Indiana Tribüne, Volume 22, Number 320, Indianapolis, Marion County, 8 August 1899 — Page 1
v- ; ; . - ' , v k - ' X -V: "27, A r x M vo O V A A f l. &ixM y w y w ,A Lj a WJ vw Lir SVi 3. Osflce : No. 18 Süd Alabama Strahe. Telephon 1171. Indianapolis. Zndiana Dienstag, öen 8 August 1899. Jahrgang SS. No. 320
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.1-? roilieis, Editorielles. Zn New Jork hat ein Doktor eine Puppe angefertigt, an dieselbe einen Zettel geheftet, auf dem geschrieben stand: William Waldors Astor, der Venäther" und hat dann die Puppe öffentlich verbrannt. Der Mann glaubt dabei gewiß als guter Vatriot gehandelt zu haben und viele werden ihm sicherlich Recht geben, ohne zu bedenken, daß das Versahren doch ganz gottstrüflich dumm ist. Wenn daS Ausgeben der LandeSangehöngkeit ein Verbrechen ist, dann find ja sämmtliche Eingewanderte in unserem Lnde Verbrecher und die Anderen sind Nachkommen von Verbrechern. Oder sollte bloß daS Auf. geben der amerikanischen LandeSangeHörigkeit etwaö so Schreckliches sein ? Ein solcher Standpunkt stünde doch wahrlich mit allen Gesetzen der Logik n Widerspruch. Nehmen wir nun an, eö fiele irgend einem armen Teufel ein, auS irgend einem Grunde auszuwandern und Bürger eines anderen Landes zu werden. Kein Mensch würde sich darum ümmern. Gewiß ist dieser Fall schon mehrmals, vielleicht sogar schon sehr oft vorgekommen und kein Mensch hat sich darum gekümmert. Aber Astor ist vielfacher Millionär, darin liegt beö PudelS Kern. DaS amerikanische Gemüth fühlt sich verletzt, weil ein Milionär ein anderes Volk dem unseren vorzieht, es schätzt den Millionär höher. alS Andere. 3n der Entrüstung über die Handlungsweise AstorS liegt nichts weiter als Anbetung deS MammonS. Auch noch auS einem anderen Grunde st die Entrüstung über Astor höchst unangebracht. Der Mann hat einfach den Muth, daS zu thun, was Andere seines Gleichen ebenfalls gerne thun möchten, wozu sie aber den Muth nicht finden können. Viele sind auch durch geschäftliche Interessen daran verhindert. Die AstorS haben ihr Riesen, vermögen in rundeigenthum angelegt und sie können ihr Einkommen ohne Einbuße verzehren, einerlei, wo sie sich aufhalten. & ES ist etwaS ganz SelbstverständlicheS, daß bei der Ansammlung von Riesenvermögen, wie sie in unserer Zeit vorkommt, republikanische Ein. schhtit und republikanische Gleichheit verschwinden müssen. WaS aber Letztere betrifft, fo geht unseren SnobS das Verschwinden nicht schnell genug. Theoretisch besteht ja die Gleichheit noch immer und Tradition und staat liche Einrichtung gestatten noch nicht die äußeren Formen der Ungleichheit, wie z. B. Titel, Orden, Privilegien aus hohe Staatöämter, Prunk-Uni-formen und dergl. Monarchische Ein richtungen gestatten größere Entfernungen zwischen Hoch- und Niedrigge stellten und die Gleichheitsflegelei eri flirt da nicht. Unsere SnobS ziehen deshalb die Monarchie vor. Astor hat, wie eS heißt, Aussicht, bald Lord zu werden. In Ermangelung solcher Aussichten suchen sich andere SnobS wenigstens adelige Schwiegersöhne für ihre Töchter auS. Wir geben gerne zu, daß die Adelsatmosphäre eine angenehmere ist, alS die Krämer- und Äörsenjobber-At moshäre, aber. . . . Bor vielen Iahren brachte der derstorbene Keppler im Puck" einen
Karten, die an einem Sylvester.Abend im prunkvollen Salon versammelte Gesellschaft eineS Theiles unserer oberen Vierhundert" darstellend. Und einer der Anwesenden erhebt daS GlaS
