Indiana Tribüne, Volume 22, Number 305, Indianapolis, Marion County, 24 July 1899 — Page 2
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ZndisAs Tribüne. ErschcKs TazStS m Si-sstess.
Die tägliche .Ür'.büne kostet durch den Zxljit Eentö per Wache, die eonntag.Triba"e ttnt per Ssche. Seide ,us?e 25 Cent ,d, U ent prtVtat. Vtx Vft auKerhald U. Gtad ptgejcht 1 Öt4nilr5 ff tr 5Ht. - - ' Cfftoi 10 Qüd Ulsdsma Zkatza Jsdiauapoliö, Ind., 24. Juli 1899. Sie übküferTttsatlonn. ' Zur Z:it kann man kaum irgend tm amerikanisches Blatt zur Hand nehmn. ohne an verschiedenen Stellen, von auswärts und von daheim, auf Schauergeschichten bon dem sogenannten Küßkäfer und seinen, meistens nächtlichen Operationen an den Lippen (ja theilweise sogar an den Ohren) UNglücklicher Menschenkinder zu stoßen. Dc? Küßkäfer hat sich bereits zu einer Miniatur - Ausgabe einer festländischen Seeschlange ausgewachsen und bildet in dieser Eigenschaft schließlich eine annehmbare Abwechslung in den Hundstags - Sensationen, gleichviel, ob man ihn als echt amerikanisches Geschöpf, oder als einen von den Philippinen - Inseln eingewanderten asiatischen Lunlp oder als sonst etwas ausehen will. Man könnte schon Bücher mit den Unthaten des Küßkäsers füllen, die sich bis in' Mordgeviet erstrecken. Doch soll keine der betreffenden Geschichten hier wiederholt werden, obgleich es in ihnen an bunter Mannigfaltigkeit nicht mangelt, sondern es möge hier nur der nüchternen Auslassung eines ärztlichen Fachblattes, des Journal of the Medical Association", über dieses nebelumwogte Wesen etwas Raum gegönnt werden. Die bis jetzt erhältliche Wissenschaftliche Auskunst über den Küßkäser heißt es da unter Anderem ist äußerst mager und fragwürdig, und von einem irgendwie einheitlichen Bild des kleinen Unholdes kann gar keine Rede sein. Indeß scheint eine Neigung zu bestehen, jeden nächtlicherweile erhaltenen Biß oder Stich, vom Flohbiß an aufwärts, dem neuen fashionablen Schwerenöther zur Last zu legen. Fälle von schmerzhaften Stichen oder Bissen im Schlaf (oder auch bei anderer Gelegenheit) sind ja auch früher nichts Ungewöhnliches gewesen, auch wenn man von den schlimmsten Aorkommmssen dieser Art in tropischen (Legenden absieht. Durch allerlei Geschöpfe mögen dieselben verursacht werden. Mehrere Gattungen der Wasserkäfer z. B. gelten für mehr oder weniger giftig, und es ist sehr wohl möglich, daß die immer allgemeiner werdende AnWendung des elektrischen Lichtes in unseren Städten und Dörfern solche Käfer in früher unerhört gewesener Anzahl herbeiziehen mag, und auch die kleinen Unfälle, welche aus ihren Bissen entstehen, entsprechend häufiger werden mögen. (Auch die Stiche mancher Fliegen können bekanntlich ungewohnlich nachtheilig werden, wenn diese Fliegen zufällig mit Leichengift irgend welcher Art in Berührung gekommen sind.) Es ist also denkbar, daß eine örtliche Vermehrung derartiger Fälle im Vergleich ZU früher eintritt. Ferner mag ein, längst in Europa bekannterParasit der Hauswanze, der nicht blos diesen. sondern auch Menschen lästig werden kann, neuerdings bei uns etwas zahlreicher auftreten. Aber etwas nachweisliches Neues liegt nicht vor, und die jetzige Küßkäfer - Epidemie", die für Alles herhalten muß. erscheint uns zum großen Theil nur als ein Product der Einbildung und Sensationszeitungsmache. AuS der Schnapsfüssex.Welt. ' Vor längerer Zeit wurde das Werden und Dasein unserer Bierfässer ein wenig geschildert, die in der That an Stärke und Kostspieligkeit einen wichtizen Nang unter ihresgleichen einnehmen. Aber die Whistyfasser sind ihnen roch üb". Sie sind die theuersten unserer Fässer, welche überhaupt in größerer Anzahl hergestellt werden. Ein gutes Whiskyfaß kommt auf 2 bis 2 Dollars und muß aus schwerem, besonders auserlesenen und sorgfältig im Trockenofen präparirten Eichenholz bestehen. Früher kam ein solches Faß sogar auf beinahe 5 Dollar; aber die Fortschritte des Maschinenwesens haden es etwas verbilligt. Fast alle diese Fässer werden in großen Küferwerkstätten des Westens gemacht, in der Nähe der Schnapsbrennereien und womöglich in der Nachbarschaft der Wälder aus denen die nöthigen Materialien genommen werden. Stets werden sie sorgsam inspicirt. Wenn thunlich, werden sie mit Whisky gefüllt und drei oder mehr Jahre gelagert, ehe sie in den Handel gelangen. (Zs gibt auch verhältnißmäßig viele Händler mit alten Whiskyfässern. Zeigt es sich bei irgend einer neuen Jnspection, daß ein Whiskysaß eine Reparatur bedarf, sei es auch eine unbedeutend:, so ist es wahrscheinlich, daß es nie wieder als Gebinde für Spintuosen verwendet wird, sondern als Essig- oder Apfelwein-Faß herhalten rnuft. Eine solche Rolle ist früher oder später allen diesen Fässern beschicken ; sie bildet aber noch lange nicht das Ende ihrerLaufbahn. Nachher werden sie als Sauregurken- oder SauerkrautFässer und noch unter allerlei sonst!gen Titeln verkaust, wobei sie allmälig wohlfeiler werden. Die letzte Lebensstation ist in der Regel: ein Theefaß. Gut behandelt, kann ein Whiskyfaß nieh? als zehn Jahre leben. ' Protest. Braut: Meine Mutter meinte heute, Du nähmst mich nur deS Geldes wegen!" Bräutigam: Erlaube, da hätt' ich Dich doch längst pn&twfyl .
