Indiana Tribüne, Volume 22, Number 300, Indianapolis, Marion County, 19 July 1899 — Page 2

StoDUroa Tribüne. Erschein Taglich und SouNüS

Ki,tizlich.rriiKne-kostet drch lea Xxlgi J deü per Ooche. bli SontagZ..rrtöäe-k CxU c C3o4c Bette luftsnae IS Sct9 de, MÖtatI pn ,,!. Vtx P,ft tttletU CU Ptgtschi i SiTftttJlftt84 P Cfi t 10 Lild CUatamd StraKSch Indianapolis, Ind.. 19. Juli 1899. Zum Ms des Blitzes. Natürlich hat noch Niemand den Durchmesser eines Blitzstrahles unmittelbar feststellen können, er müßte denn im wörtlichsten Sinne blitzschnell"gemessen haben, schneller noch als der Hans im Märchen, welcher jeden niederfallenden Reaentropen mit seiner Schwertklinge auffing. Aber dennoch gibt es in nicht wen!gen Fällen hinterher ein ganz genaues Maß für die Weite des Blitzstrahls. Nicht an allen möglichen festen Ein-schlage-Stellen; denn wo rechts und link zerstört wird, hat sich auch oas Maß zerstört; wchl aber in den sögenannten Fulguriten, von den Amerikanern nicht sehr zutreffend Lizhting Holes", sonst auch Alitzröhren genannt. Dieselben entstanden, resp, entstehen folgendermaßen: Wenn ein Blitzstrahl in ein Bett losen Sandes fährt, so schießt er manchmal zwanzig oder dreißig Fuß weit, manchmal auch eine viel geringere Strecke, die Sandmassen hinab und verwandelt gleichzeitig den Kiesel in diesem Material in Glas. So bildet er durch seine gewaltige Hitz? eine richtige Gl'uZiuve, die genau seinem Ihn fang entspricht, soweit er in dem Bodtti zur Erscheinung gekommen ist. Uebrigens fornnji es nicht nur im Sand, sondern mitunter auch in festem Feldgestein (obgleich gewöhnlich nur in ziemlich porösem und nicht tiefem) öot, daß der Blitz solche Verglasungen bildet. Hin und wieder hat man recht hübsche und imposante Tuben solcher Art gefunden und ausaearaöen. Blitzröhren in Felsgestein sind auf dem nordamerikanischen Continent allem Anschein nach selten; doch hat man auf dem hohen Nevada de Toluca in Mezic einige sehr schöne, herrlich grünschimmernde gefunden. Einer der ersten glücklichen Gelehrten, welche in Mexico einen solchen Fulguriten entdeckte, war der große deutsche Forschungöreisende Alexander v. Hurn boldt. Eine Probe bescheidenen Umfanges aus unserem eigenen Lande ist in unserern Nationalmuseum wohlverwahrt. Die Oeffnungen daran sehen etwa aus, alS ob sie von einem Teredo-Wurm gebohrt und nachher mit Glas rundum ausgefüllt worden wären. Nicht alle Fulgurite sind einfach; häufig sind sie verästelt. In der Neuzeit ist übrigens auch die künstliche Nachahmung von Fulguriten auf elektrischem Weg gelungen. .Oott Amor und Sensenmann. Zu einem wunderbaren SensationsRomänchen könnte nachstehendes Geschichtchen den Rohstoff liefern; ein Dampfer - Capitän verbürgt sich für dasselbe, womit freilich noch nichts weiter gesagt sein soll: Frl. Mathilde Cranston und I. A. Carson sollten unlängst in die Nosenfesseln geschmiedet werden; der hierfür bestellte Gottesmann erschien jedoch nicht zur festgesetzten Zeit, und das Brautpaar und seine Freunde faßten den Entschluß, mit dem Dampfer JUondile den Columbiafluß hinab nach Bonner's Ferry, in Jdaho, zu fahren und sich dort trauen zu lassen. Auf der Fahrt kamen sie an der Ranch des vermißten Pastors vorübe? und entdeckten diesen als Gefangenen auf dem Dach feines Hauses; dieses war durch plötzliches Hochwasser überschwemmt worden. Der Pastor wurde an Bord des Dampfers gerettet, und das Brautpaar verlangte jetzt stürmisch, daß er auf der Stelle auch die Trauung vornehme. Erst mußte er aber seine nassen Kleider wechseln; er borgte sich einen Anzug des Capitäns. Während er sich umkleidete, hielt der Dampfer einige Minuten an einer Landungsstelle an, und zwei andere Passagiere stiegen ein und brachten einen Sarg aus rohem Fichtenholz mit, welcher die Leiche eines in der Hochfluth Ertrunkenen enthielt. Auch eine Bulldogge begleitete die bei den Manner. Diese Bulldogge gerieth mit dem Hund deS Capitäns in Streit, während der Trauungs - Act vollzogen wurde, und gerade als der Prediger daran war, das Pärchen als Mann und Weib zu erklären, stießen die beidn? Hunde den Sarg um, der auf tin Paar Fässer gestellt worden war, der unbeholfen gezimmerte Sarg öffnete sich, und die Leiche kollerte heraus, bis vor die Füße des Brautpaares. Die Braut blickte einen Moment hin, stieß dann einen Schrei aus und sank ohnmächtig zusammen: nicht wegen des gruseligen Anblickes an sich, sondern weil sie in den Gesichtszügen des Todten sofort einen früheren Geliebten NamenS Carter erkannt hatte, mit dem sie verlobt gewesen war! Die Trauuigö Ceremonie blieb einstweilen unvollendet. Veider72jährigen Wittwe Hermsdorf in Dresden erschien unUz dem Vorwand, sich einmiethen zu wollen, ein junger Mann, angeblich ein Schlosser. Nachdem Frau Hermsdorf längere Zeit mit ihm unterhandelt hatte, muß er sie plötzlich zu Boden geworfen und so lange gewürgt haben, bis sie todt war. Dann hat er verschiedene Werthsachen der Ermordeten und ihrer abwesenden Astermiether geraubt und

