Indiana Tribüne, Volume 22, Number 320, Indianapolis, Marion County, 8 August 1899 — Page 2
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Sie ttgttSe.Ii'.büu,- ??ttr ouxch den Irlj J 9tnU per Wcch. die fcöRntajJIribüiie'J ff xtl per Wache. Selbe lustxrw IS gcatl ku M Sntl ptx St. per P.ft uierhTld U, 0UI PlZchi I TSttfttuiUr.j f p, Slc crii ia cat laesms esß4 Indianapolis, Ind., 8. August 1899. vinsamkeit und Tprachverlust. Wie die amerikanische Presse überHaupt ein besonderes lebhaftes Interesse an dem Dreyfus - Fall nimmt, ist auch die Angabe, daß jener unglückliche französische Hauptmann längere Zeit nach dem Verlagen der Teufelsinsel in beträchtlichem Maße an Verlust des Sprachvermögens gelitten habe, und dasselbe noch jetzt nicht vollständig wiederhergestellt' sei, in amerikanischen Zeitschriften fachwissenschaftlich erörtert, und eine Anzahl mehr oder weniger h:rvorragenderAerzte unseres Landes zu Meinung - Aeußerungen darüber veranlaßt worden. In welchem Maße kann das Sprachvermögen, und auch das entsprechende Denken, durch Mangel an Gelegenheit zur Unterhaltung beeinträchtigt werden? Diese interessante Frage, welche sogar in die Tiesen des Wesens der Sprach - Entwickelung geht, ist bis heute ohne eine Antwort geblieben, die als entscheidend und allgemein giltig angesehen werden könnte. Vorläufig aber lohnt es sich immerhin, jene ärztlichen Fachleute ein wenig zu Worte kommen zu lassen. Einer Derer, die sich am bündigsten und klarsten darüber aussprachen, ist der, jetzt nach Honolulu verreiste Dr. Daniel R. Brower. eine Ansicht ist in Kürzer folgende: Das Sprachvermögen setzt sich aus mindesten zwei Factoren zusammen: einem mechanischen, welcher auf der Muskelfähigkeit beruht, und einem intellectuellen oder Verstandes - Factor. Wir wissen aber Alle, daß. wenn wir aushören, irgend eine bestimmte Partie Muskeln zu benutzen, wir nach und nach auch die Fähigkeit oder Kraft verlicren, sie zu gebrauchen. Das gilt z. B. von den Muskeln der Beine und Arme; und sollte es von den feineren Muskeln, die zum Reden in Thätigkeit gesetzt werden müssen, nicht erst recht gelten? Hauptmann Dreyfus hatte in seinem südamerikan'kschen InselVerließ lange Zeit die Sprechmuskeln nicht gebraucht; es ist also auch abgesehen von tropischen Krankheiten und ihrem etwaigen Einfluß auf das Hirn ganz natürlich, daß seine Sprechmussein stark geschwächt sind, und entsprechend lange Zeit erforderlich sein wird, sie wieder vollkommen diensttüchtig zu machen. Aber auch für den Verstandes-Fac-tor der Sprache ist die Einsamkeit jedenfalls nicht gleichgültig. Wenn die verwickelten, obgleich im gewöhnlichen Leben nur ganz einfach erscheinenden Denk - Processe, welche dabei in Betracht kommen, so lange Zeit aeschlummert haben, müssen auch sie ois zu einem gewissen Grade erlahmt sein, und sie können dann nur durch ähnliche Uebungen wiedergewonnen werden, wie diejenigen waren, durch welche sie überhaupt gewonnen wurden." Einer derjenigen, welche in Gesangnissen Erfahrungen gesammelt haben, Dr. James Kurnan. äußerte sich in folgender Weise: Wir haben natürlich bis jetzt keinen eigentlichen amerikanischen DreyfusFall; doch möchte ich daran erinnern, daß politische und andere Gefangene nicht selten in ganz normaler und natürlicher Weise sich die Gewohnheit aneignen, absolut nicht zu sprechen. Das geschieht oft. weil Kerkermeister oder Andere aus ihnen Aussagen herauZzulocken suchen, welche wahrheitsgetreu oder auch verdreht gegen sie benutzt werden können. Bekanntlich kann aber in gar manchen Fällen aus einer