und spricht die Worte : Wenn jetzt mein Wunsch in Erfüllung ginge, möchte ich, daß hier unsere Altvorderen erschienen, damit sie sehen könnten, wie herrlich weit wir eö gebracht." Und siehe da, auS dem Halbdunkel des getäfelten Salon-Hintergrundes treten plötzlich die Gestalten dieser Altvorderen hervor: ein versoffenes irischeS Paar, ein schottischer Dudelsackpfeiser, ein englischer Thunichtgut, ein Rastelbinder, ein Peddler und Andere mehr dieses KaliberS. Voller Entsetzen erhebt sich die Gesellschaft und flüchtet nach allen Seiten. ES schaudert ihr vor ihrem Ursprung. m , Diiis)linid)iiss)lrii Wetterbericht. Im Allgemeinen wolkiges Wetter und Regenschauer heute Nacht und Mittwoch. Höchste Temperatur inner, halb der letzten 24 Stunden 80 Grad, niedrigste 64 Grad. Schissel'S Badeanstalt-Tempera-ur 86 Grad. Die Truppen f ü r diePhilip v i n e n. Washington, 7. Aug. Nach einer Aufstellung deS Kriegsdepartementö werden am 22. Oktober 44.000 Mann auf den Philippinen oder auf dem Wege dahin sein, und alle werden kann den Archipel erreichen, ehe die rockene3ahreözeit beginnt. Die noch abzusendenden Truppen sind: 10 RegimenterFreiwillige.in derGesammtstärke von 13.090 Mann, die Rekruten für die auf den Philippinen gebildeten neuen Regimenter, 1900 Mann Rekruten für die regulären Regimenter, 3500 Mann, acht Troops Kavallerie, 955 Mann, 400 Mann Marinetruppen. Von morgen an werden von der pacisischen Küste bis zum 2. Oktober 17 Transportschiffe abgehen, welche im Ganzen 17,870 Mann und 93 Ossijiere aufnehmen und somit fast die gesammten Truppen an ihren BestimmungSort befördern können. Arbeiterpartei. N e w A o r k, 7. Aug. Einem Aufrufe der Central Federated Union zufolge fanden sich heute 211 Delegaten zu einer Versammlung ein, welche den Zweck hatte, eine Arbeiterpartei zu gründen und eine permanente Organisation zu schassen. Mit großer Mehrheit wurde dieses beschlossen. - Explosion in Wabash, Ind. Wabash. Ind., 7. August. Die GaSsabrik der Logankport & Wabash Valley Gas Eo. wurde heute Nachmittag um 5 Uhr durch eine ungeheure i?zplofion zerstört. Der Superintendent Courter und dessen Assistent Duncan Edwards hatten gerade das Bassin mit Alcium Carbid und Wasser gefüllt, woraus daS Acethlen - GaS hergestellt wird, und Courter war vor die Thüre gegangen, als Edwards eine unheimliche Bewegung in dem Wasser beobachtete und daS Wasser abstellte. Plötzlich schlug eine gewaltige Flamme von 80 Fuß Höhe biS zum Dache em por und dann stürzten Dach und Wände zu einem großen TrümmerHaufen zusammen, so daß nicht ein Stein auf dem anderen blieb. Die Fabrik war vor nicht ganz einem Jahre angelegt worden und sie war die erste, welche für die Beleuchtung eine? ganzen Stadt benutzt wurde. Viele Fensterscheiben wurden in der Umgebung zerbrochen, und Edwards wurde von den Trümmern verschüttet, aber nicht schwer verletzt. Dex pekuniäre Schaden ist groß und die Stadt liegt im Dunkeln, bis eine neue Fabrik ge baut ist. Kriegssekretär R o o t. Plattsburg, N.J., 7. August. Der neue Kriegssekretär Noot traf hier heute aus der Rückreise auS New Sork nach Washington ein und hatte mit dem Präsidenten eine lange Unterredung. Wie er sagt, war dieS die erste Besprechung, welche er seit seinem Amtsantritt mit dem Präsidenten hatte und eS ist soviel zu besprechen, daß Herr Root auch morgen hier noch blei den wird, um eine weitere Conferenz mit Herrn McKinley abzuhalten.