mt&fuw

Schäbige Lrösuss,. Die Meisten denken, wenn von bekannten reichen und dabei ärmlich lebenden Filzen in unserem Lande die Rede ist, nur an den 17 Cents-HalS-binden - Millionär Russell Sage und die kattunfeken - bekleidete Hetty Green. Es giebt aber noch gar manche andere, zum The noch schäbigere amerikanische Nabodö von Namen und Ruf. Malerische Beispiele dieser Art weist der Südwesten auf, besonders die Territorien Arizona und New Mexico. Diese Originale, welche als Vieh. züchter oder Bergbau - Unternehmer Geld wie Heu gewonnen haben und ihren Mammon noch fort und fort um ein Erkleckliches vermehren, laufen wie Stromer herum, leben wie solche und kümmern sich gar nicht um Dinge, welche anderswo den durchschnittlichen Menschen das Leben erst begehrenswerth machen. Ueberdies haben sie zum Theil, sammt ihrer Familien, nicht einmal Volköschul - Kenntnisse. Da ist z. V. der Schaf- und WollMillionär Benjamin Watters, eine der gewichtigsten Persönlichkeiten deS Countys San Miguel, N. M. Sein Jahres - Einkommen ist mit $50,000 vielleicht zu niedrig geschätzt, aber er braucht noch keine $400 davon für Leben und Kleidung. Den Ausdruck ge wichtigst" darf man übrigens bei ihm nicht auf das Körperliche beziehen; er ist ein kleines, ganz ausgehutzeltes" Männlein mit langem weißen Haar und Bart. Er war in der 49er Argonauten Zeit aus Maine nach dem Westen gekommen. Außer dem Werth seiner Schafe und seiner Ländereien weiß er von der Herrgottswelt nichts. Daheim haust er in einer elenden Hütte, und anderswo schläft er. wo die Nacht ihn gerade antrifft. Einmal weigerte er sich in Santa Fe, N. M., wo er eine hohe Summe aus einer Bank liegen hatte, 75 Cents für Nachtquartier in einem Hotel zu zahlen .und legte sich lieber in einer-Pferde - Scheune! Der anerkannt reichste Mann im südlichen Arizona ist der 67 - jährige JameS A. Robinson. Derselbe haust seit 30 Iahren in dem kleinen, aus lauter Erdschlamm Bauten bestehenden, an ein Pueblo - Indianer - Dorf erinnernden Weiler Oro Blanco, unmittelbar an der mexikanischen Grenze und fast ganz von Mexikanern bewohnt. Robinson hat viele Indianer - Feldzüge mitgemacht und außerdem viele Kämpfe um Leben und Eigenthum mit Mexikanern und Mischlingen bestanden. Er und seine Familie lesen niemals Zeitungen, von Büchern gar nicht zu reden, und zwei seiner Söhne (seine mexicanische Gattin gebar ihm 9 Kinder) können weder schreiben noch lesen. Das ganze Mobiliar dieses HornviehKönigs besteht in etlichen Stühlen und Tischen, welche von Indianern aus Fichtenholz roh gezimmert worden sind, und Betten sind keine vorhanden, sondern nur bunks". Fast niemals trägt er andere Kleidungsstücke, als ArbeitsHosen und ein Gingham - Hemd; nur wenn er einen Vertreter eines PökeleiGeschäftes von KansaZ City oder Chicago erwartet, zieht er ein fadenscheiniges Röcklein an, das er vor etwa einem Vierteljahrhundert käuflich erworben hatte. Pat Driscoll, der Besitzer von vier der bestzahlenden Silber- und GoldBergwerke in Arizona, ein derber 60jähriger Jrländer. lebt ganz allein in einem jämmerlichen Blockhäuschen von Speck und Hafergrütze, die er sich selber bereitet, und kein Kleidungsstück ist ihm wohlfeil genug; aus Sparsamkeit hat er auch niemals geheirathet. Zu Zeiten ist er aber ein nobler Menschenfreund und hat schon manchem armen Bergmann aus der Klemme geholfen, mehrere Male auch die Leichen armer Bekannten auf seine Kosten über den Ocean an ihre Angehörigen gesandt. Uebrigens ist er sozusagen ein leidenschaftlicher Spieler, aber niemals um höhere Einsätze als Fünfcents Cigarren, und wenn er eine Tasche voll solcher an einem Nachmittag gewinnen kann, freut er sich lange Zeit wie ein Schneekönig. Nur noch Einer von der bedeutenden Anzahl dieser merkwürdigenCharactere mag hier etwas näher erwähnt sein: der Mischling William Sodds. Geboren in Texas von einer Creek Indianerin über die Herkunft seines Vaters läßt sich nichts mehr feststellen gehört er zu den Viehkönigen des nördlichen Arizona, und wahrscheinlich versteht Niemand im Territorium von der Hornvieh - Zucht mehr, als er. Er ist nicht nur des Lesens und Schreibens ganz unkundig, sondern kann auch nicht zusammenzählen oder abziehen, aber sein Mammon zählt sich schon von selbst zusammen! Dabei hat er ein wundervolles Gedächtniß (er erkennt z. B. mehr als 4000 Hornvieh - Brandzeichen, auch wenn er sie seit vielenJahren nicht mehr gesehen hat, auf den ersten Blick), eine blitzschnelle Auffassung des Werthes geschäftlicher Angebote und eine eiserne Körper - Constitution. Manchmal bringt er dreißig Stunden ununterbrochen imSattel zu, und keine Arbeit ist ihm zu schwer. Einen großen Theil seines Lebens bringt er auf Güterzugen zu, wenn er sein verkauftes Hornvieh begleitet. Sodds wohnt mit seinerFamilie (Frau und fünfKindern) in einem Blockhäuschen 45 Meilen öst lieh von Jerome, und seine Leute, d!e so ungebildet sind, wie er felbst,-schin-den sich ab wie die ärmste westliche Ansiedler - Familie. Es verursachte vor! geS Jahr in Jerome und Prescott großes Gerede, alS SoddS die Hauptstube seiner Hütte mit dem wohlfeilsten bunten Papier bekleistertel Wie reichSoddS ist, das wird wahrscheinlich vor seinem Tode kein Mensch erfahren. ae haben ttechtl Ein rechtes Gegenstück zu der WerHandlung der radfahrenden Lady, welche Bloomers trug, bietet eine Verbandlung, die dieser Tage in London stattfand. Die 37jährige Mrs. Elsa Grey, eine Amerikanerin, stand vor

