Indiana Tribüne, Volume 22, Number 296, Indianapolis, Marion County, 15 July 1899 — Page 3

Dr. J. A. 8nte1M,

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Verheirathet oder ledig?

Von B. M. Croker. (Fortsetzung.) Zwei Artikel aus seiner Feder fanden Aufnahme in großen tonangeben den Monatsschriften und wurden sowohl wegen ihres Stils und Inhalts, wie wegen der witzigen Darstellung gelobt. Eine kleine Erzählung, die eine ländliche Tragödie behandelte, flocht ein neues, grünes Vlatt in den Kranz seines jung?7-. Ruhmes. Er hatte eine Menge wahrend der langen müßigen Tage aufgespeicherter Gedankenarbeit auf diese sehr lebendig geschriebenenArtikel verwendet und nach jeder Seite hin fein Bestes geqeben. Sie riefen denn auch seinen Namen in das Gedächtniß der Menschen zurück, wenigstens fingen sie an. sich zu erinnern, daß es einmal einen gewissen Laurence Wynne gegeben hatte, elnen gescheidten Menschen, der aber eine dumme Heirath gemacht hatte, infolgedessen ins Elend gerathen und slZ.r.s davongegangen und gestorben war. Todt war er demnach bis jetzt doch mtfrt. Im Gegentheil schien noch viel Leben, gut verwendbares Leben in ihm zu stecken! Und Erfolg, sei er auch noch so klein, führt immer zu weiteren Erfolgen. Die Sonne begann auch für Laurence wieder zu scheinen. Die Redaktionen mehrerer bedeutender Journale forderten ihn zur Mitarbeiterschaft auf und bezahlten seine Beiträge gut und baar. So war er denn wieder ein unabhängiger Mann, und mehr als einmal fühlte er sich versucht, hinaus ms Feld zu lausen und sein Gluck laut auszuschreien. Dann und wann schrieb er an seine Frau: Fräulein West, 365 Belgrave Square. London, und Fräulein West suchte unter den übrigen vielen Billets in dicken elenanten Umschlägen immer eifrig nach diesen Briefen, steckte sie in ihre Kleidertasche und las sie. wenn sie ganz allein war. Geld, Wohlleben und die ihr entgegengebrachte Bewunderung waren allerdings nicht ohne Einfluß auf sie geblieben; aber ein Brief von Laurmce stellte dennoch, weniastens bis jetzt, alle diese guten und angenehmen Dmge vollständig in den Schatten. Soeben liest sie den letzten dieser Briefe, der nach sehr reiflicher Ueberlegung und mit vielen Pausen zwischen den einzelnen Sätzen geschrieben ist und dem Schreiber mehr Zeit und Nachdenken gekostet hat, als ein großer Journalartikel. Der Brief lautet: Holt ftllt Farm. Geliebte Madeline! Dein letzter Brief liegt vor mir, und ich schreibe Dir jetzt, nachdem der ganze Haushalt zur Ruhe gegangen und kein Laut als das Ticken der Kuchenuhr mehr zu hören ist. So habe ich denn bei Abfassung meiner Epistel, die sehr wichtigen Inhaltes ist, voraussichtlich keine Störunq zu befürchten und mache mich ans Werk. Vor Allem freue ich mich aufrichtig. zu hören, daß Du Dich wohl und glücklich fühlst, und daß Dein Vater Dir große Beweise