Indiana Tribüne, Volume 22, Number 292, Indianapolis, Marion County, 11 July 1899 — Page 2
gnPtaBa TTivime. Erschciut TäFliö) uns
Ott gliche XrtSttr.e" trttt baxch In Xxix I iRt et Wache, die eonnt2zS..Triöüne'? Ct ptx kSochk, Leid ins rat IS Scntf U ffutJ pn r?,t. y tnti$stI8 de. vtt plzechiK U Sraliiilnz p fcf' 34. cn. 10 es lsbspdS Indianapolis, Ind., 11. Zuli 1899, Derhängnitz eines LievespaareS. Die nachfolgende Geschichte könnte man eine neue Romeo- und Julie-Tra-godie nennen; nur erscheint diese BeZeichnung noch etwas mild. Jedenfalls müßte man sogleich hinzufügen: In centralainerikanischer Localsarbung" ; denn anderswo, als auf centralamerilcxfym Boden, könnte sich die Geschichte heutzutage schwerlich so abspielen, wie sie sich in allen ihren Einzel:en thatsächlich abgespielt hat. Ein Theil derselbe fällt allerdings in die Ver. Staaten herein. Carmen Rodriquez war eines der schönsten jungen Mädchen in Santa Ana, San Salvador. Sie erhielt 'ihre Schul - Ausbildung in San Francisco und als sie wieder einmal besuchsweise heiinkam, nahm sie ihr Vater u. A. nach der, nicht sehr weit entfernten, hübsch gelegenen kleinen Festung Chalchuapa. Der Commandant dieser Festung, Fernando Escalon, war ein stattlicher junger Officier, welcher frifch von europäifchen Kriegsschulen gekommen war, und sich sehen und sich verlieben war für ihn und das Mädchen Eins! Das Pärchen fand Gelegenheit genug zu heimlichen Zusammenkünften, schwur .sich ewige Treue und tauschte Ringe und Photographien aus. Schließlich erschien Escalon, in seiner schönsten aoldverschnürtenUniform, W VVIVJMVJ V WV i Hand seiner Tochter an. Der Vater rT C0rfrT ?nSr?iri itnS f?Tf itm fct sagte schroff Nein!" Richt weil Carmen zu jung gewesen wäre denn mit 15 Jahren ist eine spanisch-amerikani sche Senoriia schon entschieden heiratsfähig auch nicht weil er etwas Besonderes gegen den Commandanten gehabt hätte: aber er hatte Carmen bereits an Cduardo Bracimonte dersprochen", 'einen der reichsten Plantagenbesitzer San Salvadors. Carmen !vurde sofort wieder nach San Francisco zur Schule geschickt, und ihr, gesagt, daß sie nach ihrer Heimkehr Bracimonte heirathen müsse. Sie versprach ihrem Geliebten, daß es niemals dahin kommen werde. Das Liebespaar traf früher wieder zusammen, als Beide gehosft hatten. Denn 1894 brach in San Salvador Revolution aus. und der Präsident Ezeta wurde von Gutierrez gestürzt. Am längsten hielt sich gegen die Rebellen daZ Fort Chalchuapa, und e fiel nur, weil Escalon von seinen Soldaten imStich gelassen wurde. Escalon wurde merkwürdigerweise nicht erschössen, sondern nur verbannt. Was war natürlicher, als daß er sich nach dem Goldenen Thor 'wandte? Unter getreulicher Beihilfe ihrer Mitschülerinnen gelang es Carmen. mit ihrem schmucken Geliebten öfter wieder zusammenzutreffen. Hätte Carmen seinem u. ihrer Freundinnen Rath gefolgt, so hätte sie ohne alle weiteren Umstände sich mit Escalon in die Rosenfesseln schmieden lassen. Aber sie zögerte einen Monat, und dieses Zögern wurde sehr verhängnißvoll! Denn am selben Tag, an welchem die Heirath vollzogen werden sollte, er schien der wuthschnaubende Vater auf der Budflache: er verlor Carmen ke: nen Moment mehr aul dem Auge und nahm sie nach San Salvador zurück. Cm großes Fest stand m Santa Ana bevor; das schöne Fräulein sollte die Hauptfigur in einem Schauwagen sein, und unmittelbar darnach sollte sie Bracimonte heirathen! Ihr Festkleid sollte zugleich ihr Hochzeitskleid sein. Das Fest ging vor sich. In herrli chem weißen Kleide lächelte Carmen auf die Menge herab, welche sie mit Alanen überschüttete. Da plötzlich ein Schrn und Carmen stürzte zusammen! Bewußtlos wurde sie heimgetragen und tagelang war sie zu schwach, uch rrut ein Wort zu sprechen. Statt de5 heimischen Arztes wurde end Mfi ein Amerikaner herbeigeholt. Die sen machte Carmen zu ihrem Vertrauten. Sie hatte längere Zeit fast gar keine Nahrung zu sich genommen, um die unglückliche Trauung nicht über sich ergehen lassen zu munen. Der Doctor versprach ihr Beistand und erklärte den Ellern, wenn sie ihre Tochter am Leb:a erhalten