Indiana Tribüne, Volume 22, Number 308, Indianapolis, Marion County, 27 July 1899 — Page 1

v o s As Cs n Y o ft Cf) ,A f Sk v? 'ii rii ' n iiii w o w v w Office : No. 18 Süd Alabama Straße. Telephon 1171. Indianapolis. Zndiana Donnerstag, öen 27 Juli 1899. Jahrgang 22 No. 308

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ioiliers, Wechsel, Creditbriefe und PostanweiSditorielles. Wenn die deutsch-amerikanischen Blätter nur um alles in der Welt daS englische reciprocit.treat, daS sich sehr leicht audspricht, nicht mit dem abscheulichen ReciprocitätS. Vertrag"! übersetzen wollten. Man läuft Gefahr beim Auösprechen deS Wortes den Kinnbackenkrampf zu bekommen. Wir! haben doch daS gute deutsche Wort Handelsvertrag" und aus Gegen- I seitigkeit (Reciprocität) beruht schließlich ja jeder Vertrag. I Also einstweilen wird die Commission, welche die strittigen Fragen! im:fx.n htn mtT aa, nh ffanaha beilegen soll, nicht zusammentreten, Ob sie später wieder zusammentreten wird, läßt sich noch nicht sagen. Die Hauptfrage, die Bestimmung der Grenze zwischen dem amerikanischen und dem! cavadischen Alaöka. bleibt somit vorläufig unerledigt. Die Angelegenheit kann möglicherweise noch zu viel Mißstimmung Ver-I anlassung geben, jedenfalls kann sie iene änastlickea Gemütber. welcke einl britisch.amerikanisches Bündniß ber I furckten. darüber berubiaen. dak wir noch weit von einem solchen entfernt nd unk da nnlitis,, .nksast.n r r 1 , j I ? I ick! k,.,l.,kl.. ?,... G-ik I VUHVIWI( VUIUI 1 1 il V Augenblicklich ist die Stimmung Milcken amerikaniscken und canadischen Regierungskreisen keine sehr freundliche. 3m kanadischen Sause I der Gemeinen brachte vor ein vaar Tagen der Ez-Premier und Führer der konservativen Partei, Sir Eharle, Tuvver. die AlaSka.Gren,kraae auf Tapet. Er erklärte. die Reaieruna der ' ' , , Ver. Staaten babe in dieser Anaele. " m , genh.it eine garnicht zu rechtfertigende,

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" " I I hi slmrifrtnts nr.fT a. f..; I hhviu ui uuiiuuu uruuarniri. rninin ...vv, i vi I .s,.. o.r.. X. tu. vm biiiuiuu urlvvkj-1 rufen gesucht habe, daß Grobbritanmen und die Wer. Staaten unter einQnbcr längst ein zufriedenstellende . ff .xi nicht Canada mtt seiner We aeruna. I. ....... I oen Gren, trelt kdtebSnSterlick entscheiden zu lassen, der Störenfried gewesen wäre. Die Regierung der Ver. Staaten babe seine. Lknffckt a s.lk. da Vertrauen auf die Berechtigung oTnf hit ii ' .k ... Streifen Landei verloren. Zum Schluß schlug Sir Charles die Eint r . v Mi vM uiiiiiucn i brinauna iweier Bill al N,r,,ltnna vor die Konzession für den Bau einer Bahn vom TeSlin Lake nack Dawsn und daS Verbot der Ausstellung von ol'ahtt ' BntmUn im Sukon. Distrikt an Nicht-Brit. Der canadische Premier. Sir Wil. sried Laurier, erklärte sich mit einem Theil der Ausführungen Tupper'S einverstanden: s.lbst dü?s, ane? in w www w w -v -w-y - Vtffff 99m seiner amtlichen Stellung nicht so frei von der Leber weg den. Er habe - wenig oder gar keine Hoffnung auf Erlangung eine? Kompromisse und müsse zu seinem Bedauern sagen, daß die Verhandlungen seit Januar auch nicht um ein Jota gefördert worden seien. E ständen nur noch zwei Alternativen offen schiedsrichterliche Regelung oder Entscheidung durch Waffengewalt. Da aber Niemand an einen Krieg denke, so bleibe nicht übrig, alS schiedsrichterliche Regelung." SS kennzeichnet die böse Stimmung

