Indiana Tribüne, Volume 22, Number 307, Indianapolis, Marion County, 26 July 1899 — Page 1

1 sVO A xCs v O US AA M ii i i i i i i i i i i i w y y w w w fcsy o W V Office: No. 18 CSb Mabama Straßös Telephon 1171 Jahrgang 32, Indianapolis. Zndiana Mittwoch, öen 26 Juli 1899. No. 307

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Lditorielles.

Die Nachrichten betreffs der Abdankung KrügerS als Präsident der Transvaal Republik find widersprechend. Qenn der alte Herr sich mit den Neuerunge, welche der Volksraad einführen will, nicht abfinden kann, dann wäre eS allerdings daS Beste, wenn er ginge. , Die stetige Behauptung, baß wir unS in einer Periode großer Prosperi tät btfiaden, mag, vaS die großen ga brik- und Handelsgeschäfte betrifft. ihre Richtigkeit haben. Daß sie aber für die arobe Masse deS arbeitenden Volkes besteht, daS wird durch nichts besser widerlegt, als durch die That fache, daß bei einem großen Streik, wie z. B. dem Straßenbahnstreik in Brooklyn, im Handumdrehen Tausende von Menschen zu finden find, welche die Stellen der Streiker besetzen. ES wäre Thorheit zu glauben, daß sich diese Leute mit Behagen in die Situation finden, als sogenannte ScabS" zu dienen. Sie fühlen ohne Zweifel das Widerwärtige ihrer Stell ung sehr wohl und Spaß macht es ihnen sicherlich auch nicht, sich den Angriffen der Streiker auSiuseken. Aber eS giebt eben stetig, trotz der behaupte ten Prosperität, eine Menge Menschen, die sich vergeblich um Arbeit zur Fristung ihrer Szistenz bemühen und bloß dem Zwange folgen, wenn sie Scabdunste verrichte. So lange ein solcher Zustand dauert, kann von Prosperität nicht die Rede sein. Von Prosperität kann man nur sprechen, wenn jeder Mensch im Stande ist, zu jeder Zeit durch ehrliche Arbeit sich ein anständiges Auskommen zu sichern. . Daß daS gegenwärtig nicht der Fall st, ist unschwer zu erkennen und daß eS bei der fortschreitenden Combination der KapitalSinteressen und der stetigen Etsindung neuer, arbeitsparender Maschinen bei unseren gegenwartigen soziale Einrichtungen nicht dahin kommen wird, liegt aus der Hand. DaS Obergericht deS Staates Colorado hat dieser Taze daö von der LegiSlatur jenes Staates pasfirte Zehnstundengesetz sür verfassungSwidrig erklärt. Wir nennen unS daS freieste Volk der Erde und die gesetzgebenden Körperschaften der Staaten haben, wie eS cheint, nicht einmal daS Recht, auSgiebige Gesetze zum Schutze der Arbeiter zu erlassen. Vor einigen 3ahen hat daS Obergericht von Illinois ein Gesetz gegen die ungebührliche AuSbeutung der Frauenarbeit bei Seite geschoben, desgleichen ein Gesetz zum Verbote deS sog. Truck System. Aehnliche Entscheidungen find auch in anderen Staaten erfolgt. SS ist ein wahrer Hohn auf die Volksfreiheit, wenn Richter Gesetze aufheben können, welche die VolksVertretung erlassen hat. Allerdings kann auf diese Weise auch manches Gesetz beseitigt werden, daS den Interessen deS Volkes schädlich st und bloß im Interesse der Korporaionen oder Monopole erlassen wurde. Allein der letztere Fall tritt selten, der erstere sehr häufig ein, und zwar darum, weil unser? Richter noch in Rechtöanschauungen befangen sind. welche mit den wirtschaftlichen Erscheinungen unserer Zeit in Widerspruch stehen. - DaS Gesetz so! ein lebendiger OrganiömuS sein, der sich den Veränderungen der Zeit anpaßt, aber die Einrichtung, daß der Richter nach deralteten Grundsätzen daS auS den Bedürfnissen der Zeit hervorgehende Gesetz verwerfen kann, hält die Entwicklung auf. Diese Einrichtung muß abgeschasst werden. Sie mag in der Theorie noch so richtig sind, in der PtarU wirkt sie freiheitsfeindlich. Un sere Richter sind eben keine Volkstribunen. Sie schützen den Buchstaben und gebrauchen ihn ali Schranke gegen daS Anstürmen des lebendigen Geistes der Zeit. VraUachrWell. Wetterbericht. Schönes. Wetter heute Nacht und morgen. Vocyste Z-emperalur innerhalb der letzten 24 Stunden 82 Grad, niedrigste 65 Grad. Ochlfsel'S Sadeanftalt-Tempera tur 88 Grad.

