Indiana Tribüne, Volume 22, Number 296, Indianapolis, Marion County, 15 July 1899 — Page 2
Fuvians Tridüne. l Erscheint Täglich iinb Gmttp Vie i5jtl4 .Tribüne- kostet durch Un Xrlj 1 ?tb per Woche, dle Sonntag .rribü" KtJ per Woche. Seid mfasmen I t M ffratl per TCmtt. Vtx Poft .ußerhalb It. CUH plgcht t ,raJ,ahlnz V H - CfftMi 18 COd lnba gral4 Indianapolis, Ind., 15. Juli 1899.
Deutsche Kärrner. ! Wir, die wir heute im Zeichen des WerZehrZ leben und beständig sehen, rnli welcher Leichtigkeit heutzutage nicht ' nur Menschen, sondern vor allem auch "Lastgüter in unübersehbaren Mengen nach allen Gegenden der Welt befördert werden, haben kaum noch eine Vorfiel lmig davon, daß dergleichen in früheren Jahrhunderten etwas sehr Umständliches war, und daß die Leute, welche jlch damals mit der Beförderung fcon Gütern befaßten, sehr wichtige und volksthümliche Glieder der Gesellschaft waren. Heule, wo die Eisenbahn das Wesentliche an der 5!ransportarbeit schnell, sicher und verhc.ltnißmaßig billig besorgt, giebt es zwar auch noch Fuhrleute, doch ihre sociale Rolle ist ausgespielt, so daß tium noch ein Zug an die einstige Bedeutung dieses Bernfes erinnert. Der Urtypus des deutschen Fuhrrnannes war der sogenannte Kärrner, dessen Entstehung mit dem ersten Aufblühen von Handel und Gewerbe zusammenfällt. Sein Karren war ein breites Gestell, mit zwei großen, unbeschlagen!, mit hölzernen Achsen versehenen Rädern; zwei lange Karrenbäume mit den breiten Wagenbrettern bildeten seine obere Ausstattung; bei gewissen Karren waren die Bretter durch senkrecht stehende Leitern ersetzt, ähnlich denen, die noch vor wenigen Jahrzehnten für die Leiterwagen zur Beförderung der Mehlsäcke oder des Heues üblich waren. Statt der Deichsel wuchs aus dem Karren die gabelförmige Barre hervor, in welche ein derber Aarrengaul (gewöhnlich der sögenannte Lüneburger") gespannt wurde; die anderen, schwächeren Gäule, oft ihrer zehn und zwölf, je nach dem Gewicht der Karrenladung, wurden in langer Reihe einzeln dem Zuggaul vorgespannt, auf dessen Rücken sich das Reitkissen befand, welches der Kärrner benutzte, wenn er nicht vor dem Karrengaul einhergehen wollte. Auf jedes Pferd wurden zehn bis zwölf Centner Wagenlast gerechnet. Die Fracht war durch Ueberspannung mit dem grauwerßen Plantuch gegen Schnee und Regen geschützt. Unter dem Karren hing der Schmiereimer, dessen Schmiere aus Pech und Oel bereitet wurde. Statt fces Hemmschuhes führte der Kärrner etliche Bündel eiserner oder buchener Stecken mit sich, welche unter dem Gestelle so angebracht waren, daß sie, sobald es bergab ging, in die Speichen der Räder einarissen und so hemmend wirkten. Für besonders steile Wege wa,?en die Schleifbäume vorgesehen, wel'che die Umdrehung der Räder fast ins Stocken dringen konnten. Das Geschirr ber Pferde war einfach, jedenfalls nicht so aufgeputzt, wie es noch vor wenigen Jahrzehnten bei den Lastfuhrwerken üblich war, wo der reiche Messingschmuck den Gespannen fast ein feierliches Ansehen gab. Da die Kärrner jedem Wetter ausgesetzt waren, so konnten nur sehr kräftige, kerngesunde Männer diesem Berufe sich widmen; die Kärrner stammten denn auch meistens aus Gebirgsgegenden; der Harz, der Thüringer Wald, das Fichtelgebirge, das Riesengebirge, sie lieferten die besten Kärrner; und es gab Ortschaften, deren männliche Bewohner fast nur ausKärrnern bestanden. Aber obwohl derBeruf sehr anstrengend und nicht ungefährlich war, so blieben ihm doch fast immer ganze Familien treu; selten daß ein Kärrnersohn nicht wieder ein Kärrner wurde, denn das Geschäft nährte seinen Mann. Nie unterließ der Kärrner bei Beginn seiner Fahrt einmal mit der Peitsche zu knallen und .Mit Gott!" auszurufen;. auch spähte er ängstlich danach aus, was oder wer ihm zuerst über den Weg kommen würde. War's ein Mann, so