Weltbeherrschendes Hufeisen. Einer der merkwürdigsten Gegen iände, an denen man die Herrschaft, und zwar die Weltherrschaft abergläu-
bischer Vorstellungen studiren kann, ist' das Hufeisen, einer der Götzen, de-! ren Reich auch gar Viele Jener umfaßt, welche in guter Gesellschaft" unter keinen Umstanden für abergläubisch gelten möchten. Manchen mag es scheinen, als ob die Hufeisen-Verehrung. in unserem Zeitalter wenigstens, bei Amerikanern und Engländern am stärksten und vielfachsten betrieben werde ; thatsächlich aber wurzelt der Glaube an den HufeisenGlückszauber weit tiefer, als daß er bei den englischsprechenden, sämmtlich vergleichsweise jungen Völkern, erst hätte entstehen können. Und was Viele noch nicht wissen dürften: Dieser Glaube hat weder mit dem wirklichen Hufeisen, noch überhaupt mit Pserden, irgend etwas zu thun und hat auch da, wo Beides niemals bekannt war, seine mächtigen Spuren hinterlassen. Denn nur dem Zeichen selbst gilt er, und alle unsere Bräuche, die sich an die Verwendung eines wirklichen Hufeisens knüpfen, sind erst ziemlich modernen Datums, mögen sie auch viele Jahrhunderte alt sein! Immer mehr Belege erhält man für die Herrschaft des Aberglaubens an das Hufeisen-Zeichen über alle bekannten Zeitalter und alle einigermaßen wichtigen Nationen. Man hat ihn z. B. in den Azteken-Ruinen nicht minder vertreten gefunden, als in den Schreinen und Tempeln im Innern Chinas; in Guiana, am Amazonenstrom und anderwärts in Südamerika nicht minder, als unter den Reliquien rothhäutiger Civilisation in unserem Lande (z. B. in Illinois und Georgia) und andererseits unter den afrikanischen Zulus und ferner im Innern Australiens, gar nicht zu reden vom alten Egypten! Theils aus Steinen eingegraben, theils auf die Leiber lebendiger Stammeskrieger gemalt, und noch in zahlreichen anderen Formen zeigt sich dieses mystische heilige Zeichen verewigt, ganz abgesehen von Huseisen-Bolksbräuchen neuerer Zeitalter und aufgeklärter" Völker, bei denen. das Hufeisen lediglich wegen seiner zufälligen Aehnlichkeit mit jenem Zeichen dazu herhalten mußte, den unverwüstlichen Aberglauben fürderh'.n zu tragen. Manche besondere Froscher auf diesem Gebiet haben schon Versuche gemachs, bei den Priestern oder Medicinmännern heute vorhandener Urvölker, soweit bei ihnen dieser Glaube noch immer lebendig besteht und geübt wird, Auskunft über die wahre Bedeutung desselben zu erhalten. Aber alle diese Bemühungen bleiben erfolglos, sei es, daß Jenen die Sache zu heilig oder zu dunkel, oder sonst etwas im Wege war. Kurzum, es konnte nichts weiter festgestellt werden, als daß das Hufeisenartige Zeichen eng mit mystischen Neli-gions-Riten jener Stämme verknüpft war und ist. An Alter und nebelhafter Tiefe hat dieser Glaube nur sehr wenige seines gleichen. Wer weiß, was für grausige Mysterien einst mit dieser Figur in Verbindung gestanden haben mögen, die der moderne Mensch noch so hoch hält, wenn er ein rostiges 5zuseisen über die THUrschwelle u. s. w. nagelt? Die Macht von Wassertropfen. Bekannt ist das, schon bei den alten Römern verbreitete geflügelte Wort von dem Wassertropfen, der lediglich durch beständiges Fallen auch den harten Stein durchhöhlen, und viele Beispiele der großartigen Wirkung von Wassertropfen auf Felsen sind in neuer und alter Zeit bemerkt worden. Man mußte darnach annehmen, daß diese Macht sich z. B. am Menschenkörper, trotz dessen inneren elastischen Widerstandes, erst recht zur Geltung bringen würde. Doch hat man erst neuerdings ezperimentelle Erhebungen darüber angestellt, in welchem Maße dies der Fall ist. Studenten der Universität von Wichita, Kans., haben etliche interessante diesbezügliche Versuche unternommen. Einer der Studenten wurde an einen Tisch gesetzt und seine linke Hand in eine so unbewegliche Lage gebracht, daß jeder, von demselben Punkt aus niederfallende Wassertropfen sie an der nämlichen Stelle treffen mußte. Aus einer Höhe von drei Fuß ließ man eine Gallone Wasser tropfenweise niederfallen. das heißt, man kam noch lange