Indiana Tribüne, Volume 22, Number 312, Indianapolis, Marion County, 31 July 1899 — Page 1

o Ct rlC AO rlC ! sVO KP 0 W s rfr rtf v O W W W o y y v v Office : No. 18 Süd Alabama Straße. Telephon 1171. Indianapolis. Zndiana Montag, öen 51 Juli 1899. Jahrgang 22. 90.32

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Wetterbericht. Wärmere?, schönes Wetter heute Nacht; Regenschauer Dienstag. -Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 80 Grad, niedrigste 58 Grad. Schlssel'ö Badeanstalt-Tempera-tur 80 Grad. -- Kannegießere i. Washington, 30. Juli. Marinesekretär Long hat den Kreuzer New Orleans" vom nordatlantischen Geschwader und die MachiaS" nach San Domingo beordert. Die New Orleans" verläßt noch heute Abend Newport und dürfte am nächsten Mitt woch auf ihrem neuen BestimmungSorte eintreffen. Die Machiab" begiebt sich von St. ThomaS zunächst nach San Juan auf Porto R'eo und von dort nach San Domingo, woselbst ne am Sonntag anlangen wird. Die Ordre wurde nach einer Unterredung zwischen dem Marine- und dem Staatö sekretär mit Rückficht auf die jüngsten allarmirenden Vorgänge aus Haiti erlassen und hat den Zweck, die dortigen bedeutenden amerikanischen Interessen zu schützen. Doch wird in offiziellen Kreisen offen von der eventuellen Annesion der Inseln gesprochen, foferne die doriigen Zustände nicht eine Wendung zum Bessern nehmen sollten. Als Gründe ür eine Annex'on werden angegeben : Vor Allem die geographische Lage der Insel, welche den Eingang zum karaibischen Meer beherrscht und aus diesem Grunde bereits seinerzeit von Grant alö wünschenSwerther Zuwachs zu den Ver. Staaten bezeichnet wurde. Weier wird erklärt, daß Domingo als Ersatz für Kuba dienen könnte, sobald daselbst volle Autonomie eingeführt werden wird. Dann wird daraus hingewiesen, daß nahezu der gesummte Import Haitis aus den Ver. Staaten kommt, während 90 Prozent deS Ex portS auf dieselben fallen, daß ein amerikanisches Syndikat unter dem Namen San Domingo Jmprovement Company die Finanzen der Insel kontrollirt und daß in Haiti selbst die Annexion gewünscht wird Die Beamten deS Staats-Departe-mentö weigerten sich, in der Sache irgend welche Erklärung abzugeben. Ein hochgestellter Beamter drückte sich bezeichnend genug dahin auS, daß die Regierung die Brücke nicht eher überchreiten werde, als bis sie bei derselben angelangt sei. Sollte eS in der That auf Haiti zu einer allgemeinen Erhebung kommen, wie eö den Anchein hat, so wird die Regierung die Intervention einer anderen Macht nicht dulden und die nöthigen Maßnahmen sofort zu treffen wissen. Bekanntlich hat die Regierung von Santo Domingo bereits im Jahre 1868 bei den Ver. Staaten um Annexion nachgesucht; Präsident Grant befürwortete dieselbe. Allein der betreffende Vertrag wurde im Senat verworfen. Später wurde eine KomMission ernannt, welche sich nach der Insel begab, um die dortigen Zustände zu prüfen und die sich gleichfalls zu Gunsten einer Annerion auksprach. Allein die Sache wurde dann fallen gelassen. Carl Schurz beinahe gest o r b ev. New Jork, 30. Juli. Carl Schurz wäre am Dienstag beinahe an Ptomain - Vergiftung gestorben, die er sich durch den Genuß von Barschen zugezogen hatte. Am Mittwoch hegte man noch solche Befürchtungen, daß die Familienmitglieder nach der Stadt berufen wurden. Am Donnerstag be fand er sich noch schlechter. Später besserte sich daS Befinden. Er liegt noch zu Bett, ist sehr schwach, aber außer Gefahr. Sin Mädchen entführt. R o ch e st e r, Ind., 30. Juli. . Vor einer Woche erhielt der Sheriff geltz auS Michigan die Nachricht, er solle auf einen Fremden fahnden, welcher ein Buggy gestohlen habe und mit demselben die Richtung nach Zndiana eingeschlagen habe. Etwa um dieselbe Zeit erschien ein Unbekannter auf der Farm von Wm. Berger in der Näh von hier und erklärte, er wolle ein Mädchen für die Arbeit aus seiner Farm dingen. Frl. Nellie Serger willigte ein, ihn zu begleiten und beide

