Indiana Tribüne, Volume 22, Number 317, Indianapolis, Marion County, 5 August 1899 — Page 2

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Stutf p Woche. Selbe lüstern 15 t fcn J m.m w V 1 M wen iiiiiii v VA? lagci! CUfc plgeschi Im xtllctlA3 M 00. cnuii 18 Lüd lslsms Ctta Indianapolis, Ind., 5. August 1899. Mädchenhandel. Don Zeit zu Zeit dringen Mitthei. lungen über das schamlose Treiben der Mädchenhändler in die Öffentlichkeit, doch sind es meist nur kurze Notizen, die durch einen aufgefangenen Gechaftsbnef oder eine vereinzelte Bereiung eines der unglückseligen Gechöpfe u. dgl. veranlaßt sind. Kürzich ist nun aber in Lodz in Russ.-Po-len eine ganze Bande von solchen Mädchenagenten abgefaßt worden, und bei dieser Gelegenheit ist über die Organisation des schmählichen Handels einij3 Licht verbreitet worden. Die Lodzer Zeitung berichtet darüber folgendes: Es ist schon lange kein Geheimniß mehr, daß nach Buenos Aires in schwungvoller Handel mit sögenannter lebender Waare" betrieben wird und daß in ganz Europa, vornehmlich aber in Galizien, in RussischPolen, in Posen und in den Balkanstaaten, ine Menge von Agenten lebt der umherreist, um junge, vornehmlich hübsche Mädchen dazu zu bereden, mit ihnen nach Buenos Aires zu fahren, wo ihnen goldene Berge versprochen werden. Zahllose junge Mädchen haben sich durch diese falschen Borspiegehingen verleiten lassen, ihre Heimath, Verwandten und Freunde zu verlassen, und sind ausgewandert. Einzelne Stimmen derjenigen, welche eine Zeitlang in Buenos Aires gewesen, sind in die Heimath gedrungen, und aus ihnen war gar zu deutlich ersichtlich, zu welchen Zwecken die Mädchen dienen mußten und wie sie, an Leib und Seele zugründe gerichtet, schließlich in der Fremde dem Elend und der chande preisgegeben worden waren. Da dieser Mädchenhandel ohne Unterschied in ollen europäischen Staaten betrieben wird, haben sämmtliche Regierungen Maßregeln getroffen, um die gewissenlosen Agenten der argentinischen Freudenhäuser in Europa abzufangen und ihnen daS Handwerk zu legen. Vor einigen Jahren wurden mehrere Agenten, die vornehmlich im Warschauer und Petrokower Gouvernernent ihr Unwesen trieben, verhaftet und bestrast, aber bisher hatte die Ausfuhr junger Mädchen nach Argentinien trotz alledem nicht aufgehört, weil da Geschäft äußerst einträglich ist und sich immer wieder neue gewissenlose Leute finden, die für schnöden Gewinn ihre Mitmenschen körperlich und seelisch zu ruiniren bereit sind. Dieser Tage ist es nun der Lodzer GeHeimpolizei gelungen, eine ganze Bande solcher Agenten abzufassen, die im Warschauer, Petrokower, Radower und den umliegenden Gouvernements ouf die Verführung junger Mädchen zur Auswanderung nach Argentinien ausgingen und mit ausländischen Agenten desselben Gewerbes im Einvernehmen standen. Unter allerlei Vorspiegelungen, bei denen der Vor-" wand der Verschasfunz eines steinreichen Bräutigams in Buenos Aires einer der beliebtesten Tricks war, überredeten die Agenten, deren Hauptsitz und Centrale der Flecken Bendzin war, junge Mädchen zur Auswanderung. Ja, die zahlreichen Agenten, sämmtlich junge Juden im Alter von 22 bis 30 Jahren, entblödeten sich nicht, sich mit einzelnen Mädchen zu verloben, um diese dann nach Argentinien zu schleppen. Dort wurd-en die jungen Mädchen, je nach ihren körperlichen Vorzügen und ihrem hübschen Gesichte, unmittelbar rn sie Freudenhäuser verkauft, wobei Preise bis zu 2300 Rubel für ein Mädchen erzielt wurden. Die Organisation derBande war folgende: In Buenos Aires wohnt ein Warschauer Jude, der mit den dortigen öffentlichen Häusern in Geschäftsverbindung" steht. Dieser Jude machte nun zwei- bis dreimal jährlich eine .Geschäftsreise- nach Europa, wobei er jedesmal auch die Centrale der russischen Agenten, Bendzin, besuchte, um sich die vorr'äthige Waa" anzusehen und seine Wünsche bezüglich künstiger Transporte zu äußern. In Bendzin wohnte der 26jährige verheiratete Händler Moschek, die