Indiana Tribüne, Volume 22, Number 290, Indianapolis, Marion County, 9 July 1899 — Page 8

iiar 552PG2IU2V LeMLQSSSO. iU ,,ichhlti,ftl üagn tu all FUsflll ftk Ttlettante und ftosftaoler Zeichner nn Architekten. Eht nnd btß ulwahl t KnftgegeftöHen jeder Art. Raume und Lptegel. KZollSIndig Lager tLxxrati ud Srdrauchi katku sät .

Photographen und AmateurPhotograpveu. The . LIEBER COn 24 Weft Washwgtsn Str. Mmeiges in dies Spalte kosten 5 Cents per Zeile. meinen. welSe 6i3 Mittaaö 1 Ubr abae ! aröea werden, findm noch am selbigen Tage ufnahme. I Amnaen,ia welchen Stellm gesucht, oder cerirt vnd. fürten unentgeltliche EiifimSme. I 3Mrfifit bleibe drei Tactt Üeöm. könnm I aber undeschränU erneuert werden. Verlange v ,r l a n g t: in haotkatcht dn mit Pseid mgth sann. acbkrattZl6OstMtchiganSKabt. HU WSAÄWK cilanat: Hin autt detfch Mädchi fflt llge lttnt Hau,arbtil; kttvt Wälchi. acb,ufrstnvv?. axtlsl Hol. da ,h , r ,.,,, v,. ?- VVlVttktTl nue prompt. . 3. cezn trake. .-- . .m & Co., 150 O,t Market va Stellegesuche. tellkitluch: Sin luvgn ursch, von n Javrra . . im F IM . w sucht irgend in Vtschakttgung eint eichakNgung. aqzusiagrn . üd Bikrtdisn lrag. 4t f ff s s 5 i s Indianapolis, Ind., 9. WUSanvZ.NkaMSV, Die ftccfftSrtcx ftaaex ftat Itc Itl Bitnl BlCtttT XTluttct.) 6 c 6 u 1 1 1 n. W. und Zda Swan, Knabe. Fred. W. und Emma Wood, Mädchen. W. A. und Eliz. McLean, Knabe. Elmer F. und Lilly Gilpin, Knabe. ChaS. B. und Ford, Mädchen. und Bertha Shaneberger. Knabe. c-t rr w reit -T (Tf..l ODXkX.. J09n la. uns iq r jy v fft J s t - I is. uno mma ia, naoe. yeiratben. Sd. T. Ruby Blanche Horn.

Sam. R. Padrick Cora Beatrice Leider Brauerei auf dem südlichen Theil

Master. Walter F. Wassenburg Zda May Sandlfer. ChaS. N. OSburne Carrie Plummer. Hariy N. Swisher Ofie B. Farrell. Alonzo A. Newman Viola Sage. Chas- H. Spalding Zessie Stevenson. I Arthur Reed Bessie Kenidy. Todesfälle. vti.ft. sn?rhsn. Juli. Home of the Friendleß. Um den verlorenen Appetit dieder herzustellen, giebt eS nichts bessere? l