Der Straßenbahnstreik in C l e v e l a n d. Cleveland, O., 25. Juli. Die Situation ist im höchsten Grade ungemüthlich. DaS Fahren auf der Straßenbahn ist eine gefährliche Sache, trotz der Anstrengungen von 1200 Mann Milizsoldaten, welche sich bemühen in Gemeinschaft mit der Polizeiforce die

Ordnung aufreckt au erhalten. waS ihnen aber nur schlecht gelingen will Die Gesellschaft betreibt die Bahnen mit Nicht-Unionleuten, und hat die selben zum Schutze gegen Angreiser bewaffnet. Sei eS auS Furcht oder auS Aufregung, diese Leute benutzen ihre Waffen in unverzeihlicher Weise. Gestern Nachmittag riefen an der Ecke der Tuburn Str. und JenningS Ave. zwei kleine Jungen, als eine Car die JenningS Ave pasfirte : ScabS ! Kaum war der Ruf ertönt, so hielt der Motormann und er und der Conduc teur zogen sofort die Revolver, auf die erschreckten Zungen schießend. Zum Glück traf keine der Kugeln. Aber nicht immer läuft die Sache so glücklich ab. AlS heute Mittag der fünfzehn jährige Knabe Kornzwiet, Sohn deS Israel Kornzwiet, Metzger an Orange und Belmont Str., an der Straßenecke die Car verließ, nannte er den Conducteur Ralph H. Holey einen Scab " Dieser rannte hinter dem fl'th;nden Jungen her und schoß ihn an Per,y Str., zwischen Woodland Ave und Orange Straße, nieder. Die Kugel durchdrang das Hirn und tödtete den Knaben augenblicklich. Der Mann wurde verhaftet und deS MordtS im zweiten Grade angeklagt. Dk? Moyor verbot den Conducteuren und Motorleuten daS Wassentragen und mehrere Verhaftungen wurden vorgenommen. Die Verhafteten mußten indeß freigesprochen werden, weil daS Gesetz ausdrücklich Freisprechung anordnet, wenn der Angeklagte beweift, daß er sich in Gefahr glaubte. Ruhestörungen und Angriffe aus CarS nehmen kein Ende, größere Zufammenrottungen werden durch Miliar und Polizei verhindert. Der Bischof der Diözese Cleveland hat eine Adresse an die gläubigen Kaholiken erlassen und sie ermahnt, Ruhe und Ordnung zu halten. 3 n g e r s o l l. N ew S ork, 25. Juli. Eine Leichenseier fand heute anläßlich deS TodeS Robert G. Jngerfollö statt. Die Leiche lag auf einer Bahre in dem Zimmer, in dem er gestorben war. Dr. 3ohn Clark Ridpath laS daS letzte Gedicht vor, daS Jngersoll verfaßt hatte und Tyor O. 3. Smith von DobbS Ferry V rlaS die Rede, welche Jngersoll bei dem Begräbniß seines Bruders gehalten. Die Leiche wird wahrscheinlich verbrannt werden. Jngersoll hinterläßt kein großes Vermögen, obwohl er in den letzten dreißig Jahren ein Jahreseinkommen von tz50,000 bis tz60,000 hatte. Den größeren Theil seines Einkommens gab er für wohlthätige Zwecke weg und mit dem Uebrigen sparte er nicht. Der Behauptung, daß er sein Leben mit 5600.000 versichert hatte, tritt sein Schwiegersohn mit der Angabe entgegen, oap der Betrag nicht halb so groß sei. Erundeigenthum hinterläßt er ga? nicht. AuS Deutschland. Berlin, 25. Juli. DaS Obergeeicht hat entschieden, daß preußische Hofdamen Gesinde sind. Eine Hofdame, die in Dresden wohnte, hatte gegen Besteuerung ihres Einkommens geltend gemacht, daß sie bereits in Sachsen besteuert sei. DaS Obergericht entschied, daß das Recht, pensionirte preußische Beamte zu besteuern, nicht aus Hofdamen angewendet werden könne, da dieselben Dienstboten seien und die Gesindeordnung eine Befteuerung ausschließe. Die Entscheidung hat im ganzen Lande große Heiterkeit erregt, da die Hofdamen den ältesten Adelsgeschlechtern entnommen zu werden pflegen. Man hat die Frage aufgeworfen, ob auch auf sie der Artikel der Gesindeordnung anzuwenden sei, der Herrschaften gestattet, ihre Dienstboten körperlich zu züchtigen. In Folge deS strengen AuöschließenS ausländischen Rindviehs, sind die Preise sür Schlachtvieh derartig gestiegen, daß das Einschmuggeln deSselben ein lukratives Geschäft geworden ist; dasselbe wird besonders eifrig

an der holländischen Grenze betrieben.

