Indiana Tribüne, Volume 22, Number 301, Indianapolis, Marion County, 20 July 1899 — Page 2
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Erscheint TLzüH u.io c&ßsws, Die tZzliche .Trlbäne- kostet du?ch ?nltljt J et p? CM die &0".r:?2i.Xri&2xea? kt ptx kZoche. Veide las itmn IS Htntt tt Nil ytt I3r.tt. yer P,?t rzZtthaU lt. 6Ud f3if5.5t 1 3aaet4tr.-s V 51. CfHwi 13 Gü$ SlSMS e Indianapolis, Sad.. 20. Juli 1899. (Zisendahnen in Centralasiika. ' 5nte neue große innsrafriZanische Eisenbahnlinie wird in der neuesten Ausgabe des Brüsseler Mouvement Geographique" angekündigt. Es handelt sich um nichts Geringeres als um die Durchquerung des ganzen Kongo.staateZ durch eine große Ler!ehrZad:r. ,5eit der Fertigstellung der sogenannien Kongo - Eisenbahn von Matadi bis Dolo ist der Stanley Pool, dieser wichtige Platz im Unterlaufe des großen Stromes, in einer den modernen Werkehrsansprüchen genügenden Weise mit der Küste verbunden, und zwischen Stanley Pool und den Stanleyfällen ist ein regelmäßiger Dampferverkehr eingerichtet worden, so daß der westliche und der mittlere Theil des Kongostaates nunmehr von einem ununterbrochenen Verkehrswege großen Stils durchschnitten ist. Jenseits der Stanleyfälle aber sind der Kongo und seine Nebenflüsssse derart von Stromschnellen durchsetzt, daß sie für einen Dampferverkehr durchaus ungeeignet sind. Auf Grund dieser Erkenntniß hat man schon vor einiger Zeit seitens der kongostaatlichen Regierung die Eröffnung anderer Verkehrsstraßen nach dem Gebiete der großen Seen geplant. Der Ausführung scheinen große Schwierigleiten entgegenzustehen. Oestlich von den Stanleyfällen dehnt sich der ungeheure äquatoriale Urwald aus, dessen Dunkel bisher nur durch einige Expeditionen als ein wenig gelichtet gelten darf. Weiterhin erhebt sich das Land in einer Folge von Terranen, bis es eine Höhe von über 2500 Metern über dem Wasserstande desLualaba erreicht. Weiter östlich von dieser höchsten Erhebung des innerafrikanischen Hochlandes, wo der Aruwimi, der Lowa und viele and:r Zuflüsse des Kongo entspringen, fällt da Gelände in schroffen Abhängen nach dem ostafrikanischen Graden" ab, in dessen Verlauf die großen Seen, der Albertsee, der Albert - Edwardsee, der Kiwu- und der' Tangaujikasee eingelagert sind. Die Ufer dieser iniercontinentalen Meere sollen nun gerade mit dem Endpunkt der Kongoschifffahrt mitten durch die große Waldwüste hindurch und über die Terrassen hinweg durch Schienenwege verbunden werden. Vor einem Jahre etwa schien die Lösung dieser großartigen Aufgabe durch einen Plan gefunden zu sein, der die Schaffung einer doppelten Bahnlinie befürwortete. Ein nördlicher Zweig sollte sich über das Thal des Uelle, rechten Nebenflusses des Kongo, nach Redjaf im Nilthale wmden, während eine südliche Linie von dem Sankurn aus durch das Thal des Lukuga gegen den Tanganjikasee vordringen sollte. Nunmehr ist der Plan in diese? Form aufgegeben, und ein anderer, einfacherer, aber nicht weniger großartige: tritt an seine Stelle. Danach wird dieSituation an den Stanleyfällen den Ausgangspunkt für die große centralafrikanische Eisenbahn bilden. Sie wird zunächst durch das Thal des Tschopo oder zwischen diesem Flusse und dem südlicher strömenden Kinena ziemlich genau gegen Osten verlaufen, bis sie das Plateau erreicht, wo der Lenda und der Oso, dieser nach Süden und jener nach Norden fließend, ihre Quellen besitzen. Dort soll sich der Schienenweg gabeln, um in seinem nördlicherenZweige im Verlaufe gegen Nordosten den Albertsee zu gewinnen und so den schiffbaren Kongo mit dem Nilthale zu verbinden, während der andere Zweig sich direkt nach Süden wendet und bis zu dem Nordende des Tauganjikasees verläuft. Die Durch.forschung des Geländes von einer besonderen Expedition hat bereits begonnen, an .ihrer Spitze steht der Ingenieur Adam, früher Leiter des Dienstes der Kongoeisenbahngesellschaft. Man rechnet darauf, daß die Anlage von rund 2000 Kilometer Eisenbahnlinie zur Ausführung des Planes nothwendig sein wird. Gehirnlicht. Es ist rund zwei Jahre her, daß ein Gelehrter der Yale - Universität