Indiana Tribüne, Volume 22, Number 294, Indianapolis, Marion County, 13 July 1899 — Page 2

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goDtona Tribüne. Erscheutt Taglich und Sonmaz U tä,ttch Xiloftn" kostet durch denXrl.- . J (KeftU der Wsch. die KonntZzSTrid2t'S Ct , Soch. CcU ms tsra i ent d IS at per ,t. Per y,ft titftettaU le. Ctek tgrschi tx Btt9fftll3 V 90c. , Cfltafi 10 Süd ttlabama Sttsß j Indianapolis, Ind., 13. Juli 1899. Sin originelles Museum. Madrid, Ende Juni. ' In Spanien sind die Oktroisteuern sehr hoch und sie werden, wie der $ nzministn Villaverde neulich in den KorteZ feierlich versprochen hat (er wird, als Ehrrnino'.lN, sein Wort hal-, ten), mit dem nächst? 1. Juli noch er-; höht werden. Der Weizen der ' Schmuggler, der schon so üppig blühte, .' wird jetzt erst recht in die Halme schießen. Das Schmugglerhandwerk wird hier von unzähligen Biedermännern und -Weibern betrieben, und es kann dreist behauptet werden, daß der weitaus größte Theil der Bevölkerung der Vororte Madrids keinen anderen Erwerb hat. Die Bannmeile unserer Hauptstadt ist eben so trocken, so unfruchtbar, daß sich dort sonstige lohnende Gewerbe kaum betreiben lassen. So gewinnbringend aber auch das ehrsame Schmugglerhandwerk ist, die Pfade, auf denen es wandelt, sind nicht mit Blumen bestreut, denn da der Oktroi die Haupteinnahmequelle der Stadtverwaltung bildet, so versteht es sich von selbst, daß letztere nichts vernachlässig!, um den Schmugglern die Ausübung ihres Berufs so sauer als möglich zu machen. Die Tricks, zu denen die Schmuggler greifen müssen, um die Wachsamkeit der Thorsteuerbeamten zu täuschen, sind aber wirklich stau nenerregend. Trotzdem wird Manch einer ertappt, und die verschiedenen confiscirten Gegenstände, die dazu bestimmt waren, die einzuschmuggelnde Waa:e zu verhüllen, häufen sich immer mehr auf. Vor einigln Tagen nun ist unser Bürgermeister, Marquis de Aguilar de Campoo, auf den originellen Gedanken gerathen, all' diese Objecte in einem Local des Stadthauses zu einem wohlgeordneten Museum zu vereinigen. Als ich die Ausstellung" betrat, gelangte ich zunächst in den Maschinenräum". Hier gewahrte ich eine stattliche Sammlung von Walzen, Wellen, Zahnrädern und anderen Mdschinentheilen. Sämmtliche Stücke, übrigens tresflich gearbeitet, waren aus Blech und dienten als Behälter für Wein, Spiritus.Oel und andere einzuschmuggelnde Waaren. Die Böttcherei ist ebenfalls fehr gut vertreten durch eine ganze Reihe von großen und kleinen Fässern mit doppeltem und dreifachen Boden. Ich bewunderte eine mächtige Biertonne, die sich in gesegneten Umständen befindet: sie birgt nämlich ein geschickt aufgehängtes kleineres Gebinde. Ich bleibe vor einem Wagen stehen, dessen Behälter zur Aufnahme eines Stoffes dient, den man in der guten Gesellschaft höchstens mit dem vielsa genden Worte Mist bezeichnen könnte. Der Behälter ist inwendig mit Scheidewänden versehen, die für die einzuschmuggelnden Flüssigkeiten eine Sonderabtheilung bildeten. Trotz der sinnreichen Einrichtung hatten hier die Zöllner doch Lunte gerochen, was ihrer (öeruchZschärfe gewiß alle Ehre macht. 5)ervorzuheben ist ferner ein meisterhaft imitirter Baumwollballen. dessen Gehalt ungefähr 300 Liter beträgt. Ein reichlicher Vorrath von Geschirren und Sattelzeugen, sämmtlich hohl, ziehen ebenfalls den Blick des Besuchers an. In dieser Abtheilung steht auch eine Droschke, deren Sitz. Thüren und Boden ebenfalls hohl sind. Ermüdet wollte ich mich auf einen ehrwürdig aussehenden Großvaterstuhl niederlassen, als der Aufseher des .Museums- herbeieilte und mir eine solidere Sitzgelegenheit anbot. Man erräth, daß auch das anscheinend massive Möbelstück hohl war. Im Allgemeinen entbehrt die MöbelabtheiIm" des