Indiana Tribüne, Volume 22, Number 309, Indianapolis, Marion County, 28 July 1899 — Page 1
ri fVs WT xN AA A s ffiifl II I I 1 I I - I I I I I I , vv W V U o w o o y V Office : No. 18 Süd Alabama Straße. Telephon 1171 Indianapolis, Zndiana Freitag, öen 28 Juli 1899. Jahrgang 22, No. 309
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Herr Hoke Smith, Cledelandö Sekretär des Innern, ist stark unter M Wtrtaihtt" aeaanaen. In New f ff u - v v Jork hat er sich soeben folgendermaßen ! ah t sHrtfcn aIä rniinh mit ihm MMVQvf vuf Mf v - - 7 - von dem Ausstand" der Philippiner sprach : ES sinket kein Aufstand statt. ES ist einfach eine eingefallene Armee, welche den Versuch macht, ein begeisterteS Volk zu unterwerfen, und eS wird, wie ich glaube und hoffe, unmöglich sein, dasselbe niederzuwerfen. Kaum werden wir glauben, dieS bewerkstelligt zu haben, wenn auch schon eine abermalige Erhebung stattfinden wird. Präsident McKinley verkannte ganz lich die Gesinnungen unseres VolkeS. als er den Süden besuchte. Er hielt in Atlanta eine Rede an eine große Volksmenge. Er fragte die Bürger, ob sie sehen wollten, daß unsere Solbaten der amerikanischen Fahne im Orient den Rücken kehren, und dieselben antworteten nein." Welche andere Antwort konnten sie auf eine in solcher Weise gestellte Frage geben? Wir können die Philippinen verlassen, ohne die Fahne im Stiche zulassen oder dem Feinde davon zu lausen. Ich bin gegen die Verbreitung der Philanthropie mit Hilfe einer GatlingKanone." ' Man hat fich schon dielfach gefragt, wer an den Zuständen aus den Philippinen die Schuld tläzt, ob t neral OtiS oder die Negierung. 3m Allgemeinen war man geneigt, die Schuld dem Ersteren beizulegen und hn als einen Mann zu bezeichnen, welcher der Situation nicht gewachsen st. Auch wir haben so geurtheilt. Allein eS scheint, daß diese Urtheil einer bedeutenden Modifikation be darf. ES scheint, daß Gen. OtiS ganz und gar instruktionsgemäß handelt und nur daS thut, wozu er von der Regierunz beauftragt ist. Wenn General OtiS nicht ganz und gar im Sinne einer Vorgesetzten handelte, dann hätte die Regierung den kürzlichen Protest der ZeitungScorrespondenten nicht so gänzlich ignorirt, wie sie ei hat. DaS ist sonst hierzulande nicht Mode. Die in dem Proteste enthalenenMittheilungen undBehauptungen hätten wohl eine Untersuchung derdient, allein der Regierung waren sie wahrscheinlich nichts NeueS. WaS aber am meisten darauf hindeutet, daß General OtiS unter Instruktion der Regierang handelt, daS st die Art der Einsetzung deS neuen KriegSsekretärS. Man hat da einen New Jorker Advokaten genommen, der natürlich im Kriegsühren keine Erahrung hat. Da wir doch äugenblicklich einen Krieg zu führen haben, so wäre, sollte man meinen, ein Mann von militärischem Wissen und militärischer Erfahrung am Platze gewesen. Aber der Präsident hat Herrn Roct gleich von vornherein angedeutet, daß man nicht von ihm erwarte, daß er fich um die Militär- und KriegSangelegenheiten kümmere. Generaladjutant Corbin werde daö weiter besorgen und er behalte fick auch selbst die Freiheit der Entschließung vor. Aber vaS die künftige Civilverwaltung, oder Einsetzung der Civilregierung aus den Philippinen angehe, da erwarte man von ihm eigenes Handeln. ES ist eigentlich unbegreiflich, wie ein Mann von Charakter und Selbst schätzung unter solchen Umständen ein Portefeuille annehmen kann, aber Root ist offenbar durch und durch Par teimann und begnügt fich mit dem Namen deS KriegSsekretärS, die Funk tionen desselben dem Präsidenten über lassend. Dasür wird er so eine Art Kolonialsekretär sein, ein Amt, welches unsere Gesetze bis jetzt nicht vorsehen. AuS alledem aber geht, wie unS scheint hervor, daß die Dinge aus den Philippinen vom Präsidenten dirigirt werden und daß ihm da kein neuer KriegSsekretär in die Quere kommen darf. Wetterbericht. Schöne? Wetter heute und morgen Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 91 Grad, niedrigste 70 Grad. Schissel'S Badeanstalt-Tempera tur 83 Grad.