Erst unlängst singen die Grenzwächter in Nordhorn 8 Kühe ab, welche eingeschmuggelt waren. DaS Geschäft wird von einer gut organifirten Bande betrieben und allem Anschein nach mit. roCf LiaILT lt! Q A vvwvuz vmjivui verdoppelt wurde. Der landwirth schaftliche Verein von OS-FrieSland hat die Aufmerksamkeit der Regierung auf die Gefahr der Einschlepvung von Krankheiten gelenkt, welche durch Einschmuggeln von Vieh für die deutschen Heerden entsteht. ES heißt, daß di Regierung in Folge dessen die Grenz wachen noch mehr zu verstärken gedenkt Die GesammtauSfuhr Deutschland'S nach den Ver. Staaten für das gerade abgeschlossene Fiskaljahr betrug 583, 744,791 gegen 574.228,489 im Vor jähre. Der Bericht der Gotha'schen Handelskammer besagt, daß die Spiel waaren-Jndustrie de HerzogthumS schwer darunter leidet, daß die Auf. träqe uuS den Ver. Staaten ausbleiben Diese Abnahme wurde bereits im Vor iabre wahrgenommen, weöhalb die Preise herabgesetzt wurden, doch scheint die Maßregel nichts geholfen zu haben. Die Oberfränkische Handelskammer hat dem bayerischen Ministerium ein Gesuch eingereicht mit der Bitte, daraus hinzuwirken, daß der Einfuhrzoll auf Spiegelglas in den Ver. Staaten um 20 Prozent herabgesetzt wird, wenn die gegenseitigen Handelsverträge abge schlössen werden. Die Handelskammer sagt in der Petition, daß die Ausfuhr von Spiegelglas auS dem Fichtelge birge seit Bestehen deS Dingleyschen Zolltarifs um mehr als die Hälfte ab genommen hat und spricht zum Schluß die Befürchtung auS, daß unter den obwaltenden Umständen diese Ausfuhr bald gänzlich aufhören werde. Wie bei den jüngsten bayerischen Wahlen, hat auch süe die demnächst stattfindenden LandtagSwahlen in Ba den daS Centrum mit den Sozialisten einen Kompromiß geschlossen, um die Liberalen an die Wand zu drücken. Der Vorwärts" bezeichnet dies als m . i ri m m m etnc prächtige Ironie aus öle Behauptung, daß daS Centrum an Macht m Reiche verloren haben solle, wähend eö sich durch diesen Kuhhandel" einen Einfluß in Bayern gesichert und vergrößert habe und daS Gleiche jetzt n Baden thue. KautzalSglegel. Berlin, 25. Juli. Die Frankurter Zeitung bringt einen Brief zum Abdruck, in welchem der Verfasser mitheilt, daß Contre - Admiral Kautz, als er Apia verließ, von der Kapelle eineS SchiffeS die amerikanische und die britische Nationalhymne habe spieen lassen, aber keinen Befehl gab. beim Passiren deö im Hafen liegenden deutschen KreuzerS die deutsche VolksHymne zu intoniren, dessen Mannchaft bereit stand, die üblichen Hochufe anzustimmen, aber schweigend zuücktrat, als man jene Unterlassung bemerkte. -.- Drey f u S. Paris, 25. Juli. Capt. DreyfuS hat seine Anwälte inftruirt, zu verangen, daß die Beweisaufnahme bei einem Prozesse in keiner Weife bechränkt werde und daß allen Zeugen, die behaupten, Enthüllungen gegen hn machen zu können, volle Redefreiheit gegeben werde. Man hat jetzt erfahren, daß die Fischer von Quibarin sich verabredet hatten, DreyfuS, wenn er bei seiner Rückkehr von der Teufelsinsel gelandet würde, inS Meer zu werfen, und nur der Regen machte ihn einen Strich durch die Rechnung. Man glaubt, daß das Militär die Fischer an der Ausführung ihres Plane? nicht gehindert hätte. Ein Soldat rief : Wir hofften, ihn erschießen zu sollen, und jetzt sollen wir ihn beschützen l" Matthev DreyfuS bestätigte die Mittheilung, daß seinem Bruder auf der Teusettinsel ein Telegramm gezeigt wurde, in dem eS hieß, daß seine Frau niedergekommen sei. Die letzten Enthüllungen über die skandalöse Behandlung, die DrehfuS aus der Teuselöinsel zu erdulden hatte, gewinnen ihm Sympathien bei Leuten, die während der ganzen Bewegung Gegner der Revision waren. London, 26 Juli. Der Pariser Korrespondent der Mörning Post" telegraphirt: Ich bin im Stande dafür zu bürgen, daß Herr Mazeau, der Präpdent deS KassationShofeS, kürzlich dem