Seele der Geschäftöverbindung" mit Rußland, der seinerseits in Warschau, Lodz, Noworadomsk, Kielce u. s. w. seine geheiinen Agenten hatte, die aber nicht an einen Platz gebunden waren, sondern fortwährend Geschäftsreisen unternahmen. Hatte nun einer der Agenten ein Mädchen aufgetrieben, das bereit war, seinen Vorspiegelungen von dem Eldoiado in Argentinien zu glauben, o schaffte er es nach Bendzin in das Haus deS Händlers; hier wurde das Madchen splendid bewirthet und dann nach Sosnowice gebracht. In Sosno.wice erhielt es einen falschen Auslandpaß und fuhr mit mehreren andern Mädchen, die benfallsin das Garn der Verführer gegangen waren, nach Kattowitz. Von dort, wo ausländische Agenten die Mädchen in Empfang nahmen und sie wiederum splendid und äußerst freigebig behandelten, ging die Reise über Wien nach Genua. Hier wurden die Mädchen auf ein englisches Schiff gebracht, mit dem der in Argentinien weilende Agent bereits eine Abmachung wegen des TransportZ getroffen. hatte. Ein englisches Schiff wurde gewählt, weil von den Mädchen keines englisch versteht und sie alle daher unbedingt auf die sie begleitenden Agenten angewiesen sind. In Buenos-Aires erwarteten bereits die Verehrer der dortigen Freudenhäuser die .Wsare und die Mädchen wurden einzeln, se nach ihren Vorzügen, billign oder theurer verkauft. Wie geinnbringend dieses .Geschäft- war, nsuht man daraus, daß der bereits ce

r-.amite Handler Moschek bei einem Transport von etwa acht Mädchen auf seinen Theil 1100 Rubel erhielt. Solcher Transporte gingen von Bendzin vier bis fünf im Jahre ab. In den Jahren 1893 und 1899 follen über 50 Mädcken. aröktentheils Jüdinnen, auf

diese Weise nach Argentinien gebracht I worden lern. Me yauplagemen. eiwa zehn bis zwölf Mann, sind theilweise schon in die Hände der Polizei gerathen, während andere es vorgezogen haben, über die Grenze zu entfliehen. Mit der weiteren Verfolgung der Angelegenheit ist der Untersuchungsrichter für besonders wichtige Fälle am Petrikauer Bezirksgericht beauftragt worden. AnS dem englischen High Ilse". Sir Robert Peel. ein Nachkomme des berühmten .englischen Staatsmannes gleichen Namens, hat sich an den Chancery-Gerichtshof in London wenden müsse, es möge ihm gestattet werden, seinen beweglichen FideikommißBesitz. dessenWerth aus 100.000 Pfund Sterling geschätzt wird, zu veräußern, damit er seine Gattin und sein Kind erhalten könne. Der 32jährige Sir Robert hat bereits während seiner Minderjährigkeit 48.000 Pfund Sterling Schulden contrahirt. Im Jahre 1894 verpfändete er seine Renten für 82.000 Pfund Sterling, und zwei Jahre später nahm er noch eine Schuld von 50.000 Pfund auf. Von dann an war er nicht mehr im Stande, aus den sich auf 21.000 Pfund Sterling belausenden jährlichen Brutto-Einnahmen seines Familiengutes Drayton Manor so viel zu erübrigen, daß er seine Gattin, die er 1897 geheirathet hatte, und sein Kind ernähren konnte. Am Ende des Jahres 1897 wurde Sir Robert Peel bankerott. Im Jahre 1893 ließ er eine größere Anzahl Gemälde. welche Fideikommißgut waren, von Drayton Manor wegschaffen und in Paris verkaufen. Dagegen erhoben die Verwandten Einspruch und er wirkten ein gerichtliches Verbot dagegen. daß weitere Gegenstände aus Draywn Manor beseitigt und veräußert würden. Nun wendete sich Sir Robert Peel mit dem Gesuch an das Chancery-Gericht. die Gemälde, das Silberzeug, die Bibliothek, Statuen und andere zum Fideikommiß gehörigen Kleinodien von Drayton Manor veräußern zu dürfen. Der Richter gab im Prinzipe zu, daß eine solche Veräußerung statthaft sei. denn, sagte er, das Kind Sir Robert Peels erbe einmal einen großenNamen und bekomme, wenn es 21 Jahre alt werde, ein großes Einkommen, nämlich die 8000 Pfund Sterling betragende Rente seiner Großmutter. Dieses Kind müsse also so erzogen werden, wie es ihm als Erbe eines großen Besitzes mit großen Verpflichtungen und Traditionen zukomme, und darum dürsten seine (Zltern nicht mittellos