Namens Scripture in New - Haven eine höchst merkwürdige Untersuchung verLffentlichte. Sie beschäftigte sich mit den Lichtbildern, die fast jeder Mensch gelegentlich vor sich sieht, wenn er die Augen schließt. Die Erscheinung an . sich ist selbstverständlich der Beachtung der Wissenschaft nicht entgangen, aber man begnügte sich bisher stets damit, ihren Ursprung in den chemischen Vorgangen auf der Netzhaut des Auges zu suchen, und man sprach daher auch von ihr als dem Eigenlicht der Netzhautoder dem Retinallicht". Scripture dagegen gelangte auf Grund seiner Beobachtungen zu dem höchst auffallenden Schlüsse, daß die Lichtbilder nicht von der Netzhaut und überhaupt nicht vom Auge, sondern geradezu vom Gehirn ausgingen und nannte die ganze Erscheinung infolge dessen Gehirnlicht." Als Beweis für seine Ansicht führte er an, daß stets nur ein Lichtfeld an Stelle von zweien vor den geschlossenen Augen erschien und daß dieses eine Feld keine Anzeichen einer Vereinigung auö zwei Augenbildern böte, ferner daß die Figuren in dem Lichtfelde mit tu Bewegung der Augäpsel sich nicht veränderten, endlich daß die Figuren auch dann keine Bewegung zeigten, wenn das Auge durch einen Druck mit den Fingern seitlich verschoben würde. Nachdem die früheren Ausführungen deZ amerikanischen Psychologen mehrfachen Zweifeln begeanet sind, letzt er jefct die Erörterung seinerseits in der
Science fort und berichtet zunächst von einem jüngst gehabten Erlebniß. Er beobachtete während einer Nacht die Bilder des Gehirnlichtes- unter ganz denselben Erscheinungen wie früher. Als der Tag zu dämmern begann, so daß Scripture den Fensterrahmen in dem schwachen Morgenlichte zu unterscheiden vermochte, blieben die Licktöilder bei offenen Augen bestehen. Wenn er mit den Fingern beider Hände gegen das äußere Ende der Augäpfel drückte und sie auf diese Weise gleichzeitig in
! entgegengesetzten Richtungen verschob, so erschienen zwei BlUier des Fennerj rahmens, die sich in entgegengesetzten Richtungen entsprechend der Verschiejhing der Augäpfel bewegten, die Lichterscheinung aber verdoppelte sich , nicht und bewegte sich auch nicht. Da ern Irrthum in der Beobachtung angeblich ausgeschlossen war, so hält Scripture diese Erscheinung für einen vollkommenen Beweis der Entstehung jener Lichtbilder aus dem Gehirn. Nun aber kommt erst das eigentlich Merkwürdige, das in den von dem Gelehrten gezogenen Eonsequenzen beruht. Er sagt nämlich: Das Problem ist zweifellos von großer Vedeutung. Wenn jenes Licht Gehirnlicht ist, so haben wir an ihm ein Mittel, einige der Vorgänge im Gehirn genau zu beobachten. Die Gehirnbilder sind ein weiterer Beweis für ihre Bedeutung eng verbunden mit dem Inhalt von Träumen. Ich glaube auch. daß die Gestalten der Bilder des Gehirnlichtes in einem innigen Zusamnienhange mit denErnährungsvorgängen im Gehirn stehen. Ich finde nämlich gegenwärtig, daß meine Gehirnbilder ganz verschieden von denen sind, die ich in vergangenen Jahren zu beobachten gewöhnt war, dies mag einer durchgreifenden Veränderung in den Verhältnissen des Nervensystems entsprechen, die nach meinen Beobachtungen während der letzten sechs Monate bei mir Platz gegriffen hat. Ich finde auch, daß die Bilder beim ersten Erwachen aus dem Schlafe sehr verschieden sind von denen, die man in völlig wa chem Zustande sieht. Systematische Beobachtungen durch Aerzte dürften zeigen, daß durch ein Befragen von Patienten über ihre Gehirnbilder werthvolle Folgerungen auf den Krankheitszustand gezogen werden können." So wunderlich die ganze Sache klingen mag. so ist die Wissenschaft doch kaum in der Lage, sie ohne Prüfung abzuweisen. In der That wurde es sich um eine sehr weittragende Entdeckung handeln, falls ein Zusammenhang der bekannten Lichtbilder mit den Vorgängen im Gehirn statt mit demjenigen auf der Netzhaut wirklich außer Zweifel gesetzt werden könnte. Dazu ist aber vor Allem der Nachweis nöthig, daß die übrigen Menschen eben. falls alle die Gehirnbilder" so sehen, wie Herr Professor Scriptuie. CFin neuer Edelfisch in Europa. Der Fischzüchter Jaffe theilt der Allgemeinen