semer Liebe gibt, und daß Ihr Euch nicht mehr fremd gegen übersteht, sondern Euch vortrefflich zusammengefunden habt. Ich hoffe denn auch, seine Zuneigung wird sich stark genug erweisen, um das Geständniß, das Du ihm, und zwar möglichst bald, machen mußt, das Geständniß, daßDuverheirathet bist, zu überdauern. Ich verstehe recht gut. daß Du Dich vor dem schlimmen Augenblicke furchtest, kann mich vollkommen in Deine Lage versetzen, und begreife, daß es Dir schwer fällt, dies neue herrliche Leben, das Dir wie ein Zaubermärchen vorkommen muß, durch ein Wort zu zerstören. Sollte Dir deshalb der Muth fehlen, dasGeständniß, das früher oder später doch einmal gemacht werden muß, selbst abzulegen, so übertrage die Aufgabe mir; laß mich mit Deinem Vater sprechen. Ich bin bereit, den ersten Sturm über mich ergehen zu lassen und die Ausbrüche seines Zorns, mögen sie auch noch so heftig sein, auf mich zu nehmen. Haben wir doch schließlich :xi3 .ic v.rr 3 rr Iiliis gklyan, ucijcn lvlr uns scyamen müssen. Hätte ich geahnt, daß Du die Erbin eines Millionärs bist, ich würde, darauf gebe ich Dir mein Wort, nie daran gedacht haben. Dich zu heirathen. Aber die Verhältnisse lagen damals so ganz anders, und ich bot Dir. der Va-ter-und Heimathlosen, ein Heim, so gut ich's eben zu bieten hatte. Damals schienen unsre Wege nicht in so verschiedenen Richtungen zu liegen, nichts deutete auf die Schranke hin. die sich jetzt zwischen uns erhoben hat. Aber nun, meine arme Madeline, stehen wir am Scheidewege! Du muß! Dich schlüssig machen, ob Du nach rechts oder links gehen willst, und hast zwischen mir und Deinem Vater, zwischen Armuth und Reichthum zu wäh len. Will Dein Vater, nicht glauben, daß Du Deinen Namen gewechselt hast, so müssen wir ihm die Thatsacken beweisen, und verschließt er Dir daraufhin seine Thür, nun so bist Du eben1 nicht schlimmer daran als vor einem Jahre. Nur möchte ich noch hinzufügen, daß, wenn wir die Aussicht hatten, noch einmal in eine so entsetzliche Lage zu gerathen, wie im vorigen Winter, ich Dir nicht die grausame Zumuthung stellen würde, Dein jetziges luxuriöses Heim zu verlassen und zu mir zurückzukehren. Aber die Dinge sehen heute um vie les tröstlicher aus. Ich libe, Gott sei Dank, meine Gesundheit wiedererlangt, bin im Stande, das Brod sür uns zu verdienen, und hofse, daß die Zeit der Noth für immer hinter uns liegt. Nächsie Woche gehe ich wieder an die Arbeit. Der Gedanke, hier länger in Unthätigkeit von Deines Vaters Geld zu leben, ist mir unerträglich. Unser ganzer hie. siger Ausenthalt hat zwar nicht so viel gekostet, als Dein Vater, wie Du mir mittheilst, kürzlich für einen Hund aus, gegeben hat, aber es ist doch immerhin sein Geld, das zu anders Zwecken bestimmt war und das wir unterschlagen haben. In der letzten'Zeit habe ich allerdlnas nichts . mebr davon vn-

