Indiana Tribüne, Volume 22, Number 312, Indianapolis, Marion County, 31 July 1899 — Page 2
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U tSalUc .Tr'dSr.- fotc tiu$ len ttlji J t ptt 3, tlt eontaflvtrl6fln"l Icxtt per Oo4e r?td uf isvn. 19 9cntl ,t, M at v rtt. 9er Vft Krhl kr. UM jmjefS. la 0Twf ttsna ? ÖOt. CTTi 18 CtW VlaZsms sZ SadiauapoliS, Ind., 31. Juli 1899. Moderne Einbrecher. Von unseren Gtaljlfamm.rn, Geldschränken und allen anderen Einrich- - tungen, die zur sicheren Aufbewahrung Zzon Geld und Geldeswerth dienen sollen, kann unbedenklich behauptet werden. daß sie in den meisten Fällen den Ideen raffinirter Einbrecher nachhin ken und nur höchst selten ihnen voraneilen. Dcr Verbrecher erst muß einen Plan zur Beraubung entwerfen, er mufc ihn durchgeführt oder durchzusühren versucht haben, dann erst schreitet die Technik dazu, eine Wiederholung unmöglich zu machen. So besteht zwi schen Geldspind und Verbrecherkunst dieselbe Concurrenz. wie etwa im Großen man verzeihe den Vergleich zwischen Panzerplatte und Kanone. Denn bei beiden findet man dieselbe Grundlage; was die Eine vernichten will, versucht die Andere zu schützen, und beide bedienen sich dcr modernsten technischen Mittel. Kaum hat Gruson eine neue diamantharte Panzerplatte hergestellt, so hat Krupp gewiß ein Geschütz, da sie durchschlägt; und es kommt vor. daß bald, nachdem eine Bank die Einrichtung einer absolut diebessicheren Stahlkammer verkündet, man bereits hört, daß sie beraubt ist. Wie groß nun der Aufwand an Schlauheit und Raffinement des Verbrechers ist, erkennt man, wenn man die Vortheile, die die Fabrikanten haben. mit den Nachtheilen vergleicht, mit denen der Einbrecher zu kämpfen hat. Jene können mit ihren Technikern confernen, können mit Ruhe und ohne Scheu alle denkbarenVersuche anstellen, sie arbeiten bei Tageslicht und kennen die Gaunerkniffe genau. Dieser dagegen muß leise und vorsichtig im Dunkel der Nacht zu Werke gehen, immer schwebt er in der größten Gefahr, daß geheime Läutewerke und ähnliche unangenehme Dinge ihn verrathen, er muß schnell und doch außerordentlich besonnen vorgehen, wobei ihn selten die Kenntniß der Mechanik des gerade vor ihm stehendenGeldschrankes unterstützt; er ist allein auf sein Geschick und sein Glück angewiesen. Man sollte also meinen, daß der Fabrikant oder der Besitzer des Tresors dem Einbreche? überlegen wäre, und doch ist dem nicht so. Denn für diesen ist das Zeitalter der Stichflammen angebrochen. Aber nicht ausschließlich das Werkzeug sichert dem Diebe den Erfolg, sondern dielmehr eine klug überlegte und entschlossen durchgeführte Flucht, auf der außerdem noch ohne Aufsehen die Beute verwerthet werden muß. Vor einiger Zeit wurde in London ein Tresor ausgeraubt, und zwar mit einer Sicherheit und Schnelligkeit, die in Erstaunen setzte. Dicke, mit Eisenschienen durchzogene Mauern waren durchbrochen und zwei der festesten Geldschränke waren geöffnet worden. Zwanziztausend Pfund fielen in die Hände der Räuber. Weder ton dem Golde, noch von den Einbrechern hat man bis heute wieder etwas gesehen. Nur für etwa dreitausend Pfund Banknoten fanden sich wieder ein, leider erst, nachdem sie den Räubern schon honorirt waren. Die wenigen Spuren, die die Criminalpolizei sand,zeugten von dem unglaublichen Raffinement und dem ungewöhnlichen Scharfsinne, den die Einbrecher entwickelt hatten. Der Tresor, um den es sich hier handelt. befand sich im Keller. Es erscheint eigentlich unverständlich, wa?um fast immer gerade der Keller dazu benutzt wird. Denn die Erde, auf der sein, wenn auch noch so starkes Fundament ruht, bietet doch gewiß keine große Sicherheit.