nicht zu Ende damit! In der ersten Dreiviertelstunde fühlte der Betreffende keine besondere Unbehaglichkeit; nur das beständige Nässen mit dem kalten Wasser sagte seiner Hand schließlich nicht mehr recht zu. Man brachte nunmehr das Wasser auf die Blut - Temperatur, und diese kleine Unbehaglichkeit verschwand wieder. Aber nach etwa zwei Stunden (man ließ nur alle zwei Sekunden einen Tropfen niederfallen) zeigte sich eine leichte Nöthe an der ausgesetzten Stelle. Die Hand wurde anscheinend unempfindlich gegen das Wasser blieb aber sonst durchaus empfindlich. Der rothe Fleck erreichte und überstieg die Größe eines Silber Halbdollars, und jetzt fühlte der Student einen leichten Schmerz, der langsam größer wurde. Nach 6j Stunden verwandelte sich das Roth in Purpur, und es bildete sich eine Brandblase! Der junge Mann fühlte jetzt jeden niederfallenden Tropsen wie einen 5ammerschlaa. und der r .f. jr r r i azmerz zog na) ois zur cyuiier yin auf. Nach acht Stunden und 20 Mi nuten wurde das Experiment abgebro chen: erst 1 Quart und 2 Unzen Was ter waren verbraucht. Pflanzliches Gewehrfeuer." Mitunter hat man bildlich und hu. moristisch vom Aufschießen- der Pflanzen gesprochen, und es gibt ein launiges deutsches Frühlingsliedchen. das beinahe aus lauter solchen militä. rischen Wendungen über Blätter, Blü then, Früchte u. s. w. besteht. Zum Shrtl aderavu anan die Gerichte
ganz wörtlich nehmen, ' ohne 'sich"m'S Märchenreich zu versteigen zu brauchen. Nicht gar wenige Gartenpflanzen schichen Kugeln los", nicht ganz so hart, wie diejenigen von einem Gewehr, aber fast ebenso weit dringend, und mit v e r h ä l t n i ß m ä tz i g ebenso wirksamer Wucht! Wären die betreffenden Pflanzen oder ihr Kugel-lauf-so gewaltig wie der Lauf eines Gewehrs oder gar einer Kanone, so
würden diese pflanzlichen Kuaeln ohne Zweifel großen Schaden anrichten. 'ucy o haben viele kleinere Geschöpfe Ursache, vor ihnen zu zittern! Sind diese Schüsse auch auf kein feindliches Ziel gerichtet, so können bekanntlich ja ...JU l 1 u r r , uuu; ucumc acugein jeyr gesayrlicy werden. Diese Kugeln sind einfache Samenkörner, und bei manchen Pflanzengattungen hat es die Natur so eingerichtet, daß dieser Same nicht lediglich ausfällt oder gar erst von Thieren nebcnbei abgeholt werden muß son dern mit besonderer Energie fortgeschleudert wird, und in einer Weise, die Einen veranlagen mag. vergleichsweise von Pflanzen-Schlachtt und Bombardements zu sprechen, die heftig genug sind, so lange sie dauern. Die Samenschoten der betreffenden Pflanzen werden sozusagen in einem Zustand von Spannung erhalten, und je mehr die Pflanze wächst, desto mehr strecken sich die Fasern, bis zur Zeit, da die Samen vollständig entwickelt sind, die sie zurückhaltende Kapsel nothwendigerweise mit bedeutender Gewalt aufspringt, und die Samen buchstäblich nach allen Richtungen geschleudert werden. Ein besonderes auffallendes Beispiel dieser Art sei hier etwas näher erwähnt. Die Wistaria einen allgemein anerkannten volksthümlichen Namen hat sie bis zum heutigen Tag nicht welche zu den Papilionaceen oder Schmetterlingssträuchern gehört, ist ein Kletterpflanze, die in gewissen asiatischen Ländern die enorme Höhe von etwa 100 Fuß erreichen kann und dann natürlich auch in vorliegender Beziehung entsprechend Großartiges leistet; aber auch bei der bescheidenen Höhe, zu welcher sie bei uns gelangt, sind ihre artilleristischen Leistungen bemerkenswerth genug, und man hat schon Fälle beobachtet, in denen sie Samenkugeln mehr als 50 Fuß weit schleuderte. Sie hat Samenkörner, welche an Gestalt und Größe ziemlich an eine Pistolenkugel erinnern, und da sie meistens, wenn ste sich selbst überlassen bleibt, auf Hügeln und anderen hochgelegenen Stätten wächst, so legen die abgeschossenen Samenkugeln oft eine weite Strecke zurück, ehe sie den Erdboden erreichen. Sind solche Pflanzen in größerer Anzahl beisammen und schießen alle zugleich ihre Samen ab, so gibt dies eine mimische Schlacht, welche für Vö gel, Eichhörnchen und andere ungepanzerte