Gewohnheit eine zweite Natur werden, und jene Gewohnheit beherrscht Gefangene oft noch lönge Zeit, nachdem sie ihre einsame Haft verlassen haben. Natürlich kann lange Ein--zelhaft auch allerlei Formen vonWahnsinn hervorrufen und die Verbindung und Ordnung von Gedanken erschweten. Außerdem kann die plötzliche Verbringung eines Gefangenen in eine ande Sphäre leicht eine gewisse zeitweilige Geistes - Verwirrung hervorrufen, welche den Mund verstummen läßt und bis zur völligen Anpassung an die neuen Umgebungen anhält." Andere, wie Dr. Harold N. Moyer. urtheilen viel conservativer und bezweifeln. daß bei lebenslänglicher Einzelhaft das Sprachvermögen verloren gehen könne, w e n n es einmal gründlich erworben sei, oder daß es eine solche Einbuße erleiden könne, die sich nicht in kurzer Zeit überwinden lasse. Ohne Zweifel wird man gut thun, auch in diesem Fall individuelle Unterschiede anzunehmen. Das Denken ist bis zu einem gewissen Grade ein inneres Sprechen, und Solche welche viel an das Denken gewöhnt sind, dürsten auch in der Einsamkeit das Sprachvermögen nicht auf längere Zeit verlieren, wenn nicht Krankheiten, wie Sonnenstich, es ihnen rauben. In dieser Hinsicht ist auch die geistige Regsamkeit so vieler Taubstummen lehrreich! Bei der Kneippanstalt Karspach auf der Strecke der AltkirchPfirter Bahnlinie hat sich neulich ein Unglück ereignet. Der Pfarrer Beltzung und Vikar Lorenz wollten an einer Straßenkreuzung über den Bahnkörper fahren, als ein Güterzug heranbrauste -und das Fuhrwerk zermalmte. Vikar Lorenz blieb todt auf der Stelle mit abgetrenntem Kopf, Pfarrer Beltzung sowie der Kutscher erlitten leichtereVerletzungen. Das Pferd rannte Altkirch zu, wo e eingefangen wurde. Einmüthig wird die Schuld an dem Unglück dem Fehlen einer Barriere an j'nem Bahnüberaana zugeschrieben.
Golfspiel alö Modezerftörer. V Kaum minder mächtig, al der Zweirad . Sport, hat in neuerer Zeit auch der Golf - Spor bei uns in ie sellschasts- und Modebräuche eingegriffen. Dabei war dieser mächtige Einfluß ein ziemlich stiller, und da das Golfspiel trotz seiner großartigenAusdehnung noch immer nicht so vielerlei Schichten der Bevölkerung berührt, wie der Radsport, so haben die nicht direct betheiligten Kreise noch wenig von diesen Einwirkungen vernommen, an denen sie indeß theilweise ein bedeutendes Interesse nehmen dürften! Man höre nur, was aus Eingeweihten - Streifen darüber u. A. mitgetheilt wird: Wer hätte es noch vor Kurzem gedacht, daß das Golfspiel ohne irgend welche prahlerische Ankündigung, ja überhaupt ohne specielle Absicht, bei
unseren Evastöchtern, soweit sie in seinen Wirkungskreis kommen, einen Umschwung hervorbringen wurde, aus welchen alle möglichen Reformer, Ge sundheits - Apostel, Aerzte u. s. w. schon seit vielen Generationen vergeblich hingearbeitet hatten. den Un tergang des C o r s e t t s ? Und doch vollzieht sich diese Entwickelung jetzt unaufhaltsam unter unseren Augen. Freilich ist dieses Mode - Fort, das beinahe für uneinnehmbar galt, noch nicht vollständig gefallen; aber eine weite Bresche ist in dasselbe geschossen. und allem Anschein nach kan es sich nicht mehr lange behaupten, wenn kein Wunder ihm zu Hilfe kommt! Die Sache ist sehr einfach: Die Da me. welche Golf spielt, kann es nicht wohl, so lange sie den Schnürleib trägt. Fischbein und Golf vertragen sich nicht zusammen, trotz der wässerigen Herkunft beider Wörter. Und es scheint wahrlich nicht das Golfspiel zu sein, welches das Kampffeld räumen illUß. Denn offenbar ist das Golfspiel ge kommen, nicht nur um zu bleiben, son