Indiana Tribüne, Volume 22, Number 305, Indianapolis, Marion County, 24 July 1899 — Page 1

o st o w A0 v o lN My "S I A. X M A KO r r n r Y ; u- & w y o w w w t K y ly Xk Office : No. 18 Süd Mabama Otraße. Telephon 1171 Jahrgang SS. Indianapolis, Zndiana Montag, öen 24 Juli 1899. No. 305

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BAIK. Aedsn zQbsnd : : : : : Großes Konzert Ui KswYcrkBaffia Syrnpioais Orchesters 20 Äfinfttttinne 20 rank W. Icflee Dirigent. Matinee jede Dienstag. Tannnstag und Eamstag. onzert leben dendk Mahlzeiten von 7 Übt VormitttagZ 6t 11 UhrAbendZ. E,taa von 1 bis 3 Uhr Nachm. labte fcrpote 50c. Dr. Louis Burckhardt, No. 1134 Süd Meridian Strasze. Sprichst u den daselbst: S) Uhr NorgenZ und 7 Uhr bendi. Willoughby Block. No. 224 Nord Meridian Straße. Sprechstunden daselbst: 2 4 achmittazZ. Wshnung: 5agltsk Hotel. Tel 233. OTTO DEPPERMANN, 71 fj t c , Konischer Zayn-rzt, Majestic Gebäude. I "17 nrnc-f iOrw j II 10 II -11 llkl Office -.(ebäude der Gesellschaft) Ct.. 118 und 122 Cst Market Str. Jsh v. Sollidar,. Präsident. Henry Eitel, 2. Tice-PiZsident und Echatzmeister. H. M. Tiolü. Eekreiar. Counttt und Municipal Sich- ' I mUH -m . rtrtUf eryeltei? negocirt. ' Gschästs-Agcnt in allen eität.'v, speziell oder allgemein. Interessen werden an Depositen bezahlt für eine bestimmte, übereingekommene Zeit. Kapital an dem bestimmten Tag zurücköezahlt. Versicherungen aller Art in elfter Klasse Kesellsckaften. ?mn. werden auSaefertiat und Vormundschaften und persönliche I Vertrauensposten nommen. Sprechen Sie kosten nichts. aller Art übervor. Rathschläge IlHy. IKLLitiJirsz 431 Süd Telavare Strafet. (slum ivaer ikock.) Die feinsten Mosel, und Rheinweine in der iai. eoerjvii ein auie via i .t.i ! i 1.1 Qf.i a.: fooi unüüiiiiaru. i . . . . . i nrrr.3 n Rr. .7 . I uWKi4anr. QuiiMrciAraiSefucfie ladet eil ft(liH.w. .. ' I V" 431 Süd Delawzre Str. VaS eJeiierSOn MilUS ist eine Herberge nach d?ulscher Art. Der! Durstige findet einen kühlen rruns, der Hungrige einen reich besetzten Tisch, der Müde ein gute?, reineS Bett und jedkr Gast ewe zuvorkommende Behandlung. Kost und LogiS beim Tag oder bei der Woche. Jedermann ist freundlich eingeladen. Geo. Peter Harnmerle. POINTS, 401 und 403 Virginia Ave. j. P. SCHILTGES, T. IG. Eipcgclo, Leichen - Bestatter, Wieder auf dem alten Platz, No. 221 u. 223 N. Delaware Str. r,l 5c0 föeo. e,'.,Mtturo simT w Ll.-,til-L-.v IJSfl f t rjAj.VJi -4r-j-a tyr . n j iAJS ' . -t mopstsa-ju & so h Ofsie:: 26 Süd Delawarestr. Stalle , 220. 22?, 224, 226, 223 Ost Pearlsrr. Telephon 911. Offen Tag und Nacht. Msovsr Stein, Abstracto ok Title:, Cs Market und Penusölvania Stt. Th l,mcm c"' o-QS.ewt Treppe doch. rklk?17U). Indianapolis.