fuhren zusammen ab. Da sie in den nächsten Tagen von ihrer Tochter nicht hörten, stellten die Eltern Nachforschungen an, entdeckten aber nur, daß eS eine solche Farm, wie der Fremde sie

geschildert, nicht gäbe, daß die beiden in der entgegengesetzten Richtung fort gefahren wären, daß sie Pferd und Buggy in Jlion, Marshall County, verlassen bätten und seitdem verschwunden seien. Gestern Abend wurde ein Mann, muthmaßlich der Entführer, in dem Walde acht Meilen von hier von Beerensammlern gesehen Er hatte ein Mädchen bei sich, welches anschei nend den Verluck machte, zu den Frauen zu fliehen. Die Frauen wurden durch die wüsten Worte deö ManneS v,rscheucht. Heute bei Tagesanbruch begaben sich 300 Mann auf die Suche, um den Wald, welcher 400 Acker arob ist. xu durchsuchen. Man hat sich Bluthunde verschasst und eö verlautet, daß der Entführer gelyncht werden soll, wenn man seiner habhast werden sollte. Der Straßenbahnstreik in Cleveland. C l e v e l a n d, 30. Juli. Obgleich innerhalb der Stadt Ruhe herrscht, so hat sich doch der Streik zu einem thatsächlichen Boycott gegen die Big Consolidated Co. ausgewachsen, und gegen Jeden, der ihre Carö benutzt. Die Streiker haben augenscheinlich die Sympathie aller Arbeiter - Organisationen in der Stadt. Kaufleute, welche die ?arö benutzen, werden geboycottet, andere gewarnt, Denen zu verkaufen, die sie benutzen. Apotheker haben sich geweigert, Denen Medizin zu verkaufen, welche die Carö benutzen, und Aerzte, welche mittels der Carö ihre Patienten besuchen, verlieren ihre Kundschaft. Am fühlbarsten ist der Boycott für Kleinhändler, welche ihre Geschäfte an Straßen haben in denen Arbeiter wohnen. Einzelne bieten $250 bis $500 für den Beweis, daß sie oder hre Familienmitglieder die CarS benutzten, seit der Streik begann. Aerzte, Apotheker, Grocer und Fleischer erklären in den Zeitungen ihre Unschuld an dem ihnen zur Last gelegten Verbrechen". Die großen Geschäfte haben die Folgen noch wenig gespürt. Der Boycott gegen die Miliz hat den General Axline zu der Erklärung veranlaßt, daß eö ein StaatSgesetz gebe, daS Jeden mit Strafe bedrohe, der die Miliz behindere. Die Strafe beträgt $1000 und 6 Monate Gefängniß für den Veruch, Milizsoldaten von ihrer Pflicht abzuhalten. Der General droht die Bestimmung gegen die Arbeitgeber anzuwenden, welche ihren Angestellten die Stellen kündigen, weil sie Dienst hun. Heute wurde ein Mann, der Steine geworfen hatte, den Großgeschworenen überwiesen. Die Strafe beträgt ev. 3 Jahre Zuchthaus. m Der Streik in EvanSville. 3nd. EvanSville, Ind., 30. Juli. Vertreter der verschiedenen TradeSOrganisationen der Stadt hielten heute Nachmittag eine Versammlung ab und beschlossen, daß alle Unionleute der Stadt in einer Woche die Arbeiten niederlegen sollen, wenn die Grubenbefitzer nicht den Forderungen der Kohlengräber nachgeben und die Chicagoer Lohnskala einführen, waS eine vollständige Suspension der industriellen Thätigkeit bedeuten würde. Bei den Gruben kamen keine Ruhestörungen vor. Nationalcomitemann Fred. Dilcher von den Union Mine WorkerS wird morgen nach Indianapolis gehen, um mir oem ouvernor Mount u eonferiren und die Entwaffnung der Nichtunionleute zu verlangen. Da gelbe Fieber. Newport NewS, Va., 30. Juli. In dem nationalen Soldatenheim b:i Hampton glaubt man 30 Fälle von ächtem gelbem gieber constatirt zu ha ben und von den Erkrankten sind schon drei gestorben. Gestern kamen noch einige andere Todesfälle in der Anstalt vor, aber eö ist noch nicht festgestellt, ob in allen gelbeö Fieber vorlag. Newport und Hampton werden mor gen gegen daö Soldatenheim unter Quarantäne gestellt werden, und die Regierungö-Behörden in Old Point haben diesen Schritt bereit? gethan und kein Fremder darf die Reservation betreten. Der Quarantäne - Beamte Hobson begab sich heute Abend nach

