Indiana Tribüne, Volume 22, Number 309, Indianapolis, Marion County, 28 July 1899 — Page 2
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Söt ti.ltche .Trtdane' kostet durch len trlju J ,tö per Woche, die eontag.rrtdae'I Ctxtft p, Woche, Wett .ufcmt 15 t II etl p,i Wiat. Vrr P, uzerhalb U CtH tgeichiikk I ,rat,e,.hln4 V iK1 Di. Cnfi 18 Lüd Vlabama Citatu Indianapolis, Ind., 28. Juli 1899. Tr Haushalt dS Papstes. - Ju der Zeit, als der Papst noch weltlicher Herrscher war, bezog er, von anderen Hilfsquellen abgesehen, eine Civilliste im Betrage von 600,000 römischen Thalern, gleich 3,225,000 italienijchen Lires. Nach der Annexion des Kirchenstaates zeigte sich die italienische Regierung bereit, dem päpstli chen Stuhl für den Ausfall seiner sicheren und regelmäßigen Einnahmequellen vollen Ersatz zu gewähren. Aus ihren Antrag wurde cm 13. Mai 1871 . das sogenannte Garantiegesetz genehmigt, welches dem Papst außer der Underletzlichkeit sein? Person und U stimmten souveränen Rechten eine jährliche Rente von 3.255.000 Lires als Dotation zugestand, überdies den Besitz des Vatican. des Lateran und deZ Castell Gandolfo garantirt. Pius IX. tigerte sich jedoch, dieses Garantiegesetz anzuerkennen, und mußte sich deshalb ohne die ihm zugedachte Dotation behelfen. Leo XIII. bedarf einer jährlichen Summe von 7 Millionen Francs zur Bestreitung der Ausgaben sür die Kirche und seinen eigenen Haushalt: Cardinale und diplomatische Vertretungen beanspruchen 500,000 Francs; die Verwaltung und Unterhaltung des Vatican 2.500.000; Almosen- und Unterstützungsgelder für die katholischen Schulen Roms 1,500.000; Geschenke und sonstige Unterstützungen ebenfalls 1,500,000; andere Ausgaben eine Million. Worin bestehen nun die Einnahmen des päpstlichen Stuhles? Auf diese Frage gibt Julien de Narfon in seinem soeben veröffentlichten Buche Lon XIII. intime" Auskunft. Man muß dabei zwischen dem Erbtheil des heiligen Petrus- und dem Peterspfennig unterscheiden. Das Erbtheil, d. h. die festen Einkünfte, setzt sich zusammen aus den Zinsen angelegter Capitalien, den Erträgen, die einige Immobilien abwerfen, den Einnahmen der päpstlichen Kanzlei aus der Verleihung von Adelstiteln und aus Dispensen, besonders in Bezug auf Ehescheidungen im Ganzen etwa eine Million Francs. Den PeterZpfennig bilden bekanntlich die freiwilligen Spenden von Katholiken aus aller Herren Ländern. Vor einigen Jahren beliefen sie sich im Durchschnitt jährlich auf zehn Millionen, von denen aus Frankreich allein weit über die Hälfte in die Kassen des Vatican floß. Gewisse politische Umstände haben jedoch den Peterspfenr.ig ziemlich stark geschmälert, da die franzosischen Monarchisten sich jetzt dem Papste gegenüber wegen seiner wohl--wollenden Stellung zur Republik wemger freigebig zeigen. Leo XIII. wird diesen Ausfall aber wohl kaum allzu schmerzlich empfinden; denn wenn der Verfasser recht unterrichtet ist, trugen ihm seine Jubiläen in den Jahren 1886 und 1L93 ungefähr 40 Millionen ein, und da der Papst mit seinen Geldern sehr haushälterisch umgeht, so darf rnan wohl annehmen, daß er von dieser ungeheuren Summe für etwaige maaere Jahre einen sehr beträchtlichen Theil zurückgelegt hat. Pius IX. hinterließ seinem Nachfolger 30 Millionen, die der sparsame Cardinal Antonelli zu Gunsten des päpstlichen Stuhles aus dem PetersPfennig und sonstigen Einnahmen im Laufe der Jahre gesammelt hatte. Sie wurden später in italienischen Werthen angelegt, wobei 20 Millionen verloren gingen. Jetzt sind die päpstlichen Capitalien im Ausland angelegt, besonders bei Rothschild in London, dem auch König Humbert sein persönliches Vermögen anvertraut haben soll. Leo XIII. kann natürlich ganz nach seinem Vclieven über den Peterspfennig verfügen und scheint ihn auch persönlich unter Verschluß zu haben. Wenn der Schatzmeister oder Finanzminister des Vctican Geld nöthig hat, muß er sich direci an den Papst wenden, der dann, wie Narfon schreibt, ohne irgend welche andere Förmlichkeit aus einem Schubfach die verlangte Summe hervorholt falls er geneigt ist, sie herzusben. Auf bereitwilliges Eatgegenkommen wird der päpstliche Schatzmeiste? für seine