VraglUHrichleil.
Die Uebernahme derCarol i n e n. Washington, 27. 2uli. An amtlicher Stelle ist hier die Nachricht eingegangen, ' daß eine Anzahl deut scher Beamten, welche die deutsche Herrschast auf den kürzlich vom deutfchen Reich erworbenen Carolinen Inseln inauaurirten sollen, am Dienstag über Genua mit einem Dampfer des Norddeutschen Lloyd abgereist sind. ES find dieö die Herren Dr. Stahl, welcher ViceGouvernör wird, und seinen Wohn sitz auf der Insel Penape ausschlagen wird, Herr Fritz, welcher die Verwaltung der Mariannen-Gruppe übernehmen wird, und Sekretär Senfft, welcher die Westlichen Caroli nen zu übernehmen hat und seinen Wohnfitz in Jap erhält. Die Herren gehen nach Singapore und von dort nach dem BiSmarck-Arch'.pel, wo Dr. Stahl eine Polizeimannschaft von Eingeborenen anwerben und für den Dienst aus den Carolinen einexerciren wird. Man hegt keine Besorgniß bezüglich der ordnungsmäßigen Einführung der deutschen Verwaltung auf den Inseln. Präsident H e u r e a u Er mordung. Washington, 27. 3uli. Dem Präsidenten wurde die Nachricht von der Ermordurg deS Präsidenten Heureauz nach Lake Champlain vom Staatsdepartement übermittelt und derselbe richtete im eigenen Namen und in dem deS amerikanischen Volkes soort eine BeileidSdepesche an den VicePräsidenten WenzeSloa de giguereo. Kap Haytien, 27. Juli. . Ueber die Ermordung deS Präsidenten Heureauz von San Domingo wird hier des Näheren gemeldet, daß er im Legriff stand, sich zu Pferde nach Santiago de aS CabaleroS zu begeben. Der Mörder Namon CaiceroS näherte fich, umgeben von Mitverschvorenen, dem Präsidenten, während derselbe mit etichen Freunden sprach, und feuerte zweimal seinen Revolver aus ihn ab. Die erste Kugel traf den Präsidenten in die linke Seite und durchdrang daö Herz, sodaß der Tod augenblicklich einrat. Die zweite Kugel töbtete einen alten Mann, welcher in der Nähe deS Präsidenten gestanden hatte. Der Mörder und seine Helfershelfer flohen dann, um den Kugeln zu entgehen, welche auf sie abgefeuert wurden. Ob Einer von ihnen verwundet worden ist, ist nicht bekannt. - Der Straßenbahnstreik in Eleve land. C l e V e l a n d, O., 27. Juli. Der Stadtrath hat die Ernennung eines Comites zur Untersuchung und Beilegung deS Streiks unterlassen. Mayor Farley rgar entschieden dagegen und bestand darauf, daß zunächst auf dem eingeschlagenen Wege die Ordnung wiederhergestellt werden müsse. ES sind vielfache Drohungen gegen den Mayr auSgestoßen worden und man bat deshalb sein WohnhauS mit Wachen umstellt. DieAnwesenheit der Truppen hat insofern eine gc!c Wirkung gehabt, als sehr wenig Unruhen vorkommen. Die Wagen laufen beinahe regelmäßig, aber sie find meist leer, die Arbeiter boycotten die Bahn. Der Boycott hat fich auch noch weiter ausgedehnt. Die Kaufleute weigern fich, den Soldaten Waaren zu verkaufen, und die Arbeiter drohen die Kaufleute zu boycotten, welche eS thun. Der Coroner hält einen Jnqueft über den Tod deS Knaben Cornzweit ab. Fast alle Zeugen sagen, daö Schießen sei gänzlich ungerechtfertigt gewesen. -.- Lütgert ist todt. 3 o l i e t, 3ll., 27. Juli. Adolph Lütgert, der Chicagoer Wurstmacher. dessen Prozeß wegen Ermordung seiner Frau so viel Aufsehen machte, weil die Leiche der Frau niemals gesunden wor den ist, und zu lebenslänglicher Zucht hauSftrase verurtheilt wurde, ist todt. Er wurde als Leiche in seiner Zelle ge funden. Er starb an Herzverfettung. Ein Chicagoer Advokat, Namenö Frank Fay Patt, sagt, daß er eineS TageS im Gefängniß mit Lütgert eine Unterredung gehabt habe. Man hatte Lütgert gesagt, daß er den Charakter
eine ManneS auS den Linien der