. dem Heim und verisicirte die Angabe,

daß 30 neue Fälle von gelbem Fieber 'vorliegen und daß drei Leute darauf gestorben find. Die Nachricht erregt große Aufsehen und die Quarantäne gegen die Anstalt, i welcher sich 4000, Veteranen befinden, wird sehr streng gehandhabt werden. Washington, 30. Juli. Eö ergiebt sich, daß Generalarzt Wyman von dem Arzt deö Soldatenheimö in Samvton die Mittbeiluna von dem Auöbruch deö gelben FieberS erhalten hatte, und da der Ant WaSdin auS Norfolk gerade anwesend war, so ersuchte ihn Herr Wyman, sich sofort nach der Sache genau umzusehen. Heute Nachmittag hat nun auch Dr. Waödin in einer Depesche die Ueberzeugung ausgesprochen, daß die Fälle in Hampton äckteS aelbeö lieber find. Andere Aerzte werden zur genauen Untersuchung der Sachlage sofort nach Hampton abgesandt werden. Sill die Bäreninsel nicht. erlin, 30. Juli. Ja Folge einer Anfrage auS St. Petersburg hat Deutschland förmlich die Abficht, die Bäreninsel zu annektiren, abgewiesen. und seinen Consul in Tromsö Austrag gegeben, dem Reisenden Lerner mitzutheilen, der die Insel mit der Abficht occupirt, die dortigen Fischereien wieder ins Leben zu rufen, daß er auf keine Unterstützung vom Reiche rechnen dürfe, wenn sein Vorgehen Schwierigkeiten im Gefolge habe. Die Conserenz im Haag zu Ende. Z m Ha a g, 30. Zuli. Die internationale Friedenskonferenz hat ihre Schlußsitzung abgehalten. In derselben wurde angekündigt, daß 16 Staaten die SchiedsgerichtS-Conven-tion, 15 Staaten die beiden"anderen Conventionen, 17 Staaten die Erklärung, welche daö Werfen von Projectilen oder Sprengstoffen aus Ballonö verbietet, 16 die Erklärung, welche die Benützung von Sprengkugeln verbietet, unterzeichnet haben. Ein Brief, welchen die Königin von Holland an den Papst gerichtet hatte und in welchem sie um seine moralische Unterstützung der Conserenz ersucht, wurde verlesen. Der Papst versprach m rm w M . in letner Antwort, warne ebenfalls verlesen wurde, seine Mitwirkung, erinnerte an die Thatsache, daß er oft als Schiedsrichter fungirt hat, und versichert Ihrer Majestät, daß er trotz seiner anormalen Stellung fortfahren werde, für die Förderung der Civilisation zu wirken. Baron von Stahl hielt die AbschiedSrede und dankte den Vertretern der verschiedenen Staaten. Er sagte, daß DaS, waS man erreicht habe, zwar nicht ganz so sei, alö man hätte wünschen können, eö sei aber ausrichtig, weise und praktisch. Die großen Prinzipien der Souveränität der einzelnen Staaten und der internationalen Solidarität, die scheinbar so sehr in Conflikt mit einander ständen, wären durch daS, was man erreicht, ausgeglichen worden. Er erklärte, daß in einer späteren Zeit Institutionen, welche in dem Bedürfniß nach' Eintracht ihren Ursprung haben würden, den beHerrschenden Einfluß üben würden, und sagte, daß das Werk der Conserenz ein verdienstliches sei. Die Minister EstournellS und Dr. Beaufort folgten mit Ansprachen. Der L tztere sagte, daß die Conserenz, wenn sie auch utopische Träume nicht verwirklicht habe, doch die pessimistischen Prophezeiung? zu Schanden gemacht habe; ihre moralische Wirkung werde die öffentliche Meinung immer mehr beeinflussen und dieRegierungen unter stützen in der Lösung der Frage der Begrenzung der Rüstungen, welche sür die Staatsmänner aller Länder Gegen stand ernster Ueberleguna bleiben werde. Der Kaiser und die Iranz o s e n. Berlin, 30. Juli. Wenn nicht alle Anzeichen trügen, so stehen politi sche Ereignisse von großer Tragweite bevor. Dieselben scheinen thatsächlich die Gestalt eines weiteren Ausbaus der Annäherung zwischen Deutschland und Frankreich, welche mit deS Kaisers Besuch aus dem französischen Schulschiff Jphigenie" begann und in der getirung der französischen Mannschaft und der Offiziere deö Aviso Jbiö" in See-