kleinere Thiere der Nachbarschast höchst beunruhigend sein muß! Ohne Zweifel muß. wenn eine dieser Kugeln zufälliq einen Vogel an einen edlen Körpertheil trifft, eine mehr oder weniger bedeutende Verletzung entstehen. Man erzählt sich fokgendes gelungene Geschichten von eine? Kranken: Sie hatte sich etliche Wistaria-Pflanzen auf ein Gesims in der Nahe ihres Bettes stellen lassen, schenkte ihnen aber bald keine besondere Aufmerksamkeit mehr. Eines Tages, als sie im Bette lag. hörte plötzlich ihre Familie sie entsetzlich aufschreien, und beim Herbeieilen fand man sie äußerst erschreckt und kaum ihrer Sinne mächtig. Soeben ist eine Kugel in die Stube gefeuert worden", war Alles, was sie hervorbrachte. Man sah. daß sie und Alles im Zimmer unverletzt war, und beruhigte sie. Nach einiger Zeit aber alarmirte sie wieder ihre Angehörigen und sagte, eine Kugel habe soeben die Jensterscheibe getroffen und sei quer über die Stube geflogen. Das hatte seine Richtigkeit, und man fand die Kugel: es war ein ganz gewöhnliches Wista-ria-Samenkorn. Bei der Größe des Zimmers muß dieseKugel immerhin 30 Fuß weit geflogen sein. Zu diesen artilleristisch 'veranlagten Pflanzen gehört ferner auch die w i l -d e Geranie. ttuklux Klan. An die düstersten Tage in der Geschichte des Südens erinnert die cminöse Bezeichnung Kuklu? Klan. Es war unmittelbar nach dem Niederwerfen der Rebellion, als in den durch Feuer und Schwert furchtbar heimgesuchten Südstaaten vollständiges Chaos herrschte. Ein großer Theil der besten männlichen Bevölkerung hatte Leben und Besitzthum einem falschen Götzen geopfert; alle gesetzliche Ordnung war aufgelöst und so konnte es nicht Wunder nehmen, daß die friedlichen Bürger von Halsabschneidern und Galgenvögeln förmlich terrorisirt wurden. Um diesem unerträglichen Zustände ein Ende zu machen, griffen die Bürger zur Selbsthilfe und bildeten einen Geheimbund zum gegenseitigen Schutz und zur Bestrafung ter Uebelthäter: den Kuklur Klan. Aber mit dem Wachsen seiner Macht entartete der Klan, wie die meisten Geheimbünde ähnlicher Art. und aus einer Verein!gung der besseren Elemente zur Aufrechterhaltung der Ordnung wurde ein Bund von Unholden, welche vor keinem Verbrechen zurückschreckten, wenn es sich um die Förderung ihrer Interessen oder die Vernichtung von Feinden handelte. Schließlich verbreitete der Kuklux Klan einen solchen Schrecken im Lande, daß die Bundesregierung die strengsten Maßnahmen zu seiner Unterdrückung zu ergreifen genöthigt war. Es mag hierbei bemerkt werden, daß unker den Geheimbeamten, welche der Regierung die wirksamsten Dienste gegen den Klan leisteten, sich ' auch ein Deutscher befand, der vor einiger Zeit
in Louisville, Ky., verstorbene Bundesdetectiv Heinrich Bauer, der bis zu seinem Tode an der Spitze der südlichen Division des Geheimdienstes des Schatzamts - Departements stand. Die Mitglieder des Kuklur Klan
waren durch furchtbare Eide zur GeHeimhaltung aller Sitzungen und Thaten des Bundes verpflichtet und schnell wie der Blitz traf einen jeden Eidesbrüchigen die härteste Strafe. Ueberall. wo der Bund festen Fuß gefaßt hatte, lastete es wie ein Alb auf den Gemüthern; Niemand war vor dem Klan sicher, da seine Mitglieder sich nicht scheuten, die unheimliche Macht des Bundes zur Bethätigung von persönlicher Rache an ihren eigenenMitbürgern dienstbar zu machen. Niemand wußte, ob nicht etwa sein anscheinend friedfertiger Nachbar demselben angehörte. Dr Klan war in Divisionen getheilt. deren Mitglieder zu nächtlicher Stunde und an abgelegenen Orten ihre geheimen Conventikel abhielten. In diesen wurde beschlossen, in welcher Weise offene oder vermuthliche Feinde des Bundes zur Bestrafung gezogen werden sollten, wie man die Identität der in Verdacht gerathenen Bundesbrüder verschleiern oder verhaftete Mitglieder dem Arme der strafenden Justiz entziehen könnte. Wenn Angehörige des Klan auf eine Expedition auszogen und solche wurden nur Nachts unternommen , dann geschah dies nicht, ohne vorher den oberen Theil des Körpers mit