Interesses nicht. Hier wird man unter Anderm eines vornehmen Schreibtisches ansichtig, dessen gesummte Schubladen Behälter zur Aufnähme von ewzuschmuggelndem Wein waren. Ein großer Kasten, in dem Schmalz eingeschmuggelt wurde, gleicht seinem äußeren Aussehen nach einem Stoß alter Gravüren. Weiter bemerkte ich acht große Milchkrüge, die anscheinend mit Milch gefüllt sind, aber dies ist eitler Trug: die Krüg: haben einen weißangestrichenen, flachen, im Hals steckenden Deckel, der ihnen den Anschern gibt, voll süßer Milch zu sein. während sie etwas ganz Anderes enthielten: sie waren voll süßen Südweines. Auch die Abtheilung für Bau-Materialien-ist sehenZwerth. Sie enthält eine Fülle von Balken, Sparren, Dielen, Brettern, Ziegel- und Hausteinen, Schnitzwerken u. s. w., natürlich alle hohl, hohler, am hohlsten. Zu erWähnen sind weiter Gummikittel für Kärrner, Gummibrüste für Säugammen, falsche Säuglinge, falsche Särge, falsche Foliantbände. Es ist unmöglich, alle durch die Genialitat der Schmuggler erfundenen Apparate hier anzuführen, und so will ich denn, um fertig zu werden, noch ein Wort über das Drehklavier sagen. Das Drehklavier bietet, von außen besehen, nichts Ausfallendes. Auch kann man auf ihm, wie auf den übrigen Drehklavieren, eine gewisse Anzahl von Melodien aus bekannten Opern und Operetren herunterhaspeln. Sonst führte sein glücklicher Besitzer es auf einem Handkarren herum von der Stadt zu den Vororten und von den Vororten zur Stadt. Jedesmal, wenn der gute Mann am Oktroihäuschen vorbeikam, spielte tt eine seiner rührendsten Weisen zum Besten der Steuerbeamten, die ihm ein willig Ohr liehen. Es stand jedoch geschrieben, daß diese Ständchen nicht jtwiz dauern sollten. Eines schönen Ta C'J Mrzte ei uliHewdliHe?

aus seinem Zwinger" hervor und br!)ll!e den Künstler an: Herein in den JnspectionSsaal!" Vergebens sah der Melodiendreher ihn flehentlich an und spielte schmelzend: Du, du. machst mir viel Schmerzen." Der Zöllner ließ sich nicht erweichen. Der Leierkasten wurde in den Jnspectionsraum gefühlt und verstummte auf ewig. Man entdeckte nämlich, daß die Walze, der so süßer Klang entströmte, mit Spiritus gesüllt war. ZurTiefsee.Forschung. Eine neue Tiefsee - Expedition wird gegenwärtig von der Bundes - Regierung ausgerüstet, mit besonderer Unterstützung der Fischerei - Commission. Science" bezeichnet den Plan als einen der wichtigsten, die jemals zu einem wissenschaftlichen Unternehmen auf dem Meere in Amerika gefaßt worden seien. Wie bereits kurz gemeldet wurde, hat Professor Alexander Agassiz die Führung übernommen und damit die Garantie geleistet, daß die Expedition eine hohe wissenschaftliche Bedeutung erreichen wird. Die Regierung hat den Dampfer der FischereiCommission Albatroß" zur Verfügung gestellt. Die Hauptpunkte des Planes bestehen in der Erforschung gewisser Inselgruppen inmitten des vacifischen Oceans zu beiden Seiten des Aequators, üter deren eigenthümliche Thierwelt noch wenig bekannt ist, während gleichzeitig die umgebenden GeWässer bisher theils gar nicht, theils nur in geringem Grade der wissenschaftlichen Erforschung unterlegen haben. Der Albatroß" wird um die Mitte des Monats August San Francisco verlassen und direkt nach Tahiti (Gesellschaftsinseln) fahren, vielleicht unter Berührung der Marquesas zur Aufnahme von Kohlen. Auf dieser Fahrt von 3500 englischen Meilen werden in regelmäßigen Zeitabständen Lothungen und Netzzüge an einem noch fast ganz unerforschten Theile der Tiefsee gemacht werden. Tahiti wird das Hauptquartier bleiben, während sich die Expedition der Erforschung der Paumotu - Inseln zuwenden wird. In diesem Archipel, der sich über 600 Meilen Land erstreckt, wird das Expeditionsschiff sechs bis acht