Indiana Tribüne, Volume 22, Number 300, Indianapolis, Marion County, 19 July 1899 — Page 1
o C A n CN WO Vs A A A0 X" & i KM y $Us m . w &y r t o V Office : No. 18 Süd Alabama Stratze. Telepbon 1171 Jahrgang SS. Indianapolis, Zndianc Alittwoch, öen 19 Juli 1899. No. 300
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Sdiwrielles. WaS man schon längst vermuthete, da scheint sich zu bestätigen.
Nämlich, erstens, daß man über die I Vorgänge und Zustände aus den Philippinen nicht die Wahrheit erfährt und daß General OtiS gänzlich unfähig ist. den geldzug auf den Philippinen zu führen. Die Censur, welche er ausübte, wurde den dortigen Vertretern amerikanifcher Zeitungen schließlich zu bunt und sie vereinigten sich zum Zweck der Veröffentlichung einer Erklärung, wel cher sich auch die Berichterstatter der asseciirten Presse und der ScrippSMcRae Association anschlössen. In dieser Erklärung heißt eS, daß durch die offiziellen Depeschen daS Volk der Ver. Staaten einen falschen Eindruck von den Verhältnissen auf den Philippinen empsiig, indem diese Depeschen einen ultra-optimistischen Charakter trugen, und die Angaben über die Haltung der Philippinen falsch waren; ferner, daß die Korrespondenlen durch den Censor ebenfalls zu unrichtigen Angaben gezwungen wurden, weil General OtiS daS Volk zu Hause nicht beunruhigen wollte." Die Depesche, welche diese Erklärung übermittelt, ist von Manila 11. 3uli und von Hongkong 17. Juli datirt und eS heißt darin, daß die Korrespondenten Gen. OtiS um Erlaubniß ersucht hätten, die Erklärung nach den Ver. Staaten zu telegraphiren. ES wird nicht angegeben, ob die Erlaubniß ertheilt wurde, oder nicht. Der Umstand, daß zwischen dem Datum von Manila und dem von Hongkong sechs Tage Unterschied ist, läßt vermuthen, daß OtiS die Erlaubniß verweigerte und daß die Nachricht von Manila nach Hongkong in anderer Weise befördert wurde. Zugleich aber ist anzunehmen, daß die Sache noch schlimmer ist, als die Korrespondenten sie in der Erklärung schildern, denn in der Erwartung, von OtiS die Erlaubniß zur Uebermittlung zu erlangen, haben sie sich sicher Mäßigung auferegt. , JameS Creelman, der Manilaer Korrespondent deS Journal", jktzt in London, sagt: OtiS ist ein renommirender, alter Mann, dessen Erfahrung nicht über den Garnisonsdienft und über die Arbeiten eineS RoutinecleikS hinausgehen. Er ist nicht fähig, den Krieg zu führen. Nach Beginn der Feindseligkeiten ließ er die Armee weder vorrücken noch kämpfen und Diejenigen, welche ihm rathen wollten, behandelte er feindselig. Creelman sogt serner, daß OtiS die Censur in tyrannischer Weise ausübte. Er (Creelman) brachte eine Depesche worin mitgetheilt wurde, wie Oberst Funfton unter dem Feuer deS FeindeS über den Fluß schwamm. OtiS strich dieS auS und bermerkte : Die Helden in diesem Kriege beabsichtige ich selber zu machen " Ein ander Mal bemerkte er bei Streichung einer Depesche : Ich will daS amerikanische Publikum nichts über diese Campagne wissen lassen, waS eS aufregen könnte. So langeich hier im Commando bin, wird daS Volk der Ver. Staaten bloß erfahren, waö ich für rathsam halte mitzutheilen". ES geht auS den Nachrichten hervor, daß die Freiwilligen auf den Philippinen sich nicht wieder anwerben lassen, und daß wir sehr mangelhast über ihren Gesundheitszustand unterrichtet sind. Keine Frage, die ganze Geschichte ist eine heillose Blamage für unsere Negierung, für welche daS Land schwer zu büßen hat. ES zeigt sich nicht nur die Unfähigkeit deS Gen. OtiS, sondern auch die Unfähigkeit unserer Regierung, welche nicht daS geringste Verständniß für die Sachlage zu haben schien, und sich auch gar nicht bemühte, sich zu un terrichten. Wird man endlich einmal einsehen, daß bei dieser ganzen Sache nichts für uns zu holen ist ? ImhlNchrilhkll. Wetterbericht. Schönes Wetter heute Nacht und Donnerstag. Höchste Temperatur in nerhalb der letzten 24 Stunden 81 Grad, niedrigste 68 Grad. Schissel'S Badeanstalt-Tempera tur L0 Grad.