wollten, so müßten sie dir Trauung um ein Jahr verschieben; außerdem verordnete er Klima - Veränerung. Carmen wurde nach der ciall San Salvador gesandt, aber in .trengster Obhut gehalten. Äuch diese Zeit ging herum, und es nuhte wieder der anberaumte Trau ungstag. Gerade eine Woche vorher ereignete sich eines frühen Morgens em graßl:ches Unglück in San Salvador. Vier Wagenladungen Pulver, die vonMaultfytztc unter militärischer Escorte ge zoaer: wurden, erplodirten, nicht wen! ger üU 200 Menschen wurden getödtet. und viele andere verwundet. Unter Letzteren war auch der Pflanzer Bracimonte. Ein wahrer Engel für die Verwundeten war Carmen! Keine Arbeit in diesem edlen Werk war ihr zu scbwer oder abstoßend. Zu dieser Zeit hätte sie ohne besondere Schwierigkeit . zu ihrem Geliebten nach San Francisco entkommen können; aber sie wollte sich die allgemeine Roth nicht zunütze machen. Unter ihrer Pflege genas auch Bracimonte nach einem Jahr. Jetzt besianv er aber erst recht auf der Heirath! DaS unglückliche Mädchen tt wirkte noch einen Aufschub. Um diese Zeit lag eine neue Revolution in der Luft, und sie stellte sich bald genug ein! Die Revolutionäre unter Regalados isiegten (Carmen wurde stark bearg Ekbutt einer Mß
Menge Kriegsvorräthe, welche für die Regierung bestimmt waren, ihnen in die Hände gespielt zu haben) und der Präsident Gutierrez floh. Jetzt krnnte Carmen's Geliebter heimkehren, abgesehen von der Gefahr eines MeuSelmardeSZ
Carmen hatte in beständiger brieflicher Verbindung mit Escalon gestern den, den sie nun seit etwa vier Jahren ! nicht mehr gesehen hatte. Es wurde vereinbart, daß Escalon sich erst nach . rrs i r - C W K uaiemuiu ücycucu uuv uuh v , dem. Landweg nach dem Fort Chalchuapa wenden sollte, wo ihn Carmen im Brautgewand sehnsüchtig erwartete. Aber zwischen Lipp' und Kel chesrand. . An dem kleinen Dörfchen Anachapan wurde Escalon meuchlings ermordet! Bracimonte und der Bruder Carmen's halten das Attentat bestellt, nahmen die Leiche an sich und verbrannten sie sofort. Nach Stunden langenWartens brach Carmen selber nach Anachapan auf, von schrecklicher Ahnung erfüllt. Un mittelbar vor ihrer Ankunft hatte man in einem freistehenden Ofen Menscbenaebeine entdeckt. Man führte Carmen ohne Weiteres an die Stätte, und die gräßliche Wahrheit starrte ihr m's Gesicht! Aber Carmen war schon auf das Aeußerste vorbereitet, ein Revolverknall. und sie sank todt vor dem Ofen nieder. Die Leichen Beider wurden in dem Fort begraben, wo sie sich zum ersten Mal ewige Treue geschworen. Modell.Bassin. Der Werth von Experimenten mit kleinen Schiffsmodellen behufs Berech nung der Fahrgeschwindigkeit, welche ein nach dem betr. Modell erbautes Schiff regulärer Größe besitzen würde, ist durch William Froude nachgewiesen worden, der in 1870 ein kleines Bassin sür solche Zwecke in Tarquay, Englanv, vame. 2ie nglandiscye Admi ralität erkannte spater den Werth seiner Bemühungen an und forderte die selben durch den Bau eines arökeren Bassin bei Haslar, nahe Portsmouth. welches zetzt unter Leitung von K. E. Froude. dem Sohne des Erfinders, uey:. Andere Regierungen, wie d italienische und russische, haben Modell - Bassins nach Froude'scher Art gebaut, und sogar eine Privatfirma in Glasgow hat ein solches für ihren Privatgebkauch errichtet. Das Constructions - Bureau unseres Marine - Departements hat längst die Nützlichkeit eines solchen Bassins eingesehen, und seit Jahren war es da? Lieblinas - Proiect des Cbefconstruc" tors, Admiral Hichborn, ein solches im Washingtoner Schlffsbauhof zu michten, aber die erforderlichen Gelder waren nicht zu erlanaen. bis der svanisckie Krieg die Bewilligung - Schleusen öffnete und nun auch das ModellBassin mit durchschlüpfte. Der letzte Congreß bewilligte $100,000 sür diesen Zweck. Das Gebäude war im Decemoer fertig, und die Maschinerie, Ap parate etc. sind jetzt eingefügt worden. Das Bassin befindet sich in der Süd osteckl des Wasbinatoner SckiffsbauHofes. Das Gebäude ist 500 Fuß lang und etwa 50 itufc breit im innern. Die Wasseroberfläche streckt sich etwa -170 Fuß hin, der tiefe Theil des