Wochen verweilen, wichtige wissenschaftliche Entdeckungen sind daselbst jedenfalls zu erwarten, da die Naturkunde des Gebietes thatsächlich völlig unbekannt ist. Nach der Rückkehr zu den Gesellschaftsinseln wird das Schiff nach den Tonga- oder Freundschafts Inseln abgehen, die etwa 1500 Meilen entfernt sind, dort wird ein Aufenthalt von acht bis zehn Tagen genommen. Die Fahrt geht dann weiter nach den Fidschi - Inseln, wo ebenfalls für kurze Zeit Station gemacht wird, und dann 1700 Meilen weiter nach den Marschall - Inseln, unterwegs wird den Ellice- und Gilbert - Inseln ein Besuch abgestattet werden. Der Erforschung der Marschall - Inseln, deren Thierwelt ebenfalls fast ganz unbekannt ist. werden 6 oder 7 Wochen gewidmet sein. Nun folgt eine Reise von den Marschall - Inseln nach Hawaii und dann die Rückreise von der letzteren Inselgruppe nach San Francisco. Während des letzten Abschnittes der Fahrt werden Tiefseenetze ausgeworfen und Dredschzllge fortlaufend vorgenommen werden. Die Rückkehr des Albatroß" nach seiner Reise von etwa 20.000 englischen Meilen wird für den 10. April 1900 erwartet. Das Schiff wird gegenwärtig für die Expedition in Stand gesetzt und mit allen nothigen Einrichtungen zur Vornahme von Lothungen und Netzzügen versehen. Die neuestenApparate für Tiessee- und Planktonforschung werden zur Aus rüstung gehören. Für die Untersuchung der Lebewelt in großen Meeres tiefen werden besondere Vorkehrungen getroffen und man erwartet, bis zu einer größeren Tiefe zu gelangen, als bisher jemals versucht worden ist. Der Albatroß" hat seit seiner Rückkehr nach Abschluß des spanisch - amerikanischen Krieges gründliche Reparaturen erfahren, tx hat außer neuen Dampfkesseln eine große Eismaschine und Kühlräume, elektrische Ventilatoren u. s. lv. erhalten. Das Schiff erfreute ich schon früher des Ruhmes, das besteingerichtete für Wissenschaftliche Meeresuntersuchungen zu sein, und wird diesen Ruf jetzt noch in er höhtem Maße verdienen. Als Theilnehmer der Expedition werden außer dem Professor Agassiz und seinem Sohne folgende genannt: Lieutenant Commander Jefserson Moser von der Marine der Vereinigten Staaten als Schiffsführer und Leiter der topographischen Ausnahmen, Dr. Moore als leitender Naturforscher des Albatroß", Charles Townsend, der frühere Naturforscher deS Schiffes, Dr.Wood worth und Dr. Mayer vom Museum für vergleichende Zoologie in Cambridge, Mr. Alexander als FischereiSachverständiger von der staatlichen

Fischerei - Commission, und Mr. Fassett von derselben Commission als Photograph. Die Bemannung des Schiffes umfaßt 10 Officiere und 70 Mann. Die britischen, französischen und deutschen BeHorden sind um nwa lichste Unterstützung der Expedition in den betreffenden Sudseegebieten ange gangen worden. Die Ergebnisse der Reise, die sich auch mit dem Studium der Korallen Inseln besonders befassen soll, werden von der FischereiCommission und dem Museum für vergleichende Zoologie gemeinsam verösscntlicht werden. im Nach 20 Jahren. Ein wirklicher Roman aus dem Leöen ist es, der in einer Ortschaft Sardiniens sich kürzlich abgespielt hat. Im Jahre 1879 verheirathete sich in Sas sari der Arbeiter Giovanni Dettori mit einem braven Mädchen Speranza Mura. Pünktlich kam das erste Kind an, aber gleichzeitig verlor Dettori Lohn und Brot und wußte nicht, wie er die Familie erhalten sollte. Endlich faßte er den Entschluß, nach Amerika usmvandern. Qz aiU'ütlt mit all

Aufopferung feinet Kräfte und legte sich endlich in zehnjähriger, schwerer Tätigkeit als Farmer ein gutes Stück Geld zurück. Nunmehr wollte er seine Frau kommen lassen und schrieb ihr, sie solle die Reise nach Amerika antre-