j dem PolizeinAer Lgne als Vnseklagtc

unter der Beschuldigung etneS' ordnungswidrigen Verhaltens". Der Constabler Moore, als Erster verhört, gab an, er sei Nachts : in daS ; Hotel -Zum Falken" gerufen worden, wo die Angeklagte -in Gesellschaft zweier Gentlemen im Salon saß und eine Ci

garette rauchte. Er habe die Dame aufgefordert, mitzugehen, und als sie dieser Aufforderung keine Folge leistete, sie amArm ergriffen und hinausgeführt. Richter: Ließ sich die Dame sonst noch etwas zu Schulden kommen? Denn Rauchen an und für sich verstößt nicht gegen das Gesetz. Constabler: Sie hatte einen WortWechsel mit dem Hotelbesitzer und mit mir zankte sie auch, als ich sie hinausführte und verursachte eine großeMenschenansammlung auf der Straße. Richter: Well, sie machte sich eines Formfehlers schuldig, denn sie war verpflichtet, das Haus zu verlassen, sobald es der Hotelbesitzer forderte. Der Hotelbesitzer Arthur Taverner sagte aus, die Angeklagte habe sich geweigert, das Rauchen einzustellen und das Hotel zu verlassen, und somit habe er den Constabler holen lassen. Der Vertheidiger der Lady Grey, Mr. Hoskins, machte geltend, daß seine Clientin keine geborene Engländerin und der Meinung gewesen sei, keinen Anstoß zu erregen, wenn sie ihre hei mathlichen Gepflogenheiten uch in England fortsetze. Der Gaste der An geklagten, Mr. Grey, sagte aus, er sei der Eine von den zwei Gentlemen gewesen, in deren Gesellschaft Mrs. Grey sich dem Cigarettenrauchen hingegeben habe. Alle drei hätten sie geraucht. Da sei der Hoteldirector erschienen und rabe verlangt, daß die Dame aufhören solle zu rauchen. Das hätte nun d Gesellschaft nicht einsehen können und e,ine Auseinandersetzung hierüber begonnen. Daraufhin sei dann der Constabler gekommen. Dr Richter fand nun, daß der vorliegende Fall zu jenen interessanten Fällen gehöre, wo alle Betheiligten in ihrem Rechte seien. Es bestehe kein Gesetz gegen das Rauchen, und eine Lady habe die volle Freiheit hierzu, soweit ihre Gesundheit, ihr Kopf und ihr Magen es zulassen. Allerdings, wenn eine Lady in öffentlichen Localen rauche, so könnte eventuell eine Ordnungswidrigkeit vorliegen u. derHotelbesitz war in seinem Rechte, ls er mit einem Verbote einschritt. Auch habe er das Recht gehabt, einen Constabler zu holen und die Lady, da sie nicht freiwillig gehen wollte, aus dem Hotel hinausführen zu lassen. Somit ging der Richter mit einem Freipruch vor. Eine lugendttlye ttaudmörderin. In Beuzeville wurde die 22jährige Arbeiterin Mare Massinot, die Tochter eines armen, aber rechtschaffenen Chaussee - Aufsehers verhaftet, die sich einer furchtbaren That schuldig gemacht hat. Das Mädchen hatte vor kurzer Zeit bei einer Mme. Lecarpentier gearbeitet und wußte, wo