braucht, denn es that Nrn mtr eme neue Erwerbsquelle auf; aber ich wollte, ich wäre erst in der Lage, jeden Pfennig seines Geldes zurückzuerstatten. Und so laß uns denn ein Ende rnachen, liebste Maddie. mit allen diesen Heimlick'keiten und dem ganzen falschen Spiel. Wir haben jetzt wieder festen

Boden unter den Füßen, haben zu leben, und ich hoffe zuversichtlich, daß es mir gelingen wird, emporzukommen. Aber wird es Dir auch noch genügen, die Frau einis einfachen Rechtsanwalts zu sein und zu heißen? Gern würde ich Jahre meines Lebens darum geben, könnte ich Dir auch nur den zehnten Theil des Luxus verschaffen, worin Du jetzt schwimmst, aber Diamanten, Equipagen und andre gute Dinge dieser Art sind mir leider unerreichbar. Ich habe Dir nur zu bieten, meine theure Maddie, was man für Geld nicht kau-' sen kann, ein ungetheiltes Herz, das mit jeder Faser Dir und nur Dir allein j gehört. So, nun habe ich gesagt, was ich sa-! gen mußte, und erwarte nur eine Zeile von Deiner Hand, um nach London zu kommen und Deinen Vater mit unserm Geheimniß bekannt zu machen. Glaube mir, es ist das einzig Rechte und Rlchtige. Du kannst das jetzige Doppelleben unmöglich weiterführen.Dein Platz ist bei Deinem Manne und Deinem Kinde. Drei Monate sind vergangen, seitdem Du in Holts Wägelchen davonfuhrst, und ich kann Dir versichern, liebe Maddie, daß diese drei Monate mir sehr lang geworden sind. Aber Du hast nun auch Zeit gehabt, das Herz Deines Vaters zu erobern, nach der Richtung hin bringst Du ja. wie ich an mir selbst erfahren habe, in viel weniger Zeit sehr viel fertig, und wenn Dein Vater der Mann ist. für den Du ihn hältst, wird er sich unsern Bitten und Vorstellungen nicht verschließen. Du bist sein einziges Kind, und legt er, wie Du sagst, auf Geburt und gute Familie großes Göwicht, so dürfte der Name Wynne ihm nicht mißfallen. Wir gehörten im zwölften Jahrhundert zu der enal'schen Baronie, und dasRecht auf diesen Titel ist nicht erloschen, sondern die Familie kann ihn jeden Augenblick wieder aufnehn.en. Aber mein Licht geht zu Ende, und ich muß schließen, obgleich ich noch stundenlang schreiben könnte. Für den Fall, daß ich nicht ganz klar gewesen sein sollte, wiederhole ich nur noch einmal, daß ich Dich vor Allem um die Erlaubniß bitte, Deinen Vater von unsrer Verheirathung zu unterrickten. Nur eine Zeile von Dir, und ich komme sofort nach London. In treuer Liebe Dein Laurence. Nachschrift: Denke nicht, ich wollte mich darüber beklagen, daß Du es nicht möglich gemacht hast, einmal zu uns herauszukommen. Ich begreife, daß Dein Vater, der keine Beschäftigung hat. viel zu Hause ist.Dich dann um sich zu sehen wünscht und über die vier Stunden, welcke ein Besuch hier immerhin beansprucht, vielleicht Rechenschaft verlangen würde. Du wirst nicht den Muth gefunden haben, ihn zu belügen und zu hintergehen. Bitte, geliebteMadeline, thue das überhaupt nie mehr und nach keiner Seite hin. Eine DrahtNachricht von Dir, und er kennt bis morgen Abend dle ganze Wabrbeit." Madeline las diesen Brief langsam und wechselte dabei mebreremal die Farbe. Einige Sätze überlas sie sogar mehreremal. und als sie zu Ende war. fing sie nochmals von vorn an. Dann faltete sie den Brief zusammen, steckte ihn wieder in den Umschlag, legte ihn m ihren Toilettenkaften und zog den Schlüssel ab. Wie aufaereat sie war. spiegelte sich zus ihrem vei'.cht. als z,c ans ienstet irat und dort, mit ihrem Uhrgehänge spielend, stehen blieb. Ihre Wangen waren geröthet, und eineFalte lag zwischen ihren Brauen. DaßLaurence auch gar so ungeduldig war! Warum ließ er ihr nicht Zeit? Was waren einem Manne, wie ihrem Vater gegenüber, drei Monate? Und war es wirklich schon drei Monate her. daß sie von Laurence Abschied genom men hatte? Ja. es war im April gcweseli, und jetzt stand man schon im Anfang Juli. Ihre Augen wanderten langsam durch das elegante Zimmer mit den blaßblauen Seidengardmen, den Möbeln von Rosenholz und den versischen Teppichen, schweiften dann über den Toilettentisch mit den silbernen Flaschen. Büchsen und Bürsten, über den Spiegel mit seinem BeHange von echten Spitzen und über die Etuis von Prfümerien. Und nun versetzte sie sich voll Schauder und Grauen in Gedanken zurück in das ärmliche kleineGemach am Solserinoplatze Nr. 2. in das Gemach mit den wackligen Stühlen, dem winzigen Spiegel, dem Wasserkruge ohne Henkel! Einen Augenblick später stand sie wieder vor dem Toilettentisch? und betrachtete ihr Bild in dem kostbaren venetianischen Glase. Wie ganz anders sah sie jetzt aus. als jene abgehärmte, schäbige Frau Wynne. welche die Sklavin eines kranken Mannes und eines schreienden Kindes war, auf deren jungen Schultern die ganze Last des ärmlichenHaushaltes lag und die ebensowenig eine Hoffnung auf die Zukunft im Herzen, wie einen Pfennig Geld in der Tasche trug. Hier sah sie das in blühender Ge sundheit und im Glänze ihrer voll ent wickelten Schönheit strahlende Fräulein West vor sich. Ihr üppiges Haar war von der geschickten Hand Josephines graziös geordnet, die schöne, schlanke Gestalt durch em ein aches. aber tavel los sitzendes Kostüm, das ein kleines Vermögen kostete, noch mehr geboben. Die kleineUhr in ihrem Gürtel war mit Diamanten besetzt; ebensolche Steine blitzten an ihren Fingern. Sie kam soeben von einem köstlichen Frühstück, bei dem zwei gepudertcDiener und der wie ein geistlicher Herr aussehende Taseldecker sie bedient hatten, eine glänzende Eauivaae hielt, ihrer wartend, vor der Thür, und durch das offene Fenster konnte sie das unaeduldlqe Stampfen der Rassepferde hören, die sechshundert Gumeen kosteten.

