Indiana Tribüne, Volume 22, Number 298, Indianapolis, Marion County, 17 July 1899 — Page 2
Fndians Tribüns.
Erscheint Täglich und SoMwßs. Di ttglicde LribKne- kofttt durch den xi2x 1 dtnth pr Wsch, die Sonntag, rribae', lt pe, Vsche. Leide uf iran 15 etS tci SetS p ,.. Ver V ui?vhali d Ottf xgscht tm ,rai,,tzln4 V 9ac. Ofii 10 Oüd ladama St?s5 JadianapoliS, Ind., 17.'3uli 1899. Sahnbau.Hindernisse von unten. Viel spricht man über Schwierigleiten des EisenbahnbaueZ in schn?in'delnden Höhen, über gähmnde BergAbgründe und durch massive Felsklippen, und man bewundert die betreff senden Jngenieurs-Leistungen. DieZ ist ja auch vollkommen berechtigt, aber nicht minder bemerkensnxrth in ihrer Art sind manche Bahnbau-Hin-dermsse, welche in der entgegengesetzten Richtung, in Niederungen tief unter dem Boden, da und dort entstehen, und ,ihre mehr oder weniger glückliche Ue berwindung, wenn auch weniger Ro rnanti! darin steckt, als in ersterem Fall. Solche Hindernisse sind oft um so bedenklicher, als sfe öfter von Neuem aufzuwuchen Pflegen, nachdem sie scheinbar besiegt worden waren; bei jenen ersteren kommt ein solcher Fall nur ganz ausnahmsweise vor. Allerlei schlimme Erfahrungen in dieser Beziehung hat man namentlich in gewissen Gegenden unserer Pacific küste gemacht oder macht sie noch. MeistenZ gehen die betreffenden Bahnstrecken über Sumpfmarschenland; kalifornische Bahnen haben am meisten darunter zu leiden. Vor nicht langer Zeit ist wiedeoe ein Stück d-cr Hauptlinie der (schmalspurigen) South Pacific Coast Road", unsern des Einganges der San Lean-dro-Bai, versunken. Dieses Bahnbett geht quer durch die Salzmarschen, welche die Bai besäumen, fast den ganzen Weg von Alameda bis nach Alviso. Da und dort sind diese Marschen äußerst weich und nach allen Nichtungen von Gräben durchschnitten, und vielfach hat das Bahnbett weiter nichts zur Grundlage, als Schlamm, welcher anscheinend bodenlos ist. Doch damit könnte man sich immerhin noch abfinden, wenn diesem Schlamm niemals Raum fände, sich zu verschieben, oder kein unterirdischer gsactor die Bahn-bett-Stützen unterminiren würde! Aber damit hapert es eben ganz bedenklich, und die besagte Bahngesellschaft ist schon mehr als einmal desweaen in arge Verlegenheit gerathen. Besonders an der genannten Stätte fegt eine rasche Meeres-Fluthsirömung (deren Schnelligkeit auf 15 bis IG Meilen in der Stunde geschätzt wird) tief gegen die Vahn-Grundlage und unterwühlt die weiche SchlammSchicht, so daß manchmal das Snze Bahnbett spurlos verschwindet, und nur dasGerippe der Schienen und Schwellen in der Luft hängen bleibt. Es besteht jetzt die Absicht, die Quelle dieser zerstörenden Thätigkeit durch Eindämmung unter Controlle zu bringen und so das, zur Fluthzeit anstürmende Wasser von der unmittelbar bedrobten Gegend fernzuhalten. Ob sich dieser Plan bewähren wird, muß noch dahingestellt bleiben. Aehnliche Beispiele, mehr oder weniger schlimm, ließen sich noch gar manche anführen. Auch die Marschen in der Nähe von San Francisco und an der: benachbarten Baien haben den Eisenbahnbauern von jeher gar viel zu schaffen gemacht. Hie und da ist der Schlamm so tief, daß alle Versuche, seine Tiefe zu ergründen, ergebnißlos geblieben sind. An anderen Stellen hat man mindestens 110 Fuß weichen . Schlamm gefunden, und es war nicht nur nöthig, entsprechend langes StützPsahlwerk einzutreiben, sondern die Ingenieure sahen sich gezwungen, sich auf die Wasser Einsaugungslhätigkeit des Schlammes selbst zu verlassen, um dieses Pfahlwerk wiederum zu halten! Wie mächtig diefe toast ist. davon kann man sich jedesmal beim Einireiben von Pfählen überzeugen, wobei selbst die schwersten Einrammungshämmer mit ihren wuchtigen Schlägen manchmal einen ganz gewaltigen, beinahe unbesiegbaren Widerstand von unter erfahren. Diese