Indiana Tribüne, Volume 22, Number 322, Indianapolis, Marion County, 10 August 1899 — Page 1
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o f rO sVO rlO i ' oo sVs .0 k m vo ! o W .W W o o !A s 7 ) Office : No. 18 Gßb cllabama Otrafzs. Telephon 1171 Indianapolis. Zndiana Donnerstag, öen 0 August 899. Jahrgang SS No. 333
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EMers, Editorielles. Die italienische Regierung hat in Bezug auf daS Lynchen der fünf Italienerin Tallulah, Fla. BeweisMaterial gesammelt, welches ziemlich klar zu zeigen scheint, daß Dr. HodgeS zuerst einen der Italiener niederschoß, und daß dann ein Bruder deS Niedergeschossenen den Doktor erschoß. Hätte sich der süße Pöbel daraus beschränkt die beiden betheiligten Italiener zu lynchen, so hätte man die üblichen Entschuldigungen vorbringen können, aber nachdem diese Beiden gelyncht waren, machte sich der Pöbel an die Anderen, welche mit der ganzen Sache gar nichts zu thun gehabt hatten. Darnach war also die Lyncherei nicht die Folge plötzlicher gerechter Volksentrüstung, sondern die Folge deS Rassenhasses und der Mordlust. Die zahlreichen Lynchereien und die damit verbundene Thatsache, daß daS Gesttz niemals im Stande ist, die Lyncher zu erreichen, bilden einen Schandfleck auf dem Rufe unseres Landes. Jedenfalls bilden diese Lynchereien und daS Ungesühntbleiben derselben eine bittere, grausame Satyre auf unsere angebliche Mission, Christenthum und Civilisation nach fernen Landen und unter die Heiden zu tragen. Wenn wir wirklich glauben, eine KulturMission zu haben, dann bietet sich für die Ausübung derselben ein genügend großes Feld im eigenen Lande. Um aber auf den Eingangs erwähnen speziellen Fall zurückzukommen, so beabsichtigt die italienische Regierung Entschädigung zu beanspruchen, denn die Gelynchten, oder wenigstens einige derselben, waren italienische Unterhanen. Bestrafung der Thäter wird sie wahrscheinlich nicht verlangen, obwohl daS in solchen Fällen üblich ist. Die italienische Regierung weiß, daß unsere Regierung in dieser Beziehung völlig machtlos ist. Sie kann ein fremdes Jnselvolk ungerechter Weise unterjochen und zu diesem Zwecke Tausende von Mensüen an die Schlachtbank liesern, aber einen Hauen gemeiner blutgieriger Mörder kann sie nicht zur Verantwortung ziehen und ausländische Bürger vermag sie nicht vor Mördern zu schützen. Sie kann höchstens Schanden halber einige lumpige Tausend Dollars bezahlen. Archlnllchrilhlell. W e tterberi ch t. , Möglicherweise Gewitter heute Nacht, schönes Wetter am Freitag Höchste Temperatur innerhalb der letz' ten 24 Stunden 83 Grad, niedrigste 68 Grad. Ochlssel'S Badeanstalt-Tempera tur 86 Grad. Gegen denBoyeott. Clevelan d, 9. Aug. Eine AntiBoycott Versammlung fand heute im Lokal der Handelskammer statt, an der etwa fünfhundert Geschäftsleute theil nahmen. Ein Fond von etwa $10,000 wurde gezeichnet, um den Boycott zu bekämpfen. Heute wurde wieder eine Car der Straßenbahngefellschaft durch Dyna mit in die Lust gesprengt. Die Streiker hielten heute ein Picnie ab, wobei Mayor 2on:S vo Toledo eine Rede hielt.
Exkommunikation. St. LouiS, 9. August. DieVerfügung deS BilchofS Janssen von velleville, 3llS., welche die Mitglieder der St. Patricks Gemeinde in East St.