wie Dr. August omg'S yamvurgerieS ist wahrscheinlich, daß, wenn thun - m n A"V I

Dropsen, uarren ren znagen. Die No. 622 Süd East Str. wohnende Frau Clizabeth Drieöbach siel gestern Abend kurz nach 9 Uhr aus dem Markt plötzlich todt um. Ein öersölaa' batte ihrem Leben ein schnelles Ende bereitet. Probirt RegerS Rock", 6 Cent Clgarre. Howard'S Dampf-Teppich-Rein igung. Billigste und Beste. Tel. 616. 7" Der in der Office deS Staats Auditors angestellte CyruS G. Neal mußte gestern von der Arbeit nach Hause gehen. Er leidet an Blutvergiftung, verursacht durch eine durch Feuerwerk am 4. Zuli an seiner Hand entstandene Wunde. Blumen sürGeburtötage, Hochzeiten und Trauer. Bertermann Floral Eo , 241 Massachusetts Ave. Telephon 840. Am alten Platz. Keine Wer binduug mit New FZork Store oder andern GescdäVten. Der frühere Kriminalrichter Frank McCray hat die edle Abficht MayorSkandidat zu werden. (Hört! Hört!) Die Unterstübuna aller Vagabunden, Lumpenpufter, Banditen und sonstiger vlanbelne darf nach vcr BergangenheN des EmchlerS McCrLy vorausgesetzt werden MeCra bat ftch die Sdmvathi.en di.l., Eesinlel, lu.ch sein. b.. ' - ' i , . T kannten Frelsprechungea von zeher erverven geiuezi. ?ca, man immer r r i m !' Courage, Mister McCray, eS wird schon schief gehen. fttmClA RnffAfrft. hr; -it.; ; h. m: QSwab.nUnt.,aütznnaSv.r. .,n Oonntag. den . Juli, tn Armüroog'S Park- Ein Swabensplel, ,Ekerlse'. lrd ausgesübrt, Kegelbah-

nen, Sauz uuv sonstige krI nd Skaiktstand 122. -nuüauvaev. Olntritt srek. i ' OernhartThau.

Schwerer UuglüSSsall.

Eeftem Nachmittag um 4 Uhr $' plodirte in de? an der Ecke der Gürtelbahn und 1q. Str. ligenden Syrupsabrik ein ober Gasolinofen. Die m der Fabrik angestellte Lizzie Hageet 344 Athon Str. wohnhaft, wurde dermaßen verbrannt, daß die Hokpital arzte sie ausgegeben haben. Auch der No. 711 Sadiana Ave. wobnende Walter NiSolion wurde schlimm verletzt, jedoch nicht lebenSge fährlich. Was man gerade nötbig bat. rufen alle Leute auS, die Hood'S Sarsaparilla in dieser Jahreszeit genomwen. Sie haben den Cksolg geipurl, den ihnen die Medizin dadurch ge bracht, daß sie ihre abgespannten Nercm wieder in Ordnung gebracht. Der versckwindende Appetit und die tiefe Erschöpfung, die von einem langen Winter und einem großen Wlnter uno rükiabrSaeschäfte herrührte, find gewichen und da die Ferienzeit noch nicht attammtn iß. so emdieblen wir den Gebrauch n oofl sailaparilli, Ei Isijetni vounanotg oarnaq angciaan, jene Erschlaffung zu bewältigen, welche vom Wechsel der Jahreszeit, oeö ltm oder Lebens verrührt, und way ?,nk t da Skttem stärkt und der- ' ' sorat. reinigt und belebt eS daS Blut. ' - Eine Orauerei des zwanzigüeu JabrbunbertS. Theils um hem stetig wachsenden Konsum, theils um den Forderungen or r i. V ? oer sieuzell ereqi roeroen zu rönnen, hat die Indianapolis Brewivg Co. beschlössen, ein absolut modernes und t i ammM R l M ft litt V Mttt'n (Ul( lUCtCO UIUU(UIlilUUtll U)' führen. Der Neubau soll im nächsten Jahre aus der Stelle der jetzigen Liem tr w ri t r a a . ver'iqen Brauere: cmajiti weroen uno zwar find fite Brmensionen so grop. daß nicht allein die jetzigen Brauerei gebaude abgetragen werden müssen, sondern auch die Gebäude auf den Grundstücken links und recht?, nämlich daS ehemalige Albert Lieber'sche WohnhauS und daS jetzt von dem Ee schäftöführer, Herrn AloiS Geiger, be wohnte SauS. Die neue Brauerei erUm rch eine Front von 700 Fuß I u " ber Madison Ad?., bei einer Tiefe w 300 Fuß. Sieben Geleise werden Utn Eisenbahnwagenverkehr dermit Iteln. Der Gebäudeeomplex wird au deS Grundstückes, den Bureau-Gebäu lichkeiten in der Mitte und dem Fla Ischenbierdepartement auf dem nördlichen Theil bestehen. Die Gebäude sollen nach Plänen der Brauereiarchi tekten Fred. W. Wolf Co., Chicago, guS Backsteinen und behauenen Stei Inen feuerfest ausgeführt werden. Die ICapazität der Brauerei ist auf 600,1000 BarrellS per Jahr berechnet. Die Eismaschinen werden eine LeiftungS fahiattit von 500 Tonnen EiS den Tag haben. Stallungen für 200 Pferde werden errichtet werden, aber Automobilen verwendet werden. wie überhaupt der ganze Betrieb durch Elektrizität geschehen soll. Dampfer - Passage nach und von Europa. Für Fahrkarten auf allen Linien wende man sich an P.Psifterer, Arcade No. 1. Lake Maxinkuckee. $1.00 Rundfahrt $1.00. Sonntag, den 16. Juli. Pennsylvania Bahn. Ertrazug verläßt Indianapolis 7:30 Vorm. Heimwärts Lake Morinkuckee um 6:20 AbendS. m ibi m Briefliüe. Jndianap oliö,S. Juli 1899. Folgendes ist eine Liste unbestellbarer Briefe: Damen. Brunner, Frau Fred. Fonnes, Cora SellS. Dutton Katie. ' X. I' W. Heß, Postmeister. Niagara FällelZzcnrsion, via C. H. & D. und Erie Bahn, 24 Juli. $7.00 Rundfahrt $7.00 Spezialzug mit Gepäckwagen, durchaehede Wagen und Schlafwagen ver läßt Indianapolis 10.45 Morgens Ankunft an den Niagara Fallen am nächsten Morgen. ' Billet 10 Tage 7. " aT,V 1 5. " ra .n l - ni .k v ro.uc.c rn . IIUMV UM. iiUtt VWMUiUUU UUUIM' üt Sölafvaaen usw. erkundigen Sie sich bei Geo. W. Hayler, D. P. A. Die deutsche Branche der mva m ii(.r4 n,',a 2 l,ff 5? ' , i"C l,s.mlug ,m Mansu. Sl.ck ab. Th' Pmperick.l, Li,n. yff ' , , Zh,btn,A. 81 Hibkk 0tr

