Indiana Tribüne, Volume 22, Number 323, Indianapolis, Marion County, 11 August 1899 — Page 2

FNdisna TrMne.

Erschkw Tagliöi und FonntaZtz. t tftgllcSc Xrtbftne" kostet but$ cn Xtlje J lt per Wocke, die KontägS,rrtbüe'I tauf pe? RSoch. ectbeiufftxmcmU Cent bei M tat! pet . per P,ft nierhali b. 0U piztichi t ,ratititzlnz V K1 5)0. Cffüi 18 QKd Vlsbam Citate Indianapolis, Ind., 11. August 1899. Schmerzlos, Thierbisse 7 Dr Tod durch wilde Thiere wird gewöhnlich für eine der schrecklichsten Todsarten aebalten. Eir. enalischer Gelehrter, Crowther Hirst, der soeben ein Buch unter dem Titel Is nature cruel?" veröffentlicht hat, kommt indessen zu der entgegengesetzten Ansicht. Die ssrage kann natürlich nicht anders untersucht werden, als indem man sich cn solche Personen wendet, die von wilden Thieren angefallen wurden, aber trotz schwerer Verwundung sich wieder erholten, so daß sie dieselben Empsindüngen wie die Getödteten, wenigstens in ihren wichtigsten Stadien, durchgemacht haben. Einige solche Zeugnisse liegen in Reise- und Jagdberichten vor, andere Personen, die in Betracht kamen. hat der erwähnte Gelehrte sorgfaltig ausgefragt. Schon vor fast 50 Jahren hat Livingstone seine Empsindüngen bei einem Ueberfall durch einen Löwen kurz geschildert: Der Arm wurde ihm zerrissen und trotzdem emPfand er weder Schmerz nochchrecken. Die neuerdings Befragten haben sich ausfühllicher über ihre Beobachtungen und Gefühle in den entscheidenden Momenten ausgesprochen. Oft waren die Eindrücke der Ueberfallenen nur von ganz kurzer Dauer: alsdann trat sofort eine durch Stockung des Herzschlages hervorgerufene Ohnmacht ein, die sie zunächst auö der Welt entrückte und jede Empfindung aufhob. So sagt ein englischer apitan aus: Die Löwin kam in gestrecktem Galopp auf mich zu und riß mich um; ich fiel in wenigen Augenblicken in Ohnmacht. In der That kam ich nur wieder zum Bewußtsein, nachdem ich wieder aufgerichtet war. Der Stoß und der Blutverlust hatten mich außer Stand gesetzt, den Schmerz zu fühlen. Ich litt erst mehrere Tage später Schmerzen " Dagegen berichtet ein englischer Lieutenant: .Was meine Empfindung während des Angriffs des Löwen betrifft, so muß ich sagen, daß ich keinerlei Schmerz verspürte. Ich bemerkte jedoch sehr deutlich, daß er mich biß; ich hatte vollständig das Bewußtsein, ganz abgesehen davon, daß ich es auch sah. daß das Thier dabei war, mich zu beißen, aber der Schmerz blieb aus." Dabei hatte der Lieutenant seine Kaltblütigkeit und seine Urtheilskraft so gut bewahrt, daß er zwei Patronen aus seiner Tasche herauszog und einem Kaffern zuwarf, damit dieser sein Gewehr laden konnte. In keinem Augenblick verspürte er eine Umnachtung seines Geistes. In vielen Fällen werben die geistigen Fähigkeiten nicht im Geringsten berührt. G. Neve, ein Arzt im Krankenhaus von Srinagar in Kaschmir, hat in jedem Jahre etwa ein halbes Dutzend Personen zu behandeln. die von Bären angefallen wurden. Er hat alle nach ihren Eindrücken während deö Ereignisses befragt, und in allen Fällen erhielt er die Auskunft, daß sie im selben Augenblick keinen Schmerz verspürt hätten. Es scheint fügt er hinzu daß der Geist sehr ruhig ist, beinahe in einem Grade, daß die Opfer ihre Lage analysiren, sich fragen, was das Thier nun thun wird. Der Schmerz fehlt bisweilen so vollständig, daß einer der Verwundeten glaubie, der Bär hätte ihm nur den Hosenboden fortgerissen, während er ihn in Wirklichkeit auch arg zerfleischt hatte. Bemerkenswerth ist es auch, daß die Tastempfindung oft fortdauert, während das Gefühl für den Schmerz sckon aufaeb'ört bat. .Der Bär lag auf mir erzählte Watts Jones, und biß mir zwei- bis dreimal rn's Bein. 5to füblte. wie daS Fleisch zerrissen wurde, aber ich empfand keinen Schmerz. Es machte mir den Elnorua. als ob mir unter Anwendung pon Betäubunqsmitteln ein Zahn gezogen würde In manchen Fällen weiß der Verwundete soaar überhaupt nicht.was ihm zugestoßen ist. Em Treiber bei einer Tlgerzagd wurde von dem Xqitxt unter dem Arm ergriffen und furchtbar verwundet. Dieser Mann, dem mehrere Rippen gebrochen und dessen Lungen schwer verletzt waren, lebte nur noch sechs Stunden, aber er hatte nicht die aerinasten Schmerzen und war doch bei völliger Klarheit des Geistes; er beklagte sich über ein Kältegefühl. töc wiß gibt es auch Ausnahmefälle, in denen der Verwundete furcktbareSchmerzen leidet; so erzählt z. B. Hansard von einer Tigerzagd: Wir hatten noch nicoi 150 Meter in dieser Richtung zurückgelegt, als ich plötzlich einen heftigen Schlag auf die Schulter fühlte. Ich wendete mich um und zu meinem Schrecken bemerkte ich den offenen Racben eines ungeheuren Tigers keine drei Eentimeter von meinem Kopfe entsernt. Mir wurde schwarz vor ven Augen. Ich weiß nicht, ov ich ohn Mächtig wurde. Das Erste, woran ich mich noch erinnere, ist, daß ich auf den Boden hinglitt. Der Kopf lag niedrig. das Gesicht war gegen den .Boden gewendet, der Tiger stand auf mir und biß in den Hals. Der Schmerz, den ich empfand, war schrecklich; ich hatte ein Gefühl, als ob mein Schädel ganz in Atome zerschmettert wurde. Zweimal schienen sich die Kinnbacken zu schließen, und ich glaubte. Alles sei zu Ende. Dann hatte ich die Erinnerung eines plötzlichen Nachlassens, das Thie, stand nicht mehr auf meinem Rücken, und ich sah es seitwärts rollen. Ein anderer Jäger hatte eS glücklich gettofsen." Aber dieser Fall ist, wie gesagt, eine Ausnahme. Bon den 62 Personen, die nnen solchen Ueberfall erlebt haben und deren Aussagen Hirst in seijun Buche zusammenstellt, sind es nui

