Indiana Tribüne, Volume 22, Number 315, Indianapolis, Marion County, 3 August 1899 — Page 1

. . 0 rl AC s ys xc VtC Aä A kS AA Tv I A I I I a vv o w w w O O W W O Office : No. 18 Süd Alabama Straße. Telephon 1171. Jahrgang 22, Indianapolis, Indiana Donnerstag, öen 5 August J899. No.315

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- iWS-. - Wechsel, Creditbriefe und PoftanweiEditorielles. Ein Ojfizier der Freiwilligen schreibt von Manila : Der Anbruch Bit egenzeil jinon oie sn,urrecllon ebenso klästig, wie sie seit ihrem AuS. bruch je gewesen ist. Die Armeen der Insurgenten find trotz ihrer starken t, cv ? a v a i. a r I Verlust, gut mit Rekruten versehen, und gut genährt und gekleidet. Sie haben auö den fünf Monate dauernden Kämpfen gegen die Amerikaner etwa gelernt. Sie eignen sich die Taktik der Amerikaner schnell an und gewinnen! mit jedem Tage an Disziplin und Geschlcklichkeit in der Handhabung der dorren. ES sollten 100.000 So daten .. . I

ii r w v v mm m v v v w" gegen Ende der Regenzeit im November den Klagepapieren von einigen derzur Verfügung sein. Alle strategisch selben heißt eS, daß eö ihnen nicht

wichtigen Punkte sollten durch Garniiiucii wcivin. I m m k.iAi.4 u. V I in andauernder Kampf kann rn diesem entnervenden Klima nicht von! denselben Truppen geführt werden, häsige Ablösungen sind nothwendig. I Die Soldaten sollten nicht länger, als ein Jahr hier aebalten werden. I Leute, welche auS einem nördlichen! " ' Klima hierher kommen, behalten ihre täifyi ft!i it CTT . i . x I i vi9 uuyi aiuiiuic aua) i xxtt nlünV rangen dann aber an, htm trsthi! fflim , nn(ifiMH I rmt"t" g iuhuiBwi.i s.'les oewei,! oas eiipiel eer grel-1

oem leglen ommer hier find. Dielglieder des Gesangvereins ,,Arion",I

Meisten find vom Malarianeber be-1

fallen. Diele leiben an NheumatlS-Imilien

muS und alle find sehr geschwächt. Siel sind für weiteren Dienst untauglich I und scheinen sich nur langsam und in ungenügender Weise zu erholen. Wie es ihnen gegangen ist, dürste S auch ihren Nachfolgern gehen. Die acht Millionen Filipinos find so hoch zivilisirt, die die zwölf Millionen l kzico. Wenn daS amerikanische Volk sich! einbilden sollte, die Ver. Staaten ronnren ncy Zvcerico'S gegen den len der Mecaner bemächtigen, und eine allgemeine Rebellion in Mexico l mit 20.000 Soldaten niederscklaeen. so würden sie ein annähernde Bild! II w von der Lage auf den Philippinen haben, nur mit dem Unterschied, daß daS l Klima aus den Philippinen noch um 1 1 . r m v i . r r t n . i I eilva oiv rao rropliazer isi, als in Mexico." Diese Dalstellung trägt den Stempel vollständiger Wahrheit an fich, tnihait ahrr im nÄr,inh ...7.w Mkvuuv "I ich, da, nicht j.d.. v.rnüns.ig. iY7 .sx cxi.-c r isl, vvryer ,agen ronnre. Wir werden nicht in Jahren im! Stande sein, Serren der Bbilivvinen

zu werden, selbst nicht mit den größten Die Berliner Zeitungen jedoch dürfte, ehe wieder Jemand UrOpfern an Geld und Blut. Die 3n- sprechen im Allgemeinen daS Vertrauen LfflLÄ

imicuiun wmo tgronijco weroen uns . , m a .....ll! t!V X. f 4. .I me ern noe nehmen. An daS Gebahren unserer Reaierung den FilippinoS gegenüber kann u " e.. um upn viuuuHuna ccnken. Die ganze Sache ist empörend, um so mehr, da man von Washington auS nickt ebrlick verfuhr. 2,Ut .H.lich denkend. M.nfch ' . - t 1 L .'II. r X. f!X V ? wünscht Nichts sehnlicher, als den lei. tende. Kreisen bei der nächsten Wahl clncn gehörigen Denkzettel zu geben, tmrtt n 11 V Kl iirnrn. OiiTAf AiAla Hindgiß bietet. I I v WIIVIM1 . I . Die Capital Paper Company wurde gestern inkorporirt. Kapital Z7 5,000.