die Dame ihr Geld und ihre Schmucksachen aufbewahrte. Kürzlich nun verließ Frau Lecarpentier ihre Wohnung, um Geschäftsgänge zu besorgen, von denen sie nach alter Gewohnheit immer erst nach zwei Stunden zurückzukehren pflegte. Nachdem sich die Massinot überzeugt hatte, daß die Frau das Haus verlassen, zertürmwerte sie eine Fensterscheibe und drang in das Schlafzimmer derArbeitgeberin ein. Durch das Klirren der zerbrechenden Scheiben aufmerksam gemacht, eilten die beiden imGarten spielenden kleinen Söhne der Frau herbei und kletterten durch das offene Fenster. Die Einbrccherin war gerade damit beschäftigt, mit einem in der Küche vorgefundenen Gartenmesser das Spind, in dem sie die Werthsachen verborgen wußte, zu erbrechen. Als sie sich von den Knaben überrascht sah, gerieth sie vorWuth außer sich und drang mit dem Messer auf die Kinder ein, die sie dermaßen bearbeitete, daß beide blutüberströmt zu Boden stürzten. Dann setzte die Person ihre Arbeitfort, nahm alle Werthgegenstände an sich und suchte das Weite. Der eine Knabe wurde mit durchschnittenem Halse todt aufgefunden; der Andere hat zwar schwere Verletzungen erhalten, dürfte aber mit dem Leben davonkommen. Auf die Aussagen dieses Kleinen wurde , die Massinot festgenommen. ' Als die Verbrecherin von zwei Gendarmen nach dem Bahnhof escortirt wurde, konnte dieVolksmenge nur mit Mühe daran verhindert werden, Lynchjustiz zu üben. In ähnlicher Aufregung befinden sich die Bewohner von Pont-Audemer, .wo die junge Mörderin gefangen gehalten wird. Sie hat auch schon ein volles Geständniß abgelegt und erklärt, daß sie gar nicht gewußt habe, was sie that, als sie mit dem Messer nach den beiden wehrlosen Kindern stach. ,, Europäische Vundschan. ?rrdwz Z?rondkvkarlk. Potsdam. Beim Segeln auf der Havel ertrunken ist der Redakteur Carl Homann vom Königlich Literarischen Bureau in Berlin. . . S ch ö n b e r g. Durch Fischvergiftung hat der Opernsänger Räuber seinen Tod gefunden. - Spindlersfeld. Im Zeesener See hat sich die Frau des Eisenbahnassistenten Arndt aus Berlin ertränkt. T r e p t o w. DaS seltene Fest der diamantenen Hochzeit feierten hier der Rentier August Ehrenwerth und seine Gattin Auguste, geb. Weick. Werneuchen. Bon einem Zuge Übersahren und schwer verletzt wurden der Handelsmann Ludwig Neumann und seine Mutter. Provinz OftpttLfen. - Gerthschen. Die Besitzung des GutsbesitzersGudat wurde eingeäschert. Es verbrannten sämmtliche WirthschaftSgebäude, sowie auch 27 Stück Vth .. JL . - . ..... i . - I

In st er bürg. Der Knecht Ruoat aus Albrechtshoefen, der seinen Vater in einem Ansall von Wuth aus geringsügiger Veranlassung durch Messerstiche 'in den Kopf getödtet hatte, wurde vom hiesigen Schwurgericht zu sechs