zwei, die erklären, Schmerzen gssaöi zu haben. Eine theure Aktie. Jüngst war in der City in London die öffentliche Ausbietuna einer einziaen Actie anaesekt. und die sckablonen

mäßig abgefaßte Ankündigung war' hinreichend, nicht allein das ganze eng lische Privatcapital in Bewegung zu setzen, sondern die BersicherungsGeskllschaften und andere, aus die sichere Anlage und gute Verzinsung ihrer Re servemittel bedachte Actienunternehmungen zu veranlassen, ihren Besitz an Consols und andereu fest, aber niedrig sich rentirenden Staats- und Colonialwerthen zu reduciren, um sich das Capital zu verschaffen, bei dieser öffentlichen Versteigerung mitzubieten und in den Besitz cinrl Anlageobjectes zu gelangen, das im verflossenen Jahre eine Dividende von 2395 Pfund Ster. ling für die Actie abwarf. Man kann sich daher leicht einen Begriff von dem nachhaltigen Eindruck und großen Erstaunen machen, als vor einigen Tagen bekannt wurde, daß die angekündigte Auction nicht stattfinden werde, da ihr Zweck bereits auf Privatwegen erfüllt worden .und die in Rede stehende Actie für 114.000 Pfd. Sterl. (4000 Pfd. Sterl. mehr als der für die Auction festgesetzte Preis!) in andere Hände übergegangen sei. Und wie. heißt dieses wunderbare Werthpapier. wofür daZ Vermögen von 114.000 Pfd. Sterl. bezahlt wurde? Es ist dies eine sogenannte Königsactie (King' sliare) einer Gesellschaft, der New River Company, die das Privilegium besitzt, den größeren Theil der Bevölkerung der Sechsmillionenstadt an der Themse mit TrinkWasser zu versorgen, wobei sie natürlich ihre glänzende Rechnung findet. Es war im Jahre 1609. alS ein Abenteurer ganz unbekannter Herkunft auf den damals für hirnverrückt gehaltenen Gedanken verfiel, London, das selbst schon damals als größte Stadt der Welt galt, mit gutem Trinkwasser zu versorgen. Die nicht unbedeutenden Mittel, die er besaß, hatte er bald der Ausführung dieses Planes geopfert, aber sein Riesen - Unternehmen war kaum über die Anfangsstadien hinausgelangt, als der Abenteurer, Namens Hugh Myddleton, sich bereits gewungen sah, nach Geldmännern Auslug zu halten. In seiner Noth und Bedrängniß wandte er sich an den damals auf dem Throne sitzenden ersten König des Hauses Stuart, Jacob I., bei dem er dann auch geneigtes Ohr fand. Ihm leuchtete die Zukunft des Myddleton'schen Wasserversorgungs Unternehmens ein. er wurde sein stiller Gesellschafter auf Grund gewisser Summen, die er dem Unternehmen zuführte, und sobald die New River Company" anfing. Nutzen abzuwerfen, wurde er zu gleichen Theilen zwischen Myddleton und dem König vertheilt. Der auf den König entfallende Antheil hieß King's sliare" und der auf den Abenteurer Myddleton entfallende Antheil wurde Adventurer's share" genannt. Dieses GeschäftsverhSltniß zwischen König und Abenteurer blieb in Kraft bis zum Jahre 1625 zur beiderseitigen Zufriedenheit über die alljährlich erzielten bedeutenden und stets anwachsenden Reinerträgnisse. Nach dem Tode der beiden Gesellschafter gab es durch wiederholtes Erblassen immer mehr und mehr Theilnehmer an diesem Unternehmen, solche, die sich in denAntheil des eigentlichen Gründers theilten und die Myddleton'schen AbenteurerActien" besaßen, und solche, die die Königs - Actien" ihr Eigen nannten, zwei Bezeichnungen für die Antheilscheine der New River Company", die sich bis auf den heutigen Tag erhalten haben. DerWerth dieserAktien hielt mit dem riesigen Anwachsen Londons mehr als gleichen Schritt und stieg schließlich auf eine derartige Höhe, daß wiederholt zu dem bekannten Hilfsmittel Zuflucht genommen wurde. Theilungen oderSpaltungen deö Nominalwerthes jeder Actie vorzunehmen, Theilungen, die sich zumeist auf ein Hundertstel oderTausendstel des Marktpreises beliefen. In den Besitz einer ganzen Actie zu gelangen, gehörte im vorigen Jahrhundert und bis zu Anfang unseres Jahrhunderts geradezu zu den Unmöglichkeiten, da damals bekanntlich eine Stock - Exchange, eine Effecte'nbörse, nicht bestand, zum Mindesten nicht im heutigen Sinne deö Wortes, und weil andererseits die bruchwerthigen Antheilscheine der Königs - Actien und AbenteurersActien so über daS ganze vereinigte Königreich von Großbritannien und Irland zerstreut und vertheilt waren, daß es keine leichte Aufgabe gewesen wäre, sie ausfindig zu machen und durch Ankauf wieder in einige wenige Hände zu vereinigen. Im Laufe der Zeit aber fanden diese in die kleinsten Bruchtheile zersplitterten Actien der New River Company den Weg auf den Londoner Effecten markt, wo sie von Anlegern gierig aufgekauft und aus dem Verkehr gezogen wurden. In dieser Weise kam es zuweilen vor. daß durch Zufall alleTheile eine? und derselben Königs Actie oder einer und derselben AbenteurersActie in den Besitz eines und desselben Anlegers gelangten, und die jetzige Generation erlebte nun zum zweitenMale die seltene Gelegenheit, daß ein ganzer klntheilschein der New River Company, ein ganzer King's Share", zum Verkauf gelangte und demBesitzer das nett, Vermögen von 114.000 Pfd. &ktl (gleich 5570,000) einbrachte. n DaS Srddebe t der CampBgn. Rom, Ende Juli. Erdbeben! Nur, wer es selbst erlebt hat. kann verstehen, wie sehr auch die stärksten Naturen unter dem furchtbaren Eindrucke eines solchen Ereignisses zu leiden haben. Die Erde, für unö Sterbliche der Inbegriff compakter Festigkeit, ist nicht mehr fest, scheint ein flüssiger Körper geworden zu sein, über welche eine ungeheure, meilenlange Welle, wie durch einen Windstoß erzeugt, dabin läuft, in der die mächtig