LouiS ezkommunicirt, weil sie sich dem Amtsantritt deS Pfarrer Cluse widersetzen, der von deutscher Abkunft ist, während die meisten Mitglieder der Gemeinde auS Irland stammen, trat heute in Kraft. SS heißt, daß die Rädelsführer fortwährend mit dem päpstlichen Delegaten Mgr. Martinelli in Verbindung gestanden haben. Am Dienstag soll ihnen 'ein Telegramm auS dem Osten zugegangen sein, in welchem eö hieß : Haltet fest, kümmert Euch nicht um die Exkommunikation." D r e y f u S. Paris, 9. Aug. Die Anti-Drey-fuS-Zeitungen schlagen Kapital auS der Erklärung, daß, wenn DreyfuS reigesprochen wird, der höchste General der Armee in Anklagezustand versetzt und, wenn schuldig befunden, derurheilt werden müsse. DieS ist der reinste Unfinn. Die Generäle selbst nd besonders General Mercier haben diese Behauptung Glauben finden lasen, weil sie denken, daß, wenn DreyS unschuldig erklärt werden sollte. daS Geständniß Esterhazy'S, daß er daS Bordereau aus vesehl deS Chefs der Armee geschrieben habe, als eine nothwendige Schlußfolgerung angenommen werden wird. 3n einem Wort. Die Generäle find ehr besorgt, aber mit Unrecht. Esterhazy lügt. Er ist der wirkliche Verräther, aber er hat daS Bordereau nicht aus Befehl geschrieben. Deßhalb wird DreyfuS' Freisprechung die ChefS der Armee nicht compromittiren. Die Anti-DreyfuS-Partei versteht etweder die wirkliche Alternative falsch, oder sie. versucht wissentlich, daS Publium zu narren, in der Hoffnung, dadurch eine nochmalige Berurtheilung deS Angeklagten zu erzielen. DaS bloße Lesen deS von den Parier Morgenzeitungen veröffentlichten amtlichen Berichts deS Ministers der Colonien über DreyfuS' Aufenthalt auf der TeufelSinsel würde ein Herz von Stein erweichen. DaS Seeleneide, welches der Verurtheilte erduldete, von seinen physischen Leiden gar nicht zu reden; sein Stunden lang dauerndes Leiden, so oft neue Briefe auS der Heimath ankamen; seine Unähigkeit, die Briefe seiner Gattin zum zweiten Mal zu lesen, weil sie eine gar zu heftige Seelenpein bei ihm hervorriefen; die Stunden, die er im Schaten seiner Hütte verbrachte mit einem Buch in der Hand, aber doch zum Lesen unsähig, weil er von Thränen geblendet war und vor Schluchzen bebte; seine Versicherung, daß er sich vor dem Tode nicht fürchte, dabei aber gleich sein Zittern bei dem Gedanken, daß er irrfinnig werden möchte diese chrecklichen Einzelheiten werden von DreyfuS' Gesängnißwärtern wiedergegeben und find durch die Unterschrist deS Ministers der Colonien bestätigt Und dennoch glauben manche der bekanntesten Männer Frankreichs, Männer, die in der gestrigen Sitzung anwesend waren, nicht nur noch, daß DreyfuS deS Verrath schuldig sei, wozu sie ja daS Recht haben, sondern sie thun durch alleS im Bereich ihrer Kräfte Stehende, um seine Berurtheilung von Neuem herbeizuführen. Als ob dieser Mann noch nicht genug ausgestanden hätte, um irgend ein Verbrechen zu sühnen. Wenn diese Feinde des Mannes und seiner Rasse ihre Absicht ausführen, so würden sie nicht nur die schreckliche Privat-Kata strophe herbeiführen, sie würden mög licherweise Frankreich in eine Revolu tion stürzen. ES kann nicht geglaubt werden, daß solch eine Kalamität mög lich wäre. Eine große Majorität der nachdenkenden Klasse sei vollständig überzeugt, daß der Gefangene srelgesprachen werden wird, besonders glau ben sie dieS, seit seinem vorgestrigen Auftreten. Sein ganzes Benehmen sprach zu seinen Gunsten. Seine Worte entsprachen in jeder Hinficht seinen Handlunaen. Er zeigte vollkommene Sicherheit, sogar bei den kleinsten Ein zelheiten seines Falles. Er eorrigirte mehr als einmal, in höflicher und takt voller Weise, Irrthümer deS Präsiden ten. Zwei oder dreimal trieb er ihn in aller Ruhe in die Enge und ließ ihn dort in sonderbaren Zustand. Ge
legentlich konnte der Oberst seine Ver-