Fischerei - Zeitung" mit. daß es ihm gelunaen sei, eine nordamerikanische Forellenart nach Europa zu verpflanzen. Es ist die sogenannte Purpur- oder Rothkehlchen - Forelle, auf die neuerdings die Aufmerksamkeit der deutschen und englischen FischZüchter hingelenkt wurde, da einige Kenner sie für einen ausgezeichneten Zuchtfisch erklärten. Jaffe gab sich die größte Mühe, die Forelle oder vielmehr deren Eier nach Europa hinüber zu bekommen, aber trotz aller Gefälligkeit der Fischerei - Behörden wurde ein erfolgreicher Transport . für ausgeschlossen gehalten. Die Eier werden nämlich in üolorado, und zwar imGebirge, gewonnen und müssen 200 englisch? Meilen weit auf Maulthieren bis zu der nächsten Brutanstalt befördert werden. Die Eier selbst entwickeln sich so rasch, daß ihre weitere Fortschaffung bis New Aork oder gar ihre Verschisfang nach Europa mit gewöhnlichen Hilfsmitteln ausgeschlossen erscheinen mußte. Der deutsche Fischzüchter ließ sich aber durch alle Einwände nicht abschrecken; er schickte fertig ausgestattete Packkisten bis in die Rocky Mountains und ließ sie mit frisch befruchteten Eiern belegen. In der That gelang der Transport dort wider alles Erwarten, allerdings nur unter besonde ren Vorsichtsmaßregeln. Selbstverständlich mußten dieEier fortgesetzt unter Eis gehalten, außerdem aber vor dem herabtropfenden Eiswasser geschützt werden; das Eis wurde auch an Bord des Lloyd - Dampfers alle zwei Tage erneuert. Bei der Ankunft in Deutschland erwies sich, daß allerdings eine große Zahl der Eier unter .dem langen Transport und der fortgesetzten Nachbarschaft von Eis soweit gelitten hatte, daß sie nicht mehr entwicklungsfähig waren; auf diese Weise gingen 2500 Eier verloren. Die übrigen aber nahmen eine normale Entwicklung, und der Züchter hat gegenwärtig die Freude, eine Forellenbrut zu besitzen, die für Deutschland durchaus eine Neuheit bedeutet. Vielleicht wird dieser erfolgreiche Versuch der AusgangsPunkt für die Aufnahme eines neuen Fisches unter die Pfleglinge der deutschen Fischzucht. Es sei noch erwähnt, daß die Forelle ihren hübschen Namen nach der am Halse befindlichen rothen Färbung erhalten hat. Die Pest in China. In Hongkong ist die Veulenpest in dir Zunahme begriffen, obgleich die Epidemie vorläufig auf einen Stadttheil beschränkt ist, der selten von Europäern ausgesucht wird. Die chinesischen Aerzte, 'die über den Gesundheitszustand des Ortes zu wachen haben, fühlen sich lebhaft beunruhigt und haben daher fcie Erlaubniß nachgesucht, thatkräftig gegen die Krankheit vorzugehen. Wie soll das geschehen? Durch eine große Prozession, die mit demAufgebot einer gewaltigen Menschenmenge und eines entsprechenden Lärmes die Straßen der Stadt durchzieht und auf diese Weise die Gespenster der Pest zuTückschreckt. auf der andern Seite die
guten Geister um Hilfe ansieht. Der oberste Beamte der europäischen Gesundheitsbehörde hat zwar sein Bedrn, ken gegen große Volksansammlungen tn einem von der Pest ergriffenen Stadttheil geltend gemacht, aber schließlich bic Veranstaltung unter der Bedingung erlaubt, daß nach neun' Uhr Abends das Getrommel auf denGongs
und das Abbrennen von Feuerwerk, das bei allen chinesischen Volkskundg:bungen eine große Rolle spielt, aufhöre und daß überdies in einer gewissen Entfernung von dem Krankenhause kein Lärm gemacht werde. Die Chinesen sind fest davon überzeugt, daß der Teufel- der Krankheit durch einen genügenden Skandal veranlaßt werden körnie, die Flucht zu ergreifen. Uebrigens ist die Lage in Hongkong und Kanton zwar schlecht, aber noch immer besser, als in einigen Städten im Innern Süd - Chinas. Namentlich die Stadt San-ning kann gegenwärtig geradezu eine Todtenstadt genannt werden. Die Pest wüthet dort mit besonderer Heftigkeit und rafft in kurzer Jeit eine Menge von Opfern dahm. Läden und Wohnhäuser sind geschlossen und die Einwohner haben sich auf das Feld gefluchtet, Geschäft und Handel liegen vollständig darnieder. Die Straßen füllen sich unterdessen noch mehr als sonst mit Schmutz und Unratb und alle Wasserleitungen sind durch Kehricht verstopft. Auch