Indiana Tribüne, Volume 22, Number 322, Indianapolis, Marion County, 10 August 1899 — Page 3

Dr. J. A, Sutcliffe, Wund-Nrzt, Geschlechts-, Urin- und Rectum Krankheiten.

Office: 155 OstMarketstr. Tel. 941 Osftcstundk : S bi 10 Uhr Vorm.; 2 ftii 4 Uhr Rm C. C. EYEßTS, Deutscher Zahn -.Arzt. He. 8z Nord Pennsylvania fe. Sal vkd auf Wunsch angewandt. Dr. Jos. E. Morrow, Geschlechts u. arnkrankheiten 20 West Lhio Strage. Dr. J. B. Kirkpatrick, Behandelt Frauenkrankheiten und Kranlheiteu des Rtttums. Hämorrhoiden ohne Messer und auteriflrung gebeilt. Office : Hume Building. 31 Ost Ohio Str. Dr. Louis Surekhardt, No. 1134 Süd Meridian Straße. Spiech stunden daselbst: iVt Uhr Norzeni nd 7 Uhr bend. Willoughby Block. No. 224 Nord Meridian Straße. Sprechstunden daselbst : 24 Nachmittag. Wohnung: (F,glish Hotel. 7el.233. 0TT0 DEPPERMANN, Dentscher Zayn-Arztj Majestic Gebäude. Zimmer No. 207. r.O.G.Wfaff hat seine Office ach dem Willonghby Gebäude, No. 224 Nord Meridian Str., erste Stage. verlegt. Osfiee-stunden : Bon 2 bis 4 Uhr Nackmtttag Telephon: Okfice SSS-Wohnung 93. Die Wohnung befindet sich wie bisher : 1337 Nord Pennsylvania Straße. Dr. I. Bühl er, 120 Sst WcSnrty Str. Sprechstunden: 8 btS 9 Uhr Vorm. ; 2 618 3 I hr Nachm.; 8 bis 9 Uhr WendS. Telephon 1446. ,rechd,: onntag nur orrtttag. Müllers Leber Pillen ift daS beste und nebenbei auch gelindeste Mittel gegen UnverdauUchkeit, Verstopfung, Leberleiden etc. 23 S entS die Schachtel bei Ferd. Tl. Müller, potheler, Ecke East und Washington Str. d mch i alle ander plh?a. Die Office von Dr. H. PMK und Dr. C0LE, befindet sich in No. 24 Oft Ohko Straße. Telephon No. 927 wie bisher. WALTER FRANZ, ZahwArzt, No. 90 Ost Market Straße. Eosfin lock. Zimnl 43. Offire.etunde: 9iiI12m., 11115., 7 Hl 9 dd. Sonntag von 10 Uhr V. bt 2, Uhr MMÄÄ RlPANS TABUIES re intendc J sor cKlUrcn. ladic and al) trho prcscr a medidnedisguised cor iectioncry. - They rnzy now bc had (put vp b Tin Boxes, scvcntytw ia a box),' price. twenty-sive ccnts or sive boxes tot oae ooiur. vny arugjps wiu uiua isyou instst, and they nuy always be i . . . ii . -i - Vt- t n A rmitt inv trit rtnrt tf rt j m wm V j w w y ' The Hin ans Chemical Company ,r.'txioJ: rnoiicE ST. V05; rtf w am M44 v 50 YEARS Jr r EXPERIENCE v T K r . in V. .V Drsi&NS r 1 1 Copyrights Ac Anrn ndlng rteteta and ?MCrttton m Q-alcklr oertAin onr opiiiion sre whetlier M .-i i. .,nhkin.tBnth A. rommanica ttoTnV.trtrtiy faT HSdb)kon P.tenU wr.t fre. Oldest f ency for eCTrtni. Fata-a takea throuah Wann ä. Co. recelT tpdlt Wc, without cbwTio, In th SctentiTic Hmerican. A BMnaomelT DlufrtratM weeklr. lSl ÄÄÄ'Ä' nU!III&Co.36,Brt,i""-HewYqrk Bribca üfflooTe T Washington. D. C.

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Verheirathet oder ledig?