jdah der canadische Premier daö Wort ' Krieg überhaupt fallen ließ. Und ob-

wohl allerdings der Krieg zu den un wahrscheinlichsten Dingen gehört, so ist doch die Einsetzung eine SchiedSgerichte keineswegs sicher. Sowohl England wie Amerika befürworten Schiedsgerichte mehr in der Theorie als in der ProriS. ' ES ist also vorläufig wenig AuSficht auf Schlichtung der Angelegenheit vorhanden. IraMlichrilHlell. Wetterbericht. Wä,mereS, schönes Wetter Heute und m ? m i ? I morgen, voqfle z.emperalur innerhalb der letzten 24 Stunden 90 Grad, niedrigste 70 Grad. Schissel'S Vadeanftalt-Tempera-I tur88Grad. D e r Straßenbahnstrelk in ,zevetan o. I E l e v e l a n d, O., 26. Juli. Die Straßenbahngesellschast ersuchte heute um eine Srtrafitzung des Stadtraths, damit Schritte zur Beilegung deö l Streiks geschehen können. Wahr-I

scheinlich wird dasselbe Comite aufge-llichen

stellt werden, dem eS schon daS erste Mal gelang, den Streik nothdürftig zu schlichten. Heute Abend wurde ein Knabe von! einem Richtunion - Kondukteur ange-1 schössen, ob absichtlich oder nicht, ist vorläufig unbekannt. Der Knabe saß! vor dem Hause, der Kondukteur stand neben dem Motormann mit einem Re-I volver in der Hand. 3n der Straße war alle? ruhig. Plötzlich krachte ein Schuß, und der Knabe schrie auf. Die Kugel hatte ihn am Betn getrossen. Die Car fuhr weiter. Die Polizei! warnofi ni4t im Stande, den Kondukteur, der geschossen Hatte, zu finden. Streik in einem Zuchthause. ' D e S M o i n e S. 3a . 26 3uTi. Der! S,t, SWrh nf'ffßnirol" erliek kür,lick ein-Ordre, die Tabakrationen der Sträflinge in den Zuchthäusern zu verkleinern, dafür aber ihnen Butter zu den Mahlzeiten zu geben. Fünfkundert Sträflinge verweigerten darauf jede Arbeitsleistung und berührten die ihnen verabreichte Butter nicht. Der G.fängnißverwalter befürwortet nickt die neue kinricktuna. aber der WmyW' K.ttst hrtvnuf u V HiifT Ki I - WVMV Vt Verabreichung von Tabak nach und ach ganz llblqassen. AuS Deutschland. . . l i n. s. Juli, ine ware Völkerwanderung bewegte sich gestern www- " w w-m-m w.wwB ach der Radfahrbahn in der Eauerffi. in Kk.lntt,nkn. d -...,.-, enrnk.st der valnilcken 5nrnn.rein.ab. , , r it" " l .s.,,. l.i k..kl. Wolkenmassen, die am Himmel auf. trtinin nn jnvrnnnn nn iinii i in. i ..., y ..m, MV ...- k..f.uwt.H n.c i;.(.u.

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auseinander und suchte Schutz vor deml'ung der Armeevorlage rief heute sselnden Reaen. Da ein ,nckende. "ne heftige Szene in den EorteS her-

r ffnrtIT ' IZ . . . V Mengen sckreien laut af. Ze - , , Muk derSl.mmt.. denn nack allen Seiten fliegen die Instrumente. Der l,tz ist in einen Flaggenmast gefahren ..X s.. ik in Von dort ist er nach einem Drahtgitter , e iie sich an denselben gelehnt hatten, wurden , um Theil recht schwer verlekt. uoiiflt siunicn unv ui(ia vclioxicn. Di ,rsonen wurden aus der Stelle getödtet. Nach einer Viertelstunde lZckeltdie Sonne wieder vom blauen Himmel hernieder, mit der FefteSfreude war e jedoch vorbei. Sin entsetzliche Unglück hat sich bei Seidenbeim in Württ.mbera ,uaetragen. Ein mit Ausflügler besetzter Omnibu wurde an der Kreuzung der ,.ke mit der isenbavn nn ,in m V V V Lokomotive erfaßt. Zünk Personen " r - -, wurden auf der Stelle getödtet und sechs schwer verletzt. Der OmnibuS wurde gänzlich demolirt. Die Verhandlung der philosovhischen Fakultät der Berliner Universität gegen den Privat-Dozenten Dr.AronS. den die Regierung wegen seiner sozialdemokratischen Gesinnung beseitigt baben wollte, erregt große Befriedigung Dekan Professor 3. C. Schvartz führte d Präsidium. Ueber den Fall refe - rirte der Nationalökonom Professor S. Ochmoller und al Ankläger fun-

girte Geheimrath Dr. Elster, vortragender Rath im preußischen Mini, sterium der Geistlichen-, Unterricht, und Medizival-Angelegenheiten. Die Vertheidigung führte Rechteanwalt