Bassins. welcher für die Experimente in Betracht kommt, ist 370 Fuß lang; das Südende, von welchem die Modelle abaelassen werden, ist seicbt. Die Breite der Wasseroberfläche beträgt 43 Fuß. die Tiefe 14 Fuß 8 Zoll. Dieses Bajjin ist wesentlich großer als irgend eines der in England oder auf dem europäischen Continent errichteten. Der Boden des Bassins ist aus Cement und Asphalt wasserdicht hergestellt; die Seitenwände sind sechs Fuß hoch und sechs Fuß dick am Fundament, nach oben hin bis auf 4$ Fuß sich verjüngend. Diese Steinwände ruhen auf einer doppelten Reibe von Vfosten. Die Benutzung des Bassins wird auch Pnvat - Schisssdauern gestattet sein, unter der Vedinauna. dak sie die thatsächlichen Betriebskosten erstatten. ocy darf solche Privat - Benutzung den Experimenten des Mannedeparte ments nickt bindernd in den Wea tre ten. In den europäischenBassins wird Paraffin als Material für die Mo. delle verwertbet. da aber die Stadt Washington zu warm dafür ist, so hat man veiqwsien, die Modelle aus Holz herstellen zu lassen, welches durch einen eigenen Nirniß wasserdicht aemacbt wird. Die Durchschnittslänge der Modelle ist auf 20 Fuß normirt worden, während anderwärts solche von 12 Fuß zur Verwerthung gelangen; der unterschied mag mcht wesentlich erscheinen, aber wenn man bedenkt, daß das Wasserverdr'änaunas Berbältnik der beiden Schifssgrößen sich wie 8000 zu rrcs stellt, so ergibt sich, daß ein 20 Fuß Modell nahezu fünfmal so groß ist wie ein 12 Fuß Modell. Die Bau - Methode dieser Modelle ist wie folgt: Der allgemeinePlin eines Scbiffes tbeilt sich in Sectionen. und danach werden Verkleinerungen im Berhaltmv zu dem 20 Futz Modell aezeicbnet. Diese Sectionen werden in Papier ausgeschnitten und dann auf Holzbretter übertragen, welche entsprechend ausgesägt werden. Die Bretter werden auf dem Constructionötisch in die richtige Stellung gebracht. Sie werden dann mit yalozolllgen Latten bedeckt, welche sich von der Mitte deZ Sckiffes bis nach dem Ende derjllnaen. wodurch ein Roh Modell hergestellt wird. Dann wird ein volzbloa, welcher die fform und Dimension deZ Schiffes zeigt, zusammengeleimt und m einer yyvrauillchen Presse zusam mengepreßt. Das erste Modell wird auf den unteren Tisch, der Block auf oen ooeren TiZch gestellt und eine Mo dellschneidemas'me schält den Block stellbare Sagen und rotireude Scknei demesser geben dem Block annähernd vie joxm des ersten Bretter - Modells und durch Handarbeit wird das BlockModell dann fertig gestellt. Die MeßMaschine ermöglicht eine genaue Controlle hinsichtlich der ClTrrectheit der uozm und DwenLNi.
DaZ Modell ist nun fertig für daö Experiment. Der Träger des Modells läu,t auf acht Rädern; die Platform in der Mitte enthält den Geschwindig. keitS . Messer. AIS Triebkraft wird Elektricität benutzt. Die Geschwindig. keit des Trägers kann von ein Zehntel Knoten ptx Stunde auf 20 Knoten resp. 10 Fuß per Minute auf 2000 Fuß gesteigert werden. Die Hauptschwieriakeit ergibt sich bei Ezperimen
ten mit großer Fahrgeschwindigkeit, welche indeß nur selten vorkommen; je größer die Geschwindigkeit, desto schwein .3 ev v . , rt, oer "v ict iii es, ixn Aiuucr, iuciujci auii i nen wiegt, zum Stillstand zu bringen. ' Zu diesem Zwecke sind am nördlichen Ende des Bassins doppelte Bremsen be sonderer Constructlon angebracht, die den Träger fassen und zum Stehen bringen. Die Maschinerle ist derzenigen ähnlich, welche bei den schweren Marine - Geschützen den Rückprall neutrallsiren. Der Meß - Apparat auf der Central - Platform registrirt den Widerstand, welchen das Modell dem Wasser bei der Fahrt entgegensetzt, die verbrauchte Zeit und die zurückgelegte Distanz. Außerdem ist am Südende des Bassins, wo die Probefahrt beainnt, eine automatisch fungirende Waage angebracht, welche in Verbin-l i im - p w n y i e " oung Mit oem 'Uitn - Apparai neyi uno das Gewicht des Modells behufs Berechnung der Wasserverdrängung an gibt. Hurray, die Seeschlange! Jetzt sage noch ein Mensch, der nicht Lüaner" aenannt sein will, dak es m , - - - r u keine Seeschlangen giebt diese in gewissen Jahreszeiten für das