Deweh erhebt Klage. Washington. 18. Juli. Admiral George Dewey hat durch seinen Anwalt bei der Court of Claims" seinen Anspruch aus die Geldprämien anhängig machen lassen, zu denen er seiner Ansicht nach anläßlich der Schlacht von Manila berechtigt ist. ES handelt sich dabei um die Frage, ob die
spanische Macht, mit der er eö zu thun hatte, der seinigen überlegen war, oder nicht. Prämien erhält er unter allen Umständen, aber wenn eine solche Ueberlegenheit konftatirt wird, so find sie doppelt so hoch, als wenn die beiden Streitkräfte gleich stark gewesen wären. Nun unterliegt eö gar keinem Zweifel, daß die amerikanische Flotte der spanischen bedeutend überlegen war und deshalb will das Marineamt nur den niedrigeren Satz zugestehen. Dewey behauptet dagegen, daß die Mitwirkung der spanischen Landbatterieen bei Cavite mit in Anrechnung zu bringen sei, daß sodann die Ueberlegenheit der Spanier vorhanden war und beansprucht den höheren Satz. Siegt er vor dem Anspruchsgericht, so siegen mit ihm auch die anderen Ossiziere und die Mannschaften deS Geschwaders, welche zu Prämien entsprechend ihrer Gehälter befugt sind. ES handelt sich um eine bedeutende Summe. Die Erklärung der Berichte r st a t t e r. Washington, 18. Juli. Die KabinetSfitzung heute dauerte länger als gewöhnlich. Die Erklärung der Zeitungskorrespondenten in Manila wurde besprochen und eS wurde beschlössen, sie vollständig zu ignoriren. Die Angelegenheit war schon litzten Abend bei einer informellen Konferenz m Weißen Hause besprochen worden, und der Beschluß deS KabinetS ist bloß eine Bestätigung dessen, waö gestern Abend beschlossen wurde. Die Erklärung wurde nicht an Gen. OtiS geschickt und Gen. OtiS wird nicht aufgefordert werden, sich zu vertheidigen. II Unsere Werbungen. Washington, 18. Juli. Die Zahl der Werbungen für die neuen Regimenter betrug gestern 504 Mann, so daß die Gesammtzahl aus 2,268 Mann stieg. 9 DerMagen ausgeschnitten. Toledo, O., 17. Juli. Die Aerzte Becker und Borman haben hier eine großartige Operation vorgenommen. Der Patient war Albert Bohm von No. 723 Niver Str., der seit einer Reihe von Jahren am Magenkrebs litt. Man öffnete ihm die LeibeShöhle, nahm Magen und Fingerdarm heraus, schob die vom KrebS befallenen Theile zur Seite und schaffte eine neue Verbindung zwischen Magen und Dünndarm. Die in den Magen und Darm eingeschnittene und sein vernähte Verbindungsstelle, sowie der große Einschnitt in die Bauchhöhle haben einen so ungestörten Heilungö verlauf genommen, daß der Patient nach wenigen Wochen das Hospital verlassen konnte und in seine Wohnung zurückgekehrt ist. Die ersten vier Tage wurde dem Operirten alle Na' ,üng durch Einspritzen zugeführt, worauf er eine ' dünne Nahrung in gewöhnlicher Weise durch den Mund erhielt; darauf folgte gemischte Nahrung, leicht verbaulich, aber fester, wie auch flüssiger Art. Wie Bohm mittheilt, verspürt er keinerlei Schmerzen mehr. Derartige Operationen sind schon hier und in Europa vorgenommen worden. Sie haben den Beweis geliefert, daß der Magen nicht absolut nothwendig zur menschlichen Existenz ist Aber die meisten so Operirten führten nur eine kümmerliche Existenz und welkten bald dahin. Wolkenbrüche und Hagelschläge dauern fort. Berlin, 18 Juli. Noch immer richten Wolkenbrüche und Hagelftürme in den verschiedensten Theilen DeutschlandS große Verwüstungen an. 3n HeinerSdorf bei Landsberg a. d. Warthe wurden drei Feldarbeiter vom Blitz erschlagen. Auch in Dillenburg, RegierungSbezirk Wiesbaden, und in Gießen sind mehrere Personen umö Leben gekommen. In Folge Einschlagen? deö BlijeS brannten in den Dörfern Haag und Muschenried in der Oberpfalz siebzehn und in dem Markt flecken Georgenburg im RegierungSbe zirk Oppeln zehn Gehöfte ab.