Wolfgang Heine von hier, der im Reichstag als Sozialdemokrat den 3 Berliner Wahlkreis vertritt. 3n seiner. Vertheidigungörede führte derselbe un gefähr Folgendes auS : Trotz der so oft mit dem Pathos der Ueberzeugung von der Regierung gegebenen Derfifttinrt hnn htr nnhhhnnat t it htr twyM.ig vvtt w 7 q p - - 1 Unihrtfitsltfn frt sein Klient svttematisch angegriffen worden. 3n diesem ftall sei Dr. AronS weaen volitiscker Gesinnungen angeklagt, die er nicht wa als Lehrer vom Katheder herab . . . . verkündet, sondern außerhalb seines Berufes was ihm verfassunssmäßig freistande geäußert hätte. Die Fakultät möge bedenken, daß, wenn sie in diesem müt den Ansichten der Re gierung und deS Kultusministers folge, fie ein Präcedenz schasse, daS sich furchtbar rächen mujZe; heute 1 et em Professor wegen seiner außeramtlichen Thätigkeit angeklagt, eine Verurtheilung aber würde die traurige Folge haben, daß dann in Zukunft die Prosessoren auch wegen ihrer WissenschaftUeberzeugung und Lthre angeklgt und verfolgt würden. Nachkurzer Berathung erfolgte Freisprechung, gegen welche Dr. Elster sofort Be rufung anmeldete. 3m Vorwärts" setzt L ebknecht deS Längeren auseinander, wie der sögenannte ..bayirische Kuhhandel" der Partei der Sozialdemokraten durchaus nicht genutzt habe. Zwar hab die Partei ein halbeö Dutzend Mandate gewonnen, aber doch im Ganzen ihre Position verschlechtert. Früher habe vle Parket oft zwl,qen vem Zentrum und den Liberalen in Bayern den AuSschlag gegeben, jetzt aber Habe daS Centrum mit Htlse der Soztalisten dort die ausgesprochene Majorität er halten und daS zu bewirken könne doch mcht die Absicht der Soztalbemokraten gewesen sem. 3n den Dresdener Vorstädten Plauen nd ööbtau ist der TyphuS auögebrechen und werden auS letzterer Vorftadt über 100 Erkrankungen gemeldet. Die hygienischen Untersuchungen haben noch nicht festgestellt, ob daS WasM"' welchem die Schuld zugeschrieben l..!vie.!Ajn-V- ...! wxxo tr.njirx i 00 niaji, oenn es in uch möglich, daß die Krankheit durch österreichische Arbeiter eingeschleppt U)Ul PC. . V - Ein Attentat. Port de Pruce (Martinique), zt. Tier vranoenr oer iic n nr m m A cv . Präsident der pubUk St. Domlngo, UlhsseS Heure- . . - . . . m au' ue euie rniiiaa um aio " t "i? 11 T Mörders ist Ramon EaceroS. Er ent- , . . , t.tL " cn8naj orv,gz. cv! . - n v . i cm , . f ! 'cepranoen. oenceviau lViun0n nahm sofort die Regierung. 3n icci oiaoi in auco moia. ' v ' " - - r i - " Madrid, 26. Juli. Die Bevor. Gen. Weyler sprach gegen eine Reduktion de eere Die aeaen kvurnon oev Peeres. Vle gegen I . . i , , c t I G M hM. t itlAM V, AM A Wf itlAllt a i - ' "-"' ..... V unwahrscheinlich. Obwohl er an P'5 cin" "0IU' tion gestanden habe, so müsse man doch iugeben. daß Revolutionen manchmal die volitiscke Atmosphäre reinigen. I T ' " Senor Dato, der Minist., des I- . ttwtdekte thM. Ck MtlNtt, daß n General, der mit 300,000 Soldaten nicht im Stande gewesen sei, die kubanische Rebellion zu unterdrücken, " berechtigt sei, solch drohende praqe zu ,ur n werde zedem Versuche, e:ne Redolutto anzuzetteln, einerlei, wer an der Spihe stehe, mit der ganzen Strenge des GeiiB"wiiin. Die Vorlage wurde angenommen. Pn 10 n 0 un0 Simla, 26. Juli. ES verlautet, daß die engllsche Regierung den Krieg mit TranSvaal kurz vor der jetzigen Besserung der Beziehungen als so drohend angesehen hat, daß sie ein Arrangement getroffen hatte, wonach die indische Regierung ln kürzester Frist 10,000 Mann Truppen nach Südafrika senden sollte ! Johannesburg, 2ö. Juli. Nach einem Gerücht hat der Raad zuerst die Annahme der Resignation

