Indiana Tribüne, Volume 22, Number 302, Indianapolis, Marion County, 21 July 1899 — Page 1

o 0 C AA rlC Q rl M A A UVA A A0? L oy o W W y St Office : No. 1s Göb Qlabama Qtrahe. Telephon 1171. Indianapolis, Zndiana Freitag, öen 2 Juli 1899. Jahrgang 32. No. 3J

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Wie in Detroit der Plan, die Straßenbahnen durch die Stadt ankaufen und betreiben zu lassen, an ei er im Wege stehenden Versassungöbe stimmung (die Stadt habe kein Recht, sich irgendwie geschäftlich zu bethäti gen, sie habe nur Verwaltungiaufgaben zu erfüllen) vorläufig scheiterte, so mußte gestern auch bei unö in Cleveland ein dahirzielender Plan einstweilen zu den Acten gelegt werden der des Cour.cilmanS Biesinger, wonach die Stadt für neue Straßenbahnlinikn die Geleise selbst legen und dann zum Betrieb verpachten sollte. Der Stadtanwalt entschied, daß die Ohioer Versassung der Stadt hierzu ebensowenig ein Recht gebe, wie die Michiganer Verfassung zum Ankauf und Betrieb der Straßenbahn . . . (Clevel. W. u. Anz.) Hier ist wieder ein Beweis dafür, wie geschriebene Versassungen sich als ein Hinderniß deS Fortschritts erweisen. Geschriebene Verfassungen sind überhaupt nicht viel werth. Die rohe Gewalt schreckt nicht vor einem Verfassungöbruch zurück und fortschrittlichen Neuerungen stehen Versassungen im Wege. Für den Uebergang vom Despotismus zur parlamentarischen NegierungSform mögen sie zeitweilig von Nutzen sein, sonst sind sie ein Uebel. KriegSsekeetar Alger hat sein Amt niedergelegt ; er konnte sich nicht langer halten. Er hatte sich von Anfang an auf feindlichen Fuß mit General MileS gestellt. Er versuchte diesen kalt zu stellen, dafür machte dieser ihm die Hölle heiß. Die schlechte Kriegübrung auf Cuba, die schlechte Verpflegung der Truppen, die tausenderlei Fehler welche gemacht wurden, find ihm zur Last gelegt worden. Dazu kam noch die sehr zweifelhaste Keiegsührung aus den Philippinen und die Erklärung der Zeitungöcorrespondenten, kurz Alger konnte die Verhältnisse nicht mehr beherrschen und er ging. Man kann sein Gehen freiwillig, man kann eS unfreiwillig nennen. Allein eö ist sehr fraglich, ob eö Jemand aderS an seiner Stelle besser gemacht hätte. Woher soll denn bei uns in Amerika Jemand die Erfahrung und Kenntnisse haben, welche nöthig find für einen Krieg mit dem Auslande und im Auslande ? Wir waren nicht nur nicht für einen solchen Krieg, wir waren überhaupt nicht für den Krieg eingerichtet. Die Offiziere und Mannschasten auS dem Bürgerkriege find alte Leute geworden. Wir haben wohl eine Kriegsschule in West Point und eine Marineschule n AnnapoliS, aber in der Schule allein lernt man das Kriegführen nicht und mit dem praktischen AnchauungSunterricht, den eine Armee von 25,000 Mann, die über daS ganze Land hin in Garnisonen zerstreut war, ermöglichte, war eS nicht weit her. Zudem ist die Beutepolitik eine so feststehende Institution in unserem Lande geworden, daß sie selbst in der Armee und zu Kriegszeiten ihre Rolle spielt und daß die wichtigsten Posten allezeit alS politische Gunst vergeben werden. DaS Kriegführen paßt nicht für unsere politischen Verhältnisse, ebensowenig die ExpanfionSpolitik. Wir find auf dergleichen nicht eivgerichtet und diel Fehlschläge und Blamagen waren vorauszusehen. Zu einer solchen Politik gehört in strammeres und vor allem ein ehrlicheres Regiment als daS unsrige, dazu gehört mehr Wissen, mehr Erfahrung und veniger Dünkel. Wir stehen noch nicht am Ende der Fehlschlage und ncch nicht am Ende der Blamagen. DruQUnirlji irijleii. Wetterbericht. TrübeS Wetter heute Abend, viel leicht Gewitter heute Nacht und morgen. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 82 Grad, niedrigste 71 Grad. SchlsselS Badeanstalt-Tempera-tur 82 Grad. D er Streik in Broo klyn und New I o r k. N e w A o r k, 20. Juli. Die allgemeine Betriebseinstellung der Straßen bahnen ist nicht gekommen. 3m Ze-