stemünde ihre Fortsetzung fand, anneh-

men zu sollen. Eö läßt sich kaum noch bezweifeln, daß der Kaiser wirklich beabsichtigt, der Pariser Weltausstellung im nächsten Jahre einen Besuch abzustatten. Ander lassen sich nämlich die mit stetS wachsender Bestimmtheit austretenden Gerüchte, daß betreff deS Anlaufens eineö französischen HafenS seitens der kaiserlichen Szcht Hohenzollern" Ver Handlungen im Gange sind, nicht deuten. Der Besuch soll in aller Kürze geschehen, wenn der Kaiser von seiner Nordlandfahrt zurückkehrt. Die Hafen Cherbourg und Brest werden alö die Orte genannt, an denen sich möglicher Weise dieses weltbedeutende Ereigniß abspielen wird. Ueber den Kanal. London. 30. Juli. Der be rühmte Luftschiffer Percival Spenc.r stieg gestern Nachmittag um 2 Uhr 30 vom Krhstalpalast auS mit einem gewissen Pollock in einem Ballon auf und landete gestern um 8 Uhr Abends in Dieppe in Frankreich anderthalb Meilen landeinwärts. Der Ballon erreichte eine Höhe von 12,000 Fuß. Deveyö Aeußerung. Trieft, 30. 3uli. Admiral Dewey wurde von einem Vertreter der associirten Presse darüber befragt, ob er wirklich die Aeußerung gethan habe, welche ihm vom N. I Herold" in den Mund gelegt wird und er antwortete: ,3$ habe eö seit langer Zeit ausgegeben, Zeitungsberichte zu bestätigen oder zu wiederlegen. Washington,30. Juli. Niemand hier schenkt der Nachricht, daß Admiral Dewey sich dahin auSgesprochen habe, daß unser nächster Krieg mit Deutschland sein werde, irgend welchen Glauben. Erstens hat Dewey bisher stets eine Diskretion beobachtet, welche eS völlig unglaublich macht, daß er sich in solcher Weise geäußert hat und zweiten? ist gar kein Grund für eine solche Aeußerung vorhanden, da Deutschland eifrigst bestrebt ist, sich die Freundschaft der Ver. Staaten zu sichern. New A o r k, 30. Juli. Der Herald" wird morgen in einem Leitartikel sagen: Am letzten Freitag hatte der bekannte Dr. Halftead Boyland eine Unterredung (conversatlon) mit Admiral Dewey in Trieft. Dr. Boyland korrespondier, wenn er auf der Reise ist, gelegentlich auS Liebhaberei mit dem Herald." 3n der erwähnten Unterredung sprach sich der Admiral mit seemännischer Offenheit auS. ES st bedauerlich, daß eine freundschastliche Unterhaltung den Weg in die Oessentlichkeit fand. Der Admiral kann eS nicht mehr bedauern alö wir. Indeß, die Thatsache besteht, daß Admiral Dewey sich, wie berichtet, geäußert hat. Washington, 30. Juli. Der stellvertretende deutsche Botschafter sprach heute im Staatsdepartement vor. Man glaubt indeß nicht, daß der Besuch mit der angeblichen Aeußerung DeweyS in Verbindung steht. Man ist übrigens der Anficht, daß die deutsche Regierung sich nicht zu irgend welchen Schritten in der Sache veranlaßt sehen wird. - 0H!s?s-5kaqriqte. Angekommen in : New I o r k : Etruria" von Liverpool; Maaödam" von Rotterdam; Königin Lourse" von Bremen; New gork" von Southampton; La Touraine" von Havre. Ha v r e: La Bretagne" von New Srk. Liverpool: Derbyshire" von Boston. Bremen: Prinz Regent Luirpold" von New Sork. WJahre in freiwilliger Gefangenschaft hat in Prü. lxi Genua n Schuster Namens Gmseppe Michelini gelebt. Er litt an keiner Krankheit, die ihn gezwungen hätte, so laxiQt zu Hause zu bleiben, er ist vielmehr ein kräftiger, gesunder Mann und scheint sich infolge eines Gelübdes von der Welt zurückgezogen zu haben. Vor einigen Tagen überschritt er nach 25 Jahren zum ersten Male wieder die Schwelle seines Hauses und begab sich nach der Piazza del Popolo. Als er dort die Pferdebahnschienen sah, fragte er, was das zu bedeuten habe, und war sehr erstaunt, als man ihm den Zweck der Schienen erklärte. Mlchelml lst jetzt 63 Jahre alt: seine freiwillige Clausur begann also, als er 43 Jahre zahlte.