fttn Palaste, Berge, Bäume, Stratzen und ffelder mitzuschwimmen scheinen wie ein Spielball dieser Erdwoce, die man nicht sieht, aber deren Dahmgleiten man so lebhast spürt. Die Decke

des Zimmers klafft einen Augenblick auseinander, um sich im nächsten wie j der zu schließen; die Kachelndes Fuß-i oodens werden lebendig und springen aus ihren Fugen, in großen Pendelbewegungen schwankt der Kronleuchter hin und her, die Wanduhr bleibt ste hen, Tische und Stühle führen einen gespenstischen Tanz auf. Der Himmel ist mit schwarzen Wolken bedeckt. Blitze zucken hernieder und der Donner grollt, als könnte er uns nicht eindringlich genug predigen, daß wir Menschen ein Nichts sind, wie die Spreu vor dem Winde. Dabei herrscht eine Schwüle zum Umkommen, 35 Grad im Schatten. Im Hause hört man angstvolles Schreien, Schreien ertönt auf der Straße, welche im Nu von unzähligen Menschen angefüllt ist. Der Erdstoß, der nur vier Sekunden, freilich mit unheimlicherHeftigkeit, andauerte, hat mit seiner Fülle von Eindrücken die Secunden in qualvolle Minuten verwandelt. Wie qualvoll für diejenigen, die singe kerkert hinter Mauern und Eisengit tern sich von allen verlassen glaubten, in Todesangst um Hilfe riefen, und mit Händen und Füßen gegen dieThore donnerten, wie qualvoll für alle, die sich vom Krankenlager nicht erheben konnten und sehen mußten, wie alles in wahnsinniger Eile davonstürzte und sie allein ließ. In den Entbindungsanstalten kamen mehrere Frauen vorzeitig nieder, zwei Weiber schenkten auf der Straße Kindern daö Leben; als in ihrem Palast zu Frascati mit Donnergetöse der herrlich bemalte. Stuck von der Decke des Badezimmers herabfiel, wurde die Herzogin von Torlonia im Bade vor Schreck von Gtburtswehen befallen und gab einem Töchterchen das Leben. Ein Haus in der Via Margutta, in dem ein bekannter deutscher Maler wohnt, schien sich förmlich überschlagen zu wollen, ud bog sich dann zurück wie ein Segel, daö von der Last des Windes befreit ist der Maler fand sich, als er sich von seinem Schreck erholt hatte, unter dem Bette. Nirgends in Rom ist ein nennenswerther Schaden entstanden, was vor allem auf die vorzügliche Bauart der alten und vieler modernen Bauten zurückzuführen ist. Auch im Vatican spürte man den furchtbaren Stoß, und in dem heiligen Palast entstand eine nicht geringe Verwirrung. Leo XIII. wurde unsanft in seinem Mittagsschlummer gestört. Sofort war sein Leibkämmerer Pio Centra bei ihm: Haben wir ein Unglück gehabt?" fragte ihn der greise Papst. Es scheint nicht war die Antwort des treuen Dieners. Danken wir dem allmächtigen Gott!" erwiderte Leo. und las sofort eine Dankesmesse. Viele hatten sich zu spä. ter Stunde noch nicht von demSchrecken erholt, und die Bewohner der Prati Castelli brachten die Nacht im Freien zu; erst am nächsten Tage bekam das Leben in Rom sein altes Gesicht wieder. In Frascati. Rocca di papa, Albano. Städten, die alle auf erloschenen Kratern erbaut sind, ist die Ruhe unter den Bewohnern noch nicht zurückgekehrt, freilich war der Schaden in diesen Orten ziemlich bedeutend. Der Abbruch mehrerer Häuser mußte polizeilich angeordnet werden. Auch hier ist merkwllrdigerweise nur ein einziger Mensch durch ein herabfallendes Mauerstück leicht verletzt worden. Die Bevölkerung brachte die letzten Nächte im Nreien zu aber es waren