Von B.M. Croker. (Fortsetzung.) Dreiunddreitzigstes Capitel. Bei der ersten sick bietenden Gelegen heit unternahm MiZdelin: das Nzzni, einen Besuch bei dcn Holts zu machen. Es war ein schöner Junimorgen, als sie auf das Eingangspförtchen des Meierhofs zuschritt. Harry, ein allerliebster kleiner Bursche mit isach:.. krausem Haar und verttundertel schwarzen Augen, saß auf der Schweb und war damit beschäftigt, einen jungen Hund zu füttern. Harry, mein lieber Jung:, kennst Du mich?" fragte sie das Kind. Ich bin Deine Mama, Deine liebe, gute Mama!" Harry zog einfach die Stirn kraus, schüttelte den Kopf, faßte den jungen Hund um den Hals und drückte ihn an sich, als ob er ihn erdrosseln wollte. Inzwischen war Frau Holt mit aufgestreiften Aermeln, wie sie eben aus der Milchkammer kam, auf demSchauplatz erschienen. Sie zeigte sich außer ordentlich höflich und außerordentliö kühl, lud Fräulein West ein, herein i: das kleine Empfangszimmer zu kommen, stäubte einen Stuhl für sie ab. und that ihr Bestes, um die Sprödigkeit des kleinen Harry auszugleichen. Nach einigem Hin- und Herreder über die Zähne des Kleinen, über das Wetter hier und in Nizza sagte die Pächterin: Ich glaube, es wäre das Beste, wenn Sie mit Harry in den Gar ten hinausgingen und sich mit ihm be. kannt machten und anfreundeten. JÄ werde Sie' dabei nicht stören, sondern mich inzwischen um das Mittagessen kümmern." Aber bitte, machen Sie um meinet willen keine Umstände." bat Madeline. Ich esse mit, was Sie haben, und es wäre mir wirklich sehr schmerzlich wenn Sie mich als Fremde behandelten." Frau Holt murmelte einige unverständliche Worte und ging, während sie zu sich selbst sagte: Man soll Dick nicht als Fremde behandeln. Ja, U was dlnn? Keine Umstände machen? Na, ich möchte wohl sehen, was die vornehme Londoner Dame für ein Ge ficht aufsteckte, wenn man ihr ein, Schüssel Bohnen mit Speck vorsetzen wollte! Lieber Himmel, wie hat die sich verändert! Sie kann keine Bewegung machen. ohne daß es raschelt und kracht, und für das Geld, das einer ihrei Ringe kostet, könnten wir uns eine' neue Scheune bauen!" Währenddem spazierten Harry und seine Mutter, wie Frau Holt vorge schlagen hatte. Hand in Hand im Garten umher. Der Kleine sprach für sein Alter schon recht gut und schien bereits etwas freundlicher gestimmt, eine Umwandjung, di zunächst durch einen sehr sch'önen Ball, ein herrliches buntes Bilderbuch und eine Tüte voll Kandiszucker. Dinge, die Madeline nach und nack zum Vorschein brachte, herbeigeführt worden war. Er plauderte ganz unbefangen, zeigte ihr die Tauben, die Bienen. den Ort, wo er eine todte Lerche begraben hatte, genug alles, was seiner Meinung nach von Wichtigkeit und der Besichtigung werth war, wobei sich im-, mer neue liebreizende Eigenschaften seines Wesens vor den Augen der Mutter entfalteten. Die beiden standen bald sehr herzlich zu einander, und als man sie zum Mittagessen rief, war es bereits dahin gekommen. daßHarry seine drallen Aermchen um den Hals Madelines geschlungen und ihr. was ihr unbeschreiblich süß vorkam, freiwillig einen Kuß gegeben hatte. Nach dem Mittagessen, das nicht aus Bohnen und Speck bestand. hattenZrau Holt und ihr Gast ein langes Zwiegesprach miteinander. Nachdem man sich über das körperliche Befinden de Kleinen ausgesprochen, kam seine Garderobe an die Reihe. Da Sie danach fragen." berichtete berichtete Frau Holt, so muß ich's Jhnen sagen, daß alle die reizenden Kleidchen und Mäntelchen, die Sie auÄ Frankreich herüber geschickt haben, noch ungebraucht daliegen. Herr