Zeltungsgeschäft reinweg unentbehrlichen Thierchen . Ein Exemplar dieser rn allen großen und kleinen Blättern seit Jahrzehnten gezüchteten, ebenso be rühmten wie schrecklichen seeschlangen ist wirklich und wahrhaftig im Aquarlum an der Battery m Rew you an gelangt und hat den ersten 4. Juli bereits im gelobten Lande der Freiheit und der Dollars in Auhe und Beschaulichkeit verlebt. Diese Seeschlange- ist von Bermuda gekommen, wo ihre Heimath in den Korallenriffen entlang der Küste ist. Sie ist zwar nicht das Dampf und Feer speiende Ungeheuer mit den tellergroßen, rollenden Augen und dem entsetzlichen Rachen, wie die Phantasie der Seeleute es gezeichnet hat, soll aber dennoch ein so wildes, gefährliches Seeungeheuer sein, wie nur eins herum schwimmt. Sie ist 7 Fuß lang und mißt in der Mitte ihre Leibes, wo dieser am dicksten ist. 30 Zoll im Umfang. Sie hat dm Kopf eines Haifisches und große und sehr scharfe Zähne, welche denen des Haifisches nichts nachgeben. Professor Charles L. Bristol hat diese Seeschlange", die, bei Lichte besehen, nichts Anderes als ein mächtiger See - Aal zu sein scheint, mit etwa hundert anderen kuriosen Exemplaren des Fischgeschlechts, wie 'gesagt, von Bermuda mitgebracht. Diese Seeschlänge" nennt der Professor eine .grüne Nuance" eine Species, auf die er, wie er'sagte, seit den letzten drei Jahren Jagd gemacht hätte, ohne sie finden zu können. Endlich hätte er sie in einem dunklen Loch zwischen den Korallen - Riffen der Bahamas entdeckt. Als das Raubthier" vom Boote des Fischers nach des Professors Behälter umgeladen wurde, interessirte es sich sür diese Procedur in solchemMaßc und mit einem trotz seines kalten Vlutes so feurigen Temperament, daß es einen mächtigen Happen" aus einem dicken Brett von Tannenholz herausbiß. So erzählt der Professor wenigstens, dem doch bei seiner Stellung als Lehrer im biologischen Departement der New Yorker . Universität keine Münchhauseniade zuzutrauen ist. Professor Bristol reiste im Mai in Gemeinschaft von 12 Studenten der New Jorker Universität auf diese specielle Fischer-Expedition nach Bermuda ab, kehrte aber , mit dem Dampfer .Orinoco" allein hierher zurück und überlieferte seine Beute an das hiesige Aquarium. Die erwähnte grüne Nuance oder unsere eigene Home - made Seeschlänge" nährt sich von kleinen Fischen, die der Professor Preems" nennt, und deren sie täglich sechs Stück zu verschlingen bekommt. Sie verfolgt in ih ren heimathlichen Gewässern ihreBeute nicht, songern liegt versteckt in einem dunklen Loche mit weit offenem Maul und läßt sich seine Nahrung m den Rachen schwimmen ähnlich wie gewissen Glückspilzen unter den zweibeinigen Raubthieren die gebratenen Tauben in's Maul fliegen. pariser ZNodebericht. Manche, reizvolle und praktische Neuheit bringt die Mode, namentlich an englischen Kostümen, die meist auö Hellem Covert-coat" gewählt werden. Die rundherum ziemlich langen Rocke sind, wenn auch gerade nicht sehr praktisch, doch recht beliebt. Sie sind gewöhnlich oben ganz faltenloZ und haben ihren unsichtbaren Schluß entweder vorn in der Mitte, wo. sich eine Naht mit drei oder fünf Steppsticbreihen befindet, oder vorn zu beiden Seiten an 8 Zoll langen Schlitzen, die ebenfalls unsichtbar durch Pneumatik oder Haken und Oesen, doch auch sichtbar durch Schnüre und Schnürösen geschlössen sind.- Eine Hauptsache ist es, daß diese Röcke in den unten sich bildenden Serpentinefalten recht weich erscheinen; sie erhalten deshalb auch keine Einlage.' Für etwas stärkere und öltere Damen aber sollte der Rock hinten immer ein paar nach innen gelegte Falten haben, da dies für die Figur entschieden vortheilhafter ist. An einem andern neuen Rockarrangement befindet sich der Schluß nur an der linken Seite, wo die Naht von oben bis unten zackig durchfteppt ist. Oben endet der Rock mit einem runden, genau nach dem Körper geschnittenen Gürtel aus gleichfarbiger oder abftechender Seide, der hinten 8, vorn. 13 Zoll breit und fächerförmig mit Soutzi Sfetf:. K5 ttti
schnürt ist. Die 'Fächer geheü vom Taillenabschluß aus und verbreitern sich dementsprechend nach unten.