Geldforderungen wohl kaum in jedem Fall rechnen können; denn Leo XHI. ist, wie schon erwähnt, ein sparsamer Haushalter. Nur sür die Gründung und die Unterstützung katholischer Schulen und Erziehungsanstalten hat Papst Leo ungeheure Summen ausgegeben, desgleichen auch für die Errichtung und Ausbesserung kirchlicher Gebäude. Im Vatican lieb er aus das Prächtigste das sogenannte Appartement Borgm restauriren, das aus sechs Sälen besteht. Im Uebrigen ist er Luberst sparsam, wenn es sich um Ausgaben für rein praktische Zwecke handelt. Zu solchen gibt er nur dann Geld her, wenn sie eine wirkliche Ersparniß für die Zukunft bedeuten. Kürzlich gab er seine Zustimmung zur elektrischen Beleuchtung des Vatican, aber erst nachdem man ihm nachgewiesen hatte, wieviel weniger er dann im Jahre für Beleuchtung auszugeben brauche. Für Gzs mußten bis dahin im Jahre mindestens 15,000 Francs bezahlt werden, und man rechnete dem Papst vor, daß elektrisches Licht im Vatican höchstens 1800 Francs Kosten im Jahre verursachen würde. Der Unterschied war doch zu groß, als daß Papst Leo der Neuerung seine Einwilligung hätte versagen können. Den Gwom liefert ein Wasserfall von 14 Metern Höhe in den Gärten des päpstjien Palastes, der jetzt in den Stm
den der Dunlelheit mit vielen elektrischen Lampen taghell erleuchtet werden kann. Das päpstliche Heer (wenn man in der Gegenwart von einem solchen noch svrecben darf) besteht aus 600 Mann.
verursacht aber weniger Ausgaben, als man annehmen möchte. Es setzt sich zusammen aus drei Garden: Der No-' belgarde. der Schweizer Garde und der palatinischen Garde; dazu kommt noch eine Abtheilung Gendarmen. Die Schweizer Garde allein nimmt die päpstliche Kasse bedeutend in Anspruch. Die Nobelgarde rekrutirt sich ausschließlich aus der römischen Aristokratie, die palatinische aus dem mittleren Bürgerstand; diese beiden Abtheilungen der päpstlichen bewaffneten Macht liegen jedoch, im Gegensatz zu der Schweizer Garde, nicht im Vatican im Quartier und werder auch nur bei feierlichen Gelegenheiten dorthin befohlen. Wer in die Nobelgarde aufgenommen werden will, muß zwischen 20 und 25 Jahre zählen, einen im Kirchenstaat seit mindestens 6 Jahren anerkannten Adelstitel führen und ein Vermögen von mindestens 620.000 Francs nachweisen können, außerdem von ausgezeichneter Gesundheit sein. Die Nobelgardisten dürfen sich ohne die Erlaubniß ihres Commandanten nicht verheirathen. Sie avanciren dem AI ter nach, mit Ausnahme des BesehlsHabers, den der Popst selbst ernennt. Man benujt sie zu auswärtigen Sen düngen, wenn fremden Prälaten ihre Ernennung zum Cardinal angekündigt werden soll. Wie Dichter wohne. Es besteht zwar eigentlich keine rechte Verbindung zwischen der Literatur und dem Luzus. denn so viel die Dichter auch Schilderungen des Luxus in ihren Werken bringen, selten haben sie Zeit und Mittel, ihre .Ideale" zu verwirklichen. Aber es giebt auch Schriftsteller, die ihr Heim, in dem sie leben und arbeiten, mit Verschwender!schein Luxus ausgestattet haben. Obenan steht Pierre Loti, der französische Schriftsteller, der sein Leben zum großen Theil in dem Milieu, das er in seinen Büchern mit glühenden Farben schildert, zubringt. Loti schwärmt für den Orient. Seine Zimmer sind mit den seltensten Schätzen, die von allen möglichen Gegenden des Orients gesammelt sind, ausgestattet ; sie enthalten Wunderwerke von reichen und ausgesucht schönen Farben, von kostbaren Töpferarbeiten, reichenDecken und Teppichen, luxuriösen Divans und Kissen und besonders von all' den vergoldeten Verzierungen des Ostens. Von Emile Zola ist es allgemeiner bekannt. daß sein Haus in wahrhaft künstlerischer Weise ausgestattet ist. Sein Haus ist ein wahres Museum von Kostbarkeiten aus allen Theilen der Erde, die mit erlesenem Geschmack gewählt und zusammengestellt sind. Sein Studirzimmer enthält einige der schönsten alten Gobelins, die es in Europa giebt, reiche Bildhauerarbeiten aus Italien, seltene Kunstwerke des Orients und Schränke aus Frankreich. Er hat Gemälde von den besten Kunstlern Europas, Sammlungen von Rüstungen und prächtige Arbeiten in Erz, Silber und Gold. In bemerkenswerthem