-so lange es nochMenschen gibt, die sich gern mit Erdarbeiten beschäftigen. Und diesem Umstände verdankten es die Diebe, daß sie ungesehen an den Tresor herankamen. Ein unterirdischer Gang führte von dem Keller eines Nachbarhauses direkt unter das Fundament der Stahlkammer. die im übrigen durch drei ungewohnlich starke Stahlthüren nach außen hin wohl verwahrt war. Das Durchbrechen der Funvamente muß längere Zeit erfordert haben; es geschah mittels eines Diamantbohrers, eines Knallgasgebläses und eines Brecheisen3. Welche Werkzeuge sonst noch benutzt worden sind, ließ sich nicht feststellen. Der Diamantbohrer ist ein aus Stahl gearbeiteter Steinbohrer, dessen Krone mit Diamanten besetzt ist. Er dreht sich mit außerordentlicher Geschwindigkeit und durchdringt den härtesten Granit wie Butter. Das K.iallgaZgebläse besteht aus zwei, bequem in denTaschen zu tragenden eisernenFlaschen, die mit comprimirtem Sauerstoff bezw. Wafferstosf angefüllt sind. Zwei Schläche führen die Gase zu einem Da niel'schen Hahn, der die Gase vereinigt und damit eine der heißesten Flammen entstehen läßt. Nur der Lichtbogen des elektrischen Bogenlichtes ist noch heißer. .Indessen genügt die Flamme schon, um Platin wie Wachs schmelzen zu lassen. Läßt man die Flamme auf einen '.Punkt der Stahlpanzerung eines Geldschrankes wirken, so ist in wenig Augenblicken ein Loch hindurch gebrannt. daS man auf die leichteste Weise dadurch erweitern kann, daß man die flamme langsam weiterführt; der härteste Stahl verbrennt sofort. Bemerkenswerth endlich ist noch dasBrecheisen, wohl das älteste aller Diebeslverkzeuge. Kurz und. stark gearbeitet, dient es zum Losbrechen des angebohr, ten Mörtels und zum Aufbiegen bei Eisenplatten. Mit diesen Mitteln hatten die Ein. bit&tt aunaäft das Fundament durch
brochen, wozu sie allerdings wenigstens acht Tage gebraucht haben müssen. In derselben Nacht, in der sie die letzte, dünne Steinschicht durchstießen, haben sie dann auch die Geldschränke aufgeschmolzen, bezw. durchbohrt. Die Diebe müssen dann ferner noch in derselben Nacht die Telephondrähte dieser und einiger benachbarter Hauser durchschnitten haben, was auf eine sachgemäß Eintheilung der Arbeit schließen Iäfet. Dadurch wurde es ihnen vielleicht überhaupt nur möglich, in den ersten Stunden des folgenden Morgens einen Theil der Banknoten einzuwechsein. Es mag noch erwähnt werden. daß die Einbrecher nicht allein die Beute sofort getheilt haben, sondern sich auch gegenseitig die Bankhäuser bezeichnet haben müssen, an denen sie Noten wechselten. Denn bei keiner Bank ist mehr als eine Person mit gestohlenen Noten erschienen. Die Untersuchung ergab, daß der Keller, von dem aus der unterirdische Gang nach dem Tresor führte, von einem Ehepaar zum Handel mit Grünzeug. Kartoffeln u. s. w. gemiethet war. und daß dasselbe Ehepaar in einer Vorstadt einen Garken gepachtet hatte. Auf einem kleinen Wagen hatten sie so unbemerkt die dem Gange entnommene Erde entfernen können. Ein weiterer Complice hatte eine Stahlschatulle in der Bank gemiethet, und dadurch sowohl die allgemeineLage feststellen, als auch sich über die werthvollsten Schränke insormiren können. Die Flucht mit der Beute endlich muß bis in's Kleinste durchdacht worden sein; denn nicht die geringsten An Haltspunkte hat die Polizei zu entdecken vermocht. Die Räuber haben nichts, was zum Verräther hätte werden können, zurückgelassen, und das sorgfältigste Beobachten der Bahnhöfe und der Häfen ist ohne Erfolg geblieben. Daher hat die Bank außer dem Verlust des Geldes noch nicht einmal die Hoffnung, die Räuber bestraft zu sehen, ein Etwas, das die Menschen am schwersten verwinden. Solch ein Einbruch aber ist ein Be weis dafür, daß der höchste Aufschwung der Industrie und die immer steigende Vervollkommnung der Technik sowohl dem Schutze als auch der Bernichtung in gleicher Weise zu dienen ge zwungen sind.