dern auch um sich ein immer größeres Gebiet zu erobern. Und es hat noch viele andere Dinge zuwege gebracht, bei beiden Geschlechtern. So hat es z. B. auch die Kranken - Urlaube" in un serer Geschäftswelt bedeutend vermehrt und wahrscheinlich derErweiterung des sommerlichen Feiertage - Systems we scntlichen Vorschub geleistet. Die Fabrikanten der Lawn - Tennis - Spielgeräthe dürften gerade keine Segenswünsche für seinen weiteren Fortschritt haben, ebenso wenig die ZweiräderFabrikanten. Man kann sagen, daß das Golfspiel dem Zwelrad ein blaues Auge gschagen habe; gar viele Radfahrer'begnügen sich jetzt damit, auf ihrem Stahlroß die Golfspielplätze zu erreichen. und dies ist ohne Zweifel eine der Ursachen dafür, daß das Blut der Radlerwelt seit einiger Zeit matter circulirt. Auch noch auf manche andere Jndustrien. an die man im ersten Augenblick gar nicht denkt, hat das Gofspiel mehr oder weniger zerstörend gewirkt. So z. B. auf das Geschält in gewissen Gesichtsverschönerungs - Mitteln. Fleckenbeseitigungs - Wässerchen und dergl. Denn dieselben sind zum guten Theil überflüssig geworden, seit das Golfspiel so viel dazu beitragt, die na türlich rothe, sogar derb rothe, Gestchtsfarbe bei der fashionablen Damenwelt modisch zu machen und die überzarte Haut an Gesicht und Händen außer Credit zu bringen. Der vlxt dergang des Corsetts aber bleibt wohl die mächtigste und erstaunlichste Wir kung dieses Spieles, über welche soaar Reformer und Philosophen frühe rer Jahrhunderte vom Olymp herab lächeln mögen! Daneben ließen sich übrigens noch sonstige, ebenfalls nicht unwichtige Bekleidungs - Einflüsse des Golsspie les aufzählen. U. A. schafft sich das Golf - Mädel breitzehige Jungenschuhe mit niederen Absätzen, an. und vier oder fünf Knöpfe an diesen Schuhen sind gerade genug. Man hat dh beginnende Vorliebe der Damenwelt für lolche ' Schuhe mit Anglo manie- in Verbindung gebracht, ist aber in diesem Fall im Irrthum. Auch hat das Golfspiel den Damenhandschuhen erheblichen Abbruch gethan. Andererseits hat es den ländlichen Sonnenhut der Farmersfrauen zu'neuen Ehren gebracht! Im Allgemeinen ist es der vielbesprochenen Rückkehr zur Natur" recht günstig. Unter die in Frankreich bekanntesten Romane des berühmten Schriftstellers Pierre Loti muß bei Fischer von Island" gezählt werden. Das Original der Hauptfigur des Buches. derFischer Yami, lebte als Fischer in Port Evan und hieß in Wirklichkeit Wilhelm Floury. Der Mte Jungk kannte das Buch Loti's und war wüthend, daß der Dichter ihn zum Schluß seiner Erzählung ertrinken ließ. Nun ist Floury wirklich ertrunken. Er hinterläßt seine in hilflosem Greisenalter stehenden Eltern, die. alle ihre Söhne an die tückische Meeresfluth verlorer baben. C Auf der Kanzel der Me. thodistenkirche zu Vadis bei Glenville, W. Va.. fand man ein Vogelnest mit fünf Eiern, welches aus Blumen von Soldatengräbern hergestellt war. Die Gemeindemitglieder blicken auf den Fund als ein böses Omen und befürchten. daß ihnen großes Unheil droht. Den Jahrestag der Erstürmung der Bastille haben die Iranzosen in Louisville, Ky.. welche dem dortigen Eircle de l'Union franaise" angehören, in solenner Weise gefeiert. Welcher Art diese Gallier" waren, erhellt schon aus ihren Namen, wie Michael Herrmann, Henry Wolf u. s. w. AneinerDosisLauvanum starb das kleine Kind der Frau Allen Nipert in Bincennes, Ind. Die Mutter war nach einem Eircus gegangen und ließ ihr Kind bei ihrer Schwester. Als das Kind ansing, zu schreien, gab man ihm als Beruhigungsmittel" ine Dosis Laudanum, woran es natürlich starb.