Gegensatz zu dieser verschwenderisch ausgestatteten Umgebung steht der Autor selbst, der außerordentlich einfach, ja fast ein wenig ärmlich gekleidet in seinem Arbeitszimmer sitzt. Von den schriftstellernden Frauen giebt es wenige, die so luxuriös eingerichtet sind wie Ouioa", ein Zug. der sich in i.)ren Novellen mit allen ihren reichen und von sinnlicher Pracht erfüllten Schilderungen genügend kennzeichnet. Ihr italienisches Heim ist malerisch und schön gelegen, wie wenige selbst in diesem Lande. Wie es innen prächtig ausgestattet ist, so ist es auch umgeben von einem Garten, den Ouida selbst ein Paradies in petto" nennt; hier arbeitet die Schriftstellerin, umgeben von ihren Lieblingshunden. Wenn ihr Tagewerk gethan ist, fährt oder geht sie spazieren oder sie unterhält sich mit Freunden. Ihr Liebttngswagen ist mit blauer Seide gepolstert und wird von einem gepuderten Kutscher gefahren. Victorien Sardou, der srnzösische Dramatiker, hat ein schönes Heim in der malerischen Waldlandschast von Marly. einem Vorort von Paris; von seinem Studirzimmer aus übersieht man einen Park, in dem Springbrunnen spielen und Marmorstatuen glänzen. Von den englischen Schriftstellern sind hier nur wenige zu nennen. Alfred Austin, der poeta laureatus", hat in Swinford Old Manor eines der malerischsten Häuser in England. Das Haus wird im Frühling von Blüthen fast erstickt und könnte, wie Austin sagt, ein Tempel der Flora" sein. Aber noch schöner sind die Gärten mit ihrem Sammetrasen, ihren schattigen Gängen, ihren Terrassen und Beeten von duftenden Blumen, die genügen könnten, um auch einen Clown zu inspirlren". Marion Crawford lebt in einem herrlichen Hause, das auf dem schönsten Fleck der Erde" gelegen ist. Es ist auf einem steilen Ufer erbaut, das 200 Fuß über den schönen Golf von Neapel hervorragt; von dort aus hat man eine wunderbare Aussicht über den Golf. Hier verbringt er seine Tage nach der Arbeit mit Baden, Reiten und Fahren, oder mit langen, entzückenden AachtAusflügen, die er in Gesellschaft seiner Gattin und seiner Freunde auf dem Mittelländischen Meer unternimmt. Ein gespenstislyeK Thier. Unter den Tausenden von Thieren gibt es kaum eines, das in seiner gan zen Gestalt und Haltung einen merkwürdigeren Eindruck hervorruft, als oie sogenannte Gottesanbeterin, eine Art ter Familie der Fangheuschrecken. Genau betrachtet entbehrt dieses Insect nicht derSchönheit, wenigstens unzelner Körpertheile, die sich aber zu einem höchst bizarren Ganzen vereintgen. Die Oberseite des schlanken LeibesZvird von lanaen viachtvoll arünae
färbten gazeartigen 'Flügeln bedeckt; auf dem Rumpfe sitzt ein Hals von ungeheurer Länge, und auf rhm der ausdrucksvolle Kopf, dessen Augen sich, anders wie bei allen übrigen Jnsecten, nach allen Richtungen hinzuwenden vermögen und unablässig die Umgebung absuchen. Das Ungewöhnliche der Gestaltung wird noch erhöht durch die außerordentliche Länge der Beine, die fast niemals vollkommen ausgestreckt getragen werden. Die Gottesanbeterin hält sich besonders auf niedern Pflanzen auf,' wo sie unbeweglich verweilt und nur den Blick hin- und herschweifen läßt. Man findet sie so im südlichen Europa und gelegentlich sogar noch in Süddeutschland. Wer ihr je begegnet ist, wird den Eindruck niemals vergessen; ihr langes grünes Gazekleid, ihre lauernde Haltung und besonders die wie zu heißem Gebet emporgehobenen Vorderbeine, machen sie zu den erstaunlichsten Erscheinungen, die einem in der freien Natur begegnen können. Die verschiedenen Völker haben sich bei dem Anblick des Thieres annähernd dieselben Gedanken gemacht, indem ihnen die Haltung der beiden Vorderbeine am meisten auffiel. Die Griechen nannten sie Mantis, den Vropheten, die Hottentotten und Nubier betrachten sie als einen Schutzgott, und in Europa hat sie wie gesagt den Namen Gottesanbeterin erhalten, nicht nur im Deutschen, sondern' auch im Französischen und Portugiesischen. Eine alte Sage berichtet, daß der heilige Franciscus einmal eine solche Heuschrecke gesehen habe, die ihre beiden Arme zum Himmel erhob, und sie gebeten habe, das Lob Gottes zu singen, worauf das Jnsect alsbald einen höchst erbaulichen