CkSkabrieation spottwphlfeil? Von Jahr zu Jahr hört man bei uns mehr Klagen über Eis-Trusts-und unnöthige, drückende Vertheuerung dieses Produktes, das gerade in unserem Land in so hohem Maße ein allgemeiner Bedürfnißgegenstand geworden Ist. Schon vor längerer Zeit wurde in Aussicht gestellt, daß die Fabrikation -on Kunst-Eis. resp, die hohe Vervoll--'ommunz der betreffenden Methoden, 'iesem Ilebelstand bald ein Ende ma- . en werde. Doch wollte es damit nicht erzde sehr schnell gehen. Iet-t aber wird bestimmt versichert. tvM neu erfundene Eismaschine ''ese Frage wirklich löse. Eigentlich ol::e man statt erfunden" nur verjoütcv.mr.tr sagen; doch soll damit xi Verdienst des Erfinders, des Ma:ors Daniel F. Holden, nicht geschmälert werden, wenn die Maschine wirklich hält, was sie verspricht. Hr. HolJen war einer der ersten Förderer der Herstellung von Kunst-Eis in unserem Lande; er kaufte schon vor 34 Jahren einem Franzosen eine diesbezügliche Erfindung ab, verbesserte dieselbe aber ?e!ter und weiter. Er behauptet, mit seiner jetzigenEis naschine in jeder Minute einen Block herstellen zu können, und zwar von beliebiger Größe, je nach der Größe der Maschinerie, und mitLeichtigkeit eine Tonne ialso 2000 Bfonto Eis kür 40 bis 50 Eents liefern zu können. Je nach den örtlichen Verhältnissen mag sich freilich der Preis da und dort etwas höher stellen, aber selbst in den am ungünstigsten gelegenen und von Kohlen-Zufuhr am weitesten entfernten südlichen Städten soll es nicht höher kommen, als 60 bis 70 Cents pro Tonne. Auf alle Fälle wären die Kosten im Durchschnitt ein Drittel niedriger, als die Gewinnung von Ei auf Flüssen und Teichen mit Hilfe des Winterwetters. Dabei soll das Eis absolut nichts zu wünschen übrig lassen; wenn es auch zunächst beim Verlassen der Maschine ein Bischen trübe aussieht, so sollen die Blöcke sehr bald vollkommen krystallhell werden. Noch viele andere Vortheile des. mit dieserMaschine hergestellten KunstEises werden aufgezählt, z. B., daß solches Eis außerordentlich gleichmäßig gefroren sei, sich daher leicht in irgend einer Richtung spalten lasse und weder Luftblasen, noch halbgefrorenenSchnee enthalte. Wofür sich aber das PublU kum hauptsächlich interessiren dürste, das ist: Daß Jedermann, der sich einen solchen Apparat anzuschaffen vermag, sein eigener Eisfabricant werden kann. Darunter ist allerdings noch nicht zu verstehen, daß man sich in jeder Wohnung eine solche schöne Maschine leisten könne, wohl über, daß HotelS, Brauereien, Pökel- und viele andere Geschäfte mit einer derartigen Maschine zu deren Betrieb sich ihre sonstigenDampfmaschinen benutzen ließen alles bedürfte Eis wohlfeiler herstellen könnten, als sie eS jemals kaufen. " Doch damit sei einstweilen genug öksagt, möge den Versprechungen die Erfüllung folgen! DaS sichere Geleite". Die Goldmine von Rosa in Mexico, ungefähr 60 Meilen westlich von Chihuahua im unteren Thal des Sierra Madre Gebirges, warf in den achtziger Jahren große Gewinne ab, die nur durch die Sorge verbittert wurden, wie das gleißende Metall nach Chihuahua geschafft werden sollte, denn die Gegend wimmelte damals von allen Sorten Spitzbuben und Desperados, welche gerade aus dieser Fährte vorzügliche Gelegenheiten für einen Ueber-
säUakten. Allerlei merkwürdige Epi-I soden ereigneten sich an diesem Pfade; einer der bezeichnendsten ist die nachstehende, welche erst kürzlich in weiteren Kreisen bekannt wurde: 1 Als wieder eine reguläre Sendung
von Zwei Gold - JBnd8", im Werthe von etwa 530.000, transportirt werden sollte, erhielt der Bergwerks-Auf-seher einen Wink, daß der Packzug angegriffen würde, und er schickte daher eine militärische Extra - Wache mit. bestehend aus sechs Mann, die mit Winchesterbllchsen undRevolvern schwer bewaffnet waren. Ein Bergbauer Namens Dizon wollte sich ursprünglich ebenfalls der Partie anschließen; als er aber von dem sicheren" Eztra-Geleite hörte, besann er sich eines Anderen. Denn gleich dem Zauberkünstler Herrmann zur Zeit, als er mit seinemGoldEselchen durch die Azteken Republik reiste, und noch vielen anderen Kennern hatte er vor solchen sicheren Geleiten in Mexico einen Heidenrespekt, der aber nicht mit Vertrauen zu verwech seln ist. und fühlte sich sogar direkt beim Räubervolk immer noch wohler, als bei der heiligen Hermandad. Trotz