schütpt Gegenkraft ist natürlich zugleich eine ziemlich elastische. Viele Schwierigkeiten erfuhren auch die Erbauer der California-Pacific-bahn aus der Tiefe. Ein Tbeil hm Bahnstrecke ging durch weiches Marschenland in der Gegend von Luisun. fjmmer wieder versank dort das Bahn- . bett, und zwar so tief, daß man es nicht einmal mit Messungen mehr spüren konnte! Erst nach wiederholten Auffüllungen erlangte min eine etwas sichere Grundlage; wie man glaubt. wi?d die untere Schicht des FüllungsMaterials ebenfalls nur durch die WasserZinsaugung des Schlammes in Schwebe gehalten und am weiteren Herabsinken verhindert. So hat man es theilweise dahin gebracht, einen bösen Feind in den Dienst des Menschen zu spannen, aber nicht überall. Wo dieser Feind den Schlamm unterwühlen kann, ist er nicht zu bändigen. sobald er überhaupt einmal da ijt. Erwähnt mag schließlich noch sein, daß der Ingenieur der kalifornischen Valley-Bahn für das Bahnbett über die Marschen von Martinez und San Joaquin eine Art Matrazen" - Fundamentirung hergestellt hat, sehr ähnIkr; derjenigen, welche der bekannte Capitan Eads für die Stromdämme oder Levee- annahm, die er an der Mündung des Mississippi anlegte. Diese Matrazen sollen das Gewicht über eine so große Fläche des weichen Schlammes gleichmäßig vertheilen, daß der Gewichtsdruck keinen wahrnehmbaren Einfluß mehr üben kann; sie bestehen aus zähem Gestrüpp, daö rmt Draht zusammengebunden ist, arnb nach der Auflegung einer solchen Matraze wird der Schlamm aus Gräöen rechts und links heraus gebaggert auf b Matvaze selbst geschichtet.
wodurch mit der Zeit ein, anscheinend so tragfähiger Bahndamm hergestellt wird, als ruhte er auf einem FokZFundament. eine sitzverständige Nation?
Allerlei schon hat man über die leidige Dyspepsie gesagt und geschrieben . f i" n f-fjC rn I lueiaje langn oei uns eine ioiac Verbreitung erlangt hat, daß die Amerikaner sich selber eine Nation von Dyspeptikern" zu nennen gewohnt sind. Meistens hat man was ja auch das Nächstliegende zu sein scheint diese Verdauungs - Beschwerden mit dem Essen und Trinken in Zusammenhang gebracht. Das viele Eiswasser oder Sodawasser wurde damit in Verbindung gebracht, allerlei ungeeignete oder schlecht bereitete Speisen und zu starke Würze, mitunter auch zu vieles Rauchen; auch in übergroßer, zu häufiger nervöser Aufregung wurde eine fruchtbare Quelle von Dyspepsie erblickt. An dem Allen nun mag etwas sein, ja ist unzweifelhaft viel. Aber könnten die Verdauungßbeschwerden nicht auch in vielen Fällen eine ganz mechanische Quelle haben? Amerikanische Schulen für körper liche Ausbildung erheben neuerdings ernstlich den Vorwurf, daß die Amerikaner als Nation nicht richtig zu sitzen verständen und darin z. B. hinter den Deutschen und Franzosen weit zurück seien. Einer der Vertreter dieser Schulen führt dies folgendermaßen aus und hat zum guten Theil sicherlich Recht: Wir kümmern uns weniger, als die meisten anderen Culturvölker um hygienische, gesundheitsmäßige Haltung beim Sitzen. Vielfach anderswo erhalten die Schulkinder einen regelrechten Cursus oder wenigstens anhaltende Unterweisung im richtigen Sitzen, und wo dies geübt wird, herrschen Magenleiden verhältnißmäßig wenig vor. Bei uns läßt man es daran schnöde fehlen; man kümmert sich nicht darum, den Kindern eine richtige Sitz - Positur beizubringen, die ihnen zr zweiten Natur werden könnte; man lehrt sie vor Allem mcht, sich so zu setzen, daß sie ihre Muskeln nicht erschlaffen lassen. (In welcher Beziehung das Zurücksinken ebenso bedenklich ist, wie das Vorwärtsfallenlassen des Oberkörpers.) Eine schlaffe Haltung beim Sitzen kann leicht dahin führen, daß der Magen aus seiner natürlichen Lage gedränqt wird. Diese Verdrängung wird mit der Zeit eine chronische. Wenn der Magen sich nach vorwärts