VergnügnngS s Kalender. Der Damenverein des Männerchors

veranstaltet am Freitag Nachmittag, den 14. 3uli, um 2 Uhr im Garten der Frau Paul Krauß ein Gartenfest mit einem Preiö-Euchre. Der Germania Unt. Berein hält heute sein erstes Picknick im Dietz'fchen Grove,. östlich von Zrvington, ab. Ezpreßwagen befördern die Besucher vom Ende der Straßenbahnlinie unentgeltlich zum Picknickplatz und wo die Germanen versammelt find, da ist eS immer gemüthlich. Der Südseite Schwabenverein veranstaltet heute ein großes Volksfest im Armstrong Park. Zur besonderen Belustigung der Besucher wird ein schwäbisches Eierlaufen abgehalten. Der Platz ist leicht zu erreichen und das ArrangementS-Comite hat alleS gethan um den Besuchern einen vergnügten Tag zu bereiten. Die Ladenser halten Sonntag den 6. August cm Picknick in narzerS Grobe ab. Der Schwäbische UnterftützungSverein veranstaltet sein ShrlicheS Volksfest Sonntag den S. August im Armstrong Park. Schwaden von Nah und gern werden dabei ein. Fairbank. Das New Sork Damen Symphonie Orchester bringt unter der Leitung deS Herrn Frank W. cm k!.f. crr - Jl - v . .. I cnee v,e,e voqe vas sv.gkkve Programm zur Durchführung : 1. Marsch Savoyen. 2. Tanz Lämmersprünge. 3. Walzer- La Reine de la Mer. 4. Selektionen. ö. Potpourri populärer Melodieen. Auf Verlangen. 6. Overtüre Leichte Kavallerie. 7. Selektionen aus Jl Trovatore" Aus Verlangen. 8. a) My Smeetheart of years ago." b). Marsch St. George Comma.'dern. I 9. Glocken.Solo. Frl. Cora Belle LemiS. . 10. Die nächtliche Alarmirung. 11. Marsch. 12. a) La Tambo Dance". b) Uncle RufuS Jubilee." 13. Gavotte. 14. Galopp. Wiegst bieS! Wir bieten einhundert Dollars Belohnung für jeden Fall von Katarrh, der nicht durch Einnehmen von Hall'S Katarrh. Kur geheilt werden kann. F. I. Sheney k Co., Eigenth., . X. ,Zolfl0'P' . , a Wlr, die Unterzeichneten, haben F. J.CHeney seit den letzten 15 Jahren gekannt nnd halten ihn für vollkommen ehrenhast in allen Geschäftöverhandlungen und finanziell befähigt, alle von lemer Firma eingegangenen Verbindlichkeiten zu erfüllen. W e st ö: T r u a x, GroßhandelS-Dro-guiften, Toledo, O. Walding. KinnanMarvin, Grobhandelö-Droguisten.Toledo.O aS'l ftalanM -tticb innn genommen und wirkt direkt auf daS Blut und die schleimigen Oberflächen deS Systems. Zeugnisse frei versandt. Preis 75c für die Flasche. Verkauft I von allen Apothekern. Hall'S Familien Pillen sind die besten. nt "Ha.