dort zeigen sich ähnliche sinnlose Vorkehrungen zur Bekämpfung der Seuche. In einer Straße wurden nicht weniger als drei Hütten aus Strohmatten aufgerichtet, um eine Anzahl von Götterbildern in sich aufzunehmen, vor denen die zurückgebliebenen Bewohner der Stadt auf den Knieen liegen und um Abwendung des Schwarzen Todes beten. Die meisten Thüren sind mit Zweigen von Cactus oder Dornsträuchern' besteckt und außerdem mit einem feinen Netz verhangen. Die Chinesen glauben, daß die bösen Teusel sich vor diesen Hindernissen fürchten und die so geschützten Häuser nicht zu betreten wagen. Sollte einer von ihnen den Eintritt versuchen, so müßte er sich zunächst an den Dornen zerstechen, um dann an dem Netz doch ein unüberwindliches Hinderniß zu finden. DaS ist alles, was die Chinesen zur Bekampfung von Epidemieen aufzubieten vermögen. 5ine Entführung über die Dächer. In Thränen aufgelöst erschien in Paris eine würdige Matrone bei dem Stadtsergeanten ihres Bezirks und theilte ihm mit, man habe ihr die Tochter gestohlen, und mit derselben sei auch eine Anzahl werthvoller Gegenstände aus ihrer Wohnung verschwunden. Der Beamte empfand Mitleid mit der Wehklagenden: er geleitete sie zum Commissär, dem sie händeringend ihre Erzählung wiederholte. Meine Tochter führte ein äußerst eingezogenes Leben, sie trat nur auf die Straße, um in meiner Begleitung in die Kirche zu gehen oder um mit ihrem Vater einen kurzen Spaziergang zu machen. Sie kannte keine lebende Seele, mit der sie das elterliche Haus hätte verlassen können. Wir stehen vor einem Räthsel, umsomehr, als uns außer unserem Kinde so zahl- und umfangreiche Werthobjekte abhanden gekommen sind, daß sie nicht in zwei großen Koffern Platz gefunden hätten. Dabei hat unser Concierge Niemand mit einem Packete hinausgelassen. Es kann nicht anders sein, als daß Räuber sich unseres Kindes bemächtigt haben. Kopfschüttelnd ließ der gewiegtePolizist den mütterlichen Erguß über sich ergehen, versprach jedoch, was in seinen Kräften steht, zu thun, um das Dunkel zu lichten. Seine Nachforschungen waren von Erfolg gekrönt. Es gelang ihm, festzustellen, daß, dank der Vermittelung einer gefälligen Frau sehr häusig Vriefchen und Bestellungen zu dem weltfremden jungen Mädchen gedrungen waren. Dann nahm er ein Dachdecke? - Trio in's Verhör, welches auf dem Hausboden mit Reparaturen beschäftigt gewesen war. Die drei Manner wollten nichts wissen, wollten nichts Befremdliches wahrgenommen haben. Doch es fand sich Jemand, der ihre Behauptungen Lügen strafte. Ein Nachbar hatte sie von einem Dachsensterchen aus beobachtet, wie sie eifrig mit einem jungen Pärchen verHandelten. das sich durch einen mächtigen Regenschirm vor indiskreten Blicken zu decken suchte. Schärfer inquirirt, räumten die Arbeiter ein, für ein Trinkgeld von 20 Francs pro Mann, die buchstäblich über die' Dächer gegangene Schöne, sammt ihrem Trousseau, ihrem harrenden Anbeter in die Arme geführt zu haben. Diesen Bekundungen gegenüber gab die Mutter ihre bisherige Reserve auf: sie wußte nun mit einem Male, wer der Enlsührcr ihrer Tochter sei. 2Ibe? lassen Sie uns," bat sie inständig, alles Aufsehen vermeiden. Da uns denn nichts anderes übrig bleibt, sagen meinMann und ich zur Heirath unserer Tochter Ja und Amen." Das abenteuerlustige Töchterlein langte denn auch noch am nämlich:n Abend am Arr?.e des Ver lobten bei den verlassenen Penaten wohlbehalten wieder an. Deutsche Lokal-Nüchrichten. r?A.Z WwMMvrn Falken st ein. Das Zwillingspaar, Herr Karl Fritzsche in Rebesgrün und Frau verw. Walther geb. Fr'tzsche Hierselbst, feierte in aller Rüstigkeit den 70. Geburtstag. Hermsdorf. In der Bergerschen Papierfabrik ezplodirte ein Trockencylinder von 3 Meter Durchmesser an der Papiermaschine, wodurch bedeutender Schaden an Maschinen und Gebäuden angerichtet wurde. Hammer-Leubödorf. 'Die sogenannte Hammermühle, in welcher die Firma Jäger & Co. in Siegmar Schmirgelfabrikation betrieben hat, ist ein Raub der Flammen geworden. Leipzig. Wegen Unterschlagung amtlicher Gelder wurde der Kassirer Uz Aatössportelkasse fcajxfc verbotet.