MW fffy '
Neben der englischen Taille ist es das Bolerojäckchen, das sich noch immer der allgemeinen Gunst erfreut. Die Jäckchen zeigen oft vorn eine Patten artige Verlängerung und sind mitAufschlügen aus dicht durchstepptem Sammet versehen, die den Vorzug haben, ihre gute Form nicht einzubüßen. Die sehr engen Aermel haben ebenfalls fast immer kleine, vielfach durchsteppte Epauletten, welche die Figur in den Schultern breiter erscheinen lassen. Zu den Jäckchen trägt man wieder viel Blusen und Blusenhemden aus Batist, Viaue. 5Zevbvr. Seide oder deraleicken. lowie ausge chnrnene Westen und dazu in Cbemisett aus Svine oder SeioenMusselin, einen - Einsak mit Balten und Knöpfen nach Art der Oberhemden u. dergl. ftu? Wollen- und Seidenstoffe mit Blockcarreaux bevorzugt man die Faroenzufammens!euungen Schwarzwelß, Blauweik. Grünweik u. a. Die Röcke. die fast immer die Tunikaform zeigen. werden lose aus Futter gearbeitet und oft unten vattenförmia ausaescünitten oder mit drei schmalen Serpentinevolants garnlrt. Der obere dieser Volants aus dem Stoff des Kleides ist der Tunika angesetzt, während die beioen andern aus einfarbigem Tasset ben Futterrock garniren. Recht flott und jugendlich erscheint es. wenn die Tunika vorn oder hinten in ihrer ganzen Länge durch kleine, blitzende Me tallschnallen und Patten geschlossen ist. Toiletten aus Foulard und Satin Liberty sind sehr beliebt. Man garnirt die Röcke viel mit kleinen Volants von ka. 2 Zoll Breite und die Taillen mit einem Fichu im Stil Marie An toinette, das vorn oder seitlich geknotet wird. Ist der Knoten seitlich, so steckt man ein Spitzentüchelchen hinein, dessen Zipfel sichtbar bleiben. Eine Blüthe oder eine hübsche Nadel hält das Tuch fest. Die Fichus fertigt man aus Seidengaze und versieht sie mit Hohlsäumen. Durchbrüchen und Spitzenbesatz. Oft werden die Toiletten aus Foulard. den man gern mit Punktmustern wählt, im Zickzack mit schwarzen Chantillyeinsatzen verziert,' die auf klarem, weißem Tüll ruhen, was ungemein duftig erscheint. Spitzen werden überhaupt sehr gern getragen. Ebenso anmuthig wie elegant sind Toiletten aus farbigem Crepe de Chine, die von irischen oder venezianischen Spitzen überfluthet werden. : Daß zu den duftigen und graziösen Toiletten der halblange, von einer Stoffdraperie, einem Stoff- oder Spitzenvolant begrenzte Aermel vielfach Verwendung findet, ist natürlich, schließt er sich doch harmonisch an die Fichuform an. Es gehört zu diesen Aermeln der lange Handschuh, der zu schwarzen oder schwarz weißen Toiletten in Schwarz gewählt wird. Auch der hohe und steife Halskragen verschwindet an diesen Toiletten mehr und ' mehr und macht einem herzförmigen .'Ausschnitt Platz, den Spitzen- und Gazekräuschen umgeben. Zu dem spitzen Ausschnitt tragen die Damen gern ein schwarzes Sammetband mit zierlichem Anhänger. ! Die kleinen, hübschen und bequemen Kragen werden mit Vorliebe mit langen Echarpes gearbeitet und mit Stickerei 'aus Seide und Chenille. mit Spitzenkräuschen, plissirten Gaze- und TüllvolantS, Passementerien, Rüschen, Xxtslca .eral. m. veie.rt. Keltere
M:.rvv I r 1
a ek
Damen tragen große Spitzenmantillen mit Perlen- und Seidenstickereien.