deZ Geiächters und 5)änsclns feiner Kameraden schlug Dixon ganz allein, nur mit einem elenden, ausgemergelten Burro. dem er seine ganze Lager - Ausstattung aufgeladen, einen alten, südwärts führenden Pfad ein. Wenige Tage später stand Dixon sozusagen wie der achte der sieben Weisen da: denn es kam die Nachricht, daß der Packzug in einem felsigen Engpaß von einer Partie mericanischer Briganten angcgriffen.Einer von der Escorte vermundet worden sei. und die tapferen Schutzwachen, die 5)offnungslosigkeit alles Widerstandes prompt einsehend, den Schatz - Maulesel im Stich gelaslen hätten, um ihre werthere Haut in Sicherheit zu bringen. Dixon aber traf mit seinen Siebensachen unbehel ligt und wohlbehalten in Chihuahua ein und lachte sich in's Fäustchen, als ihm die Morithat zu Ohren kam. Offenbar war er mit seinem Gluck und dem Pech der Anderen sehr zufrieden. wer aber darin etwa einen starken Procentsatz Schadenfreude erblickte, der that dem alten Kümmeltürken bitter Unrecht! Bald nachher sollte man darüber eine verblüffende Aufklärung er halten. Ein guter Freund kam nämlich zu Diron und gratulirte ihm zu seiner Schlauheit und seinen Muth. In der That," versetzte dieser grinsend, das Risico war noch viel größer, als es schien." Wieso denn?- war die erstaunte Gegenfrage. Ei, ich hatte ja den ganzen gelben Schatz jener Expedition bei mir, wohlverwahrt unter dem Lager - Geräthe auf meinem Burro. und jener PackMaulesel, auf den es die Briganten abgesehen hatten, und den die Militärwache im Stich ließ, war einfach mit Sägemehl beladen! Du siehst also, etwas war daS sichere Geleite doch werth denn es lenkte doch die Räuber von meinem Klepperchen ab. Natürlich hatte außer dem Aufseher und mir kein Mensch etwas von diesem Arrangement gewußt, wozu auch? Jetzt aber darf ich schon den Mund öffnen; denn so etwas läßt sich ohnehin nur einmal machen." Bourbone und Indianerhäuptling. Eine merkwürdige Erscheinung, und wohl die einzige, in welcher die beiden obigen, so weit von einander obliegenden Familien - Characterzüge zusammengereimt waren, ist unlängst in Nebraska aus dem Leben geschieden: nämlich Henry Fontenelle, Häuptling der Omaha - Indianer, dessen Heim im äußersten südöstlichen Winkel der Omaha - Reservation am Missouri steht. Unter Bourbone ist in diesem Fall nicht etwa ein gewisser amerikanischer Typus zu verstehen, nämlich ein unversöhnlicher Südländer in den letzten paar Jahren der großen nördlichsüdlichen Brüderschafts - Umärmelung hört man übrigens das Wort in diesen Sinne nicht mehr viel sondern ein wirklicher Abkomme des alten französischen Herrscherhauses dieses Namens. Fontenelle führte seinen Stammbaum väterlicherseits unmittelbar auf das stolze Haus Bourbon zurück, das ehemals über Frankreich regierte und nichts gelernt und nichts vergessen hat". Mütterlichseits aber war er ein Indianer. . . Sein Großvater war Franois Marquis de Fontenelle, welcher zur Zeit, als der erste Napoleon zur Macht aufstieg, es gerathen fand, sein altes Vaterland zu verlassen, und mit einer Schwester. Madame Merlier. nach Louisiana kam und sich in der Nähe der Halbmondstadt auf einer Plantage niederließ. Bei einem Orkan, welcher mit einer gewaltigen Ueberschwemmunz des Mississippi verbunden war, kam die ganze auf der Plantage befindliche Familie um. Längere Zeit zuvor war jedoch Mme. Merlier nach New Orleans verzogen, und die beiden älteren Kinder. Lucian und Amalie, waren behufs besserer Erziehung ebenfalls ihrer Tante nachgesandt worden. Lucian. welcher dcr Vater Henry's wurde, kam mit seiner Tante sehr schlecht auS, lief im Alter von 16 Iahren bei Nacht und Nebel davon und blieb zwanzig Jahre lang gänzlich verschollen. Er wendete sich, wie so mancher Abenteuerlustige jener Tage, den Mississippi aufwärts, in das unbekannte Land des rothen Mannes" hinein, und wurde Fallensteller in Diensten der Great American Für Co." Nach vielen Kreuz- und Querzügen, die sich bis Hudson - Bai hinauf erstreckten, ließ er sich an einem romantischen Plätzchen des Missouri nieder, unfern dcr Einmündung des Platteflusses, und er wurde in den Omaha - Stamm aufgenommen und heirathete die Tochter des Oberhauptlings, Me-am-ba-ne oder die Sonne." Sein Sohn Henry schlug nicht aus der Art:auch er lief davon, nachdem er I sich mit hem Lehrer einer. Indianer-
!
