Indiana Tribüne, Volume 22, Number 313, Indianapolis, Marion County, 1 August 1899 — Page 3

Dr. J. A, Sutcliffe, Wund-Slrzt, Geschlechts-, Urin- und Nectum Krankheiten. Office: 155 OstMarketstr. Tel. 941 Osfictstunde : 9 bi, 10 Uhr Vorm.; 2 bi, 4 Uhr Rm

C. C. EYERTS, Deutscher Zahn - Arzt. No. 8z No?d Pennsylvania Str. S a ft toird auf Wunsch angewandt. r.O.G.MKff hat seine Okftce nach dem Willoughby Gebäude, No. 224 Nord Meridian Str., erste Etage, verlegt. Cfftcetunben : Bon 2 bi 4 Uhr Natmtttag Telexho : Office SvS Woh"ng SS. Die Wohnung befindet sich wie bisher : 1337 Nord Pennsylvania Straße. Dr. I. Bühl er, 120 Sst WciSsrty Str. .'.-chstunden : 8 bis Uhr Vcrm. ; 2 b'.S 8 ! hc fiarn.; 8 bis 8 Uyr ÄbendS. Telephon 1446. vvrechftvsde : cnmafll nur Ssrmittagl. MttUers Leber - Pillen ist daS beste und nebenbei auch gelindeste Mittel gegen Un?erdaulichkeit, Verstopfung, xecerieicen exe. 25 CentS die Schachtel bei fferd. A. Müller, Apotheker, Ecke Saft und Washington Str. nd auch in all andere Apotheken. D!e OfNce von Dr. H. VIWL und Dr. C0LE, befindet sich in No. 24 Ost Ohio Strafe. T" Teleson Sto. 927 wie biii. WALTE S t FIIANZ, Za5)nA?zt, No. 90K Ost Market Straße. Cossin Block. Zimmer 43. Osstk,.Erndn: 9bi,12Vm., ll5Km., 7 bieg fibentl. Sonntag o 10 Uhr Bm. bt2Uhr RIPANS TABUIIS Are intended jcr cTiüdren, ladits and all who prefcr a medidne disguiscd as von sectlonery. 5 They may nowbe lud (put tip in Tin Boxessevcoty.tw& Jn a box),price, twenty.sive ccnts or 6ve hoxcs for nc dollar. Any druggist will gct then if you inast, and they may alwaysbe cbtained by renuttjng the pnce to IheRipans Chemical Company j. wn in v ,rt' i BPRr trf v tivow j.,- rfv ii .ru.--. A4 60 YEARS ' EXPERIENCE . c 4t y r -1 Toanr MlRKS PfffT Copyrights &c tlt sendlng a sketch and descrlptlon msj Oixleklr rtaln onr opinion free whether an InTentlon is probably patentabla. Conimunlca. ttonastrictlyconfldentseL Handbookon Patent sent frea. Oldest seency kor ecurtng Patents. Patent taken throuiitt Mnnn A ( o. recelT epriai notlce, witnout Charge. In the Scttntific flimrican. a taandsomely lTlnstrated weekly. T-strtrewt rrrealation of any wtentifle Journal. Teron. 3 a year: fonr months, L 8old bjall newBdealerj. MUNH & Co.38,Bd--Hew York Branch Office. QS F PU Washington. D. C . .- rirtir.N3 CLEVELAND TO BUFFALO lima miTklfa Cl.ax N HUIIO JUU WICVI 6PAALLLED NIGHT3ERV1CE. NEW STEAMCBS "ClTT OF BUFFALO" ano " City of Eric," botb tos ethcr belnr; wlthoat doubt, In all mpiott, the flnett and fastest that are ran In the lntorst et the travellog pabllo la tat UlUtea BUtes. TIMC CARD, Daily inoluoino Sunoav. Lun CUitliti 8 P.M. AnireBaffi!o6AJt - BifUIo S - " Clcrelind 6 - CIMTRAL iTAHOARD TIMt. Conntloni mal at Baffalo wlth tratni hr aJl Kantern And CnnaAlan Dolnt. Aak ticket agent for tickets via C. fc B. Llnt. Bend four oent for illuttrated pamphlet. IPECIAL LOW RATES TO BUFFALO ANO RIAQAIUJ FALLS CVUT ATURuAT NIBHI. W. F. MCflHAN, Bsaaaak et iit. CUVtUUÜk. CARL PINGPANKS Ssutschs Buch ' Handlung 7 Süd Alabaws Straß;. Bestellungen und Monnementi auf alle in, In und Auslande erfcheinmden Bücher und Zettschriftm werden angmornmen und pronrpt abgeliefert. Än und Verkauf alt Lüchn. oMifrtsök LUerat' ÄoZpk TFvey, (Old ITeedom A Rlght.) Sotary Public, Translator, Correspondont etc. No. 970 West Walnut Lt. Ttha Dltha Lt. Gü.

WW IWiM Ww

w

ist

firrvi

mi"

V

'fTvl? 1

errwTyiTi

vüxjlt: i

am i

avnni

mm

Verheirathet oder ledig?