legenheit nicht verbergen und bemerkte unwillig: Lassen Sie mich Sie fragen und fragen Sie mich nicht." Maitre DeMange kam seinem Clienten einmal zu Hilfe, doch dieser zeigte sich durchaus fähig, mit den Offizieren des Kriegsgerichts fertig zu werden, von denen einige höchst unintelligente Gesichter haben. Einmal, als DreyfuS auf eine von Oberst Zouauft'S schwachen Positionen hinwies, wurde ihm daS Wort abges'hnitten. Schon wieder diöcutiren", unterbrach ihn Oberst Zouaust scharf, aber zu spät, um die Wirkung der DreyfuS'schen Worte zu verderben. AlS DreyfuS erzählte, was er wirklich zu Hauptmann Lebran. Renault gesagt hatte, waS aber durch seine Ankläger durch Verdrehungen zu einem vorgeblichen Geständniß gemacht wurde, machte er einen großartigen Eindruck. Seine Stimme bebte von ernster Bewegung, aber wir konnten nur unvollkommen diesen AuSbruch echter Beredsamkeit hören. DieS war seine Stimme auch in jenem Moment, alS er hinausgeführt wurde, um degradirt zu werden: Ich bin nicht der Verbrecher. Mich verlangt eS, diese Thatsache der Oessentlichkeit inS Gesicht zu rufen. Ich wünsche, ich könnte den Schauder, der mich packt, durch diese wartende Menge jagen und sie sühlen machen, daß der Mann, welcher daS Verbrechen beging, nicht der ist, welcher verdammt wurde. Ich werde meine Unschuld zur Welt schreien !" Wie viel mehr in Uebereinstimmung mit den dramatischen Umständen deS Moments war dieser Protest, alS der Gemeinplatz Geständniß", welches DreyfuS zur Last gelegt wird, ein Geständniß", welches in gänzlichem Widerspruch zu seinem ganzen Aufreten vor und nach dem tragischen Ereigniß steht. Aber der stumpfsinnige PoMi-Hauptmann war unfähig, deS verurtheilten ManneS VerzweiflungSchrei zu berichten. Daß DreyfuS solch einen Moment erwählt haben sollte, um einem Beamten von solchem Kaliber Vertrauen u schenken, ist außer aller Frage. Der Kassationöhof hat bereits die Haltosigkeit der Behauptungen von DreyuS' angeblichem Geständniß aufgedeckt und gestern zeigte sich DreyfuS in o stolzer Vertheidigung, daß man in mehr als einer Hinsicht an die Apoogy" des SocrateS erinnert wurde. Von Manila. M a n i l a, 9. Aug. Die amerikanischen Truppen find noch drei Meilen von Angeles entfernt. Diese Stadt oll. statt San Fernando zur BafiS der Operationen gemacht werden. MacArthurS Truppen brauchten zu dem Marsche von fünf Meilen fünf Stunden. Der Marsch ging stetig durch Sümpfe und Reisfelder. Die Verluste der Amerikaner belaufen sich auf zwischen 30 und 40 Mann. Heute Abend wird berichtet, die Zahl der Todten sei acht, der Verwundeten 26 Die Straßen der Stadt Manila find an vielen Stellen einen Fuß hoch mit Wasser bedeckt. In einzelnen Stadttheilen steht daS Wasser so hoch, daß die unteren Stockwerke unbewohnbar find. B ombardement ohne Warnung. Manila, 2. August, via Hongkong, 9. August. DaS Kanonenboot Napidan,, beschoß in der vorigen Woche Paete an der Lagune, nahe Santa Cruz. Der Ort war voll von Leuten, welche nach Lawton'S Szpedition ermuthigt worden waren, zurückzukehren, indem ihnen versichert wurde, daß sie nicht belästigt werden würden, wenn sie friedlich ihren Geschäften nachgingen. Lieut. Copp, welcher die Napidan" befehligt, hörte, daß die Insurgenten fich deS OrteS wieder bemächtigt hätten, dampfte nahe heran und eröffnete ohne vorherige Warnung Feuer auS seinen 6-Pfündern. Die Einwohner flohen beim Nahen deS Schiffes in die Berge und hatten kaum Zeit zu entweichen. Ein Kind wurde getödtet und viele Gebände zerstört. Die Behörden drücken großes Bedauern über den Zwischenfall auS. Nach der Einnahme von Calamba befahl Gen. Lawton, daß Capt. OtiS vom Washington - Regiment seines Postens enthoben und in Arrest gesteckt werden solle, da er den Oesehl zur
