridian St Sägen und Werkzeuge. E. a Atkins & Co 402 410 S. Illinois St Trust'Eompagnien. tndiana Trust Ca & Sasety Vault - SJse ndiana t&üne vak rktHZaiugi Sonntags - Blatt bietet eine Fülle unterhalk'? Saftet. Der AbonnemeniS Preis d?r täglichen Tribüne ift 12c. des SonntagsblattS Je, beider zusammen lg 3t$., per Woche oder 63 Gtf per Monat. Durch bie Post versandt, kostet M Tageblatt Oll, das Sonutagkatt ' 02 per Jahr, beide zusammen ' 00 i Oo?at!eza55az. MW MM Wöh : 2-u---lv. s-.

;

V K

i

i ( V -'