Von B. M. C r o k e r. (Fortsetzung.) j Bielletcht. ja, sogar wahrscheinlich. so sagte sich sich, saß sie zum letzten Mal hier vor dem Kaminfeuer! Wahrscheinlich war es das letzte Mal. daß eine geschickte Hand sie entkleidete und ihr das Haar bürstete! Ach, könnte ich doch meine Heirath ungeschehen machen!" dachte sie, setzte aber in demselben Augenblicke in halb lautem Selostgespräch hinzu: Nein, nein, Laurence, das wünsche ich gewiß nicht, verzeih' mir! Aber es ist doch sicherlich keinUnrecht, wenn ich wünsche. Du wäst ein reicher Mann!" Die Furcht vor der unvermeidlichen Erklärung hielt Madeline noch stundenlang wach. Ihr Herz klopfte so stürmisch, daß sie nicht einzuschlafen vermochte und der heue Morgen heran kam, ehe sie in einen ruhigen Schlum mer verfiel, aus dem sie von Josephine geweckt wurde. Das Madchen sah be treten aus und erschien ohne die Tasse Thee, die sie sonst der Herrin zu Prä sentiren Pslegte. Gnädiges Fräulein, Herr West ist. wie mir soeben der Diener sagt, sehr krank. Man hat nach dem Arzt geschickt. Allem. ?lnschein nach ist's eine Lungenentzündung." Madeline sprang aus dem Bett, warf einige Kleidungsstücke über und eilte nach dem Schlafzimmer ihres Vaters. Er war wirklich sehr krank, hatte starkes Fieber, und die Athemzüge waren kurz und unregelmäßig. Es handelte sich, wie Josephine gesagt hatte, um eine Lungenentzündung, und zwar um eine sehr starke, die sich mit ungewohnlicher Schnelligkrit entwickelt hatte. mit einem Worte, um einen sehr ernften Fall. Der schnell herbeikommende Arzt erklärte eine Konsultation mit anderen Autoritäten seines Faches als wünschenswerth, schickte nach zwei im Hospital ausgebildeten Pflegerinnen und traf überhaupt alle möglichen Anordnungen. die das Kranksein eine dicken Patiencen erleichtern und zur Genesung beitragen können. Ist der Zustand ge ährlich?" sragi, Madeline mit stockendem Athem. Solche plötzliche Attacken sind lmmer nicht ohne Gefahr", gab der Arzt zur Antwort. Und unser Patient hier i7 . , a i - hat ein yarte uno vewegies eoen ymter sich. Er bat viel Lebenskrast ver braucht und seine Nerven nicht geschont. Das Herz ist ziemlich schwach aber dennoch Man hatte schon schirm mereKranke glücklich durchgebracht, und wenn sich auch nicht leugnen ließ, daß der alte Herr recht ernstlich krank war, so durfte man deshalb doch nicht verzweifeln und von vornherein das Schlimmste fürchten. t j Madeline fühlte, wie schwach und hinfällig dieser Trost war. Wa.s würde nun aber angesichts des drohenden Todes aus ihrer lanzverz'ögerten Beich te? Sie mußte, daran ließ sich mcht zweifeln, abermals hinausgeschoben werden. So schrieb sie eben an Laurence einen langen, liebevollen Brief, stellte ihm die ; Sachlage vor und gab ihm tägliche Nachrichten über das Befinden ihres Vaters, sowie über die Fortschritte m seiner Besserung. Während des ganzen Novembers verließ sie das Haus nur zweimal. Das eine Mal, um einen flüchtigen Besuch bei ihrem Kinde zu machen, das andre Mal zu einem sonntäglichen Kirchgänge. Alle übrige Zeit widmete sie dem Kranken und seiner Pflege. In der einförmigen Erfüllung dieser Pflicht wurde sie übrigens durch Frau Leach unterstützt, die von der Krankheit ihres lieben Freundes" gehört und an seine Tochter geschrieben hatte, um sich und ihre Dienste zur Verfügung zu stellen. Bald daraus war sie plötzlich erschienen, um dies Anerbieten durchzusetzen. Sie erbot sich, das Hauswesen auf die Schultern zu nehmen. Besuche zu empfangen, Billets zu schreiben, und was dergleichen mehr war. damit Madeline sich ungestört dem lieben Patienten" widmen könne; aber dieser Patient, der jetzt sehr verdrießlich und ungeduldig war, zeigte sich diesem Arrangement durchaus abgeneigt. Es war, wie er meinte, eine ganz andere Sache, bei voller Gesundheit, an einem schönen, müßigen Herbsttage der reizenden Wittwe in die Augen zu blicken, ihre Hand zu halten und ihren Schmeichelworten zu lauschen, als sie während schwerer Krankheit ins Haus zu nehmen und sich Gefälligkeiten von ihr erweisen zu lassen Nach vielem Hin und Herreden mußte Madeline aber doch kapituliren, denn sie war schwach und die belagernde Macht stark und hartnäckig. Papa, Frau Leach ist nicht loSzuwerden", sagte sie eines Tages zu dem alten Herrn. Sie hat sich einmal vorgenommen, hier zu bleiben, und weich! nicht von der Stelle. Du brauchst sie ja doch nicht zu sehen, wenn Du nicht willst." Darin verrechnete sich Madeline indessen. Noch war keine Woche inS Land gegangen, so hatte die schöne Wittwe die Erlaubniß, dem Kranken die Klssen zurecht zu legen. Sie machte ihm täglich einen Besuch, dem er immer mit Vergnügen entgegensah, erzählte ihm Neuigkeiten, sagte ihm Schmeicheleien und brachte mit ihren reizenden Toiletten und ihrem schönen Gesicht stets einen erfrischenden, belebenden Eindruck in der Krankenstube hervor. Des Hauswesens dagegen nahm sie sich nach keiner Seite hin an. Sie war, wie sie selbst sagte, in allen wirtschaftlichen Angelegenheiten viel zu dumm und unerfahren. Ebensowenig machte sie sich durch den Empfang lästiger Besucher und die Erledigung der täglichen Korrespondenz nützlich, und so waren die Rollen der beiden Frauen v,ld voll ständig vertauscht. Madeline hatte sich den häuslichen .Pflichten zu widme

und Frau Leach brachte lmmer mehr Zeit in der Krankenstube zu. Sie besaß eine angenehme, nie ermüdende Stimme, las dem Patienten stundenlang vor, machte ihm den Thee stets mit ihren eigenen schönen Händen und trank, um ihm gefällig zu sein, immer