gesenkt hat, so kann die Nahrung nicht schnell genug aus demselben hinaus gelangen; sie wird länger zurückgehalten, als sie sollte, und macht eine Gährung durch. Fäulniß - Prozesse treten ein. und so wird das System nicht nur der nährenden Elemente beraubt, welche für die gehörige Erhaltung des Blutes und die Neubildung der Zellen - Gewebe nothwendig sind, sondern es wird auch durch dieVerwandlung ton Nahrungsstoffen in Ptomaine und andere giftige Substanzen der ganze Körper mehr oder weniger verseucht. Dieser Zusammenhang der Dinge ist ein so einfacher, daß es genügen sollte, flüchtig darauf aufmerksam zu machen, um alle Anstrengungen zur Abhilfe herbeizuführen! Zum Theil wird das Uebel auch durch unzweckmäßige Stühle u. s. w. gefördert. Eine richtige Haltung beim Sitzen erfordert eine, dem Körper entsprechende 5öhe und Weite des Sitzes, und bei Personen, die am Pult sitzen müssen, ist auch dessen 5)öhe von großer Wichtiakeit. Der Sitz des Stuhles sollte genau ein Viertel der Körperhöhe vom Boden aus betragen. (Wenn man also z. B. 5 Fuß hoch ist. sollte der Sitz 15 Zoll hoch sein.) Die Weite des Sitzes sollte genau seiner Höhe entsprechen. und er sollte nach hinten um I Zoll pro Fuß der 5zöhe abwärts gehen, so daß die Rücklehne ein klein wenig niedriger steht, als der Sitz; auch ste sollte nach oben etwas zurückweichen, aber a nicht zu viel. Das Pult endlich sollte um zwei Drittel höher sein, als der Sitz; wenn also z. B. letzterer 18 Zoll hoch ist, sollte das Pult eine 5)ohe von 30 Zoll haben. DaS Verhältniß der Person zu dem Sitz sollte derart sein, daß wahrend die Hüften und die Schultern die Sitzlehne berühren, die übrigen Theile des Rückens frei bleiben. Der mittlere Theil des Rückens kann die Lehne mcht berühren, ohne daß eine Erschlaffung der Muskeln eintritt, was zum Emfallen der Brust und weiterhin viel leicht zur Schädigung des Magens führt; wenigstens gilt dies, wenn die Sitzlehne nach hinten ausgebogen ist. Auch allerlei Arten sogenannter Faullenzer - Stühle, welchen Werth sie auch für invalide haben mögen, sind unter anderen Umständen als Förderer jener Muskel - Erschlaffung nachtheilig; es sei d?nn. daß das Sitzen hier in sachverständiger Weise thatsächlich in ein Liegen verwandelt würde. Es wäre sehr zu wünschen, daß diese Anregungen nicht ganz ohne Folge blieben! Vielleicht fällt von dem gesteigerten Interesse, das sich bei uns an der Körperpflege bekundet, auch für die '. m P Cultivirung des geMvyettsmavlgen Sitzen etwas ab. Spanisches Standrecht. In Madrid wurde dieser Tage cm Soldat Namens Pacheco wegen MordVersuchs an seiner Geliebten und eines weiteren Versuches, seinen Lieutenant zu erstechen, zum Tode durch Erschießen verurtheilt. Den beiden Mordversuchen scheint ein Roman zu Grunde zu liegen, dessen Einzelheiten bisher noch nicht ganz bekannt stnd. Die ftonigin Ehristine hatte den Wunsch, daß Pacheco begnadigt werden sollte, das Kriegsgericht hat diesen Wunsch nicht erfüllt die spanische Königin besitzt sonderbarerweise nicht das Begnadigungsrecht. Nunmehr ist Pacheco wirklich erschossen worden. Ueber die Ezecution wird uns von einem Madrider Correspondenten geschrieben: bin Auaerueuae aewrsen einer
jener Anordnungen, Leren Summe Spanien Cuba und seinen sämmtlichen Eolonialbesitz gekostet hat, Zeuge jener Justiz, wie sie in Spanien zu den Gepflogenheiten gehören. Ein Soldat macht einen doppelten Mordversuch, verwundet mit dem Messer erst seine