Hand lesen könne. AlS er (der Advokat) Lütgert nach Anschauen der Hand sagte, daß er für den Mord nicht derantwortlich sei, habe Lütgert zugeoeben, daß er die Frau umgebracht habe, weil er eine Andere liebte. Pratt sagt, er habe es mit seiner Stellung als Advokat nicht für vereinbar gehalten, daö früher mitzutheilen. Bekam Prügel. Crip p le Cree k, Col., 27. 3uli. John Doyle, der Ingenieur der Gar field Grouse-Grube", ist heute Mor gen von zwanzig maökirten Männern entführt worden. AlS die MaSkirten bei der Grube erschienen, befahlen sie den Schmieden und anderen bei der Grube angestellten Personen, zurückzutreten. Wir haben mit Euch nichts zu thun", sagte einer der Männer, wir sind hinter Doyle her." Die in der Grube angestellten Personen haben von der Veranlassung zu der Gewaltthat keine Ahnung. Die Garfield Grouse" - Grube wird von F. W. Wood bearbeitet und sämmtliche Grubenarbeiter gehören zur Union. Doyle wurde von seinen Entführern frei gelassen, nachdem er von denselben eine gewaltige Tracht Prügel erhalten hatte. Er behauptet, die Leute nicht zu kennen. Siebzehn Jahre. W a l l a c e, 3daho, 27. Juli. Paul Corcoran, angeklagt der Ermordung von 3ameö Cheyne, wurde deS MordeS im zweiten Grade schuldig befunden und zu siebzehn Iahren Zuchthaus derurtheilt. Der Vorgang, welcher dem Prozesse zu Grunde liegt, ist s. Z. gemeldet worden. Während eineS Streiks wurde ein Gebäude in die Luft gesprengt, wobei zwei Personen ihr Leben verloren. Man hat damals Bundeömilitär requirirt und den Grubenbefitzern ist verboten worden, Leute zu beschäftigen, welche zur Union gehörten. Dann wurden mit Hilfe deS Militär 350 Streiker verhaftet und deS Mordeö angeklagt. Man brachte sie in einen Bretterschuppen unter und eö wurde gemeldet, daß die Verhafteten chlecht behandelt würden, daß sie auf dem bloßen Boden schlafen müßten, daß sie nicht genügend Nahrung und Wasser bekämen u. s. w. Die weiteren Prozesse werden im September stattfinden. Ein Klageruf. Ha vana, 27. Juli. Die Zeitung La Lucha veröffentlicht ein Interview mit dem General Gomez, in welchem diesem folgende Worte in den Mund gelegt werden : Niemals hat eine Plage Cuba schlimmer geschädigt, als die 53,000,000, welche von dem Präsidenten McKinley für die kubanischen Saldaten verlangt worden find. Daö Geld ist die Ursache von Mißstimmung zwischen Leuten gewesen, welche nach Recht und Gerechtigkeit ewig einig sein sollten. Die Geschichte der Leute ist eine eigenthümliche. Zuerst dachte man, sie sollten daö Geld nicht annehmen, weil eö eine Schmach für die Cubaner sein würde. Die Ansichten haben fich geändert, und eö ist jetzt schmerzlich, anzusehen, wie die Soldaten in den Straßen Havanaö um Daö betteln gehen, waö sie, wie man annahm, mit Anstand zurückweisen würden. Die Beschaffung der Zusatzlisten der Leute, welche durch den Krieg Invaliden geworden find, sowie die AuSzahlung der Gelder hat bereits 56000 gekostet, und dieses Geld ist von dem General-Gouvernör Brooke geliefert worden, da die Cubaner nicht einmal den Boden besitzen, auf welchem sie gehen. Diejenigen, welche nicht wissen, welche Arbeit und Ausgaben damit verknüpft find, find natürlich ungeduldig und halten Jemanden verant wortlich, der nicht dabei geholfen hat, daS Geld zu erlangen, und Niemanden ersucht hat, eS anzunehmen. Diejenigen, deren Namen aus den Zusatzlisten stehen, sollten nicht eher ausgezahlt werden, als Diejenigen, deren Namen auf den ursprünglichen Listen stehen, um Ordnung aufrecht zu erhalten. Da daö Geld ein Geschenk der Amerikaner ist, schmerzt eö mich, zu sehen, wie die Soldaten, welche gewohnt waren, in dem Kamps um die Freiheit zu hungern, sich jetzt darum
reißen. Die Republik wird sie bezahlen, wenn eö auch unbestimmt, wann dies geschehen wird. Ungeduld wird die Sache nicht bessern.