Verdoppelung der Sehkraft? Der Mensch gehört nicht zu den Geschöpfen, welche auch am Hinterkopf oder am Rücken mit Augen begabt sind, und wenn er sich auch meistens leicht umwenden kann, so gibt es doch gar manche Fälle, in denen es sehr wün-
schenswerth wäre, daß er die Sehkraft gleichzeitig nach hinten und nach vorne anwenden konnte, oder in denen ihm Rücksicht", ohne Veränderung seiner Haltung, von größerem Werth sein kann, als Vorsicht". In dieser Beziehung hat nun amerikanischer Erfindungsgeist ebenfalls auf künstlichem Weg abgeholfen, oder abzuhelfen gesucht und es ist bereits ein Patent auf eine Vorrichtung ausgestellt worden. dieJedem nach Wunsch solche Ruasicht , ohne Drehung des Kopfes, jederzeit liefern, also seine Sehkraft sozusagen verdoppeln soll, ohne Gefahr der Verleitung zum schielen. Der Erfinder hat seinem Apparat den, etwas schwerfälligen, aber bezeichnenden Namen Port-Visual Reflector" gegeben, und letzterer besieht aus einer Gruppirung von Spiegeln, die sich ganz nach Bedürfniß in verschiedener Weise anpassen lassen und die Person, welche sie trägt, in Stand setzen, zeden Augenblick ohne Umwen den des Kopfes Alles, was hinter ihrem Rücken vorgeht, wenigstens auf r si- w eine gewlue Entfernung, wayrzuneymen. somit also ihren Gesichts kreis überhaupt erst zu einem vollständigen Kreis zu machen (in der Richtung lhrer Bewegung.) Es gibt allerlei Berufe und Verrich tungen. in denen eine solche Erfindung, nxnn sie wirklich einen allgemeinen practischen Werth hat. sich als sehr nutzlich erweisen kann. Dahin gehören u. A. alle Arten von Reitern und Fahrern in größerem oder geringerem Maße die ganze edle Jockey-Zunst, die radelnde und die rudernde Welt. Und es wäre leicht möglich, daß dieser Reflector auch in manche militärische Dienstverrichtungen Eingang fände. Je nachdem, kann der Apparat auf verschiedeneArt angebracht werden. jsür Jockeys z. B. soll er am Rahmen einer großen Brille befestigt werden, welche übrigens nicht mit vergrößernden Gläsern versehen ist; vielmehr sollen die letzteren lediglich zum Schutz der Augen gegen den Schmutz dienen, welcher durch die Füße der dahinfliegenden Pferde in die Höhe geschleudert werden mag. Richtig angebracht, sollen solche Reflector-Spiegelchen die ganze Weite einer Rennbahn auf 100 Sards (oder 300 Fuß) nach rückwärts vollkommen klar zeigen. Radfahrer und Ruderer brauchen natürlich unter normalen Umständen jene Schutzbrille nicht, und für sie ist eine besondere Vorrichtung hergestellt und patentirt worden, die es ermöglicht, den Apparat unmittelbar an einem leichten Kopsband anzubringen und immerdar in derselben Stellung gegenüber den Augen zu rrhalten. Schließlich mag noch bemerkt sein, daß der ganze Apparat klein und leicht ist. Die ZNode. In der Modechronik deS Jahres 1899 dürfte das Thema der Formen bald erschöpft sein, während die Besprechung der Garnituren, unter denen die für den Fabrikanten goldene Zeit der Spitzen-Mode besonders hervorzuheben ist, einen breiten Raum beansprucht. Spitzen in den reizvollsten Spielarten ihrer luftigen Gewebe durchziehen in Wellenlinien oder Zackenformen die Taillen und Röcke der Kleider, wenn nicht die hypermoderne Richtung der nach vorgezeichnetem Muster zu incrustirenden Spitzen, welche den Stoff des Kleides mit ihren Kreuz- und Querlinien unnachsichtlich in unzählige Theile zerlegen, den Vorzug erhält. Bei den vollständig auf Tüll applicirten Spitzenkleidern gilt es als unumstößliche Bedingung, die moderne Form ohne sichtbare Naht, deren doppelte Stoffränder auf dem seidenen Unterkleid hervortreten würden, herzustellen. In den leichten Hochsommer!!chen Toiletten aus Batist. Jakonet oder Gaze vermittelt diese Spitzenpassion die graziösesten Garnituren, deren Mannigfaltigkeit die Phantasie unserer Modisten zu unaufhörlich wechselnden Ideen anregt. Die mit Vorliebe angewendete Verzierung schmaler Säumchen an der blusenartigen Taille und dem ohne jede Ausschmückung oft sehr dürftig erscheinenden, anschließenden Aermel der Waschkleider gewinnt durch die Liliputspitze (dentelie nai nes), welche jedes dieser Säumchen begrenzt, einen erhöhten Reiz. Besonderö elegant wirkt der in etwa einen Zoll breiten Zwischenräumen mit schmalen Langssaumen und gleichem Spitzenansatz garnirte Volant en for me, der dem einfachsten Waschkleide das Gepräge moderner Eleganz verleiht. Cremefarbene Spitzen-Aplica-tionen inRosetten- oder stilisirten Blumenformen, welche auch fleißige Hände mit ötlfe von Gmmpen und Hakelar-