MW WWWW WVVWUVWV . Z daß ein Neger einen .anderen er3da M. Moore gegen Weöley S. schössen habe. - Die Radlerpoliziften Moore. Scheidungsklage. Der Ber- Holtz und Bray fanden, daß zwei klagte verließ die Klägerin zwei Mo- weiße Männer, A. HarmS und ChaS nate nach der Hochzeit. Bruder einen Streit hatten. HarmS Annie'M. Bance gegen Christopher warf Bruder zu Boden und versuchte C. Bance. Scheidungsklage. Die ihm seinen Revolver abzunehmen, woKlägerin bezichtigt ihren Gatten deS bei sich derselbe entlud. SS wurde Ehebruchs und schlechter Behandlung. Niemand verletzt. Beide Männer

Sie verlangt de BermögenSverhält-I nissen deS Verklagten entsprechende Alimente und die Obhut über die Kinder. 4 Vig 5 Noute Spezielle niedrige Raten nach den fol genden Punkten : Soston. Aug. 14. 19. Los AngeloS, Cal., Juni 27. Juli 7. Philadelphia, Pa.. Sept. 1.Richmond, La., Juli 1113. Für nähere Auskunft wende man sich MIO,, Xo. 1 Oft , Washing, H. M. B r v n s o n, A. 0. P. A. Big gour. Oer kleine Otadtherolv. Frl. 3da Pinkpank hat gestern mit dem Dampfer Patricia" eine ve-1 suchsreise nach Deutschland angetreten, ' ' ' C t Ct l fi 11 Gestern siel Sohn Grought, ein alter Mann, plötzlich vor der Thür der County Ochatzmeifterofsice um. Dr. Griffith vom DiSvensarium wurde gerufen. SS hatte zuerst den Anschein, I J m a t 1 - als ab der alte Mann sterben wurde, aber den vemühunge? deS ArzteS gelanges die Herzthätigkeit nach einer halben Stunde bieder herzustellen. Dr. Srissith brachte ihn nach seiner Z . i Wohnung 320 Slm Str. Der alte Mann leidet an einer HerzkrankheU. Die beste Cent Cigarre in der Stadt : Nuöo's Lsnafellss. .