t?n. Aber erst zwei Monate später kam die Antwort, und zwar mit der Nachricht, daß die Frau gestorben sei. Dettori führte nun, ohne daß ihm der Gedanke, für sein Kind zu sorgen, gekommen wäre, ein unstätes Leben. Endlich aber kehrte er. von Heimweh getrieben, nach Italien zurück, arbeitete einige Monate in Genua und ging dann nach Sassari. Hier äußerte er einem Freunde gegenüber die Absicht, sich wieder zu verheirathen, und bat ihn, einem jungen Mädchen, welches er im Hause eines Bekannten gesehen, in seinem Namen den Antrag zu stellen. Der Freund führte seinen Auftrag aus, das Mädchen willigte ein. und man setzte einen Tag fest, um die Arrangements der Hochzeit zu besprechen. Als man zusammenkam, war natürlich die erste Frage Dettoris nach den Eltern des Mädchens. Jch bin Waise." antwartete das Mädchen; mein Vater wanderte nach meiner Geburt aus, und ich hörte nie wieder etwas von ihm. Er hieß Giovanni Dettori." Bei diesen Worten erschrak Dettori, und fragte mit zitternder Stimme: Und wo wohntet Ihr?" Im Ricolo Pigorai 2." Dann bist Du ja irr ine Tochter, die ich seit zwanzig Jahren nicht gesehen habe!" rief Dettori aus. indem ihm schwere Thränen über die Wangen rollten. Dettori wünscht nun, um für seine Tochter sorgen zu können, daß sie aus dem Dienste, in dem sie stand, treten sollte. Wegen der Hochzeit," meinte er, kannst Du beruhigt sein, mein Kind; Du hast den Vater wiedergefunden und den Gatten nicht verloren, denn ich werde dafür sorgen, daß Du einen braven, jungen Mann erhältst, der Dich ganz nach Deinen Wünschen glücklich macht." Essoll aber in ganz Sardinien keine glllcklicheren Menschen geben, als Vater Dettori mit seiner Antoinetta, die vorläufig noch nicht daran denkt, sich zu verheiraihen. Minister.Ttatistit. Eine lehrreiche Studie über die Anzahl der französischen Ministerien, ihre Dauer und den Verbrauch an einzelnen Ministern gibt der Courier des Etats Uniö". Derselbe sagt: Seit dem 4. September 1870, d. h. in weniger als 29 Jahren, hat die französische Republik 38 Ministerien mit 411 Ministern gehabt. Die Durchschnitts - Amtsdauer eines Ministeriums betrug daher etwas weniger als neun Monate. Unter diesen 38 Cabinetten haben es nur 3 zu einer Amtsdauer von mehr als zwei Jahren gebracht;' da von Thiers auf 2 Jahre 4 Monate und 5 Tage; das von M.'line auf 2 Jahre 1 Monat und 29 Tage und das zweite Cabinet Ferry auf 2 Jahre 1 Monat und 9 Tage. Fünf Ministerien blieben länger als 1 Jahr- am Ruder: das 4. Cabinet Freycinet 1 Jahr 11. Monat 2 Tage; das 2. Cabinet Dufaure 1 Jahr 1 Monat und 13 Tage; das Cabinet Floquet 1 Jahr und 22 Tage; das 1. Cabinet Ferry 1 Jahr 17 Tage; das Cabinet Büffet 1 Jahr und 1 Tag. Alle anderen Ministerien hielten sich weniger als 1 Jahr, das Ministerium Rochebouet sogar nur 20. das Fallieres 21 Tage. Das Ministerium des Auswärtigen hatte in dieser Zeit 39 Inhaber. Der Herzog Decazes verwaltete dies Amt unter 5, de Freycinet in 4, Hanotaux, Flourens und Ribot in 3 Cabinetten. Das erst 1881 geschaffene Amt eines landwirthschaftlichen Ministers befand sich seit dieser Zeit in 24 Händen. Die Minister Viger und Develle behielten ihr Portefeuille in 7 resp. 5 Cabinetten. Das Handelsministerium wechselte 22 Mal den Inhaber. Tirard hatte das Amt 5 Mal, Teisserenc de Bort und Dautresme je 3 Mal inne. Das Finanzministerium ging in 44 verschiedene Hände über; Leon Say führte es in 6, Tirard und Rouvier in 5, Peytral in 4 und Magne in 6 Cabinetten. Das Kriegsministerium wurde von 45 Ministern verwaltet, von denen 6 nur ein Jahr an der Spitze derselben standen. Freycinet war in 6, Generqs Cisseh in 5 und General Villot in 3 Cabinetten Kriegsminister. Der Oeffentliche Unterricht leistete sich 33 Inhaber, darunter waren Jules Ferry in 5 und Leon Bourgeois in 3 Cabinetten Minister. Das