gentheil, eö lausen heute viel mehr Wagen alS gestern und der Verkehr ist viel geregelter. Von Chicago, Philadelphia und anderen großen Städten find Hunderte von Leuten gekommen,

um die Stellen der Streiker einzunehmen. Im Allgemeinen geht eö heute viel ruhiger zu als gestern und eS kamen verhältnißmäßig wenig gewaltsame Austritte vor. ES war für die Polizei nicht sehr schwierig die Ordnung aufrecht zu erhalten. Viel Mühe machte eS allerdings, die Drähte, welche öfter durchschnitten wurden, wieder zusammen zu flicken. Die Brooklyn Rapid Tranfit Co. hat ungesähr 600 neue Leute eingestellt. Sie hat 1597 CarS und bedarf für die Be dienung derselben 3194 Leute. - Der U n fall verdeutschen Kaiserin. Berlin, 20. Juli. Der Unfall, welchen die deutsche Kaiserin am letzten Dienstag erlitt, ist ernster, alS man glaubte. Sie hat einen Knochen im Unterschenkel gebrochen. Die Schwellung hat schon abgenommen und daS Gesammtbtsinden der Kaiserin ist be friedigend, aber ihre vollständige Wiederherstellung kann schwerlich vor sechs Wochen erwartet werden. Unglückönachrichten. Berlin, 29. Juli. AuS allen Theilen Deutschlands lausen noch mehr Nachrichten über Schaden ein, welchen Unwetter angerichtet haben, und über Menschenverluste, welche infolge dessen zu beklagen find. So entlud sich ein furchtbares Gewitter über dem Dorfe Unteralterertheim im bayerischen RegierungSbezirk Unter-Franken. Der Bauer Martin Arnold und seine Schwägerin wurden vom Blitz getroffen und aus der Stelle getödtet. Auf der Strecke Pirva-Stolpe an der sächsischen StaatSbahn schlug der Blitz in einen stark besetzten Personenzug. Eine Panik entstand, welche jeder Beschreibung spottet, und eS ist geradezu ein Wunder zu nennen, daß Niemand um'S Leben kam, wiewohl mehrere Passagiere von Schreck gelähmt wurden. Ein Bierkrieg in Aussicht. Berlin, 20. Juli. Der AuSbruch eines frischen, fröhlichen Bierkriegeö wird hier in Berlin erwartet. ES handelt sich dabei um daS Produkt der PichelSdorfer Brauerei, gegen welche? die Sozialisten einen Boycott erklärt haben, weil die Eigenthümer der Brauerei sich weigerten, ihnen den großen Saal des Etablissements zu VersammlungSzwecken zn überlassen. Die bairischen Wah len. Berlin, 20. Juli. Ließen schon die am 11. 3uli abgehaltenen Neuwählen für die bayerische Abgeordnetenkammer auf eine schwere Niederläge der Liberalen schließen, so haben die endgültigen Wahlen der Wahlmänner ein Resultat gezeitigt, wie eS selbst die schlimmsten Schwarzseher unter den Liberalen nicht sür möglich gehalten haben. Der Sieg deS CentrumS ist ein glänzender, und auch die Sozialdemokraten haben auf Kosten der Liberalen Gewinne zu verzeichnen. Die Liberalen haben nicht weniger als 22 Sitze verloren und find von 68 auf 45 heruntergegangen. Nach den jetzigen Wahlen setzt sich die Kammer folgendermaßen zusammen : 83 Klerikale, 45 Liberale, 4 Konservative, 12 Bauernbündler verschiedener Schattirung, 11 Sozialdemokraten, 1 Demokrat und 2 Wilde. (Die letzte Kammer setzte sich, wie folgt, zusammen : 3 Kons?rvative, 74 Klerikale, 8 Bauernbündler, 63 Liberale, 1 Volkepartei, 5 Sozialdemokraten. Die Kammer hat Verfassung?mäßig 159 Mitglieder.) '. Unruhen in Barcelona. Barcelona, 20. Juli. Heute kamen hier wieder ernste Demonstrationen vor. Ein Mob von 80.0 Menschen benutzte die Gelegenheit, welche sich durch die Veranstaltung eines offiziellen Gabelfrühstücks für den französischen Admiral Fournier bot, um durch die Straßen zu Paradire und unter Mitführung einer Trieolore aufrührerische Rufe anzustimmen. Die Meng wurde von der Polizei nicht ohne Mühe zerstreut und eine Anzahl Verhaftungen wurde vorgenommen.

Franzosen und Deutsche.