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vii viv t uu uuvii. vvuiiiwuu vitivti hübschen Esft aus den nach wie wi beliebten blauen Waschkleidern. I Für die hochsommerlichen Umhänge kommt kaum noch ein anderes Mate rial in Frage als die Alles beherrschende Spitze, die den sich gleichen Ur sprungs rühmenden pelerinenartigen Tullfond mit ihrem üppigen Volant gefältel und Rüschen deckt, außerdem aber in langen, bi zum Kme reichen den Echarpes von der Halsgarnitur herabfällt. Line ebenso reiche als originelle Verzierung schwarzer SpitzenConfections bilden handgroße Blätter aus sich schuppenartig deckenden Flittern. deren Mittelpunkt eine Edelstein Imitation: Rubin, Smaragd oder Straß bildet. Die Farbe der Steine wiederholt sich in schmalen Bandschlingen zwischen den Spitzen und cröplisse Plisses der hohen Halsgarnitur. Weiße Tull-Consectlons. mit schwarzen Spitzen und verschiedenfarbig schillernden Flitterstickereien überdeckt, fei ern ihre Siege am Meeresstrande und in den für Eleganz so zugänglichen Luxusbädern. Da Charakteristische der heutigen Mode bilden die unzähligen Nebensächllchfeiten mit ihrem complicirten und doch so wirkungsvollen Durcheinander von Stoffen und Farben, mit denen augenblicklich die großten Erfolae erzielt werden. Die kleidsamen, gleich einer Krone auf dem 5aupte ruhenden Toques formt die geniale Modistin aus Schleiergeweben. Blumentuffs, glitzernden Agraffen und Bandern, wahrend die für imposante Gestalten bevorziugte Marie Luise-Form mit ihrer hochstehenden, das Gesicht gleich einer Aureole umrahmenden Krempe mit eingekräuster Gaze und einem auf dem Scheitelhaar ruhenden, oder sich über die Krempe neigenden Blumenzweig garnict wird. Den aufragenden Kopftheil umwinden sich kreuzende schmale Bänder, welche als Kinnschleife enden; hochstehende Schleifen, oder 4 Straußfedern in willkürlich, fallendem Arrangement vollenden die eigenartige. aparte Garnitur. Turbanartig die Krempe einer Kapoteform umwindende Spitzendraperien, die seitlich von einem Blumenzweig gehoben und von Reihersedern überragt, eine der kleidsamsten Kopfzierden bilden, werden mit Chlffonschleifen, glitzernden Flitterflügeln oder langen, sich auf das Haar legenden Straußfedern varnrt. Von unseren Abbildungen veranschaulicht die erste eine elegante Blusentaille mit Hut. Der zu der Taille verwendete, weiße Taffet ist hinten und . . tf. i vorn zu oelven seilen in oiagonaie doppelte Streifen geschnitten, die schräg ineinander laufen. Diese Strelfen umschließen hinten einen schmalen Einlaß aus Gaze mit gelblicher GmPÜreauflage und enden oben unter gleichen Passentheilen, denen sich vorn ein Einsatz aus plissirter Gaze mit Stehkragen anschließt. Ueber den Gazeeinsatz legen sich schmale Spitzentheile; den vordern Rand der Taffettheile begrenzt eine weiße Grelotbordüre. Die Aermel sind mit Gaze und Tüll bedeckt und haben aus Streifen bestehende Epauleiten, am Handgelenk Gazekräuschen. Der Hut aus Bastgeflecht ist mit Straußfedern und unterhalb der Krempe mit rosa Rosen garnirt. Die zweite Abbildung zeigt eine sehr neue und geschmackvolle Toilette aus weißem Foulard mit mattgrünen, verschwimmenden Karos und Punkten m't einem von der Mode wieder mehr begünstigten, leicht gerafften Rock, der im Gegensatz zu den bis jetzt getragenen, oben ganz faltenlosen Röcken auch für stärkere Figuren kleidsam erscheint. Ihn garniren dreimal tunikaartig, sowie einmal am untern Rande mit einer grünen Brise aufgesetzte, bogenförmig ausgeschnittene und mit schmaler Valenciennesspitze begrenzte Streifen aus weißem, in Säumchen genähtem Tafsei. Diese Garnitur wiederholt sich auf den Aermeln und der sich born leicht kreuzenden Blusentaille, deren herzförmigen Ausschnitt ein Latz nebst Stehkragen von eingekräustem. weikem Chiffon mit Spitzenrüsche süllt. Den großen Kragen von weißem, in Säum gen genahtem Tasfet begrenzt eine venbcrdüre und eine breitere Spi-