sein. Der Richter gestattete darum in erster Linie, daß das Silberzeug verkauft werde, welches einen Erlös von 20.000 Pfund Sterling einbringen könne. Doch müsse Drayton Manor als Residenz des jungen Erben mit nöthiger Ausstültung erhalten bleiben, könne also darum nicht ganz von den Familienkleinodien entblößt werden. Die Bibliothek dürfe auch nicht verkauft werden, weil sich darin Bücher mit Randbemerlungen des großen Sir Robert Pl oder sonstige Autographen von demselben. die als Familieneigenthum von besonderem Werthe wären, befinden könnten. So dürften auch die Familienporträts nicht aus Drayton Manor entfernt werden. Dagegen gestattete der Richter die Veräußerung zweier Van-Dyck'scher Bilder, obwohl der berühmte Staatsmann sie selbst erworben hatte. Ein Curatorium hat dafür zu sorgen, daß aus dem Erlös der verkauften Gegenstände lediglich 350 Pfund jährlich der Gattin und dem Sohne Sir Robert Peels zuGute kommen. Gleichzeitig hatte Lord H. F. Hope beim Piaster ok the Rolls gegen eine Entscheidung des ChanceryGerichtes appellirt, wodurch ihm die Erlaubniß verweigert war. den ebenfalls zum Fiveikommiß gehörigen berühmten blauen Diamanten, welcher der Hope-Diamant oder TavernierDiamant heißt, zu veräußern. Dieser Diamant stammt aus Frankreich und war im Besitz der französischen Krone. LordHope hatte schon von einem Händler 18.115 Pfund Sterling für den Diamanten angeboten erhalten, aber das Chancery-Gericht und später auch die Appellations-Jnstanz verboten den Verkauf, da Lord Hope lediglich bezwecke, dadurch seine Einkünfte zu vergrößern. Im Jahre 1893 hat Lord Hope schon die in seinem Besitze befindlichel holländischen und vlämischen Gemälde verkaufen wollen, aber das Gericht derbot dies, weil der Lord damit nur seine durch Verschwendung sehr verschlechterte sinancielleLage wieder aufzubessern beabsichtigte. 1895 wurde der Lord bankerott. Seine Zinsen wurden dann für 160.000 Pfund Sterling verpfändet und seine Schulden bezahlt. Von seinem Curatorium erhielt der Lord fortan 2000 Pfund Sterling jährlich. 1898 gelangten die Bilder doch zum Verkauf und sie brachten 121.550 Pfund Sterling ein. daraus sollten 600 Pfund Sterling jährlich zur Ernährung und Erziehung des Sohnes der Lady Li-ster-Kaye verwendet werden. Lord Hope behauptete aber, seine eigene Lag? sei durch den Verkauf der Bilder nicht gebessert und er versuchte nun die Ver äußerung des berühmten blauen Diamanten. Mit dem 16. Kind ist de? 86 Jhre alte Walter Ellis in Anderson. Ind., von seiner um 41 Jahr jüngeren Gattin beschenkt worden. Der Meergreis von Papa befindet sich den Umständen entsprechend wohl. Auf den Hund gekommen, im buchstäblichen Sinne des Wortes, ist das County Bramwell in Slld-Ca-rolina. Auf den Listen des Steuerhebers sind alle Schafe und Ziegen im County mit $201 bewerthet, während der Werth der Hude auf $12,830 anI aeaeben m.

DaS Dlutmürchen in Wien.

Vor einem Monat wurde auf der Reichsstraße nächst Wiener - Neudorf, wenige Kilometer von Wien entfernt, der auf der Wanderschaft befindliche französischeArbeiter Valentin Rousseau von einer Schaar Ziegelarbeiter überfallen, wehrlos gemacht und in unmenschlicher Weise mißhandelt. Die Veranlassung dieses Gewaltstreiches bildete die in letzter Zeit systematisch betriebene Verbreitung des Blutmärchens, in deren Folge die Kinder der Ziegelarbeiter beim Anblick de fremden dunkelbärtigen Mannes schrieen: Das ist der Jude, der uns schlachten, der unser Blut nehmen will!" Die Kinder riefen es, und die Erwachsenen eilten auf den Fremden zu, schlugen ihn mit Stöcken, ohrfeigten ihn, rissen ihn zu Boden, traten ihn mit den Füßen, zerbrachen diePfeifen an dem Kopfe des gegen die Uebermacht Wehrlosen und ließen ihn schwer verletzt liegen. Dieser Tage fand nun die Verhandlung gegen 13 Ziegelarbeiter, darunter 10 czechische, statt. Ihre Namen sind: Conrad Heinzl, Johann Schlehofer. Wenzel Drazan. Joseph Harmaczek. Rudolph Roucka, Jgnaz Kvet. Franz