London, 20. Juli. Wie der Correspondent der Daily Mail" iu Hambürg berichtet, haben die MarineOssiciere in Geestemünde die Ofsiciere des französischen DepeschenbooteS JbiS" zu einem Barquet eingeladen. Die französischen Ofsiciere haben die Einladung angenommen und werden in Erwiderung der Höflichkeit den deutschen Offieieren ein Barquet ge ben. -- DeS Zarwit s ch Adjutant. London, 20. 3uli. Nach t.m Correspondenten der Daily Mail i i St. Petersburg, hat der Manne-Lu, tenant Bisemann, der Adjutant lil verstokbkvrn Zarewitsch, sich in AbbaZ Tuman mit einem Revolver erschossen, nachdem ihm der Zar bittere Vorwürfe darüber gemacht hatte, daß er zugab, daß der Zarewitsch allein eine Radfahrt unternahm. - De w eh in Trieft. T rieft, 20. 3uli. Mit einem Salut von 21 Schüssen, der von den im Hafen liegenden 4 österreichischen und 1 griechischen Kriegsschiffe erwidert wurde, lies heute Vormittag um 11 Uhr die Olympia" mit Admiral Dewey an Bord in den hiesigen Hafen ein. Sie wird etwa 2 Wochen verbleiben. Unterdessen wird Admiral Dewey. dessen Gesundheitszustand ein trefflicher ist, Wien besuchen, jedoch den geplanten Besuch Karlsbads vermuthlich unterlassen. Admiral Dewey empfing während deS TageS an Bord deS Schiffes die Besuche der Hafenbeamten, deS amerikanischen Gesandten Addison C. Harris, der amerikanische' ind der auswärtigen Konsuln. Sonst verlief der Empfang deS AdmiralS ohne Pomp, da die höchsten Militär- und Civil - Beamten ihre Sommer-Ferien angetreten haben uni von der Stadt abwesend find. Der amerikanische Gesandte, Addison C. Harris wird ihm zu Ehren ein Bankett veranstalten. Die Fahrt der Olympia" war bis nach Aden eine ziemlich schlimme, da sie gegen die im indischen Ozean Herrschenken Aperiodischen Winde (Monsune) anzukämpfen hatte ; von Aden auS erfreuten die Seefahrer sich aber des feinsten Wetters. Admiral Dewey gedenkt, sein Quartier an Bord beizubehalten und von da gelegentlich an'ö Ufer zu fahren. . Reise in 'ö Jenseits. P e k i n, 3ll., 20. Juli. Albert von Böning, einer der angesehensten deutschen Geschäftsleute der Stadt, Vertreter der Anhäufer-Busch Brauerei und der St. LouiS & NapleS Packet Co., verabschiedete sich gestern bei allen Freunden, da er in'S Jenseits reise". Sie hielten dies für einen von BSning'S faulen Witzen und wünschten ihm glücklichen Rutsch. Dann bestieg er den Dampser Bald Eagle", auf der Fahrt unweit Coon Hollov Island sprang er über Bord und ertrank, ehe ein nachgesandtes Boot ihn erreichen konnte. Der Selbstmörder entstammt einer alten ostfriefischen Adelsfamilie, war aber seit viele Jahren hierzulande ansässig. Er war 46 Jahre alt, wohlhabend und derheirathet. AlS Staatsschatzmeifier deS Ordens der Ehrenritter und Mitglied vieler deutschen Vereine war er weit und breit bekannt. allerlei. In Baftrop. Te?.. ist Carl Wertzner, einer der deutschen Pioniere von Texas gestorben. Derselbe spielte lange Jahre in Texas und in seiner engeren Heimath eine bedeutende Rolle und war seit den Zeiten Abraham Lincoln's bis zur Wahl Grover Cleveland's Bastrop's Postmeister. Zu jener Zeit war Herr Wertzner ein wohl habender Kaufmann, der jedoch durch eine Reihe Schicksalsschläge große Ber luste erlitt und Alles verlor, das er sich ldurch saure Arbeit erworben. Aber Wertzner war zu jeder Zeit in guten und bösen Tagen eln Forderer der In teressen des Deutschthums und hat sich namentlich um die Casinoschule in Lastrop sehr veroient gemacht. Der 12 Jahre alteSohn Adam Oulette's von Kalispell. Mon., wurde von emem Pferde zu Tode ge schleift. Er begab sich mit einem Strick aus die Weide, um das Pferd heimzu bringen. Auf dem Wege dorthin wand er den Strick um seinen Leibs und oefestlge, cmder Wilde angerom-

men, das elne Enve deffeloen um den Hals des Pferdes. Das Pferd nahm sofort eine schnelle Gangart an, der Knabe konnte nicht folgen, stürzte und wurde von dem Pferde auf dem Boden entlang geschleift. Als das Pferd

