Indiana Tribüne, Volume 22, Number 306, Indianapolis, Marion County, 25 July 1899 — Page 2
Fndwns Frivüne. Erschewt Täglich und SonntszH Di täglich Zlrtbän kostet durch den Xziftt J deut per Woche, die eonntzzz-.lttbüt'z Seals , Ssche. Leid lufasm 1 t tttt t,vk,kt. per Vft uirhald . 5zeschi Im 0uatfflft)ln4 V H 9lt. y Cffcti 18 Oüd Madama CttaS Indianapolis, Ind., 25. 3ult 1899.
Teufels sisch gegen Sonnenfisch. r' Vieles Sagenhafte und such manches Wahre oder Halbwahre hat man in neuer und alter Zeit vom Teufelsfisch oder Octopus (mit noch verscb.ie denen anderen Aliasen) erzählt. Die Meisten leimen dieses abenteuerliche Wassergescköpf mit dem rundlichen Numpf llno den vielen langen Fangarmen, das wohl der Lanze eines seefahrenden Don Quizote würdig wäre, mindestens aus Bildern oder haben es auch inMrklichkert sehen können, wenn auch meist in sehr verkleinerter Ausgäbe im Vergleich zu seiner geschicht-lichen-Größe. Aber nur Wenige haden jemals in ihrem Leben Gelegenheit, einen Teufelsfisch im Kampf auf Leben und Tod zu beobachten, nicht mit den Menschen, sondern mit einem anderen mächtigen Wassergeschöpf. Eine solche seltene Gelegenheit bot sich vor nicht langer Zeit von der Barke Willscott" aus, auf der Fahrt zwischen dem Goldenen Thor und Nanaimo. Ein Aug:nzeuge möge hiermit den Hergang selber erzählen, unter eigener Verantwortung bezüglich der Einzelheiten: Wir hatten zur Zeit trüben, aber trockenen Himmel und ruhige See, außer dem gewöhnlichen leichten Wogenschwellen vom Nordwesten her; unsere Barke fuhr mit der bescheidenen Schnelligkeit von fünf Knoten in der Stunde.- Es war an einem Samstag Nachmittag, gerade um halb 3 Uhr, als mich der Verdeck-Aufseher auf eine plötzliche, schreckliche Bewegung im Wasser, nicht weit vor unserem Schiff, aufmerksam machte. Wir sahen einander fünf Minuten lang neugierig an und waren jetzt der Stelle nahe genug gekommen, um Alles genau zu sehen. Ein ungeheurer Teufelsfisch tauchte auf, und gleichzeitig bemerkten wir 'die Umrisse eines, ebenfalls gewaltigen Sonnenfisches. Die großen grünlichen Augen des ersteren standen ziemlich weit heraus; das Maul war nicht so sehr groß und hatte ungefähr die Gestalt eines Papageischnabels; die langen Fangarme verjüngten sich nach den Enden zu und waren, wie der Rumpf, von grüner Farbe und mit vielen Flecken bedeckt, deren Farben sich chamäleonartig oft und rasch veränderten von üppigem Scharlachroth bis zu dunkelbraun und anderen Schattirungen. Das deutete auf eine gewaltige Aufregung des Geschöpfes, und wir wurden dann auch Zeugen eines gewaltigen Kampfes. Plötzlich schleuderte der Teufelsfisch einen riesigen Strahl dunkler Flüssigkeit unmittelbar in die Augen des Sonnenfisches und schoß dann mit der .Schnelligkeit eines Pfeiles auf den letzteren los, ihn mit seinen, ungemein lebhaften Fangarmen ganz umzingelnd. Der Sonnenfisch wehrte sich mit seiner ganzen, sebr resvectablen . Kraft verzweifelt, aber er konnte nur ouno wüthen! Der Kamps dauerte nicht lange soweit es für uns sich bat war und bald waren der Sieger und der Besiegte unter der Wasserflache verschwunden. Nach weniaen, Auaenblicken fubren wir direct über den Kampfschauplatz uno ranoen, vag das Wasser auf reichlich 200 Fuß im Durchmesser fast ganz schwarz war! .ualeick versoürn wir einen eigenthümlichen Geruch, welcher aus dem Wasser stieg und ungefähr dem von 5odin alicb. Das sckneeweiße baumwollene Meß.Tau. welches hinten an Uz Barke schleifte, war ebenfalls beinahe ganz schwarz gewor'den (und noch, als wir 800 Meilen weiter gefahren waren, hatte es sich : t . n' r ' ' uvuf uiiyi lonoer oouig Ivein. gewafchen.) Etwa eine Viertelstunde, nackdem wir die Stätte des furchtbaren 5kamp;5 pajjlN bitlen, sahen wir den Ztw felsfifch wieder auf der Wasserkläcke sine er mit großem Behagen, aber r . c f"rri r , lai,lg, jeme amzei! verzeyrte den todten Sonkxnfilck bin und bei rollte und dabei so große Stücke, wie sein gräßlich aussehendes Maul es ermoglichte. auZ seinem Lelbe herausbiß Trotz Plinius. Eapitän Eook. Vk tor Hugo und anderer, alter und neuer Tenfelsfisch -Geschichtenerzähler, und trotz eines riesigen Papiermaa5-Mo-dells von einem Octopus in unserem ationalmuseum hatte ich me recht ge glaubt, daß solche Unaebeuer von Teu felsfischen,, sich noch . heute lebendig herumtreiben. Diese Wasserbeitie war jedenfalls bedeutend größer, als jenes utzmodell tm Natwnalmuseum, das nach einem, vor beinahe einem Merteljahrhundert an der Küste Neufundtanos genranveten Exemplar unverkürzt beraestellt sein soll und im Ginn zen, mit den Fangarmen (welche' die Haupttange machen) 60 Fuß lang ist ohne Zweifel war jener gestrandete Oc topus noch nicht ausgewachsen." Heber der Bergstraße rx, tj . ! 1 1 . . . yinij cwilier mii woliendruchartigem Regen nieder. Die Felder wurden theilweise überschwemmt u?d vasGetrelde wurde vielfach meder geschlagen. Die Bahnstrecke der Station Auerbach stand tief unter Wasser. Zwischen Heppenheim und Lorsch ,wurde der etwa 30 Jahre alte Sohn des Landwirths Schmuttermeier sowie ter Fuhrmann und Landwirth Peter Eberhardt von Heppenheim, die auf dem Felde arbeueten und bei dem Un Äixtier in eine Schutzhütte flüchteten. vom tttz erschlagen. . W e r n i ch t s besitzt, glaubt, daß Zdie Welt schlecht ist; wer viel besitzt,
t?ttö. dag sie schlecht ist.