MtNlonLicyule gedargt hatte, und führte ein noch abenteuerlicheres Leben, als Lucian. theils in Wildnissen, theils als Zimmermann, theils als Bootfahrer, theils als Dolmetscher in Onkel Sam's Diensten u. s. w. Aber er brachte es zum anerkannten Häuptling, und im Handelsverkehr mit anderen Jndianerstämmen häuste er ein bedeutendes Vermögen an. Dieser Mischling konnte fließend das classische Griechisch und Lateinisch sprechen, und obwohl er den größten Theil seines Lebens unter Indianern verbracht hatte, bewahrte er alle Manieren eines feinen Gentleman der alten französischen Regime und vereinte sie harmonisch mit der 5)äuptlingrolle! Albeitslosc Zeit. Von Emile Zola. I. Am Morgen, als sie ankommen, die Arbeiter, finden sie die Werkstätte kalt, dunkel, wie von düstern Schatten umfangen, wie verwahrlost. Im Hintergründe des großen Raumes die Maschine, stumm, mit ihren mageren Armen, ihrem reglosen Räderwerk, sie macht Alles noch trübseliger, (je, deren Fauchen und Rasseln sonst das ganze Haus belebt, gleich dem Hämmern eines nimmer ruhenden Riesenherzens. Der Pinzipal kommt aus seinem kleinen Cabinet herunter. Kinder." sagt er traurig, heute giebt's keine Arbeit. Es lausen keine Aufträge mehr ein, von allen Seiten werden die Bestellungen rückgängig gemacht ich werde meine Waare wohl selber behalten müssen. Dieser Dezember. auf den ich gerechnet, dieser in anderen Jahren so strenge Arbeitsmonat dloht die solidesten Häuser zu Grunde zu richte. Ich muß den Betrieb einstellen." Und da er sieht, wie die Arbeiter sich Blicke zuwerfen, in ihrer Angst vor dem Nachhausekommen, vor dem morgen mit seinem Hunger. fügt er leiser hinzu: Ich bin nicht egoistisch nein, gewiß nicht. Meine Lage ist nicht minder entsetzlich, vielleicht entsetzlicher noch als die Eurige. In acht Tagen habe ich 50.000 Francs eingebüßt. Ich höre auf mit der Arbeit heute, um nicht noch tiefer hineinzugerathen. Ich habe noch keinen Sou beisammen für meine Verpflichtungen am Fünfzehnten. Ihr seht, ich spreche als Freund zu Euch, ich verhehle Euch nichts. Morgen vielleicht schon kommt mir der GerichtsVollzieher in's Haus. Wir sind nicht schuld. nickt wahr? Wir haben gekämpft bis zuletzt. Ich hätte Euch gerne geholfen, den schwierigen Moment zu überwinden, aber ich kann es nicht, ich habe nichts mehr zu theilen." Dann reicht er ihnen die Hand. Die Arbeiter drücken sie ihm schweigend. Und sie bleiben stehen, eine Weile noch, die Fäuste zusammengepreßt, und sehen sich ihr nutzloses Werkzeug an. Am anderen Morgen, schon bei Tagesanbruch, schwirrten die Feilen, die Hämmer schlugen den Takt dazu, und nun scheint das Alles schon verstaubt, dem Bankerott preisgegeben. Zwanzig, dreißig Familien werden nun nichts zu essen haben die nächste Woche. Einigen von den Frauen steht das Wasser in den Augen. Die Männer wollen sich standhaft erweisen. Sie stellen sich tapfer, sie sagen, in Paris braucht man nicht Hungers zu sterben. Dann, als der Prinzipal sie verläßt. und sie ihn davon gehen sehen, gebückt seit wenigen Tagen, wie gebrochen unter einem vielleicht noch größeren Schicksalsschlag, als er gestehen will, schreitet einer nach dem anderen dem Ausgang zu. Sie glauben zu ersticken in diesem Saale. Ein Druck liegt auf ihrer Brust, es durchschauert sie kalt, als ob sie aus dem Zimmer eines Todten kämen. Der Todte, das ist die Arbeit, das ist die große stumme Maschine, deren Gerippe unheimlich aus ihrer dunklen Ecke starrt. II. Per Arbeiter ist draußen auf der Straße, auf dem Pflaster. Seit acht Tagen zieht er umher, ohne Arbeit zu finden. Bon Thüre zu Thüre ist ergewandert, seine Hände, seine