Wynne wollte um keinen Preis erlauben, daß ich Harry von den hübschen Sachen, überhaupt nichts, was von Ihnen kommt, anzöge." Und warum nicht, wenn ich fragen darf?" rief Madeline, in deren Wangen das Blut emporstieg. Herr Wynne sagte mir eines Tages mit großem Ernste, daß der Kleine alle die von Ihnen berrührenden Sachen, die er ;etzt schon trüge, auch abtragen sollte, daß ich aber sonst nichts mehr annehmen dürfe, weil Sie nichts mehr mit dem Kinde zu thun hätten, berichtete Frau Holt mit schlecht verhehlter Befriedigung. Da legte ich denn alles, was Sie schickten, hübsch beiseite, und da lieat's eben noch." Wc2 soll das heißen, was will er damit fegen?" fragte Madeline w scharfem Tone. Das werden Sie ja wohl besser wissen als ich, Fräulein West," lautete die Antwort. Herr Wynne sagte, er hätte nichts dagegen, daß Sie dann und wann kämen, um das Kind zu besuchen, aber das wäre auch alles. Und ich glaube, Herr Wyne weiß, was er will, und sein Wille muß geschehen' setzte Frau Holt hinzu, indem sie ihre Schürze mit einer Miene glattstrich, welche die unverhohlenste Mißbilligung nicht der Maßregeln des ManneS, sondern des Verhaltens der Frau ausdrückte. Madeline gab keine Antwort, emPfand aber desto mehr. Frau Holt nahm sich heraus, weniger durch ihre Worte als durch ihr ganzes Verhalten, über sie zu Gericht' zu sitzen. Diese Frau, das Weib eines einfachen Pächters, wagte es, daö schöne, viel bewunderte, verwöhnte Fräulein West einer mißbilligenden Kritik zu unterziehen! Sie sehen, Fräulein West, Sie sind die Mutter deö Kleinen und Lnd'S

auch nicht. Ihm selbst sind Sie ne Fremde; er weiß nicht, daß er 'ne andre Mutter hat als mich, 's is nicht mein Wunsch und Willen gewesen, daß ich an Ihre Stelle getreten bin; aber Sie sind zu lange fortgeblieben, und

er hat mich nun recht sehr lieb. Natllrlick können Sie nicht zu gleicher Zeit an zwei Orten, nicht zu gleicher Zeit! Fraulein West und Frau Wynne sein, das begreife ich, und was Herrn Wynne anbetrifft, na. dem ging es im Anfange, als Sie ihn verlassen hatten, recht nahe. Jetzt scheint er es überwunden zu haben. Die Mannsleute haben nun mal nicht so viel Gefühl, als wir uns immer einbilden." Madeline hörte das alles im Gefühl ihrer Schuld mit an, und jedes Wort traf sie wie ein schwerer Schlag. Mit einer Zentnerlast auf dem Herzen kam sie nach Hause. Aber sie hatte nun einmal ihre Bahn gewählt und mußte versuchen, auf dem eingeschlagenen Wege ihr Glück zu finden. Eine Umkehr gehörte in diesem Augenblick jedenfalls zu den Unmöglichkeiten. Diese Ueberzeugung raubte ihr alle Ruhe, und getrieben von dem leidenschaftlichen Verlangen, - der Erinnerung an die Vergangenheit wie der mahnenden Stimme des Gewissens zu entgehen, die immer wieder aussteigenden Mißempfindungen wenigstens für eine Zeitlang im Strudel des Vergnügens zu betäuben und glücklich zu sein, ttllrzte sie sich in die volle, hochgehende Fluth des Londoner Lebens. Aber die Erinnerung ließ sich nicht so leicht bannen und, seltsamer Widerspruch der menschlichen Natur! Jetzt, nachdem Wynne aus Madelines Leben verschwunden war, wünschte sie ihn zurück. Bei jedem großen Zusammenfluß von Menschen, bei den Rennen, im Theater, im Park suchte sie nach ihm, aber immer vergeblich. Frau -Leach, bei solchen Gelegenheiten ihre stete Begleiterin, las mit der Leuchte ihrer eigenen Erfahrungen in dem Herzen Madelines und entdeckte bald, daß ihr das sie umgebend Leben und Treiben nicht die Befriedigung gewährte, wie andern jungen Mädchen. Es war etwas Rastloses in Fräulein