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gfll P Babeock. von Avoca. N. I. ein V eterait oer 3. N. I. Artillerie u,'d seit dreißig Jahre bei dc Bab'vck & Munsel Carriagt Co. von Aubuin sagt: .Ich schrtibe. um mein, Dank auszusprechen sür den wundkr, dorrn Nutzkn. den mir Tr. Miles' Heart Eure brachte. Ich litt seit Jahren an Sciatica alt Resultat des Armeelebens. wodurch mein Her, in schlimmster Weise ergrifft wurde, meine Glieder schwollen an von den Knöcheln aufwärts. Ich war aufgcblasen, dab ich nicht im Stande war. meine Kleider zuzuknöpfen, hatte deftige Cchmerzen in der herzgegerid, erstickende Anfälle und kurzen Athem. Trci Monate lang konnte ich nicht liegen und nur in cinem Ärmftuhl schlafcn. Ich wurde von ttn bcftrn Doktoren bebau delt. ober allmählig schlimmer. Vor ungefähr einem Jahre begann ich Dr. WiUV Heart Cure iu nehmen und es itli.ie v:ia Leben wie durch ein Wunder. Dr. MileS' Vittel werden durch alle Apotheker verkauft l.nter einer pos.iveil Garantie: die ei?e Flasche nützt oder das Geld wird zurüikcrstattet. Buch übcr die Srankheilen ,; HerzenS und dcr Nerve frei. Mltes &HänCix27 KsstorvsF Health kxM. Adresse: Dr. MileS TOetlcal Co., Elkbart. Ind. JnFreiburg im Breisgau wurde ein internationaler Checkfalscher. Namens Josef Cohner. Handlungs - Buchhalter und gebürtiger Budapester, auf Veranlassung der Wiener Polizei verhaftet. Cohner hatte bei der Landerbank auf Conto des Bankhauses Jeschek in Braila auf einen gefälschten Check 150.000 Francs erhoben. Ueberdies hatte Cohner in London. Antwerpen und Rotterdam auf gefälschte Checks 70.000 Gülden Herausgeschwirl. delt. RheumatiömuS im Rücken, m den Schultern, Husten. Aenkeln. Elbogen oder Handgelenk entsteht durch zu viel Säure im Blut. Hood's Sa?saparilla heilt RhematiSmuS. Hood'S Pillen find die beste Abfuhr- und Leber-Medizinen für Familiengebrauch. 25c. Der jjew yr tore lEtablirt 1853.) "'!&. fi, Sutterick Muster ! Blusen noch am Boom." Ihre Gelegenheit eine Bluse oder einen Rock beinahe umsonst zu bekommen. Sie kommen besser moraeu ruh. Eine Idee waS Sie bekommen önnen Blusen .... 39c bis $1.50. Waschbare Kleiderröcke . . . 75c bis 08c. 3rn zweiten Stock. Ml M m H TE3jz? IS3Z.Tin.Brzz, 431 Süd Delavare Strafte. (Zum Vinger Loch.) Die feinsten Mosel und Rheinweine in der Stadt. Jederzeit ein gutes GlaS Bier. Pool und Billiard. AlleS erster lasse. Zu zahlreichem Besuche ladet ei Heinrich Kurz, 431 Süd Delaware Str. 5efferson Hans 116119 Ost South Straße, ist eine Herberge nach deutscher Art. Der Durstige findet einm kühlen Trunk, der Hungrige einen reich besetzten Tisch, der Müde ein gute?, reine? Bett und jeder Gast eine zuvorkommende Behandlung. Kost und LogiS beim Tag oder bei der Woche. Jedermann ist freundlich eingeladen. Geo. Peter Harnrnerle. SS2 ?0I2TES, 401 und 403 Virginia Ave. j. P. SCHILTGES,

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