bedeutete das eine glückliche Fahrt; war's eine Katze oder eine Weibsperson, so mußte der gute Kärrner sich auf eine böse Reise gefaßt machen; zumal ein altes Weib, das mit '. einem Eimer voll Wasser vom Brunnen kam. war gefährlich. Die Katze, welche Anstalten machte, über die Straße zu laufen, wurde wohl mit einem bereit gehaltenen Stein verscheucht; Weibern ""gegenüber kam, wenn freundliche Zurufe Nicht helfen wollten, auch wohl die Putsche zur Anwendung. Was dem Seman die Cinie" bedeutet, das bedeutete dem Kärrner die Einfahrt in Nürnberg; wenn er zum erstenmal hier - anlangte, erhielt er die nothigen Prugel, die ihn gewissermaßen zünftig machten. Lange '$t hmourq war m Nürnberg auch eine eigenthümlich: Art von Kärrner-Taufe üblich. Dem neuen Berufsgenossen wurden, wenn er im Kreise der älteren zu unterst bei der Tafel saß, gegen Ende der Mahlzeit plötzlich die halbringförmigen Enden einer langen, hölzernen Gabel um den Hals gelegt; während dieser Fesselung wurde er in die Geheimnisse des Kärrnerwesens eingeweiht, mit Bier und Wein begossen und dann, nachdem er sich verpflichtet hatte, etliche Flaschen Wein zumKindtaufsschmaus opfern zu wollen, freigegeben; er lud dann feine . Pathen" zum Schmause em; und auch diese spendeten Pathengeschenken. die natürlich ebenfalls in flüssigen Werthen bestanden. Den Ritterschlägen" und der Taufe aing aber stets noch eine andere Feierlichkeit voraus. Der Wirth der Kärrnerherberge trat dann mit einem großen, stets unter Verschluß gehaltenen Buche vor den Neuling und las ihm, in Anwesenheit der College, Wt Weisthümer, Ordnungen und GeHräuche deZ Kärrnerwesens fcor; aber
noch ehe der letzte Satz verklungen war, prasselte plötzlich die mächtige, von der Frau Wirthin geschwungene .Peitscheauf einen gewissen Körpertheil desNeulings nieder. Bis ins zweite Jahrzehnt unseres
Jahrhunderts erhielt sich derStand Uz Karrner unverändert: dann brachte auch hier der Zwang neuer Verhalt-' nisse die Umbildung. Der alzkarrner" wurde erst durch denZollverein beseitigt, und auch das ordinäre Botentubrwerk" behielt fast ebensolange den Karren in Gebrauch. Der eigentliche Lastkarren aber machte um 1ö15 oem sogenannten Stiefelknecht" Platz, einem vierräderigen Wagen, der aber, gleich dem Karren, noch die Barre statt der Deichsel und ebenfalls die Pferde einreihig angespannt hatte. Die Besitzer der Stiefelknechte waren in ihren Lebensgewohnheuen die treuen Ebenbilder der Kärrner, genossen aber als Erben dieser meist schon eine ansehnliche Wohlhabenheit; viele von ihnen. so z. B. die .Langspanner" und hui tenklavver" aus Pavendiek bei Celle, fuhren nur mit eigenen Pferden und führten wohl auch ihren eigenen Hafer mit sich. Auf den Stiefelknecht folat dann der Hudel- oder Bauernwagen, der vierrädrig war und zum ersten Male die Deichsel in Anwendung brachte; er bestand in seinem Obertheil noch aus Brettern und bildete den eigentlichen Vorläufer des späteren Fracht- oder Leiterwagens, der ja noch heute nicht ganz veraltet ist. Das Pferdegeschirr wurde anspruchsvoller und bekam den stattlichen Nürnberger Rosen - Putz, die messingenen Ringe und Scheiben: Auch die Tracht des Fuhrmanns änderte sich. Der weiße Kittel des Kärrners mußte dem feingesteppten, kurzen, blauen Kittel Platz machen, der Dreispitz dem runden Hut mit silberner oder goldenerTroddel; statt derSchuhe wurden die hohen Fuhrmannsstiefel Mode; und lange, gelbe Gamaschen, über der Wade mit rothen Binden verziert, umschlössen die Beine bis hinauf zum Unterleibe; auch das breite, in' der5)auptfärbe stets rothe Halstuch durfte nicht fehlen. Heute ist auch dieser Fuhrmann so gut wie ausgestorben; und wenn man ihn in irgend einem Viertel der Welt doch noch sieht, so schaut man ebenso verwundert auf, als wenn man plötzlich irgendwo ein Posthorn erklingen