Zu klein gewordener Canal. Drüben bei unseren canadischen Vettern, besonders in der Provinz Ontario. herrscht nicht geringe Besorgniß darüber, daß der vielgenannte Welland - Schiffscanal anscheinend dem
Verfall, resp, der Nichtbenutzung. entaeaenqebt. da er für unsere modernen großen Binnensee - Vampser zu nem geworden ist. Dieser wichtige Eanal verbindet oekanntlich den Erie- mit dem Ontariosee. indem er die schmale NiagaraHalbinsel in ekner Länge von 26 engl. Meilen durchschneidet. Er hat eine Tiefe von ganzen vierzehn Fuß, und zur Zeit, als er erösfnet wurde, nahmen die Canadier an, dafe er tiü)t sur die qrökten Binnensee - Fahrzeuge genügen werde. Aber ach! die Zeiten haben sich auch in unserem BinnenseeSchiffsverkehr schnell geändert. Erst 17 Jahre sind seit der Eröffnung des Welland - Canals verflossen, und jene Erwartung erweist sich immer mehr als trügerisch. Als die Schiffe zu groß wurden, um in den Welland Canal einzulaufen, nahm man zunächst zu zeitweiser Cargo Erleichterung seine Zuflucht. Die Grand - Trunk - Bahn errichtete nämlich eine, dem Canal gleichlaufende Bahnlinie, und es wurde ein genugend großer Theil der Ladung, um die Schisse vor dem Auslausen zu oewayren, auf die Bahnwagen verladen, um am Endpunkt der Linie abermals auf die Schiffe gebracht zu werden. Bis in die neueste Zeit bewährte sich dieses Abhilfe Mittel auch leidlich. aber die Fahrzeuge wurden von Jahr zu Jahr noch größer, die Frachtgebühren wurden entsprechend niedriger, und immer mehr wurden kleinere Fahrzeuge aus dem Mitbewerb verdrängt. Heute coutroliren Dampfer mit einer Capacität von 200.000 Bushels den Binnensee - Getreidetransport, und diese können in Port Colborne (am Eingüng des Welland Canals auf der Eriesee-Seite) nicht einlaufen oder Probiren es überhaupt nicht. Schon großer Schaden ist für die Canadier daraus entstanden, und man chreit nach Hafen - Verbesserungen in Port Colborne und nach Erweiterung des Canals selbst. Aber die kanadische Regierung will nicht so recht in den sauren Apfel beißen, zumal sie alsdann noch weitere schwere Ausgaben furchtet, dlrecte und indirecte. Der Welland - Canal hat bis jetzt den Canadlern nahezu 25 Millionen Dollars gekostet, und seit 1893 ist der Rückgang des Getreide - Frachtverkehrs auf demselben ein anhaltender, während dieser Verkehr für die Binnenseen im Allgemeinen beständig steigt! Possenhafte Landesvertretung. Vielerlei schon hat man über die Rückständigkeit unseres sogenannten Kleinen diplomatischen" Dienstes, des Consulardienstes. aesaat und r,äblt. ivelcher noch bis jetzt trotz einzelner rühmlicher Ausnahmen wenig geeignet ist, sich und dem Lande großen Respekt zu verschaffen. Geleaenthcbe Verbes serungen erstreckten sich fast nur auf europäische Plätze, aber beinahe noch kven o im Argen, wie am er uen Taae. liegt der Consulardienst der Ver.Staaten an den meisten Orten von Latei-Nlsch-Ämerlka. D jetzige Zustand der amerikanischen diplomatischen Vertretung in den centralamerikanifcden Republiken ist einfach ein unbeschreiblich schmachvoller. So ruft neuerdings ein Unparteiischer an Ort und Stelle aus. und er fügt hinzu: Der Amerikaner, welcher glauben sollte, hier inen Vertreter seines Landes zu finden, ist aewaltia aus dem Holzweg." Alle diese .Consuln" betreiben nämlich. da ihre Gehälter zu kläalicb find. irgend ein Geschäft. nicht Neben-, sondern Hauptgeschast. In dieser Eizenschaft müssen sie sich ganz den verrotteten landesüblichen Methoden anpassen und sich sehr gut mit den dortizen Ortsbeamten stellen, also natürlich such Alles vermeiden, was diese iraendwie beleidigen könnte. Was das heißen will, das weiß nur Der, welcher in einer solchen Lumpenrepublik gelebt hat, vollauf zu würdigen! Kurzum, den Consuln geht aller Charakter und alle Gewissenhaftigkeit zum Teufel, und sie sind viel zu sehr von ihren Privatangelegenheiten in Anspruch genommen, um auch noch die Interessen ihres Vater landes und ihrer Landsleute wahrnehmen zu können; ja sie sündigen oft gegen diese Interessen auf das Gröbste. ! Ein solcher Consul ist zum sklavischen Werkzeug der Nation, zu welcher er geschickt wurde, und ihrer maßgebenden Rotten und Banden geworden, und wenn einmal dieser Tbeil der amerikaNischen Consularvertretung untersucht werden sollte, so maa eine Skandalwölke aufsteigen, wie wir sie schon lange nicht mehr gesehen und geroche n yaben! Frau James Hoffmann, welche in Carr County, Ind., wohnt, zebarZwillinge, welche jedoch nur kurze eit lebten. Die Kinder wären, wenn sie cnn Leben geblieben wären, sicherlich lvalen der siamesischen Zwillinge ge vorden. denn sie , waren ähnlich wie vlese durch ein Fleischband von 8 Zoll Länge und 4 Zoll Breite miteinander dcrbunden. Sonst waren die 5dlnder ?ollständig entwickelt. Sie lebten jenoch nur kurze Zelt nach der Geburt. Wegen Bettelns wurde an der Gare du Nord rn Paris eine Hundertjährige verhaftet. Sie gab auf der Polizeiwache an, daß sie nicht mehr arbeiten könne und schon wiederholt versucht habe, Unterkunft in einem Asyl zu finden, jedoch abgewiesen wor den sei, vielleicht weil man sie für noch zu jung befunden habe. In den Leg: timationspapieren der Greisin war ge schrieben, daß sie Virginia Haarweil heiße, :n der Rue de Chartres wohne und am 23. Februar 1766 in Forbach Deutschland Lothringen geboren et.