Jahren Zuchthaus verurtheut. P l l l a u. Dem Bootsmann Heinrich Junker ist die Rettungsmedaille am Bande verliehen worden. AuS Rache hatte der Fischerknecht Anton Schirrmacher aus Kamstigal einen werthvollen Hofhund des Gastwirihs Blomke in's Haff getrieben und bei jedem Rettungsversuch mit einem Knüttel zurückgeschlagen, so daß der Hund schließlich ertrinken mußte. Das hiesige Schöffengericht verurtheilte ihn für diese Rohheit zu vier Wochen Gefängniß. Puppen. Im hiesigen Gasthause geriethen mehrere durch Alkoholgenuß erhitzte Personen in Streit, welcher in einer Rauferei ausartete. Hierbei erhielt der Knecht Stoppat aus Hurmolkeiten so schwere Verletzungen, daß er starb. krodwz Westpnußen. B r i e s e n. Als die Frau des Käthners Giese aus Labens zur Stadt ginc und ihren Mann allein zurückließ, grif dieser zum Strick und hängte sich au dem Boden auf. Gram über zu große Schulden hatte, ihn schwermllthig gemacht. Graudenz. Dr. Otto Paschen, Inhaber der hiesigen Frauen-Klinik, ist infolge eines Schlaganfalles im Alter von nur 32 Jahren gestorben. K r u f ch. Dem Besitzer Steinborn ging das Gehöft in Flammen auf. K u l m f e e. Fleischer Thonn aus Thorn, welcher auf dem hiesigen Jahrmarkt ausgestanden hatte, wollte c - r e r fV viDcnos nacy .yorn zuruasayren. Dorfe Grzywna stürzte er. vermuthlich infolge zu schnellen Fahrens, mit seinem Wagen um und erlitt, weil er gegen einen Baum geschleudert wurde, Bein- und Armbrüche und schwere innere Verletzungen. Er wurde nach dem hiesigen Privatkrankenhause geschasst, wo er nach kurzer Zeit starb. Z o p p o t. Ein trauriges Ende hatte eine von drei betrunkenen Arbeitern aus Schmierau unternommene Bootfahrt. Das Boot kenterte und zwei der Männer ertranken. lldivz Pommern. Stettin. Geheimer Oberjustizrath Dalcke, Oberstaatsanwalt beim Oberlandesgericht in Stettin hat sein fünfzigjähriges Dienstjubiläum gefeiert. H e ? i n g s d o r f. Ein Brand vernichtete die in der Kaiserstraße aus Holz errichtete, für diese Saison schon eröffnete Verkaufshalle des Coiffeurs Geora Äimmermann. Dem Gehilfen war die Petroleumlampe aus der Hand geglitten: das Feuer theilte sich schnell den leicht brennbaren Gegenständen mit. Die ganze Halle sammt dem Waarenlager, Mobiliar und Jventar ist berunteraebrannt. Kolberg. Feuer zerstörte den Dachstuhl vom Wohnhause des Schuhmachermeisters C. Casparby. Lauenbura. Während des Schützenfestes brach in dem Kaufmann Stenke'scken Geschaftsdause Zseuer aus DaS Zeuer ariff so schnell um sich, dak sämmtliche Waarenvorräthe ein Raub der Flammen wurden. Auch die anarenzendenGeschastshauser des Backer meisters Tbrun. des Kaufmanns Aron und das Geschke'sche Geschäftshaus brannten wieder. Prcvinz Cchleöwig-Holstein. G a r d i n a. Im Alter von 99 Jahren starb der älteste Bürger unse rer Stadt, der frühere Postmeister Anton Johannes Mahmens. Kiel. Ertrunken ist beim Baden vor Howaldtswerken der Arbeiter UrHammer. MLgeltondern. Das südlich von MLgeltondern gelegene Gewese des Landmanns Wulfs smg aus unerklar liche Weise Feuer und brannte bei starkem Wmde total weder. Durch Flua feuer entzündete sich auch die Stelle des Insten Holm, wo auch alles in Asche gelegt wurde. Norderkronprinzenkoog Durch Feuer wurde das Wohn- unr Wirthschaftsgebäude des Mullers Ger des eingeäschert. U e t e x t n. Beim Dungfahrev wurde dem Landmann Heinrich Hern söhn durch den Hufschlag eines jungen muthigen Pferdes das Stirnbein zer. schmettert und zersplittert, so daß nach Entfernung der Splitter ein Theil der Gehirnoberfläche bloßgelegt wuroe. Heinsohn schwebt in Lebensgefahr. - Provinz Echlesieu. B r e s l a u. AuS dem Leben schied im 64. Lebensjahre der Postdirektor und Stabsarzt a. D. Dr. med. Julius Zucker. Die Staatsanwaltschaft hat gegen den Stadtverordneten Kaufmann Stehr wegen Betrugs und Urkundenfälschung die Untersuchung eingeleitet. .Stehr soll längere Zeit hindurch bei Lieferung von Schmalz und Cerealien für das städtische Arbeits. hauö zu hohes Gewicht berechnet und in den Lieferungsbüchern entsprechende .Rasuren vorgenommen haben. Glogau. Während eines Gewitters zündete der Blitz auf dem AnWesen der Gastwirthswittwe Pallaske in Druse. Das Anwesen ging in Flammen auf. : G ö r l i tz. Schuhmacher Wirsik gerieth unter einen Eisenbahnzug; der Tod trat aus der Stelle ein. kttdmz Pose. i N e u h o f. Auf schreckliche Weise ist der Kutscher Thyma in Neuhof um's Leben gekommen. Thyma, der mit einem Wagen Schlempe von der Brennerei nach dem Gutshofe fuhr, bemerkte kurz vor dem Hofe, daß die Pferdeleine in Unordnung gerathen war. Um diese wieder in Ordnung zu bringen, stieg er vom Wagen. Die Pferde aber standen nicht, und dadurch gerieth der Unglückliche unter die Räder, die.ihm den orf fast zerdrückten. Der Tod trat so. IM tM.

O st r o w o. Gastwirth undSchmied! Morawietz aus Szczury-Habland ist verhaftet worden, weil er im Verdacht steht, feinen vor einigen Wochen verschwundenen ILJahre alten Sohn umgebracht zu haben. Die Frau des Ver-' y , . ' r w fcfi