Ministerium des Innern wurde von 47 Ministern verwaltet. Constans verwaltete dieses Ministerium in 4, Charles Dupuy. de Marcere. Fallieres und Sarrien in je 3 Cabinetten. Das Justizministerium wurde von 40 verschiedenen Ministern besekt. Da von hatten Dufaure in 4, Cazot und Leon Bourgeois in je 3 Cabinetten das Amt geleitet. Das Marineministerium wechselte 41 Mal den Chef. Admiral Jaureguiberry war in 4, Admiral Krantz. Varbey und Lockroy in je , Cabinetten Minister. Das Ministerium der öffentlichen Arbeiten wurde 42 Mal neu besetzt. Minister Viette verwaltete es in 4 Cabinetten. Deutsche Sokal,5?achrichten. wrqrftl. M ü n ch e n. An dem Hause Landsbergerstraße No. 20 brach ein Saugerüst und die Tagelöhner Mathias Mühlbauer und Alois Huber stürzten in die Tiefe. Beide Verunglückte erlagen ihren Verletzungen. Der Bremser Ried! erlitt durch Sturz vom Zuge schwere Verletzungen. ; Aus Eifersucht unternahm der Wagner Hartmann auf seine Frau ein Mordatten tat und verletzte sie lebensgefährlich.Wögen Kuppelei wurde eine Frau Sauter zu 14 Tagen Gefängniß verurtheilt und aus Gram hierüber er tzautttJzii ihn 183s&xtßiUi&tt,

Am b tt g. DikPöstanwelsungsschwindler Josef Schmucker, bisher k. Postadjunkt in Regensburg, wi..de von dem hiesigen Schwurgerichte zu sechs Jahren Zuchthaus und zehn Jahren Ehrverlust, sein Bruder, der Spängler Georg Schmucker, zu drei Jahren Gefängniß und fünf Jahren Ehrverlust verurtheilt. Augsburg. Gestorben ist der k. Advokat und Rechtsanwalt Justizrath Th. Aug. Jung. Nach langjährigem, äußerst schmerzlichem Leiden verschied dahier der k. Oberregierungsrath und Fiskalrath a. D. Hr. R. Dittmar. Bamberg. Bei Pontonsübungen an der Pegnitz ertrank der Ulan Feldmann, ein geborener Pfälzer. V a y r e u t h. Erschossen hat sich der beim Heumagazin beschäftigte 50jährige königlich preußische Steuerinspektor George Vasset. Basset war seit einer Reihe von Jahren in Hof stationirt. Das Motiv der That soll ein langjähriges Nervenleiden scin, wegen dessen er auch schon früher in einer Nervenheilanstalt Heilung gesucht hatte. E r l e n st e g e n. Auf der Bahnstrecke zwischen St. Jobst und Erlenstegen wurden die drei Arbeiter Pleitner. Staudigl und Dressel von einem Probezug überfahren. Die beiden Ersteren wurden sofort getödtet, Dressel verschied nach kurzer Zeit. Württcmberz. ' Pfullingen. Aus der Echatz zog man die Leiche des 16jährigen Hermann Hagenloch. Riedlingen. Ihre goldene Hochzeit erlebten die Eheleute Kaufmann Konrad Dorner. Roth an der Roth. Feuer zerstörte den westlichen Flügel des gräflichen Oekonomiegebäudes. R o t t e n b u r g. Der Bischof ernannte den Stadtpfarrer Berg in Tübingen zum Domcapitular und zum Z?tadtpfarrer an der hiesigen Domrche. R o t t w t x I. Das IG Jahre alte. aus Wilfinzen gebürtige Dienstmädchen Marie Hermle des hiesigen BahnWärters Mauch wurde am Rechen der Kunstmühle todt im Neckar aufgefundell. S a u l g a u. Abgebrannt ist das Anlvesen des Tagelöhners N. Dek?m. Schorndorf. Beim Ausrichten eines Neubaues des Fabrikanten Schmid fiel der Zimmermann Gottlob Strohmaier von Miedelsbach ca. 4 Meter hoch herunter und verletzte sich am Hinterkopf so schwer, daß er im Bezirkskrankenhaus starb. S u l m i n g e n. Lehrer Nettenmaier steht nunmehr 50 Jahre im Schuldienst. Spaichingen. Der 19 Jahre alte Sohn des Müllers Schneider in dem benachbarten Aldingen wurde beim Arbeiten an der Kreissäge durch ein Stück Holz so wuchtig an den Kopf getroffen, daß er bewußtlos liegen blieb und, ohne zur Besinnung gekommen zu sein, starb. tt l m. Pfarrer Rilling von Mähringen wurde auf dem Heimwege vor dem Blaubeurer Thor von unbekannten Burschen überfallen, mißhandelt und seiner Brieftasche mit 300 Mark Inhalt sowie seiner goldenen