Gesang anstimmte. Noch eine andere Sage knüpft sich an das wunderbare Thier. Die Gewohnheit, bald dieses und bald jenes Bein in die Höhe zu heben und lange Zeit in derselben Richtung zu halten, hat es in den Ruf gebracht, daß es als Wegweiser zu dienen vermöge. Besonders, wenn ein Kind sich verlaufen hat, soll die Gottesanbeterin bereit sein, ihm mit einem Beine den Weg zu zeigen, und zwar stets oder wenigstens fast immer den richtigen. Auch die Wissenschaft hat von diesen Sagen etwas angenommen, indem sie der Heuschrecke den Namen mantis religiosa, des frommen Sehers", gab. Trotz all' dieser respectvollen Behandlung hat sich jedoch das Thier nicht veranlaßt gesehen, sich von seiner höchst räuberischen Lebensweise zu bekehren; es ist ein wahrer Bandit und Wegelagerer, stets bereit, andere Sechssüßler anzufallen und umzubringen. Ihre beiden Vorderarme sind dafür in einer furchtbaren Weise bewaffnet. Der französische Forscher Fabre hat einen Kampf zwischen einer Mantis und einer großen Wanderheuschrecke mit angesehen und beschrieben. Beide Thiere waren unter eine große Glasglocke gesetzt. Sobald die Gottesanbeterin ihrer Beute ansichtig wurde, nahm sie plötzlich ihre Angriffsstellung; ein elektrischer Schlag kann nicht schneller wirken als der Anblick eines Feindes auf diesen Räuber. Der Uebergang von der ruhigen Haltung in die Gefechtsstellung ist so sehr ein Werk des Augenblicks, der Ausdruck des ganzen Thieres in so drohender, daß zweifellos jeder Naturforscher, der das Thier zum ersten Mal auf dem Felde trifft, seine Hand zurückziehen wird wie vor einer unbekannten Gefahr. Die Flügeldecken öffnen sich, indem sie schräg nach der Seite aufgeschoben werden; die Flügel selbst breiten sich in ihrer ganzen Größe aus und bilden über dem Rücken eine Krone, ähnlich einem Pfauenrade. Der Leib krümmt sich zusammen, steigt bald in die Höhe, bald wieder hinab, und es ertönt ein eigenthümliches Geräusch. piff, piff!, ähnlich dem Zischen einer gereizten Schlange. Die große Wanderheuschrecke macht nicht den geringsten Versuch, diesem furchtbaren Gegner zu entrinnen, es icyeinr m du That, daß die Gottesanbeterin durch vas Außerordentliche ihres Anblicks ihre Beute zu hypnotisiren vermag, ebenso wie man es gewissen Schlangen zuschreibt, vor deren offenem Rachen die Vögel, wie von Schrecken gelähmt iitzen bleiben, ohne einen Versuch zur Flucht zu machen. Schließlich schleuoe?t die Gottesanbeterin ihre beiden Vorderarme vorwärts und faßt ihr Gegenüber mit den sägeartigen Krallen; ein Entrinnen ist nunmehr unmöglich, und man hört den Hautpa.izer des gefangenen Jnsects unter dem zermalmenden Druck in Stücke krachen. Dann faltet das Thier seine Flügel, die ihm gleichsam nur als Kriegsflagge dienen, wieder zusammen, und bereitet sich, seine Beute zu verzehren. Kleineren Thieren gegenllde't, macht die Gottesanbeterin natürlich nicht so fciel Umstände. Uebrigens sind es ausschließlich die Weibchen, die eine so fürchterliche Gestalt besitzen und auf diese Weise zum Schrecken der ganzen übrigen Jnsectenwelt werden. Den Weibchen dienen die Flügel auch niemals zum Fliegen, wie es bei den Männchen derFall ist. sondern nur zur Kriegsausrüstung. Die Chinesen führen mit den in ihrer Heimath vorkomwenden Vertretern der Fangheuschrecke Kampsspiele auf, bei venen hohe Wetten gemacht werden. In ver Na y e'v o n N i a u st a (Agostos) an der Bahnstrecke (?alonikMonastir ist der griechische Kaufmann Baruksakis von Räubern gefangen genommen und fortgeschleppt worden. Herr Baruksakis, der auch bei den BaumwoUspinnereien in Niausta betheiligt ist,' begab sich nach seinen in der Nähe gelegenen Weinbergen, um daselbst die Arbeiten seinerLeute zu besichtigen. An einer entlegenen Stelle wurde er plötzlich von einer Schaar rermummter Männer umringt, die ihn mit dem Tode bedrohten, wenn er nicht freiwillig folge. Der geängstigte Herr schrie jedoch trotzdem um Hülfe, sodaß einige Arbeiter herbeieilten. Es war indessen den Räubern ein leichtes, die Leute mit einigen Schüssen in die Flucht zu jagen und bevor dieselben weitere Hülfe -.herbeischaffen konnten, waren die Räuber mit ihrem Opfer
oerl wunden.'