Geliebte, darauf, nach der Kaserne zurückgekehrt, seinen Lieutenant. Beide Personen kommen mit dem Leben davon. Trotzdem wird er vom Kriegsgerickt zum Tode verurtheilt, wie es spanische Disciplin verlangt. Die Königin selbst in weiblichem Ervarmen vewirbt sich um sein Leben, in Spanien stebt aber der Krone das Begnadigungsrecht nicht zu.- Die Königin zieht sich mlt ihrer Familie in ihre Gemacher zurück, wie es die Sitte erheischt, wenn ein Todesurtheil vollzogen wird. Der Hos verbringt dann den ganzen Tag in Stille und Gebet. Vor einigen sagen erst war der Mordversuch geschehen, heute Morgen schon wurde derUnglückliche erschossen. Die Sonne war eben aufgegangen. Eine riesige Menschenmenge umlagerte die von der Polizei abae'sverrte. von Cavallerie. Artillerie und Infanterie besetzte Esplanade vor dem Gefängniß. Von dem orvtyor her war der Gefangene, der die vlactji in Gesellschaft seines Beichtvaters verbracht hatte, in geschlossener Kutsche nach dem ExecuNonsplatz georacht und wenige Schritte von einer hohenSandberamauer aufaestellt. das Gesicht nach der Mauer gewendet. Vier Schritte von ihm entfernt nahmen drei Cavalleristen mit ihren Pistolen Ausstellung. Der Delinquent sieht gefaßt aus, er ist wieder ganz Soldat geworden. Immer stiller wird es auf dem Platz, vereinzelte Signale erschallen, dumpf tönt das Gemurmel der Menge, die sich durchaus still und ruhig verhält. Nun ist der Augenblick gekommen. Der commandirende General hoch zu Pferd, senkt seinen Degen, eine Salve kracht, dann noch eine. Das Opfer hat sich im letzten Augenblick unversehens herumgedreht und bietet die Brust den Kuaeln dar. Die erste Salve hat vortrefflich getroffen. Die Pistolenkugeln haben in den ötops getrogen, en &t stürzten und einen Moment Zitternden trifft die Zweite Salve, und alles ist vorüber. Die spanische Justiz hat ihr Opfer. Der Leichnam wird ausgeyo den und fortgeschafft, der Platz entleer? sich lanasam von den Schwadronen. Die Menge dringt heran, und fromme . . . - r i n . . i seeien macuren oie icue, wo oer Kopf des Unglücklichen gelegen hat. mit einem Kreuz aus weiken Steincbn. Eine halbe Stunde später hat Alles wieder die alte Physiognomie ange nommen. Ei neues Pompeji. Die Antikenabiheilung der Königlichen Museen in Berlin hat seit dem serbst 1893 auf der Stätte der griechischen Stadt Priene (eine der zwölf Bundesstädte der Jonier. an der kleinasiatischen Westküste) umfangreiche Ausgrabungen unternomemn, welche zuerst von Carl Humann, dann nach seinem allzu frühen Tode von seinem Nachfolger im Amte, einem im Orient stationirenden Direktor bei den Kgl. Museen. Theodor Wiegand geleitet und in diesem Frühjahr abgeschlossen worden sind. Die Ergebnisse sind, wie derBerl. Wissenschastl. Correspondenz" mitgetheilt wird, in jeder Hinsicht überraschend reich und glücklich. Der Plan, der am nördlichen Rande der fruchtbaren Maeanderebene gelegenen am Abhänge des Mykalegebirges terrassmsö.'mZg sich aufbauenden S!adt ist vollständig aufgedeckt und' die vollkommene Regelmäßigkeit der rechtwinklig sich kreuzenden genau von Ost nach West, oder von Nord nach Süd angelegten Straßen und Gassen festgestellt worden. Die öffentlichen Bau ten. Markt. Rathhaus. Theater. Gymnassen und Stadien, dazu die zahlrei chen Heiligthllmer sämmtlich aus der Epoche Alexanders des Großen oder seinen Nachfolgern stammend, sind ein zig in ihrer guten Erhaltung und gewähren eine überaus lebendige Anschauung des öffentlichen Lebens in den hellenischen Städten; die Ähnlichkeit des Eindruckes mit dem der Ruinen von Pompeji wird noch verstärkt durch die interessanten Entdeckungen, welche in den zu ganzen Quartieren aufgedeckten Privathäusern gemacht worden sind. Nicht nut läj! sich die Anlage des griechischen Wohnhauses, welche man bisher aus dunklen und widerspruchsvollenNachrichten alter Schriftsteller klar zu machen sich bemühte, völlig sicher erkennen, sondern auch die ganze Einrichtung des Hauses, die zierlichen bronzenen Äettgestelle. die reich dekorirten tragbaren Kohlenöschen, auf denen man kochte, das Gestein, die Lampen aus Bronze und Thon, endlich der reiche schmuck der Wände mit kleinen Bildwerken