einer Art von weißer Kaputze. in welche Löcher für die Augen und den Mund geschnitten waren, verhüllt zu haben. Ihre Pferde waren auf diesen Streifzügen stets in höchst grotesker Weise bemalt, um selbst deren Jdentification zu erschweren. Wenn eine Bande vermummter und bis an die Zähne bcwaffneter Kuklur - Unholde in einer hellen Mondnacht an einer einsamen Behausung vorübersprengte, versteckte sich ein Jeder, um nicht in den Verdacht der Spionage zu gerathen. Namentlich wurden die abergläubischen Neger, welche noch nicht lange aus den Fesseln der Sklaverei befreit waren, von Furcht und Schrecken ergriffen. Nicht wenig zur Verstärkung seiner unheimlichen Macht trug der Umstand dazu bei. daß über die Zahl der Mitglieder des Bundes weit übertriebeneMittheilungen gemacht wurden. Hatte mal ein furchtsamer 9!eaer eine Bande von etwa 20 Mann gesehen, so machte er in seiner Angst sicher ein volles Hundert daraus. Widerstand aeaen einen Ueberfall der Hallunken war nutzlos, es sei denn, daß der Bedrohte eine rechtzeitige Warnung erhalten hatte und der Gewalt mit ewalt begegnen konnte. Anfänglich begnügte sich der Klan damit, nur Männer seine Macht fühlen zu lassen und diese zu peitschen oder gar zu tödten, aber schließlich artete derselbe so weit aus, daß sogar wehrlose Frauen zu näcktlicker Stunde aus ihren Hütten geholt und erbarmungslos gepeitscht wurden, woraus man sie zum Merlanen des Gemeinwesens zwana. m den ve rüchtigtsten Kuklur - Führern in Geor gia gehörten John Lawrence. Joyn Gomillan, Berry Daniel und Jim Gay; von diesen ist nur noch der Erstaenannte am Leben und zwar ist er ein Devutn - Sberiff im Westen von Texas. Als der Klan immer mehr zu einem Bunde verbrecherischer unyow: wurde, hatten die besseren Elemente denselben bereits verlassen und diese thaten später ihr Möglichstes, um das Kuklux - Unwesen unterdrücken zu belken. -Wie jetzt aus Atlanta, Ga., berichtet wird, beabsichtigten die noch am eben befindlichen Mitglieder des KuklurKlan im Laufe dieses Sommers dort eine Reunlon abzuhalten, sollte d:cselbe zu Stande kommen, dann werden sich auf derselben voraussichtlich Leute zusammenfinden, deren Reminiscenzen Stoff für mehr als einen Schauerroman liefern könnten: aber dak sie dieselben der Oeffentlichkeit preisgeben werden, erscheint mehr als zweiseiyafl. UitbtW Von Zlerd. Grüner. DaS Zollwachthaus lag ein wenig seitwärts von der Landstraße, die das böhmische Gebirgsdorf durchzog, auf einem Hügel. Es war dort ein harter, aufreibender Dienst, den die Finanzer so nennt man in Osterreich die Zollbeamten zu versehen hatten, und jeder begrüßte es mit Freuden, wenn er nach einem anderen Dienstorte versetzt wurde, wo es der Beschwerlichkeiten und Gefahren weniger gab. Mit einem Gefühle der Befriedigung überdachte dies auch der Oberaufseher Franz Helfert, als er eines Abends den Weg zum Zollhause emporstieg. Der Finanzer trat in' das Mannschastszimmer. das ihm und zwei Aufsehern als Wohn- und Schlafzimmer diente, ein. Wohl eine Viertelstunde weiter aufwärts lag ein Bauernhof, dicht neben dem Bache und kaum hundert Schritt von den letzten Ausläufern des Waldes. Verfallen sah das Gehöft aus. Der Besitzer, Robert Thiel, hatte in früheren Jahren mehr in die Karten geschaut, als sich um die Wirthschaft gekümmert, darum ging es mit ihm stetig zurück, und wenn er auch später Zugriff, so war doch vieles schon unwiederbringlich verloren. Dazu kam noch, daß sein Sohn Adolf lieber taglöhnerte bei den Großbauern, weil er da baares Geld in die Hand bekam. Wäre nicht die Loisi aewesen. die die Häuslichkeit versehen mußte, so wäre i das kleine iiuum wohl langst unter den Hammer gekommen. Seit Adolf vom Militär zurückgekommen war, saß der Alte wieder tagelang im Wirtbsbause und svielte Karten. Eines Tages mußte Loisi. den Vater fast mit Gewalt aus dem Wirthshaus holen. Der Bauer hatte zu viel getrunken. Das Mädchen schämte sich wenn irrn iekt iemand sah. ibn. der aeb 55abre des Dorfes Vorstand gewesen war und im Bezirksausschusse das Wort geführt batte!