Arme. Alles hat er zur Verfügung gestellt, sei es. zu welchem Geschäft es sei, zu dem widerwärtigsten, mühsamsten, halsbrecherischsten. Die Thüren haben sich alle wieder geschlossen. Dann hat er sich erboten, zu halbem Preis zu arbeiten. Die Thüren haben sich nicht wieder aufgethan. Und wenn er um Nichts arbeitete, man könnte ihn nicht behalten. Es ist diese allgemeine Stockung, diese Beschäftigungslosigkeit, die wie ein Todtengeläute durch die Mansarden klingt. Eine Panik hat alle Geschäfte ergriffen und das Geld, das erbärmliche Geld, hat sich versteckt. Nach acht Tagen ist jede Hoffnung geschwunden. Der Arbeiter hat einen letzten Versuch gemacht und langsam mit leeren Händen kehrt er zurück, elend, erschöpft. Der Regen fällt nie. der, es. ist Abend, Paris ist trübselig im Schmutz. Er geht seines Weges, ohne die Nässe zu spüren, auf nichts ho.-end, als auf den Hunger, still siehend wieder, um nicht zu rasch heimzukommen. Er lehnt sich an eine Brüstung über der Seine, mit dumpfem Widerhall gleiten die angeschwollenen Fluthen dahin, weißer Schaum spritzt in die Höhe und bricht sich an dem Pfeiler der Brücke. Er neigt sich stärker vor. die Wassermasse wälzt sich unter ihm fort, mit wildem Locken gellt es zu ihm empor. Dann sagt er sich, das wäre feig und geht weiter. Der Regen hat aufgehört. DaS Gas flammt auf an den Schaufenstern der Juweliere. Wenn er eine Scheibe eindrückte, hätte er mit einem einzigen Griff Brot auf Jahre hinaus. In den Restaurants wird es hell, hinter den weißen Mousselinvorhängen sieht er Leute, die essen. Er beschleunigt seinen Gang, der Vorstadt zu. an den Garküchen, den' Fleischerläden und Bäckereien vorbei, an Allem. wasVqriS
für die Stunden des Hungers seil bi'tet. . . Am Morgen, da seine Frau und das Kind weinten, hat er ihnen Brot versprochen für den Abend. Er hat nicht gewagt, ihnen sagen zu gehen, daß er gelogin hat, ehe es dunkel geworden ist. Während des Gehens fragt er sich, wie er vor sie hintreten, was er sagen soll, um sie geduldig zu stimmen. Länger können sie zwar kaum mehr fasten. Er will es schon Probiren, aber die Frau und das Kind sind zu zart. Und einen Augenblick denkt er daran. zu betteln. Aber toenn ein Herr oder eine Dame an ihm vorüberkommt und er die Hand ausstrecken will, wird der Arm ihm steis und die Kehle schnürt sich ihm zu. Er bleibt wie angewurzelt auf dem Trottoir stehen und die anständigen Leute drehen sich nach ihm um und glauben, er sei betrunken, wenn sie sein verstörtes, vom Hunger entstelltes Gesicht sehen. III. Die Frau des Arbeiters hat sich an der Hausthüre ausgestellt, die kleine hat sie oben zurückgelassen, schlafend. Die Frau ist ganz mager, ein Kattunkleid hat ste an. Sie schlottert unter dem kalten Wind auf der Straße. In der Wohnung ist nichts mehr, Alls ist zum Pfandleiher gewandert. Acht Tage ohne Arbeit genügen, um das Haus zu leeren. Am Abend vorher hat sie die letzte Handvoll Wolle aus ihrer Matratze einem Trödler verkauft, so ist die Matratze nach und nach drauf gegangen, nun ist nur der Ueberzug noch da. Sie hat ihn am Fenster be festigt, um die Zugluft abzuhalten, denn die 5tteine hustet viel. Ohne ihrem Mann etwas zu sagen, ist auch sie auf die Suche gegangen. Aber die arbeitslose Zeit lastet noch schwerer auf den Frauen, als auf den Männern. Auf gleichem Flur mit ihnen wohnen mehrere solcher Unglücklichen, in der Nacht hört man sie schluchzen. Eine hat sie an der Straßenecke stehen sehen, regungslos, eine ist gestorben, eine andere verschwunden. Sie hat zum Glück einen braven Mann, einen, der nicht trinkt. Sie hätten ihr gutes Auskommen, wenn geschäftslose Zeiten sie nicht um Alles gebracht hätten. Ihr Kredit ist erschöpft, sie schuldet dem Bäcker, dem Speereihändler. der Gemüsefrau. Sie darf kaum mehr an den Läden vorbei. Am Nachmittag war sie bei ihrer Schwester, um 20 Sou zu borgen, aber dort hat sie ebenfalls ein solches Elend getroffen, daß sie in Thränen aufgebrochen ist. ohne ein Wort hervorzubringen und beide, ihreSchwester und sie, lange zusammen geweint