Wests ganzem Wesen; es schien, als suche sie stets mit den Augen nach Jemand, nach einem Jemand, der nie kam, nie zu entdecken war! Madeline, welche Lady Rachels oder Frau Lorimers Gesellschaft bei weitem der der schlauen Frau vorzog, die sich aus eigener Wahl und Machtvollkbmmenh.'i! zu ihrer Begleiterin und Ehrendame aufgeworfen hatte, rüttelte vergeblich an den Fesseln, in welchen jene sie gefangen hielt, und vermochte ebensouemg, sich den beobachtenden Augen der schönen Wittwe zu entziehen, wie es ihr gelang, inmitten des gejellschaftlichen Trubels, der sie umgab, inmitten alles Glanzes, aller Zerstreuungen und Triumphe die Erinnerung an Laurence aus ihrem Herzen zu verbannen. Madeline empfand ein heißes Mißbehagen, wenn sie an ihn dachte, und dennoch war sie voll Sehnsucht nach ihm, so ungerecht, tyrannisch und abscheulich er auch sein mochte. Daß er ernstlich daran denken könnte, sich von ihr zu trennen, glaubte sie keinen Augenblick, denn wenn er sie so in vollem Glänze ihrer Triumphe sah. würde er sich's wohl zweimal überlegen, einen solchen Schatz aufzugeben. Die Idee einer gänzlichen Trennung war ihr nie gekommen, besonders nicht im Auslande, wo alles ihr so völlig neu und fremd war. So weit von Mann und Kind entfernt, war es gar nicht so schwer gewesen, einen Schleier über die Vergangenheit fallen zu lassen und sich wirklich und wahrhaftig als Fräulein West zu fühlen. Aber hier in London, wo sie als verheirathete Frau gelebt und den heißen Kamps um's Dasein gekämpst hatte (welch ein Kampf war das gewesen!), hier lagen die Dinge anders. Nun, vielleicht schrieb sie ihm eines Tages und reichte ihm den Oelzweig; aber das konnte jetzt noch nicht geschehen, und inzwischen mußt: sie ihn zuweilen sehen. . Auch der alte West war verstimmt. Er fand die Hitze und den Lärm der Stadt unerträglich und erklärte, zum großen Kummer seiner Freundin. Frau Leach. und einiger andrer Personen. die ein Interesse an seinemHierbleiben hatten, daß er willens sei. noch vor Mitte Juli England zu verlassen unl nach Karlsbad oder in die Schweiz und den kommenden Winter nach Biarntz zu gehen. Ehe diese Pläne zur Ausführung gelangten, wollte Madeline Laurence aber nochmals sehen und rechnete dabei auf Lady Rachel. Sie wußte, daß ihr Gatte jeden Sonntag die Tempelkirche besuchte, und Lady Rachel, ohne eine Ahnung der wahren Ursache, welche die Freundin mit diesem plötzlichen Jnteresse an dem ehrwürdigen Gotteshause und dem dortigen Prediger erfüllte, löste zwei Zitzplatzbillets. welche die Damen denn auch am nächsten Sonntage benutzten. Diese etwas erhöht liegenden Plätze gestatteten einen vortrefflicheit Ueberblick über das Mittelschiff der Kirche, welches von den Bewohnern der verschiedenen Abtheilungen des Tempels eingenommen wurde. Die Herren kamen einzeln und nicht in der Amtstracht, wie Madeline halb erwartet hatte, sondern in ihrer gewöhnlichen Kleidung, und Madeline beobachtete die Eintretenden mit so gespannter Aufmerksamkeit, daß die scharfäugige Freundin sie leicht mit dem Ellbogen berührte und fragte: Nach wem schauen Sie denn so eifrig aus, Maddie?" O. nach Niemand," gab Madeline errötbend zur Antwort. Die alte Kirche interessirt mich so, daß ich mir sie ordentlich ansehen muß. Wie viele Menschen aber keme Sitzplätze vekom men und stehen müssen." Jetzt begann die Orgel ihre Stimme zu erheben, der Chor stel em und das sitzende Publikum stand aus.. In vem selben Augenblick raunte Lady Rachel der Freundin in aufgeregtem Flüstertone zu: Dort, sehen Sie, dort kommt Okrr WöN7!k."