kasteien, me von vielem rvicoerqott, mißhandelt wurde, hat in letzter Zeit Nachbarsleuten gegenüber Aeußerun gen fallen lassen, die den Morawietz eines Verbrechens an dem Knaben verdächtigen. ?5cv!vz Saasen. Vischleben. In der Gera badende Kinder fanden in dem sogenannten Reiseloch- oberhalb der Drosienschen Mühle die Leiche des 60jährigen Schmiedemeisters Theodor Braun, der seit acht Tagen verschwunden war. Braun litt seit geraumer Zeit an Geistesstörung. Benneckenstein. Der von Nordhausen mit zwei Maschinen abgesandte Personenzug stieß oberhalb der Station Tiefenbachmühle mit einem Eztrazuge zusammen. Im kritischen Moment sprang der Lokomo tivsührer Katowsky von seiner Maschine herab; er erlitt dabei eine heftige Gehirnerschütterung und eine Verletzung am Unterleibe. Der Schwerverletzte wurde hierher geschafft. Das Zugpersonal und die Passagiere kamen mit dem Schrecken davon. Erfurt. Beim Abnehmen einer Fensterbekleidung stürzte der Maurer Adolf Feller von der Leiter auf ein spitzes Stück Holz, daß dieses in das Gehirn drang. Der Schwerverletzte wurde im katholischen Krankenhause untergebracht, wo er bald darauf starb. Auf der Arnstädterstraße .kam der Kaufmann Julius Heilbrunn mit seinem Rade zu Fall, wobei er einen doppelten Knöchelbruch des rechten Beines erlitt. Im Steigerwald erhängte sich der 64 Jahre alte Maurer Friedrich Riege von hier. Provinz Hannover. Geeste münde. Im Sierraben wurde die Leiche des 8jährigen Knaben Büsing aufgefunden, der einer Familie mit den traurigsten Verhältnissen entstammt. Da der Knabe in Gesahr war, zu verwahrlosen, war ihm die Unterbringung in eine Besserungsanstatt angedroht worden. Es ist nicht ausgeschlossen, daß Selbstmord vorliegt. G r o h n. Die Wohnhäuser des Tischlermeisters Müller und des Bäckers und Colonialwaarenhändlers Butt sind ein Raub der Flammen geworden. Lathwehren. Die Altertheiler Konrad Alten'schen Eheleute feierten die goldene Hochzeit. Schwaförden. Erhängt aufgefunden wurde der Altentheiler Conrad Rohlfs von hier von seinen Angehörigen, welche bei Verwandten zu Besuch gewesen waren und den alten Mann allein zu Hause gelassen hatten. Köllenerkönigsfehn. Der Blitz schlug in die Seitenkammer der Wohnung des Colonisten Johann Wessels Hierselbst, in welcher Großmutter, Mutter und Kind beisammen wohnen. Erstere wurde getodtet, wahrend das 11jährige Mädchen mit einigen blauen Flecken davon kam. Die Mutter des Kindes dagegen wurde nicht getroffen, rrovinz Westfalen. B u l d e r n. Das diamantene Priester Jubiläum beging Pastor Joseph Ziegeler. Derselbe war vierzig Jahre als Pfarrer rn unserer Gemein de thätig. Vor mehreren Jahren erblindete der jetzt 84 Jahre alte Greis. Jungst hat sich Zregeler nun einer Au genoperation unterzogen, welche glücklich verlief. Drenstelnsurt. Freiherr v. Ascheberg.Stammherr auf Haus Verne bei Mersch und Ehren - Amtmann von Drensteinfurt, ist nach längerem Lei-

den aestorben. Drüggelte. Vom Tode deS Ertrinkens rettete hier das in die Möhne gefallene Kind des Briefträgers Griefe mit eigener Lebensgefahr der Oberlieutenant Kromer vom 13. Infanterie Regiment in Münster, z. Z. Adjutant beim Bezirks - Commando in Soest. I s e r l o h n. Die Eheleute Rentner G. Stricker feierten das Fest der goldenen Hochzeit. P a d e r b o r n. Der älteste Bürger der Stadt. Rentner Friedrich Dickbertel. ist im Alter von fast 90 Jahren gestorben. Nbeinprovinz. Essen. In Bonn verstarb der Gründer und Mitbesitzer der Essener Volkszeitung" Hugo Koenen im 53. Lebensjahr. Koblenz. Schlosser Karl Bäthe aus Dortmund und Bäcker Gustav Nowak auS Beuel, welche einen schweren Einbruchsdiebstahl in der Liebfrauenkirche Hierselbst begingen, wobei sie Opferbüchsen aus der Wand brachen und das Tabernakel mittels Dietrich öffneten, wurden zu fünf bezw. zwei Jahren Zuchthaus verurtyeilt. O b e r h a u s e n. Der 15jahrige Gastwirthssohn Emil Kassen w?rde überfahren und getödtet. Schwarz - Rheindorf. Hier ist der Sandgruben Besitzer Schumacher in seiner Grube verunglückt. Sein Sohn fand unter Erdmassen, die bei dem Regenwetter abgestürzt waren, die Leiche. Der Tod war durch Erstickung eingetreten. - Provinz Hessen-Nassau. Kassel. Sein fünfzigjähriges Arbeiterjubiläum beging der Polier Johannes Rafch aus Crumbach im Zimmergeschäfte von A. - Raebel (E. Stange) in der Weserstraße. Beim Abbruch eines Hauses in der Spohrstraße wurden zwei Arbeiter. Wittich und Heßler, beide verheirathet, von herabstürzenden Balken so schwer getroffen, daß Heßler einen Beinbruch davontrug, während Wittich starke Quetschungen des Brustkastens erlitt. Frankfurt. Dem Gärtner Fch. Aug. Dauth. Kleine Rittergasse 4. der die Frau eines Kaufmanns mit eigner Lebensgefahr vom Tode deS ErtrrlkenS im Main gerettet hat, wurde Rettungsmedaille am Sande ver