Madeline stand eben im Begriff, zu der Tochter eines Earl zu fahren, die sie bei einem bevorstehenden Feste bemuttern wollte. Sie wußte bereits aus Erfahrung, daß sich dabet viele, viele Köpfe voll Bewunderur' nach ihr umdrehen würden, und sie ließ sich so gern bewundern. Auch hatte sie in den ktzten Monaten ein ihr frllüer ganz unbekanntes Wohlgefallen an Festen und Lustbarkeiten in sich entdeckt; und nun verlangte Laurence, sie sollte so mir nichts dir nichts alledem entsagen, den Schleier von ihrem Geheimnisse reißen und wieder als schäbige, demüthige, unbedeutende Frau Wynne. als das Weib eines unbeschäftigten Advokaten leben und dastehen. Daß sie Laurence treu und ergeben blieb, verstand sich von selbst; es konnte ja nie, nie anders zwischen ihm nnd ihr werden. Aber dieser gräßliche Kontraft zwischen den ehemaligen Verhältnissen und den jetzigen! Nein, er muß mir noch etwas Zeit lassen, er muß! Ich muß mich noch ein wenig des Lebens freuen dürfen!" schlon sie ihr leidenschaftliches Selbstgespräch. Wenn Papa erst alles erfahren hat, bin ich. das weiß ich mit Bestimmtheit, wieder arm und mittellos wie vorher und werde nie wieder in eigener Equipage sahren, nie wieder eine Pariser Toilette tragen." Und das junge Wesen, das so dachte,