Natürlich verwandte Madeline kein Auge von ihm. Ihre Blicke folgten ihm bis zum Ende der Sitzreihe, wo er sich niederließ. Der Platz war so glücklich gelegen, daß sie ihn genau beobachten kennte, obgleich er sie nicht sah, und so gab sie sich, das Gesicht mit zu beiden Seiten vorgehaltenen Händen vor den scharfen Augen ihrer Begleiterin schü tzend. ungestört dem Studium seiner Erscheinung hin. Er sah gut, wenn auch vielleicht et-

was müde und angegriffen aus. Jedenfalls arbeitete er sehr angestrengt. Er blickte sich nicht wie die andern in derKirche um und warf nicht einen einzigen Blick nach den Sitzplätzen der Damen. Anfänglich schien er zerstreut oder in Gedanken versunken, dann aber folgte er voll Aufmerksamkeit der Predigt, die er mit übereinander geschlage nen Armen und einer Miene anhörte, als wiege er jes Wort und unterwerfe es einer kritischen Beurtheilung, als komme es darauf an, die Indizien für einen z.ur Verhandlung stehenden Rechtsfall zu sammeln und zu sichten. Er sah keineswegs aus, als ob andere, serner liegende Dinge ihn beschäftigten. im Gegentheil, er war ganz bei der Sache, hatte allem Anschein nach mit Vergangenheit undZukunft abgeschlossen und lebte ausschließlich der Gegenwart. Als die Predigt zu Ende war und die Zuhörerschaft durch das alte Portal hinausströmte, blieb Lady Rachel, sich eifrig umschauend, noch ein Weilchen stehen. Endlich entschloß sie sich, den übrigen zu folgen, indem sie ärgerlich und ziemlich laut sagte: Ich hätte Herrn Wynne gern zum Frühstück eingeladen, wenn es möglich gewesen wäre, an ihn heran zu kommen. Aber sehen Sie, dort geht er hin," setzte sie verstimmt, ihren Sonnenschirm nach der Richtung hin schwenkend und ihn dann mit einem unwilligen Ruck ausspannend, hinzu. Dort geht er hin! Er läßt sich richtig von dem Mädchen im grünblauen Kleide, eine Farbenzusammenstcllung, bei der mir körperlich Übel wird, umgarnen. Und sehen Sie nur, wie der alte Papa daneben herläuft und in Wynne hineinredet. Es ist wirklich ein Skandal, wie sich diese Frauenzimmer jetzt den Männern an den Hals werfen. Uebrigens irren sich solche kecken Kreaturen, wenn sie glauben, daß sie geheirathet werden. Die heutigen Männer heirathen lieber eine Dame vom Theater, oder aus einer Singspielhalle, oder auch eine kleine schüchterne Landpomeranze. Was übrigens Wynne anbetrifft, so ist er Wittwer, und da seine Frau allem Anschein nach ein wahres Greuel gewesen ist, so wird er sich nicht so leicht wieder fangen lassen. Ah, da steht endlich ein Wagen! Steigen Sie ein, Kind, steigen Ksle ein. Diese trockenen Predigten machen schrecklich durstig, und ich sehne mich förmlich nach einer Tasse Thee." (Fortsetzung folgt.) Im Zinish gesiegt. Von W. K. Saffeint. ES war Sonntag und einer Zener wunderbar klaren Tage im Hochsommer an der See. Eine kühle Brise wehte von dem fast spiegelebenen Meere herüber und milderte die strahlende Sonnengluth, daß sie nicht drückend wurde und schwül. In Ostende war haute saison und alle Welt strömte zu Fuß und zu Wagen Hinaus zum Hippodrom Wellington, denn heute war das erste große Rennen des Augustmonats. Mein Freund und ich beschlossen, diesem Ereigniß beizuwohnen, und schon eine halbe Stunde vor Beginn waren wir hinter den hohenWällen dieses eigenartigen Rennplatzes, dessen Außenseite, vom Strand aus gesehen, anmuthet wie eine Festung. Unter den Klängen einerJnfanteriekapelle strömte fast ohne Unterbrechung eine vornehme Gesellschaft durch das große Steinthor. und bald waren die Logen dicht besetzt. Die Damen zeigte. ihre hellen, duftigen Sommertoiletten, extravagant, wie sie