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Wetterbericht. Ein wenig kühlere, schöne Wetter , heute Nacht und morgen. Höchste peratur innerhalb der letzten 24 tun den 92 Grad, niedrigst? 74 Grad. Schissel'S Badeanstalt. Tempera, tur 88 Grad. Der Streik in Eleveland. Eleveland, O, 23. Juli. Die Krawalle, welche während der ganzen Nacht vollführt wurden, wurden heute von NkUkM begonnen, Und eö kam wiederholt zu groben Ausschreitungen, aber zu Zusammenstößen zwischen dem Pöbel und den Truppen kam eS nicht. Die Wagen wurden mit Ausnahme von einer oder zwei Linien wie gc wöhnlich in Bewegung gesetzt, und bald nach 10 Uhr sammelten sich über liuuu ynimiu un ucc -vuuvui witupe ! 6fganncn bie QMU tnhatii0 1 rrn tf ? . . s . - V. a 3;iC kadiren und da? Personal mit Steinen r e . t ii I zu oewersen. Einem onoulleur rourti;. Wiv,h. ,tK VVil IttlUV l'llklt DVVUftl, MttV V Polizist verletzte emen gewissen Wen. nick durch einen Schuß, und der Mob zeiate Lust, die Voliiiften rn loncken. . ...skutt eine ka. mmn Gastlichen verhütete die Ausführung de Vorhabens, und die Menge wurde dann von dem Personal deS PatrolwagenS zerstreut. AehnSzenen fpi.IIe sich auf dtt UiAKIth (JlMI. X.W f V . X M I -lVVWUf ' 1U Ull VU Ut VI I . ; iic.ia. t r, u. r onnn u 11 - Capa-!"" '" Uy(ll Vt(UUlUl(ll UIUKII, UUV tylli mußte das Militär eingrifen, welches auf ziemlich hartnäckigen Widerstand stieß. Die Straßenbahngesellschaft hat heute in einem Schreiben an die StaatövermittelungSbehörde deren Ermittelung bezüglich deS Streiks abgelehnt, indem sie ttklärtk, die am sx i i it i r Montag ausgetretenen Leuten seien eben nicht mehr in ihren Diensten, und es gäbe für sie weder einen Gegenstand der Vermittelung, noch der Verhandlung. Heute Abend um 10 Uhr 30 wurde em Stravenbaonwaaen der Cuclld Avenue durch eine Explosion in die Lust gesprengt, und mehrere Personen etlUICN eilf BUNQIN. f u cn i 7,N m,,s, w.. hu, k;. VIVM. MM.V.. UHtHI V 1 1 ' .st? sti:x K..f-. - ..u,.. , k? . v. t. , r?rr n illon wurve vurq cyttßoaumwoue bewirkt, rik da hnth,r ßnh d, Wagens fort und zerschmetterte alle w - w f v v w v v w v V V V V 5enftersckeiben und die? Bremse, und , - t-r Ut Wagen, konnte deßhalb nur mit I großer Muhe zum Halten gebracht werden, worauf die Verwundeten in Ambulanzen fortgeschafft wurden. Der Streik in Brooklyn. New S o r k, 23. Juli. Der starke Verkehr aller Straßenbahnlienien in Brooklyn bewies heute klar, daß der Streik zu den gewesenen Dingen gehört. Namentlich waren die Wagen sehr zahlreich, welche für den Besuch der ErholungSplätze an der Küste zur Verfügung standen, aber das Publi kum machte davon.nicht den gewohnten starken Gebrauch, wahrscheinlich au Besorgniß, daß noch Unruhen vorkom men könnten. Die Führer der Streiker geben selbst zu, daß mehr Wagen in Dienst gestellt waren, als je seit der Streik begann, und Präsident Rossiter behauptet ganz entschieden, daß der Streik vorüber sei. Morgen wlrd er auch den Verkehr nach Eoney Island wieder aufnehmen. Er bedauert, daß sich so viele Leute von den professionellen Streikanstif !" !?'rth" 4i" " Ci cni(9iicn, nie anen eure von der Nassau-Linie nicht wieder anzu stellen. 3m Hauptquartier der Strei ker rühmt man sich dagegen, daß bis zum Mittwoch alle Linien der Brook lyn Rapid Transit Eo. wieder lahm gelegt sein werden und daß der Streik, statt beendet zu sein, erst recht beginne soll. Betreffs der gelynchten Italiener. New Orleans, 23. Juli. ES heißt, die Italiener, welche gelynch worden find, hätten sämmtlich mehrere Jahre in Madison Parish gelebt, und ihr Unterthanen Verhältniß zu Zta Iicn m öaM I e . r mm tt .woxz. 3uii. vt gansuua" beklagt die Gleichgiltigkeit der amerikaischen Regierung, welche nicht' die I Kraft habe, sanatische vorurtheile zu