SchlikzSngigt Telkphonkunden. Einen wahren Buhm hat das TelePhongeschäft unter den Chinesen in Californien und speciell in SanFrancisco erlebt, wenn auch nicht bei allen, so doch bei zwei der wichtigsten Klassen
derselben: Den chinesischen Küchenfexen und der chinesischen Handelswelt. Die Zküchenfexe bildeten sogar die erste ch'rnesische Hello - Garde, und diese Ercheinung ist bcmerkenswerth genug. UM ihr etwas nähere Ausmerlsamleit zu schenken. Die fashlonable Kuchensee Uiserer Pacifickllste ist nun einmal ein Chinese, so seltsam dies auch sur manch: Andere klingen mag, und die Magen DerjüNlgen, welch: vom mandeläugigen und bezopften Küchen - Chef bedien! :rerden, scheinen sich gar nicht üb:l dabei zu stehen und sich viel besser mit der Dyspepsie abzufinden, als die Mägen so vieler ihrer Landsleute weiter nach Osten zu. Wer einmal an diese chinesische oder vielmehr amenkarnfch - chi nesische Kochkunst gewöhnt ist, geht nicht so leicht wieder freiwillig da?on ab, wie er auch im Allgemeinen u:tz die Chinesenfrage denken möge. Innerhalb der Küche selbst wäre so weit Alles ganz schön gewesen. Aber weniger befriedigende Ersahrungen machte man, wenn man den chinesischen Koch auch zum Einkaufen herumschickte. Manche Händler waren sehr geneigt, die Himmelssohne des Kuchenrerches zu foppen und zu prellen, und Letztere waren auch nicht abgeneigt, sich bei ihren Botengängen das nächste beste 'FanTan - Spielchen anzusehen, woraus allerlei Pflichtvernachässigungen mit entsprechenden Unannehmlichkeiten entstanden. Daher sannen die betreffenden kalifornischen Hausfrauen auf einMittel, sich stets mit dem Kramhändler, dem Fleischer, dem Obsthändler u. s. w. in Verbindung setzen zu können, ohne einen Booten an sie abschicken zu mllssen, und so kam es ganz von selbst, daß das Küchen - Telephon" hier eine Verbreltung erlangte, wie nirgends anderswo, in unserem Lande wenigstens, und es den chinesischen Küchenfeen zur anderen Natur wurde, sich desselben zu bedienen. Man 'glaube aber ja nicht, daß die Hello - Bildung dieser Küchenfeen ein leichtes Stuck gewesen Ware! So gelehng die Letzteren auch in den meisten Dingen sind, so dauerte es doch lange, bis man ihnen die Ueberzeugung erntrichtern konnte, daß der Fernsprecher eine völlig harmlose Erfindung sei und der Gott des Telephons keineswegs die Schale seines Zornes über ihre Häupter und Zöpfe ausgießen werde, wenn sie ihn in der Weise beschwören" würden. wie man es ihnen zumuthete. Es mußte ihnen erst erzählt werden, daß der große Confucius schon vor Jahrtaufenden von der Anwendung eines Telephons bei den Chinesen gesprochen habe, und schon damals die Geschichte lange nicht mehr neu gewesen sei! Das Nähere gab ein besonders intelligenter Himmelssohn, welcher die Sache der weißen Hausfrauen vertrat, in einer Extra - Aersammluna der chinesischen Köche folgendermaßen zum Besten, unter voller eigener Verantwortlichkeit: Wenige Tausend Jährlein vor Confucius hatten die chinesischen Priester zwei Tempel, welche für die Sündenbeichte" bestimmt waren, ganz nach ihrer besonderen Art. In dem einen dieser Tempel mußte ein Slln den - Bekenntniß abgelegt werden, und dann wurde dem Gläubigen gesagt, er solle schleunigst nach dem anderen Tempel eilen, wo der andere Priester ihn mit den Göttern versöhnen werde. Sowie der Gläubige nach dem zweiten Tempel kam, war er starr vor Erstau nen, als dort ohne Weiteres alle seine Sünden ihm aufgemutzt wurden, und er beugte sich zerknirscht vor dem hoheren Wissen des Joß. Letzteres aber bestand in diesem Falle nur darin, daß der Priester des ersten Tempels mittels eines geheimen Telephons sofort dem jenigen des zweiten Tempels die Ge ständnisse des Sünders übermittelt hatte. Wer diese Geschichte etwa nicht glauben will, der kann es bleiben lassen. Äenug. die chinesischen Köche scheinen sie geglaubt zu haben. Jedenfalls gewöhnten sie sich an die schwarze Kunst" der Fernsprecherei und brachten es bald in der Küchen - Telephonie sehr weit. Seitdem hat die Pacific Telephone & Telegraph Co." überhaupt ein sehr dankbares Wirkungsfeld unter den etwa 25.000 Chinesen am Goldenen Thor gefunden; viele wohlhabende chinesische Kaufleute und andere Schlitzäugen sind zu ihren Kunden geworden, und man sah