nur ein Luxusbad wie Ölende erlaubt, und die Herren promenirten aus dem grünen Rasen, studirten das Programm und tauschten dann und wann einen Gruß mit den Logen aus, oder standen in Gruppen zusammen und besprachen mit Eiser die Chancen ihrer Favoriten. Unter den zuletzt Ankommenden fiel mir ein großer, schlanker, Herr auf, der etwaö hinkte und eine reizende junge Dame an seinem Arm führte. Eben wollte ich meinen Freund aufmerksam machen, als er auch schon auf das Paar zueilte, es freundschaftlichst begrüßte und zur Tribüne begleitete. Dann kam er zurück. Ich lese die Frage in Ihrem Auge, die Sie an mich richten wollen," begann er gleich, Sie möchten natürlich wissen, wer diese reizende junge Frau ist, nicht wahr? Jc6 kenne daö schon seit zwei Jahren. Wie oft habe ich diese Frage beantworten müssen! Ich konnte schließlich meinen Vers schon auswendig und funktionirte damals wie ein Automat: Diese junge Dame, mein Herr, ist eine Frau, die Wittwe eines holländischen Millionärs van D., der zu früh gestorben tst, aber wie ich hinzusetzen darf, nicht zum Leidwesen seiner blutjungen Frau, denn er war mehr als dreimal älter wie sie. Nun hält sie allein Hof in ihrer neuerbau ten Villa Mimosa an der Digue, und sie thut das mit der Grazie emer zun gen Königin, die entschlossen ist, Köni gin zu bleiben und die keinen Gebieter wieder über sich haben will. Indessen ist eS keinem der edlen Herren benom men, sich sein Glück auszumalen, wenn er als Sieaer einziebt in dieseö stoltt Herz und das schlafende Dornröschen darin zu neuem Leben erweckt. So oder ähnlich mag ich gesprochen haben, denn ich kannte sie seit ihrer Verheirathung sehr gut, da ich ihren damaligen Ehegatten, ein Geschäftsfreund meines Vaters, sehr oft besuchen mußte." Nun lind jetzt scheint sie doch ihren Rittez.aelundeq zu haben?" . . ...

ANervings, oer Mattn sn ihre? Seite ist ihr Ehegatte, den sie sich aus der großen Zahl ihrer Verehrer gewählt hat. Sie ist jetzt Madame de L." ' Aber wie kommt sie dazu, gerade

den zu nehmen, der hinkt ja. Dann war die Auswahl wohl doch nicht so groß?!" Sie fühlen das Unberechtigte des letzten Theils Ihrer Frage wohl selbst, mein Lieber. Reich und ein Bild von Schönheit. Nein, alles was es in Ostende an Kavalieren gab, lag ihr zu Füßen.. Ich gestehe gern, ich lag mitten dazwischen. Wissen Sie, das gehörte damals geradezu zum guten Ton. Aber ich fühlte bald, daß ich wenig Hoffnung nähren dürfte, denn ich wurde viel zu sehr als Freund behandelt und dann ist man immer ungefährlich für eine Frau. . . Doch sehen Sie, das Satteln ist beendigt, die Streiter rücken an. Ich will Ihnen die Geschichte nachher erzählen." Eben passirten die buntfarbigen Candidaten im Gänsemarsch idie Tribünen, dann wendeten sie um und sausten aufkanternd wieder vorbei. Das Geschrei der Buchmacher scholl zu uns herüber und wir kamen überein. unser Vlllck zu Probiren. Mirabeau" war heißer Favorit. Aber mein Freund erklärte, er riskire nicht einen Louis auf einen Favoriten, den er nicht kenne. weil er auf einen solchen noch nie geWonnen habe. Dagegen behauptete er, Katerham" aus dem Stalle eines Bekannten zu kennen. Ich habe ihn eben noch galoppiren sehen, er war brillant in Form und sah so fitt aus, wie ihn Menschenhände nur machen können. Ej ist allerdings mit 10 zu 1 zu haben. Aber immerhin, wir werden nicht viel auf ihn anlegen und können eventuell einen netten Batzen auf ihm landen." Mir war's einerlei, welches Pferd wir nahmen. Das Geschäftliche wurde erledigt und wir begaben uns auf unsere Plätze. Die acht Kämpen um das erste Rennen werden, nachdem sie zwei- oder