Für Hut- und Halsgarnituren, für ' Krawatten u. dergl. verwendet man breite Bänder, die in diesem Jahr wie-: der ganz modern sind. Unter den Knöpfen finden sich viel schöne Neuheiten in Emaille, Stahl, Krystall, Goldbronze u. s. w. Sie bilden Mohnblumen. Winden, Iris, Halbmonde und andere interessante Formen. Voll malerischer Wirkung ist die Toilette aus pastellblauer Etamine mit einer Garnitur von elfeno'.nweißen. irischen Guipürebordüren, Figur 1. Das Kleid in Prinzeßform umspannt die Figur oben fast faltenlos, fällt aber dann in schönen, tiefen Serpentinefalten auseinander. Der sich kreuzende Schluß der Taille läßt oben einen kleinen. spitzen Ausschnitt frei und ist in ersichtlicher Weise mit Guipürebordüre begrenzt. Gleicher Einsatz bildet an der Taille horizontalen Besatz, von dem die beiden sich unter den Armen hindurchziehenden Enden hinten ein kurzes Jäckchen imitiren. Unterhalb des Taillenabschlusses verbindet sich vorn der eine Einsatz mit dem Besatz des Rockes, der ein Tablier abgrenzt und den Rock, wie auf der Abbildung erkennbar, oben ein kurzes Schößchen imitirend garnirt. Unten ziehen sich die Bordüren zweimal um den Rock. D malerische Eindruck der Toilette wird erhöht durch den großen Hut in Directoireform. der aus feinem, durchbrochenem Seidengeflecht besteht und am inneren Rande mit einem burgunderrothen Sammetstreifen besetzt ist. Die Garnitur bildet eine seh? lange und breite Echarpe aus gelblichem Tüll, die vorn in eine volle, durch' eine schöne Agraffe gehaltene Schleife ar ranzirt, sich hinten kreuzt und seitlich zur Schleife geknüpft ist. Der sammetartige Schimmer des schönen, zu dem Kleide. Figur 2. verwendeten Kaschmirs kommt in dem feinen Anemonen - Violett mit dem Relief der weißen, mit Musselin bedeckten Taffetbluse nebst hohem, gleichem Stehkragen besonders zur Geltung. Der oben faltenlose, unsichtbar geschlossene Rock ist am untern Rande mehrfach mit von weißen Bisen umgrenzten Schrägstreifen bogenförmig garnirt. Die Taille wird durch ein hinten und vorn offenes Bolerojäckchen gebildet, das über der Bluse hinten und vorn zu beiden Seiten mit dem ganz mitBisen bedeckten Medicisgürtel durch kleine, schwarze Sammetpatten mit mattgoldenen Schnallen verbunden ist. Die Umrandung des Jäckchens besteht aus nlit Bisen begrenzten Stoffstreifen und die ziemlich engen Aermel haben am Handgelenk den aleichen Schmuck. Seidene, lila Schrägstreifen u zierliche Krystallknöpfe bilden den Schmuck an der Toilette aus silber grauem Sommertuch, Figur 3. De! hinten faltenlose Rock ist vorn unsicht bar geschlossen . und tunikartig mit Schrägstreifen besetzt. Unten rundet sich der Besatz an beiden Seiten ab und umschließt hier einen horizontal mit Schrägstreifen besetzten Einsatz. mit dem er scheinbar an beiden Selten durch eme Reihe von Knöpfen verbun den ist. Die glatte Taille ist vorn und hinten mit gespaltener, abgerundeter Schneppe gearbeitet und zweireihig mit Knöpfen verziert. Den eckigen, unten spitz zulaufenden Ausschnitt füllt weiße, mit gelblicher, irischer Guipüre bedeckte Seide, die Umrandung bildet ein , plissirter und mit Schrägstreifen abgegrenzter Garnitur - Streifen aus Seide. Gleiche Garniturstreifen mar kiren kleine, spitze Epauletten an den Aermeln, die am Handgelenk mit Schrägstreifen und Knöpfen besetzt sind. Recht kleidsam ist auch der Hut aus gelblichem Seldengeflecht, dessen Gar nitur aus vollen Schleifen von breitem Seidenband mit Kräuschenumranduno und einer Rosette besteht. Sehr hübsch und jugendlich ist die aus Rock und Bluse, sowie kleinem Schulterkragen bestehende Toilette, Fi gur 4, die durch einen Hut aus schwarzem Phantasiegeflecht vervollständigt wird. Diesen ziert hinten unter der Krempe ein kleiner, oben ein großer Tuff aus weißem Gazeband mit schwarzem Rand, außerdem schmücken ihn grüne Aehren und abgeblühte But terblumen. Die zu dem weißen, schlichten Tuchrock sehr chic wirkenve Bluse aus weißer, gruppenweise in Saumche aenäöter SeideLaaze ist
(
Jh i
Zitze schmW )
S und verursacht
Undcrdlmlichkcit und Kopfslhmcrzctt. Dr. Iuzuft König's gauidurger Trspstu stärkin, regullren und hellen.
' I had what tlie doctors call Indigestion , taid the groceryman, "and I suffered from it day and night. I tried scveral doctort, took electric treatment, in fact everything that I could hear of, but nothing did mi acy good and ( made up my mind there was no help for me nly to grln and bcar it. Ono day, however, I boaght a box of
RPÄWS ! .