Umzugs

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veS Präsidenten nur dadurch abgelehnt, daß der Vorsitzende seine Stimme abgab. Jedenfalls scheint daS DynamitSyndikat beunruhigt zu sein über den anscheinenden Entschluß deö Volksraadö, das Monopol aufzuheben, und hat der Regierung den Vorschlag gemacht, daß es die Preise für Dynamit. Gelatin herabsetzen will. Dazu kommen aber gewisse Bedingungen, darunter die, daß die Reduktion davon abhängig sein soll, daß jährlich 250,000 Kisten verkaust werden. Der Volköraad vertagte die Berathung dieser Vorschläge. ES wird erklärt, daß der Sxekutivrath in Pretoria den neuen RepartionS-Vorschlag angenommen hat, welcher dem Witwater Rand Goldfeldern 10 Mitglieder im VolkSraad statt vier zutheilt, und dazu KlerkSdorp, Heidelberg und Petchefstroon sechs Mitglieder zuertheilt. Eine riefige Versammlung von UitländerS wurde hier heute Abend abgehalten, welche Resolutionen annahmen, in welchen daS StimmrechtöGesetz als völlig ungenügend bezeichnet wird, und wirksame Garantien' und in geeignetes VertheilungS - System verlangt werden. P r e t o r i a, 26. Jnli. DaS neue Gesetz über den Erwerb deS Stimmrechts wurde hier heute im Amtsblatt bekannt gemacht. General Negrier Maßregelung.. Paris, 26. Juli. Die Depression der Renten, welche heute fast um ein Viertel Prozent fielen, wird lediglich dem gestrigen Vorgehen deS Kabinetö in dem Fall deö Generals de Negrier zugeschrieben, durch welches der Premier Waldeck - Rousseau und der Kriegsminister de Gallifet einen neuen Beweis dafür geliefert haben, daß sie mit allen störenden Elementen energifch umspringen werden. General de Negrier ist anerkanntermaßen einer der besten französischen Generäle und Inspektor von vier ArmeecorpS, sowie Mitglied deS obersten KriegSrathö und genoß da Vertrauen sowohl der Offiziere alS deS PublikumS. Die compromittirenden Aeußer ungen, welche er in Bourge gethan bat. lmmecren o larr nach einem Staatsstreich oder nach einer Art Proii , ? nunciamento an die Gewalt, daß sie Besorgniß unter den Financiers und Spekulanten erregt haben, welche nicht wissen, was die Folge de energischen Schritt der Regierung sein wird, oder wie weit die Ossiziere von demselb en Geist beherrscht sind, welchen der Ge neral de Negrier zum Ausdruck brachte Pari s, 26. Juli. Ein hiesige Abendblatt behauptet, General Zur linden, der frühere Militär - Gouver neue von Paris, werde so, wie gester der General Negrier, auS dem oberst Kriegkrath entfernt werden. en Die Abrüstung S -Conferenz Haag, 26. Juli. Daö EntwurfsComite der Abrüstung? - Conferenz machte sich heute schlüssig über die ftonn einer Convention über die Kriegögesetze und Gebräuche und die Anpassung der Genfer Convention an

- Nerttauf

die Kriegösührung zur See, sowie über die Form des Beitritts zu d m Schiedsgerichts. Pkojkkt seitens tit Mächte, welche das Abkommen nicht unterzeichnen. Man hofft, daß die Conventionen am Samstag vollständig unterzeichnet sein werden. HtssS'NaHrichteW Angekommen in : P l y m o u t h : Graf Walters" von New Aork noch Hamburg. , , Wenn Ihr ein gute? Mitel haben wollt. Euer Blut zu reinigen. die Nerven zu stärken und die Constiuhon - zu krast,gen,-braucht. Hood'S Sarsaparilla. Gebraucht nur Hood'S. Hood'S Pillen heilen Brechreiz. Kopfschmerzen auS dem Magen und lnverdaultchkelt. Turner Bau- und Spar-Verein macht Hypotheken-Anleihen u den niedrigsten Zins-Raten. Abzahlungen der Schuld nach Beieben, Man erkundige sich bei den Beamten: Albert ?. Metzger. Prftdnk. LouiS Lielken. BicPrsid,nt. Armin Bobn..ekr,tir. Carl S. Lieber. Schadmttftn. Versammlung jeden Samstag Vbend im Deutscheu HauS. kaint &VanrishC( Einzige deutsche Farbenhandlung i I n d.i a p , l l . Alle Sorte von Farbeu, Oelen, Pinseln usw. für Maler. Vensterglno in allen Größen zu den mählgstea Preist. 426 Ost Washington Str. Tel. 324. . T IE. D&jregeflo, Seichen - Bestatter, Wieder auf dem alten Platz, No. 221 u. 223 N. Delavare Str. Tel. 250. Theo. F. Smither, geschickter und zuverlässiger Dachdeöer Pech- und Kiekdächer. Dächer von Asphalt und Gilsonit. ngro Händler in all, rtt van Dchtri tia. Telephon vl. 301 West Maryland St. CflbnlfUi&l f ll o Milftlstpxi nb MiNHlttb etc. nrm nn -Thr-y-n Saloon u. Billiard-Hall 0.19Z Oft Washington Otr. Jokn iPclladjcvt LigtthkttN

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