3 allen Jahreszeiten

o-

Acurakgie

St. Jakobs Oel

ein (idxerti

A St. Louis paper hanget and contractor, in enumerating some of his past troubles, said : " My wife and I swear by Ripans Tabules. Many a morning I have gone to work on a job and had to quit. I can't begin to teil you all the suffering I have gone through. I lost my appetite and nearly starvcd mysclf in trying to work up a rclish for food ; but indigestion, dyspepsia, constipation, biliousness and headache constantly attended me. I took bitters, tonics. pills, but they didn't eure me. My wife had also some trouble with her stomach and it was a frieod of hers vbo first told her to try

mpm i We started in together to take them. begaa to feei buily, and my wife U as liehen. 'Das sechsjährige Sohnchen des Kutschers (X. Kaspar stürzte am Eisernen Steg in den Main und ertrank. Justizrath Dr. Caspar! erhielt da? Verdienstehrenzeichen für Rsttung aus Gefahr. Friedlos. Der 19 Jahre alte Konrad Heimpflug, ein mehrfach vorbestrafter Mensch, wurde wegen versuchten Einbruchs und versuchter Brandstiftung in Untersuchungshaft genommen. Das Feuer war in dem Hause deS Musikus Georg Grebe angelegt worden. Mitteldeutsöe Staaten. Arnstadt. Eine gewaltige Feu ersbrunst hat hier gewüthet, die acht Wohnhäuser mit den Nebengebäuden einäscherte. Der Brand entstand in der Marktstraße in der Räucherkammer vesFielschermelsters Chr. Thalemannschen Hauses, fand reichliche Nahrung und griff mit. rasender Scbnelliakeit um sich. Binnen Kurzem glich die rechte Seite der Marktstraße einem riesigen Flammenmeer. Die städtische Feuerwehr war schnell zur Stelle und griff das entfesselte Element thatkräftig an. Die Arbeiten wurden durch die Enge der Straße, sowie durch Wassermangel sehr erschwert. Der angerichtete Schaden ist ein ganz enormer. B e v e r n. Die 5?rau des Brink sitzers Heinrich Reese wurde von einem Schlaganfall betroffen, an dessen Folgen xt parv. Braunschweig. Die Strafkammer erkannte gegen den Lederhändler Karl Hildebrandt von hier wegen zayirettyer Wechselfalschungen aus fünf Jahre Gefänanik. Vom Schwurgericht wurde der vorbestrafte Aroetter Heinrich Morgneer aus Ealvörde wegen mehrfacher Brandstiftungen zu 12 Jahren Zuchthaus verurtheilt. E i s t n a ch. Beim Aufspringen auf einen Motorwagen der elektrischen Straßenbahn, der sich in ziemlich ra scher Fahrt befand und dem noch ein offener sog. Sommerwagen folgte, gerieth der Arbeiter Leimansik so unglücklich zwischen beide Wagen, daß die Rader des Sommerwagens sein rechtes Bein völlig zermalmten. Der Berunglückte wurde sofort ins Schwesternhaus geschasst, wo er nach einer Stunde seiner fürchterlichen Verletzung erlag. Leimansik hinterläßt eine Krau und ein Kind. ffme Städ!.'. Hamburg. Der auf dem Dam pfer Rosario" der Hamburg - Südamerikanischen Linie beschäftigte Arzt Dr. Drossel, der sich in der Cholerazeit 1892 in Hamburg durch sein Verhalten außerordentliche Verdienste er warben hat, ist plötzlich irrsinnig geworden. Auf dem Eisenöahnübergang in der Baokenwärderstraße wurde der Steinbrügger W. Frank von der Maschine eines Rangierzuges übersahren und auf der Stelle getödtet. Der Zimmermann Pieper ist in der Königstraße von einem Bau in die Tiefe gestürzt und so schwer verletzt worden, daß tz nach kurzer Zeit verstarb. Im Alter von 83 Jahren starb nach nur kurzem Kranksein der Musiklehrer und Kritiker Eduard Hamel. Memonrg. a. d. A. In einem Schlafzim der Wittwe Kummer gehörivom Fischhändler Folmer beHauses entstand Feuer, das im Betrage von 3000 Fr. anEfch mer. des gen und wohnten Schaden kittete.

können wir an

Rheumatismus u.

, zu allen lten wird jedoch unh Mtnf. i ? '5?