hört. Kohlensäure und Eröwürme. Geht die Erde einer wärmeren oder kälteren Zeit entgegen? Diese Frage mag Manchem recht überflüssig und schnell beantwortet erscheinen; denn man könnte meinen und hat es unzählige Male ausgesprochen, daß die Erde mit zunehmendem Alter sich immer weiter abkühlen und daß somit auch die Temperatur an ihrer Oberfläche immer weiter zurückgehen muß. bis sich schließlich die berühmten letzten Menschen" am Aequator zusammendrängen und dort ihr Dasein in einem Eskimoleben beschließen. Ein junger schwedischer Naturforscher, Svante Arrhenius, ist entgegengesetzter Ansicht und tröstet seine Mitmenschen mit der wohlbegründeten Behauptung, daß die Erde zunächst immer wärmer werden müsse. Er schreibt der Anwesenheit der Kohlensäure in unserer Atmosphäre, die man bisher als einen für den Menschen werthlosen und gelegentlich sogar gefährlichen Bestandtheil der Luft betrachtete, die wesentlichste Rolle in der Beeinflussung des Erdklimas zu. Die so sehr schwer zu erklärende Thatsache, daß große Theile der Erde vor so und so viel 100.000 Jahren eine richtige Eiszeit" durchgemacht haben, und daß es aus der Erde danach doch wieder wärmer geworden ist. enträthselt Arrhenius durch die Annahme, daß damals die Atmosphäre zu wenig Kohlensäure besessen habe. Die Kohlensäure soll nach seinen Untersuchungen die Eigenschaft besitzen, die. Wärmestrahlen der Sonne zwar von oben her durchzulassen, die von der Erde wieder zurückgestrahlte Wärme aber festzuhalten, so daß sie zur Erhöhung der Temperatur an der Erdoberfläche beiträgt. Der schwedische Gelehrte geht ferner so weit, zu behaupten, daß in der Gegenwart unsere Atmosphäre infolge der Thätigkeit der Fabriken, Dampfma schinen u. s. w. immer mehr Kohlenläure erhält und daß dementsprechend ockZ Klima immer warmer werden muß. Von besonderem Interesse ist ein von Arrhenius angestellter Vergleich zwischen dem Klima der Erde und dem des Mars, und dieser Vergleich führt ihn zu dem nämlichen Schlüsse. Da der Mars anderthalb Mal weiter von der Sonne entfernt ist als die Erde, so sollte man meinen, daß es aus ihm viel kälter sein müsse als bei uns; denn selbstverständlich erhält er weit weniger Sonnenwärme als die so viel nähere Erde. Nun deuten aber verschiedene Anzeichen mit Sicherheit darauf hin daß der Mars im Gegentheil ein wär meres Klima hat als die Erde. Der Astronom sieht einmal im Jahre an den Polen des Mars weiße Flecken erscheinen, die zweifellos als Schneemassen zu deuten sind. Früher dachte man daran, daß sie aus fester Kohlensänr: bestünden; diese Ansicht hat sich aber als unhaltbar herausgestellt, seitd:.'n man weiß, daß Kohlensäure in festem Zustande unter einem Drucke von wen!ger als vier Atmosphären nicht bestehen kann, und der Luftdruck auf dem Mars ist sogar noch geringer, als der auf der Erdoberfläche. Die weißen Flehen werden also wohl von echtem Wasserschnee herrühren. Nun sind sie einmal viel kleiner als die Eisregionen an den Erdpolen und verschwinden außerdem alljährlich zur Zeit des Marssomm:rs, während doch das Polareis auf ver Erde, soweit die menschliche Geschichte zurückreicht, unentwegt die Umgebung der Pole beherrscht. Diese Gegensatzzwischen Erde und MarS sind nur dadurch zu erklären, daß man eine stärkere Wirkung der Sonnenstrahlen voraussetzt, obgleich die empsangeneMenge von Sonnenwärme geringer ist als ans der Erde. Aucb bitt findet ArrbeniuZ
einen Beweis für die Bedeutung der Kohlensäure und schreibt die Ursache des wärmeren Marsklimas der kohlersäurereicheren Atmosphäre zu. Wenn es unseren Geographen aus ein piar Jahrtausende nicht ankäme, so könnten sie demnach ruhig abwarten, bis . die Eismassen an den Erdpclen verschwtnden, und könnten dann die jetzt so heißumworbenen Pole durch einen bequemen Spaziergang erreichen. Küsse durch die Post.