Conflikt in Spanien. Madrid. 7. Aug. Ernste Ruhestörungen sind in Castlllon voraekommen. Feindlicke Banden von Katholiken und Freidenkern lieferten sich ge-
stern vor einer Kirche ein Gefecht und mehrere Personen, barunter ein Priester, wurden verwundet. Die spanischen Gefangenen Madrid. 7. Aug. ES wird hier behauptet, daß die Filipinos für die Freigabe der in ihren Händ:n befind lichen Spanier die Summe von 57,000, 000 fordern. EineFriedenSkapelle. H a a g, 7. August Die amerikani schen Delegaten zur verflossenen Frie den - Conferenz haben seitens der Ver. Staaten sich erboten, neben der englischen Kirche eine Friedenökapelle zu errichten, in welcher ein Gedenkstein an die Conferenz erinnern soll. Die Offerte ist mit Dank angenommen worden. Admiral D e w e y. Neapel, 7. August. Admiral Dewey weigert sich entschieden, sich über die Operationen auf den Philippinen und seine Beziehungen zu dem deutschen Geschwader zu äußern. Am Samstag wird die Olympia nach Livorno uno fpaker nacy enua ooer Nizza gehen. Heute Abend gab dem Gast der Vice-Admiral GonzaleS ein Bankett, an welchem auch die Mitglieder der amertkanlschen Botschaft in Rom theilnahmen. London, 7. Aug. Der Correpondent der Daily Mail in Rom sagt, 'Admiral Dewey werde am Mittwoch nach Rom kommen und habe eine Audien; beim Papst nachgesucht. Derelbe Korrespondent will auch wissen, daß Dewey London besuchen wird, he er nach den Ver. Staaten zurückkehrt. Der DreysuS - Prozeß. Paris, 8. Aug. DaS Militärgeeicht, vor welchem Dreyfuö prozefsirt wird, hat nach Beendigung deS Verhörö deS Angeklagten eine Sitzung binter geschlossenen Thüren begonnen, um die geheimen Akten zu studiren. Die öffentlichen Gerichtssitzungen werden wahrscheinlich erst am Samstag wieder beginnen. Die Verhandlungen sinden im Konzertsaal deS LyceumS statt, und der Gerichtshof nimmt die Bühne ein. DreyfuS trug eine ganz neue Uniform. Seine Persönlichkeit ist in keiner Beziehung mehr das, waö sie vor fünf Jahren, die fünf Jahre lange dauernde schändliche Behandlung auf der Teufelöinsel ist nicht ohne Einfluß auf ihn geblieben. Er sieht bleich auS und sein röthlicheö Haar ist ergraut. DaS Verhör" deS Angeklagten, daS nach mehrstündigen vorbereitenden Verhandlungen stattfand, ergab nichts Belastendes für diesen. Mehrere Zeugen antworteten nicht beim Namensaufruf, auch Esterhazy war abwesend. Der Gerichtshof beschloß dennoch voranzugehen. Der Vorsitzende, Oberst Iouarst, macht im Ganzen einen guten Eindruck, trotzdem er sich dem Angeklagten gegenüber in seiner Weise freundlich zeigt. Dreyfuö erklärte während deS VerHSrS mehrmals energisch seine Unschuld. 3n den Präliminarien gab er sein Alter mit 39 Iahren an.
In Bezug auf die einzelnen im Bor- 5in L?e? P1 " w ... ' . . xi tn A a er. macht es der Poln recht de"au angeführten Dokumente machte sr. sich seiner Person zu Versichern DreysuS Aussagen, welche zeigten, d ihn ins Gefängniß abzuführen, daß er über den Inhalt dieser Doku-' um dort seine sechs Monate wegen seimente gar nicht unterrichtet war. EineS ' ner Betheiligung an den Kundgebunder Dokumente be,oa ck auf Kanone gen von Bonfarik abzusitzen. Letzthin
120 und Dreyfuö erklärte von derselben nichts zu wissen. Betreffs deS Dokumentes in Bezug auf Mobilifirung erklärte DreysuS, nie einen MobilisirungSplan in Händen gehabt zu haben. Aehnlich verhielt eö sich mit den anderen Dokumenten. Charakteristisch ist folgender Theil deö Verhörs: Sti . kn K Mis:tZ.sF,..s. sI7. 1 . . " inii iumh ivuii. Ä. r t t v mYt-tr t S 9cf8t hab. d,. Elkasstt s...n ai ajcuicjc gmauwcr oenn tS Franzosen. A. : Ich habe daS niemals gesagt. Fr. : WaS haben Sie betreffs der schlechten Note zu sagen, die Ihnen ein gewisser General gab ? A. x Er sagte, er wolle keine Juden im Generalstab.