sich veranlaßt, ein besonderes Telephonamt im Chinesenviertel anzulegen. das einzige seiner Art in Nordamerika. Heute gehören auch in der Schweiz die Adler zu den Seltenheiten und ein Adlerfang ist deshalb nicht zu den alltäglichen Ereignissen der Hochgebirgsjagd zu rechnen. Jüngst wurden nun an zwei Orten Adler horste ausgehoben. Der eine Horst befand sich auf einer Felsklippe im Schwarzwald beiGreßprähtigen (Kanton Uri.) - Die beiden Jäger, ein Vater und sein Sohn,-bargen unter ziemlicher Mühe die . beiden Nestinsassen. zwei etwa drei Wochen alte Steinadler, die nunmehr im Gasthaus St. Gotthard in Gurtnellen an der Götthardbahn Unterkunft gefunden haben. Der zweite Adlerfang wurde ' von einem Wildhüter von Frutigen am Golden Horn im Kjenthal im Berner Oberland ausgeführt. Der Jäger mußte an einem Seile etwa 40 Fuß tief hinabgelassen werden, bis zu einem Felsvorsprung, auf dem sich der Horst, gleichfalls mit zwei Jungen, befand, die gerade ein zunges Gemszicklein zu verzehren ' sich anschickten. Das alte Adlerpaar hatte der Jäger zuvor weggeschossen; doch wurde er nur des einen der alten Adler, der 6 Fuß Spannweite' auswies habhaft; der andere war in die Schründe gefallen und nicht zu erlangen. .'. ..
Verheirathet oder ledig?
Von B. M. St ol er. (Fortsetzung.) Der alte Sauatter blickte sie an, ohne eine Ahnung, daß er wirklich eine beinahe fünszigzahrige Frau vor )vS) batte. eine Frau, die durch Verschwendung und übermäßigen Luxus bis über lm T JLf WaM AAilA W 4 OlC JülCN Hl vsiyuiuui ytiuuycu, um ihren Hilfsmitteln zu Ende war, aus die allzuoft in Anspruch genommene Gefälligkeit ihrer Freunde nicht mehr rechnen durfte und in dieser Lage den festen Entschluß gefaßt hatte, den Mann zu heirathen, von dem sie bisher immer nur als von dem gemeinen schrecklichen Menschen, dem australifchen Squatter" zu sprechen Pflegte. Der alte Herr machte ein etwas derlegenes, fast verschämtes Gesicht, während er der Sprechenden zulächelte. Gut gewählten Schmeicheleien vermochte er nie zu widerstehen. Die Wittwe war eine ungewöhnlich hübsche Frau von junonischem Wuchs, eleganter Haltung, zartem Teint, schwarzem Haar, dunkeln, glänzenden Augen, kurzer, gerader Nase und blendend weißen Zähnen, von denen einige noch echt waren. Sie trug ein Kleid von blanaelbem Musselin mit weißen Schleifen und einen höchst kleidsamen Hut mit Schleier. Ihre Hand- und Zukbekleiduna waren auöge ucht cic gant, und es gehörte nicht zu den UnMöglichkeiten, daß dem alten West in kommenden Tagen die Freude blühte, diese bezaubernde Toilette zu bezahlen. Die Frau von fünfzig Jahren", fuhr die Sirene fort, ist eine alte Schachtel. Ihre Zeit ist ein für allemal vorüber, die Stunde des Rückzuges hat für sie geschlagen. Sie ist grau und in den meisten Fällen dick und unbehilflich. während der fünfzigjährigeMann noch ein so unermüdlicher Jäger und Tänzer sem kann, wie er mit sunsund zwanziq war. Ja, was das Tanzen anbetrifft, so thut der reife Mann es unsern jungen Herren meist zuvor, die zu blasirt und bequem zum Tanzen, die Verzweiflung aller Ballgeber und Ballmütter sind. Ich habe nie daran gedacht, mich wieder verheirathen." wiederholte West. Nie und mmmer! Weil sich, wie ich wohl merke. Ihre Gedanken einzig und allein mit Madeline und einer Partie für sie veschas tigen. Aber mein Wahlspruch lautet: Lebe, so lange Du das Leben hast; lebe ein Jeder sein Leben für sich, anstatt auf die Brosamen von Gluck zu war ten, die vonlllnderer Tische fallen." Und glauben Sie denn, FrauLeach. daß Eine mich nehmen würde?" fragte West, indem er die Ellbogen auf die Kniee stützte und ihr von unten her in die glänzenden Augen blickte. Die Frau, die da vor ihm saß. ge hörte zur bestenGeseUschaft, hatte Verwandte und Freunde in den vornehm sten Kreisen, war schön, elegant und vor Allem klug. Ja. der Gedanke ging ihm auf wie ein Licht! Wie gut sie an dem oberen Ende seines Tisches und n: seinem Landauer aussehen wurde! Bester Herr West, wie bescheiden Sie sind , versetzte der Gegenstand seiner Betrachtung. Ich bin überzeugt, Sie" (eigentlich hätte sie sagen sollen: Ihr Geld) wurden zede vernünftige Frau glücklich machen." Dabei blickte sie ihn schüchtern an. schlug dann die Augen nieder und spielte mit der an ihrem