war dasselbe, das noch vor wenigen Monaten die eigenen Kleider versetzt hatte, um für Laurence die nothwendigsten Lebensbedürfnisse zu beschaffen, und das stundenweit zu Fuß gegangen war, um einige Pfennige Fahrgeld zu ersparen! Plötzlicher Reichthum ist immer eine furchtbare Eharakterprüsung, ein Probierstein für jede Fafer des inneren, moralischen Menschen und um so gefährlicher, wenn ein noch so junges, schönes Geschöpf, dem der Hang zum Luxus angeboren ist. das bis dabin aber in den ärmlickssen Verhältnissen gelebt und sogar Hunger gelitten hat, plötzlich in den Genuß eines unaeheuren Vermögens gelangt und als einzige Tochter und Erbm eines steinreichen, freigebigen Mannes jetzt mit Tausenden von Pfunden um sich werfen kann, wahrend sie früher mit Pfennigen zu rechnen hatte. Ich muß das alles mündlich mit Laurence besprechen. Es kann nichts helfen, es muß rislirt werden, denn anders läßt sich's nicht machen", murmelte sie vor sich hin. wahrend sie ihrem Mädchen zum Ankleiden klingelte. Briefe sind zu unzulänglich. Ich werde die erste sich bietende Gelegenheit benutzen, um. wäre es auch nur aus eine halbe Stunde, hinüberzufahren. um Laurence zu überzeugen, dan Wh noch warten müssen, daß Geduld Ha ben muß. - Und in der That, seine Geduld hatte eine harte Probe zu bestehen. Jeden Morgen ging er hinaus auf die Landstraße, um dem Postboten, der den Pachthof nicht eben häufig - besuchte. aufzulauern, ohne daß er t einen Brief von der geliebten Hand empfing. (Fortsetzung folgt.) Neues aus Natur und Heilkunde. Salzgehalt der Meeres luft. Wegen des Salzgehalts der Meeresluft gilt der Aufenthalt an oder aus dem Meere für besonders heilkräftig. Unter den günstigsten Umständen beträgt aber dieser Salzgehalt nach Armand Gautler bei 15 Grad E. Wärme nur .022 G. Salz auf 1 Kbm. Luft. Zum Zwecke seiner Bestimmung dienten 341 Liter Luft. die Gautier, und zwar theilweise bei Nacht, auf dem 50 bis 60 Km. von der Kanal-Küste entfernten Leuchtthurm von Rochedouvres entnahm, während eine schon mehrere Tage andauernde frische Brise landwärts wehte; bestimmt wurde zunächst die Menge des Chlors, und aus ihr wurde die Salz menge berechnet. DieScheerendesHummers. Daß der Hummer zwei verschieden gestaltete Scheeren besitzt, ist eine Thatfache, die vielleicht schon Mancher beobachtet hat. die aber erst jetzt einer wissenschaftlichen Studie gewürdigt worden ist. Stahr berichtet in der JenaischenZeitschrift für Naturwissenschast. daß dieser Dimorphismus der Hummerscheeren gänzlich unabhängig vom Geschlecht der Individuen ist. Während die eine Scheere eine bedeutende Große erreicht, einen plumpen Bau besitzt und auf ihrer Greiffläche eine doppelte Erhebung von meist gekerbten oder gezähnelten Höckern trägt, ist die andere bei weitem zarter und weist in den schnurgerade angeordneten Zacken, vier Größen auf, die in einer achtstelligen Periode sich vielmals wiederholen. Charakteristisch für die letztere Scheere sind die in großer Anzahl auf ihr vorhandenen Tasthaare. Uebergänge zwischen beiden Scheerenarten kommen vor. jedoch nur sehr selten. Stahr hat sich nun auch bemüht, den Grund dieses Dimorphismus ausfindig zu machen, und hat die Vermuthung ausgesprochen, es könnte die zartere Scheere als Schmuck- und Spürapparat dienen, während ihr gröberes Pendant die Funktion einer Knack- oder Greifscheere .verrichte. Diese Vermuthung hat, noch bevor sie ausgesprochen war, theilweise bereits einen Thatsachenbeweis erfahren, und zwar durch Beobachtungen, die Vrandes im Neapeler Aquarium angestellt und im Biologischen Centralblatt pu blizirt hat. Die Einzelheiten dieser Beobachtungen hier wiederzugeben, würde zu weit führen. Es genügt zu berichten, daß die Ungleichheit der Scheeren auch bei a n d e r e n Krebsen sich wiederfindet und daß die beiden verschieden geformten und ungleich kräftigen Scheeren in der That etwa so benutzt werden, wie wir eine kleine Pincette neben einer großen Zange verwenden. Woher st ammendie Diam anten? ' i " 8fo dem Umstände, daß in den Ge

genven, welche uveryaupr' diamanten liefern, diese kostbaren Minerale ganz oberflächlich in der Erde gesunden werden, könnte man vielleicht den Schluß ziehen, daß sie erst in den jüngsten Perioden unserer ErdentWickelung entstanden seien, nämlich dann, als die jetzige Erddecke sich bildete. Gegen diese Annahme spricht aber die Thatsache, daß die Diamanten sich ganz sicher aus glühendem, feurig-flüssigem Material gebildet haden müssen; von einem feurig-flüssi-gen Zustand der Erdoberfläche ist aber in den relativ nicht fern liegenden Zeiten, in denen die gegenwärtig oberste Erdschicht entstand, keine Rede mehr. Der Diamant muß sich also in viel größeren Tiefen, als in denen er jetzt gefunden' wird, abgesetzt haben, und es ist kaum eine andere Annahme zulässig, als daß er durch nach seiner Entstehung vorgekommene vulkanische Eruptionen in die Höhe geschleudert worden und auf diese Weise bis in die Erdregion gerathen sei, in der er jetzt gefunden wird. Ist aber diese Annähme richtig, so ist kaum zu glauben, daß sämmtliche in der Tiefe gewesenen Diamanten nach oben gekommen seien; es ist auch sehr unwahrscheinlich, laß