Dnis)liiiid')ii(sjlcn. Wetterbericht. Vielleicht Gewitter; schön am grei-

tag. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 96 Grad, niedrigste 63 Grad. Schissel'ö Badeanflalt-Tempera-tur 83 Grad. Da gelbe Fieber. Washington, 2. Aug. Nachrichten von Hampton melden, daß sich in d.r Situation betreffs des gelben Fieber nicht viel geändert hat. Vier neue Erkrankungen sind vorgekommen. Die Entfernung der Truppen von Fort Monroe wird morgen beginnen. Dieselben werden nach Battery Point, Delaware, gebracht. Die Gesundheittbehörde von Vir glnla fuhrt öle Quarantäne jtreng durch und der Gouvernör von Alabama Uat heute Abend eine Proklamation erlassen, worin Quarantäne gegen SoldierS Home, PhoebuS, Hampton, Old Point Comfort, Newport News, und andere Plätze, in denen das gelbe gieber auftritt, erklärt wird. Der Spieß umgedreht. New I o r k, 2. Aug. Heute wur- . . oen einunozwznz,g goroerungen lm Gesammtbetrage von 5210.000 in den Gerichten anhängig gemacht. Die Kläger find die am Morgen nach dem mißgluckten Dynamit-Attentat unter dem Gerüst der 6. Ave. Hochbahn arretirten Streiker. Der Spitzel Ashby, welcher ihre Verhaftung der. anlaßte, hatte bekanntlich keine Be weise gegen sie und sie mußten sreige lassen werden. Die 21 Streiker sonn ten bier keine Arbeit erbalten und be aak,n fi nack and,n Stakt, 3n möglich gewesen sei, Anstellung zu er r & trm T. m or allen, wen ver viaitx oes er brecherthumS auf ihnen laste. Sie hätten in Buffalo, Philadelphia, Newark und in anderen Städten um Beschäftigung nachgefragt, doch sei ihnen die Arbeit auS vorerwähnten Gründe verweiaert worden. Die Streiker wollen auch eine An. klage gegen den Spitzel Ashby wegen cm -ig t.c. r.rr. I kleinem ciijtoc iaj cn. i VL t VO )a dtltt Vl r I 0 tl dlt i ei,en. New Jork, 2. August. Mit131 an der Zahl, find mit ihren Famit einem aus fünf Waggons bestehenden Spezialzug der Pennsylvania Bahn nach San Francisco abgereist. Die Reisegesellschaft steht unter der Führung ihre Präsidenten Richard Weinacht und eines Comite?, l daS sich auS folgenden Herren zusammensetzt: W. F. Merson, PassagierAgent der Northern Pacific; ZuliuS Lorenz, Mor Schwarz. Jodn Rel cnweber, John P. Windolph, Sohn I Bohne und C. Schieck jr. Die Auö-Wll-Iflualer werden unterwegs Konzerte! veranstalten und am 11. August in San Francisco eintreffen. .- Scheinen doch zufrieden. Berlin, 2. Auguft. Eine Depesche von Apia meldet, daß die Deut schen mit der Ernennung Luther W. . r ... r ' m i soor.ies, oes ameriraniiqen Veieraiconsulö, zum Oberrichter zufrieden seien und dieselbe als eine Garantie unparteiischer Justizpflege betrachten, in Th.s. I:s.! x..t vtvt m. cvvilllivwfc ' 1 ' l Z.i.ung vn Apia .n. ti. E.n.n. I t M . !H! M .! ung zvoornes ein unverzeiyllqes uno ungerechtfertigtes Aufgeben deutscher! Interessen. i aus, oap Vr zsoorne oeuliqe sn - . f. t . . . . a r teressen nicht schäbigen wird. g e l d m a r s ch a l l B l u m e n t h a l j Z . t OV R e r l in, 2. August. Auf seinem Gute Quellendorf bei Dessau feierte .,x..rn m.k h wt A llLftU UIUI IUUI mm MM V M I V M .,,l w ungewöhnlich a.ob.k g.i. . stiger und körperlicher Frische seinen 9. Geburtstag. DaS Augenleiden, welches vor einigen Jahren den alten I m . i . I OMm oeorovle. itt vouuanoia UMI I"

Stillffand aekonimen. so hnfe d.n, h,sW- ion laoicr, weillzer ote er-

wäh.'. S.e.e,e ch ei HSHe... Alter prophezeit werden kann. Vom Kaiser, der Kaiserin, der Kaiserin l Friedrich, dem Könige von Sachsen,

vielen Fürsten, Generalen, Truppentheilen, Kriegervereinen und Korporationen gingen telegraphische und schuftliche Glückwünsche ein. ,,,