eine Tasse mit. genug, die Wittwe that sich bitter unrecht, wenn sie sich für dumm ausgab. Im Gegentheil, sie j war eine außerordentlich kluge und gew t Y.. tltijC icuicne irau uno in anen rocmiaen Dingen wenigstens noch einmal so gescheidt, wie Madeline. Im Innersten ihres Herzens war sie felsenfest entschlossen, Madelines Stiefmutter zu werden, aber sie wollte dann das Haus für sich allein haben, und , Madeline mußte heirathen. Wenn sie sich in dem prachtvollen gelben Empfangszimmer umsah, geschah dies bereits mit den Blicken der Herrin, und im Geiste nahm sie schon allerlei Verändernuaen in der Einrichtuna vor. Aber warum nur Madeline nicht einem von der Jugend des Landes, die sie umschwirrte. Gehör schenkte? Die Sache mußte einen Haken haben, einen Haken. der in der Äeraangenyeil ves zungen Mädchens lag Madeline hatte, so viel war sicher, schon etwas erlebt. Sollte es ihr, der klugen Frau Leach. denn nicht gelingen, sich des Schlüssels zu dem geheimen Schranke zu bemächtigen, worin dies Skelett des Hauses aufbewahrt wurde? Bis jetzt hatte sie nur durch das Schlüsselloch geguckt und hatte nichts Genaueres wahrgenommen, aber doch genug gesehen, um zu wisscn, daß etwas darin war. Diesen Blick durch das Schlüsselloch verdankte sie einer jungen Dame, einem ffräulein DeVille, die in Harrogate mit ihr in demselben Hotel gewohnt hatte und mehrere Jahre die Schulkameradin Madelines gewesen war. Die klue Frau Leach gab vor. mit dem Fräulein West nur ganz oberflächlich bekannt zu sein, legte dagegen den lebhaftesten Antheil an Fräulein De Ville und ihrer Schulzeit an den Tag und trieb die Liebenswürdigkeit so weit, die junge Dame zum Thee einzuladen, um ihr die Photographien zweier Cousinen, der Gräfin Cabenteely und der sehr edlen Frau Green-peas zu zeigen. Sie besuchten also dieselbe Schule mit Madeline West, der reichen australischeil Erbin?" fragte Frau Leach ganz beiläufig. Ja. wir waren längere Zeit Schulkameradinnen. Die letzten anderthalb Jahre war Madeline aber ganz mittellos, bekleidete die Stelle einer Klassenlehrerin ohne Gehalt und trug, wie ich glaube. Fräulein Selinas alte Schuhe vollends ab." Wie seltsam!" Ja, ihr Vater schickte plötzlich kein Geld mehr, nachdem er vorher eine sehr hohe Pension für sie gezahlt hatte. Sie erhielt bis dahin Unterricht in allen möglichen Fächern, lernte Schwimmen, Reiten und kleidete sich überaus elegant. Dann hatte das alles ein Ende. Aber der alte Herr scheint wieder emporgekommen und jetzt sehr reich zu sein." Und schämte er sich denn nicht, als er dann zurückkam und seine Tochter in solchen Verhältnissen fand? Welche Entschuldigungsgründe hatte er denn für seineHandlungsweise?" fragteFrau Leach. Das weiß ich nicht. Ich weiß nur, daß sie bei seiner Nuckkehr nicht mehr in der Anstalt war. Aber damit hatte es seine eigene Bewandtniß! Man hatte sie ganz plötzlich es war in den Weihnachtsferien gewesen in Ungnaden entlassen, hatte sie, wie gerächtweise verlautete, geradezu fortgejagt. Sie ist damals auch längere Zeit abwesend geblieben. Frau Leach öffnete ihre qroßen schwarzen Augen, so weit sie konnte. Gott im Himmel!" rief sie. Wo kann denn das unglückliche Kind gewesen sein? Was konnte sie verbrochen haben?" Das erfuhr Niemand. Die Geschichte trug sich, wie ich Ihnen schon sagte, während der Weihnachtsferien zu, und gleich darauf geneth die Anstalt wegen der Verheirathung des Fräulein Selina in große Aufregung. Darauf folgte dann unmittelbar das Zerwürfniß zwischen Frau Harper und ihrer Tochter, und durch alles daS wurde das Interesse an Madeline West in den Hintergrund gedrängt. Wir hörten nur von der Dienerschaft, Fräulein West sei auf und davon." Und das war alles?" Nun, ist denndas nicht genug?" Freilich, allerdings!" rief grau Leach ungeduldig. Empörend und so anstößig wie nur möglich! Aber erfuhren Sie denn nichts Näheres? Wußte man denn nicht den Grund zu diesem dummen Streiche? Nein. Als ich später einmal mit Frau Harper und Fräulein Lätitia in einer Theezesellschaft zusammentraf und mich nach der Geschichte erkundigte, wurden beide sehr boje und leugneten alles rund ab." )!" rief Frau Leach km Tone tiefster Enttäuschung. Die Sache sollte wohl vertuscht werden, um dem Rufe der Schule nicht zu schaden?" Nein, das nicht. Die beiden Dawen sagten, FräuleinSelina habe grobe Mißgriffe begangen, und dies sei die Ursache gewesen, daß man Madeline für kurze Zeit aus der Schule entfernt habe. Äuö Fräulein Selinas Munde hätte die Sache vielleicht etwas anders geklungen!" fügte die Erzählerin mit besonderer Betonung hinzu. Wo lebt die Dame jetzt?" Sie hat sich mit einem Geistlichen verheirathet. der viel jünger ist als sie, und ist mit ihm nach den Slldseeinseln gegangen." Da ist sie ja weit genug fort. Sind Sie mit Fräulein West enger befreundet? Stehen Sie noch im Verkehr mit ihr?" Nein, wir hatten im letzten Jahre unsrer Schulkameradschast einen Zank miteinander, und sie sprach mehrere Monate kein Wort mit mir." Worüber geriethen Sie denn mit ihr tn Streit?" O, über eine Kleinigkeit, über eine Hrnadel. oder weil ich tbr die Butt

uiqx zugerezqr yatte, rver so was ; Aehnlicbes! Ich mochte sie eigentlich nie j recht leiden; dennoch habe ich um