die infolge von Eruptionen gehobenes Diamanten nun sämmtlich bis an die Erdoberfläche geschleudert worden seien, sondern es werden vermuthlich ganz beträchtliche Diamantmengen nur in mittlere Erdtiefen gehoben worden sein. Man darf also auch annehmen, daß es uns gelingen wird, Diamanten noch aus beträchtlichen Erdtiesen zu fördern, ja es ist wohl möglich, daß dort Diamanten von solcher Größe der Hebung harren, daß die bis jetzt bei uns gewöhnlichen dagegen nur als Diamantsplittcr erscheinen. Der magnetische Zu st and d e r E r d e. Seit einigen Jahren erregt der italienische Forscher Dr. Folgheraiter durch seine Untersuchungen über den magnetischen Zustand gewisser Erdgebiete, und im Besonderen Italiens, während des Alterthums in wissenschaftlichen Kreisen bedeutendes Aufsehen. Diese Arbeiten sind auf das merkwürdigste mit archäologischen Nachforschungen verbunden. Folgheraiter hat nämlich festgestellt, daß gebrannter Thon nicht nur magnetisch; Eigenschaften besitzt, sondern diese auck in genau denselben Verhältnissen außerordentlich lange Zeit hindurch beizubehalten vermag. Darin ist em, Möglichkeit gegeben, etwas über den magnetischen Zustand eines Ortes zur Zeit der Herstellung alter Thonwaaren zu erfahren. Der Forscher spurte nun überall solchem, man möchte sagen, fossilen Magnetismus nach ind fand ihn in einer großen Zahl von Renqmen aus der alten Romerzeit, nicht nur in den Ziegelsteinen, die zum Bau von Hausern u. s. w. gedient haben, sondern auch in allerhand thönernen Gebrauchs- und Schmuckgegenständen, besonders in alten Thonvasen. Diese Gegenstände zeigen also einen dcutlichen Magnetismus, und zwar in einer ganz bestimmten Richtung. Es kam nun darauf an. zu ermitteln, in welcher Stellung sich diese Geräthe während des Brennens im Ofen befunden haben mochten, und dann war die Möglichkeit gegeben, die Richtung der erdmagnetischen Kraft während der Zeit ihrer Verfertigung zu erkennen. Nachdem Folgheraiter schon rn früheren Mittheilungen wichtige Ergebnisse berichten konnte, hat er jetzt Weiteres veröffentlicht. In dcn letzten Monaten wandte er sich der Untersuchung alter Vasen aus der Zeit des 5. bis 7. Jahrhunderts v. Chr. zu. die sich in großer Zahl in den Museen, besonders von Florenz und Syrakus, finden. Diese waren der Forschung besonders günstig, da wenigstens einige von ihnen wegen ihrer Ornamente und Verzierungen nur in aufrechter Lage in den Ofen hineingestellt worden sein konnten, so daß die Ermittelung möglich war, in welcher Stellung sie ihren Magnetismus angenommen hatten. Danach ist Folgheraiter zu mehreren interessanten Ergebnissen gekommen: Zu Beginn der Herstellungszeit der korinthischen und attischen Vasen mit schwarzen.Figuren und rothemGrunde, die in das 7. Jahrhundert v. Chr. zu verlegen ist, war die magnetische Inklination in Griechenland südlich gcrichtet; kurz nachher, vielleicht zu Beginn des 6. Jahrhunderts, während dessen noch immer korinthische Vasen hergestellt wurden, war die Richtung der Magnetnadel ziemlich wagerech! und wurde dann nördlich; am Ende der Herstellungsperiode der attischen Vasen, etwa 400 v. Chw. war die Neigung der Magnetnadel nördlich und betrug etwa 20 Grad. JndeminderNähevon Prag belegenen Dorf Chaberu wurde der Todtengräber und Kirchendiener Prybar vom Dienst suspendirt, wer' der 'begründete Verdacht besteht, er habe seit vielen Jahren die Knochen der Todten an eine Spodiumfabrik verhandelt. Im Glockenthurme deö Friedhofes stand ein großer Sack mit Knochen bereit, von denen nachgewieser. ist, daß sie menschliche Gebeine sind. Es lag dabei ein bleiernesCrucifix, daö wohl einem Sarge entnommen tvar. Eine schauerliche Blutthat wurde in Döckingen verübt. Die Frau des Schneiders Schröppel eilPfand gegen ihren Mann, seitdem er infolge eines Schlaganfalls auf einer Seite gelähmt ist, eine lebhafte Abneigung. die sich schließlich, als sie mit einem Dienstknecht in ein ehebrechensches Verhältniß trat, so weit steigerte, daß sie beschloß, ihren Mann auf die Seite zu räumen. Der Unglückliche wurde darauf von dem Knecht unter Beihilfe des gewissenlosen Weibes und ihrer Mutter ermordet. Nach langem vergeblichen Suchen fand man endlich, da sich die Megäre zu einem Geständniß herbeiließ, die schon stark in Verwesung übergegangene Leiche im Rohrachbach. Die Schädeldecke war vollüandia Zertrümmert. . .