Da stolperte der Bauer unversehens über einen Stein, sein schwerer Körper kam in's Schwanken, und er fiel hin. Auf einmal stand ein breitschulteriger Finanzer neben ihr, legte lächelnd die Hand an seine Kappe und zog vorsich-
tig den Bauer in die Hohe. Loisis Gesicht war wie mit Blut Übergossen, herb kam es über ihre Lippen: Vielen Dank, wär' aber nicht nöthig gewesen!" Na, Herr Finanzer, letzt messen S' aber ein' Schluck von unserem angesetz ten Wachholder trinken," sagte Thiel. .Ist ausgezeichnet." Der Oberaufseher schwankte, als aber das junge Mädchen ein wenig scharf meint: Der Herr Oberaufseher wird nicht in unser Häusl kriech:n wollen," erwiderte er rasch: Ein Wachholder ist immer ein guter Tropfen und erfrischt den Magen. Ich gehe gern mit." Schweigend saß Loist bei einem Tischchen am Fenster, verstohlen flog ihr Äuge manchmal hinüber zu dem leichtgebräunten offenen Gesichte des Gastes. Ein paarmal trafen sich die Blicke, dann sah sie rasch zum Fenster hinaus. Sie schenkte ihm noch ein Gläschen ein. dann ging er. Am nächsten Sonntage, als er von der Nachtpatrouille zurückkam, sah er Loisi zur Kirche gehen. Er grüßte sie. und nach dem Gottesdienste, als er dienstfrei war, begleitete er sie bis zu ihrem Hause. Sie war nicht sehr freundlich, ein trotziger Zug war in ihrem Wesen. Aber ihre Stimme klang nicht so fest, wie sonst. Oberaufseher Helfert kam fortan öfter als sonst an Thiels Gehöft vorbei und plauderte mit Loisi. Loisi. die sonst so Schlagfertige, fand dem Finanzer gegenüber nicht ihre alte Unbcfangenheit. Je öfter e.r kam. desto weniger laut war sie. Nur Adolf ging finster einher. Er und der Oberaufseher sprachen fast nie miteinander, die Abneigung ging besonders von Helfert aus. Eines Morgens durcheilte das Dorf eine traurige Kunde: einen Grenzwächter hatten Schmuggler in der Nacht auf dem Silberbergc angeschossen uild schwer verletzt. Die junge Dirne ward bleich, wie die Schürze, die sie vorgebunden hatte. Sie fuhr sich über die Augen, da.in stürmte sie barfuß davon, dem Wächterhause zu. Sie lies, daß ihr das Herz bis in den Hals schlug. Athemlos leuchte sie den Hügel hinan und schlüpfte in's Borhaus. Da'öffnete sich die Thür zum Mannschaftszimmer und der Oberaufseher 5elfert trat aufgeregt heraus. Mit einem leisen Schrei blieb Loisi stehen. Sie preßte die Hände auf die Vräst auf das wie rasend klopsende Herz, dann hing sie weinend und lachend an seiner Brust. Er fragte nichts, er verstand sie. Zärtlich und fest drückte sie der starke Mann an sich, auch er bebte, als sich die heißen Lippen zu Kusse fanden. Einen Kameraden, den Aufseher Verndt, hatte die Kugel des Schwärzers getroffen. Der junge, gesunde Bursche starb zwar nicht, aber er blieb lahm an :inem Bein. Eine zärtliche Unrast war seit jenem Tage über Loisi gekommen. Sie drängte Helfert, eine Stellung in einem weniger gefährdeten Orte anzustreben. Vielleicht war es auch die liebevolle Besorgnlb. die er aus Loisis Auz:n las, die ihn unruhiger machte als sonst. Seine Bemühungen, die von den Vorgesetzten unterstützt wurden, hatten Erfolg, er erhielt einen Dienstposten in der Zuckerfabrik in der benachbarten Stadt zugewiesen. Ein bequemer Dienst, wo es natürlich keinerlei Gefahr gab. In fünf Wochen sollte er dorthin einrücken. Mit leuchtenden Augen hatte sich Helfert von Loisi verabschiedet. Sie lehnte ihr hübsches Gesicht enger an seine Brust und flüsterte seife: Nun ist's mit der Gefahr bald aus, und ich brauche nicht mehr zu bangen um Dich." Nun dachte der Oberausseher mit leisem Lächeln nach, wie bald er das öde Mannschaftszimmer mit einem eigenen, wohnlichen Heim vertauschen werde. Da kam die kleine hübsche Frau des Oberaussehers Gilt) hereingetrippelt. Sie