Sentimental angehauchte Seelen haben fortan nicht mehr nöthig, über die Unmöglichkeit, Küsse in die Ferne zu senden, ein Klagelied zu singen. Einer verlieb Pardon, verlobten jungen Dome in Washington ist durch Zufall die Lösung des Problems, wie man Küsse per Post versenden kann, gelungen. Ueber die von ihr zur AnWendung gebrachte Methode gibt sie folgende Erklärung: 63 traf sich, daß sie gerade an Ihn" schreiben mußte, als sie von einer weiten Tour auf dem Stahlrößlein zurückgekehrt war. Wind und Staub hatten ihre Lippen spröde gemacht, und um dem Uebel aus fri scher That wirksam entgegenzutreten, bestrich sie sich den hübschen Mund recht freigebig mit einer mildenLippencreme. Dann setzte sie sich zum Schreiben nieder und dachte gar nicht mehr an ihr eingesalbtes Sprechorgan. Die Epistel wurde am Schlüsse mit den verabredeten Tintenkreuzen, die in recht prosaische? Weise die Küsse versinnbild. lichten, versehen. Es war schon lange her. daß sie Ihn" nicht mehr gesehen hatte, überdies war sein letztes Briefchen so lieb und innig gewesen verstand es sich da nicht von selbst, daß unsere moderne Julia in zärtlicher Aufwallung ihre Lippen lange und andächtig auf die bekreuzte Stelle des Papiers preßte, die ihren Romeo an sie erinnern sollte? Zufällig, ganz zufäl, lig hate nun aber die milde Salbe einen hohen Procentsatz Carmin enthalten und siehe da .ein schongeschwungenes Lippenpaar zeichnete sich deutlich als unbeabsichtigtes Resultat der fettigen Berührung auf dem weißen Bogen ab. Die Urheberin dieser eigenartigen Malerei war davon so entzückt, daß sie sogleich dem ersten Versuch einen zweitem folgen ließ, der noch bedeutend kunstgerechter ausfiel. Diese Abdrücke redeten eine so verständliche Sprache, daß bet glückliche Empfänger des Schreibens auch ohne die beigefügte Echtheitsbescheinigung sehr genau wußte, was ei mit ihnen zu beginnen hatte. ... Du Kunde von diesem originellen Verfahr ren verbreitete sich bald unter den heimlichen und öffentlichen Vrautpaaren der Präsidentenstadt und mc kann sich wohl denken, daß kaum noch eil' Billetdoux geschrieben wird, welches nicht mit einem oder mehreren diese! modernen Llebesstempel verziert Ware Der größte deutsche Tchisfsdauplatz. Der Schiffsbau an der Kieler Föhrde, der zur Zeit von drei großen und einer Reihe kleinerer Wersten betrieben wird, gewinnt von Jahr zu Jahr an Bedeutung und Ausdehnung. Die Kaiserliche Werft darf zu den größten und besteingerichketen Schisssbauhöfen der Welt gezahlt werden; sie besitzt alle zum Neubau wie zur Reparatur erforderlichen Einrichtungen und dient ausschließlich den Zwecken der Kriegsmariue. Die Germania - Werft wird durch die Uebernahme derFirma Krupp in Essen einem großenAufschwung entgegengeführt. Die im Dellen Gange besindlichen Arbeiten zur Vergrößerung des Terrains und zur Herstellung ausgedehnter Werkstätten zeigen, daß Krupp aus dem Etablissement ein Schiffsbauinstitut ersten Ranges zu machen beabsichtigt. Ebenso sind die Gowaldtswerke, deren Bedeutung auf dem Gebiete des Handelsschiffsbaues stetig wächst, bedeutsamen BetriebserWeiterungen unterzogen, worden, so daß die Werft sich dem Bau von Oceandampfern hat zuwenden können. Alle drei Werften sind reichlich mit Bau - Aufträgen versehen. Um die Mitte der achtziger Jahre beschäftigten die drei genannten Werften 3000 Arbeiter. Heute ist diese Zahl auf 10.000 gestiegen. von denen etwa 0000 auf die Kaiserliche Werft entfallen. Berücksichtigt man. daß ferner die Torpedowerkstatt über 1000 Arbeiter beschäftigt und auch die kleineren Werften einen recht beträchtlichen Stamm von Arbeitern haben, so ergibt sich, daßKiel der größte deutsche Schlsssbauplatz ist und aller Voraussicht nach auch bleiben wird, denn die steigenden Ansprüche der Kriegsmarine, sowie die des deutschen und ausländischen Seeverkehrs an die deutschen Schiffsbauhöfe ' bedingen fortgesetzte Erweiterungen der Betriebe und Einstellung neuer Arbeitskräfte. Die Krupp'sche Germania-Werft wird nach Beendigung des Ausbaues allem 7000 Arbeitern Beschäftigung geben. Unter diesen Umständen scheint der Zeitpunkt nicht fern zu sein, an dem sich die Zahl der auf den Kieler Schiffsbauhöfen beschäftigten Personen auf 20.000 Mann belaufen wird. Eine neue Modenarrheii. Der Büchse der Pandora ist zum Schaden des weiblichen Theiles der Menschheit ein neu:s Uebel entschlüpft, das die Aerzte mit dem mysteriösen Nam.?n Seidenunterkleid - Handgelenks - Krankheit" bezeichnen. Dieses Uebel, das nur jungeDamen und solche, die es noch zu sein glauben, befällt, äußert sich durch Anschwellung und große Steifheit des Gelenkes derjenigen Hand, mit der die von dem Leiden bt troffene junge , Frauensperson ihre Kleiderröcke aufzuheben pflegt. Die Mehrzahl der Damen hat die leidige und etwas unbegreifliche Gewohnheit, selbst bei trockenem Wetter den oft nicht leichten Kleiderrock so krampfhaft hochzuhalten, als hinge das Heil ihres Lebens davon ab. Dabei wird nun die im engen Lederhandschuh steckende Hand so verdreht, dak.die. um die Falten-
majje'aellammerten Füiger nach außen gerichtet sind und das Handgelenk aus die Hüfte gestützt wird.' Dies sieht mitunter recht graziös und kokett aus, aber der nicht selten stundenlang in derselben unbequemen Lage gehaltene Arm, den zum Ueberfluß noch der moderne pralle Aermel umspannt, muß schließlich erlahmen. Der Vlutumlaus wird gehemwt und ein geschwollenes, schmerzendes Handgelenk ist die natürliche Folge. Da merkwürdigerweise fast nur die Trägerinnen kostbarer, seidener Dessous diesem neuen Uebel unterworfen sind, hat man die Krankheit nach jenem - Kleidungsstück getauft. Wenn die Damen in Zukunft gesunde Handgelenke haben wollen, werden sie schon darauf verzichten müssen, ihre werthvollen Dessous zu zeigen. Zwischen diesem neuentdeckten Damenleiden und der schon lange bei der vornehmen Männerwelt bekannten sogenannten Knöchelkälte" besteht eine nicht zu leugnende Verwandtschaft. Die Fußknöchelschwellung such: ihre Opfer ebenfalls nur unter jenen Modehelden, die beim Niedersitzen ihre Gigerlhosen in die Höhe ziehen, damit nur ja ihre schönen, seidenen Strümpfe ein wenig bewundert lverden können. Sie rechnen dabei aber nicht mit dem Umstände, daß ein so feines Gewebe wenig geeignet ist, ihre unteren Extremitäten vor Erkältung und Zugluft zu schützen.