lbenstisur, die ssch texn fcü.'ctxic am
r L .. Zch ub b,z zu dem grumn. Wen, i sllzze vezelul, nm lunueii uuuui uci sehenen Vandgürtel hinabzieht, j An dem aparten Kleide aus sand farbener, glanzreicher Alpaka. Figur 3, b'ühtn schmale, gleichfarbige Taffetstreifen eine ebenso einfache wie sein wirkende Garnitur. Sie umgeben tua'.kaartig den vorn seitlich geschlossenen, oben faltenlosen Rock mld zieren mehrmals gesetzt das Phantasie-Bolerojäck-chen, das vcrn und hinten zwei runde Patten bildet und sich auf den Schultern zu eckigen Epauletteiz gestaltet. Der hohe, stch dem Jäckchen anschließende, geschweifte Kragen läßt vorn einen Stehkragen aus gelblicher Guivtiic frei, der wie die Blusentaille aus gleicher Spitze mit rother Seide unterlegt ist; vorn am Schluß befindet si. ein TafsetpliNe. Die Aermel au Alpaka sind unten mit Taffetstreifeil besetzt. Mattlila Etamine, gelblicher, mit weißem Taffet unterlegter Guipürstoss. sowie gleiche Einsätze sind zu dem hub schen. für jugendliche Gestalten geeig neten Kleide. Figur 4, verwendet. Die unken geschlitzten Aermel sind oben in gleicher Weise wie die Passe und der Stehkragen mit Taffet und Guipüre bekleidet; den obernRand des aus Eta mine angefertigten, an der linken Seite geschlossenen Kleides zieren vorn und hinten in gleicher Weise angebrachte Einsätze. Weißer Batist ist zu dem aus Rock und Taille bestehenden Kleid. Figur 5, verwendet. Den herzförmigen Ausschnitt der Taille begrenzt ein zackenförmlg ausgeschnittener, mit Spitzenapplikation gezierter Kragen, der vorn am seitlichen Schluß unter einer Bandrosette endet.von der aus sich ein Bandende mit einer zweiten, tiefer besmdllchen Rosette verbindet. Den Aus schnitt süllt ein Spitzenvolant und -Applikation. Der Gürtel besteht aus Seidenband. Ncueö aus Natur und Heilkunde. Malaria - Impfung. Eine neue Jmpfkur gegen die Malaria hat auf Grund der Berichte das Vertrauen des britischen Kriegsministeriums in solchem Maße gewonnen, daft von den Mannschaften der nach Natal zu entsendenden Artillerie alle. die sich dazu meldeten, mit dem Serum geimpft wurden. Nach 36stündiger Erkrankung unter den Symptomen einer leichten Malaria bei körperlichen Schmerzen und Kopfweh, trat bei sämmtlichen Candidaten (zwei Drittel aller Truppen) die vollständige Erholung ein. und man hofft, daß jetzt 'ein wirksamer Schutz gegen die Malaria vorhanden ist. Zum Studium der Jmmun i t ä t. Eine neue Art bakkrientödtender Stoffe oder wenigstens eine neue Art derGewinnung solcher wird durch einen wicktiaen Beitraa Äum Studium der Immunität" durch Emmerich und Loew in der Zeitschrift sur Hygiene erwiesen. Wie Jedermann weiß, besteht die heutige Bekämpfung ansteckender Krankheiten in erster Linie in der Gewinnung von Serum oder Heilblut aus solchen Thieren, die durch allmälig gesteigerte Impfung gegen die betrefsende Krankheit widerstandsfähig gemacht worden sind. Dieses Bersayren. so aünstiae Erfolge es in einigen Krankheiten, ganz besonders gegen die Diphtherltls gezeitigt hat. ist doch recyt umständlich und lanawieria: es veraehen Wochen darüber, bis das betref-j sende Thier die Jmpfzeit überstanden hat und wirksames Heilblut zu liefern vermag. Emmerich und Loew haben es nun in einzelnen Fällen verstanden. aus der Bakterienbrut direkt einen Stoff auszuscheiden, der selbst bakterientödtende Eigenschaften besitzt. Die beiden Forscher erhielten zunächst aus den Culturen des acillus Pyoceaneus" eine chemische Verbindung, die skck als ein wirZsames Mittel aeaen Milzbrand erwies. Wenn dieser Bakteriensaft auf Thiere geimpft wurde, die vorher mit einer tödtlichen Dosis von Milzbrandkeimen angesteckt waren.