aus Terrakotta oder Marmor alles das ist wieder gesunden worden und wird künftig im Museum übersichtlich ausgestellt ein Bild des griechischen Wohnhauses gewähren, wie es in diese? Aussührlichkeit bisher noch nicht gesehen wurde um von dem Kunstwerk vieler einzelner Stücke zu schweigen. Außer diesen Kleinfunden wird eine Auswahl der besten Architekturstücke, vor allem des von Alexander dem Großen der Stadtgöttin Athena geweihten, von einem der berühmtesten antiken Architekten. Sythios (dem Er bauer des Mausoleums in tzalikarnaß) errichteten Tempels nach Berlin gebracht werden. Sie sind so ausgewählt, daß alle wesentlichen Glieder des Baues vertreten sind und sich gleichsam ein Ausschnitt aus dem ganzen Bau ausbauen läßt, an welchem die Wirkung der Formen und Maße etwa die vom Baumeister gewollte sein wird. Ein Erpresser und sein Ende. Der verheirathete Elsasser Kaufmann Schuhmacher kam vor einigen Jahren nach Zürich und machte dort die Bekanntschaft einer Dame, die im Besitze eines ansehnlichen Vermögens war. Die Beiden traten in Beziehun-
gen.zu.einanver, mt auch sottgesetzt wurden, als Schuhmacher nach Basel ging.' Sie unterhielten meinen regen Ariefwechsel.'der damit endete, daß die Dame zu Schuhmacher nach Basel fuhr. Als das Verhältniß zu sehr merkbaren 5?olaen führte, hielt der El-
sässer die 'eit für kommen, icy mit! Vortheil aus derSituation zu befreien.' i?r verlang e von der Mme. o:e er schmählich betrogen und verführt hatte. 10.000 Francs und drohte, überall bekannt zu machen, daß sie ein uneheliches Kind geboren habe. Die verzwei- ' . s tu l .CC1. feite Dame vezayile Die gesoroerieil 10.000 Francs, zog dann aber einen Advokaten zu Rathe, welcher gegen Schuhmacher eine Strafklage wegen Erpressung erhob. Nunmehr verschwand Schuhmacher mit seiner Ehefrau. löelckze vom Treiben ihres Mannes Kenntniß hatte, und reiste nach Mühlhausen, wo er mit dem erpreßten Gelde ein 5äusck)en lauste. Die Angelegenheit blieb eine Alt lang auf sich beruhen, bis ein Zufall den Mann der Justiz überlieferte. Der Züricher Advokat war in Geschäften in Basel, hier wurde er ufällia zuf ein Tuchaeschäst aufmerksam, das denNamen des flüchtigen Elsassers trug, r erkundigte sich näher nach dem Inhaber des Geschäftes und hatte bald die Gewißheit, daß Schuhmacher mit seiner Frau sich wieder in Basel niedergelassen habe. Der Advokat telegraphirte sofort an die Staatsanwaltschaft des Cantons Zürich, welche bei der Baseler Polizei die Verhaftung .und Auslieferung des Ehepaares bewirkte. Schuhmacher und Frau wurden nach dem Untersuchungsgefängniß in Zürich abgeliefert und hier machte er seinem Lehen ein Ende, indem er sich aufhängte. ,, Die letzte Cigarre. Nach dem Französischen von Wilhelm Thal. I. Als man den Kaffee servirt hatte, sagte die Frau des Hauses zu uns: .Wissen Sie, meine Herren, der Rauch geniert mich nicht!". .. und gleichzeitig gab sie ihrem Manne ein Zeichen. Dieser verließ die Tafel und kehrte bald mit einer Kiste Cigarren zurück, die er herumreichte, eine flache, mit Inschriften verzierte Kiste, in deren Innern ungeheuer dicke Cigarren in Silberpapier lagen. Die Kiste ging von Hand zu Hand, nachdem ich mich bedient, reichte ich sie meinem Nachbar; doch dieser stieß sachte meinen Arm zurück und sagte: Ich danke, mein Herr, ich rauche nicht. . Sie rauchen nicht," fragte unsere Wirthin, wo haben Sie sich den das angewöhnt?" Das ist keine Angewöhnung, es ist eine Strafe." Eine Strafe. . .V Ich verstehe nicht." Oh, Sie können es auch nicht verstehen. . . es ist ein ganzer Roman." Ein Roman? Den müssen Sie uns erzählen." Mein Nachbar war gern dazu bereit; er nickte zustimmend mit dem Kopfe und begann. ir. Ich bin jetzt 50 Jahre alt, gnädige Frau. . . man sieht es mir an; doch ich bin nicht immer so alt gewesen. Vor 25 Jahren war