3,000,000 ffrancS gestohlen. ES ist kein Märchen der Scheherazade und kein Capitel aus einem span nenden englischen Criminalroman, es ist eine brutal wahre Geschichte, die beweist, daß Persien, wenigstens was die
Cultur der Taschendiebe. Emdrecyer u. Kassenplünderer anlangt, bereits ganz moderne Erscheinungen aufzuweisen in der Lage ist. Die russische Bank- in Teheran ist um drei Millionen Francs bestohlen worden. Die ausführlichen Berichte stellen dem Talent und dem Temperament der Individuen, welche die Bank beraubt haben, ein glänzendes Zeugniß aus; sie haben sich damit in die erste Reihe ihrer europäischen College gestellt und ihre Leistung wird den jungen Zöglingen der wohlorganisirten in ternationalen Gaunerzunst zweifellos zum Studium empfohlen werden. An einem Montag wurde der Cassier der russischen Bank vergebens in seinem Bureau erwartet. Man vermuthtete. er habe sich bei der Rückkehr von seinem Sommerausenthalte verspätet. Da er aber auch Nachmittags nicht kam und teine Botschaft sandte, ging man in sein Bureau und fand auf seinem Schreibtisch die Cassenschlllssel liegen. Sofort untersuchte man die Kassen und fand sie leer; die Jmperiales" und die Nubelrollen und Rubelpäckchen waren verschwunden. Man liefe alle Thore schließen, alle Beamten und Bediensteten wurden gefangen gehalten. Die ließen sich's auch im Bewußtsein, daß sich in ihren Taschen nicht ein Franc von den gestohlenen drei Millionen befinde, gefallen, nur der Razir" (der Titel eines höheren Verwaltungsbeamten) der Bank wollte über eine Mauer in den Nachbargarten flüchten, wurde aber vom Gärtner festgenommen. fiaff mich passiren", sagte er, und ich gebe Dir 5000 Tomans-. Behalte Deine 5000 Tomans", antwortete der Gärtner, und ich werde Dich behalten", und übergab ihn der Wache. Damit war einer der Diebe gefangen. Bald war der zweite dingfest gemacht, ein armenischer Schuster, bei dem man 24.000 Tomans fand. Verhaftet, hat der Schuster sich mit einem Dolche zu tödten versucht und sich schwere Verlegungen zugefügt; er kann aber sprechen, und die persische Polizei wird es verstehen, ihn zum Reden zu bringen. Ein verdächtiger Russe wird noch gesucht, und die dringendsteFrage ist: Wo ist der persische Cassier, welcher die Hauptrolle in dieser Diebstahlsaffaire spielt? Einige Wissende behaupten, er sei am Samstag vor dem Diebstahl und vor der Entdeckung desselben in einen Hinterhalt gelockt und ermordet worden; die Mörder hätten dann den freien Sonntag benützt, um den Cassen der russischen Bank jenen Besuch abzustatten, der diesen so theuer zu stehen gekommen ist. Andere bezichtigen den Cassier der activen Theilnahme, wissen aber nicht, ob der persische Cassier dem Russen und dem Armenier nur freie Hand gewährte und Tantiemen" von deren Diebstählen, die längere Zeit vor der Entdeckung methodisch stattgesunden haben, erhielt, oder ob er selbst der geistige Urheber des 3 MillionenDiebstahls an der russischen Bank geWesen ist und sich jetzt in irgend einem Verstecke befindet. Man wird zugeben, daß die Geschichte dieses 3 MillionenDiebstahls ebenso westländisch modern, wie orientalisch - romantisch ist. Bom Jnlande. Von einem Bullen angefallen und getödtet wurde George Dost, ein Insasse des Armenhauses - von Ottumda, Mlnn. Vollständig zerfetzt wurde die Leiche des Unglücklichen auf dem Felde gefunden. G. W. H u n t e r, ein in Astoria, Mo., wohnender Kaufmann, tödtete C. C. C. Winningham und dessen Sohn I. V. Winningham. Es entstanden Streitigkeiten bei der Vertheilung von Weizen und als später die beiden Winninghams an seinem Hause