Pissarik. Karl Koch, Daniel Praga. Franz Kazda. Martin Ciczek und Ioseph Czurin. sämmtlich in den Neudorser Ziegelwerken beschäftigt. Nachdem der Staatsanwalt die Anklage vorgebracht hatte, wurde als ersterAnSeklagter Heinzl vernommen; er erzählte, die Kinder seien athemlos in's Ziegelwerk gelaufen gekommen und hätten geschrieen: Der Mann ist wieder da, der unS fangen will!" Präs.: Sagten die Kinder, was für einMann? Angekl.: Ja. ein Jude, der will ihnen das Blut nehmen. Präs.: Und Sie haben das geglaubt? Angekl.: Ja, ich hab's 'glaubt, weil die Kinder so erschrocken g'wesen san. Ich bin hinausg'laufen und hab' den Mann g'sehen. Präs.: Was hat er gemacht? Angekl.: G'standen is er. Präs.: Und was haben Sie gemacht? Angekl.: Mit'n Stock hab' i ihm n'aufgehaut. Präs.: Und die Anderen? Angekl.: Die hab'n mit Scheibhandeln. Ochsenziemern, Pfeifen, was verwischt haben, dreing'haut. Präs.: Wie kommen Sie, ein älterer Mensch, dazu, auf eine so unsinnige Erzählung hin einen fremden Menschen zu überfallen und zu scklaqen? Angekl.: Is a Unglück. Präs.: Nein, das ist kein Unglück, ein Verbrechen ist es! Die nächsten Angeklagten gaben übereinstimmend an. die Kinder hätten sie mit dem Rufe alarmirt: Der Jud is wieder da, der unser Blut will!" Auf die Frage, ob sie es geglaubt hätten, antworteten dieAn geklagten: Ja. wir Haben's schon von mehrere Leut' g'HLrt." Präs.: Was hätte denn der Mann mit dem Blut machen sollen? Angekl.: Dös waaß i net. Es glauben's halt die Leut'. Der Angeklagte Pissarik erzählt, sein Weib sei ihm nachgelaufen und habe ihm das Scheibbandl" weggenommen, indem sie rief, er solle lieber arbeiten gehen. Präs.: Da war Ihr Weib gescheidter als Sie. Was thaten Sie? Angekl.: Ich hab' dem Franzosen den Stock wcgg'nommen und hab' ihn 'n nachgeworfen. Präs.: Sie haben ihn mit seinem eigenen Stock geschlagen? Angekl.: An dös kann i mi' nimmer erinnern. Andere Angeklagten gaben zu, daß sie Rousseau in ein Kornfeld warfen und den auf dem Boden Liegenden schlugen und traten. Koch gab ihm eine Ohrfeige und als Rousseau davonlief, schrieen Alle: Halt's 'n aus! worauf der Angeklagte ihm mit drei Anderen nachlief. Die Vier rissen ihn zu Boden. Koch leugnet, Rousseau geschlagen zu haben, und erzählt, er habe oft reden gehört, daß die Kinder geschlachtet würden. Präs.: Und Sie glaubten das? Angell.: Ja. Präs.: Traurig, daß Sie so dumm sind. Anstatt d:n Kindern auszureden, was das für Unsinn ist, glauben es dieGroßen selbst. Unglaubnu)! Praga, der älteste der Angeklagten, gibt zu, mit einem Ochsenziemer Rousseau geschlagen zu haben. Präs.: Haben Sie gewußt, ob er etwas gethan hat? Angekl.: Nein. Präs.: Also nur. um der Rohheit Lust zu machen. Ciczek sagt: I hab' ihm a paar auf'n Schädel geb'n! Präs.: Da haben Sie viel Courage bewiesen. Es ist eine feige und niederträchtige Rohheit, einen wehrlosen Menschen über den Kopf zu hauen! Wenzel Ciczek sagt, er habe gehört, daß ein Jud' Kinder schlachten und sich mit Blut waschen will. Präs.: Von den Kindern haben Sie das gehört? Angekl.: Na. vor die Leut'. Präs.: Also die Großen haben so etwas geglaubt und Sie auch f Angekl.: Ja. Präs.: Haben Sie den Fremden geschlagen? Angekl.: Ja. Präs.: Warum? Er hat Ihnen ja nichts gethan! Angekl.: Na. aber die Anderen hab'n a g'haut. Czurin gibt zu. Rousseau niedergeworfen und ihm Fußtritte versetzt zu haben. Präs.: Wo haben Sie denn die Geschichte von dem Blutmärchen gehört? Aus d:r Z??tung? Angell.: Von die Leut'. Es wurden dann einige Kinder vernommen. Der 11jährige Franz Zehmann erzählt, daß die Kinder sich vor dem fremden Mann gefürchtet uni deshalb Steine auf ihn geworfen hätt?n. Präs.: Das ist nicht das richtigeMittel. Der kleine Junge erzählte, daß ihm die Erwachsenen von dem Juden, der Blu! will, erzählt hätten. Präs.: Dumm genug. Die kleine Anna Manie! wird vom Präsidenten gefragt: Weißt Du, daß ein Jude dieKinder schlachten wollte? Woher weißt Du denn das? Anna: Der Mann hat ja selbst der Wirthin gesagt, daß er einn Knaben braucht, der )hm einen Brief besorgt, und den er dann abschlachten wird. Der Cooperator Wilhelm Suchen erzählt, es sei ein Vann. der von seiner Frau getrennt lebt, und ihr einen Brief schicken wollte, einige Tage vorher in mehreren Wohnungen der Zi:gelarbeiter erschienen und habe ein Mädchen gesucht, das den Brief bestellen solle. Er kam denLeuten verdächtig vor und man glaubte, er wolle ein Kind stehlen. Zur selben Zeit kam es vor, daß in einem wandernden Circuö jn Kind mißhan