Präsidenten Loubet sagte, daß keiner

lei Beweise für die Schuld DrehfuS' vorhanden seien. Mazeau war immer Gegner der Revision. Renneö, 25. Juli.. AlS Zeugen in dem Prozesse gegen DrehfuS find . neoenna öeuaen vorgeladen, darnni,.. I " V -mmmwmwww Cafsimir Perrier, ehemaliger Präsident ! der Republik, die früheren Kriegömini. ster Cavagnae und Billot, die Generäle BoiSdeffre, Roget, Zurlinden. Oberst P'cquart, Oberstlieutenant Paty du Clam, die früheren Staatöminifter Lebon und Honotaux. und die Wittwe deö Obersten Henry. -- D i e Censur in Manila. London, 25. Zuli. Zn dem Privatbrief eine KriegScorrespondenten in Manila vom 17. Juni heißt eS : Ein Ende deS Krieges ist noch nicht abzusehen. Die Censur wird täglich ausdringlicher. General Otiö hat jetzt die Regel aufgestellt, daß alle Nach richten über die Marine dem Flotten kommandeur vorgelegt und dann doch noch dem MilitSr-Censor unterbreitet werden müssen, waS ungeheuer umständlich ist. AuS einem unerklärten Grunde verbot der Censor auch die Verbreitung der Nachricht von dem Tode deS Capt. NicholS vom Monad nock noch zwei Tage nach dem Ereigniß. Der General OtiS verbot auch die Mittheilung von dem Verschwinden deS Capt. Rockefeller am 28. April, angeblich au Rücksicht auf die Familie.

sowie von der Tödtung deS Capt. Tilly l'&t starre Glaser von ungewöhnlicher . 'ID.5C- v ;i r . mt .

vom SignalcorpS bis zum nächsten Tage. Die Correspondevten find

sämmtlich sehr verdrossen über btunv wtnn nc unilüaze eieueylung

Arrangements, wodurch sie gezwungen werden, auszugehen und' sich der Gefahr, erschossen zu werden, auszusetzen, ohne daß sie Nutzen davon haben, da nur die Ansichten deS Generals wieder- ' ' ..k.. ...x. x.-..k. gegeben werde dukfen. . - . . . . . . IT a i m X a fcSS. . am VmI. .,. Md wuuuuuii uii xr . c l i st ... füu trs.' ?ayryell gemap zu f cgiiDcrn. ajic amciuanimcn o autt nno uoer ou & W ..I 's I m r i fr . Pllsequeuen uno oie Kampnaylgkett der FtlippinoS in großem Irrthum, und wir dürfen die Wahrheit nicht schreiben, ohne deS VerratheS geziehen zu werden, noch dürfen wir der allgemeinen fponuon uno ce Zlvloer- .!.... CN i. . . 1 ! V V . m CTT X. willenS gegen den Krieg unter den amerikanischen Truppen erwähnen. Die Freiwilligen oder wenigstens ein Theil derselben war eine Zeit lang der Meuterei nahe, und hätte General OtiS sie nicht heimgesandt, so hätte eS noch zu sensationellen Dingen kommen können. Zahlenangaben über die Zustände in den Hospitälern werden unö chlechthin verweigert. Der Handelsvertrag mit Frankreich. Paris, 25. Juli. Die Republique Zrrancaise besvrikbt beute den aestern ttaisA.tt tr.; m 1 zwischen Hrankrelch und den er. I w ' r v i Staaten abgeschlossenen HandelSverraa und saat : I Di. D.pesch.n au, Washig, melden den Abschluß deS französischfM f Jtk M 0tlaf MAMA uiiiiii) Hwi Dummheit, gegen welche wir die gterung zu warnen versucylen, t begangen worden und die Herren Milletnh nnK CCT(T KaK.h kl (am mhw hiiv tvuj uvtu vi uiigvi fische Industrie und Landwirthschaft i. ic. i. k k r I oerraioen uno in oieen oeioen zweigen unserer Produktion werden Ruine auf Ruine gehäuft werden. ES ist wahr, daß der Vertrag noch nicht ratisicirt worden ist und wir find sicher , daß dies nicht ohne Diskussion geschehen wird. Die industriellen und andwirthschaftlichen Vereine auf allen Seiten werden aufgeregt und diele Proeste werden erhoben, und wenn die Kammern sich wieder versammeln. wird die Regierung sich einer Opposiion gegenüber befinden, welche mit den wirksamsten Argumenten ausgerüstet ein wird uud welche energisch die der hängnißvollen Folgen deö Abkommen? darlegen wird, welches so grausam die Interessen Frankreichs verräth. Die Augen der Königin Victoria. London, 25. Juli. Die Truth agt heute : Die Königin unterzieht sich einer lOwöchigen Kur für ihre Augen, welche Professor Pagenftecher von Wiesbaden vorgeschrieben hat und erfreulicher Weise mit dem größten Erfolg. Die Augen der Königin sind nicht mehr in nx.ftf; ttK .;. S.,,Z sx ... .....