Vie bequeme Zagd. Von G. Rauchenegger. An einem schönen Sommerabend sa en etliche Bürger friedlich bei der kühlen Keller-Maß und unterhielten sich in gewohnter Weise. Sie rüsonnirten über den hochweisen Magistrat, schimps ten über die Trambahn und verbesserten sämmtliche Neubauten der Stadt. Die hiebe! zu Tage tretenden Meinungs Verschiedenheiten wirkten ungemeln an regend auf den Durst der Gesellschaft; die Stimmung wurde immer besser. Nachdem die öffentlichen Angelegenheiten erledigt waren, fing man an, sich gegenseitig in scherzhaster Weise auszuziehen, wobei die persönlichen Liebhabe reien des Einzelnen willommenen Stoss boten. Daß Sie heut' nicht drauß' sind. Herr Bachhuber, bei dem Wetter!" rief ein älterer Herr seinem gegenübersitzenden Tischgenossen, einem stämmigen Fünsziger. zu. der behaglich seine Ps'eife rauchte und sich nur wenig an der Unterhaljung beteiligt hatte. Sie haben doch ein so schönes Jagderl gleich bei der Stadt so bequem!" Hören S' auf. lassen S' mir mei' Ruh' mit der Bequemlichkeit-, engegnet mit eigenthümlicher Betonung der Herr Bachhuber. Ich hab 's auf'geben, weil's zu bequem is!" Was die schöne Jagd, die Sie erst vor an' halben Jahr' 'pacht't hab'n? Js s' Ihnen ebber z' theuer word'n?" Das wa ren die Fragen, welche nunmehr in rascher Folge gestellt wurden. Sichtlich geärgert, erwiderte Bachhuber: Z' theuer is mir nix, was m' freut, Herr Meier das merken S' Ihnen; aber z'dumm iS mir die G'schicht' word'n, und da hab' i' nimmer mög'n!" 'Was, z' dumm? Tas is aber g'svassig das müssen S' uns schon verzähl 'n!" hieß es. Bachhuber brummte ein paar unverständliche Worte, that einen tiefen Schluck aus dem srischgesüllten Kr.ige und begann: Es is kei' Schad' net, wenn Sie's wissen, meine Herren, und derentwegen will ich Ihnen verzahlen! Im Februar is die Jagd versteigert wor'n, und i' hab' s' natürli' 'kriegt, denn auslass'n hätt' i' net um's Sterben, und wenn f ' noch so hoch 'nauf', ganga wär'. I' hab' mir denkt, eine so bequeme Jagd kommt mir nimmer in d' Hand net weit von der Stadt und doch so ziemli' drauß'n, daß der Stadtlärm net hinkann; mit mein' Zeugl bin i' in einem Stünderl mitt'n im Revier; Sach' is g'nug d'rin also hab' i' mir denkt, da fehlt nir'n! I' hab' mi' scho' g'freut auf die Birsch, auf'n Anstand und auf's Blatt'n. Mei' Jaga hat mir die besten Bericht' 'macht, und i' hab' auf a' Dutzend Böck' sicher 'rechnet. I' hab' mir einen sehr schönen Hochstand richt'n lassen und hab' mir denkt, da butz'st die Burschen nur g'rad' so weg. Die ersten Tag' vom Jutt geh' i' wieder mal 'naus es war an einem Samstag Abend und schleich' mi' auf mein' Hochstand zu. Wie i' in die Näh' komm', hör' i' auf einmal Jemand red'n und i' renn' voller Gi t zum Hochstand hin. Was muß i' seh'n? Auf mei'm Hochstand droben steht öiner, der halt' eine Red'! G'rad' schreit er: Ja, meine lieben Zuhörer, das ist die Ursache, warum die Menschen immer weiter herunterkommen!- Was", schrei' i' hinauf, machn lieber Sie, daß Sie da 'runterkomma was hab'n denn Sie da drob'n z'thun?" Meine Herr'n, der is' weiters net er schrocl'n, und mäuserlstaad is' er 'runterkraxelt und wer war's? Der Herr Koop'rata vom Torf der hat sei' Predi' für'n andcr'n Tag ei'studirt! Aber was fallt Ihnen denn ein, Hcrr ttoop'rata", sag' i', mir den Jagd, gang so z'verderd'n?" Wie der sieht, daß i' der verdächtige Mensch net war. sür den er mi' g'halt'n hat,' war' er no' bald beleidigt auch g'wesen, daß ich ihn g'stört hab'. Mir hab'n uns da a' dis'l auseinanderg'setzt; aber grob darfst d' in dem Fall leider net sein und so bab'i'halt auf den Abend verzicht' und bin heim. Die nächsten zwei Taa' bat's a'sckütt'. wie mit Küd'l, und da hab i' net d'ra'n denkn können, 'nauSz geh'n, aber am Dienstag din ich schon früher fort und hab' mi' ang'stellt. 