der alten Zeiten willen manchmal daran gedacht, ihr einen Besuch zu machen. Meine Tante, Lady Mac Weasle, kennt sie und sagte mir, die !f?li gäben glänzende Feste und wärcn in allen Gesellschaften zu finden. Wirklich?" Ich habe sie zu Wagen im Park gesehen, sie hatte prachtvolle Toilette gemann; avcr lcy gmuoe, ne war aeschminkt. Vielleicht besuche ich sie indessen doch noch oder bitte auch meine Tante, mich einmal Mitzunehmen. Ganz recht. Liebste! Aber da läutet die Tischglocke zum erstenmal; ich muß Sie leider fortschicken. Also adieu für heute! Es war ein sehr anaenehmes Plauderstündchen! Sie wissen so hübsch zu erzählen, daß man ,'.ch für alles mteressirt!" Und diesmal sprach die sehr edle Frau Leach die Wahrheit. Sie hatte sich wirklich für die Mittheilungen Fräulem De Vllles sehr mteressirt! Siebenundzwanzigstes Kapitel. Robert West wurde vorzüglich gepflegt, besaß eine eiserne, sederkräftige Natur und fing an, sich, unterstützt durch Frau Leachs unermüdliche Aufmerksamkeiteu, langsam zu erholen. Anfang Januar erhielt er von seinen Aerzten die Weisung, sich unverzüglich nach der Riviera zu begeben. Man schickte ihn nach Nizza, und da er selbstverständlich nicht allein reisen konnte, sollte Madeline ihn begleiten. Was würde aber Laurence zu alledem sagen? Bei dem mißlichen Gesundheitszustände ihres Vaters wagte sie nicht, ihm ihre Mittheilung zu machen. Die seelisehe Erschütterung häte verhängnißvoll werden können; und doch, wie durfte sie Laurence abermals mit einer Entschuldigung kommen! War doch mit ihm ebensowenig zu spaßen, wie mit ihrem Vater! Ich bin ja ein zu unglückliches Geschöpf!" sagte sie mit Thränen in den Augen zu sich selbst. Was sollte sie zwischen diesen beiden Männern, die solche Rechte an sie hatten, beginnen? Welchen sollte sie opfern, den Vater oder den geliebten Man?? Und dann war da auch noch der kleine Harry! Außerdem hatte sich jetzt ihr Vater mit eine? fast eigensinnigen Zärtlichkeit an sie angeschlossen und hing an ihr. als sei er ein krankes Kind und könne cs gar nicht ertragen, sie von sich zu lassen. Alle diese schwierigen Umstände und zwingenden Verpflichtungen vereinigten s'ch zu einem furchtbaren Drucke auf Madelines Gemüth. Standen auf der finen Seite ihr Vater und seine Aerzte. so traten auf der andern Nicht minder schwere Befürchtungen an sie heran, und anstatt tapser zu schwimmen, ließ sich Madeline, wie gewöhnlich, in solchen Momenten, von den Wellen treiben. Es galt als ausgemachte Sache, daß sie den Vater nach Nizza begleitete, um bis zum Mai mit ihm dort zu verweilen. Die Frage, ob es anders sein könne, war gar nicht aufgeworfen worden. und in der That, als Fräulein West blieb ihr keine Wahl, sie mußte mit dem Vater gehen. Wie hatte sie sich aber als Frau Wynne, wie gegen Mann und Kind zu verhalten? Zu einem' nochmaligen Besuche im Tempel fand sie nicht den Muth, und so schrieb sie einen sehr zärtlich bittenden Brief an Laurence. stellte ihm alles im besten Lichte so vor. wie sie selbst es ansah, und flehte ihn an, nur noch ein wenig, ein ganz klein wenig Geduld zu haben, bis ihr Vater im Stande sein würde, den Schlag zu ertragen. Nur noch so lange, beschwor sie ihn, möge er ihr Urlaub geben und sich ohne sie behelfen. Dieser Brief blieb zehn Tage lang unbeantwortet. (Fortsetzung folgt.) - Vkeueö aus Natur und Heilkunde. 2m sanitäre Werth der frischen Gemüse. - In unsern Hauptmahlzeiten spielt das Fleisch eine hervorraaende Rolle, weil bisher dessen Eiweißgehalt für das höchste Ideal aller ayrstosse gehalten wurde. Du. neuere Wissenschaft hat indessen dargelegt, daß eine wirklich nahrhafte Speise neben Eiweiß' stosfen einen hohen Bestand von KohleHydraten enthalten muß und daß darnm auch eine reichliche vegetarische Kost rathsam ist.lnser Körper bedarf zu seiner gesunden Ernährung derMineralstoffe oder Nährsalze, das sind Kali Natron Kalk Eisen und phosphorsaure Salze, wie solche in Gemüsen. Salaten und Obst enthalten sind. Zur Zeit der jungen, frischen Gemüse sollte eS daher jede Hausfrau als eine wichtige Pflicht erachten, möglichst ost und viel davon namentlich den Kindern auf die Speisetafel zu bringen. An der Spitze der Gemüse steht der Kopfsalat. Er wirkt verdauungsbefördernd, blutreinizend. anregend und erfrischend auf den ganzen Organismus. Die gute Wirkung darf aber nicht durch Hinzufügen von schlechtem Essig oder übermäßig viel Gewürz ver mindert werden. Auch Spinat und Sauerampser sind zu empfehlen. Ihr hoher Eisengehalt wirkt günstig auf die Blutbildung und macht dies Gemüse zu einem Heilmittel für blutarme Kinder und bleichsüchtige Mädchen. Wenig bekannt dürfte es sein, daß ganz grüne Gemüse wie Spinat undSauerampfer nicht bedeckt gekocht werden dürfen, da das giftige Blattgrün sonst nicht entweichen kann. Die blutreinigenden, günstig auf die Thätigkeit der Nieren wirkenden Eigenschaften des Spargels sind bekannt. Bohnen müssen, wenn sie jung sind, gegessen wer den; später werden sie schwerer verbaulich. Zu kohl- und rübenartigen Gemüsen fügt man, um sie leichter ver daulich zu machen, gern eine Messerspitze kohlensaures Natron hinzu.