delt wurre, und es meß, es i.et eln gestohlenes Kind, was sich jedoch als unrichtig herausstellte. Die Leute bekamen die fire 5dee. es gehe ein Mann

herum, der Kinder stehle, und Rousseau ; sei unschuldig dazugekommen. Der Staatsanwalt führte in seinem Plaidoyer aus, es sei zu berücksichtigen, daß die Leute in einem Jrrwahne gehandelt haben, welcher, wie man weiß, böswilligerweise genährt wurde, und es würde der Menschlichkeit nicht entsprechen. wenn gerade die Angeklagten zu hart leiden müßten, während Diejenigen. welche solchen Irrwahn nähren, allerdings von der Entrüstung eines jeden rechtlich denkenden Menschen getroffen werden, aber nicht von dem Arme der Gerechtigkeit erfaßt werden können. Darauf bemerkte der Vertheidiger Dr. Brust: Wenn ich sehe, wie im Landtage und in anderen Körperschaften in Wort und Bild zu Mord und Raub gegen die Juden aufgefordert wird, ohne daß Einsprache dagegen erhoben wird; wenn ich sehe, daß die catilinarischen Existenzen, welche das thun. zuNamen. Ansehen und Vermögen gelangt sind und nichts geschieht, um ihrem Treiben Einhalt zu thun, dann kann ich mich nicht wundern, daß Erscheinungen zu Tage treten, wie wir sie leider im Falle Rousseau beobachten konnten." Der Gerichtshof sprach zwei Angeklagte frci und verurtheilte sämmtliche übrigen Angeklagten im Sinne der gegen sie erhobenen Anklage zu je einem Monate einfachen Kerkers. In den Gründen des Urtheils heißt es. mildernd sei die Unbescholteheit der meisten Angeklagten, das Geständniß und der geringe Bildungsgrad, vermöge dessen die Angeklagten für Irrlehren zugänglich sind, welche von anderer Seite böswilliger Weise verbreitet werden. PerDalznkönig. Bon C. Gerhard. TaS bleiche Licht eines Oktobertages des Jahres 18-14 fiel in ein behaglich ausgestattetes Zimmer eines Hauses in Wien. Lorbeerkranze deuteten darauf hin, daß sein Bewohner der Kunst die' ne. Er saß am Flügel und neben ihm stand ein schlanker Jüngling, die Geige im Arm. DaS blasje, scharf ge schnitten? Antlitz deS Letzteren trug den Stempel der Erregung, seine dunklen Augen blitzten. Laß mich bald vor daS Publikum treten, Vater! In mir lebt ein Funke Deiner Begabung, Melodien umklinge mich Tag und Nacht, die lieben Wiener sollen sie hören Und wenn sie nicht erwärmt wer. den?" O, ich zweifle nicht! Das Feuer, das in mir brennt, wird eine Flamme in ihnen entzünden. Laß mich! Ich bin auch alt genug, auf eigenen Füßen zu stehen." Gut, Dein Wille soll erfüllt werden, der Name, den Du trägst, wird Dir d'e Wege ebnen." Aufjubelnd fiel der Jüngling dem Vater um den Hals, und dann ließ er den Bogen in einem jubelnden Allegro über die Saiten gleiten. Balo darauf, am 15. Oktober, gab der junge Johann Etrauß im Dommayer'schen Casino, dem damals fashionabelsten Locale Wien's, sein erstes Concert. Der Ruf seines Vaters hatte genügt, den Saal ganz zu füllen, und mit Staunen beobachtete das Pul likum, wie gewandt und sicher der junge Strauß das Orchester dirigirti. Schmeichelnd und lockend, feurig und innig schwebten die Klänge durch den weiten Raum und electrisirten die Hörer. Jubelnd klatschten sie dem jungen Componisten Beifall. So war der erste Schritt auf seiner kunstlerj. chen Lausbahn gethan, und wahrlich, dieselbe sollte ein glänzende werden! Hinaus in die sonnige, lachende Welt, hinaus in's frohe, freie Künstler leben! so dachte er. Ueberall. wo der neunzehnjährige Kapellmeister mit seiner Truppe ein Conzert