ich wenigstens hat man es mir gesagt ein schlanker, junger Mann, mit lockigen Haaren und einem hübschen blonden Schnurrbart, der sich auf jeder Seite in schneidig in die Luft gedrehten Spitzen erhob. Meine Freunde behaupteten, ich knicke alle Herzen mit meinem Schnurrbart. Sie übertrieben sicherlich; ich knickte nicht alle, aber doch einige. Ich rauchte damals sehr viel, und meine Freunde riefen, wenn ste mich Abends mit einer angezündetenCigarre trafen: Sieh' da, Philippe beleuchtet seinerSchnurrbart!" Kurz und gut, mein Schnurrbart machte viele eifersüchtig, einige glücklich. und ich war stolz auf ihn. Eines schönen Tages verliebte ich mich. Es war aus einem Balle: ein reizendes junges Mädchen. Ich hatte drei Walzer mit ihr getanzt, und sie hatte mir mein Herz geraubt. Ich erkundigte mich ein wenig nach der jungen Dame und erhielt zur Antwort: Sie ist die Tochter eines Millio. närs, eines Kaufmanns höchst ehrenwerthe Familie 500.00 Francs Mitgift ... Die Eltern sind sehr anspruchsvoll;- man verlangt einen vornehmen, intelligenten, reichen Schwiegersohn. . . mit einem Wort: eine Perle." Eine Perle?. . . Ich war zu be'scheiden. um mich für die Verkörperung des verlangten Ideals zu halten, und außerdcm. . . selbst wenn ich eine Perle gewesen wäre, so glaubte ich doch, da ich sehr wenig Vermögen besaß, von jenem Schritte zurückstehen zu müssen und ich zog mich in Folge dessen zurück. Doch wenn man liebt, kann man nur selten sein Geheimniß bewahren; und so errieth man auch das meinige. Man sprach von mir; die einen beklagten, die andern hänselten mich. Schließlich erfuhr Fräulein Genevieve eines Tages, daß in der Welt ein junger Mann mit blondem Schnurrbart exjstirte, der stch in Sehnsucht nach ihr verzehrte. War sie von meiner diskreten Leidenschaft gerührt? hatte ich bereits Eindruck auf sie gemacht? Kurz und gut, Fräulein Genevieve erklärte ihrem Vater, sie wolle mich heirathen. Der Vava schnitt eine Grimasse, doch das zunge Mädchen war eigensinnig und gewann ihre Sache. III. ' Die Verlobung dauerte sechs. Wochen. Es waren sechs Wochen höchsten Glückes für mich, Genevieve war entzückend. Von Tag zu Tag ließ sich mein Herz mehr und mehr von diesem Kinde fangen, das ebenfalls seine Liebe für mich wachsen fühlte. In allen Dingen verstanden wir unZ ausgezeichnet, ich war bereit, alles auf der Welt zu thun, um Genevieve IflcfallcjL Und sie haüt mir eines
ylbends nur sagen brauchen, als :t sah, daß ich mir eine Cigarre anzündete:.Jch bitte Sie, rauchen Sie nicht mhru und isfi Nlitr die . LondreZ" so-
"V . - - . fort weggeworfen. f T" ' Uno wle oanloar war ne Mir sur diese Entbehrung, die ich mir auferlegte, um ihr angenehm zu sein! Wenn Sie wußten, wie ich Sie liebe. mein Freund, daß Sie so meinem Wunsche nachgeben!" Ich bin so glucklich. Ihnen zu gehorchen!" Und ich war aufrichtig, als ich diese Worte sprach; denn ich mußte in der That glucklich sein, ihr zu gehorchen, wenn ich einwilligte, mich von meinen lieben Cigarren zu trennen. Ich hatte die angerissene Kiste stehen lassen; sie stand da auf dem Kamin meines Zimmers, und als ich nach dem mit Genevieve verbrachten Abr.id nach Hause zurückkehrte, . . . trat ich auf sie zu, bevor ich mich ins Bett legte. Ich streckte die Hand aus und es ward mir wahrhastig schwer, der Versuchung zu wiederstehen. Ich ließ die Kiste mit Absicht offen stehen, für alle erreichbar, für meine Freunde, meinen Portier, meinen Diener; und diese braven Leute thaten, als wenn sie meinen Wunsch errathen hätten, alles mögliche, um die Chancen, der Versuchung - zu unterliegen, für mich zu verringern. ' Endlich kam die Hochzeit in der Mairie. Ich sollte Genevieve um iz Uhr von ihren Eltern abholen. Ich war früh aufgestanden, hatte mich angekleidet, gefrühstückt und meinen neuen Gehrock angezogen. Als