Nicht wie bei u n S. Berlin, 2. Aug. Eine Depesche auö St. Petersburg berichtet, daß General Abdul Chakim Khan nebst drei hohen afghanischen Offizieren auf Befehl deö Emir'S hin auf dem Marktplatze in Kabul erschossen worden seien. Dieselben hatten seit Zähren die Regierung systematisch bestohlen, indem sie die Löhnung der Truppen für sich verwandten. Die Eiekution hat eine gewaltige Aufregung hervorgerufen. Brutaler Sport. P ari ö, 2. August. 3n Frankreich kommen jetzt Kämpfe zwischen Stieren und Löwen als öffentliche Belustigungen in die Ausnahme. Ein solcher Kampf sollte in Roubaix stattfinden, aber der Löwe kniff einfach vor dem Stier auS und war nicht zu bewegen, den Kampf aufzunehmen. Der Sekretär des ThierfchutzvereinS erklärt, er könne nichts thun, da er nur Jurisdiktion über HauSthiere habe. Der Maire von Raubaix könnte den Kampf verbieten, er scheint aber keine Luft dazu zu haben. Man hat sich auch an den Ministerpräsidenten WaldeckRousseau gewandt und eS erregt Erstaunen, daß er sich ablehnend verhält, da er der Urheber des Gesetzes ist, daS Stierkämpfe in Frankreich verbietet. Allerlei telegraphische Nachrichten. Der reiche Mühlenbesitzer Ferdinand Schumacher in Akron, O , seit zehn Jahren Wittwer und 78 Jahre alt, hat die 39jährige Lehrerin Mary Zipperlin von Eincinnati geheirathet. Die Demokraten von Maryland haben ihre StaatSconvention gehabt. Die Nominirten befürworten GoldWährung und die Silberfrage wird in der Platform nicht erwähnt. Die Republikaner von Iowa haben ein Staatöticket aufgestellt und sich für Goldwährung erklärt. Der bisherige Kriegösekretär Alger wurde bei seiner Ankunft in Detroit, seiner Heimathöstadt, vom Mayor und . . . . m - . k einem ,omlle von urgern empfangen. Seine politischen Freunde machten den lut ... cr nt:.. V2,HipUng jU CUIUHlUilUn. Senator Beveridae von Indiana be findet sich in Nangasaki, Japan. SchiffsNachriHteN Angekommen m : New I o r k : Teutonic" von Li. verpool: State os Nebraöka" von Glasgow. Queenötown: Majeftic" von New Sork nach Liverpool: Belgen land" von Philadelphia nach Liver pool. Livervo ol : ..Malest c" von New Jork via Queenötown; Tephalonia" von Boston.

South am pton: ..Trave" von

Rew Jork nach Bremen. Glasgow: Mongolian" von NewAork. allerlei. ?,r-daer eani 2cn lamin in Sanville. L. X. bat ein; böse Erfahrung hinter sich. Erging in seinen großen Eisschrank und war durch ein großes Stück Fleisch verdeckt, I . xr , rv ' fj . .13 i ! fJ . T-M - lV.u: UAVt.A.M T1. ' "offm und warf " 1 dem stellenden Befehle aemäk. zu Benjamin sah sofort ein, daher sich auf eine kalte habe stunde gefaxt maV HIV V VIV w1 ' ... , Planken und bald begann er Mit oen Zähnen zu klappern. Um sich warm zu halten, tanzte er einen Schuhplatt Zer. und das war seine Rettung Sein Junge kam, um ihn zum Frühstück zu l hnU nnS Wtri, 3 Mannes. Er befreite ihn aber Beniamin hatte allen Appetit verloren und schickte sofort zum Schlosser, um m - - - . - . m IllUII l UUU 11111(11 Vllllllt IUIIII. Wm ames ttreen der ein "AJ U unLVX. befindet sich unter der Anklage des im.' 'la T) . T'' ! k. ! rr . Tl . icincu im icyangniß m uaiion. Im - r . -4 r ÄS Vetblebem in einer zwei ??uk hohen Pappschachtel versteckt. Green hatte ! vor drei. Wocken die 17 Jabre alte Ka

theleen cheirathet, welche' sechs Fuß 5td Zoll grob i'.t. Katheleen's Butter war mit dem neuen Schwiegerlohn nicht zusrirden und erwirkte einen Haftbefehl gegen ihn, weil er dem Geistlichen gegenüber, welcher das seltsame Paar traute, 21 Jahre als das Alter seiner Auserkorenen angegeben hatte. Der junge Ehemann wurde eine