vorbeifuhren, erschoß Hunter Vater und Sohn. Der Mörder hat sich der Polizei gestellt. Jim Wilson wollte mit der 14jährigen Tochter des George Dickey in Cave City, Ky., durchbrennen, doch kamen die Eltern hinter die Geschichte und als der junge Liebhaber sein Liebchen abholen wollte, wurde er statt von dieser von dem Vater des. Madchens empfangen, welcher fünf Schüsse auf den ungern gesehenen Gast abgab. Wilson riß schleunigst aus. David Matthewson von Tacoma ist als Krüppel von Alaska zurückgekehrt. Beim Passiren des Edmonton Trail sind ihm beide Hände und Füße erfror:. Die Hände mußten amputirt werden und die Füße sind völlig gelähmt. Er war mit einer Heerde Vieh nach Dawson aufgebro chen. Die meisten Thiere gingen unterwezs verloren. Er giebt eine haarsträubende Schilderung von dem Wege. Vor einigen Monaten verschluckte die vierjährige Georgie Sherrill, Tochter eines StraßenbahnCondukteurs in San Framisco, Cal., einen Nagel. Obgleich der Nagel dem Kinde im Halse stecken blieb, so hatte eö doch keine Schmerzen oder Veschwerden. Vor nigen Tagen kam Während eines Hustenanfalles der Nagel wieder zum Vorschein und sil zur Erde. Während einer zu Sum merville am Ontariosee von Tuscaro-, ra - Indianern aeaebenen .Wild Welt Show- wurden zwei Knaben, Namens Joseph E. Mariell und Raymond Brotsch, sowie Frl. Helen WiMamson zufällig durch Schüsse verwundet. Auf irgend eine Weise waren scharfe Patronen unter die blinden Patronen gerathen, welche sonst bei solchen Vorstellungen verknallt werden. Glücklicher Weise sind die Wunden nicht gesayrttcy, und alle drei Verwundeten werden genesen. Ein Schweizer Arbeiter mit Namen Ferdinand Geisler, machte tn Mcolaus, Za..tnyMordanArisf i
aus vte stedenzeynzayrsgMaggle jouiu bach, die in G. Sbinder's Hause als Dienstmädchen angestellt ist. Er jagte ihr eine Ladung Schrot in Arm und Schulter, doch gelang es ihr, zu Nachbarn zu entkommen. Ihre . Wunden
sind schwer, doch wahrscheinlich Nicht tödtlich. Geisler schoß sich darauf in den Kopf und blieb todt liegen. Er war 43 Jahre alt, ein starker Trinker und zu Zeiten nicht ganz zurechnungsfähig. Nur mlternem Nachthemd bekleidet, erhob sich kurz nach Mitternacht die 60 Jahre alte Frau Mary Kapriski von No. 19 Hudson Ave. in Brooklyn, N. I., von ihrem Lager und wanderte in somnambulistischem Zustände dem Pier am Fuß der Hudson Ave. zu. Als ihre Füße in'ö Leere traten und sie in's Wasser stürzte, wurde sie vom Polizisten Harrigan bemerkt, der rasch nachsprang und die Bewußtlose aus's Trockene rettete. Leider war der Blaurock zu spät .gekommen, denn die Unglückliche that den letzten Athemzug, als die Ambulanz aus dem Brooklyn Hospital ankam. Die bekannte Geschichte von Hansel und Gretel hat ine Wiederholung im Leben gefunden. Frank Smith, welcher in dem eine Meile nordwestlich von Carbondale, Pa., gelegenen Dorfe Number Four wohnt, hat seine beiden kleinen Töchter, die zwei Jahre alte Polly und die um ein Jahr ältere Louise, vor drei Wochen nach einem dichten Walde geführt und dort an einer Stelle, welche zwei Meilen von einer Landstraße entfernt liegt, ausgesetzt. Der herzlose Vater, wel cher seine Kinder dem Hungertode zu überantworten glaubte, ist entflohen. Seine angebliche Frau, Polly Jones. hatte ihn und die Kinder vor Monatsfrist verlassen, weil er zu faul war, um sie und die Kinder zu ernähren, und war nach ihrer Heimath Forest City zurückgekehrt. Aber Smith hatte sich in seiner Annähme, die Kinder würden um's Leben kommen, nachdem er sie ausgesetzt, geirrt. Die Kleinen nährten sich drei Wochen lang von Wildbeeren. tranken Wasser aus einer