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An jedem Geschäftstag der letzten Woche war dieser große Laden mit begierigen Käufern gedrangt voll, welche den Vortheil des großen Lagers von dem großen New Jork Trade Verkauf für sich einnehmen in diesem

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Achtundzwanzig Departements vollgefüllt mit neuen Waaren, Seiden, Waschstoffen, Muslins, Tafelleinen, Handtüchern, Putzwaaren, Anzügen, Waists, Unterkleidern, Strümpfen und Haushaltungsgegenständen. -

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Morgen beginnt die Ferienschule im Schulhause an der Ecke der I California und Washington Str. S. E. Reese, deutscher Zahnarzt, 4i Oft Obio Str. Ja der verflossenen Woche wurden 35 Geburten und 59 TodeSfälle angemeldet.' Heirathöerlaubnißscheine wurden 21 ausgestellt. Bon ansteckenden Krankheiten wurden angemeldet: Masern 18 Fälle, Scharlach 6 Fälle, DiphteritiS 10 Fälle, Nervensieber 4 Fälle. DaS erste Vkcknick deS fnt ttS-a 5-v-,z "Ottia Unterst. BereinS findet Oonntag, den .Juli, in Dietz'S Grove statt- Qs pregvagen befördern die BesucberunentgeltlickvomSnde b ?lrvlnaton Linie ZUM rvtvglvn eure zum rove gF Ein von den K of P. angemtl Krankenwärter,, NamenS Ford, . ,ÄM-IMI t.v c.:. b vorgestern Abend seinen Patienten 2ohn Johnson, 69 Jahre alt und dessen Frau, 50 Jahre alt, No. 719 Nord California Str. wohnhaft, auS Bertn tnt Dosis von 60 Tropfen BelIst5onna llten sich bald Ber- . fX . , . gistungSerscheinungen ein und Dr. Baynton wurde gerufen. Er hat Beide außer Gefahr, . m ... . maammm l-J SU ic uiijci um( yuiu Abend nach der Blake und Rhode 3Sttmtt fit. JtfM C9ä ISH rt.fl6 b!5" .ijui.uuii.pi.., waren verschwunden. Die ..Melkbuddel". Kommt da eine Frau 'vom Lande mit ihrem noch nicht ein Jahr alten Jungen zum Bahnhof in Uelzen, um von dort nach Hannover zum guten Onkel zu reisen, der den kleinen Stammhalter doch auch mal sehen soll te. Mit dem Inhalt einer Milchflasche stillt sie den Durst des Sprößlings, während eine zweite gefüllte Milchflasche auf dem Tisch im Wartesaal steht. liMt! rasch .in und d Zug setzt 2kim Abfahrtssignal steigt ; d gluck' I stA in OTVTvrtitnrt IVr mUt nhfr rrtml lange, denn plötzlich bleibt er, durch Kf VVVVJMfc X 7 eine Nothoremse festgehalten, stehen. Der erschreckte Schaffner, ein Unglück fürchtend, schaut in die Coupös und fraat auch die iunae Mutter, ob sie die Nothleme gezogen habe. Die Frau beiaht das. .Aber warum denn, was ist denn passirt?V O. min gode Herr, ick I (.(,K ..w'n VUkk V.n Ivn.lt.n VU.tV iivv t iutyiiyw wit 4tvfct.ti 1T fnr Tntn'tt 9üHin ftnfrt srttn Vn I I .. wv. mnii id v,- b-bben: bolen St man eben beten stille, ick will em halen!" Als der verdutzte Schaffner der Frau begiflich machte; daß man die Nothleine l der höchsten Gefahr für ein Menschenleben ziehen dürfe, bemerkte die junge Mutter: Na, is denn min Lütjer keenMinsch un is datt keen Gefohr för't Leben, wennhe keene Melk hett?" Nach kurzem Wortwechsah man den braven Schaffner nach dem Lahnhofe rennenum den Melkbuddel- zu holen und rasch zurückkehn. Die Sache war in Ordnung und der Zug rollte dem braten Onkel entI gegen.

Noch eine große Woche

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ist furchtbar . beschmitten.