Gürtel han genden Chatelaine. Was für lange Wimpern sie hatte. wie kleine, weiße Ohren, welche schöne Hand! Und schon legte er seine eigene Hand auf die ihrige, schon schwebte das entscheidende Wort auf seinen Lippen, als plötzlich ein barhäuptiger kleiner Diener, athemlos vom schnellen Laufen, aus einem Seitenwege herankam und vor den Beiden Halt machte. Er hielt ein Telegramm in der Rechten, nach dem sein Herr, der im Moment wieder in den nüchternen, bedächtigen (Äe schästsmann verwandelt war, sogleich gnss. Als Dame sah Frau Leach sich nicht in der Lage, einen Fluch in ihren Bart zu murmeln, selbst wenn ein solcher, das Herz erleichternder Fluch ihr als Sicherheitsventil gedient hätte, aber sie konnte sich doch mcht enthalten, natur lich in der Stille, pausbackige, kleine Diener, die Depeschen brachten, von ganzem Herzen zu verwünschen. West besaß weniger Selbstbeherrschung. Nachdem er das Telegramm uberflo gen, brach er in einen lauten Ruf de? Ungeduld aus, der in ein unverständuches Murmeln überging, wahrend der Page und die Dame ihn mit den Au gen verschlangen. Sie haben doch keine schlimmen Nachrichten bekommen? fragte die rei zende Wittwe theilnahmsvoll. Hm, ja! Mein Bankier in London hat eine große Albernheit begangen; hat gekauft, anstatt, wie ich ihm aufgetragen hatte, zu verkaufen. Ich wollte, ich hätte ihn hier und könnte ihn bei den langen Ohren nehmen." Ist Antwort nothwendig", fragte der Page. Ja, ich komme gleich. Sage dem Boten, er solle warten." Und so kehrten der alte Squatter und die schöne Wittwe in's Schloß zu rück,- ohne daß eine Aussprache stattgefunden hatte. Dies abscheuliche Telegramm hatte den Gedanken des alten Herrn eine ganz andere Richtung gegeben. Seine Aufmerksamkeit wurde im Augenblick von Werthpapieren und Geldageligenheiten ganz in Anspruch genommen, und es blieb ihm keine Zeit, sich mit der Dame zu beschäftigen, die an seiner Seite dem Hause zuging. Haben wir nicht heute den Neun undzwanzigsten?" fragte er. .Ja.Demnach muß ich früher nach Hause zurückkehren, als ich beabsichtigte; muß nächste Woche schon in London sein. denn selbst ist der Mann. Jeder besorgt seine Angelegenheiten doch stets persönlich am besten."
Der FuchS' war ver Falle ent- j schlüpft! c, ! Die angenehme Wittwe hatte die -Absicht gehabt, noch etwa vierzehn Tage hier zu bleiben, und dies widerwärtige Telegramm warf alle ihre Pläne übn fern .kaufen.
Und Sie werden nicht nach Erledigung Ihrer Geschäfte hierher zurückkommen? Nein. Wozu auch?" mt sckade! Die schönsten Herbstirrn mit ibren wundervollen Färbunaen werden Ihnen verloren gehen. Der L . . ., . n k O V f'AZr iJttODCt l aus veill tuc tmc liche Zeit." Allerdings, aber auch das Schönste verliert seinen Reiz, wenn man wei. dk inzwischen ein Anderer allerlei Dummheiten mit unserem Vermögen macht. Die Farbe memes l2)kloes i mir dock immer nock lieber, als die schönste herbstliche Färbung des Laubes". lautete die praktische antwort. Es war bier sehr schön, ich bin so gern hier gewesen und werde daS liebe Clane ebensowenig vergenen wie Ihre Güte und liebenswürdige Gastfreundschaff .. . . . . . Sie müssen uns rn onoon zuweilen besuchen, gnädige Frau!" Die Einladung nehme ich mit großem Danke an. Auch würde es mir das größte Vergnügen machen, der lieden Madeline dann und wann als Ehrendame zu dienen. Ein junges Mädchen wie sie ist in schwieriger Lage. Selbstverständlich ist sie zu jung, um ohne Begleitung einer älteren Dame auszugehen, und " Lady Rächet und Frau Lorraine nehmen sich, wie Sie wissen, meiner Tochter an", fiel hier West ein. Un mit ihremVater kann ein junges Mäd. cken dock überall erscheinen." Darüber, lieber Herr West, bin ich. skienSre mir deshalb nicht vose, vurch aus anderer Meinung. Ein juna?s Mädchen von Madelines Art bedarf des ckukes einer älteren Dame, eine Dame, die selbst keinen jüngeren Familenanbana bat. aber aute Berbindüngen besitzt, gut aussieht, sich gut kleidet und die Welt und ibre Tücken gründlich kennt. (Frau Leach zeichnete ' 's - nr- i."i - ctf . ivr eigenes Porirai.) uno oas Auev ist um so notbwendiaer. als Madeline durch ihre Schönheit allgemein aufant. : . in c w. . t r: . c . faui. viDic ii uußccucni cm u neue, sü'Kes Gesckövs. dak ick ein Gekübl für i - ' sie habe, als wäre si meine eigene r - js i o . : . t. t. jc : . -loaici. ciuct i;uuc iu; nie eigene Kinder gehabt!" schloß FrauLeach ihr .N,de. Hatte sie keine eigenen Änder gehabt, so hätte sie dock aern eine Stief tochter besessen, und hatte sie einmal als Freundin und Ehrendame Madelines im Hause festen Fuß gefaßt, so wäre alles Uebrige leicht zu erreichen. Es thut mir wirklich leid, Clane früher verlassen zu müssen, als ich gedacht hatte, aber Geschäft ist Geschäft, und erst das Geschäft, dann das !Uergnügen", sagte West in bedauerndem Tone. Und Sie haben uns Allen hier so viel Veranüaen bereitet", kubr die Wittwe mit großer Wärme fort. Solchen Wirth kann man weit und breit suchen, und mir besonders ioar es eine reine Wohlthat, einmal einen Menschen gesunden zu haben, mit dem ich vertrauensvoll und ohne Rückhalt über meine eigenen traurigen Verhältnisse sprechen, bei dem ich mir Rath holen konnte. Mein greulicher Schwa ger, Lord Suckington, steht mir in ke':ner Sache bei, und es scheint, als sollte ick aar nickt aus den bänden der Advokaten herauskommen. Aber da steht Ihr gräßlicher Telegraphenbote und wartet. Darf ick bineinaeben. den Thee bestellen und Ihnen eine Tasse schicken?" Zehn Tage später war, die ganze Gesellschaft zerstoben. Madeline und ihr Vater kehrten nach London zurück. Als der Letztere von Frau Leach an einem der Kreuzungspunkte der Bahn Abschied genomknen und sie nach ihrem Zuge geleitet hatte, bog sich die Sirene, die in ihrem Reisekostllm bezaubernd bübsck aussab. nock einmal aus den Coupsenster und flüsterte, ihm mit Wärme die Hand druckend: Atneit, oder besser: Auf Wiedersehen! Und nicht wahr, ich kann mich darauf verlassen, daß Sie bald mal schreiben!" War es denn möglich, hatte er wirklich eine Thräne in ihren Augen schimmern sehen? Einundzwanzigstes Kapitel. Was aber war inzwischen aus Laurence Wynne geworden? Seine kleinen geistreichen Artikel hatten Erfolg gehabt. Er war in der Litteratur wie in seinem Berusskreise eine Persönlichkeit geworden, von der man sprach und die man mit Einladungen zu Mittagessen, Frühstücken und festen Tagen" überschüttete. Als schnell emporkommender, hübscher, junger Rechtsanwalt wurde er von nicht wenigen Müttern und Töchtern mit günstigen Blicken angesehen, obgleich Einige gehört haben wollten, eö hätte früher schon einmal eine Frau Wynne gegeben; eine junge Person, die er aus einem Logirhause oder einem Restaurant weggebeirathet habe, die aber glücklicherweise im ersten Jahre ihrer Ehe gestorben sei. Dies Gerücht wurde von Nnem Theil der Bekannten geglaubt, von Anderen bezweifelt; Alle aber fanden es. in merkwürdiger Uebereinstimmung, angemessen und richtig, diese sagenhafte Frau Wynne in seiner Gegenwart . niemals zu erwähnen. Außerdem werden in unsern Tagen der fieberhaften Hast solche Geschichten schnell vergessen, denn em Je d?r hat zu viel mit und für sich seljjt "l thun, um seine Zeit mit dem Umwenden alter Blätter auö dem Lebensbuche Anderer zu vergeuden. Genug, in zahlreichen Familien die offenes Haus hielten, wurde beschlossen. Laurence Wynne zu kultwiren , und es war vergeblich, daß man ihnen die Versicherung gab. er sei kein Mann, dr die Geselligkeit liebe und das welbli'che Geschlecht sogar hasse, was' wlederum durchaus, falsch war. Richtig war nur. daß er mit Emsigkeit, Fleiß und Ausdauer seinen GeschaftenLbwz
Zitze schwiicht
und verursacht
Unbcrdaulichkcit und Kopfschmcrzctt. Dr. August König's gamburger Tropscu stärken, rrgulirrn und heilen.
" I am 24 years old and was raised ia the country, but have lived her about two years," said the conductor on an Indianapolis electric street car. " In this business," continued he, " it is catch as catch can in get ting one's meals, and this irregulär treatment of my stomach knall gave me trouble. About six months ago I was at my worst. Everything I ate distressed me. I went to two different physicians but got no relief. Then I tried patent medicines, but, instead of impreving I grew worse. Finally I bought some RGÄMZ Talbmlles The relief was immediate. I began to improve with the sirst dose, and I think I am cured now, but I keep the remedy handy. I have recom. mended the Tabules to a number of persons, for I bclieve in them."