Fr. : Sie schreiben die schlechte Note Ihrer Religion zu ? A. : Ja. Fr. : WaS thaten Sie in 1892 in Mühlhausen ? A. : Ich ging dreimal dahin über
Basel ohne Paß. Nachdem ich in meinem Hause angekommen war, ging ich nicht mehr auS. Fr.: Waren Sie bei den deutschen Manövern ? A. : Nein. Fr. : Haben Sie mit deutschen Ofsizieren gesprochen ? A. : Ich stelle eö entschieden in Abrede. Fr. : Gingen Sie in 1894 nach Brüssel? A. : Nein. Fr. : Ein Zeuge sagt Sie gingen. A. : ES ist falsch. DreysuS sagte ferner, daß er weder Paty de Clam, noch Henry, noch Esterhazy kannte. Daß er jemals dem Hauptmann Lebrun Renault gegenüber ein Geständniß abgelegt, leugnete er entschieden und emphatisch rief er auö : ES ist schändlich einen Unschuldigen zu verurtheilen. Ich habe nie etwaS gestarken. Der Vorfitzende benahm sich sehr strenge, mehrfach sogar brutal. Viele glauben jedoch, daß er es gar nicht so meine und daß er bloß den Gegnern DreysuS' keine Gelegenheit geben wolle, ihn der Milde zu beschuldigen. SchissS-Nachrichten. Angekommen in : New Sork: Anchoria" von Glasgow; Spaarndam" von Rotterdam. H a v r e : La GaScogne" von New Sork. allerlei. Beim 7l u'Z bessern eines Bat?npos:wac,cns in Middleton. N. ?)- wurde vor einigen Tagen unter den aufger'.sien'n Dielen ein Brief gefunden. der an Robert Cunningham. ffranklin Jron Works, Oneida County, adressirt war. Der Brief enthielt eine Pensionsanweisung im Betrage von $24, die von der Pensionsagentur der Ber. Staaten zu Buffalo ausgefertigt werden war. Der Umschlag de! Briefes truq den Poststempel ,.18. De cember 1888". Wohl wenige Kirchen erfreuen sich einer solch großen Anzahl alter Mitglieder wie die East Main St. Z?riends" in Richmond. Ind. Zwölf der Mitglieder sind über 80 Jahre alt. Dieselben sind: Elizabeth Hopkins. 93; Amos Stuart. 91; Jonathan Roberts. 91; Benjamin Moorman. 90; Hannah Strattan. 90; Walter T. Carpenter. 89; Frau Walter T. Carpenter. 88; David Nordyke. 83; John Henley, 83; Clayton Hunt. 84; Rev. Daniel Hill, 81; Charles Hill. 81. AufderCrystalBook Farm bei Monticello. N. I., sind die großen Scheunen des Armenaufsehers Andrew McCullough in Flammen aufgegangen und zwei Söhne McCullough's. Eddie und Fred, im Alter von drei. resp, fünf Jahren, fanden ihren Tod in den Flammen. Das Feuer entstand wahrscheinlich dadurch, daß die Kinder in den Scheunen mit Streichhölzern spielten. Die Mutter der Kinder entdeckte das Feuer erst, als es zur Rettung ih rer Söhne zu spät war. Die Leimen der Letzteren wurden erst um 6 Uhr Abends aufgefunden. Die Scheunen waren mit Heu, Stroh. Wagen und landwirthschaftlichen Gerathen gefüllt. Bor Kurzem war schon emmal am Dache derScheune Feuer ausgebrochen; dasselbe wurde aber durch die Geistesgeaenwart der Frau McCullough erstickt. Der Antisemit An tont, t l .- . i r. " i . ii r c3 : 3 warf er sich von dem Postdampfer. der ihn von Marseille nach Algier zurückführte, ins Wasser, als er Polizisten im Hafen erblickte, die ihn erwarteten, und schwamm ans Land, ohne von ihnen gefaßt werden zu können. Seitdem suchte man vergeblich nach ihm. Dieser Tage nun wurde er. während er ruhig vor einem Caf6 in Algier saß, von einem Polizei - Commissär erkannt und sofort festgenommen. Als man Antoni aber im Wagen aus dem Wachtlokale . ... - n c, . r . nach dem Gefängniß Barberusse . lntlt derselbe orln-wie-derum seinen Wächtern und eilte dem Hafen zu. Dort warf er sich wieder ins Wasser und nun entspcvin sich ein förmlicherKampf zwischen ihm und den Beamten, die ihm in Booten nachgesetzt waren, und die natürlich doch die Oberhand behielten und den triefenden Gefangenen auf Nummer Sicher brachten.