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g a u. Der Häuer Joyann Schwämmlein wurde im Hosfnungsschacht" von einem Kohlenhun überrannt. Er erlitt einen ?ch'ädelbruch, der den Tod im Gefolge hatte. L ü p t i tz. Die Ehefrau des Steinbruchaufsehers Plänitz trank aus Versehen aus einer mit bitterem Mandelöl gefüllten Flasche, Worauf sie 2 Stunden später an Vergiftung starb. Nieder-Lanzenau. Auf der königlichen Grube Himmelsfürst" verunglückte der Bergmaurer Karl Friedrich Hengst tödtlich. Hengst hinterläßt Frau und 6 Kinder. Untermarxgrün. Erstochen wurde auf der Plauen - Oelsnitzer Straße der ledige Klempnergeselle Heinrich Riemenkasten, welcher hier in Arbeit stand. Unter dem Verdacht des Mordes wurden der Fabrikarbeiter Karl Dietzsch, aus Oelsnitz gebürtig, und der Dienstknecht Joseph Oertel aus Eschenbach verhaftet und dem Gefängnijz in Oelsnitz eingeliefert. A i t t a u. In der Nähe der Station Bertsdorf der Sekundärbahnlinie Zittau - Oybin ist der Sohn des Heiz Hausvorstandes Fritsch in Zittau auf der Heimfahrt vom Zuge gefallen und so unglücklich überfahren worden, daß er augenblicklich todt war. LesskN'Tarm'tt. Darmstadt. Dr. Georg FreiHerr von Wedekind feierte mit seiner Gattin Henriette Magdalene, geb. Merck, das Fest der goldenen Hochzeit. Weibbinder Georg Kögel IV. aus Ober Ramstadt verging sich wider die Sittlichkeit; er erhielt 1 Jahr Gefängniß. Alzey. Der Großherzog hat das bei Erbes - Büdesheim gelegene große Gut des Landtagsabgeordneten Karl Römer von Alzey für 622,000 Mark käuflich erworben. B i e b e s h e i m. Erhängt hat sich der 13 Jahre alte Ludwig Roß. E r b a ch. Infolge eines Schlaganfalls verstarb der erste Beigeordnete hiesiger Stadt, Brauereibesitzer Michael Wörner im 56. Lebensjahre. Froschhausen. Ein Raub der Flammen wurden Scheuer und Stallung des Thomas Sticksel, Scheuer und Schuppen der Wittwe Korb und Zwei Schuppen und S.allungen des Andreas Sticksel. Der Brand war durch zwei Kinder des Thomas Sticksel verursacht worden. Balier.1. L e i t h e i m. Gestorben ist hier der k. b. Oberst a. D. Herr Alfred Freiherr v. Schönprunn. Memmingen. Der Wagenwärtergehilfe Xaver Vitzthum aus NeuUlm stürzte in der Station Fellheim von einem Zuge ab, wobei er Verletzungen am Kopfe und an der Hand erlitt. Der Verletzte wurde in das Krankenhaus nach Memmingen verbracht. M i t t e n w a l d. Gestorben ist hier nach längerem Leiden der Privatier und vormalige Chef der kgl. bayer. Hof-Saiteninstrumenten-Fabrik' I. A. Baader & Co.. Herr Johann Paul Baader. im 89. Lebensjahr gestorben. Nürnberg. Nachts ist der im Hause Austraße 90 wohnende 30jährige ledige Taglöhner Koch in angetruntenem Zustand aus dem Fenster seiner im dritten Stockwerk gelegenen Wohnung auf die Straße gestürzt und kurz darauf seinen Verletzungen erlegen. Ochsenfurt. Der sechsjährige Schifferssohn Uhl fiel beim Spielen auf Flößen in's Wasser, gerieth unter die Floßbalken und ertrank. P a s s a u. In Neureichenau (im Bayerischen Wald ist ein Anwesen vollständig niedergebrannt. Dabei vollführte der 16jährige Hüterbube Max Schröger eine überaus muthige That. Der Junge eilte in die Wohnstube des lichterloh brennenden Anwesens und rettete ein auf dem Tisch schlafendes zweijähriges Kind vom sicheren Tode. Ein vierjähriges Mädchen, das aus Furcht unter den Tisch gekrochen war, konnte