gab, gewann er sich lebhaften Beifall, aber die Reise war auch an Abenteuern reich. Da die Einnahmen nur gering waren und die jungen Musiker einen so vorzügll chen Appetit besaßen, liehen sie hierund dort Geld, und bald waren ihre Schuld den so angewachsen, daß die Gläubiger ihnen einit während einer Vorstellung auf dem Markte ihre Instrumente fort nahmen! Strauß aber verzagte nicht, auf seine Vorstellungen gab man ihnen ihr Rüstzeug wieder, aber ein Polizeimeiste? begleitete sie fortan auf ihrer Fahrt und ließ sich stets einen Theil der Einnahmen auszahlen, bis die Schulden getilgt waren. Ein anderes Mal hielt man die Künstler für Räuber, in der Wdachei wurde Strauß geprügelt, weil er der Gattin eines Boja len gar eifrig Den Hof gemacht, aber all' diese MißheMgkeiten fochten ihn nicht an. Ter Frühling hatte Thäler und Ve:. ge mit seinem Glan; und seinen Blüthen überschüttet. Am späten Adcnd erst war die Kapelle in ein Dorf gekommen; die erschöpsten Musiker hatten sich sofort zur Ruhe begeben, nur Strauß konnte noch nicht schlafen. Stürmisch pulsirte das Blut in seinen Adern, der Reiz des Lenzabends lockte ihn hinaus. Mit der Geige im Arm schritt er über die Grenzen des Torfes hinaus in e'nen Park voll alter Bäume. Plölich sah er die grauen Mauern eines Schlosses vor seinen Augen auftau. chen; auch dieses schien schon in schlaf versunken: es muthete ihn an wie ein Märchen. Leicht glitt sein Bogen über die Saiten. Als er geendet, beugte sich eine zierliche Mädchengejtalt aus einem der unteren Fenster. Johann Strauß sah ein feines, ncch kindliches Gesicht mit leuchtenden blauen Augen. Sie spielten schön," sagte sie ernst haft, aber Vater duldet's nicht, daß Fremde in den Park kommen, besonders nicht wandernde Musikanten." In seinen Augen loderte es auf: Ich bin Künstler," erwiederte er stolz, und tausche mit keinem Prinz, keinem König; wennauch ohne Land, werde ich doch einst herrschen wie ein König! Glaub' es mir, kleines Eomteß'l!" Dann müßten Sie ja ein Zauberer sein!" staunte sie.

-ir's f"i iTTrrm ww Vielleicht bitt ich's; warte nur. wenn Tu erwachsen bist, wird meine Kunst Deine Freuden erhöhen und Dich in Deinen Schmerzen erheitern. Ich heiße Johann Strauß; vergiß es nicht und leb' wohl!" Und schnell war er verschwunden. Zwölf Jahre waren verrauscht. Bei dem Fürsten K. in Wien fand ein großer Ball statt. Alle Räume des Palais waren glänzend erhellt, eine elegante Menge bewegte sich in ihnen. Auf einem Podium saß das Orchester, aus auserlesenen Künstlern bestehend. Nun wurde das Zeichen zum Beginr deS Tanzes gegeben. Vor da? Stiri gentenpult trat ein schlanker Mann mi! dunklem Bart und Harr und sprühender Augen. Es wahr Johann Strauß. Er tiatte im Fluge das Ziel erreicht, das er sich gesteckt. Jet)t hob er den Tattstock und jauchzend erklang der Walzer: An der schönen blauen Donau". Eine heitere Melodie folgte der anderen, und dazwi. fchen ertönten elegische Stellen, die wie daS Echo eines tiefen Gemüthes klangen. Die Paare flogen wie getragn dahin. Zuweilen nahm Strauß die Geige in den Arm und spielte selbst mit. Tann glitten seine Augen beobachtend über die Tanzenden. Plölich blieben seine Blicke an einem jungen Mädchen im dustigen Gewände hasten. Sie tanzte wie eine (;lfe, ihre Füßchen berührten kaum den Boden, ihr beseeltes Antlitz trug den Ausdruck beglückter Hingabe. Die Züge, die leuchtenden Blauaugen schienen dem Eemponistcn bekannt, und es war ihm, als streiften ihn diese zu weilen mit lachendem Blicke. Bald danach in der Pause stand plötzlich die liebreizende Gestalt vor ihm; errötbcnd sagte die junge Dame: Herr von Strauß, ich muß Ihnen bekennen, Sie haben das Wort wahr gemacht, das Sie einst dem kleinen Eomteß'l" gesagt; Sie sind ein König geworden, der Walzertönig, und herrlich tanzt es sich unter Ihrem Scepter!" Der feurige Blick deS Künstlers dankte ihr für diese Worte; sinnend sah er ihr nach, die ihm die verkörperte Muse des Lenzes schien; würde