fröhlich! Nächte denn der Bürgermeister ließ die Stadtmusikanten aufspielen, man tanzte bis zum Morgen und der gol dene Albanerwein floß in Strömen. rsenikllebende Pilze. Die giftige Wirkung arsenhaltiger Tapeten undAnstrichfarben wurde früher auf mechanische Verftäubng zurückgeführt, neuerdings weiß man, daß die Thätigkeit von pflanzlichen Lebewesen, die, an feuchten Wänden wachsend, die arsenhaltigen Farben unter Entwicklung flüchtiger Arsenverbindungen (Arsenwasserstofs) zersetzen, dabei die Hauptrollen spielt. Die Forschungen des letzten Jahrzehnts haben diese Frage endgiltig zu Gunsten der letzten Auffassung beantwortet; thatsächlich vermögen Schimmelpilze nicht bloß Arsenverbindunzen zu versetzen, sondern durch die Anwesenheit ganz bestimmter Pilze gelingt, wie auf chemischem Wege, geradezu der Nachweis kleiner Mengen von Arsen. Welche Bedeutung diese 2ltsache hat. mag ein Beispiel zeigen. In einer Familie in Jena waren im Laufe von sieben Jahren sechs Kinder gestorben, fast alle unter, dem Anzeichen der Phosphor-Vergiftung. Die Eltern geriethen daher in Ver dacht, sie hätten die Zahl ihrer Kinder (11) durch verbrecherische Mittel verringern wollen, wurden in Anklagezustand versetzt und wären auf Grund der mit allem Nachdruck verfochtenen medizinischen, chemisch aber nicht erwiesenen Beobachtung der VbosvborVergiftung vom Schwurgericht Weimar mogilcyerwelse verurtheilt worden, wenn nicht noch rechtzeitig die grünen Tapeten und Wandanstriche der Wohnung einer chemischen Untersuchung auf Arsen unterzogen worden waren. Dabei stellte sich heraus, daß 6 Zimmer mit arsenhaltigen Wandfarben bemalt und beklebt waren, und daß der Arsengehalt im Kinderzimmer einer Menge entsprach, die ausreichend war. um 900 Männer oder 2800 Kinder zu todten. Da namentlich das . Kinderzimmer dumpfig und feucht war, so waren die Tapeten theilweise mit dickem Schimmel bedeckt, und dieser hatte unter EntWicklung flüchtiger Arsenverbindungen (Arsenwasserstoff) die Arsenfarben zersetzt. Die Thatsache, daß Arsenverbindungen durch pflanzliche Lebewesen zersetzt werden könnten, mußte aufsallen. so daß es anfänglich an Widersprüchen nicht gefehlt hat. Neuerdings sind, namentlich durch Gosio, eine gan.e Reihe von Schimmelpilzen gefunden worden, die auf arsenhaltigen Stoffen

wachsen, Zä dabei den charalieristlschen Knobtauchgeruch des Arsenwassersioffs entwickeln, so daß sie zumNachweis von Arsenik gebraucht werden können. AllerdingS thun das nicht alle SchimmelPilze sondern nur eine kleine Gruppe der sogenannten Arsenschimmelpilze, deren hervorragendster Vertreter ein Pinselschimmel. . das Penicilliuni brevicaule, ist; aber wo diese auf arsenhaltigen Tapeten vorkommen, da entwickeln sie auch flüchtige Arsenverbindungen. Nach einer Erörterung Prof. Baumerts in der Zeitschrift für Naturwissenschaften- kommt dieser Pilz allerdings nicht überall vor; aber dieser Forscher wie andere (Dr. Bade vom landwirthschaftlichen Institut Halle, Morpurgo und Brunner) konnten durch Versuche nachweisen, daß dieser Pilz die Fähigkeit besitzt, selbst kleinste Spuren von Arsenik noch anzuzeigen, selbst wenn Arsenik in dem zu untersuchenden Stoss nur in einer Verdünnung von 1:60.000 enthalten ist. entwickelt der Pilz daraus einen starken Knoblauchgeruch, wie er dem Arsenwasserstoff eigenthümlich ist.