and it setin s to me the Erst dose toolc efTect. I have been takln? thera eter since whenever occasion arises, which is not often, and they hav surely worked wonders with me. When I look back on the past and thcn on my present condition, it seems to me that I am a ncw man. I am enjoytn elegant health now, but I must say that Ripani Tabules were a God-send.M
zwischen den Sä'umchengruppen ' mit schwarzer CHantillyspitze geziert, die auch die in Querfalten geordneten Aermel und denStehkragen. sowie die vordere Passe garniren. Sehr apart ist der kurze, übereinstimmend mit dem Rock aus weißem Tuch gewählteSchulterkragen, den schwarze Seidenbisen umranden, die auch dem vorn Pattenartig zugespitzten, theilweise sich am unt5rn Nand entlang ziehenden Stossstreifen aufgenäht 'sind. , Der breite, vorn gezackte Umlegekragen, sowie der Stoffstreifen sind mit schön geschliffenen Krystallknöpsen geschmückt. Weißer, graucarrirter Wollenstoff ist für die geschmackvolle Toilette, Figur 5, gewählt, zu deren Garnitur grauer und weiher Tasset verwendet ist. Ersterer umgibt, oben bogenförmig geschnitten und dicht durchstepp!, den untern Rand des Rockes, sowie des Capes und schmückt dieses strahlenförmig als etwa einen Zoll breite, durchsteppte, unten zugespitzte Streifen. Gleiche Streifen grenzen auf dem Rock die Vorderbahn ab und umranden die geschweiften, mit Steppstichreihen verzierten Aufschläge und den Mediciskragen. Zur Vervollständigung dient eine ganz in Längssäumchen genähte Bluse aus weißem Tasset oder Batist, deren vordern Schluß eine zwei Zoll breite, mit Spitzeneinsatz verzierte Falte deckt, die seitlich von einem Plisse begrenzt wird. Ein interessantes Urtheil wurde jüngst von einem englischen Richter gefällt. Ein junger Schau spieler, der von einem strengen Kritiker etwas scharf recensirt wurde, forderte den Beleidiger- vor Gericht und verlangte als Schadenersatz die Kleinigkeit von 5000 Lstrl. Die Jury widmete der Sache eingehendes Jntresse, und nach reiflicher Ueberlegung kam sie zu folgender Entscheidung: In Anbetracht dessen, daß die betreffenden Kritiken des angeklagten Journalisten der Zukunft des Bühnenkünstlers außerordentlich schaden müssen, wäre es nicht mehr als gerecht, den Referenten zu verurtheilen. Aber in Anbetracht des Umstandes, daß die in den Recensionen enthaltenen Aeußerungen des Tadels sehr begründet waren, ist die von dem Kläger beanspruchte Summe viel zu hoch. Es werden ihm daher nur zwei Farthing (ein Cent) Schadenersak zugesprochen. Verhaftet wurde der Rechtsanwalt Kirchhofs in Celle. Kirchhofs, ein bekannter Jurist, bejährt und als vermögend angesehen, ist in das Landgerichtsgefängmß nach Lüneburg abgeführt worden, weil er angeblich beschuldigt wird, Gelder in hohem Betrage man spricht von 100,000 Mark und mehr unterschlagen bew. veruntreut zu haben. Der Verhaftete bekleidete Ehrenämter, u. A. auch daö eines ersten Worthalterö (Vorsitzenden) des Vürgervor-sieher-Collegiumö von Celle. . Der Geistliche der St. Stephenskirche im Londoner Stadttheile Kensington, Rev. H. Vyvian Tyrrel, hat neulia) nach dem Morgenzottesdienste sich in der süd?.frikanichen Ausstellung in Carls Court zuammen mit dem Löwenbändiger Tay r in den Löwenkäfig, begeben und, um die Stärke seiner Nerven zu erpro den, sechs Minuten zwischen den beiden brüllenden Löwen verweilt. Der Geistliche erzählt, er habe dabei an Daniel in der Lowengrube gedacht.. Er ent Lies dann dem Käfige unverletzt. . .
1 u
TÄBUIES