Uhr beraubt. Sachsen. Dresden. Kammerchef Gras Georg v. Wallwitz feierte mit seiner Gemahlin Maria, geb. Gräfin Serenyi von Kis - Sereny, die diamantene Hochzeit. Die Dresdener Liedertafel" feierte ihr 60jähriges Bestehen. Blumberg. Der Kretschambesitzer und Ortsrichter Josef Hermann von hier hat im Krankenhause zuGrunau durch Selbstmord geendet. V u ej k. Der Bergarbeiter Eichle, wurde auf dem Freiherrl. v. Burgk'schen Segen Gottesschachte" durch eine hereinfallende Wand erschlagen. Buchholz. Fabrikbesitzer Her mann Adler. Inhaber der Firma Georg Adler, ist einem Herzschlag erlegen. Colditz. Dex Fabrikarbeiter Kindla verkaufte sein in Nittersgrün unehelich geborenes 7jähriges Mädchcn Martha Richter der Walles'schen Circusgesellschaft für 40 Mark. Crimmi tschau. Nach einem häuslichen Streit entfernte sich die 50 Jahre alte Fabrikarbeiters -'Ehefrau Winkler aus der Wohnung. Sie ist nun an der Muldensähre bei Westewifc Hochweihschen als Leiche angeschwömmen und an Land geborgen worden. Der Ehemann hat au Berzweiflung über das Vorkommniß einen Selbstmordversuch gemacht. Erschössen hat sich der 34 Jahre alte Musiker Haacke. F r e i b e r g. Wegen mehrfacher Schwindeleien wurde hier der früher? Bureau - Assistent Leonhard aus Leis nig verhaftet. Gobliö b. Strehla. Der seit einigen Monaten erkrankte Handarbei ter Naumann versuchte seine Frau mit einem Rasirmesser zu todten. Auf die Hilferufe der entsetzten Frau wurde sie von den Hausbewohnern befreit. Naumann brachte sich hierauf selbst erhebliche Verletzungen bei und fand noch Gelegenheit,' sich zu erhängen. Die schwer verletzte Frau, welche entsetzliche Wunden erhalten hat und buchstäblich im Blute schwamm, hofft man am Leben zu erhalten. Badm. Karlsruhe. Der vor wenigen Tagen pensionirte Hofmaler Galeriedirektor Ernst Richard ist, 81 Jahre alt, plötzlich gestorben. i E t t l i n g e n. Der Seminarist Manuwald aus Jmpfingen kam hi:r beim Aufsteigen auf ein geliehenes Belociped unter einen schweren Steinwagen und erlitt derartige Verletzungen, daß er bald darauf im Krankenhaus starb. Heidelberg. Professor Friedrich Meyer Meyer v. Waldeck) ist im Alter vsü 75 Jahren gestorben. Dem 25jährigen Bahnarbeiter Adam Reinhard von Schainsheim wurde auf dem hiesigen Güterbahnhof beim Ran giren der Brustkasten eingedrückt. . Stonüam. Der NüferHMS uS

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Vaa. UU Äadolfszell erstach, nachdem er zuvor auf der Nachfeier des Kriegerfestes sich betrunken hatte, seine Frau nach kurzem Wortwechsel. Beide Eheleute waren dem Trunke ergeben. Mannheim. Die Matrosen Valentm Wtttmann aus Gernsheim. Seinrick Kraus aus üombura. Ernst Heckmann aus Mainz und Philipp Jakob Zengerlein aus Freudenberg, j- - fti.r"w v. . a - v. wcllle oas vciuuuci vc jxucyciuuu mals zum Rbeinufer demolirten. wurden vom Schöffengericht zu je 5 Wo chen Gefängniß dnurthellt Nicht weniger als vier neue katholische Kircken sollen nack einem Beschluß der katholischen Kirchengemeindevertretung in unserer taot erbaut weroen. it Gesammtkosten sind auf 1.020.000 M. veranschlagt. Möhringen. Hauptlehrer i.P. Störk. der über 78 Jahre alt starb, wurde hier zu Grabe' getragen. N o r d r a ch. Das Matthias Huber'sche Ehepaar feierte seine goldene Hochzeit. N e i b s h e i m. Wegen Unterschlagung erfolgte die Verhaftung des Gemeinderechners Gerweck. Rbeinpfalz. ''Land au. Die Enthüllung des von der Stadt Landau ihrem früheren langjährigen Bürgermeister und gcoßen Wohlthäter Johann Lang errichteten Denkmals fand unter großer Theilnähme statt. . Lang wie den. Bis auf lit Umfassungsmauern niedergebrannt sind Stallung und Scheuer des Ackerers Adolf Schneider. Mundenheim. Beim Baden im Hafen ertrank der 14jährige Friedrich