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irnncii Von zu viel Arbeit und Vergnügungen im Freien kühlen wir uns zu rasch ab, und als Resultat leiken wir an
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"Almost with iheregularity of clock-worl," saiJ tbeeditorof a New York trad paptr, hen reüting bi expericocc with ,,,,,,,.
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I usd to feel at boul n o'dock that soraethin; had gerne wrong with ray brealtfast. s,;ecia ly was thu true if I had had a res'less n:ght, as you know u not an unon;niun thin with head-workers. My stomach, ' continued he, "is uniler the Standard as to strennth and it used to set-m at ihoe t.ati t i act only indifferently and Rometimes to p vra stop work. Clonds woutd come before my vision and then aslight nausea would be feit. Vtarsof that sortof thinif had mademe k the symp'omsas wellas I knov my name. but since I learneri about RipansTabulc l have practlca lyovenoroe thediffkulty and it is not ofteti that any one gets as enthusi istic over anythir.g as I do over them. Nowadjys, wheaever I reconize the old familiär Symptom, DOWN GOES ONE OF THE BLESSID LITTLE CONCENTRATED BOONS. And in a se.v minutes the visual clouds lift, discomfott pas-e away, my stomach f pparently res imes itsoprraii ns and at half past 12 or 1 o'clck I go out far my usual rather hearty lnncheon -al! in deliifhtfu! contrast with my fonr.er practica ly ruiaed afternovins wh ch I used vainly to seck to escape by fatiuand various doses.''
10 wurde die Wirkung oer letzteren bö)lig aufgehoben und die Thiere blieben gesund. Und nicht nur dies gelang sondern es war auch möglich. dieThiere vorher gegen eine Ansteckung mit Milzbrand widerstandskräftig zu machen, wenn man sie mit jenem Bakteriensaft impfte. Dem wirksamen Stoffe selbst ist der etwas umständliche Name Pyocyanas Jmmunproteidin" gegeben worden: die Mittel zu seiner Bereitung entsprechen noch nicht allen Ansprüchen, werden aber wahrscheinlich in nicht langer Zeit weiter vervoU kommnet werden. Es scheint sich um eine Entdeckung von recht bedeutender Tragweite zu handeln, da das fraglich..' Enzym eine zerstörende Wirkung auch gegenüber den Bannen des Typhus der Diphtherie und der Pest gezeig hat. Merkwürdigerweise ist eine Wirkung unter Ausschluß der Luft am stärksten. Sehr günstig ist auch seine wunderbare zZahlgkelt, die baktenen tödtenden Eigenschaften unter sehr hohen Temperaturen beizubehalten. Die nützliche Wirkung wurde mcht im Genngsten beeinträchtigt, wenn de? Stoff anderthalb Stunden lang einer Hitze von 98z Grad G. ausgesetzt worden war. Wenn der so beschrittene Weg weiter verfolgt werden kann, so wird man dadurch vielleicht zu einem Wendepunkte in der Behandluna und der Borbeugung aller ansteckenden Krankheiten gelangen, denn es ist durchaus anzunehmen, daß auch andere krank heiterregende Keime unter geeigneter Behandlung ähnliche Heilstoffe aussendern. Es kommt nur darauf an. das Enzym solcher Keime in möglichst rei nem Zustande zu erhalten und es dann in den menschlichen, bezw. thierischen Korper in einer die Gesundheit nicht schädigenden Weise einzuführen. Sollen Fettleibige radeln? Diese Frage behandelt Professor H. Kisch in einer Fachzeitschrift. Analog dem Bergsteigen ist das Nadsahren eine mit besonderen Umstanden verknüpfte Art der Bewegung, bei der mehrere Momente dazu beitragen, an das Herz erhöhte Ansprüche zu stellen. solche