Antiarthrin.' Obgleich die Zahl der gegen Gicht empfohlenen Mittel eine recht große ist. so können doch nur sehr wenige als eigentlich wirksam bezeichnet werden. Der Grund dafür, daß die Aerzte hier noch nicht den Weg eines sicheren HeilVerfahrens gefunden haben, liegt ohne Zweifel in der überhaupt höchst unzulänglichen Kenntniß von der wirklichen Entstehung der Krankheit. Immerhin ist es für die Mehrzahl derFälle wahrscheinlich, daß die Erkrankung durch einen ungehörigen Stoffwechsel veranlaßt wird, bei dem ein Ueberschuß an harnsauren Salzen im Blute' belassen wird. Diese Salze lagern sich nun vornehmlich an den Sehnen- undMuskelscheiden, sowie an den Gelenkbändern und in den Gelenken selbst ab. In dieser Neigung zum Angriff gegen bestimmte Körperstellen hat die Gicht einige Aehnlichkeit mit der Tuberkulose, der sie auch in Bezug auf die Erblichkeit des Leidens gleicht. Die Plötzlichkeit, mit der die Gichtanfälle einsetzen, ist bislang unerklärlich, wie die große Schmerzhastigkeit der ergriffenen Glieder. Man räth Gichtkranken gewöhnlich zur Diät, und zwar zur Vermeidung aller stickstoffhaltigenNahrungsmittel und besonders des Alkohols. es läßt sich aber nicht sagen, daß dieses Verfahren immer dazu im Stande wäre, den Anfall auch nur zu lindern oder abzukürzen. Nach den neuesten Erfahrungen scheint endlich ein Mittel gefunden zu sein, das wenigstens schon in ziemlich zahlreichen und nicht immer leichten Fällen eine bedeutende Heilkraft bewiesen hat. Es ist das Antiarthrin, eine von dem Münchener Sell entdeckte Vereinigung (Condensationsprodukt) einer Gerbsäure und des Saliaenin oder Sali-

cylalkohol. es wird in der Form von Pillen oder Pulvern gegeben. Dr. Schäfer. Königlicher Benrksarzt in München, hat. wie er den Wiener Medizinischen Blättern" mittheilt. nunmehr einige 60 Fälle von Gicht mit Antiarthrin behandelt und ist zu folgenden. recht günstig lautenden Schlüssen gekommen: Sosort nach Gebrauch tritt eine ausfällig starke Harnabsonderung ein und eine dementsprechende Allsschelduna barnsaurer C'ül.tt. deren Ansainmlung eben in erster Linie die laicht zu verursachen scheint. Demnach vermindern sich die Schmerzen an den aichtischen Stellen, die Rötbe an den Gelenken verschwindet, ihre Bewegllchkeit wird meist in einigen Tagen wieder heraestellt. das Allaemeinbefinden und der Appetit zeigen sich gehoben, und nach 14 Tagen etwa ist eine vollständige Heilung zu verzeichnen. Zu dicsenErfolgen tritt noch die werthvolle Eigenschaft, daß das Mittel außer einer leichten Benommenkeit des Kopfes keinerlei unangenehme Nebenerschelnungen hervorruft. Die von Dr. Schäfer im Besonderen beschriebenen Fälle zeigen einen überaus günstigen Verlauf, u. a. auch bei einer 75jährigen Frau, die seit mehreren Iahren an heftigsten Gichtschmerzen in Knie und Hüfte litt und durch das Antiarthrin schon innerhalb emes Tages eine große Linderung und in drei Tagen ein völliges Verschwinden der Schmerzen verspürte, die Bewegungsfähigkeit wurde ebenfalls gebessert. wenn auch nicht gänzlich wieder hergestellt. Die Erfahrungen anderer Aerzte werden hoffentlich diese verheißungsvolle Kunde bestätigen. 2) e r F a m i l i e F. i n Markranstädt wurde vor einigen Wochen ein Zwillingspärchen bescheert. Da nun die Leute als Liebhaber von Katzen sich eine solche im Hause hielten, so ordnete die Hebamme an. daß das Thier sofort aus dem Schlafraume entfernt werden sollte. Dies ist jedoch nicht geschehen. Als dieser Tage die Mutter durch eigenthümliche Töne aus dem Schlafe geweckt wurde und sofort nach ihren Kleinen sah. bot sich ihr ein entsetzlicher Anblick dar. In dem Kinderkorbe saß die Katze und hatte das eine Kind bereits erdrückt, während sie dem andern das linke Händchen und die Nase vollständig abgenagt und auch noch ein Stück aus dem Aermchen herausgebissen hatte. Das bedauernswerthe Geschöpf starb bald darauf an diesen Verletzungen. Bei dem Brande bei Predigerhauses in Buksnes, Lofoten. verbrannten drei Kinder deö Predigers Aretander im Alter von 10 bis 1( Jahren, ein 18 - jähriges Mädcher und ein Säugling. Der Prediger unl der Küster wurden gerettet. Die Frau des Predigers befand sich zum Besucht tn Christiana. Im Mai verloren du unglücklichen Eltern einen 14 - jähr:, gen Sohn durch einen Unglücksfall.' ln erschütterndes Familiendrama hat sich in dem unweit Metz gelegenen Orte Maizies abgespielt. Der dortige PostVerwalter

Lietz war seit einigen Tagen i-ebst Frau und Schwägerin Elise Darmstädter spurlos verschwunden, nur die kürzlich zum Besuch eingetroffene Schwiegermutter, sowie ein etwa 14jähriger Knabe, Schüler der Metzer Realschule, waren in der Wohnung zurückgeblieben. Aus einem an einen befreundeten Arzt gerichteten Briefe und einem Testament der Schwägerin, in welchem sie dem vorgenannten Knaben ihr Vermögen vermacht, ging hervor, daß Mann, Frau und Schwägerin gemeinsam in den Tod gegangen seien, Es wurden denn auch die Leichen der beiden Frauen in der Nähe von Ay aus der Mosel gezogen, während man bald darauf auch die Leiche des Mannes bei Talingen landen konnte. Postverwalter Lietz. der seit 7 Jahren in Maiziöres wohnte, soll sich vor langen Jahren an seiner Schwägerin Elise Darmstädter, als sie noch im schulPflichtigen Alter war, vergangen haben. Dieses Verbrechen war zwa per jährt, ein Verwandter aber machte da raus fortgesetzt Erpressungsversuch und soll durch angedrohte oder ausgeführte Anzeige bei der Staatsanwaltschaft in Metz den Lietz sammt Frau und Schwägerin in den Tod getrieben babeu. ....... . - ... ;"" j

i Mld0jOÜl3ÜjL3M30j0M330MaM3a0M31M3IQ1 1 rfW3aaÜlOÜ30 fcO.

z Ein hervorragender deutscher 4?