der muthige Junge infolge der furchtbaren Hike leider nicht mehr retten, so daß es den Tod in den Flammen fand. Pfaffenhofen a. Jlm. Im 45. Lebensjahre ist hier der Juwelier und Magistratsrath, Herr Ludwig Lechner, Oberlieutenant d. L. a. D., gestorben. Simbacha. I. Oberlieutenant Maier des in Braunau garnisonirenden 59. Jnfanterie-Regiments brachte sich in selbstmörderischer Absicht drei Revolverschüsse in den Kopf bei. Die Verletzungen sind tödtlich. W ü r z b u r g. Der Volksschullehrer Hermann Hupp der jüngst wegen Tobsucht in eine Anstalt verbracht werden mußte, ist nach schwerem Leiden gestorben. Hupp war seit sieben Iahren an den Würzburger Stadtschulen thätig. Im Landgerichtsgefängniß erhängte sich die als Miethsschwindlcrin schon seit längererZe'.t von auswärtigen Polizeibehörden gesuchte Margaretha Ach. In einem hiesigen Hotel vergiftete sich der Kaufmann und OrthopädePaul Hartmsnn aus Würz bürg; der hiesige Privatier Höller beaina Selbstmord. Wütttemberz. Stuttgart. Der Liederkranz, bekanntlich einer der hervorragendster, deutschen Männergesangvereine, seierte seinen 75jähriges Jubiläum. In Württemberg kamen im verflossenen Jahre 357 Selbstmorde vor: der jünaste Selbstmörder war 12. der älteste 87 Jahre alt. B a ck n a n g. Einem Brande zum Opfer fiel das Wohnhaus der Buchbindersfrau Riedel. Vom benachöarten Sattler Schwenger'schen Hause wurde der Dachstuhl zerstört. Egenhausen. Während eines heftigen Gewitters schlug der Blitz in das Wohnhaus v.'r Geschwister Väuerle. Das Haus brannte gänzlich nieder. E l t i n g e n. Zwei Wohnhäuser und zwei Scheuern.welche dem Johann Kreß, Jakob Raisch und Rudolph Widmcuzer aebörten. wurden durch
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Feuer vollständig eingeäschert. DaS Feuer soll durch Kinder entstanden sein. Gemmrigheim. Fabrikant C. G. Raithelhuber. der das Fest seiner 25jährigen Wirksamkeit in der hiesigen Papierfabrik feierte, überwies den Angestellten und Arbeitern der Fabrik die Summe von 2000 MS. als Gründungsfonds für eine Pensions-, Witt-wen-und Waiscnkasse. Hall. Zum Schultheißen der hiesigen Stadt wurde Amtmann Hauber von Herrenberg mit 424 von 768 abgegebenen Stimmen gewählt. K a n n st a t t. Schwere Brandwunden erlitt das 10jährige Töchterchen des Schmieds Friedrich Verstecher, das mit seinen Kleidern einer Spintusflamme zu nahe gekommen war. K ö n g e n. Die Mich. Zaiser'schen Eheleute hier beginnen das Fest ihrer goldenen Hochzeit. Künzelsau. Die bürgerlichen Eollegien haben beschlossen, zum ehrenden Andenken an den verstorbenen Dombaumeister v. Beyer an dessen G?burtshaus auf dem Graben eine Gedenktafel anbringen zu lassen. Baden. Engen. Ihre goldene Hochzeit feierten die Eheleute Landwirth Xaver 5?ren. F r e t v u r g. BeimÄaden schwamm der 19jährige Gipser A. Dister zwei Mal über den Neckar. Als er denFluß zum dritten Mal durchschwimmen wollte, sank er in der Mitte unter und ertrank. Der Waghalsige erlitt wahrscheinlich einen Herzschlag. Für schenk ach. Landwirth I. Bäuerle wurde von einem alten Eber, den er aus dem Stalle lassen wollte, angefallen und durch Bisse an den Schenkeln so furchtbar zugerichtet, daß zur chirurgischen Hilfeleistung Prof. Fischer aus Straßburg herbeigerufen werden mußte. Die Verletzungen sind lebensgefährlich. Gaggenau. Bei einem Straßenrennen des