unterdrücken, und, wie in dem ftalle von Hazleton, alle Erklärungen derweigert. Das Blatt hofft, die Regierung

werde aus einer Erklärung und Satiö-

Tem-,sactton sur dle Lyncherel ln Tallalah

bestehen. Andere Blätter sagen nichts. B a t o n R o u g e. La , 23 Juli Der Eouvernör Foster hat telegraphisch auS Washington die Nachricht erhalten, der italienische Geschäftstrager habe um Auskunft über die Lyncherei der Italiener gebeten, und um Schutz der übrigen dort blsindlichen Landsleute ersuckt. Auch hat der Gouverr-ör ein Telegramm vom Eonsul erhalten, welches meldet, er sei benachrichtigt, sein Vertreter, der abgesandt sei, um sich zu insormiren. solle in Tallulah insultirt werden, und daß die Zeitungen berichten, der Di strikt - Anwalt Patrick Henry von Vicksburg, Miss , habe angegeben, alle Italiener seien unter Androhung deö gleichen Schicksals zum Verfassen deS ParishS aufgefordert worden. Der Gouvernor hat dem Sheriff den 3nhalt der Telegramme mitgetheilt und genaue Auskunft gefordert, um danach Maßregeln treffen zu können. Leiche verwechselt. SanFranciSco, Eal., 23. Juli. DaS Ehronicle meldet : Im vergangenen Mai wurde ein Sarg, der wie angenommen wurde, die Leiche deS Soldaten Franz Deckelmann von Eomp. L deö 1. California. Regt, enthielt, auf dem Begräbnißplatz der Familie im Odd Fellowö.griedhofe in das Grab versenkt. Am 11. dieses Monats aber wurde auf Verlangen deS VaterS deö Verstorbenen auf den Verdacht hin, daß ein Irrthum vorliege, der Sarg wieder auSgegraben, worauf eS sich herausstellte, daß der Verdacht begründet war. Die Verwesung wärjedoch bereits so stark vorgeschritten, daß eine Identifikation unmöglich war, aber der rauernde Vater überzeugte sich, daß ein todter Filipino den für seinen Sohn bestimmten letzten Ruheplatz erhalten hatte. S. Reinard von hier, der die Leiche in Manila auögrub, behauptet jedoch, daß eö die Leiche deS ungen Deckelmann ist. WaS ein Deutscher von Manila berichtet. Berlin, 23. Juli. Hiesige Bläter drucken den Brief eineS Deutschen in Manila, der daS folgende Bild von den dortigen Zuständen entwirft: Amerikanische Beamte geben glänzende Feste in den Privathäusern und m Casino in Malaie, zu denen sie bekannte Philippiner einladen. Während der letzten Juni-Woche fand ein große? Fest für 600 Gäste statt, daS mit einem Ball und Feuerwerk endete. Vier Fünftel der Gäste waren Philip. piner. Die Damen waren gebeten, im malerischen National-Kofiüm zu erscheinen. Aber während die Civilbeamten den Philippinern Feste geben und featernisiren, bekämpfen sich die beiderseitigen Heere. Ueberall haben die Philippiner starke Abtheilungen vorgeschoben bis dicht an die amerikanischen Linien, jede Patrouille, die von der Hauptmacht auSgesandt wird, findet den Feind und ist in Gesahr, abgeschnitten zu werden. Die Amerikaner revanchiren sich dadurch, daß ihre Schisse überallhin seuern, wo sich ein paar Philippirer zeigen, um zu baden. Wie hülfloS die Amerikaner außerhalb Manilas sind. zeigte sich bei der Gefangennahme zweier Leute vom Hospitalschiff Relief. DaS Schiff machte eine kurze Segelfahrt unter dem Schutze der Kanonen der Kriegsschiffe vor Parauaqae, und wurde plötzlich von Booten der Eingeborenen umringt, welche 2 Offiziere gefangen nahmen. . Die Monadnock machte sofort Dampf auf, aber obgleich sie daS Ufer und Gehölz beschoß, um eine Landung zu verhindern, konnten doch die Offiziere vom Relief nicht gerettet werden. Die Philippiner führten sie in aller Ruhe fort. AlS Marinesoldaten gelandet wurden, wurden sie so warm empfangen, daß sie in aller Eile aus daS Schiff zurück kehren mußten. Die Besetzung der Bäreninsel. Stockholm, 23. Juli. DieRegierungen von Schweden und Rußland habe bei der deutschen Regie rung gegen bie Absenkung eines Kreu