nahen Quelle und schliefen in einer Höhle. Sie spielten mit einander und waren anscheinend sehr vergnügt, als Constabler Gelby auf seinen Streifzügen durch den Wald sie traf und wieder zu Menschen brachte. Die beiden kleinen Mädchen waren halb nackt und voll ends verwahrlost, aber sonst scheint lh nen der lange einsame Aufenthalt im Walde nicht geschadet zu haben. Aaj den herzlosen Batet wird gefahndet. n öranrsori. fl y., hielt oas Stadtrathsmitglicd Thomas Griffie die Polizei und die Gesundheitsbehörde zwei Stunden lang in Schach und verhinderte sie, in sein Haus einzudringen. Ein Sohn des Stadtvaters war an den Blattern erkrankt, und man wollte den Patienten nach dem Pesthause bringen, doch als die Gsundheitsbehörde erschien, hatte Griffie sein Haus verbarrikadirt. während er auf dem Balkon stand und allen Versuchen, in-sein Haus zu dringen. trotzte. Die Polizei wurde herbeigerufen, doch auch diese konnte nichts ausrichten, und man mußte unverrichteter Sache weiterziehen. Freunde überredeten Griffie. den Kranken auf das Land zu bringen. Äom Auölanve. I n Omdur man grassirr eine mysteriöse Krankheit, die zwar noch kunen Europaer betroffen hat. aber die Eingeborenen schaarenweise dahinrafft. Noch hat kein Arzt die Na tur der Seuche entdecken können, die mit Fieber und Delirium beginnt und etwa am dritten Tage den Tod des Er krankten herbeiführt. Die Sektion ergibt, daß das ganze Gehirn zu einer vereiterten Masse geworden ist. Währendein es heftigen Sturmes waren zwei junge Herren zur Fraueninsel im Chiemsee unterweas und der Kahn wurde von den Wellen hin- und hergeworfen, da die Insassen nicht mehr im Stande waren. dem immer starker werdenden Unwet ter zu trotzen. Die Situation, in der sich die beiden Herren befanden, war eine sehr ernste. Da kam die als schneidige Schiffenn bekannte Anna Klrchleitner, genannt Mammerlnanni, den Bedrängten, schneller zum Rettungwerke entschlossen, als die anwesenden Schiffer, rasch zur Hilfe, fuhr ihnen entgegen, ließ sie auf offenem See in ihr Boot umsteigen, was bei so hohem Wellengange sehr gefahrlich ist, und brachte sie nach der Herreninsel zurück. JneinemGa st hofander ffallersleberstraße zu Braunschweig hat der Kaufmann K. v. Buchward seinen lt Jahre alten Sohn und dann sich selbst erschossen. Buchwald hat in einem hlnterlcssenen ossenen Schreiben als Motiv zu der schrecklichen That die hochgradige Nervosität seiner Ehefrau angegeben, die tZ ihm unmöglich mache, noch länger mit jener zusammen zu leben. Er wolle aber auch sein einziges Kind mitnehmen, damit dieses nicht ebenfalls unglücklich werde. Buchwald, der 51 Jahre alt war und aus Saarbrücken geburtig ist, war zuletzt als Buchhalter in einem Geschäft zu Hannover thätig und befand sich zur Zeit auf der Durchreise nach Hamburg. wo er eine anderweite Beschäftigung zu finden hoffte. In Riga ist derFall vorgekommen, daß die Wittwe eines achtbaren Mannes bei der Behörde ein Gesuch einreichte, wieder ihren-Mädchen-namen führen zu dürfen, da ihr verstorbener Gatte, mit dem sie zwanzig Jahre vermählt war, eine Frau gewesen sei. Auf die Frage, warum sie den Fall nicht früher zur Anzeige gebracht habe, erklärte die Wittwe, daß sie sich geschämt habe, die ganze Angelegenheit bekannt zu geben. Dieser Fall steht, so befremdend das klingen mag. keineswegs vereinzelt da. Aus der mediciNischen Literatur ist eine ganze Reihe beglaubigter Fälle bekannt, wo das wahre Geschlecht des einen Ehegatten erst später bekannt wurde, und wo Frau mit Frau und Mann mit Mann verheirathet wurden und mehrfach auch Äabu lana veroekratbet blieben.