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THE STUDEtJTS' STANDARD DICTI0NARY

Edited by Jaitbs C. Fermaxd, Editor Synonyms, Antonyms, and IepoBitions in Standard Dictionary. Assisted by large corps of Eminent Speciallsta.

It has eclipeed In every particular all other academlc dictlonariea heretofore published and la the I moet valnable work of ita das in existence. IU deflnitions are of surpaseing thoroughness ; ita etymologiea and rhetorical feature are the moet complete ver presented in a etadents dictionary. I lt ia t&stefolly illustrated. 1t la a little univeraity. COMPARISON PROVES VAST SUPERIORITY. i J Toeab. TtrmM Synonym Illustration Antonym Prtporttton Pngei t Student Standard . . 62.2S4 W93 1.22, . 2,000 1,000 915 Webster'a Aradcmic ..... 36,(49 3,654 800 None Isone 704 I Worcester's New Academlc . . 25,775 . 1,000 266 None None 6t

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The Appendix of 100 pages embraces : Proper Names in BI-

Fiction, Ilistory, Geography,etc; Portign Worda I ?ttfzlr& B 111 Das Deutsch.Amerikanische W Ponlifclinroan 1 Hnfnnaf Ei 1UU1(UUU1UUU 9 MUlUllUl i von H.5IAKCK WORTH, S 532 Vine St., Cincinnati, O., S ist anerkannt das älteste, weitverbret teste und tuverlässtastt in merila und Deutschland, und alle Ansprüche aus Erbschaften und Rechte, kann man vertrauensvoll in seine Hände legen, und versichert sein, daß die kleinsten, wie dte größten vollmacht5'Austräge mit gleichem Eifer und genauer Rechts kenntniß prompt und gewissenhaft er, ledigt werden. iloffttillllLifti vermisster Erben ird öchinUich t dies, latt, eruuurt. u Ifi VZazl Websters ilnternatioiial IDictionary Invaluable In the Home, School, and Office. A thorouch revlsion of the Unabridged, the purpose of which has been not dtsplay nor the proviiion of material for boastful and thowy advertisement. but tLe due, judiciou, scholarly, thorough perfeetngofa work which in all the tage of Its growth has obtained in an equal degree the favor and confidenc of scholars and of the eeneral pubitc. The One ureat 5 tan laxd Authority. 80 writ Hob. D. J. Brewer, Jaatio C. S. Soprem Cour. GET THE BEST. trySend for apedmea pr to 8. & C. KERRIAM CO.. Publishers, EWSGFIXLD, iUSS. B 1VESH3T3 ID.TEKXOTGNAI kD3CIICK?2?jr . -

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