sah besorgt darein. Ach. bitte, lieber Herr Helfert. meinem Mann ist schlecht geworden; er fiebert. Und jetzt um halb Elf hat er Äien t im Gevlrae. r trottelt am ganzen Körper und 's wirft ihn nur so. Würden Sie nicht " Natürlich. Frau Gily. ich hätte s? nicht viel geschlafen, um vier Uhr beginnt meine Patrouille", entgegnete der Oberaufseher und sah auf die Uhr. Ich werde gleich ausrucken. Der Himmel hatte sich vollständig mit dunklem Gewölk überzogen, der Wind blies heftig, es war ziemlich kühl, so daß Helfert den Kragen seines Mantels in die Höhe schlug. Erst rieb er sich tüchtig die Hände, dann durchforschte er vorsichtig das Gelände. Es begann zu regnen. Helfert setzte sich mit dem Rücken gegen einen Baum, das Gesicht der Grenze zugekehrt. Der Oberaufseher träumte ein wenig. Da war es ihm, als hörte er Geräusch von Tritten. An einer Stelle, die vom Gesträuch entblößt war. huschten Gestalten, zwei oder drei, dahin. Halt!" scholl es dröhnend. Keine Antwort. Noch einmal rief er es, dann blieb er stehen. DieSchmuggler liefen weiter. Nur noch drei oder vier Schritte, und sie erreichten das Gebüsch. Helfert zog sein Gewehr an die Wange. Bleibt stehen, ich schieße." Da gab es ihm förmlich einen Schlag. Im Mondlichte, das einen Augenblick strahlte, konnte er das Profil des ersten Burschen, wiewohl es geschwärzt war, deutlich erkennen: diese Linie mit dem dunklen Bart, die Haltung des Kopfes, ein wenig nach rechts
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von ju virl Zlrbkit und Vergnügungen tu, Freien kühlen wir uns i'4 rasch ab, und als Resultat leiden wir an
leisheit der Glieder.
Die Anwendung von (7) . cDt. bringt snelle und
A wholesale paper dealer in New York City relates that his sirst experience with Ripans Tabules began 18 months ago. Prior to that he could not recall a time when he was not troubleJ with constipatioo. Nothing gave more than temporary relief ; tut, since taking Ripaos Tabules nobodjr has had more perfect digestive organs than he. The bowels perform their functions with regularity ; there is no distress akter eating, tir headache, no heartbura, no dizziness nothing of a dyspeptie nature. The same gentleman also relates that 'if he occasionally stays a little too late at the Club and meets convivial companions, a Tabule taken before going to bed wards off every unpleasant after tfffect."
iecu3t war ViöCi Der surue seiner SSraut. (5 ine Sekunde wirbcüe es toll durch seinen Kopf, cr stöhnte auf. dann risj er das Gewehr wieder herauf. Auf d'.e schlanie Gestalt des zweiten Bur scheu hielt er den tauf. Krachend diente d.is (5cho. t?in leiser Schrei schien Hclsert an's Ohr gellungen zu sein, über die Schmuggler waren oerschwunden. Todtmüde sank er im Zollhause am andern Morgen auf sein Bett. Als eine Viertelstunde später schwere Tritte neben ihm erschollen, wußte er noch, ehe er die brennenden Augen öffnete, daß eZ der alle Thiel war. Der Bauer war erdfahl, um Jahre schien er gealtert. Wenn Sie kommen wollen." sagte er, ohne Gruß, mit rauher, klangloser Stimme. Dann wandte er sich zum Fortgehen. ö(uf dem Fußsteige schritten die hth den schwelgend dahin. Der Oberaus sehcr sagte nur: Ich konnt' nicht anders. es war meine Pflicht." Der Alte stöhnte. Nun schritten sie durch das VorHaus. Der Alte klinkte die Thür auf. da warf es 5oelferi förmlich zurüä. als von dem großen gelben Tische Adolf aufstand; bleicher und abgehetzter als sonst, aber frisch, mit gesunden Gliedern. Aber schon hatte der Bauer die Shiir zur Kammer aufgestoßen, und Helfert taumelte hinein. Aus weißem Kissen sah ihm das bleiche Gesicht Loksis entgegen. Die Wangen schienen die eines'Kindes, so schmal und durchsichtig waren sie. Die Augen