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Große Handtücher 3c 5c andtuchstoff, lZard lic 75c Crepe du Chine 84c kyon's Zahnpulver . ... 12c

01O 00 5c AOi rW IhreMte. Nach dem Französischen deS Cavloz. .Nein, Herr Vrissoit, ich versichere Sie," sagte die zarte, junge Frau zu dem Hausbesitzer, den die Drohung, so vorzügliche Miether, wie die Dormenil es waren, zu verlieren, hergetrieden, .nein, wir können nicht in der Wohnung bleiben, wenn die Person ihre Stunden weiter gibt. Ich würde einfach krankt .Das fehlte gerade noch!" rief ihr Mann, den schon der bloße Gedanke, seine Frau krank zu sehen, außer sich brachte. .Sie wissen doch, Herr Bris soit, wie, erregbar und -empfindlich meine Frau ist. Sie können ihr dieses ewige Geklimper nicht zumuthen. Das hieße ihre Güte mißbrauchen." Frau Dormrnil stand allerdings, im Kreise ihrer Verwandten und Vekannten, in 'dem Rufe, ungewöhnlich gut und gefühlvoll zu sein, ein Ruf, der allmälig eine Art von Heiligenschein um ihr blondes Haupt gewoben. . . Ihre Freunde sprachen gerne davon, wie das Schicksal eines entwischten (lanarienvogels sie gejammert, den sie aus einem Spaziergange an einem sonnigen Nachmittag in den Alleen eines Gartens hatte herumhüpfen sehen und der sein Leben unter einer Schaar zänkischer Sperlinge fristete. Und weiter, wie sie, die so ungern ihre vier Wände verließ, die Mühe auf sich genommen, jeden Tag ihren Hund Salifon, einen schönen, schwarzen Pintfcher, dem n Radfahrer die Pfote abgefahren, bei dem behandelnden Thierarzt zu besuchen. Ihr Mitleid erstreckte sich übrigens auch auf menschliche Geschöpfe. Wenn ihre Jungfer ihr des Morgens die Zeitungen brachte, war es ihr Erstes, die Rubrik .Verschiedenes- durchzusehen und eifrig nach den Unglücksfällen, nach denSchilderungen über das Eleyd in den Vorstädten und über Selbstmorde zu fahnden. Namentlich die Selbstmorde interessirten sie. Und wenn sie dann im Laufe deS Tages Besuche machte oder empfing, gab es für die zarte, junge Frau mit den schwärmerischen Augen, der schmächtigen, einem schwanken Rohre vergleichbaren Taille, kein willkommeneres Thema, als diese Unglücksscenen, von welchen sie gelesen. Die Erregung schien ihr alsdann inen doppelten Reiz zu geben, und die großen, blauen Augen schimmerten feucht, wie von Thränen. So wurde unter denjenigen, die sie kannten ihr Name nie ohne irgend ein schmeichelhaftes Beiwort genannt. Sie selbst war nicht minder von ihrer großen Güte überzeugt und erging sich mit Vorliebe in der Beschreibung von andern Frauen unbekannten Schmerzen, denen sie durch ihr zartbesaitetes Gemüth zum Opfer fiel. Um sie herum hatte sich eine ganz eigene Atmosphäre gebildet. Da man wußte, wie nahe ihr Alles gina. hatten erst ihre Eltern, später ihr Gatte sich demüht, ihr Alles fern zu halten, was die Ruhe, den Gleichmuth, die ihrer leicht verletzlichen Seele so nothwendig war, gefährden konnte. Seit etlichen Tagen war dieses stille Dasein gestört. Eine Verstimmung, welche weder ihr Mann noch ihre sonstige Umgebung hatte voraussehen oder verhüten können, trübte dieExistenz der jungen Frau. Ueber ihnen, in einem bescheidenen Gelaß, nach dem Hofe hinaus, gab seit einigen Wochen eine Clavierlehrerin ihre Stunden, mit den Tonleitern, welche ungeübte Kinderhände dem gequälten Instrument entlockten, die zarten Nerven Frau Dormenils irntuend. Die juo geLehrerin, ein armes Mädchen, von dessen Vorhandensein Frau Tormenjls bisher keine Ahnunz Lthabt,