Näuberunwesen in der Türkei. Ueberfälle von Räubern, die ausnahmslos gelingen und fast nie mit der Ergreifung und Bestrafung der Banden enden, werden jetzt häufig gemeldet. Auch die Bande, die der französische Ingenieur Chevalier aufhob und das verhängte Lösegeld richtig erhielt, ist keineswegs eingekreist und aufgehoben worden, sondern glücklich entkommen. Seitdem griff eine andere Bande Dourak Agha. den reichsten Grundbesitzer und die oberste Behöbe des Dorien-Be-zirkes, an der Grenze des Kaimakamlik von Strumnitza auf, seinen Sohn, der sich zur Wehr setzte, schoß sie nieder. Der Ueberfall erfolgte vor den Thoren von Kostunum. einem Orte von siebenhundert Einwohnern, meistens Griechen. Dourak Agha war allerdings durch seinc Bedrückungen berüchtigt und allgemein in der Gegend gehaßt. Die Briganten forderten bisher kein Lösegeld und man glaubt, daß der Agha einfach ermordet worden sei. Eine dritte Bande schleppte in der Nähe von Salonichi bei dem Orte Niausta. dicht vor der Eisenbahnstation auf der Monastirbahnlinie Liga-zi-Patsuka, einen reichenGrundbesitzer. in die Berge fort. Der Mann wurde angesichts der Bahnbeamten auf dem kaum 5 Minuten von der Eisenbahnstation entfernten Wege von feinem Weinberge zu dieser aufgehoben. Sein hinter ihm folgender Neffe rief sofort alle aufzutreibenden Gendarmen der Stadt zusammen und folgte den Raubern auf den Fersen, ohne aber irgend eine Spur von ihnen entdecken zu könen. Auch in diesem Falle fehlen alle weiteren Nachrichten. Im Distrikte von Revandiz. Vilajet Mossul. tauchte eine vierte Bande auf. die nach langen Anstrengungen eingekreist wurde und süns ihrer Mitglieder in einem Kampfe mit der Gendarmerie und der sie verstärkenden Infanterie verlor. Einer der Briganten blieb todt, einer wurde verwundet, zwei gefangen genommen no oer sUnste ertrank, als er stq aus der Flucht tn den Strom warf. Dieser Bande wurden Hunderte von Ochsen und Pferden abgenommen, die sie kurz vorher den Bauern der Umgegend geraubt hatte. Eine fünfte Bande ist bei Berat aufgetaucht, wo Ali Agha erschossen wurde. Zwei weitere Banden machen die Gegend von Djuma unter der Führung zweier bekannter Häuptlinge, Salih und Redjib, unsicher. Diese beiden Banden bekämpften sich lange Zeit untereinander, haben sich jetzt aber zu einer einzigen großen Bande vereinigt und operiren gemeinsam. Die Behörden von Serfidjeh haben besondere Vorkehrungen getrofsen. um dieser Bande das Handwerk zu legen. Auch das Vilayet von Aannina erweist sich als unsicher. Jungst wurde dort bei Philiatks ein griechischer Kaufmann gefangen genommen und ausgeraubt, während eine andere Bande in demselben Distrikte gleichzeitig einen großen Bauernhof ausplünderte und dessen Besitzer ermordete. Vom Inknde. Auf 362.000.000 BushelS wird die diesjährige Maisernte im Staate KansaS geschätzt. Erhängt hat sich die 84 Jahre alte Greisin Catherine Cotter in dem Hause ihresSchwiegersohnes John Lovercancy in Paducah, Ky., weil sie fürchtete, den Ihren zur Last zu falfcn. Zum dritten Male bekommt jcl der 80 Jahre alte John Markwith in Orange, N. I.. Zähne, auch zeigt das allgemeine Befinden des Greises unvec?ennbare Zeichen dafür, daß ihm eine zweite Jugend beschicken ist. -Der aus etwa 150 Gebäuden bestehende Ort Evelotte, Minn.. soll 1 Meilen gemuhvt" werden, weil sich unter demselben sehr reiche KupfererzLager befinden und diese abgebaut werden sollen. In etwa 18 Monaten hofft man das Muhven- bewerkstelligen zu können. Erhängthatsichderetliche Meilen östlich von Lisbon. it. D.. wohnhafte Farmer Adolph Lauf in seinem Stall. Er hatte Streit mit seiner Frau und schlug sie in's Gesicht. Sie suchte Schutz bei Nachbarn. Als sie zurückkehrte, fand sie ihren Mann erhangt vor. 'Erplodiri ist in der Nähe von Big Prairie, Mich., die Locomobile einer Dreschmaschine. Charles Haight, Alpha Haight, Charles Crabtree, George Overy. Cttiel PrieZ und Raymond Howe wurden gelobtet. Oscar Evans und George Haight wurden schwer verletzt. . Der seltene Fall, daß Jernand ein ihm angebotenes Amt ' ab lehnt, wird aus White Oak. Ala., gemeldet. Wiederholt hat der dortige Neger John Bishop das ihm angetragene Postmeisteramt zurückgewiesen, weil die weiße Bevölkerung keinen Nege? in diesem Amt leben will. :