Nadfahrvereins Gaggenau fuhr K. Dannheimer aus Müh!bürg beim Ziel in die Maschine eines anderen Nadlers, stürzte zu Boden und erlitt eine Gehirnerschütterung. Mannheim. Hier wollte sich das 16jährige Ladenmädchen E. Fücls ihr Haar an einer Venzinflamme brennen. Plötzlich explodirte das Benzinglas, wodurch die Kleider 'des'Mädchens Feuer fingen. Dasselbe erlitt lcbensgefährliche Brandwunden. Wegen Schwindelei verurtheilte dasSchöffengericht den Kaufmann I. Spangenthal aus Frankfurt zu vier Wochen Gefängniß. T o d t m o o s. Abends kam HolzhändlerEckert von hier beimNachhausegehen außerhalb des Ortes vom Wege ab, fiel in ein Absturzloch einer Straßendohle und erlitt am Kopf so schwere Verletzungen, daß der Tod alsbald eintrat. V ö l k e r s b a ch. Durch Feuer wurden zwei Wohnhäuser eingeäschert. Weiler a. S t e i n s b e r g. In Flammen aufgegangen sind die GastHäuser zum Löwen" und Ritter". Nheinvfalz. S p e i e r. Bei Wagnermeister Vogt in der Mörschgasse entstand Feuer, dem der Dachstuhl des Wohnhauses zum Opfer fiel. F r a n k e n t h a l. Sein 75. Lebensjahr vollendete der Senior der pfälzischen Buchdrucker, Buchdruckereibesitze? Friedrich Albeck. Besitzer der seit 1818 bestehenden Frankenthalcr Zeitung. Der 27jährige Buchhalter der Malzfabrik A. Kahn, Willy Kaufmann von Frankfurt a. M., wur.de wcgen Unterschlagung zum Nachtheile seines Prinzipals verhaftet. Der wegen betrügerischen Bankerott im hiesigen Landgerichtsgefängniß in Untersuchungshaft befindlich: Kaufmann Simon Kühn aus Haßloch hat sich in der ihm angewiesenen Zelle erhängt. Kühn, der nach Eröffnung des Concursverfahrens nach Amerika flüchtig wurde, war erst vor etwa drei Wochen nach Deutschland zurückgekehrt. Cllaß-Lothnnzen. Saargemünd. Hier hat die Rattenplage derartig überHand genommen, daß selbst die Bllrgersteige von diesen gefährlichen Nagcthieren unterwühlt worden sind; man kann ganze Nester junger Ratten unter den Steinplatten finden. Zabern. Wegen Majestätsbeleidigung verwirkte der Tagelöhner Anton Wagner auL Hagenau vier Monate Gefängniß. MerNeum?. Bolzender g. Der frühereKaufmann, jetzige Rentner B. Schärer und Frau feierten das seltene Fest der diamantenen Hochzeit. D a s s o w. Im nahen Roggenstorf ertrank das 3jährige Kind des Büdners Freitag in einer Torfgrube. F r i e d l a n d. Auf dem Gute Welhin hat ein Brand gewüthet, der großen Schaden anrichtete. Der Besitzer des Gutes, der Oberamtmann Starke, war am Tage vorher in Marienbad gestorbcn. Das Feuer ging im Schafstall auf. Bald stand das große Gebäude in hellen Flammen; wenngleich bald die Spritzen der umliegendenOrtschaften in Thätigkeit traten, konnte man es nicht verhindern, daß auch in kurzer Zeit der Pferdestall, sowie der Kuhstall und eine Wagenremise in Flammen aufgingen; es sind gegen 300 Lämmer, mehrere Böcke. Kälber und Stärken -in den Flammen umgekommen. Gr.-Laasch. Das Gehöft des Büdners und Kaufmanns Hamann brannte nieder. Oldenburg. Rodenkirchen. Feuer zerstörte das Menke'sche Wohnhaus, das von 3 Familien bewohnt war. W ü st i n g. Der Stationsvorsterer Dreyer wollte einige abgestoßene Giiterwagen mittels Bremsknüppels zum Stehen bringen, kam hierbei zu Fall und gerieth unter die Räder. Er erlitt so schwere Verletzungen, daß er auf der Stelle verschied. Der Verunglückte machte die Feldzüge 1L66 und 1870 mit. . .. . . .