's Platz! war prächtig i' hab' a' wunderschöne Deckung g'habt, der Wind war auch gut da denk' i' mir: .Kunnt'st 's amal mit'n Blatt'n probir'nr I' nehm' z'erst den Fipblatter und thu' recht erbärmli' eS rührt si' nix'n!.... Wart' nur, denk' i', jeöt verzähl' i' enk was ander's und nehm' den G'schreiblatter. . Da hab' i' die Geis markiert großartig; wenn er da net klmmt sag' i' mir, nach. her hat er kein Herz! Nix iS a'wesen! JetztHab' i'z'ssmmenpackt und
vm am ffatz'-nichtig 'nuntir, hab' mi' hing'seht und wieder 'blas'n so schön, will ma' nur blas'n kann, fast a' halbe Stund' lang a' richtiger Musikant haltet's ohne Bier so lang gar net aus. Auf einmal rumpelt's im Bu schen d'rin, es kommt näher i' bin glei' mit der Bir'n aufg'fahr'n was kommt außa? Die Schwammerlwabn mit ihrer Großmuttern, die no' mit'n nächsten Zug in d' Stadt 'neig'wollt hab'n! Ich war kreuzsuchti', die aber haben 'than, als ob i' a' wirklicher Raubmörder wär'! Was wir uns g'sagt hab'n, hat g'langt sie hab'n mi' später no' verklagt, und i' hab' zahl'n auch no' müss'n! Damit war's aber no' net gar. Außer die Schwammerlweiber san mir no' a Schullehrer und zwoa alte Fräul'n auf's Blatt'n g'sprungen, so daß i' z'letzt vor lauter Zorn mein' neuen Blatter, der mi' fünf Mark 'kostet hat. in's Korn st'schmiss'n hab'. Freili' hat's mi' glei' d'raus g'reut; i' bin in's Feld 'nei' und hab'n g'sucht, aber, 'funden hätt' i'n nimmer, net um d' Welt! Derweil is's Abend wor'n; i' denk' mir: kannst di' am End' no' am Klee bei'm Strahl ansetzen vielleicht hast Glück. . Richti' um viertel über Achte zieht aus'm Holzl a' ganz schöner Bock. Jetzt fehlt nir'n mehr, denk' i' no'20 Schritt, nachher schnallt's! Auf oamal macht der Bock an' Satz weg war er! Zugleich hör' i' von' der Straß' her: A' Rindvieh bist!".... I' hab' nir ander's denkt, als daßJöas mich angeht und hab' schon grob wer'n woll'n, derweil war's nur a' Bauer, der mit sich selber eine Familienangelegenheit bcsprechen hat Natürli' war's für heut' gar i' hab' nir 'habt als Gist und Gall' und a' Flasch'l Rothwein und an' Schinken, und dös hätt' i' dahoam viel bequemer hab'n könna. Ein ander's Mal komm' i' zum Hoch stand; da muß i' zu mein' größt'n Aerger seh'n, daß mir so elendige Kerl' d' weiter sort'trag'n hab'n. und erst am nächsten Tag hat s' mein Jaga im Kornfeld draußen g'fund'n. Wieder a' Mal, wia die Sach' wieder in Ordnung war und i' auf'n Hochstand 'naus din, was hab'n die Malefizlumpen da ang'richt'? Nägel hab'n s' in den
Sitz nein schlagen natürli so, dan die Spitz'n zum Sitzbrett hinaus und in meine Person hineing'schaugt hab'n! Das hab'n s' aus Rache 'than, weil der Jager a' paar so Gauner beim Holzstehl'n abg'faßt hat! Wie i' endli' doch einen Bock 'kriagt hab', is's no' schöner 'gangen. I' hab' mein' Jaga mitg'nomma 'habt, um jede Ruhestörung zu verhindern und schiaß wirklich einen Kapitalbock. Da Jaga sagt, es war' ein Glückstag und er müßt' noch einen, den wir sicher kriag'n könnt'n. Wir schleis'n den g'schoss'nen Bock in's Dickicht, decken ihn mit Dax'n zua und macb'n uns auf 'n Weg. Ter be treffende Bock hat sich aba nicht vor' stellt, und wir gehen wieder z'rück. um den andern z'hol'n. Denken S' Jhna, was jetzt passirt is! Der Bock war verschwund'n und statt seiner is a' Zettel dag'leg'n. auf dem mit die bekannten Hennakrall'n 'naufg'schrieben war: Schon' Dank," Herr Bachhuber, schicken S' bald