Die G e l e I) r t e n. wel'che kürzlich eine Forschungsreise nach Wyoming's berühmten Knochenfeldern antraten, haben dort mit ihren Arbei-

ten schon großen Erfolg gehabt. Man fand in einer Erdschicht das .Knochengerüst eines Brontosaurus. einer Nieseneidechse von 70 Fuß Lange, die in der Urzeit der Ungeheuer auf der Erde hauste.' In derselben Gegend von Wyoming wurden vor 10 Jahren die Knochen eines Brontosaurus gefunden, die, von Prof. March kunstgerecht zusammengefügt, im Aale - Museum ausgestellt sind. Ein anderes dieser Ungeheuer, dessen Knochen in Wyoming gefunden wurden, muß eine Länge von 130 Fuß und eine Höhe von 35 Fuß gehabt haben. Der Einsiedler vonGillespie County", Texas, ist todt. Es war dies ein alter. Deutscher Namens Peter Borg, welcher seit Jahren in einer Höhle . des genannten County hauste. Er hatte sich seinen Wohnplatz mit großem Geschick wohnlich eingerichtet, sogar eine primitive Orgel construirt, auf welcher er ein Musik ähnliches Geräusch hervorzubringen vermochte. Ueber seine Herkunst weiß man nichts Genaues. Das County unterstützte ihn seit Jahren, doch scheint der Alte wenig oder gar kein Geld gebraucht zu haben, denn man fand noch 5127 in seinem Nachlaß. Ebenso geheimnißvoll wie sein Leben war auch sein Ende. Eines gewaltsamen Todes ist er jedenfalls gestorben, doch weiß man nicht, ob durch eigene oder durch die Hand anderer Personen. Wahrscheinlich ist aber das Erstere der Fall, denn der Alte soll sich schon längere Zeit mit Selbstmordgedanken getragen haben. Ihren 101. Geburtstag feierte Frau Phoebe Doty Hedges, oder Tante Phoebe", wie sie imAolksmunde bekannt ist. in ihrer Wohnung an Murray Hill Road in Summit, N. I. Die Vorfahren von Tante Phoebe gehörten den Pilgrim - Vätern an, die af der Mayflower" herüberkamen. Der Vater kämpfte in der Revolutionsarmee als Minute - Man", auch leistete er bei den New Jerseyer Truppen Kriegsdienste. Die Greisin erfreut sich trotz des hohen Alters, abgesehen von einem kleinen Fehler an der Hüfte, noch ihrer vollen Gesundheit. Täglich verrichtet sie noch ihre häuslichen Arbeiten und liebt es besonders. Zierrathen an Decken anzufertigen. Im vorigen Jahre wurde sie als Ehrenmitglied der Daughters of the ReVolution, V. A. R.", ernannt und mit mehreren werthvollen Geschenken bedacht. Tante Phoebe hat die großen Ereignisse der Kriegsjahre von 1812 und des mexikanischen Krieges noch wohl im Gedächtniß behalten und weiß manches Geschichtchen aus jener Zeit zu erzählen. D e r F a r m e r I. W. I o n e s in Talbotton. Ga., ist von seinem 17jährigen Sohne durch zweiSchüsse gefährlich. wahrscheinlich tödtlich verwundet worden. Er hatte den Sohn abstrafen wollen, weil dieser, dem väterlichen Verbote zuwider, im Garten mehrere Melonen ausgerissen hatte. Vonselnemeigenen Sohn erschossen wurde Eli Sherman in Greenville, S. C., nach einem kurzen Wortwechsel. Der Erschossene war über 60 Jahre alt und sein allzu freundliches Benehmen seiner Schwiegertochter gegenüber srll den Sohn zu dem Vatermorde getrieben haben. Der Tbäter befindet sick in Hafi. , Vom Auslande. Ein Unglücks fall ereig nete sich in dem im Kreise Eschwege belegenen Dorfe Hitzerode. Dort waren mehrere Arbeiter bei dem Umbau eines Stalles beschäftigt, als die Decke einstürzte, wobei derZimmermann Schrei der von Alterode sofort getödtet wurde. Der Bauunternehmer Zimmermeister Peter aus Wellingerode. die Tochter des Bauherrn Schlosser Schäfer und dessen Schwiegervater wurden schwer verletzt. In Pforzheim rettete durch kühne Entschlossenheit der 15jährige Gewerbeschüler Karl Knecht, der bei Ringfabrikant Beniner als Fasserlehrling im Geschäft ist, ein Ijjähriges Mädchen vom Tode des Ertrinkens. Knecht beobachtete vom Klassenzimmer in der Gewerbeschule aus. wie das Kind vom gegenüberliegenden Ufer der Enz aus in's Wasser fiel und sprang sofort, kurz entschlossen, durch das Fenster auf die Enz zu. Er warf unterwegs noch seinen Rock ab, durchschwamm die Enz und holte das Kind glücklicherweise noch lebend heraus. -Passanten an der Brigrittenauerlände bei Wien bot sich neulich ein erschütterndes Bild: Die 32jährige Therese Kaitl stand am Do-nau-Ufer, zwei Kinder im Alter von einem und drei Jahren am Arme, zwei ältere im Alter von fünf und sieben Jahren mittels Schnüren um den Leib gebunden, und wollte sich und die vier Kinder in's Wasser stürzen. Die Vorübergehenden eilten uf sie zu, sprachen auf sie ein, aber die Arme verfärbte sich plötzlich und brach bewußtlos zusammen. Sie wurde in's Allgemeine Krankenhaus, ihre Kinder auf das Polizeicommissariat Briaittenau gebracht. Noth und Krankheit hatten die Frau zur Verzweiflung getrieben. Es, wird beabsichtigt, dem h. Bernhard auf dem Großen St. Bernhard (Kanton Walliö) ein Denkmal zu errichten. Der Heilige, der im 11. Jayryundert gelebt, ist der Gründer des seinen Namen tragenden Hospizeö, das jedes Jahr Tausende von Touristen aller Nationen beherbergt. Zur Zeit, da der h. Bernhard lebte. wurde die ganze Gegend von Briganten heimgesucht, welche die Reisenden plünderte. Der Heilige predigte den Wegelagerern das Evangelium und gründete im 5labre 1027 für Vilaer und Reisende daö von Mönchen bedienre HttsSyaus oder Hospiz. In der Nähe dieses Hilfshauses soll dasDenkmal errickiet werden. Man bofft. die n.Bera uvencdreltenden Touristen

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Unordnungen der Scbcr sind die Ursache von Unreinem Mlut Ma xegultre die Leber durch den brauch v ?r. August Köntg's Dalnburger Tropkcn nd bat Blut tniri gereinigt und die Gesund hclt wieder hkrgkftcllt.