sich auch der zweite Theil seiner damaligen Pro phezeihung erfüllen, würde sie auch im Leid durch ihn erheitert werden? Wieder war eine Reihe von Jahren vergangcn. In unermüdlicher Thätigkeit hatte Strauß aus dem unerschöpflichen Schatz seiner musikalischen Phan. taste die Welt mit immer neuen Schöps ungen beschenkt. Sein Leben war sonnig und heiter. An einem Winterabend des Jahres 1832 strömte eine große Menge in das Theater, eine neue Operette des Mei sters Strauß sollte aufgeführt werden; sie nannte sich: Der lustige Krieg". Er selbst dirigirte; die scherzhafte Handlung, die gefällige, prickelnde Mu Uk riß alle Zuhörer hin, und manch seiteres Lachen tönte in den Klang deZ Orchesters liinein. Auch der Hof war anwesend und spendete reichen Beifall. In einem Zwischenakt wurde der Eom ponist in die kaiserliche Loge besohlen; als er durch die' Foyers schritt, b gegnete ihm eine schlanke Frauengestalt; sie trug Halbtrauer und um ihre blauen Augen hatte sich ein schmerzlicher Zug gegraben. Als die Dame Strauß erblickte, umspielte ein stilles Lächeln ihren Mund, sie reichte ihm die Hand. Herr von Strauß, heute will ich Ihnen danken. Dem jungen Mädchen schassten sie harmlos frohe Stunden durch Ihre Walzer, der leiderfahrenei Wittwe heute heitere Augenblicke durck Ihre Operette. Sie sind in der Tha' König und Zaulercr zugleich!" Wenn Jemand den Preis für die höchste Gewissenhaftigkeit verdient hat. so ist dies entschieden Herr Thomas Nozan von Burlington, New Jersey, welcher kürzlich wegen Verleumdung eines Mitbürgers zu 10 Taßen Haft verurtheilt wurde, da er eine Geldstrafe nicht zu erlegen vermochte. Während er im Gefängniß saß, bezahlte ein Freund die Geldstrafe und Rogan wurde .aus seiner Zelle geholt. Als er aber vernahm, daß er freigelassen werden sollte, begann er heftig zu protestiren und bestand darauf, seine Strafe absitzen zu wollen, da es sein Prinzip sei, allen seinen Verpflichtungen nachzukommen. Es bedürfte der vereinten Anstrengung von drei Mannern, um den personifizirtcn Superlativus der Gewissenhaftigkeit aus dem Gefängniß in's Freie zu werfen. In Scotch Plains, N. Y.. sollte kürzlich eine Reunion der Harrison - Zigeuner - Familien stattfinden, doch hatten sich nur vier der 19 Familien eingefunden. und diese be schlössen, die Ankunft der unterwegs befindlichen Familien abzuwarten. Einige der 15 abwesenden Familien sind rn New Jersey, einige in New Fork und die übrigen in Connecticut. Zweck der Zusammenkunft ist die Wahl einer neuen Zigeuner - Königin. Die jetzige Königin, Snake Mary . zahlt schon 96 Jahre, ist aber, obwohl sie noch alter aussieht, noch recht rüstig und denkt weder an's Abdanken noch an's Sterben. Die vier in Scotch Plains eingetroffenen Familien begünstigen die Erwählung der 16 Jahre alten Laurel Harrison, des hübschesten Mädchens in den vier Familien. Die jetzige Zigeuner - Königin will nur auf allge.neinen Wunsch abdanken und ihrer Nachfolgerin Platz machen, aber die in Scotch Plains weilenden ZigeunerFamilien sind zufrieden, wenn sie bis zu ihrem Tode werter regiert. JnGebweiler wurden kürzlich ein äußerst elegant gekleideter Herr und eine Dame verhastet. Die Beiden hatten in einem Goldgeschäft unter dem Vorgeben, größere Einkäufe zu machen, sich eine Anzahl goldener Uhren vorlegen lassen und eine der Uhren,, während die Verkäuferin den Rücken wandte, in die Tasche gesteckt. Der Vorgang wurde jedoch sofort bemerkt, worauf die herbeigeholte Polizei daS Pärchen n Gewahrsam nahm. Der Verhaftete ist ein angeblich 19jähriger Student aus Italien, spricht geläufig die italienische. 5raniöüsche und deut-,