Langknecht, Sohn der Wittwe Langknecht. N e u st a d t. Prof. D. Mehlis hat auf der Wasenburg einen Merkurtempel und ein römisches Kastell aus dem Ende des 3. Jahrhunderts blosgelegt und dabei zahlreiche Skulpturen und Inschriften römischen Ursprungs aufgefunden. Elsaß-Lothnngen. Straßburg.. Der städtische Bau Inspektor Eduard Rüderer ist im Alter von 61 Jahren gestorben. Ein Arbeiter in der kaiserlichen Ta-baks-Manufaktur, Gustav Muttrer. der bereits neun Menschen vom Tode gerettet, hat dieser Tage einem 4zjährigen Knaben Namens Fr. Wilhelm Bischoff, der in die Jll gefallen war, das Leben gerettet. Mecklenburg. R e d e s i n. Das frühere Gastwirth und Erbpächter, jetzige Rentner A. Roggenbau'sche Ehepaar feierte im Kreise seiner Familie und Angehörigen das Fest der goldenen Hochzeit. Wismar. Bei Reparaturarbeiten in der St. Georgenkirche stürzte der Arbeiter Meyer von einem Gerüst herab; er erlitt erhebliche Verletzungen. Einen wichtigen Fang machte die hiesige Polizei, indem sie einen Müllergesellen Namens Carl Klawer hier festnahm, der aus dem Zuchthaus zu Moabit (Berlin) entsprungen war. woselbst er acht Jahre abzusitzen hat. Oldenburg. Bant. Die Grundsteinlegung zur evangelischen Kirche fand hier statt. R a m s l o h. Hier fand die feierliche Grundsteinlegung zu einer neuen Pfarrkirche statt. Stockelsdorf. Feuer äscherte das Anwesen der Konditors Moyserts ein. greie Städte. Hamburg. Der beim Fabrikbau der Sanitätsgesellschast beschäftigit Zimmermann Heinr. Oelkers stürzte vom oberenTheile einer Rmnie auf W'.lhelmsburg herunter und brach das Genick. Aufsehen erregt das Verschwinden des in weiteren Kreisen bekannten, am Eppendorferweg wohnenden Kaufmanns Reinstorff. Man befürchtet, daß er verunglückt ist. Er hat sich aus seiner Wohnung entfernt, und soll bei seinem Fortgange u. A. einen Beutel mit werthvollen alten Münzen bei sich getragen haben. Der in den weitesten Kreisen der Vevölkerung bekannte frühere langjährige Komiker im Theater der Centralhalle, Julius, ist im Alter von 78 Jahren an den Mgcn einer Operation gestorben. Julius war ein eifriger Münzensammler; e? hat für alt: Münzen große Summen verausgabt. Das seltene Fest der Diamanthochzeit feierte das auf der Veddel am Siehldeich wohnende Ehepaar Wehrmann. Der Ju belgreis zählt 83. seine Frau 84 Jahre. Beide erfreuen sich ausgezeichneter RU stigkeit. Scbwnz. Gurtnellen. Alt - Waisen. vogt A. Exer in Grobprächtigen ist es in Begleitung seines Sohnes Hermann geglückt, zwei junge Steinadler einem Horste im Schwarzwald zu entnehmen. Das Nest war in eine Felsenschlucht gebaut, und nur mittelst Seiles erreichbar. Ueber einen 23 Fuß hohen Felsen mußte der Vater den Sohn am Seil hinunterlassen. L a n g n a u. Der Mechanikerlehrling Fritz Witschi ist bei einem Spaziergang nach dem Geißgrat auf einer sieilen Halde ausgeglitten und abgestürzt. Er erlitt einen Schädelbruch. - L e i ß i n g e n. Hier spielten mehrere Kinder an einem Aufzug der Gipsfabrik Hartmann, wobei das 12jährige Mädchen Elisabeth Pörtig mit dem Kops zwischen den Aufzug und die Mauer gerieth und auf der Stelle ge tödtet wurde. .Meirinyen. Beim Alpenrosenpflücken lst in der Nähe von Innertkirchen der Knabe Arnold Streich über einen Felsen hinunter auf die Grimselstraße gestürzt, wo er mit gebrochenem Bein und anderen schweren Verletzungen ausgefunden wurde. Oensingen. Der Pfarrjubilar I. Müller ist im Alter von 83 Jahren gestorben. Osterwundingen.' Hier verbrannte sich eine junge Frau, Marie Schneider, beim Anfeuern mit WX9

Anordnungen der gelier sind die Ursache oon Zlnreinem Mlut Man regultre die Leber durck den Gebrauch von ?r. Ingnst König's Damburger Tröpken und da Blut wird gereinigt und die Gesund helt wieder hergestellt.