dreimal weggebrochen sind, entlassen und die rothgelbe Jacke von Mirabeau" legt sich sofort inS Vordertreffen, während die übrigen geschlossen folgen. Jetzt herrscht Ruhe auf dem großen Platze. Alle folgen mit Spannung, iuist mit dem gelben Rennglas vor den Augen, dem Felde, das in noch verhalnem Temvo unter Führung, der rothgelben Jacke vorbei) aust. Nur zeitweilig hört man einen Ausruf, wenn die Position sich ändert. Inzwischen ließ ich mein Glas sinken und meine Augen suchten die junge Frau, von der mein Freund mir erzählen wollte. Endlich entdeckte ich sie. Sie stand, die Hand schützend über den Augen haltend, an der Seite ihres Mannes. Ich konnte sie ungenirt betrachten: ein klassisches Profil unter einer schier erdrückenden Last von hellblondem, leuchtendem Haar, eine schlanke Gestalt in Mittelgröße von jugendlichen Formen; daneben ihr Mann, hager, schwarz. Wie konnte dieses reizende Weib nur einen Mann nehmen, der hinkte und der noch dazu, wie mir schien, ganz unbedeutend war? Ein Geschrei, das von den unteren Tribünen herüberkam, unterbrach meinen Gedankengang: Der Favorit ist geschlagen, der Favorit geht aus dem Rennen heraus!" Eine Bewegung geht durch die Zuschauer. Ich nehme mein Glas vor die Augen und sehe, daß die gelbrothe Jacke verzweifelte Anstrengungen im Sattel macht, aber trotz Sporn und Peitsche, Mirabeau" ist ausgepumpt und fällt immer mehr zurück. Eine dunkelblaue Jacke hat die Führung übernommen. Aber plötzlich bricht aus dem nachfolgenden Felde, man war eben in die Gerade an den Tribünen eingkfu?gen, Katerham" mit seiner gelben Jacke hervor und es ist eine reine Freude, zu sehen, wie er Zoll für Zoll an seinem Gegner aufrückt. Jetzt hat er dessen Gurten erreicht, den Hals, und jetzt geht er mit einer guten halben Länge Vorsprung schlank am Gewinnpfosten vorbei. Bravo Katerfcam"! Mein Freund kam strahlend han. Sehen Sie, daß ich recht hatte! Das war ein famoser Coup! Heut Abend essen wir bei Marchal!" Der Buchmacher zahlte seine 50 Louis mit saurer Miene. Beim nächsten Rennen werden wir auf Loriot" setzen, ein Pferd aus dem Stalle des Herrn de L., des Mannes unserer schönen Freundin. Das erfordert die Höflichkeit. Einbringen wird es uns aber nichts," meinte lachend mein Freund. .Doch kommen Sie, ich will Sie eben vorstellen." Lieber nicht gleich, ich möchte erst die Geschichte zu Ende hören." Wie Sie wollen. Also hören Sie. Im vorigen Jahre, sie feierte gerade daö zweite Jahr ihrer Unbesiegtheit. befand sich unter ihren Anbetern auch ihr jetziger Mann, Baron de L. aus Brüssel. Er hatte einen kleinen Rennstall, der verschiedene Male günstig von sich reden gemacht hatte. Ob sie lich damals schon für ihn interessirte. weiß ich nicht. Die anderen, deren Augen mehr durch Eifersucht aeschärft waren, behaupteten eö. Thatsache war nur. daß er ihr mit aller Ausdauer die Cour machte und daß sie ihn jedenfalls nicht 'schlechter behandelte alS die übrigen. Eines Nachmittags nahmen wir den Thee bei ihr. Man sprach von den bevorstehenden Rennen, an dem auch L.'S Stall betheiligt war. Fürwahr, ein großes Kunststück". warf sie plötzlich zwischen das Gespräch. mit tüchtigen Jockeys einen Sieg zu erringen, auf den die Herren Besitzer dann stolz sind. Ich möchte einmal die erren selbst im Sattel leden ein spöttisches Lächeln zuckte um ihre Lippen . was dabei wohl herauskäme! Vor dem Sieger selbst könnte ich Respekt haben, ich glaube sogar, ich wäre im Stande, ihm meine Hand zu reichen. Eine angenehme Pause entstand. L. war aufgestanden und sagte, indem er sie scharf ansah: Bon, ich nehme Sie btln Wo.rt. Madcunc! V .