Bis '4 loufe. Fl.gg Rundfahrt nach Fl.gg Louisville. Sonntag, den 6. Juli. Speziolzug verläßt die Stadt um 7 Uhr Vorm. Nuc5sahrt von Louiöville 7 Uhr Abends. AMNundfahrtnachUM Cmcirmaii ! Der Zug hält weder auf der Hinwie Herfahrt an irgend einem Platz an. Der Zug verlaßt 3ndianoöol,S 7 Uhr Vorm. ; Cincinnati 7 Uhr Abds Pl. Bronson. A. G. P. A. Cincinnati Züge! II, JL Abfahrt Indianapolis dfahit S Vm , 8vbm , 10 tSB 3 4Sm , 4 4SNM 7 00 Dayton Züge, Abfahrt Indianapolis Abfahrt 8v:Vm . I0 töBm , i45m . 4 4SN , T ooftm Ankunft Cincinnati kunft 7 8033m , 1120m i 2!SNm 6 00 , 7 4SM 10 Mm C. H. & D. R. N. Ankunft Dayton vkunfr livssm , i iSNm 6 20Nm 7 KSNm 11 mtm Toledos Detroit Züge. C. H. & D. R. R. Abfahrt Ankunft Ankunft Znd'plS : Toledo : Detroit ' bfahrtIUSm nk'ft Nm k'ft8Nm , 7 00 4 09:8m , 6 liBm ) nkgenomme Sonntag. Ticket-Ofsiea : Union Station und No. 25 West Washington Straße, Scke eridian. Die populäre lMMMW I ,ir"Ji"r?"l' t ist die bkfte dwie nach G I A . Vier Züge! .rla5.J.,ianap,U. M tt ku.lt in t.z. jMt MW.ll 2' ei..... g-Igg-Tkzttq aufaen onnrag. Ele neuesten bectefsrn Vestibüls WnQcn, LDngnsr Schlnfwngsn tUflaKt Yarlor-Oagen und Vßwagem.. . Lokal.chlafage in Jndtanapoli fteht u, o ebed bereit. erläkt hicag iil Vkorge!. ßann jeder I .1 & b & .L a CkA DV Cm. M a a . . on cu in vcxuf x exBem. fS TO mftIXnAtn KHp. Ticktt'OfsiktS : rragi. ftirankJ. Reed, rnl. Paff. Tatrl. m a nm . - t cr ' - nrf T h . nm xj. c. L'icDii, Jüictviai. nso ucni. tHlT, da. . 9t o tt c 1 1, XratftottRanaaet. a e o. 5. S a C c t. Vaff . Ooewt. 83! Mach m.my imirij tntelligKt pwmom .sr'h.. ms. k can md p4 wnu, ad Sa. A. TKAK muuoniM lo rtM ftr Initrncüon, wKl wart iadiwtrie, hnw lo hii TkrM Tbmta4 Dollc.a r
Ib. jnulrawMiplorBMU'. vblrk meuiwi MatuMat W mm hrMulM uctiuMM atxr-t. Euilyud aickl Mnwi I dwrt bat ob rorfcr trom Mct dUtrict o. otuity. 7 tirwdy uafbt to4 prota4 wtU nplormBt .r mb. wh r. maklny mr Xte h. I, NW ca1
tttrlitMrnn toelltla.wh. mcrthir U?t.l wfl' ihgf.nUi
WiiD-KWeijez
von Indianapolis. Pianos und ZNusikalien. Carlin & Lennor, 5-9 Ost Market St. kandwirlhschaftl.Geräthe uVagen Holten W. B. Mfg. Co., 339 Ost Wash. IL T. Conde ImplementCa, 27 N Capltol Atc Bau und Leih'Ver.ne. Genaan'Ajnericaii Bldg. Ass'n, 154 N. Delaware St International Bldg & Loan Ass'n. 143 Ost Market St V Zuckerrvaaren (Wholesale.) Paggett & Co., 18 West Georgla St Riemen und Leder. Taylor & Smith, 243 S. Meridian St 5chnittwaaren. Murphy, nibben&Co., 135 S.Meridian 3ce rcam. Furnas B. W., 212 N. Pennsylyanla St Bauholz. Coburn Henry, Georgla St. Weißblech. Tanner & Sullivan, 218 S. Meridian St Putzwaaren. Fahnley & McCrea, 240 S. Meridian St Bäckereien. & Taggart B: The Parrott & Taggart Bakery, TeL 609 Bryce's Bakery, 14 Ost South St. Schuhe und Stiefel, (Wholesale.) Hendricks & Cooper, 127 S. Meridian Hüte, Handschuhe etc. Ilendriekson, Lefier & Co., 131 S.Merld Eisen und Schmiedewaaren. Layrnan & Cary Co., 111 S. Meridian St Clemens Vonnegut, 184 & 186 E. Wash. Eisen und Stahl. IIoMday W. J. & Co., 107 8. Meridian Farben, Vel und Glas. Bnrdsal & Co., 34 & Meridian St. Indianapolis Paint & Color Ca, 240243 Massachusetts Ars. Rutschen und Reparaturen. Robbins, Irvin & Ca, 32 O. GeorglaSt. Spiel und Spielwaaren. Mayer Charles & Ca, 29 W. TVash'gt. Banken. Capital National, 28 S. Meridian St. Droguisten (Wholesale.) Indianapolis Drug Ca, 21 0. Mary land Ward Bros. Drug Ca, 120 S. Meridian 6t. (Sroceries (Wholesale.) Kotbe, Wells & Bauer, 223 S. Meridian O'Connor M. & Ca, 47 S. Meridian St. Geschirre und Sättel. Indianapolis Harness Ca, 10 McCrea (Defen und Heerde. Home Stove Ca, 125 S. Meridian St. Bäatn und werfuua. . Q Atkins & Co.. 402 410 S. Illinois SL Trust'Eompagnien. Indiana Trust Ca & Sakety VaulU CftiA I i ?v rwunE Dsk ttiZaMge Sonntags - Vlatt oititi ne cäi untttyaUttden LeseSsffeS. Der WonnementO YrsiI der täglichen Triböne ii ? . . Irt Cttzte.stlte Ct9 " öeiie?!uftAMn1g dtO.i Pn Ool ode? 05 (5t5. Per ZftousL r Äurch die Yofi derfendt, kostet It ' Tsseölatt C5 da! QsrRtadlatt Per ?ahr, k:ide zusa i Os?2::.2ZK:uz. V 10 BS t Is Vcll3t
MM