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U.1L Kl - obwohl t leit ihrer Beryetraihung im selben Hause wohnte, war die Tochter eines Erfinders, der über seinen Forschungen gestorben war, und einer Mutter, deren mit Mühe und Noth verkaufte Bilder den beiden Frauen bis vor wenigen Monaten ein bescheidenes Auskommen ermöglicht hatten. Unglücklicherweise erkrankte diese Letztere und da sie sich die Pflege, welche ihr Zustand erforderte, nicht leisten konnte, hatte die erste Kälte die arme Frau dahingerafft und dieTochter mittellos zurückgelassen. Nun sie sich ganz allein sah, machte sich die Waise muthig daran, das musikalische Talent, das sie besaß, zu verwerthen. Sie sah sich nach Stunden um und brachte es mit Hilfe einiger Freunde so weit, die kleine Schaar von Schülern zusammenzubringen, deren Geklimper Frau Dormenil so sehr auf die Nerven ging. Um diesen Ruhe zu verschaffen, sollte das junge Mädchene fortgewiesen werden. Diese Angelegenheit war es, die zur Stunde Herrn Dormenil veranlakte. seine Beredtsamkeit dem Hausbesitzer gegenüber zu entwickeln. .Aber, verehrter Herr, was soll ich thun?" sagte dieser, dem die Scohhett, die man. ihm zumuthete, ein geheimes Unbehagen verursachte. .Es ist keine Kleinigkeit für mich, das Madchen mit ten im Winter, ein paar Wochen nach dem Tode der Mutter, auf die Straße zu setzen, wo sie anfängt, einige Sous zu verdienen. .Das sage ich ja nicht, aber die Gesundheit meiner Frau geht vor. .Um diese Jahreszeit sind die Fenster immer geschlossen. Wenn sich Frau Dormenil am Ende bis zum Frühjahr aedulden wollte, dann würde es mir leichter sein, dem Fräulein zu tündlgen." - Frau Dormenil machte eine Bewegung, die der Hausbesitzer für Zustimmung hielt. Er fuhr fort, sich nun direct an sie wendend: .Die andern Miether haben eingewilligt, es zu dulden. Sie ist so unglücklich. Und gnädige Frau, die so gut sind, möchten doch wohl nicht " , Die schwärmerischen Augen der jungen Frau sandten dem Gatten einen yilfeslehenden Blick zu.' ' .Ich muß sie ersuchen, Herr Brissoit!" rief dieser. .Handeln S'.e, wie es Ihnen beliebt. Aoer ich werde nicht dulden, daß man die übergroße Güte meiner Frau tn dleser We:se ausnützt und ihr Mitleid erregt, um lhr eine solche Tortur aufzuerlegen. Wenn die junge Dame p.lcht vom morgigen Tage an mit ihrem Clavierjpiel aufhört, seheich unsern Mietyscontrakt für ausgehoben an, denn als ich Ihre Wohnung miethete, war fest ausbedungen, daß das Haus von ruhigen, bürgerlichen Leuten bewohnt werde, von Stundengeben war nicht die Rede. Sie haben das Recht, es zu verbieten..Das ist wahr, aber was fängt nachher das arme Ding an?" . .Das kümmert mich nicht. Es bleibt bei dem, was ich gesagi habe, Entweder stellt das Fräulein das Gehämmer ein oder wir gehen.Der Hausbesitzer zögerte einen Moment. Dann er hatte obne Zweifel daran gedacht, wie schwer es halten würde, gleich wieder so gute Miether wie. die Dormenils für. die Wohnung zu bekommen sagte er: ' .Seien Sie überzeugt, mein bester Herr, daß ich mich in keiner Weiseungefällig zeigen möchte.. Da sich, die Sache nun einmal nicht anders einrichten läßt, werde ich das Fräulein auffordern, ihre Stunden aufzugeben und auszuziehen, denn zahlen wird sie mich selbstverständlich röcht mehr können.". So, das nenne ich vernünftig gesproch:n. Es ist auch das Beste, was Sie thun können ; Nachdem er seine Miether nochmals seine.? völliaen Ergebenbeit ' versichert.