Stunde nach der Trauuna verhaftet. Der Constabler war bereit, mit seinem Arrestanten einen Bürgen zu suchen; als er ihn jedoch kurze Zeit unbeaufr. x.n i t.n. ,. e , liiyiigi getanen yane, enlwli.cyle iym der Kleine, indem er in eine Bureau. Schublade kroch und sich dort versteckt hielt. Erst nach langem Suchen gelang es 5 dem Constabler wieder, den Zwerg zu verhaften. Die junge Frau will von. den Gerichten die Erlaubniß erwirken mit ihrem Mann zusammen zu leben, und ihm eventuell in das GefangMZ.solaen. zrevronrerevonCripple Creek haben sich zusammengrhan, um dem Bob Womack, dem Entdecker der dortigen Goldlager, durch eine Ehrengäbe vcn $89,000 eine unabhängige Vstenzzu sichern. Womack machte im Jahre 1877 als Cowboy die Entdeckung,Nn Folge deren viele zu unaeheuren Reichthümern gelangten; er selbst aber blieb ein armer Teufel. Beim Heumachen vomBlik getroffen und sofort getödtet wurde der 23 Jahre alte Peter Nelson in der Nähe von Franksville, Wis. Der elecrische Strahl hinterließ Zickzack-Zei-chen auf dem ganzen Körper des Erschlagen! und riß die Kleider und Schuhe von demselben ab. An der Ferse trug die Leiche eine einer Kugelwunde ähnliche Verletzung. In Folge eines Unglückichen Zufalls erschoß der Gemüsegärtner Bernhard Meyers in Windy Edge, bei Perry-Hall in Baltimore Co., Md.. seine Gattin. Die Frau. Elisabeth Meyers, war 38 Jahre alt. Der Gatte versuchte, ne alte Kuelbuchse, in der sich eine Patrone befand, zu reinigen. Dabei entlud die Waffe sich unerwartet, und die Kugel drang der Frau von hinten durch den Kopf. Mit'Vulver und Blel lst m dem Orte Alikchi im Indianer - Territorium der Halbblut - Indianer vom Choctaw - Stamme hingerichtet worden. Weqen Ermoroung eines momnischen Sherisfsbeamten wurde er vor w?i Jahren zum Tode verurtheilt. dann aber bis zur Vollstreckung des Urtbeils auf freien gesetzt. ÄM Tag der Hinrichtung stellte der Verurtheilte sich, getreu seinem Versprechen, den Henkern. Im Stamme der Choctaw - Indianer ist es alter Araua). einen zum Tode verurtheilten Stammesgenossen frei umher gehen zu iq sen. bis der Tag der Hinrichtung anbrickt. Der Todes - Candidat giebt einfach das Versprechen, zur fesigesetzi i V - . A.fnMAtt im fa t n ien llllllve zu ciuiciuui, um iiu ben zu lassen. Noch nie hat ein Choctaw - Indianer seinen Schwur gebrochen. Grings war im Laufe der'zwet Jahr:, die seit der Berurtyeilung verstrichen sind, im ganzen Lande umher gezogen und nach Ausbruch des spanisch - amerikanischen Krieges nach Cuba gekommen, wo er in den Reihen der einheimischen Frelyeltslampser gegen die Spanier focht. Später heirathete er eine hübsche Senorita und ließ sich häuslich nieder Dann erhielt er dte Aufforderung, sich dem Blutgericht zu stellen, und sofort kam er derselben nach. Er hätte die schreckliche Mahnung unbeachtet lassen können, doch ein Choctaw - Indianer bricht sein Wort nicht. Grings nahm Abschied von seinein Weibe und kam rechtzeitig in Alikchi an. Nicht am Galgen, sondern durch Pulver und Blei beförderten ihn die Stammesgenossen in die Jagdgründe des Jenseits, denn der Tod durch den Strick ist schimpflich für einen braven Choctaw. I m I a h r e 1807 w u r d e der Sparkassenschreiber Gärtner in Nien bürg a. W. wegen Unterschlagung von 12.000 Mark amtlicher Gelder zu mehrjähriger Gcsängnißstrafe verurtheilt, welche er zur Zeit noch verbüßt. Ueber den Verbleib der genannten Summe konnte bisher trotz eifriger Nachforschungen nichts ermittelt werden. Bei einer nochmaligen Durchsuchung der früheren Wohnung des Verurtheilten sind nunmehr die 12.000 Mark hinter einem Spiegel und zwar zwischen Glas und Rückwand aufgefunden und der Behörde übergeben worden. JmJanuar dieses I a h res stellte sich auf dem Bürgermeisteramt in Markirch Seraphin Zürcher unter der Angabe, er wolle seine Mili. tärzeit ablegen. Da er vom Markircher Standesamt ausgestellte FamilienpaPiere vorwies, zweifelte Niemand an der Echtheit seiner Angaben; er wurde den Militärbehörden übergeben und von diesen als zumMilitärdienste jauglich am 2. Januar in die 10. Compagnie des Infanterie - Regiments No. 25 zu Raltatt einaestellt. Zürcher führte sich beim Militär gut, mußte jedoch, da sich epileptische Anfalle unv tinc Bergkrankheit einstellten, nach vier Monaten 'entlassen werden. Daraus fand er Arbeit im Verawerk und nahm Wohnung in Eckirch. Dort verwickelte er sich in einen Streit und deshalb wurde er nach Markirch in's Gefängniß bracht, wo t. sich uhanaen wollte.

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