A

bezeugt Äle heilsamen lrasj Sieler Arzneimittel. 34 babe zwei Packete von Dr. Kay'iRenovato r gebraucht und suhle jetzt besser, c!4 vor Jahren. Ich bin überzeugt, dai die großen Erfolge Ihrer Heilmittel die erhcltenen Bekavntmachuzen rechtfertigen. Ich fühlte durch und durch krank, ermüdet und tjinfäUia. Ich gebrauchte ihren Renovator vorjchriftsmäkig. In den ersten Tagen fühlte ,ch mich je schmachter. aber nach einer Woche wetteren Gebrauchs nqte sich ein merkucher.Wechsel zum Beirr werben. Ich nehme iert gelegentlich, e nach Bedürfnis, jeden Nachmittag ein di zwei Tosen. Turch den Gebrauch Ihres RenovatorS habe ich ln einer natürlichen Weise meine Ein geweide wieder in die gehörige Thätigkeit gebracht.Dr, Kay's Renovator Bor einigen Wintern litt ich unter einem heftigen Anfall von Grippe und bin seitdem jeden Winter leichteren Angriffen dieser tirankheit ungefäyr um dieselbe Zeit ausgesetzt. Ihr Dr. ttay'S Lungenbalsam heilte mich in diesem Winter sofort. Ich habe stets mit sicherem Ersolg diesen Lungen-Balsam in meiner Familie gegen Husten und (nkältungea angewen det. Soweit meine Erfahrung geht kann ich mit gutem Gewissen Ihre Medizin als das rmpfehlen. was Sie für dieselbe teanspruchen.- Ganz Ergedenst Carl Zang, Herausgeber der täglichen und wöchentlichen ansa? Eity Presse." Kensa öits. Mo., den 30. März lö?7. Vrtii 25 Cents nnl $1.00. Cerltift Un JL$ttUlttn tdrr Horch Ute PS versandt. . 1 ?)enn Aerzte erfolglos find und alle ett Gegemnittel'fkhlschlagkn so beseitigen unsere Mittri die Ursachen und heilen chrom'üie rankbeUen, Echreibt uns kür '"Dt Kay's Home Treatment;" c ist ein werthvollkS Hu V0L LtamMayFhtÄslre i Da. B. J. KAY MEDICAL CO.. - - Omaha, Nebraska.

? ? 9 ? ? ? ? 4? 4? 4? 4? 4? 4? 4? 4? & 4? 4? ? ((,r - Of Un&wroached Value for

THE STUDENTS' STANDARD DICTIONARY Edited by Jaks C. Fxbnald, Editor Synonyms, Antonyms, and Prepositions in Standard Dictioiury. Assis ted by large Corps of Eminent Specialist.

It has eclipeed In every particalar all other academlc dictionaries heretofore published and is the mot valuaole work of its dass in eristence. Its deflnitions are of surpaasing thoroughnees ; iia etymologiea and rhetorical features are the moet complete ever presenteu in a atadeiiU dictionary. It is taetefally illustrated. It is a little nniversity. COMPARISON PROVES VAST SUPERIORITY. Vocab. Termt Synonym Illustration Antonym Prepoxitlont Fuget Student Standard . . 62.2S4 5,593 1.225 2,000 1,000 913

Worcester's New Academlc . AN APPENDIX OF eraier s Acaaemic .... 3tua

EXTRAORDINARY VALUE and PbrasesinEnglieh isiterature ; Faultr Diction, Difputed linuilUllinu l inLUt Pronunciations : Chemical Elements, Title and Peert; Weights and Measures, Hietortcal Data, Arbitrary Signs and Symbol; l'oiumon and Metrio Systewa,fctc. SEND AT ONCB POR IMPORTANT ASD INTERESTMO PRQSPECTUS. Hndsomely and Durably Bound. Heavy I price $i.a:Thumt,tn.,A..

Cioih. Leather Back. Clear Type. Good Faper.

WMWWWWWWWWSWWWWWWWWMWZWWWtz

chlechtes Blut.

Sie Quv iÄristlich aarantirt, oder daS Geld zurückerstattet. TOil efnem KapUol Von einer bln SRiOitn Dollars hinter uns, garanrire wir venerische Blutvergiftung nicht etwa theilweise der nur vorübergehend, sondern dauernd zu bellen. Wir kurirea in verhälwißrnäbig kurzer Seit und für all Zeit. Fälle von syphilitischer Blutver. gntuog, die wir vor zehn Sahren geheilt haben, find seit damals nicht mehr auögebrocbe, Wir geben ,edem unserer Patienten eine schriftliche arantie, ihm das für die kiur gezahlte Geld zurückzuerstatten, saß wir ihn nicht ! unten sollten. Leidende, die nicht in Chicago wobnen. werden vor. vni aus brieflichem Wege kurirt, wenn sie uns eine genaue Beschreibnng ihres Falles und ihres Zustandes einschicken. Alle auberhalb Chicago wohnende Patienten bekommen von uns die selbe bindend schriftliche arantte. Wer aber nach Chicago zur Behandlung kommen will,dessen Hotel und Reisekosten werden wir. im Falle wir ihn nicht heilen sollten, gleichfalls bezahlen, schreibt um Beweise, wenn ihr unsere Fähigkeit bezweifelt, diese furchtbare Krankheit gründlich u eilen, für die die besten Aerzte bisher nur vorübergehende Erleichterung haben verschaffen können. Sie fordern rit ganze Öclt KerauA, uns eine Fall tu ,eigen. den unser wunderbares Heilmittel nicht hat betten können. Keiner unserer Patienten kann um fein Geld kommen. Wir garantirm im Falle de Mißerfolge jeden llent zurückzuzahlen. Andere baben weder gebeilt, noch den Patienten ihr Geld zurückgegeben. - lte, chronische, tieseingewurzette JüUe wer den tn SO bis SO Tagen geheilt. Schreibt uns vm die Adressen von Leuten, die wir gebeilt, und wir werden selbe mit deren Erlaubniß einsenden. Das kostet ja nur eine Briefmarke und wird euch unsägliche Schmerzen und Seelengualen ersparen. Sind die Symptome AuLschläge im Gesichte. Bläschen in Mund und Hals, rheumatische chmerzen in Knochen und Gelenken, ausgehende Haar. ÄuSschläge am Körp-r. Niedergedrücktheit, Schmerzen im Kopfe u. I. dann soll man wahrlich keine Zeit mehr verlieren. Wer Quecksilber oder Potasche gebraucht, gebe ei sofort auf, da diese nur Wunden und Geschwüre bringt. Schreibt sofort. Prompte Verschwiegenheit garavtirt. deutsche Briese werden deutsch beantwortet. . CooK Remedg Co.,