emgesangen wurde, war der Kleine todt. JnBlackRiverFalls. Wis.. sollte die Vermählung von Frank Thompson und Fraulem Lothe Turners stattfinden. Die Gäste, ungefähr 40 an der Zahl, hatten sich bereits ein gefunden. Der Bräutigam sprach zwei stunden vor der sur die Trauung festgesetzten Zeit im Hause vor und begrüßte die von auswärts gekommenen (aste, ohne sich im Geringsten merken zu lassen, was er vorhatte. Eine halbe Stunde später dampfte er mit dem Elsenbahnzuge davon. Er hinterließ ein kurzes Schreiben an die schrecklich betrogene Braut, in welchem die Worte standen: Sie kennen den Grund." GroßesAufsehen hat in der Ortschaft Red Granite, ca. 10 Mei len von Berlin. Wis., eine Brandstif tung und das Verschwinden eines jun gen Mädchens hervorgerufen. Wäh rend nämlich Herr Schultz, dessen Gat tin, eine ältere Tochter und seinSchwie aersobn 5losevb Formimer sick in Ver lin in der Kirche befanden, brannte der aus Baumstammen erbaute Stall For mimer's nieder. Und als die Gesell schaft nach Hause zurückkehrte, war die 17 - jährige Helena Schultz, welch zur Beaufsicktiauna des 5auses zu v iirwfc- SJ rückaelassen worden war. verscbwun. den und nicht die geringste Spur vor I iw.j rn ; y f iyr zu cniucaen. moz orci uxocqzn rja irr r . v c . i v . - oen Clnorecyer oem viau, oer zegr ein geäschert worden ist, einen Besuch ab gestattet und den Wachthund erschos sen und dieser Umstand hat den Verdacht wachgerufen, daß hier ein Verbrechen begangen wordei ist. Die Gescöwist'er 'Mescb in Berlin, Mädchen von 16 und 17 Jahren, verloren vor kurzem omnen vierzehn Tagen Vater und Mutter durch den Tod. Sie wurden bei einer Tante, einer Sausbesikerin Wittwe Cohn in der Kastanien-Allee 69, einstwellen umergevracht. )er erlun ver Eltern und der plötzliche Wechsel aller Verbältnisse ninqen dn-sehr vermögenden Kinder um so näher, als sie aus emem ungetrübten Fammenleven lay berausaeariffen worden waren. Mit der Tante konnte sie sich nicht gut stellen. Nach emem Streit Mit derfelven stürzte sich die 17jährige Elisabeth aus einem Erkerfenster auf die Straße hin ab. Die Unglückliche erlitt lebensgesahrliche Verletzungen. 5rn dem Ausfluasorte Podmar bei Prag ereignete sich ein schrecklicher Ungluckssall. In einem dortigen Gasthause fand eine Tanzunterbaltuna. und zwar wegen des VerHaltens der Dorfjugend unter Gendar-merie-Bewachung. Die Gendarmen waren in einem Nebensaale untergebracht. Gegen 6 Uhr Abends fiel plötzlich aus dem Gendarmeriezimmer ein Schuß in den Tanzsaal ein Gewebr war von selbst losaeganzen. Die Kugel drang durch die Thüre und traf fünf Personen. Der 15jahng Acuttkant Maly starb nach wenigen Minuten. der Kapellmeister Walek wurde schwer verletzt. Beide Gendarmen wur- . r. , c m . den verhafte! uno in oer vDznuuutiic Siatxnt internirt. . Ein eigenartiges Privatvergnügen leistete sich dieser Tage ein russischer Offizier i der Nähe des deutschen Grenzdorfes Robkojen. Gelegentlich des Badens einer Abtheilung russischer Soldaten aus dem oroon Ruyki lud der beaufsichtigende Offizier plötzlich ein Gewehr und gab mit diesem hintereinander etwa ein Dutzend scharfer Schüsse über die Grenze nach Preußen ab. Landarbeiter, welche gerade auf dem Felde arbeiteten und denen die Kugeln um die Köpfe pfiffen, mußten sich schleunigst flüchten und in den Gräben und Häusern Schutz suchen. Glücklicherweise wurde Niemand' von den scharfen Schüssen verletzt, obgleich einige der Kugeln bis in das 3 Kilometer von der Grenze ent fernt liegende Dorf slogen und dort anschlugen. Der lil 1ork lStallirt 1853.) Wk... Buttnick Muster I Line weitere Partie der weißen Drillich und leinen Crash Röcke wttlh $1.50, Samstag zu 98c das Stück. Sie find volle Weite und haben einen sechSzölligen Saum. Sie sollten sich einen kaufen ! m m V

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