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Tfiousands upon thousands of onfortunite people fall annually by thc wayside, crlppled bodily and mentaUy by thc onslaughts oi dyspepsia or some other of that great train of troubles which follow or aecompany a sluggish liver or a disordered stomach.
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are Iike the good Samaritan of our Savfor's Urne; they will lift thc striken being back to health. Ripans Tabulcs are sure and direct in the exhibition of thc!? curative powers. Mcdical science has dhcoyered no remedy so marvelously effective
Einen unerwarteten Ausgang nahm in Coblenz eine Gerichtsverhandlung. Der Arbeiter Fuchs aus Simmern unter Dhaun hatte sich vor dem Schöffengericht in Kirn wegen Bedrohung zu verantworten, weil er zwei Schüsse auf den Forstaufseher Stores, von dem er sich auf seinenJagdgängen zu genau beobachtet glaubte, abgegeben hatte. Da sich in der VerHandlung herausstellte, daß Fuchs das Gewehr geholt hatte mit dem Rufe: Jetzt muß er daran glauben", so konnte nicht wegen Bedrohung, sondern nur wegen eines versuchten Todtschlags verhandelt werden. Das Schöffengericht erklärte sich bei der Schwere des Falles für unzuständig, worauf Fuchs sofort an dasSchwurgericht in Coblenz übergeführt wurde. Hier wurde er nun gänzlich freigesprochen. In der russischen Gesandtschaft zu Belgrad hat wieder ein Diebstahl stattgefunden. Aus dem erbrochenen Schreibtische des Dragomans, Herrn Manssurow, wurden Acten und Geld, etwa 800 Francs gestöhlen. Auf dem Boden neben dem Schreibtische fard man das Bild des russischen Kaisers, das über dem Schreibtische seinen Platz hatte, liegen. Die serbische Polizei hat den Thäter in der Person des Amtsdieners der russischen Gesandtschaft, mit Namen Stefan, entdeckt. Derselbe ist. wie sich jetzt herausstellt, schon früher wegen Diebstahl vorbestraft. Um der Sache einen politischen Anstrich zu geben, stahl der Dieb auch Acten und profanirte das Bild des Kaisers. Stefan hat ein volles Geständniß abgelegt. Einer der frechsten Juw e l e n d i e b st ä h l e , von denen London seit langer Zeit gehört, wurde im nördlichen Stadttheil bei Kings Croß auf volkreicher gut beleuchteter Straße verübt. Zwei junge Burschen zerschmetterten mit seltener Unverfrorenheit aS Schaufenster eines Juwelierladens, rafften einige Hände voll Uhren und Ketten aus der Auslage heraus und waren um die nächste Ecke verschwunden, ehe die verblüfften vorübergehenden Zuschauer und Ladengehülfen sich von ihrem Staunen erholt und zu dem Gedanken an Werfolauna und Festnahme aufgerafft hatten. Die avengehulsen hatten im wahren Sinne des Wortes das Nachsehen. Als sie auf die Straße stürzten, war von den Gaunern keine Svur mebr zu sehen. Man mußte froh sein, die Schmucksachen, die den Räubern in der Eile aus den Büraersteia efallen ma ren, zusammenzulesen. EinEhescheidungSpro"b in der hohen Aristokratie schwebt gegenwärtig am Landgericht I in Berlin. Es handelt sich um Auslösung der Ebe des Oberstlieutenants kni eladjutanten des deutschen Kaisers, grasen ttuno von Moltke. z. Zt. Mi-litär-Attack bei der Kaiserlick k,tschen Botschaft in Wien, und seiner Gemahlin, der Frau Gräfin Athalie von Moltke. einer verwittwet aewesenen von Kruse und geborenen tonn Heyden auf Neetzow. Kreis Anklam. Schon vor mehreren Monaten ist der e. vv.utiujiytüwcB anhängig gemacht worden, leibst d e e nflukreicksten Interventionen baden es nickt vermöcht, eine friedliche Lösung des Conslictes herbeizuführen. Der Grund zur Ehescheidung scheint demnach weitgebender Natur zu sein. Der Brocen. über -den bisher wenig verlautete, gelanat schon in allernäcktte? eit zur Verhandlung.
Felö-Sport. Es giebt kaum in Vergnügen im Freie wobei man sich nicht leicht eine Verrenkung oder Wurtschung ,ujlehkn könnte. 5s giebt ktlne verrenk ungen und Quetschungen die Ich prompt geheilt erden könnten durch den Gebrauch von St. Zakoös Sek.
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Eisenbahn -TabcUe
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