. ' 307 Masonir Temvle. .wwy;-,Bt?7 r-lrrJfTrrfcfcI3 . . ii erdalten, daS werdet Ibr niertf nuntnnmmcn hnht

Mnc $25.0

.52 Cj3Kl -3 isteX? tfo)J - S 5 rj 3j

AH. .4i)kHVItmiH IJUVI. i i H ? I n rn lij 711 ii Ä U H ii h - . .u"v" " i hi rn uu Eure nächste Urcrcn-CHie an tiir ii.t. fXiIA. nh ftd. A.f.f.. ..-k 13

eine achte goldenen Ubr. Das Sedäuse ist doppelt I4-karatigeS (olb über Compvfition Metall und ist garankirt für 10 Jahre. Da, Werk isl so gut wie irgend eins im Markte, lauft auf Steinen, ist sehr solid nd dauerhaft gearbeitet, und geht ricktig auf die Secunde, jedes einzelne ist abjo-

" f

VI Vct

(V

L Ä -

f)U fcsl& ihr

iTt i . . . " !-.,.. iV ivhiuvii 14 CV UUi V I i V l nUL viu m. Gebt an cb ihr Zerren, oder Tainen-Uhr wünscht. Fureltten Nancher AM el'ie okartiae Gelegenheit, indem Sie sonst 5 Cents für eine St7Trrn7T?rsnTT N"U Sie h eine gute ld ent,

711 ii ii Ci 71 n - vv vm.h. huv yuvU UVUf in Mi n

s- a.u I . . rV ..... rXi ft. rn , . ...

oglir eine trau, lumac ooer ullaomeu eine schöne uhr in Aeit

t-.. li ' i I i , ,, 'er vann einem 'ag verdienen, I" Cigarren z reunde und Betannke wieder verkaufen.

rr n ,,r ra.t; ' " " v VIVll: r.?'S,ft" " " " H ti. 10 reiommt

tscnii .( idoot dip uinnirrn 11 r hAitim wri i;.. ..uiv.i i.-.j i .. ,. ,

noch s Dollar ertra prosit erraun ;icr ne sur 10 cents so macht Ihr Besinnt' uch ich lange, schreibt kosort'und wir fchicken Euch Cigarren uud NKr nach ?lZfttn prcb-cstice. Fami könnt Jbr Such die Waare ansehen, un wenn Abr!!? funden wie angegeben, dann bezahlt Exvreh.Agenten KZ.?, und Cigarren und Ubr ist Euer, .i. f&Z9tfffJll &tvtfl CÖ,T ln,.")' ertra Juaabe wenn Ihr 5?.s E.!ff? il?,-A.S.ann Jtnben wir Euch die Waare bei Post sranco. Wir thun dieses inoem w,r dadurch vic Buchhalten sparen, und rS die Cache einfacher macht. A,f &Ue 5ane flaranritfB Wir Zufriedenheit der erstatten da Geld zurück. dressirt h-i-uuuc-b UNION EAGLE CIGAR GG.. Dep. F., 2111-296 . 22. St. Chicago.

jj a Til in Lü a Ifcfefe DervonMayorQuincyin Boston im vorigen Frühjahr inaugu rirte Spatzen - Kreuzzug hat eine sehr unangenehme Vermehrung von Naupen und allerlei Insekten in den öffentlichen Parks und Privatgütern zur Folge gehabt. Vor drei Monaten wurde ein städtischer Spatzenjäger angestellt, der alle ihm erreichbaren Spatzennester zerstörte. Die Spatzen scheiren sich auch wirklich etwas vermindert zu haben, dafür aber haben sich die Raupen und Insekten bedeutend vermehrt. Man hofft, der Plage durch Besprengen der inficirten Bäume mit Pariser Grün 5)err zu werden. AweiFamliien v o n A o ! (5 u n z i b:i,Asmara (in der italicmschen Colzie Erythräa), die Luruh und die Meneherios. geriethen wegen tlntx Gebietsfrage in Streit. Den Mitgliedern der beiden Familien schlössen sich die Freunde, die Diener. die Bekannten und die Priester an. und es kam auf dem Dorfanger zu einer großen Schlacht, die zwei Stunden dauerte und mit Waffen aller Art, von Feldsteinen bis zu Revolvern, ausgekämpft wurde. Als am Abend die italienischen Behörden eintrafen, fan den sie fünf. Todte, sehs Schwerverwundete und etwa 30 Leichtverwundete vor. Der Gouverneur hat nun ein Decret erlassen, durch welches das streitige Gebiet von Ädi Cunzi vorläufig unter den Schutz der Regierung gestellt wird. Die Eingeborenen müssen sämmtliche Massen abliefern; die Familien, die sich an dem Kampfe betheiligt haben, werden zu einer Geldstrafe von je 500 Thalern verurtheilt. die . Aeltesten deZ Dorst? zu je 200 Thalern, '

i ! t t i i l l l l l l i l i l l 5 IP h Öjyci 'Ä tut the Home or the Class-room. BEST THE IAX0lvE." I belleve that It will prove to be the best Btndent's dictionary of the Enplish langnage in existence. William Haytt Ward, D.D., fkiitor-in-Vhitf of the New York ItultjtendetU. LATEST MOST AMPLE MOST COMPLETE 3,65 80U None None TtU

Redakteur

85,773 " 1,000 2Ü6 Noue None Cä8 The Appendix of 100 pages embraces: Proper Nanies In BIOGTSDhv. Fiction. llistorv. OeoCTaDhv.etc Foreitm Wnni

I Funk & Waonalls Co.. 30 iafav.it. ii ITi Waflnalls Co., 30 Lafayette PL, h. Y. ,' TVJXTvJ i Chicago. Iii ir II sagen wenn Ihr unsere i,t B SUUl UUV uiuuu luiz Cchneidtt die? aus Conpofio. 16 B 'uno schickt mit Order

$

W

01

gsraniirr. ööir sind Fabrikanten von Hia rade GUatl und um unsere nette Sorte 10 Gent iaeeen fchneli anzuführen

mwm I0f. In!