zerS, um auf der Bären-3nfel die deutsche Flagge aufzuhissen, protestier, weil die Insel seit hundert Jahren

neutrale Gebiet gewesen sei. Die Bären-Insel ist eine unbewohnte, in der Nähe von Spitzbergen im nördlichen EiSmeer liegende Insel. Daö Festspiel in Bayre uth. Bayreuth, 23. 3uli. DaSdieö jährige Wagner-Festspiel wurde gestern Abend durch die Aufführung deS Rheingold begonnen. SiegfriedLöagner dirigirte und erntete reichen Beifall. - Ein lustiger Streich. P a r i S, 23. 3uli. Der Fall Drey. fuS, ein wie ernsteS Zeichen der in der französischen Republik mit einander um die Zukunft ihrer Erhaltung oder ihreS Niederganges ringenden Kräfte er auch ist, zeitigt doch auch eine lastbare Blüthe deS HumorS in dem Streiche, der Herrn OueSney de Beaurepaire'S gespielt worden ist. Während Paul Dereulede sich selbst dazu bequemt zuzugeben, daß möglicher Weise der Capitän doch unschuldig ist mit der voraussichtlichen Freisprechung muß er deS persönlichen Prestige halber sich vorgreifend abfinden hat BeaurepaireS verbissen an der Ueberzeugung der Schuld des DreyfuS und ausländischer üdischer Verschwörung zu dessen Gunten festgehalten. Er war überzeugt, die Beweise müßten sich finden und sah mit Stolz den Augenblick voraus, wo er dieselben triumphirend aus den Tisch deö Kriegsgerichte? in RenneS niederegen konnte. In seinem Fcho de Paris" pflegte er mit tragischer Gebeide den Hüter der Papiere zu bechwören, endlich zu sprechen, wofür er demselben den Dank. deS Vaterlandes, Ehren und Aemter versprach. Dem Manne kann geholfen' werden, dachte! Jemand im Quartier Latin, als er einen dieser Artikel laS. Einem plötzlichen Einfalle gehörchend, griff der Jemand nach dem Adreßbuche und fuhr dann nach Passy, wo QueSnay de Beaurepaire wohnt. Diesem theilte er mit, er sei im Besitze christlicher Belege der Schuld deö HauptmannS DreyfuS, und QueSnay ging ihm sogleich aus den Leim. Die Belege waren aber nicht in PariS, sondern in Basel, dem Centrum der deutschen Spionage." Um dorthin eisen zu können, erhielt der Besucher sogleich 250 Francö auf den Tisch gezählt. QueSnay schärfte ihm ein, während der Reise keine Briefe an ihn elbst zu addressiren wegen deS schwärzen CabinetS Sei eine wichtige MitHeilung zu machen, so möge er sich an die Vorsteherin einer Erziehungsanstalt in der Rue de Lübeck, Frau Cevreau, wenden. Der Besucher empfahl sich mit dem Bemerken, er heiße von der Stunde an Karl. AmMittwoch überbrachte eine verschleierte Dame" der Vorsteherin einen Brief von Karl, der auS Basel datirt war und worin ein Zuschuß von 300 Franc? verlangt wurde. Die Vorsteherin besorgte den Bries selbst und brachte eine Antwort QueSnayS mit 200 Francs zurück. Am Sonnabend erschien die verschleierte Dame" wieder in der Rue de Lübeck und händigte Madame Cevreau einen Bries Karls ein, den sie angeblich aus Basel mitbrachte. Karl sollte am Montag über Brüssel in St. DeniS eintreffen und bat QueSnay, ihm dorthin einen Vertrauensmann zu schicken, dessen Tracht er ihm, wunderlich genug, vorschrieb. Auch müßte ii noch einige hundert Francs hab',:. QueSnay schickte durch Madame. Chevreau noch 300 FrancS mit einem langen Briefe, indem er erklärte, er habe keinen Ver trauenSmann, wolle aber Karl mit seinen Dokumenten am Montag selbst abholen, nicht in DeniS, sondern aus der Gürtelbahnstation CourcelleS. Vielleicht begab er sich wirklick zum Rendezvous. Am Montag aber erhielt er einen eingeschriebenen Bries mit seinen 760 FrancS und der Figaro" veröffentlichte, mit HohngelSch ter über den Reinfall daS Facsimile seiner zwei Briefe an Karl." Die Enthüllungen hatten einen so durchschlagenden Erfolg, baß die stark ver mehrte Auflage deS Figaro" schon in den erste Vormittagsstunden vollstän dig vergriffen war. im 0chiffS.5!aHriyten. Angekommen in : Dover, Passirt: Friedrich der Große" von Bremen nach New Sork.