- Auö Deutschland. CQ . T 1 exm C r . . r su c 1 1 1 n, zt, oiui. k)le Typhus!.nri r am , cpiucnuc in isooiau yal iro aller Vorsicht größere Dimensionen angenommen und ist sogar nach Dresden verschleppt worden. Wie in Hamburg beim Auö bruch der Cholera, so reißen auch jetzt in Dresden die reichen Leute Massenhaft aus. Die Hotel entvölkern sich und die Villen in den Vorstädten sind verödet. Wer irgend kann, schnürt ein Bündel und sucht der gefährlichen Krankheit zu entfliehen. Seiten? der städtischen Behörden und der PolizeiVerwaltung wird alles gethan, um eine weitere Ausbreitung der Krankheit vorzubeugen. So ist die verseuchte Wölfnitzer Wasserleitung, die als eänlichster Förderer der Epidemie angesehen wurde, geschlossen worden. Biö heute sind 120 Erkrankungen und 12 Todesfälle zur Anzeige gekommen. 3n der Kaserne deS 1. Westf. Feldartillerie. Regiments No. 7 in Wesel st eine ThphuS-Epidemie ausgebrochen. EineAnzahl Soldaten mußte in daö Isolirhospital für ansteckende Krankheiten überführt werden. Man glaubt die Entstehung der Krankheit aus schlechte? Trinkwasser zurückführen zu können. Die beim polnischen Gauturnfest vom Blitz erschlagenen Personen sind der Schneider Rochuö Langer und Frl. Sidchalöki; eine Frau Odolenki wurde anfänglich auch für todt gehalten, erholte fich aber später soweit wieder unter ärztlicher Behandlung, daß an ihrem Auskommen jetzt kein Zweifel mehr ist. Aehnliche Unwetter richteten an vielen Stellen in Deutschland schweren Schadens. 3n Schlefien, Süd - Hannover und Sachsen wurde durch Hagel unberechenbarer Schaden an der Ernte angerichtet. 3n Iessen, im Regierungsbezirk Mersebürg, stürzte daö Kriegerdenkmal um, und die Weinberge im Ahrthale in der Rheinprovinz wurden total verwüstet. Die liberalen Münchener Neuesten Nachrichten" berichten über einen Auösprach, den der Kaiser angeblich über den Steaeisiskuö gemacht haben soll. Au demselben sei zu ersehen, daß er den FiSkuö wegen llebertreibung der FiökalitSt" mit ungünstigen Augen ansehe. Derselbe passe nicht in dieseö Zeitalter, denn Tausende von Beamten hätten weiter nichts zu thun, als nachzufpüren, ob die Steuerzahler auch nicht eine Mark zu wenig bezahlen. Der Trödler Fritz Diedrich. welche? erst unlängst von Amerika heimgekehrt war und sich in Hildeöheim niedergelassen hatte, befindet fich zur Zeit aus die Anklage deS Mordeö und deö Mordversuches in Haft. Gelegentlich eineS Streites mit seiner Geliebten, einem Mädchen Namens Baldin, erschoß er erst deren Mutter und verwundete sie selbst dann mit einem weiteren Schuß. Er würde auch sie getödtet haben, wenn dem Wüthenden nicht von zu Hilse herbeieilenden Männern die Schußwaffe entrissen worden wäre, worauf er verhaftet wurde. Der R e i n ig u ng ö pr o z e ß in Frankreich. P a r i ö, 27. Juli. 3n Anbetracht der Ausregung, welche die Degradirung de? Generäle Pellieuz und Regner und daö Gerücht von dem Rücktritt anderer Generäle verursacht hat, hat der Kriegsminister Marquis de Gallifet sich bewogen gesehen, eine Mittheilung zu erlassen, in welcher er die volle Verantwortung für die betreffenden Verfügungen übernimmt. General de Gallifet sagt, eS sei absolut kein Grund für die Behauptung vorhanden, daß die seit der Bildung deö neuen Kabinetö erlassenen DiSciplinar - Maßregeln aus Rath oder Verlangen deö neuen KabinetS ergangen seien, son der er habe selbst die Sache unter sucht und den einzuschlagenden Kurö beschlossen, und dann seine Absichten im Kabinetörath erklärt, welcher auf seine Empfehlungen einging. Die Mittheilung deö Ministers schließt mit den Worten : Der Minister deö Kriegeö hat die Verantwortung für diese Maßregeln übernommen und gedenkt sie zu beEhalten alö den hauptsächlichsten Theil der leuung, welche er veklelvet.