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sche Sprache, außerdem den elsastticyei, Dialelt. Er führte neben werthvollen Schmuckgrgenstönden 2000 Mar.Baar geld bei sich, das er seinem Vater gestöhlen zu haben angiebt. Im Gefängniß verweigert er jede Nahrungsaufnähme. Seine Mithelferin, die er auf der Reise aus Italien kennen gelernt haben will, ist gebürtig aus Sulz. Man glaubt, daß man es mit einem internationalen 5ochstaplerpaar zu thun habe. -9Die Keim-Tneorie. Line wichtige Entdeckung. Drch Srnenerung des Eystes tserde fast alle Krankheiten geheilt. Es wird in diesen Tagen viel über Pil; gesprochen und doch ist dies kein müßiges Gerede. DaS Mikroskop enthüllte die Thatache, daß viele Krankheiten durch einen beanderen Keim oder Pilz hervorgerufen wer )en. Ein eingehenderes Studium und syOfc chungen zum Zwecke der Entdeckung eine! Mittels, welches diese Pilze aus dem Sostea. entfernen würde, haben vor Kurzem ergeben, daß es nothwendig sei, das System zu erneuern und das Blut durch die Beseitigung der Pilze zu reinigen, um die Heilung dieser Krankheiten zu erzielen. Es stellte sich herauS, daß Dr. Kay's Renovator das vollkommenste Heilmittel für alle diese Krankheiten ist, das bis jetzt entdeckt wurde. Es erneuert daS ganze Svftem. reinigt das Blut, bereichert dasselbe, belebt daS System und verleiht dem. ganzen Körper neues Leben und verjüngte Kraft. Um die wunderbaren Ergeb nlsse beim Gebrauche von Dr. Kay's Renovator in allen solchen Krankheiten vor Augen zu führen, geben wir folgenden Auszug aus emem Briefe von Frau E. A. Adams,, und Martha Str., Omaha, Neb.: . .In Beantwortung Ihrer Anfrage, welchen Erfolg ich mit Dr. Kay's Renovator batte, theile ich Ihnen mit, daß ich große Linderung fand und nun gesund bin. In erster Linie hatte ich die Grippe und es dauerte geraume Zeit, ehe dieselbe zu weichen schien; dann trat Malaria ein und ich nahm hinreichend Ehinin ein. um den Tod einer Person zu bewirken, verspürte aber keine Linderung, bis ich Dr. Kay's Renovator gebrauchte. Ich litt an Unverdaulichkeit, starkem Kopfweh und hatte Schmindelankälle, und es war als ob feurige ZZäden und kleine Sterne vor meinen Auaen gaukelten. Es freut mich, berichten zu konnen, daß ich nach dem Gebrauche einer Schachtel Ihres Renovators großeBesserunS wahrnahm und gesund wurde, ehe die zweite Schachtel zu Ende war, worauf diese mißlichen Uebel Dank Ihrem Renavator gänzlich ausblieben. Ich kann nicht umhin, denselben der leidenden Menschheit zu empfehlen." Er ist das beste bestehende HiilMittel, weil er alle Krankheiten heilt, bei welchen sogar alle anderen Mittel vergeblich angewandt wurden, wie: Unverdauüchkeit. Leder und Nieren-Krankheiten.tVerstopfung, Kopfschmerz, Magenbeschmerden, Geschwüre, Ausschlag, Schwäche, Niedergeschlagenheit, Schwindet, Frauenkrankheiten, Drusenverorößerung, Sodbrennen, unreines Blut, Schlaflosigkeit, Galligkeit, Verdauungsbeschmerden, Mattigkeit, Malaria, geistige Abgestumpftheit. RLsumatismus, S!euralgia, Nervenschwäche, Schlagfluß, Beulen, Salzsiuß. Skropbeln zc. Er hat eine wunderbare Wirkung auf den Magen. Leber und Einge weide; er steigert den Appetit, fördert die Verdauung und heilt alle Störungen dieser Theile. Er schmeckt angenehm, ist leicht zu nehmen, vollkommen sicher und nie dem Ma gen widerlich. Er ist in Form von Zeltchen, aus concentrirten Ertracten zusammengesetzt und enthält zwei bis viermal mehr Dosen all die flüssigen Arzneien, welche für denselden Preis verkauft werden. Dr. Kay's Re novator ist nnn bei fast allen Apothekern zu haben. Preis 25a und ZI. Sollte Ihr Apotheker denselben nicht vorräthia haben, dann sende man den Betrag und schreibe an die Dr. B. I. Kay Medical Eo. (westliche Office), 620 südl. IS. Str., Omaha, Neb., war raus Ihnen derselbe prompt per Post und zwar portofrei zugeschickt wird. Diese Airma veröffentlicht ferner .Dr. Kay's Hand Book of Valuable Reeeinis und & Treatise on Diseases." welche Broschüre nach Einsen dung Ihrer Adresse und Angabe dieser Sei tung Ihnen gratis zugeschickt wird. Viele ttute lchatzen deren DZettl, aus tunt ollars. Man versäume nickt, seine Adresse einiusen r v - fr ! rwt rr " r den, denn viele Broschüre it unentvebrllch. .a' Renovator wird nu vukau)t o

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