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Ul. uui tuiicil JU, Vlit UVligtUtyl VUQ Vlt JkVD(ll frlVll$C lUUlllUI Vll ttwwtivitw Bekanntmachungen rechtfertigen. Ich fühlte durch und durch krank, ermüdet und binialliq. Ich gebrauchte ihren Rrnovator vorschriftsmäßig. In den ertten Tagen fühlte ich mich ae schwächter, aber nach nuer Woche weiteren Gebrauch zeigte sich ein merklicher Lechsel zum Be,er werdnr. Ich nehme etzt gelegentlich. t nach Bedürfniß, jeden Nachmirtag ein b wei

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-" " Mi: etnrn SapUck von wer fcal illl- Dollar lzkter uns. gnantire wir venene Vurversistuna nicht etwa theilweise oder nur vorüberaehend. sondern dauernd zu hnlen. Wir kuriren ,n vnhUMiknig kurzer Reit und fftf Ue ett. Falle von syphilitischer lutver. Sn?. die wir nicht mehr auSgebrochen. W,r aeben ledem unserer Patienten ein? schrUUiche arantie. ihm das für d.e tur gezahlte Geld zurückzuerstatten, fall, wir tdn nicht Innren sollten. ; Leidende. d,e mchtin Chicago ivobnen. werden von uns aus brieflichem Wege kurirt. wenn sie UN, eine genaue Beschreibung thre, Falle, und ihres uftandes einschicken. Alle auberhalb Ehicago wohnende Patienten bekommen von un die (10 biuaeno ,ch,Ntliche arantie. Wer aber nach Ebicago zur Behandlung kommen w,ll.dessen Hotel, und Tisekost, erden wir, im Falle wir ihn nicht heilen sollten, glncksall, bezahlen. schreibt um Beweise, wenn ihr unsere Fähigkeit bezmeiselt. diese furchtbare ittankhett gründlich zu oeilen. für die die begen Aerzte bisher nur voergehende Erleichterung haben verschaften können. e iorver die a.n .lt herA. S eine all , ,eie. c ins et nmnetbar g UnUtte, ich? T,a heile könne, einer unserer Patienten kann um sn Geld kommen, ir garantireu im Falle des Mißerfolge, jeden Cent Zurückzuzahlen. Andere haben weder gebnlt. noch den Patienten ihr Seid zurückgegeben, lte. chemische, tieseiewr,ete Fälle et Mn SOtlt 90 Tne geheilt. Schreibt , um die Adressen von Leuten. d,ew,r geheilt, nid wir werden selbe mit dermErlavbnib einsenden. Da, kostet ja nur nesrnartt euch unsägliche Schmerzen und Seelenaualen ersparen, md d,e Symptome AkSschlSge im estchte. Blttchen k Mund und Hal,. rheumache Schmerz w Knochen und Gelenken, ausgehendes paar. AnSschläge am orp-r. Niedergedrücktheit. Schmerzen im Kopie u. . w . dann soll man wahrlich keine eii mehr verlieren. Wer Quecksilber oder Pota che gebraucht, ebe sofort auf. da diese, nur Sunden und Geschwüre bringt, chreibt ,-,-rt. Prompte Verschw.egevhelt garavttrt. cttttöi stell werde dents bant?rtet.

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Zst? ZNasonir Temple. t.Y Aber it lachte isbcr das ganze Gesicht: Machen Sie' doch nicht ein so furchtbar ernstes Gesicht, Baron, Sie sehen zu komisch aus; ich sagte nur, ich glaubte, ich wäre im Stande. Seit jener Stunde war L. wenig mehr unter uns. Dagegen konnte man ihn jeden Tag auf der Rennbahn im Sattel sehen. Er irainirte sich nach Kräften, soweit dies in so kurzer Zeit noch möglich war. ES schien mir auch, als wenn die junge Wittwe ihn vermißte. Ich schloß das daraus, daß sie sich niemals nach ihm erkundigte. Der Tag der Rennen kam heran. Es war ein Tag wie heute. Wir befanden uns mit Frau van L. in ihrer Loge und was sahen wir? Wahrhaftig! L. im Sattel! Er grüßte ernst zur Loge hinauf und rückte' mit den Anderen zum Start ab. Die Glocke läutete, das Feld war glatt entlassen und in einem wahren Höllentempo kam es geschlossen an uns vorbei. L. führte. Das Tempo kann er nicht aushalten!" hieß es allgemein. Aber er hielt doch aus. Im Finish wurden zwar alle ernsthaft geritten und es schien einen Augenblick, als ob er nachgeben müßte, aber die Anderen waren durch die furchtbare Pace, die er vorgelegt hatte, zu sehr mitgenommen. Einzelne machten noch Versuche, mit dem Gegner Fühlung zu gewinnen, dann fielen sie geschlagen zurück. Es gab keinen ernsten Kampf mehr. Schon jubelte die Menge und L. war vielleicht noch drei Längen vom Ziel, da brach sein Pferd zusammen und er selbst schoß in hohem Bogen in das GraS. Ein Schreckensschrei durchzitterte die Luft, unsere iunge Wit.yoe. diemit

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