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The lion of strength and vigor sometimes becomes cntangled and held in the net of disease. The fable has it that once a little mouse releaseu a lion from the toils that bound him. R'IMIA Tabules are simple little things, but they possess the peculiar qualities that will serve to releate every unfortunate from any thrall of Itnots and threads of disease that was ever created by a disordered stomach, a disarranged digestive apparatu, or a sluggish liver. Ripana Tabules ARE AN INSURANCE POLICY AGAINST SICKNESS, and can he carried in the pocket or portemonnaie. One Ripans Tabula taken after each meal will set a dyspeptic free from the entangling meshes of disease ; because nearly every ailment is a direct result of a disordered digestion, and Ripans Tabules overcome the cause and eure the disorder.

werben 'durch Geldbeitrage die Ausslihrung des Projektes ermöglichen. Der40jährigeFabriksa r b e i t e r Frank Vesiak hat seine 30jährige Frau Marie bei einem Spaziergange am Lendquai in Graz ermordet. Frau Marie Aesiak hatte vor zwei Jahren ihren Mann verlassen, r.eil er sich dem Trunke ergab und seine Familie darben ließ. In letzterer Zeit suchte sich Vesiak seiner Frau wieder zu nähern. Neulich Abends kamen die Beiden mit ihrem zwölfjährigen Töchterlein gegen 9 Uhr am Lendquai zusammen. Vesiak machte seiner Frau wiederholt Anträge, welche diese zurückwies. Es kam zum Streite, in dessen Verlauf Vesiak ein langes, scharfgeschliffenes Messer herauszog und es seiner Frau zweimal in den Leib stieß. Die Unglückliche brach sofort zusammen und starb, während das Kind, um Hilfe rufend, davonlief. Vesiak ergriff nach der That die Flucht. Man vermuthet, daß er sich in eslürzt habe. Der Arbeiter Zimmer in Breslau schoß aus der Anderssenstraße auf seine Frau, sowie seinen Schwager, den Zimmermann Baum. Die Frau blieb unverletzt, Baum wurde sofort durch einen Schuß in den Kopf getödtet. Zimmer jagte' sich alsdann eine Kugel in die Brust und fiel schwer verletzt zu Boden. Zimmer hatte seinem Schwager Baum dessen ganze Ersparnisse gestohlen. Als Baum den Dieb zur Rede stellte, verübte dieser die Bluttbat. A ufeinesonderbare Art hat die Pol'zei in Stollerg eine Falsch, münzerwerkflätte entdeckt und aufgehoben. Bei einem Metzger brach in dessen Abwesenheit Feuer aus. welches die innere Einrichtung der Wohnung zerstörte. Bei einer durch den Polizeicommissär vorgenommenen Besichtigung der Brandstätte entdeckte der Beamte unter altem Gerümpel Schmelztiegel. Blei, Zinn, Gypsformen und falsche Zehnmark- und Dreimarkstücke. Die Zehnmarkstücke waren aus Blei und Zinn hergestellt und stark vergoldet. Der Metzger ergriff, als er alles entdeckt sah, die Flucht. Zwei Mitglieder des Bradforder Stadtrathes haben neulich die Erfahrung gemacht, was es heißt, den ersten Aufstieg im Ballon führerlos zu machen. Der Ingenieur und Luftschiffer Bramhall wollte mit den beiden Herren einen Aufstieg in einem neuen, 28.000 Kubikfuß fassenden Aallon vornehmen, wurde aber im Moment der Abfahrt aus der Gondel geschleudert, und als er sich aus dem Buschwerk, in das er glücklicherweise unverletzt fiel, wieder auf die Beine gebracht hatte, sah er sein Luftschiff in schwindelnder Höhe. Eine Panik bemächtigte sich der Tausende von Zuschauern. Die beiden unfreiwilligen Lustschiffer vnloren aber nicht die Geistesgegenwart. Zuerst durchsuchten sie den Rock ihres zurückgebliebenen Eapitäns nach etwas Trinkbarem und fanden eine Flasche Brandy. Die Manöver, die nun die Beiden anstellten, waren nicht ganz so zart, wie es der Eigenthümer des Ballons wohl gewünscht hätte. Der Ballon. der bald mehr als 6000 Fuß hoch gestiegen war, sprang plötzlich höher oder stürzte plötzlich tiefer, je nachdem die beiden Herren am Ventil zogen oder Ballast auswarfen. Endlich konnte nach 50 Minuten 27 Meilen von der Abfahrtstelle die Landung in einem Kornfelde vollzogen werden.