ich dann fertig, fix und fertig war. drehte ich die Spitzen meines Schnurrbarts in die Höhe und sah nach der Uhr. Es war 12. Ich hatte noch eine Stunde Zeit. Eine Stunde! Ich hatte echs Monate gewartet, bevor ich überhaupt wußte, ob ich Genevieve je wiedersehen würde, ich hatte sechs Wochen seit dem Augenblick gewartet, wo ich sie wiedergesehen, bis zu dem Moment, da ich sie heirathen sollte. . . und nun brannte ich in dieser Stunde vor Ungeoulv! Ich ging in meinem Zimmer hin und her. . . ich setzte mich. . . ich stand aus . . . setzte mich wieder und erhob mich wieder. . . suchte eine Beschäftigung, eine Zerstreuung. . . kurz irgend etwas. das mir behilflich sein konnte. diese Stunde der Erwartung zu ertra gen. als mein Blick auf meine Cigarrenklste fiel; es war nur noch eme da rin. .'. Meine Freunde, mein Portier und mein Diener hatten ihre Sache qut gemacht. Eine einzige! Ich nahm sie mechanisch, liefe sie an meinem Ohre knacken; sie war trocken, nicht zu blond, nicht zu braun, kurz, mit einem Worte, eine, vorzügliche Cigarre. Ich warf sie schnell in die Kiste zurück und schloß die Augen, um der Versuchung zu entgehen. 12j. . . Nur noch Z Stunden. Ich kehrte zum Kamin zurück; ich nahm die Cigarre wieder. . . ich biß sie mit den Zähnen ab. . . ich zündete sie an. . . streckte mich in meinem Sessel aus und . . . begann zu rauchen. Es war'herrlich! War es der zu starke Duft der Ciaarre oder dke Erregung? nach einigen Äugenblicken neigte ich den Kopf nach hinten über, schloß halb die Augen und uberllek mich der suken. schlum merähnlichen Empfindung, in der das Denken aufhört und der Traum be ginnt. Vlönlick füblte ick mick von einem leichten Brandgeruch geweckt. . . Jd; erhob mich und say mich im Zimmei um. . . nichts!. . . Ich ging, nach den Gardinen, sah nach den Draperien. . nichts!. . . ich befühle meinen Rock meine Weste. . . nichts!. . . Ah. bah das ist nur so eine Vermuthung, dachte ich. . . ich habe Mich getäuscht! Ich sah meine Uhr; 1 Uhr 25 Mi nuten. Ich nahm meinen Hut, meine Handschuhe, stürzte schnell die Treppe hinunter und sprang in den Wagen, der mich erwartete. Der Portier stand vor der Thür; als er mich vorübergehen sah, brach er ln lautes Lachen aus und der Kutscher ebenfalls. Sie machen sich über mich lustig, well ich mich verspätet habe!" murmelte ich. Ich kam zu meinen Schwiegereltern. In zwei Sätzen war ich im ersten Stockwerk und klingelte. Jean, der Bediente, öffnete mir die Thür: als er mich sah, zuckte er zusammen und sagte: Die Herrschaften sind schon fort, nachdem sie auf den Herrn bis vor fünf Minuten gewartet. Fräulein Genevieve schien gar nicht zufrieden zu sein. Sie hat mich ersucht, dem Herrn zu sagen,. . . wenn der Herr käme,. . . der Herr möchte nach der Mairie sahren. . ." Und während der Mensch dieseWorte sprach, versuchte er vergeblich, ein Lachen zu unterdrücken. Errege ich so Ihre Heiterkeit?" Der Herr scherzen. . . Der Herr wissen doch, daß ich mir nicht erlauben würde. . . Und dann weiß doch Jeder, was er thut, nicht wahr?. . . Der Herr muß doch wissen, was dem Fräulein gefällt. . . und wenn das Fräulein es so liebt. . : Ich hatte keine Zeit, mich auf. Auseinandersetzungen einzulassen, zuckte die Achseln und eilte die Treppen hinunter. Auf dem Hofe bildeten sämmtliche Dienstboten Spalier; so schnell ich auch ging, ich hatte doch noch Zeit, Getusche! und ersticktes Lachen zu hören. Sie scheinen wirklich noch keinen Bräutigam gesehen zu haben, der sich verspätet hat," brummte ich verdrießlich. Ich trieb den Kutscher zur Eile an, und um 2 Uhr 10 Minuten war ich in der Mairie. Der Heirathssaal?" fragte ich einen Thürsteher. Der Heirathssaal?. . . Sie wollen sich doch wohl nicht verheirathen?" Nun, und wenn's so wäre?" Wenn's so wäre?!. . . Na, das ist aut.haZ M lehvuutl- . .