! haben. Beim fortgehen hat sie versprochen, ihr ein Stück Brot zu bringen, wenn ihr Mann mit etwas heimkomme. Der Mann kommt nicht; es fängt an zu regnen. Sie flüchtet sich unter die Haujthllre, große Tropfen klatschen ihr vor die Füße, ein nasser Staub dringt durch ihr dünnes Kleid. Manchmal, in ihrer Ungeduld, wagt sie sich an die Straße hin, um zu sehen, ob der. den sie erwartet, noch nicht auftaucht. Und wenn sie zurückkommt, ist sie naß durch und durch, sie streicht mit den Händen über die Haare, um sie zu trocknen. Sie faßt wieder Geduld, zusammenschauernd, wie vom Fieber geschüttelt. Der Strom der Passanten zieht an ihr vorüber. Sie macht sich ganz klein, um Niemandem im Wege zu sein. Die Männer mustern ihr Gesicht, manchmal fühlt sie emen heißen Odem ihren Hals streifen. Alles, was Paris an Zweldeutigkeiten besitzt, die Straße mit ihrem Morast, ihrem grellen Licht, ihrem Wagengerassel, scheint sie ergreifen und in die Gosse werfen zu wollen. Sie hat Hunger, sie ist ein Gemeingut geworden. Ihr gegenüber wohnt ein Bäcker, ihr fällt das Kind ein, das droben schlaft. Dann, als der Mann endlich sich! bar wird, wie ein Verbrecher den Häu fern entlang schleicht, stürzt sie ihin entgegen und sieht ihn angstroll an. Nun?" stammelt sie. f m r . . r glvi reine vinlwork. lanx nur den Kopf sinken. Da geht sie ihm vor aus. die Treppe hinaus, blaß wie eine Todte. IV. Droben, die Kleine schläft nicht. Sie ist aufgewacht, sie denkt nach bei dem Kerzenstümpfchen, das auf einer Tische ecke ein jämmerliches Dasein fristet. Was hinter diesem siebenjährigen Kindergesicht mit den welken, ernsthasten Zügen der reifen Frau Entsetzliches. 5)erzzerreißendes bor sich geht, weiß man nicht. Sie sitzt auf dem Nand des Koffers, der ihr als Lagerstätte dient. Ihre nackten Beine hängen schlotternd herab, ihre schmächtigen Puppenhände halten krampfhaft die Fetzen, die sie bedecken, über der Brust zusammen. Sie fühlt ein Brennen dort, ein Feuer, das sie löschen möchte. Sie denkt nach. Sie hat nie Spielsachen gehabt. Sie kann nicht zur Schule gehen, weil sie keine Schuhe hat. Sie erinnert sich, als sie klein war, hat die Mutter sie spazieren geführt. Aber das ist lange her. Sie mußten eine andere Wohnung beziehen und seitdem ist es ihr, als habe ein eisiger Hauch durch das Haus geweht. Von da an war sie nicht mehr glücklich, sie hat stets Hunger gehabt. Etwas Unergründliches ist es, dem sie nachsinnt, ohne es begreifen zu können. Hat denn alle Welt öunaer? Sie hat sich doch solche Mühe gegeben, sich daran zu gewöhnen und es nicht fertig gebracht. Sie meint, sie sei zu klein noch, man müsse groß sein, um das zu verstehen. Die Mutter versteht es wahrscheinlich, das, was man vor den Kindern geheim hält. Wenn sie dürfte, würde sie fragen, wer einen so in die Welt setzt, zum Hungern. Und dann, es ist so häßlich bei ihnen. Sie betrachtet das Fenster, wo der Matratzendrillich auf und nieder schlägt, die kahlen Wände, die zerstoßenen Möbel, dieses 'ganze Dachstubenelend, wo dje Verzweiflung ihre schmu-
Wer an-. (!)
leidet, sann sieh daraus Verlassen, daß Magen ,,nd Leber nicht t Ordnung sind. ?r. Acgnl! Königs Hamburger Tropscn rcguliren die Lcber mit reinigen den Magen.