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New

York

Eiscnbahn-Tabelle

Nkunft Ad dgang der verschiedenen Eis bahn,üge im Union Depot, Jndianapolti. vandalia Abgang Postzug 705 b ÜPB 11 ÖÖ Stm Expreß 12 35 31m A-50modation 7 20 Nm Erpreß 4 00 3ha Erpreß 810$rn Ankunft Expreß 3 20 V, Expreß 4 4oä ccomodatisn lOOOSra Expreß 2 25 91m Schnellzug 7ö5m Accomadation SchneUpostzug 8 20 91m Cleveland, Sineinnati, Chicago und St. Louis. Indianapolis und Tleveland Diviston. Atvang-xpreß. 4 15 33m . Expreß 6 35 33m Expreß 10 35 83m Limited Expreß 11 16 Vm Expreß 25Nrn Ankunft Expreß 4 10 9tvr Expreß llSOLm Limites Expreß 8 45 b Expreß.. 310 Nm Expreß lOBOKrn St. LouiS Divifton. Abgang Expreß 7 30 Vm Amntsd xpreg II 4S Vm Expreß 1120 5&I Erpreß, täglich 3bONm Anlunft-Expreß täglich 4 05 Brn Expreß lUAVm Limited Expreß 6 30 ötm Erpreß 610 Vm Thicago und Cincinnatt Diviston östlich Abgang Schnellzug 3 45 $m ccomodatlon tSgltz 7U0rn Accomodation 10 60 93ni Postzug 2 45Nm Accomsv. lnur Sonntags). Accomodation 6 30 Km Ankunft- Rushville Aceomodation. Postzug 11 40 Jnv'pls Acc. (nur Sonnt.). Accomodation 11 15 Bm Accomodation 6 40 Ab Schnellzug 1105N Chicago und Eincinnati Division westlich Abgang Accomodation ... 710 m Eanell'Post ii m Lafayette Accomadation. ... b 15 Nm Schnellzug 12 30 33m Ankunft Schnellzug 3 30 93m Lafayette Accomodattsn ...101AM Schnellpost 2 35 9hn Accomodation b45Nm Peoria Diviston westlich. Abgang Expreß 7 25 33m Expreß ii m Danville ccnodation. ... 4 35 Nrn Erpreß 11 15 Vm Ankunft Expreß 3 80 33m Danvllle ccomodanon. . . . 10 30 33rn Expreß 2 42 Km Expreß 616 91m Peoria Division östlich. Abgana Expreß 6 20 33m Accomodation Expreß 3 25 92m nkunft Expreß 1135 Accomodation Expreß..... 900 Lake Srie und Western. Abgang Expreß 7 00 33m Expreß 1 20 9tm Expreß 7 00 Nr? Schnell'Expreß Ankunft Schnell Expreß Expreß 10 2SL Expreß 2 40 Km Expreß 6 00 Kra PitM urg, Cincinnati, Chicago und St. Sonis. Jndianapolik Divifton. Ärgang Expreß 6 00 Km Lolumbus Accomodation... 7 00 Vm Expreß 3 25 33m Schnellpostzug Ko. 14 8 25 K Expreß 710 Vm Ankunft cyneuzug , 8 05 Km Expreß 12 25 Km Accomodation 3 15 Nrn Expreß 6 60 Km Expreß.... 10 00 Km Chicago DivlfUn via skomo. Abgang Expreß 11 35 Vm Erpreß 12 05 Km Ankunft Expreß 3 45 Km Expreß 8 22 33 LouiSville Divifton. Abgang Expreß 3 30 33m LouiSville Accomodation.. . 8 15 33rn Schnellzug 3 30 Km Accomodation 4C0Km Ankunft Accomodation 10 20 Vm Schnellzug 11 30 33m Accomodation 6 41 Km Epezial täglich 12 25 Km Cincinnati, Harnilto und Dayton, Abgang Mail 8 05 33m Abgang Erpreß 3 45 Vm Cincinnati Accomod,,tisn . . 10 45 Vrn Expreß 7 00 Ab Expreß 4 45 Km Expreß 2 45 Km Aakunft Accomodation 11 45 Vrn Expreß 12 45 Vrn Expre l 7 60 Km Expreß 10 35Sm Erpreß 6 60 33m Ankunft Mail 60 33m Sndiaaapslit und Vieenneß. Abgana Expreß 815V VincenneS Accomodatio .'. 4 20 Km Ankunft BincmnetAccomodaUnlO 40 33m Expreß 450 K Cincinnati, Wabash und Mchigan Abgang Expreß 6 35 33m Expreß 11 15 33m Expreß 4 60 Km Ankunft Expreß 9 25 33m Expreß 8 10 Km Expreß 8 45 Km Indianapolis, Deeatnr und WefternZ Abgena--Expreß .... 815 33 Accomodation : 3 45 Km Schnell. Expreß. .....11 10 Km Unkunft Schnell'Expreß 3 35 33m Accomodation ..10 40 33m Expreß 4 40 vrn Chicago, Indianapolis und LouisdUle S?onou Noutt. Sogang Expreß.... 12 65 35 Fly 3 85 Km Mail 7008m Expreß (via 116033m Ankunft Expreß 0 oO Hv Mail 755K. Sxpß (via I D 5 Q)..... 2 40 Ronon Flyer 4 87 Km Tüo Tuentietü Century, ine ausgezeichnete Wochenschrift, welch orrschrittlich gesinnt en Leser sehr fix nnpfeb en ift. In der Tenden, tvar staliifS. erden doch andere fortschrittlich LZerrin. darin unparteiisch besprochen. an bestelle direkt bet der Humboldt PubllsMnr rQmm 19 CSst CIä. Cj CU

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