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A LOAD OF DEMON5. The miseries of dyspepsia aad bH iousness are like a load oi demons. Kach misery has a differcnt name, but they all belong to one fiendisli famfly. And they all travcl together. No uso trying to get rid of any one of them by itself; you can't shake off a single passenger. The onlyway is to cutthe traces and quit the whole load at once. Ileadache, nervousness, constipation, mental depression, dizziness, dullness, lassitude, catarrh, skin eruptions, livcr coir.plalnt and a hundred other complaints are all caused either by a disorclered stomach or sluggish li ver or bowels. Put these thrce great life-supporting functions in regulär condition and all thc horrible Symptoms will disappear together. That is hat Ripans Tabules do. That is why they completely eure every form and Symptom of biliousness and Indigestion. They eure the severest long-standing cases v hich have been pronounced " inccrable," They eure after everything eise has failed. They eure so that you stay cured. The most skeptical people, whose sufferings had caused them to lose all faith in medicine, have been cured and convinced by PJPfiNS TABULES. There is no other remedy for dyspepsia and constipation so absolutely perfect and certain in its action. They are more than a mere relief. They impart new organic strength and tene to the stomach and the entire digestive tract so that digestion becomes a natural and easy process. They are the prescription of a regulär physician ; and are recommended by the most skillful doctor in the vorld, as perfectly mild and harmless, yet absolutely certain in their effect. They are specially valuable as a regulator and preventive for people of sedentary occupations, particularly women. The preat Jawrr of dywpT 6 conrtrpatlon 1 that they fto wken and ponon tbe entire System that it is lald open to aerloua. efteu fatal, disease. Blpana Tabules inirare a onptant supi'ly cf pare bioori and aviroroua eocatitution to renist datjrtroa Üinrfa. II you are drarcing a load of digeefc le trouKe, KII'AN . TABL'Ll-S Vtll.L ttl TUE TUAC8. BIG FOTO. "The Sea Level Bontf' TO New York. Double Daily Service. Wagner Sleeping Cars. Dining Cars. M. (S.Jngalls. Präsident. E. O. MeCormiS. Derrchrsdirektor. Warren 3, Lynch, fst. Eenl. Paff. & ZiFtt Zlgt S. St. Bronson. . S. P. A. Cineinnati Züge! ü.fi.&D.ß,ß, Abfahrt Indianapolis bfclrt 5 Im Ankunft Cineinnati nkunst 8 05 . II S0Bm 10 4SBin 2 45StM 4 7 00Äim . 2 2&9tm 6 Wilm 7 mim m 10 mim Tayton Züge, C. H. & D. R. R. Ankunf Abfahrt Indianapolis bfahrt 8 0LBM Dayton nkunst 12 038m m m m 10 45Lm "245 4 4LNM 7 00S!m 3 2bNm 6 rrjim . 7 KLNm . 11 oom Toledo & Detroit Züge. C. H. & D. R. R. Abfahrt Ankunft Ankunft Jnd'plö : Toledo : Detroit Abfahrt "10 45 8 nk'ft "S 4Nm nk'ft"84Nm wvtrn . 4Wüm . ibB ) Ausgenommen eonntagS. Ticket-Ofsil en : Union Station und lo. 25 West Washington Straße, Ecke vunsian. Die populäre l my I I jwjLl P ß LLif ist die beste Linie nach G m i a . Bier Züge! erlasse Zndianapolt 7 oovm li kSVm j'Z SSN 12 bö Nacht nkunft i hicag 1 00371t 40 811) 5 KS Vbend 7 238m üg. .reffe, hier ".... jYm TU8 Täglich auSge Sonntags. Die neuesten verbesserten. Vestibüls Wngen, Wngnsr Schlnfwngen elegante Varlor Wagen und vßvagea. Rotat6(&taftDaattt in ?ki5ns . a .i; , r hi gs Abend bereit. etliRt Elzicago 2 45 VZorgenk. anu, jeder Seit ach 9 so Abend benützt werde. 5 sroft ffft(f t - - f Mft(VKtVM WtiliKl Tikket'Ofkices : Union Bahnhof. Nassachu. w" sett Ave. Bahhof nd 22. Strahl. ffrank J. Reed, enl. Pass. ge?t. nm m. m m , n . " V . - n. o. vi c - o e i, Zvtcevrai. und enl. Mar. h a . H. R o lk e l l. Trafste.Vtanagn. . . kokt, ik. va:i. ngent. 3000i A T? f tinitit.ui Uffh III im'xriw int.1 firont rxmrmjm .f .i'k , da cn n.d .n4 writ, and wb.. - mv w nn mnwww tfIMIl. I 'Ar In their awa WinHiMa K.Mr. k ll.. l -i . t . - ' " ' ' j wi m wj i iii'fc D. wtaatiaa .r.mil.)jrrantA. m hich 70U tu rarn th.tunoant "V " nnmilll . W. r-.Mi3r.IM qvic.l) MTmmi, I itmrm but on. workw from räch diMrict county. " wmv miraauj uuiil ua prorraea WIU DiploTBirDt l.rn Mb, wbo tr mtklof OT.r t000 , r.rch. litJiKXt rd Utl.lil. M . 4-; j ' " TL"
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