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The village doctor seit tfie boy's pulss and then said : MLct rnc sec your tonguel" "When that wai shown he said : " It's white ! Its coated ! " and then he gave the rnother half a dosen iittle things that looked like chocolate lo 2 enges. "Let hirn take one now and another before he goes to bed to-night." Next day the boy was as good as new and went in swimming" three times, and when the rnother determined to know what medicine it was that cured so quickly, the doctor honestly told her RWAUS TaiWe
L eigen Hände eingekrallt Yat. Sie. . ihrer Ahnungslosigkeit. glaubt, nur geträumt zu haben von warmen Zimmern mit blitzenden Gegenständen, sie schließt die Augen, um das wiederzusehen, und zwischen ihren dünngewordenen Lidern wird das Kerzenlicht zu einem mächtigen, goldenen Schein, zu dem sie hingehen möchte. Aber der Wind weht, vom Fenster zieht es so kalt herein, daß ein Hustenanfall sie packt. In ihren Augen stehen dicke Thränen. Früher fürchtete sie sich, wenn man sie allein ließ, jetzt, sie weiß nicht, macht sie sich nichts mehr daraus. Da man am letzten Abend nichts gegessen, meint sie, die Mutter sei sortaeaanaen. um Brot zu holen. Dieser Gedanke un terhält sie. Sie wird sich ihr Brot in ganz kleine Stuckchen schneiden, sie langsam, eines nach dem andern, essen, damit spielen. Die Mutter kehrt zurück, der Vater macht die Thüre hinter ihr zu. Die Kleine schaut verwundert auf die leeren Hände der beiden. Und da keines ; crr i r. i r , i w cm iüon ipncni, iagl ne nacy einer Weile in halb singendem Tone: Ich yaoe Hunger ich habe Hunger. D Vater, in einer dunklen Ecke, preßt die Fäuste an die Stirn, er rührt sich nicht, ein heftiges Schluchzen schüttelt lautlos seine Schultern. Die Mutter zwingt ihre Thränen hinunter und legt die Kleine wieder hin. Sie reckt sie zu mit allen Fetzen, die sie auf treiben kann. Sei brav schlaf ein." sagt iie. Doch das Kind, dessen Zähne aufeinander schlagen vor Kälte und das das Feuer in seiner Brust stärker fühlt, faßt sich plötzlich einHerz Sie schlingt die Arme um den Hals der Mutter und fragt leise: Sag, Mama, weshalb haben wir denn Hunger?" Auch ein Kr o theil. Also. Du wirst Dich mit dem Kasimir Stoppel wirklich verloben?! Ihn persönlich kenne ich nicht; seinen verstorbenen Vater lernte ich aber hier kennen war ein sehrnetter Mann! Was ist denn Dein Zukünstiger?" Mechaniker. SW tr was vom Vater?" Ja, seinen Gana' iuninam V r o ck w a y, o d e wie er in den letzten Jahren genannt wurde, )ld Vill" Vrockway, der König der Geldfälscher", welcher zur Zeit eine zehnjährige Zuchthausstrafe in Trenton, N. I., verbüßt, geht seinem Ende entgegen. Er ist jetzt 11 Jahre alt und wie die Beamten des Zuchthauses sagen, kränkelt der alte Äerbrecher in letzter eit so viel, daß es mehr als zweifelhaft erscheint, ob er ixn Nest seiner Strafzeit, 7 Jahre, ausbalten wird. Bill" Brockway ist ohne Zweifcl der geschickteste Fälscher des Landes und konnte der Versuchung, seine Talente zum Schaden Onkel Sam's zu veriverthen, nicht widerstehen. Er lebte mehrere Jahre in Newark, N. I.. angeblich gebessert, und betrieb denPerkauf einer von ibm fabricirten Tinte. welche anaeblich nicht aus dem Papier zu entfernen war. Wie die Katze das Mausen, so konnte Brockway das Fälschen nicht lassen. Er besaß in der Nachahmung vonWerthpapisren, Obligationen oder Papiergeld eine unerreichte Fertigkeit. Brockway war der erfolgreichste Fälscher, welcher je in diesem Lande operirte. Tausende und Tausende von Dollars seiner gefälschten oten wurden im Schatzamte zu Washington unbeanstandet eingelöst. 0 vollendet war die Arbeit.
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