bave proveii decidedlr benesicial in my samily," said a clergyman from Rhode Island. " For ycars I was troubled by excessirely severe attacks of indigestion. Many times I bave been from four to ten days with no evacuation of bowel whatever, and thepain and ense of heaviness has been xnost intense. I saw an ad of 'Ripans Tabulcs' in a magazine that comes to my study (tbe Homiletic Review)t and secured a supply and began taking them aecording to direo tions givea. I shortly began to havo füll, regulär and painless evacuations ; my sleep became sweeter and raore resting, appetite inercased, and within a few weeks th trouble entirely lest me, and no relapse has taken place and none is anticipated. I regard myself as having been tntirtty cured by 'Ripans Tabules. Since then my mother has been cured of a similar trouble and by th sa-me means, and I sincerely hops the time will come when every family ia the land will learn tbe Talue of Ripana Tabules."

icum lo schrecklich, daß sie in i)ot nungslosem Zustande in das Spital verbracht werden mußte. Reiben. Im Alter von 61 Jahren starb der Arzt Gottl. Bachmann. Schangau. Amtsrichter Siegenthaler ist von einer Treppe, abgestürzt und hat einen Schenkelbruch erlitten. Seelisberg. Im vorderen Kleinbergli ist der 9jährige Ziegenhirt Josef Aschwanden, gebürtig von Bauen, über einen Felsen heruntergestürzt und auf dem Platze todt geölieben. S e m p a ch. In .der Schlacht" dahier fand eine arge Stecherei statt. Ein Ennetbürger Arbeiter, Namens Ackermann wurde schwer verletzt. u n t e r ä g e r i. Auf dem abgele genen, gegen die Walchwyler - Allmend zu gelegenen Nollen wurde die Leiche eines unbekannten, ca. 40jährigen Mannes gefunden, der, wahrscheinlich an dieser, weit von menschlichen Wohnungen entfernten Stelle aus Hunger und gänzlicher Ermattung den Tod erlitt. Oesterreich-Unzar. Wien. Auf dem Meidlinger Kirchenplatze stürzte der Volkssänger Kneifel zusammen und verschied nach wenigen Secunden. Ein Schlaganfall hatte seinem Leben ein Ende gemacht. In Baumgarten ist Herr Conrad Müller, der älteste Wiener Vierabtrager, gestorben. Er war 79 Jahre alt und stand seit dem 1. Juni 1843 in Diensten der Lienstger Brauerei. Der bayerische Hofschauspieler Emil Drach wurde hier von Tobsucht befallen. Großes Aufsehen erregt die heroische Selbstrettung des Zeitungssetzers Habel, der vom sog. Schuett" im Naxgebiete abstürzte und die Rippen und ein Bein brach. Der Verunglückte legte sich selbst einen Nothverband an und rutschte auf dem Rücken liegend durch drei Tage zum Thal hinab, wo er weitere Hilfe fand. Der 20 - jährige Sohn des Reichstagsabgeordneten Struszkiewicz stürzte sich aus einem Fenster, der elterlichen Wohnung, blieb schwer verletzt auf dem Straßen Pflaster liegen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der Postbeamte Herr Johann Nippel stürzte in der Brünnelgasse vom Schlage getroffen todt zusammen. A u f p i tz. Hier wurde die 60-jäh-rige verwittwete Gastwirthin Anna Heider ermordet aufgefunden. Es wurde ein Raubmord constatirt; der Thäter ist unbekannt. Die Ermordete ist die Schwester de Brünner DomPrälaten Rauß. Baden. Der 63 Jahre alte Privatier Julius Blumenfeld von hier hat sich in einem Hotel in Wien vergiftet. Luxemburg. Vondorf. In dem Wohnhaufe des Taglöhners I. P. Weyland ent stand freue?, welchem die anliegenden Häuser des Ackerers C. Scheck und der Wittwe Traufler ebenfalls zum Opfex fielen. In Herlaßgruen L V. verübte der 47 - jährige Arbeiter Seifert. einen scheublichen Mordversuch an seiner Ehefrau, indem er ihr mit einem Beil den Schädel zu zertrümmern versuchte. Seifert, der die That im Jähzorn begangen, versuchte hierauf sich zu ertränken. Er wurde von der Gendarczxit fcerfcaftci. .

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