L i z a r d, Passirt : La Normandie" von New Jork. Bremen: Bremen" von New Iork. N e w I o r k : La Gaöcogne" von Havre; Mesaba" von London. Philadelphia: Pennland" von Liverpool. Boston: Catalbnia" von Lider-Pool.

allerlei. Ertrunken ist bei dem Versuch, seinen Hund zu ersäufen, der Metzger Harry Rader aus Nazareth in Easton. Pa. Der Mann fuhr mit ffrau und Kindern nach letztgenannter Stadt und am Canal wollte er den Hund ersäufen. Als er das Thier in's Wasser warf, glitt Rader aus, stürzte selbst in den Canal und kam vor lxn Augen seiner entsetzten Familie elend um's Leben, während der Hund an' User schwamm. JnFountainCity. Ind.. ist der bekannte Abolitionist Daniel Hufs aus dem Leben geschieden. Er war einer jener unerschrockenen Männer, welche die Beförderung flüchtiger Negersclaven aus dem Süden auf der Untergrund-Bahn" im Großen betrieben und in Gemeinschaft mit Levi Coffin mindestens 3000 Negern mx Flucht nach Canada, in das Land der Freiheit, verhalfen. Von einem Eisblock erschlagen wurde die sieben Jahre alte Florence May Hatch in Hartford. Conn. Die Kleine sprang auf den hintern Tritt eines Eiswagens, um mitzufahren; während der Fahrt geriethen die Eisblöcke in's Gleiten und einer derselben traf das Mädchen auf den Kopf. Das Kind erlitt einen Schädelbruch und war eine Stunde später eine Leiche. Während William Luhrsen, ein in der Nähe vonDillboro, Ind.. ansässiger deutscher Farmer, mit dem Binden von Weizen auf seinem Felde beschäftigt war, wurde er das Opfer eines eiaenthümlichen Unfalls, der ihm nahezu das Leben kostete. Beim Nieverbeugen über eine Garbe fuhr ihm ein Strohhalm in die Nase und zerriß eine Ader. Er wurde durch den BlutVerlust bewußtlos, ehe ärztliche Hilfe gesichert werden konnte.. JhrereigenenJnitiative haben die Farmer in der Umgegend von Winnebago City. Minn., es zu verdanken, daß sie unter einander Telephonleitungen haben. Vor etlichen Monaten brachten ein halbes Dutzend Farmer, in der Nähe von Baß Lake, 10 Meilen nordöstlich von genannter Stadt wohnhaft, ihre Farmen durch Telephonleitullgen miteinander in 'Verblndung. Das leuchtete den andern ein. Sie schlössen sich an und jetzt zieht sich eine Lime von Delavan in