Als die Arbeiter des Orleans - Bahnhofes in Paris ruiia) die Waggons des aus Bordeaux eingetroffenen Zug?s reinigen wollten, fanden sie in einem Coup' 2. Classe eine jehr elegant gekleidete Daine fest ein-
, geschlafen. Cs kostete viele Mühe, die Dame zu ermuntern, die aus einem Wonnetraum zu cv.ac, en schien. Aber bald verschwand dc,' .ii,n von ihren Lippen, als sie beierkte. des; die kleine Handtasche rerscs L.i-.ndcn war, die sie von Bordeaux üu an sich gedrückt getragen hatte. Da- verschwinden derselben war ihr umso erfindlicher, al diese 70.000 Francs in Baarzeld und Werthpapieren enthielt. Die Ausgeraubte, die Gattin eines Weingros:Händlers aus der Umgebung von Bordeaux. erzählte in höchster Aufregung dein Polizeicommissär. daß in derähe von Limoges ein Herr, der Angestellter der Eisenbahngesellschaft zu sein schien, eingestiegen war und ihreFahrkarte zu sehen verlangt hatte. Gleichzeitig hatte er ihr ein Fläschchen vor's Gesicht gehalten, und was nachher geschehen war, wußte sie nicht mehr zu sagen. Es wurde sofort nach allenStationen zwischen Limoges und Paris telegraphirt. das Resultat war aber nur das Auffinden des Täschchens in der Nähe von Orleans, natürlich ohne je. den Inhalt. Der kleine Stavtherold. 3m Hause dcS Herrn Theodor Stempfel hat der Storch vorgestern einen Besuch abgestattet und ein Mädel abgeliefert. Mutter und Kind wohl. Geheimpolizist Weibel. schon längere Zeit krank, wurde pensionirt und Radlerpolizist Holtz wurde an einer Stelle zum Geheimpolizisten er nannt. E-J 3n ber am Sonntag abgealtenen Sitzung deö Schweizerbundeö wurde einstimmig beschlossen sich nicht an der Deutsche - Tag - Feier zu betheulgen und der Sekretär beauftragt dem estromlte des Deutschen Tages diesbezügliche Mittheilung zukommen zu lasten. Wenn I h r ein auteö Mittel haben wollt. Euer Blut zu reinigen. oie scerven zu narren und die Eonstltution zu kräftigen, braucht Hood's -- T rr r w . . . sar,avariua. eorauql nur Hood S. Hood's Pillen heilen Brecbrei,. Kopfschmerzen aus dem Magen und Unverdaulichreit. Turner Bau- und Spar-Vereiu macht Hypotheken-Anleihen zu den niedrigsten Zinö. Raten. Abzahlungen der Schuld nach Be. lieben. Man erkundige sich bei den Beamten: Albert ?. Metzger. Prfid,t. Louis Ttelken. Vic,.P:Sstd,nt. Armin Bobn. Cikretlr. 5arl $. Lieber. Schadmiistn. Versammlung jeden Samstag bead im Deutschen HauS dnviu Mvrrmiuu - f-ll ' ?v'i"5i" -. v :!Ä&4iT2mM ,1 . - - .JtHi il OL-vl : - mm 3 1 v ; 1 - P - P i MMMM . - .2. -ms- VT- ' -k. -r i -t ' . - T i-jTii U eichenbeftatter, Ofsic: : 26 Süd Delowarestr. Ställe , 220. 222, 224. 22, 223 Ost Pearlstr. Telephon tt 1 1 . Offen Tag und Nacht. Augckommcil : Cnba Papageien ! Seht ist die Ze'.t billig zu kaufen, jeder Vogel wird garantirt gut sprechen zu lernen. C. F. Klepper, 433 Naffachusttt vtnu,, ,wisch,n Vkrmgnt uud Richtgaa Ettabi. Uvterftntzt die i-nii iffli betrieden vo Union UschmSdche. No. 232 23S Virginia Avenue. tzlnx riit Wtcvrcti FRED LAGLER, Rachsolßn con H,ran Link, No. 1 Süd Alabama Ltrahe. DampsScbletf-Etablissemcnt Rasinnesser für Baibiere, Scheerm. Clir oerS und chirurgische Instrumente werde schall und gut geschliffen. Alle rbeU
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