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0i empfahl sich Herr Brissoit, von Herrn Dormenil bis auf denVorplatz hinausgeleitet. Während Jener zu der Claoierspielerin hinaufstieg, um ihr seinen Entschluß mitzutheilen, kehrte Herr Dor menil zu seiner Frau zurück. .Mein armes Kind," sagte er zartlich, mdem er ihr Vergäre an den Kamin rückte, .wie gut war es. daß ich zugegen sein konnte, um für Dich ein- -zutreten. Wenn ich nicht gewesen wäre, hätte der Mann Dich überrumpelt und Dich förmlich gezwungen, den Spektakel noch länger anzuhören.- . Sie dankte ihm mit einem Lächeln. .Ein bürgerliches Haus!" setzte, er nach einer Weile, seinen Jdeengang weiter verfolgend, hinzu, .zum Teufel, das ist doch nicht dazu da. um sich darin durch Arbeiten sein Brot zu dienen!.Nein, sicherlich nicht murmelte die zartbesaitete junge Frau und ihre Miene schien sich noch mehr zu vergeistigen. Ueber ben Geschmack ist nicht zu streiten. Einer liebt die Mutter. der andere die Tochter. Daß aber Einer der Mutter, der Tochter und der Tante gleichzeitig Heirathsanträge macht, wie Emil Raab in Brooklyn, N. I., kommt wohl seltener vor. Daß die Mutter ihn schließlich nahm, nachdem Tochter und Tante ihm ein niedliches Körbchen verabreicht hatten, ist nichts Sonderbares. Mit 33 Jahren ist man in solchen Dingen mitleidig. Mit seinem neugebackenen Vater war aber der Sohn der heirathslustigen Frau nicht zufrieden und er ging ihm mit einem Messer zu Leibe, wofür ihm Raab die Hosen stramm zog. Fürwahr eine feine Familie!. Sheriff Eonoly und HilfsSheriff McAllister' haben Hannah I. Morrison und Margaret Morrison in's Gefängniß zu Elkton, Md.. gebracht, auf die Anschuldigung hin. auf ihre Schwestern Jeanette und Elizabeth Morrison nahe Rowlandvill?. Ee eil County, Md.. bei einem W?rll?echsel über Geldangelegenheiten - ewen Mordversuch gemacht zu haben. Frl. Jeanette, eine 65 Jahre alte.' von Rheu matismus verkrüppelte Dame, war von ihren beiden Schwestern mit eine:n Stiefelknecht über den Kopf geschl igen worden, worauf das Schwesterpaar sich gegen die andere Schwester Elizabet wandte und diese dermaßen mißhan delte, daß sie, aus mehreren Wunden blutend, in das Haus eines Nachbarn. Namens Wm. Boyd. flücktete. Ein schnell herbeigeholter Arzt' fand sie in Folge des Blutverlustes in kritische Zustande. . Mit Hood's Sarsaparilla, "Redet Absatz" find zeigt dass diese Medizin Redet das öffentliche Vertrauen in einem grösser Masze genossen hat. als Irgend eine ander Patent Medizin. Das kommt einfach daher VU es grösseren Verdienst besitzt and gTö. er Euren als irgend eine andere hervorbringt. Nicht was wir sagen, sondern was Hood's Sar apariUa thut, ist von Wichtigkeit Alle Annoncen Über Hood's Sarsaparilla wie Hood's Sarsaparilla selbst, sind ehrlich. Wir habea das Publicun niemals getäuscht, und es Ist seiner grossen heilenden Wirkung" zunucbreU ben, dass die Leute dauerndes Zutrauen dai'm haben, und Kl Sarsaparilla kaufen, fast ausschliesslicheren allen Anderen. Versuchen Sie es. Nur von C I. Ilood & Co., LowelL Mass., praparirt $1; sechs für S ' Hood's Pillen kuriren üebelkeit, U n v e rdÄuhrhk! Oallenlelden. 25eents. Sei Ua Droguütsa.

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