US J

i..flLto cltte, Udr Frei mit Jeder Order vo 100 ki. garten ju dem Preise von $5.00. Tiefe Art aniueigen kommt un beinahe ebenso billig, als wie fniiii-. ? , L,, . -l. . -1. t- t . an . t . . .

m n lurars

ml V 1 1 ' "uu'1 irvvi uiiiftc ioaarc viel Illinellrr verannt. W,r sind im Stande diese Offerte zu machen, indem wir neulich das ganze Lager von einer bankerotten Uhren Firma, für deu halben Preis getauft haben. Bestellt deshalb schnell so lange wir noch Borralh habrn später können wir dieses nicht mehr thun. Mir totri'aitrttit friit itUf

K .-. r. I . . , . tiTuu naci. Skmar uns euere orene nrth oeM .r ,;. m, t,.; ' .J ' .21 uno 8e01 16 m VH U4JI (41 von we indem ii 7 fct3frIrTrIjf5Ir I Das Deutsch.Amerikanische eclilsbuieau 1 Uolorial von II. MAKCK WORTII, 532 Vinc St., Cincinaati, O., ist anerkannt baS älteste, weitverbrei teste und zuverlässigste tn Amerika und Deutschland, und alle Ansprüche auf Erbschaften und Rechte, kann man vertrauensvoll in seine Hände legen, und versichert sein, daß die kleinsten, wie Ut größten vollmachtS'AuftrSge mit gleichem Eifer und genauer Recht kenntniß prompt und geroiffmhaft n ledigt werden. Dt, sfsi,iell,Lift vermisster Erben ! A h ii K 8 71 1 I ' , --W v SSS4IS GEFISIEmziEJEnS wird Schenllich t ditstm Vlatts ernt. cmxx; OO&OOOOCOOOOOOOC u ooo "..Webster's flsiternational iE&c5libiiary fnvaluabl ; In the Ilorne. Sctiool, nd Office. Äthoroijjh rsvblon of the Uiubridgeti, te purpose of which hat been not iisptay nor Ire proviston ol matcnal tor boasttul aiia Erowy 5advertiicmerit, but the due, judiräoiis, scK4aily, th.trough perfeetng of a worlc which in all the siaget cf its growih hs obtained in an equal ) degree the favor nd confideac oi scholais and ol the general putlic. Tb One Oreat Standard Authority. So writa Ilon. P. J. Brr, . Justic U B. finpreme Court. . OET TH8 BEST. ffSÄj for recimea par ta m WEBSTEITS LTEPJnOK.tJ ,ViciWM5, CiCMERniAUCa. Pjbüshers, STKCKSnEUt. ilAS.

UW5-MWch;

POTT Indianapolis. Pianos und Musikalien. OarliQ & Lennor, 5-9 Ost Market St. kandwirthschaftl-Geräthe u.lvagen Holten W. B. Mfg. Ca, 339 Ost Wasb. IL T. Conde ImplementCa, m 27 N Capitol Ave, Bau und keih.Vereine. LerrQan-AraerieaQ Bäg. Ass'n, 154 N. Delaware St. International Blög & Loan Ass'n, 143 Ost Market St. Zuckerwaaren (Wholesale.) Daggett & Ca, 18 West Georgia St Riemen und Leder. Taylor & Smith, 243 S. Meridian St Schnittwaaren. Murphy, Ilibben&Ca, 135 S. Meridian 3ce Crearn. Furnas IL W., 212 N. Pennsylvania St Bauholz. Coburn Henry, Georgia St Weißblech. Tanner & Sullivan, 216 S. Meridian 85 Putzwaaren. Fahnley & McCrea, 240 S. Meridian St Bäckereien. The Parrott & Taggart Bakery, TeL 600 Bryce's Bakery, 14 Ost South St Schuhe und Stiefel, (Wholesale.) Hendrlcks & Cooper, 127 S. Meridian Hüte, Handschuhe etc. IIcndrick3on, Lefler&Ca, 131 S.Merid Eisen, und Schmiedewaaren. Layman & Cary Co.. 111 S. Meridian St Clemens Vonnegut, 184 & 186 E. Wasli. Eisen und Stahl. ITolliday W. J. & Ca, 107 S. Meridian Farben, Oel und Glas. lZurdsal & Ca, 34 S. Meridian St Indianapolis Palnt & Color Ca, 240248 Massachusetts Ave. Rutschen und Reparaturen. Rohbins, Irvin & Ca, 32 O. Georgia St. Spiel' und Spielwaaren. Mayer Charles & Ca, 29 "W. Wash'gt Banken. Capital National, 23 S. Meridian St Droguisten (Wholesale.) Indianapolis Drug Ca, 21 0. Mary land ward Bros. Drug Ca, 120 S. Meridian St Groceries (Wholesale.) Kothe, Wells & Bauer, 223 S. Meridian O'Connor M. & Ca, 47 S. Meridian St Geschirre und Sättel. Indianapolis Harness Ca, 10 McCrea Gefen und Heerde. lloms Stove Ca, 125 S. Meridian St Sägen und Werkzeuge. E. a Atkins & Co 402 410 S. Illinois St Trust-Compagnien. Indiana Trust Ca & Sakety Vault - Sie ndiana f rwune Das ichhAUlgi Sonntag - Blatt bittet eine gE atn$a!tsVcs Si Ssffes. Der AxottnementS Preis Ut iSzZiche Tribüne ist 12c. Itt SomitagSölattS Se, beider jussmmen II Ätö., per Woche oder SS OtQ. per Monat. Durch die Post versandt, kostet d3 Tageblatt 08, das Sorntegtslatt 02 per ZksZ?, beide zusae? 00 in vs?5btilsz. mm wm ühh; S-r:r:ia S,