blickten furchtsam und zärtlich auf den erschütterten Geliebten, der sein zuckendes Antlitz in den zitternden .Händen barg, die ihm Loisi entgegenstreckte. Mit glühenden Küssen bedeckte er die Finger; er weinte nicht, nur tief auf stöhnte er, wie wenn die todtbringende Kugel in seiner eigenen Brust brenne. .Verzeih mir, du Einziger," bat sie. .Für unsere 5zochzeit war's. Ich hatt's der Mutter Gottes zugeschworen. nur diesmal noch aber wir hätten betteln gehen müssen du weißt nicht, wie arm wir sind!" Er sagte nichts, er küßte ihre Hände voll unendlicher Ehrfurcht, aber als sie dann langsam die Hand auf die Brust legte, wo ein röthlicher Fleck das weiße Hemd färbte, da schrie er laut auf. An dem Tage, da Loisi Thiel zu Grabe getragen wurde, verschwand Oberausseher Helfert aus Altdörfel. Ein paar Jungen hatten ihn gesehen, wie er aufwärts in die Berge stieg. Er war fortan verschollen. Vorsichtig. Du machtest die Augen zu, als er Dich küßte!" Ja, ich wollte nicht Zeuge seiner Kühnheit sein!" BeimHaferstehen wurde Rev. N. E. Wade, seit 12 Jahren Pastor der Ver. Presbyterianerkirche in West Kortright, N. Y., von dem Farmer King McLaury ertappt. Der Wolf im Schafskleide entschuldigte seine Diebereien damit, daß der Teufel ihn versucht habe". Während die 60jährige Frau Jack Prince auf ihrer Farm in der Nähe von Mt. Sterling. Ky.. eine Kuh mejkte, wurde das Thier plötzlich wild und stieß der unglücklichen Frau die Hörner in den Magen. Die alte Frau erhielt Verletzungen, an denen sie wahrscheinlich sterben wird. ,
ff ) I) ff I) cicmoüs vyci sichere Heilung. mor SOTE. "The Sea Level Route' T0 New York. Double Daily Service. Wagner Sleeping Cars. Dining Cars. N.E.Jngalls. Präsident. (S. O. MeCormick. VnkhrSdirkktor. Warren 1, Lynch, ist. Pass. & ri?t gt S.V!.Brons0.S.G.P.A. Cincinnati Zttge ! C. H. & D. 11 R. Abfahrt Indianapolis Abfahrt SttBm 8 05 M 10 SBm 2 mim , 4 45 . 7 oowm Ankunft Cincinnati Ankunft 7 80Vm . 1120 . Z 25m Wilm m 1 M 10 mim Dayton Züge, C. H. & D. R. R. Abfahrt Ankunft Indianapolis Dayton bfahrt 85m nkunft 12 038m , 10 45Bm , S SSM , Z4SNM 6 2OTiai . 4 SSkM , 7bSNm 7 00Nm . llOOttV Toledo & Detroit Züge. C. H. & D. R. R. Abfahrt Ankunft Ankunft Snd'plS : Toledo : Detroit bfahrt 105P.in nk'fta4Nm Knf'ft 'StOVlm 7 009ttn 4 09&m , Bibern ) Ausgenommen Sonntags. Ticket-Ossien : Union Station und No. 25 Weft Washington Straße, Ecke Meridian. Die populäre WWW H-? LiLTIf liilT ist die beste Linie nach CHICAGO. Vier Züge! Verlasse Jndtanapolt i 7 0035m 11 Cm jZ8SNlll 12 55 Nacht nkftthicag, i 00Mt 140 Kb kSbend I O 7 23$m 7 55V 57m ZSge treffe hier ei.... 80V XSglta) aae Sonntag. 2 40m Die eneften verbesserten Vestibüls OSngen, Wngnsr Schlnfwngen elegante Parlor-Wageu und vßwageu. Lokal'Schlafwaaen in Jndtanavolt steht nn 8 so Abend bereit, VerlSbt Ehtraao 3 45 Moraen. Sann lebet Zeit ach 9 80 dend benStzt werden. 95 West Washington Straße Union Bahnhof, affachu seit ve.Äahnhof und 23. Met'Ossices traß,. ffrankJ. Reed, Senl. Pass. gent. W.H.VicDoe l. ice.Präs. und Uenl. Mgr. (Saal. H. ockwell, Trafftc'Pkavager. e o. W. H a v l e r. Dist. Pass. gent. 83000 A TKAIt ! ndoriiktto rieft ms, wbo caa rmmd ad wril. aad b. aftar lnstnactio, wHl rork tnduttriooa1 faow to tara TarM Taawaaä DaUai Muh iut f&irlTintellireut rwnoaof v-h trln tbairawa tocalitiaa.whrrcr tha Ut.1 wir alaaf trnU Ko aioaaT tot a uuioa auar aa.ful aa abwre. Raailyaul qaickl Mtrncd. I daati but cd workar from aacb diatricl coanty. I in unuua ratnpioyaMnti wnica you caa aara that urntot äaw 4 äawäiraaa7u4-äi ana pronaaa wua mpioymrm t lrf i aia aaaxtnr ernt strou imwwca. ll iNKW Mw rau aaraaaiara rut.a- AMraaa t
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