wieder ein'!!" Bei einer solchen Wuth, wia i' s' jetzt g'habt hab', meine Herren, kunnt' einem in der frischesten Waldluft der Schlag treff'n! Das Großartigste war aber, daß die Bauern noch so und so viel Wiidschaden dasür verlangt hab'n, den die Dielen Reh' an g 'richt t hätten, die ich nicht 'schössen hab'. Für das Nicht 'schossene hab' ich aber auch bei meine guat'n Freund nicht das Wenigste leiden müss'n, die mich einen Freßsackg'l'eift'n hab'n, der Alles aufißt und Niemand andern ein Stück'! Wildpret rcrgunnt! Wundert's Ihnen jetzt vielleicht noch, daß i' die Jagd auf'geb'n hab'? Sich von die Flieg'n und vom Zorn frcss u lass'n und doch nichts davon hab'n, dai. ist z' dumm das soll ein andern Schafstops vrobir'n! I' bin froh, daß i' wei' Ruah hab' Prosit meine Herrn?" Nach der in. Kave bei Budapest stattgefundenen Richterwahl b'ichled der neugewahlte Richter Ladislaus Burian die als seine Gegner bekannten Inwohner Johann Sluwe und Martin Sessenka zu sich. Bei ihrem Erscheinen feuerte Burian auf Ersteren zwei, auf Letzteren drei Revolverschüsse ab, wodurch Beide schwer verletzt wurden und gab dann auch aus die herbeieilenden Bauern mehrere Revolverschüsse ab. Erst die herbeigeeilte Gendarmerie konnte den Wütherich bändigen und verhaften. Dre Kiel. Neuest. Nachrichten" berichteten kürzlich, daß zwei Spitzbuben einer Frau auf offener Straße das Portemonnaie aus der Hand gerissen haben. Die Enttäuschung der Diebe sei zweifellos groß gewesen, da der Inhalt aus 30 Pf. bestanden habe. Daraufhin erhielt die Redaction einen Brief, in welchem der Thäter mittheilte, daß er bei dem Raub keinen Complicen gehabt, daß das Portemonnaie mehr 'als 7 Mark enthalten habe, so daß er sich einen vergnügten Tag gemacht habe, und daß er bitte, dies zu veröffentlichen, damit nicht immer falsch in den Zeitungen, geschrieben wird." Das in Glasgow b e h e imathete Barkschifs Loch Sloy". ein Fahrzeug von 1225 Tonnen, das den genannten schottischen Hafen mit der Bestimmung nach Adelaide und Melbourne verlassen hatte, ist in früher Morgenstunde bei Cap Conedie an der Südseite der Känguruhinsel auf die Klippen gerathen und gesunken. Außer dem Capitän. Nicol, und sämmtlichen Offizieren, haben sechs Passagiere und 20 Mann Besatzung ihren Tod in den Wellen gefunden. Insgesammt sind dreißig Mann ertrunken. Ein Passa. gier und drei Mann der Besatzung haben sich retten können und sind bis auf einen Mann, der sich mittlerweile lm Busch verloren zu haben scheint, nach großen. Beschwerden und Entbehrungen nach dem Anwesen eines Anstedlers gelangt, der seinen Sohn alsdann an die nächsten Bchörden mit der Meldung weitersandte. ...... ,
SoulmeWedizin. Eine Sommer.Medlzin tft nothig gegrn Unordnungen des Magen, fcrr Leber und besonder gegen
Unvcrdaulichkcit, Vittiösität, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit,
für welches kein idutti Heilmittel gefunden werden kann als ?r. August Ftönig's iftmiilnu-flcr 'Tropfen
A middle-aged lad residing ne&r Sharpsburg, Ky., relates that it was while reading the Ideal paper one day that sbs sint saw an advertisemant of , , Ripaiis Tabmlesi i and "that advertisement," he s&ys, in speaking of it, "ha, indeed brought relief to ma. For two yeart I had been a constant suffer r i from dyspepsia and feit that my case was beyond hope. After trying many remedies withont success I had succumbed to the last ing diseasc. Ripans Tabules tared me, and only those who have ! been prey to painful digestiv! disorderi and have been denied tha luxuries which the table ma" afford can appreciat the value of evea one Ripans Tabule."