nordostlicher Richtung 10 Meilen weit an den Ufern des Rice- und Baß-Sees entlang, geht dann südwestlich entlang der westlichen Ufer der Seen nach Winnebago City. Das System, welches in nordwestlicher Richtung von dieser Stadt aus hinzieht, ist bereits in Angriff genommen. BekanntlichistFrauCornelia Botkin aus San Francisco, Cal., die Frau John P. Denrnng und Frau Joshua P. Deane von Dover, Del., getodtet hat, indem sie ihnen per Post vergifteten Candy zusandte, zu lebenslänglicher Zuchthausstrafe verurtheilt worden. Während der von ihr eingelegten Berufung befindet sie sich im Branch County-Gefängniß und dort scheint sie die Rolle einer Sirene zu spielen. Sie ist in einen ihrer Wärter. John McFarland, sterblich verliebt, zum größten Mißvergnügen eines anderen Gefangenenwärters Namens Louis Kirschbaum, der seinerseits die verurtheilte Mörderin mit feinen Liebesbetheuerungen verfolgte. Zwischen beiden Wärtern kam es deshalb zu blutigem Streit, und Kirschbaum ringt jetzt im Deutschen Hospital mit dem Tode. McFarland befindet sich im städtischen Gefängniß und wird sich wahrfcheinlich wegen Todtschlags zu verantwarten haben. Frau Botkin hat aber wieder keinen. Seit einiger Zeit machte der Farmer Jonas W. Thompson in Pine Plaines, N. I.. die Wahrnehmung, daß eine seiner Jerseykühe weNiger Milch, als gewöhnlich, gab, trotzdem sie vollständig gesund zu sein schien. Als das Thier neulich Nachts mit der übrigen Herde nicht auf den Farmhof gekommen war. begab sich Thompson auf die Suche und bald fand er das Thier wie festgebannt an dem Wiesen,aune stehen. Näher kommend. gewahrteThompson eine schwarze Schlange, die sich dreimal um einen Zaunpsosten, zweimal um ein Hinterdein der Kuh gewunden hatte und nun der letzteren mit vollen Zügen die Milch auS dem Euter sog. Um das Reptil zu verjagen, stieß Thompson einen lauten Ruf aus. Nun ließ die Schlange wohl von der Kuh ab, wandte sich aber gegen den Mann und biß diesen in das rechte Bein, ehe er sie zu todten im Stande war. Thompson's Bein schwoll bald furchtbar an und wlrd möglicher Ijoeifc amputirt werden müssen..

Ein zerrüttetes Nervensystem Schließlich Herzbeschwerden. esundhelt wlederhergefteUt durch Tr. ftUV Nervine.