und nur ungern oavon aomulgte. Dann und wann kroch er allerdings aus seinemSchneckenhause heraus, setzte sich an einen gastlichen Tisch oder stand bei einem Balle als Zuschauer an der Wand oder in der Thür. Bei jeder dieser Gelegenheiten zeigte er sich aber so außerordentlich liebenswürdig, daß man ihn stets auf's Freundlichste bat, wieder zu kommen. Dieser Auffordcrunz folgte er indessen selten oder niemals. Er hielt es für eine Pflicht gegen sich selbst, mit den älteren Berühmtheiten seines Standes auf gutem Fuße zu stehen, jeder ersten Einladung Folge zu leisten, sich bei den Frauen und Töchtern dieser älteren Kollegen angenehm zu machen, ihnen die Thüren zu öffnen, beim Herumreichen des Thees behülflich zu sein und sich mit den Damen in liebenswürdiger, konventioneller Weise zu unterhalten. Nahm ihn aber eine der jungen Dd men, um den landläufigen Ausdruck zu gebrauchen, schärfer auf's Korn. und fing sie an, Lausgräben für eine regelrechte Flirtation" anzulegen, so wurde ihm unbehaglich zu Muthe. Früher, ehe er Madeline begegnet war, hatte er dergleichen sehr hübsch gefunden. aber auch damals nur auf kurze Zeit und in mäßiger Weise. Jetzt, mit Madeline im Hintergrunde, obgleich sie sich wahrscheinlich Herrlick amüsirte und nicht an ihn dachte, fühlte er sich außer Stande, mit diesen hübsch.', lustigen jungen Mädchen zu lachen und zu schäkern, wie vielleicht mancher Andere, weniger gewissenhafte Mann gethan hätte. War er sich doch wohl bewußt, daß er, der verheirathete Mann, hier gewissermaßen den Wolf im Schafskleide spielte. Zudem war er ein ziemlich strenger Kritiker weiblicher Art und Schönheit und gar nicht leicht zu befriedigen. Wenn er bei den Picknicks und Tennispartieen, welche er dann und wann besuchte, die verschiedenen Gruppen betrachtete, so fand er unter oll den junaen Mädcken nickt eins, das an Schönheit des Gesichts, oder der Gestatt, oder an Anmuth und Haltung auch nur im Entferntesten an Madeline, insbesondere an die Madeline heranreichte, die er zuletzt im Glänze des Reichthums gesehen hatte. Zweifellos aber würden viele dieser jungen Damen sehr nette, lenksame Frauen abgegeben haben, mit denen es sich bequem hätte leben lassen, sagte er sich in seinen bitteren Gedanken. Madeline dagegen hatte das Gebiß zwischen die Zähne genommen und ihn außer stand gesetzt, ihre Handlungen zu bestimmen und zu kontrolliren. Sie ging und kam, wann und wie sie woll te, und blieb weg, so lange es ihr gefiel. Und dabei sollte er glauben, daß dies Alles nur zu seinem und des Kindes Besten geschehe! Sie mußte ihn doch für einen recht großen Narren kalten! Jedenfalls wollte sie vor AI lern Tochter, erst in zweiter Linie Ehefrau und ganz zuletzt ein wenig Mutter sein. Daß sie ihn verließ und hinten ansetzte, hätte er noch ertragen und verzeihen können; aber die Bernachlässigung des Kindes kränkte und erbitterte ihn tief. Nicht einmal so ernst nahm sie die Pflichten gegen den Kleinen, wie das müßige Geplauder mii dem jungen Lassen auf dem Bahnhofs, widmete dem Kinde, ihrem Kinde, das sie in dem Farmhause zurückgelassen, vielleicht kaum einen Gedanken. Nachdem sie es der Hut und Pflege der guten Frau Holt empfohlen, glaubte sie sich wahrscheinlich aller Pflichten gegen ihr tktn Fleisch und Blut intlediat.
und sie wollte eine Mutter 1'ein! Beinahe vier Monate waren verflossen, seitdem sie den Staub von ihren Füßen geschüttelt hatte. Allerdings hatte sie geschrieben, ja sehr oft, und sehr gut und lieb geschrieben, aber der Ton ihrer Briefe schien gezwungen. ihe Heiterkeit nicht recht natürlich, vielleicht waren seine Briefe auch etwa kurz und trocken gewesen. Das Verhältniß zwischen den beiden Eheleuten war ein gespanntes geworden, und eine Kiisis schien unausbleiblich. (Fortsetzung folgt.) Unter den tn der Umgegend von Fow!er, Eol., ansässigen An siedlern hat ein von det Tollwuth befal lener Prairiewolf Angst und Schrecken verbreitet. Das tolle Thier zeigte sich zuerst auf der Ranch von Joseph Har ris, wo es mehrere Hunde biß und in blinder Wuth aus die menschlichen Bewohner los ging, so daß diese sich nur mit Mühe und Noth in Sicherheit zu bringen vermochten. Nachdem der Wolf noch mehrere Ansiedlungen helmgesucht hatte, wurde er von dem Viehzüchter I. F. Anderson erschossen. Um weiterem Unheil vorzubeugen, haben die Ansiedler alle Hausthiere, welche von der tol len Bestie gebissen fein könnten, isolirt. Anstatt in's Zuchthaus zu wandern, dürfte Paul For aus New Brunswick, N. I., gegen die Flllplnos ziehen. In oer Uniform eines Marinesoldaten erschien der Genannte vor Gericht auf die Beschuldigung des Einbruchs in das Haus der Frau Bradford in Metuchen. Paul's Schwester Laura bat 'den Richter eindringlich, ihren Bruder ziehen zu lassen, da er im Begriffe sei, auf seinem Schiffe nach Manila abzufahren, unv der Richter ließ den jungen Mann, nachdem er ihm stark den Text gelesen, mit suspendirtem Urtheil ziehen. Ford, dessen Vater Richter war, gehört einer sehr angesehenen Familie an, E ö z e u g t v o n e i n e m r a silosenEifer, daß Dr. Swen Hedin. der im Mai 1897 von seiner dreijährigen Forschungsreise inCentralasien zurückkehrte, jetzt, nachdem er ein großes Werk über jene Reise herausgegeben, schon wiedes eine neue große Reise nach Centralasien angetreten hat. Er ist soeben nachRußland abgereist. AlsZeitdauer dieser neuen Expedition sind 2 Jahre in Aussicht genommen, und sie wird zum Theil bereits von Hedin be suchte, zum Theil aber auch unbekannte oder äußerst wenig bekannte Cebiete umfassen. Dr.'Hedin besucht wesentlich Ostturkestan und das nördliche Tibet. In dem ersteren gedenkt er nochmals die geheimnißvollen Ruinenstädte der Wüste Gobi aufzusuchen, ebenso wendet er sich abermals zu dem uralten See Lob - Nor, der so lange Zeit hindurch Gegenstand einer wissenschaftlichen Streitfrage war, die von Hedin gelöst werden konnte. Die Kosten der neuen Expedition. 40,000 Kronen, wurden größtentheils vom König von Schweden und Privatpersonen, derRest von Hedin selbst bestritten. Durch Entgegenkommen des russischen Kaisers erhält Hedin auf den rassischen Bahnen freie Fahrt und freie Beförderung seiner umfangreichen Ausrüstung sowie Zollfreiheit. Ferner werden ihm in Asien zwei Kosaken beigegeben. Zu der Ausstattung gehören u. a. vier photographische Apparate mit etwa 2000 Platten.