Göthe'S 15 0. Geburtstag. Berlin. 17. Juli. Für die Feier deö 150. Geburtstages von Johann
Wolfgana von Göthe. am 28. August, werden in vielen Städten Deutschlands , Vorbereitungen getroffen. Der preußische Unt?-r,chtsminister hat eine besondere Feier für alle höheren Unterrichtkanstalten und Universitäten angeordnet. 3a Chemnitz wird der Grundstein für ein Göthe. Denkmal gelegt werden. Sehr erfolgreich ist das bkreit abgehaltene Rheinische Eöthefist verlaufen. Wieder ein Professor gc maßregelt. B erlin, 18. Juli. In Gießen ist der Professor der philosophischen Fakultät von der dortigen Universität, H. Schiller, der über Methodik deö höheren Unterrrichtö laö, kurzer Hand pensionirt worden, weil er in der Frankfurter Zeitung" Mißstände im hessischen Schulwesen besprochen hatte. Der Rektor der Universität und die Dekane der verschiedenen Fakultäten haben gegen dieseVergewaltigung beim Großherzog von Hessen - Darmstadt Protest erhoben. Bedeutungsloser Vorfall. Berlin, 18. Juli. Dem am 4. Juli in Honolulu passirten Zwischenfall, alö die deutsche Flagge auf dem Hotel Klemme von amerikanischen Soldaten und Matrosen heruntergerissen wurde, wird hier keine besondere Bedeutung beigelegt. Nach dem Berichte deS deutschen Konsuls in Honolulu hatten die amerikanischen Behörden die Bestrafung der Schuldigen sofort zugesichert. Schiller bleibt Professor. Berlin, 18 Juli. Der Protest deö Rektors und der Dekane der hessischen Universität Gießen gegen die Verabschiedung deS dortigen Professors H Schiller, weil er in der grankfurter Zeitung" Mißstände im hessischen Schulwesen besprochen hatte, hat insofern Erfolg gehabt, als die hessische Regierung seine Verabschiedung als Professor der Universität aufhob. Dagegen wird seine Entlassung als Gymnafialdirektor wahrscheinlich aufrecht erhalten werden. IHM Hauptmann D r e y fu S. Renn es, 18. Juli. Heute Morgen wurde mit der Herstellung eineö GangeS von der Zelle deS HauptmanneS DreyfuS nach dem Saale begonnen, in welchem das Kriegsgericht gegen ihn abgehalten werden wird. Der Angeklagte entgeht dadurch der Unannehmlichkeit, sich von dem Publikum angaffen zu lassen. Paris, 18. Juli. Der Korrespondent deS Journal deS DebatS in RenneS sagt, daS Kriegsgericht gegen Hauptmann DreyfuS werde seine Ä tzungen noch vor dem 10. August beginnen. Erwarten Dewey. Trieft, 18. Juli. Der ameri kanische Gesandte Addison Harris, der Gesandtschaftssekretär Herdlicka und Frank W. Mahin, der Konsul in Reichenberg sind hier zum Empfange deS Admirals Dewey und der Olympia" eingetroffen. Wien, 18. Juli. Baron Spann, der österreichische Ober - Admiral, ist nach Trieft gegangen, um den Admiral Dewey bei seiner Ankunft daselbst zu begrüßen. Hier eingehende Spezialdepeschen berichten, daß Admiral Dewey und neun von seinen Ossizieren nach Carlöbad gehen werden, um dort die Kur gegen Unterleiböleiden zu gebrauchen. " ' , Schlechte Meinung. London, 18. Juli. Die NachmittagSblätter besprechen die Erklärung der amerikanischen ZeitungSkorrespon, denten in Manila, und lassen sich sehr ungünstig über KriegSstkretär Alger sowohl, wie über General OtiS aus. Die St. JameS Gazette" sagt, daS große amerikanische Volk hat sich von seinem General und seiner Regierung hintergehen lassen. Die Pall Mall Gazette" sagt, die Korrespondenten haben ihre Pflicht gethan. Die Timeö" sagt : Alger hat daS Kriegsministerium als politische Maschine benützt. Militärische Posten wurden vergeben