Ausschiffung auS den Kähnen und Durchwatung der Sümpfe unter dem feindlichen Feuer nur widerwillig und zögernd ausgeführt habe. Die Mannschaften erklärten, daß die
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Mehrzahl von ihnen krank und dienstuntauglich sei, und geben zu verstehen, daß man sie nicht ersuchen sollte, noch weiter zu kämpfen. Der Kaiser ertheilt eine Audienz. B e r l i n, 9. Aug. Dem Berliner Tageblatt" zufolge empfing Kaiser Wilhelm daS Congreßmitglied goß von Illinois und den amerikanischen Marineattache Beehler an Bord deS Hohenzollern." Seine Majestät sagte, er glaube nicht, daß Admiral Dewey gesagt habe, er glaubt, daß Amerika den nächsten Krieg mit Deutschland haben werde. Er sei überzeugt, die Beziehungen zwischen Deutschland und Amerika würden immer freundliche bleiben. Er sagte ferner, daß in Zukunst der Friede Europa? nicht von der Erhaltung großer Armeen, ' sondern von der Erhaltung großer Flotten abhänge, weshalb die Vergrößerung der deutschen Flotte keine Drohung involvire. Die' Vermehrung der Flotten sei die beste Friedenskonferenz. DaS Tageblatt sagt, eS verbürge fich zwar nicht dafür, daß die? der genaue Wortlaut der Aeußerung deS Kaisers sei, wohl aber sei eS ungefähr der 3n halt derselben. Die Altersversicherung. London, 9. August. Eine der wichtigsten Regierungsvorlagen der kommenden Session wird.daS Gesetz über die Altersversicherung sein, um daS fich ein heftiger Kampf entspinnen wird. Viele Eonservativen erklären, diese Vorlage sei sozialistische" Gesetzgebung, die Steuerzahler schreien über die hohen Ausgaben, welche das Gesetz verursachen würden, die gabrikanten jammern, daß England kaum mit Amerika und Deutschland konkurriren könne und zuguterletzt versichern sie noch, wenn der Arbeiter im Alter noch Renten empfinge, so würde ihm der Antrieb genommen, in der Jugend zu sparen und zu arbeiten, um km Alter mit seiner Familie etwas zu haben. -' OHiffö.Naqriyten. Angekommen in : QueenStown: Pennland" von Philadelphia; New England" und Catalonia" von Boston. New I o r k : American" von London; Bremen" von Bremen; Servia" von Liverpool. Rotterdam: Statendam" von New Sork. Glasgow: Ethiopia" von New Jork. allerlei. ' Der 21 JahrealteHenry Metzler von York. Pa., trat eine Bicycletour nach Dover an. um daselbst seinen Oheim zu besuchen. Unterwegs rannte ein kleiner Hund vor seinZnxirad, in Folge dessen Metzler zu Falle kam und mit seinem Kopfe so stark auf einen Stein aufschlug, daß er kurz darauf starb. WährendeinesinderOrtschaft Quinn, unweit Princeton, Ky., abgehaltenen Barbecues brachte Geo. Daniel während eines Streites dem Mack Bursseß eine lebensgefährliche Sckuk-wunde bei, während Daniel eine Kugel durch die 5and erhielt. Zwei Zuschauer Namens Theodore Campbell und Tlarence Lowry wurden von umberflieaenden Kugeln getrossen uns schmor twrmiinbft. Ein Unicum etncsuaivjv trachte der Dampfer .Cevic" von England nach New York, nämlich O999 Mcke oder rund 250 Tonnen indischer Kupfermünzen. Die für die Ozford Copper Co." in New York bestimmten Münzen waren als altes Kupfer clasnkinrt und sollen umaeschmolzen wer. den. Bei dem jetzigen Preis von '18.50 für Kuvfer soll dieses Unternehmen durchaus profitabel sein, da der Kupferwerth der Münzen höher ist. als deren Geldwertb. Solange das Kupfer einen Preis von 10 Cents hatte' war die Prägung der Kupfermünzen mit einem kleinen Profit verbunden, doch bei den iekiaen Preisen hat fich die Sache geändert, das Metall ist mehr werth, als die Münze. Aehnlich soll es. wie von verschiedenen Sachverständigen versichert wird, mit den chinesischen ' ' . . . . m Kupfermünzen liegen. Auch mit diesen soll sick ein ansehnlicher Profit erzielen lassen, indem man sie hierher importirt. umschmilzt und als Neinkupser aus den Markt bringt. . .
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