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Lokomotiv - Ingenieur giebt Zeugnitz über den erhaltenen Nutzen von Dr. Miles' Mitteln.

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gfrjl giebt keine verantwortliche Stellung T. auf Erden als die emeS Lokomotivführers. 7 Von seinen stei gen Nervrn, tla-.em kopf. sicherem Auge und voUftändiger Selbftbeherr, schung hängt die Sicherheit deS JuycZ und daS Lcben der Passazitre ab. Tr. mUV Nkrvine und anderen Mittel sind besonderZ geeignet, die Nervcn stetig, den Kopf klar und die geistigen Fähigkeiten unbeeinträchtizt zu erhalten. ,L"ivsüirer F. W. Mck'oy. frühkr von 1323 Broadwav. Conncil Bluffs, der aber jetzt in 3 III Humboldt Ctrake, in Denver wodnt, schrkibt, ,dzd er Jahre lang an Verstopfung litt. WaS ,h,n krankhaftes, nervöses und billiöfeS opfweh verursachte, und feine Gesundheit wurde völlig wiederhergeftellt durch Tr. Btiles' Ner dk,. uno Lkber-Pillen. Ich empfehle Dr. MileS' Wüttl herzlich. r. Milks' Mittel roerden durch alle Apotheker verkauft unter einer positiven Garantie: die erste ftlasche nützt oder daS Geld wird zuriickerstattet. Vuch über die Krankheiten deS Uerzens und der Nerven frei. Adresse: VVj-rfy V Dr S Mltea & AomHllys? 5 Reetoro HeeHh UJLS D r. M ! l 5 M e d i c a l S .. Elkdart. Ind. 'vpr ur. mu iryroarzen nanoern, naä der Verordnung deö Professors, I 1. . n T rvi tm "raucht, so benutzt sie verschüttete acysrerzen. Wer einen Catarrh heilen ll, rnuß mit dem Blut anfangen. IA.A..V' 9c ..f.. :rr er.!:., i ; . vuwwb ui BBBnua onruigi vie u frtx Mf. n.k.l. ..x uiiv jiiii ViUIUUU . ' i oadurcb. dak fte das Blut re n at. I " Hood'S Pillen wirken milde. . - " aber rasch und sicher aus die Leber und den Magen. 26c. - Der jjew york tore lEtablirt 1853.) Sllletnige Vutterick Muster! genten sur Unser großer Verkauf von Hanshaltungsgegenstanden ist jetzt im Gange. Dieses giebt Ihnen eine Idee davon, was Sie bekommen können. 25c Besen für 15c 60c blecherne Waschkessel 29c 9 Stücke Santa Claus Seife 9c 3 Stücke Jvory Seife 10c 35c Granit Waschbecken 5c i m..L...i.n . - . 1 utjeno unan rucgiianncn aus lest) 25c Einen Oelvfen fr ... 45c Perfektion Waschmaschine $2.19 ommen Sie und sehen Sie waS M "a0,n ,m n,a,n . , . . . . I.! Ban 11 MI MS (C Paint & Varaish Co Einzige'deutsche FarbenHandlung i n 3 nb Unap Hl. Alle Sorten von warben. Oelen. Vinseln usw. für Maler. Venstergiuv i allen Sröfze zu den mSbigst Preise. 6 Ost Washington Str. -Tel. 334. E. Mjregeflo, Leichen - Geyatter, Wieder auf dem altm Platz, No. 221 n. 223 N. Delavare Str. Tel. 250. Lake Erie & Western U.R. Mail und Crprkb.......-. ?oom Xoltbo u. Michig Cttn 5jp.. 1 20m S409!rn 6 0o9tm ulpicuo u. attt)8n ettn ver und Toledo rpresz 12031m 10 ZBm

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