05 J . T i e - t t . . llichkeit und Korruption zeigten sich überall, wo Geld im Spiele war. Amer'?unische Soldater. wurden zu Tusenden auf amerikanischem Boden durch einbalsamirteS Fleisch und Vernachlässtgung aller Gesundheitömahregeln ! getödtet. Wie das Haupt, so die Glieder. Sie wurden ohne Rücksicht aus Fähigkeit, aber mit Rücksicht auf politische Dienste gewählt. Natürlich handeln sie wie Politiker und nicht wie Soldaten. Die neue ReichSpolitik der Vcr. Staaten ist durch daS System der Korruption schon von vornherein diökreditirt. McKinley ist auS einem oder kem anderen Grunde unfähig, seinen Kriegssekrekär loszuwerden, der offenbar glaubt den Präsidenten in der Tasche zu haben und dem Publikum Trotz zu bieten. -' OHissS-NachriÄtsV. Angekommen in : Glasgow: State of NebraSka" und Anchoria" von New Jork. P l y m o u t h : Patricia" von New Jork nach Hamburg. Boston: Corinthia" von Liverpool. Liverpool: Pavonia" von Boston. QueenStown: WäSland" von Philadelphia nach Liverpool. -- allerlei. ö i n e m keifenden Weibsbi!de in New York geht jedes Mal die Kinnlade aus Nand und Bnd, wenn sie ihrem Manne eine Gardinenpredigt hält, so zwar, daß sie sich nach dem Hospitale begeben muß. um wieder sprechen zu können. Nicht immer folgt dem Vergehen die Strafe so auf dem Fuße. Frau Politzko so heißt die betrefsende Person sollte allen ihren schimpflustigen Schwestern von Maine bis zum goldenen Thore in warnendes Beispiel, sein. Durchdasfrühzeitige Entladen seines Gewehres wurde der 53 Jahre alte John Johnson, welcher auf der Farm seines Schwiegersohnes, Thomas King, im Town Muskego, Waukesha County. Wis., auf der Jagd getödtet. Als Johnson am Abend nicht nach Hause kam. suchten ihn seine Angehörigen und fanden ihn unter einer Fence liegen. Es war ersichtlich, daß sich das Gewehr entladen hatte, während Johnson versuchte, unter den Zaun hindurch zu kriechen. Ein Radfahrer, wie man annimmt W. F. Rhodes von Sparta, Wis., wurde erschossen, als er etwa zwei Meilen nordöstlich von Cheston, Mont., in eine Hütte einzubrechen versuchte. Für Diebe war ein Selbstschuß angebracht worden und man nimmt an, daß der Todte die Fensterladen aufzubrechen versuchte, um in der Hütte ein Unterkommen zu finden, als das Gewehr losging. Checks an W. F. Rhodes von Sparta. Wis., zahlbar, wurden an der Leicke aewnden. EineaufregendeFahrt machten jüngst die Passagiere eines Schnellzuges Bozen-Verlin mit. In Kufstein kam der Lokomotivführer des Zuges ziemlich schwer betrunken aus die Maschine, auch sein Heizer war betrunken. Der Stationsbeamte verbot ihnen deshalb, auf d-.r Maschine zu fahren. Anfangs fügte sich der Lokomotivführer diesem Befehl, auf der nachsten Haltestation Rosenheim aber stürzte er. ein ungemein kräftiger Mann, sich auf die ?.'!aschine. drängte seinen Ersatzmann vom Führerstande weg und erklärte,' daß nun er sclbs: fahren und Jeden, der sich ihm hindernd entgegenstellen würde, vcn der Maschine heraö'.rerfen werde. Da mit dem äußerst aufgeregten Manne nicyts zu machen war. so ließ nn;i ihn gewähren und so wurde dan:l der Schnellzug mehrere Stationkn weit von deu. berauschten und sinnlos aufgeregte:-. Lokomotivführer gefahren, bi dieseendlich nüchterner würd.' und dam, selbst von der Steuerung zurücktrat. Inzwischen hatte aber der Schnellzug schon eine halbe Stunde Verspätung erhalten. Der Heizer war derart betrunken, daß er von der Maschin: herabgefallen wäre, wenn man ihn nicht unten aufgefangen hätte. I n M e d l n g e n b e i D r e s. den ist der Qrtsgendarm Schindler von einem Irrsinnigen erschlagen wor--den. Der Thäter ist der früher in Berlin wohnhaft und zuletzt in der Irrenanstalt zu Dalldorf internirt gewesene Arbeiter Wagler. Der Gendarm wollte in Gemeinschaft zweler Berufskollegen den Wagler und dessen , . rn . . 