speziell das Herz anstrengende Einflüsse sind: Die Hemmung der Athemexcursionen durch das Vornüberneigen des Oberkörpers, die Wirkung der Vauchpresse mit der daraus folqenden Compression der Bauchschlagaber, die Arbeit zur Ueberwindung deS Luftwiderstandes, die stete Psychische Erregung bei Führung des Rades und Ausweichen von Hindernissen. Da jedoch einer derartig gesteigerten Jnanspruchnahme der Herzthätigkeit die Fettleibigen in einer großen Zahl von wallen nicht gewachsen erscheinen, kommt Prof. Kisch zu dem Schluß, daß nur bei Personen mit Mastfettherzen mäßigen Grades, namentlich bei lugendlichen Individuen, sowie solchen Fettleibigen, die an eine ruhige beschaullche Lebenswelse aewöbnt sind, das Radfahren von Nutzen ist und zwar als eine Art Bewegungs - Therapie zur Uebung der Gesammtmuskulatur und zur systematischen Gewöhnung des Herzmuskels an eine größere Arbeitsleistung Ein Pfiffiger. Zacharius Hieronimus Götze, wohlbestallier" Diur nist, unterschreibt jedes von ihm vrrfer, tigte Schriftstück mit seinem vollen Namen: Zacharias Hieronimus Götze. Sein Chef, dem dies Zeitverluß scheint, fordert ihn auf seinen langen Namen men abzukürzen. Wie der Diurnist ab kürzte: ZacharlaS HieronymuS Stf fec
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CSs f) f) f7 Q 5ttNo!)8 (IM sichere Heilung. mi les M ?0HU,. "?ks Les, Level Uouts'' TOr -y w NpW 11W Xit X yJl XV. Double Daily Service. Wagner Sleeping Cars. Dining Cars. I. g. Jngslls. Präsident. O. MeCormtck. Berhrsdirektor. Warren Lynch, fft. Eknl. Paff. & rtckt gt. S. M.Bronfon. . G.P. A. Cinemnati Zöge ! C.H.&D.IML Abfahrt Ikldianapoliö ?fahrt 85Bm , 8 05 . I 4LB m . i 4Sim , 4 45im w 7 oorn Ankunft Cincinnati nkunfr 7LCVm !! SS B m ., UMm m 6 mim , 7 45Nm 10 mim Tayton Züge. (5. H. & D. N. N. Abfahrt Ankunft Indianapolis Dayton Abfahrt 8 05m nkunft livsxm m n m '10 4SVM , 2 2SÄiM 'USJlm m ÄÄim 4 45m 7 52Älm 7 OO'Jim m 11 ooj.m Toledo & Detroit Züge. C. II. k D. R. R. Abfahrt An tun t Ankunfl Jnd'PIS : Toledo : Detroit dfahrt10 4!m Ank'ft '6 4?!m nk't '340V'm . iwnm. 4 0SLM !Löu: ) Ausgenommen Sonntag. Ticket-Offien : Union Station und No. 25 West Washington Straße. Ecke vornan. Die populäre .',;m 1... ist die dee t'inie nach O Iri I 0 A G- , Vier Züge! Verlassen Jndtanapolt I 7 0LZ'm 11 5SM i'S LSNm lili Nachts nkuft in Tlztcazs jj : 002711 ! 40 81b SL5 Abends 7SZBM 7 55BM 4S7M Z2g treffe hier ein... $ SOBm ) 2 iOiSlm Täglich aukgen Sonntag. Die neuesten verbefferten Vestibüle Wngen, Wngner Schlfu?ngen elegante Parlor Wagen und Sßwagen. Lokal'Schiafrvaaev t 9ldtaal, 8 80Ubendberett. eago 2 4S ioreen,. ann jeder oii huiv ou Vene ocnuKi weroen st r an - n trrx . M. Ticket'Ossices Union Vabnhvs, rZaffau o wen ua, oiTinioti tr ai c tn ve. aynizss und ti. ViraLi. ffrankJ. Reed. enl. Pass. gent. DZ.V. Vk cB v e t. Vtce.Prös. und Senk. Mgr. . v. a vuwtii, 4.raTncu;canooei. e 0. O. a tj t e x. Dift. Pafi. atet. Sjyüii t.ch mny tTly fitrl:ivnl 'rr.ii , I bcr , ho un rd ul rite, ml after in.truction, will work induttKoui' A YEAII I inrt-rt. t,l M-ft Isurhi tbair.tra to-ahtiM.whrrv.rrtbcT li I m-!l' airn.u. hn tA rM TLiM IkMkui lt.. 1 i -. tb wtaaUaarnployai.nt.bicb yuu on nn tbatamounC aonT ror in nirit MicceHnii u C-. Eally tud quickl iMrnad. 1 dMira bat ob work w from each dittrict i.r county. j b. mlraady la(lll and prorlded with inplorneot l.rr
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