Dr. J. A. Sutcliffe, Wund -A rz t, Geschlechts-, Urin und HecturnKrankheiten. Vssice: 155 Ost Mark: tstr. Tel. 941 Qssicestandtn : 9 1Ü 10 Uhr lorm.z 2 til 4 Uh, m Die Offfce vcr?
vr. H. PIÄK und Dr. 0LE, befindet sich in No.SI Ost Ohtg Strasze. Telephon No. 927 wie bisher. C. C. EVEKTS, Deutscher Zahn - Arzt. No. 8z Nord Pens!dia Str. Sa vird auf Wunsch angtÄLndt. r.G.G.Mnff hat seine Ossice ach dem Willoughby Gebäude. No. 224 Nord Meridian Str., erste Etage, verlegt. Office Stunden : Bon 2 biS 4 Uhr Natmittag Telephon: Office SSS Wohnung VS. Die Wohnung befindet sich wie bither : 1337 Nord Pennsylvania Straße. Dr. I. Biihler, 120 Sst ZÄcSurty Ltr. Sprechstunden : 8 btt v Ul,r Vrrm. ; 2 tlÄ 8 hr Nachm.; 8 dis Ur AbrndS. Telephon 1446. SdreSfi5de : otttatt um ftonalttAfil. MiiUeos Leber - Pillen ist da? beste und nebenbei auch gelindeste Datei gegen UnverdauUchkett, Verstopfung, Leberleidcnetc. 25 (5eutS die Schachtel bei Ferd. Tl. Müller, Apotheker, Ecke Cast und Washington Str. und auch l allen andere Lpothtkt. WALTER FRANZ, ZahnArzt, 'Jlo. 90)6 Ost Market Straße. Cofsin lock. Zimmer 43. Osftc.SWndn: bi 12 B. . Iil5a., 71119 bind. Sonntag ron IU Nhr B. bt Z.Uhr RlPANS TABULES Are intcndcd for childrcn, ladics ftad all who preser a rr.cdiclne disguised as cot scctlonery. Thcy rnay now be lud (put tip in Tin Boxcs, seventy-twö a a box pricc, twcnty.sive cents er sive boxcs for on dollar, Any druggist will get Ihcra u you insist, and they may al vrcys be cbtained by remittmg the pnee ta ThcRipans Chemical V0inpünv Nn r " ..1 , BPRUC& . L,v"w "- T ft' 60 YEARS' tArLnibiiKt Tradc Marks . .-r Desi&ns rrrnt Copyrights Ac Anyne eendlng a eketota and descriptlcra may ontcklr ascertatn our opinion fre whether aa Intention probablr pAtentable. Communica tions rtctlf conflder.t laL Handbook on Patent ent free. Oldest atrency tor Becurtngpatenu. Patents taten thronen Mann & Co. recalvt tpttial notlce, witbout cburge. in tb . Scientific Mericau. A. handsoroely IllustTated. weekir. Larveat r enlation of any ncientlflc Journal. Term, 13 year: fonr months, II. Bold by all newsdealera, HUllH&Co.36,Broidwa'-llewYork Kränen Offleo. 5 F HL. Washtafton. D. C. flD ULLVtLAIIü ai rnpi M , yU 8UFFAL0 "Whlle yoa Sleep." MX UKPARALLELCO NIGHT SERVICE. NEW SILAJf l&S "City or ouffalo" " City er Eric." both together belng wlthont doubt, In all rwpeois, me nnesi ana lastest teat ar ran In th lnt-ereet of tha travellng publio tu Uit Unlt-ad State. TIUC CARD, Daily inciudino Sunday. Lun CbreUsd 8 P.M. Arrirc Boffclo i LKL Baffalo 8 - -ClereUaJa - CtNTKAL tTAKOARO T1WK. Oonnafltlnna mmA m.t Rnffiln wltb for all Kaatern and Canadlan polnta. Aak ticke agent for tlckets rla C. It B. Lina. Bend four cent for lllastrated pamphlet. 5r.t.,u-lt.tÜW ' BUrFALO AHO HlAftAJU FALLS EYUY IATURDAY AlfiHT. - W. P. Na-RBAN, ' Antatt Pmiisscs Aaarr, OLAVaXAaa. . CARL PINGPANITS Keutschs Buch - Handlung 7 Süd Alabas Straße. Bestellungen und WonnementZ auf alle fcn In und Auslande erscheinende Lüche? und Zettschriften werden angenorlme und pronqH abgeliefert. Än und Verkauf alter SoalMsSt Litnat' A.4lolallii Frey, (Old rreartom Elgat.) Xotary Public, Translator, Correspondent etc. No. 970 West Walnut St. Ttka Blak Lt. Cir.
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