3 ' IC... Bruoer wegen eines ergecn , Wobnima verhaften. Die Beiden setzten jedoch der Arretirung energischen Widerstand entgegen, wobei es dem von reliaiösem Wahn befallenen älteren Bruder, gelang, dem Gendarmen Schindler den Karabiner zu entreißen und den Beamten mtt Blines mneue durch wuchtige Kolbenhiebe auf seinen Kopf zu todten. Bei dem harten Kampfe wurde auch noch ein zweiter
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Zahre. stt rö. Mary Le wts. Frari eines promiJfjfntviltxi Farmers un) wohlbik.inut unlk, w allen Bkwphnern nah? Bcliriont. N. . schreibt: Ckit 27 Jahren litt ich sortwährend an nervöser (Zrschlafsung und bezahlte groie Geldsummen für Tokloren und angk'rizkc Mittel ohne Abhilfe. Vor drei Jahn wurde mein Zu, stand beängstigend, der geringste Lärm erregte mich und machte mich nerdöZ. Ich konnte nicht schlafcn und hatte eine nzahl verderblicher An fäLe und wurde allmählig schlimmer. Ich begann Dr. MileZ' Restorative Nerdine und Nerven und Leber-Pillen ,u gebrauchen. Anfangs schien die Medizin nicht zu wirken, aber nachdem ich einige Flaschen genommen,, trat Aend?rung ein. Ich ruhte iiti besser, mein Appetit besserte sich und ich befand mich bald wohlrr: un bin ich nahezu wieder gänzlich gesund, wie eine Person meine! Alter? tZ erwarten kann. &ott segne Dr. Miles' Nervine. Dr. MilcS' Mittel werden durch alle Apotheker . verkauft unter einer positiven Garantie; die erste Flasche nützt oder das Gkld wird zurücker: stattet. . Buch über die Krankheiten de? izerzenS und der Nerven frei. Adresse: L? 5 tsulZ? 1 ttcrvino; 4 Mistorea ? ym ivmiui v . . . . i. tteorth "AilW D r. M i l e M e d i a l C o.. Elkhart. Ind. Gendarm an Brust' und Armen, sedoch nicht lebensgefährlich, verletzt. Erst später gelang es, die beiden wüthenden Menschen zu fesseln und bingfest zu machen. Der D!örder ist derselbe Mann, welcher vor einigen Monaten in Berlin Aufsehen erregte, indem er mit einer Bibel unter dem Arm Einlaß in's Königliche Schloß begehrte. Die Kriminaipolizei ordnete damals die Uebersührung des wunderlichen Heiligen in die Dalldorfer Irrenanstalt an, aus welcher er jedoch vor Kurzem entlassen wurde, da er angeblich nicht gemeingefährlich war.' Wer einen Catarrb heilen will, muß mit dem Blut ansangen. Hood'S Sarsaparilla beseitigt die Ursache diese Uebels und heilt Catarrh dadurch, daß sie daS Blut reuugt. Hood'S Pillen wirken milde. aber rasch und sicher aus die Leber und den Magen. 25c. Der - New förk tore Ul U: (Etablirt 1853.) "MSkensör Butterick Muster ! Nerkcrnf Von fertigen Kleidungsstücken Donnerstag. m 0 51.60 Blusen Hgg 51.50 Röcke auS weißem Dril- QQ lich und leinen Crash sur . . üUü Zweiter Stock. s Dr. Louis Burckhardt, No. 1134 Süd Meridian Straße. Sprechstunde daselbst: 811 Ubr Maraen und 7UHrbend,. WillougHby Block, No. 224 Nord Meridian Straße. Sprechstunden daselbst: 2 4 Rachmttta,. Wohnung: Eaglish Hotel. Tel.. OTTO DEPPERMANN, Deutscher Zahn-Arzt. Majestic Gebäude. Zimmer No. 207. Utkt it IC betriebe voMto vaschmideH. No. 232 233 Virginia Avenue. Ä. SorAmnsitts. Wansae?. FRED LAGLER. Nachfolgn o Hna, Link, . 15 Sd 8((ftftaw Strafte, DampsOcbleif:(Ztablissement Rastmieff für Barbiere. Sckeeren. Elw perS und chirurgische Instrumente werde sqneu und au: sezqttnen. ufit
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