JnAachenversuchieein ?twa 60jähriger Mann in einer abgelegenen Straße ein 13jährics Mädchen zu vergewaltigen. Der Vater des Kindes kam auf dessen Hilferufen herbei und warf den Verbrecher derart gegen die Wand, daß der Mensch einen Schädelbruch erlitt und nach zwei Tagen an dessen Folgen starb. Der Vater des Mädchens wurde in Haft genommen, doch dürfte er wohl bald entlassen werden. Der Vorfall erregt großes Aufseben. Die Keim-Tjleorie. Eine wichtige Entdeckung. Drch rnenernng de SysteuS tittUn fa alle Krankheiten geheilt. ES wird in diesen Tagen viel über Pilzr gesprochen und doch ist dies kein müßiges Eerede. Das Mikroiko entbüllte die Katache, daß viele Krankheiten durch einen beonderen Keim oder Vil, bervoraerufkn mer. den. Ein einaebenderes Studium und Sa& lbunaen Um 8mKf? her (5nthrrfnnrt inf ' ' , j J mJ ' - "'z m.l jt.a v r. m : . - M c -t-mino, uciiyc oicic -pujc us ein vsnucic entfernen würde, haben vor Kurzem ergeben, daß es nothwendig sei,' das System zu erneuern und das Blut durch die Beseitigung der Pilze zu reinigen, um die Heilung dieser Krankheiten zu erzielen. Es stellte sich heraus, daß Dr. Kay'S Renovator das vollkommenste Heilmittet für alle diese Krankheiten ist, das bis jetzt entdeckt wurde. Es erneuert daS ganze Eystem, reinigt daS Blut, berei chert dasselbe, belebt das System und verleiht dem ganzen Körper neues Leben und verjüngte Kraft. Um die wunderbaren Ergebnlsse beim Gebrauche von Dr. Kay'S Renovator in allen solchen Krankheiten vor Augen zu führen, geben wir folgenden Auszug aus einem Briefe von Frau E. A. Adams, 6. und Martha Str., Omaha, Neb.: . .In Beantwortung Ihrer Anfrage, welchen Erfolg ich mit Dr. Kay'S Renovator hatte, theile ich Ihnen mit, daß ich große Linderung fand und nun gesund bin. - In erster Linie hatte ich die Grippe und eS dauerte geraume Zeit, ehe dieselbe zu weichen schien ; dann trat Malaria eln und ich nahm hinreichend Ehinin ein, um den Tod einer Person zu bewirken, verspürte aber keine Linderung, bis ich Dr. Kay'S Renovator gebrauchte. Ich litt an Unverdaulichkeit, ttarkem Kopfweh uxft hatt Süwindelanfälle, und eS war als o feurige Fäden und kleine Sterne vor meinen Augen gaukelten. ES freut mich, berichten zu kon nen, daß ich nach dem Gebrauche einer Schachtel Ihres Nenovators großeBcsserung wahrnahm und gesund wurde, ehe die zwette Schachtel zu Ende war, worauf diese mißlichen Uebel Dank Ihrem Rensvator rtSniliA auSftlirfxm fnnn nirfifitrn hin, denselben der leidenden Menschheit zu empieylen. mx i vas vene oeneyenve vu mittet, weil er alle Krankheiten heilt, bei wel chen sogar alle auderm Mittel vergeblich an gewandt wurden, wie: Unverdaulichkeit, Le-der-und Nieren-Krankheiten, tVerstopfung, Kopfschmerz, Magenbeschmerden, Geschwüre, iuu,i,'iuij, &a)waa)c, ycleoergezmlaqenyeir, 0AmtnKl .. Pj. st. ll AM Sa'lsAMMW. ICH, MUCUUCl unreines Blut, N?rduunaskes schmerden, Mattigkeit. Malaria, geistige Ab. Yftltmmftfttf Wfcfll.mAtiam OattrnTAti ))Vuuiilftilf VU7UlltUU9lilUVf yilUiUiyiU, Nervenschwäche, Schlagfluh, Beulen, Salzfluß, Skropbeln zc. Er hat eine wunderbare Wirkung auf den Maaen. Leber und Einae weide; er steigert den Appetit, fördert die Verdauung und heilt alle Störungen dieser Tbeile. Er &met1t art(trrtfhm i(i Ifirfi nt 7 " 17 W JMTlf .7 Q. nehmen, vollkommen sicher und nie dem Ma- - t X m gen wioerua). irr tu rn tfonit von Zeitqen, aus eoncenttirten Ertracte zusammengesetzt und enthält zwei bis viermal mehr Dose all die flüssigen Arzneien, welche für densel den Preis verkauft werden. Dr. Kay'S Re novator ist nnn bei fast allen Aootbekern iu haben. Preis 25 und tzl. SoAteJhrApotheker denselben nicht vorräth ig haben, dann sende man den Betraa und tcbreibe an die Dr. B. I. Kau Medical Eo. i Westliche Office), S20 fübU 16. Str., Omaha, Neb.,wor rmif fintt krsTfi tirrtrnnf Hrtst itnS wsJv V WVVV f V f f V zwar portofrei zugeschickt wird. Diese Firma :u.it;jn T TT TT .Sr vciuncniumi serner ur. jvay s nana book stf Va.lnil.hlA RArafnt nrl . Trantien sn Diseases," welche Broschüre nach Einsen t.,.... nt... ar'.sr. or ...... t . C:.r h.:. lUil V(4UUUIC tlUy WJllüW 4ljt viiauicic den, denn diefe Lrv schüre ist unentbehrlich. Nevator nird nun vakaut r
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