?i.yz rr-. -

- , - c vlAH.iln,i.,I sei... kchWMÄ

TÄBULES

My appetite soon came back and I well as ever she was in her life." M "The Sea Level Eoute' TO New York Double Daily Service. Wagner Sleeping Cars. Dining Cars. M. E. Jngalls. Präsident. E. O. MeCormilk. Verkchredirertor. Warren X Lhnch. fft. ?!. Paff. & Ticket gt LN.Bronson. . G.P. A. Cineinnati Züge! C H. & D. II. R. Abfahrt Indianapolis bfabrt 8 SB Ankunft Cineinnati nkunft 7 30$ , 11 20rn i Z2SNm 8 05M 10 LBm 2 tSAu 4 ib-Jim 7 CKMot . s mim 7 45S!m . 10b0tm Dayton Züge. (5. Abfahrt Indianapolis Abfahrt 8 0Lm , i0 Lm . ZStm 4 45m . 7 mim H. b D. N. N. Ankuns Dahton nkunft 12 03801 , SLNM . 6 20Nm . 7 ISVlm m 11 00N Toledo ä? Detroit Züge. C. H. & D. R. R. Abfahrt Ankunft Ankunft Jnd'plö : Toledo : Detroit Abfahrt I0 vm nk'st 6 4SNm nk'ft 84091m , 1 vvnm Wm 6 IbBM ) Ankgenommen Sonntag. Ticket-Offnen : Union Station und No. 25 West Washington Straße, Scke Meridian. Die populäre ist die deftk l inie nach GHIG AGC). Wier Züge! Verlasse Jndianapolt ( 7 008m li tttSm !5Löm 12 acht klnkuft inEjicago (llOtfUtt 18 40 Kl 65 bend 7 238m 7 5LVm 4 8791m Lüg treffe Zier et.. ( 8 808m 2 4091m Täglich aukgen Eonntagl. Die neuesten verbesserten Osstibnls Wngen, Wngner Schlnfrvngon elegate Parlor-Wagen und Vßwagen. LokalGcklafaae in di! ft.if , 8 Sb.ndS bereit. r BerlSkt ttbtcaao 9 45 Ma?? Zeit ach 9 so Mend beützt werde. Tiaet.OssiS : 95 5"fft V3affctttAtt KHrAfc. trage. ffrankJ. Reed, enl. Paff. aent. W. H.MeDoel. Btck'Präs. und Venl. Vlax. E h a . H. o ck e l l. Trasftc.Manaser. eo. W. Havler, Dtst. Pzff. gent. A. TF.AK T Wn4taftto tch feirty HIHimt prao esh( ms. ha rmn raad ftnd .rir anr! aka ff 1 II II II II ,tUr iB.tnctiea. wHl worfc iadratriomty " hvw t. wmim mm mw m M WCIAV. W Tr ia tWr m WralitM.whrs.rr tb.j wiP lMfnilw ttM Situation r.aiplojm.nl; rbich yoa ema eani tbat imoant W BMMT tot . wnt raoemsful mixrrt. Hnity öd qiiickl MTMd. I dmr bat ob work ftxwn Mcb dteiict coantT. I littd tBbl and totm) with nplornvrat krn

?onnn

V PMWJUK W I OÄKUWWW

j A . lTTrKa. UtXl

U.js iumi tx

KBW-MWeijez

von Indianapolis. Pianos und Musikalien. Carlin & Lennox, 5-9 Ost Market St. candwirthschaftl.Gerälhe .lvagen Holten W. B. Mfg. Co., 339 Ost Waso. II. T. Conde ImplementCa, 27 Capitol Axa Bau und Leih'Vereine. (Zerman-Ameriean Bldg. Ass'n, 154 25. Delaware St. International Bldg & Loan Ass'n, 143 Ost Market St. w Zuckerwaaren (lvholesale.) Daggett & Co., 18 West Georgia St. Riemen und Leder. Taylor & Smith, 243 S. Meridian St Schnittwaaren. Murpby. Ilibben & Co., 135 S.Meridian 3ce ream. Furnas R. W., 212 N. Pennsylvania St. Bauholz. Coburn Henry, Georgia St. Weißblech. Tanner & Sullivan, 216 & Meridian 35 Putzwaaren. Fannley & McCrea, 210 S. Meridian St Bäckereien. Tlie Parrott & Taggart Bakery, Tel. BÖO Bryce's Bakery, 14 Ost South St. Schuhe und Stiefel, (Nlholefale.) Ilendricks & Cooper, 127 S. Meridian hüte, Handschuhe etc. IIendrick8on, Lefler & Co., 131 S.Merid ifen und Schrniedewaaren. Layman & Cary Co., 111 S. Meridian St Clemens Vonnegut, 184 & 186 E. Wasn. Eisen und Stahl. Holliday W. J. & Co., 107 S. Meridian Farben, Gel und Glas. Burdsal & Co., 34 S. Meridian St. Indianapolis Paint & Color Co., 240248 Massachusetts Are. Kutschen und Reparaturen. Robbins, Irvin & Co., 32 O. Georgia St. Spiel und Spielwaaren. Mayer Charles & Co., 29 W. Wash'gt. Banken. Capital National, 23 S. Meridian St, Droguisten (lvholesale.) Indianapolis Drug Co., 21 0. Maryland Ward Bros. Drug Co., 120 S. Meridian St, (Sroceries (XDhoIefale.) Kothe, Wells & Bauer, 223 S. Meridian O'Connor M. & Co., 47 S. Meridian St, Geschirre und Sättel. Indianapolis Ilarness Co., 10 McCrea Oefen und Heerde. Home Stove Co., 125 S. Meridian St, Sägen und Werkzeuge. E. C. Atkins & Co., 402 410 S. Illinois St, Trust-Compagnien. Indiana Trust Ca & Sasety Vault. - UNS Oös ?f1hz2U!ge Sonntags - VlaU bietet eine Füll? untnösU! Se5eFsf.?. Ver BSsttnemettiS s Preis Ut tägliche Tribüne ist 12c, Itt SonntaZSblatts öc beider zusarnn? lg Ö per Woch ober I (7tS. per Monat. Durch die Pl? dersandt, kostet daß Tageblatt OS, das Sormtagkdlatt HZ per Jahr, beide zusammen öS in VZäsZöezaZlusg. Ä II! j WU SU25255w. 355,

ündiana

C't vib

!

Mc j