Chronische Dyspepsia
kurirt. Ca$ naljnu dreißigjährigem Leiden an DyZ pepsia schreibt MrS. H. E. Dugdale, d,e m Frau ein 4 prominenten GrfchäjtsmannkZ von Warsaw, N. V: Seit 23 Jahren litt ich sortwädiend an Tvspkpsia und schwachem Magen. Tie leich'kfte Nahrung erzeugte Beschwer den, verursachte deftige Schmerzen und Formirung von Gas. Einerlei wie sorgfältig ich meine Tiät wahrte, ich litt quälende Schmerzen nach dem Esten. Ich wurde von vielen Aerzten dehandklt und versuchte zahlreiche Mittel ohne bauernde Abhilfe. Vor zwei Jahren begann ich Dr. MileS' Nerven, und Leber-Pillen und Rrrvine zu nehmen. Innerhalb einer Woche stellte sich Besserung ein und ich war bald im Stande ,u essen. waS mir beliebte, ohne üble Folgen. Ich halte dieselben ftetj vorräthig und eine einzige TofiZ vertreibt irgendwelche alte Symptome. ?r Mil.i' WMtUl treiben durch alle Apotheker Verkauft unter einer positiven Garantie: die erste Flasche nütit oder daZ Geld wird zurllZer stattet. Buch über die Krankheiten deZ Herzens und der Nerven frei. or: Miles' -Nervine 3 & Restored J fc.iwy dtMtnn.V Adresse: D r. M i l , M d t e a l E .. Elkhart. Ind. Cäifff'nariQt Angekommen in : Rotterdam: Rotterdam" von New Iork. . Neapel: EmS" von New York. m ,, Die auffallendsten Heil ungen von Skrofeln, die man kennt, find mittelst Hood'ö Sarsaparilla ernelt. Dieses Mittel sucht seines Gleichen bei Blutkrankheiten. Braucht nur Hood'ö. Hood'ö Pillen find mit der Hand gemacht und völlig gleich an Größe und Gewicht. 25c. Der Mew 7ork store lll u ü) (Etabllrt 1853.) "V,.,a, Butterick Muster ! schirme. 26zSlliae englische Gloria Damenschirm-, Stahlstock und Gestell, ein guter Regen- 7E n chnm für iwu 26Miae feine seidene Gloria Schirn e Stablsteck und Gestell, hübsche Hand- 0n griffe, reg. $1.50 ,u OtU Eine große Auswahl feiner Serge und Unkn Taffet Schirme, mit Uebeizua und Quaste, die neuesten Landarme, Cl An gute 5Z.50 Schirme für Olitt Lassen Sie diese Gelegenheit nicht vorübergehen. will m m mm. 15 you re going to buy a piano, you want to do the best you can, don't you Well, how are you to know unless you investigate ? Write us for description and price of 111G MNO. We also haye a line of cheap pianos. We would like to give you sorne Indianapolis and other Indiana references. The John Church Comp'ny, Cincinnati, Ohio.
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