i : y v.--n V te i l I l&Zr Jjz , 7 'rnv. rfs C.- I mmlNÄMM zy-&,. mwr xmx WmW mk WMi vÄ mim l vik m m Mym iw i err Edward Hart, . der jovtale Mana Ö" deS grove StorcS der Shexper) Co. L, zu Brareville. Jll., schreibt: ch nur nie einen Tag krank in meinem Leben, bii 1890. Ich litt so schlimm an nervöser ßrschlassunz. das, ich meine Stelle nicht versehen kennte und zu mcdi,?nircn ansangen muhte. Ich versuchte unsere Lokal-Aerzte und einen in Joliet. aber keiner konnte mir helfen und ich dachte, ich würde stetden. Ich wurde verzagt und stand unsägliche Angft auS. Konnte weder effen. noch schlafen und ruben. ,3 schien als könne ich nicht exiftiren. Nach Verlauf von sechs Monaten war ich nur ein Schatten und zulegt wurde mein Herz ergrif sen und ich war wadrbakt elend. Ich nahm sechk oder acht stlaschen von Tr. Miles' Nervine. die mir von Anfang an Linderung brackte und mich schließlich kurirte. Ter aröbte Segen meines Lebens. Tr. MileS' Mittel werden durch alle Apotheker verkauft unter einer positiven Garantie: die erste Masche nütit oder das Geld wird zurückerstattet. Buch über die Krankheiten deZ Herzer S und der Nerven frei. Adresse: J&SPto: vy S' Mllea 1 n .ft!crvinej r Hostore j Health iaiui v U.UlS D r. M i l e Z M e d i c a l E o.. Elkhart. Ind. Nachts geriethen a u s dem Güterschiff Cgan II", das unter der Mainzer Straßenbrücke lag. der Taglöhner Baierle und tr Maschinist des Schisfes Jean Witolied in Streit, in dessen Verlauf er ihn über Bord in den Rhein warf, woselbst der Mann unter entsetzlichen Hilferufen ertZank. Bayerle wurde noch tn der Nacb: verhaftet. E i n blutiges Ehedrama spielte sich in Coschütz ab. Grundlose Eifersucht seitens der Frau des seit einem Jahre verheiratyeten Arbeiters Ullrich führte oft zu Zwistigkeiten und reiste schlietzlich bei dei." Weibe den Entschluß, ihren Mann und sich selbst das Leben zu nehmen. Als der Mann Abends zeitig zu Bett? ging, um einem Streite aus dem Wege zu gehen, nahm sie ein Beil. schlich in die Kammer und schlug auf ihren schlafenden Mann ein. der, von den Schlägen betäubt, sich nicht wehren konnte. Nach vollbrachter That schloß sie Stube und Kammer ab. begab sich in die Küche und trank verdünnte Schwefelsäure, um sich selbst zu todten. Entgegen ihrer Erwartung erwachte ihr Mann aber aus der Betäubung und rief um Hilfe. Hausbewohner sprengten die verschlossene Wohnung auf. Aus vielen Wunden blutend fanden sie den Mann in da Kammer, während die Frau in der Küche unter dem Tische anscheinend betäubt lag. Ein herbeigeholter Arzt leistete de: Frau sofort Hilfe, gab ihr Gegenmittel und alsdann wurde sie nach Dresden in's Gefängniß eingeliefert. Vor der Abführung wollte das unheimliche Weib noch Toilette machen und den Sonntagsstaat anziehen. Die Verletzungen des unglücklichen Mannes sind zwar schwer, doch nicht lebensgesährlich. neu i ES lohnt sich, Hood'S Sarsaparilla zu brauchen. Bei reinem Blut braucht 3hr keine Angft zu haben vor Grippe, Luagentzündung, DiphteritiS oder Fieber. SoodS Pillen sind son den ausgesuchtesten Pflanzen sorgfältigst zubereitet. 25c. Turner Bau- und Spar-Verein macht Hypotheken-Anleihen zu den niedrigsten Zins-Raten. Abzahlungen der Schuld nach Belieben. Man erkundige sich bei den Beamten: lbert . Metzger. Praftd. Louis Sielken. Lt,Prastd,t. 21 rate Bob.'.SrrttRr. (Carl H. Lieber. Schatz. Versammlung jeden Oamstag Qbend im Deutschen HanS. Paint & Varaish Co Emzlge'deutsche Farbenhandlung 1 3 fe.iana? III. Alle Sorten von Farben, Oelev, yinseln nsw. für Naler. , Vnsterglns i all röb zu den mäbigst Pniseu.

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