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Von zu viel Arbeit und Vergnügung, in, Kreien küklen ir uns zu rasch ab, und als Resultat leiden wir an Steishctt der Glieder.
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An Iowa editor was compclled by a serious siejje of dyspepsia to jeave office worlc and seek relief by travel. Rest and charge t hclped hira, ' but," he relates, " I could find no real relief from tho awful sits of Indigestion, which still overtook me at times, until one day a druggist, at Tacoma, ia the State of Washington, recommended me to try RWMS TalMes I did so, and In less than twenty-four Kours could feel a marted change for the better, and from that day to this I have used them with commendable results whenever I have feit my old ailment beginning to gtt in Its wok."
Mit diesen dorten ließ er sich aus eine Bank fallen und hielt sich die Seiten. Ich weiß nicht, was mich abhielt, dem Burschen die Ohren zu zausen. Dennoch hatte ich die Kraft, mich zurückzuhalten und sagte in einem Tone, der keine Entgegnung duldete: Wollen Sie mir nun angeben, wo sich der Heirathssaal besindet? ja oder nein?Er erhob sich und versetzte mit emphatischer Bewegung: Rechts, mein Herr, am Ende des Ganges." Ich lief zu der mir angegebenen Thür und trat !in. Ah, da ist ja endlich!" rief mein Schwiegervater, sobald er mich bemerkte. Ich ging auf meine Braut zu. Alle zogen die Taschentücher wie .mit einem Zauberschlage hervor und drückten sie auf den Mund. Dazu hörte ich Oh's!" und Ah's!" und Mein Gott; ist das komisch!" Der Maire erstickte in seinem Sessel vor Lachen. Ich blieb verdutzt stehen, denn ich wußte nicht, wie ich mich benehmen sollte, und sagte zu mir selbst: WaS haben sie denn alle zu lachen?" Genevieve verbarg den Kopf in den Händen, meine Schwiegermutter erstickte fast und machte heftige Gesten der Entrüstung, und mein Schwiegervater trat auf mich zu und sagte in einem Tone, der keine Entgegnung duldete: Mein Herr zwischen uns ist alles aus." Aber was giebts denn, mein Herr? . . . Erklären Sie mir doch!" A as eß giebt? Mein Herr, die Ehe ist eine heilige Sache, und wir sind nicht im Karneval." Aber ich begreife nicht. . Dann sehen Sie doch in den Spiegel!" Ich ging nach dem Kamin und stieß einen Schrei des Entsetzens aus. Die ganze rechte Seite meines Schnurrbartes war verbrannt. Ich fragte kein Wort mehr und verschwand, ohne mich umzudrehen. Begreifen Sie jetzt, warum ich keine Cigarren mehr rauche?" IV. Und das ist Alles?" fragte ich den Erzähler; die Geschichte hat keinen Schluß?" Nein; sie hat keinen. . . Doch ich habe noch einen hinzugedichtet oder, richtiger gesagt, hinzuerlebt!. . . Sechs Monate später traf ich Genevieve wieder. . . mein Schnurrbart war wieder gewachsen. . . wir sprachen uns aus; ich war beredt. . Und sie hat verziehen?" Ja wohl, mein Herr, sie hat verziehen," versetzte eine noch junge und schö ne Frau, die mir gegenüber faß. Gutmüthig. Professor: Seit drei Wochen erinnere ich Sie jedenTag. daß Sie mir ein neues Notizbuch besorgen sollen, Von jetzt an werde ich Sie nur noch alle acht Tage daran erinnern! Im Eifer. Erster Freund: He Richard, hasd de Villeichd was verlo r'n? Zweiter: Nä Gustav, ich wisde nich was. Erster: Na, ich hab' , d'r Heide ä Dhaler gefunden. Zweiter: So verflixt (greift in seine 2ajchcn), wie siehd'r denn aus?
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