Indiana Tribüne, Volume 22, Number 290, Indianapolis, Marion County, 9 July 1899 — Page 4

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Sie täglich .Tribüne- koftet durch lenXtta J 3eu pr Woch, die onntaa.i:rt&üe"i I?tl xerrssche. Leide zufiLmr iSEentl iir I St , V, Vft ierhli fce 9Uk plsescht t ,rde,hlnz tz? c ikle. fcrsJWf i IS cüd UlsHons CNöZs Indianapolis, Znd., 9. Juli 1899. Sonntags - MMei. Wir leben im Zeitalter der Ersiadungen. Sogar neue Thiere werden erfunden", von denen man in der guten alten Zeit gar nichts gewußt hat. Die weiften der neu erfundenen" Thiere sieht man gar nicht, aukgenomnun man benützt ein sehr starkes Mikroöcop. Sie gehen unter den Sammelnamen Bacillen, Bakterieen oder Mikroben. Sie erscheinen niemals einzeln, nicht einmal paarweise, sonder lieben die Geselligkeit derart, daß sie nur hunderttausend- oder Millionenweise vorkommen. Sonst ist von ihrer Lebensweise nicht diel bekannt, namentlich nicht von ihrem Gemüths- und Liebesleben, und der Grad ihreS IntellektS ist noch nicht gemessen worden Da wird nun neuerdings von einem diel gemüthlichere Thiere erzählt, einem Thiere, das zarte Regungen zu haben scheint. ES soll den Menschen so zugethan sein, daß eS sich ihnen NachtS im Schlafe nähert und ihnen einige Küsse auf die Lippen drückt. ES ist freilich nur ein Käfer, aber Käfer haben eben auch Empfindungen. ES ist gewiß ein Beweis dafür, daß Käser und Empsindungen einander nicht ganz fremd find, da man zuweilen ein recht hübsches Mädchen mit einem zum Küssen einladenden Mund mit zärtlichem Ausdrucke einen allerliebsten Käfer" nennt. Also der neu erfundene" Käfer küßt, und zwar mit einer Innigkeit, daß den Geküßten die Lippen zu rieftgen Dimensionen aufschwellen. So geküßt zu werden, ist zwar nicht sehr angenehm, aber dem Käser macht eö offenbar Spaß. Ich weiß nicht, waö der wissenschaftliche Name deS KäferS ist, aber der Volksmund hat ihn kissing bug genannt. ES wurde nämlich vor Kurzem berichtet, daß in Washington ein neuer Käfer aufgetaucht sei, der die Leute Nacht, während sie im Schlafe liegen, in die Lippen steche, so daß diese hocd anschwellen. Die Geschwulst soll sehr schmerzhaft sein und etwa drei biö vier Tage dauern. DeS Weiteren wird berichtet, daß der liebenswürdige Käfer eine VergnügunzSreise in nordöstlicher Richtung angetreten habe und daß man schon da und dort Ezemplare davon gefunden habe. So soll, wie die NewS" diese Woche berichtete, ein gewisser F. W. Douglaß, No.202ö Nord Illinois Str. wohnhaft, einen solchen Käfer gerade in dem Momente geZangen haben, als derselbe ein Kuß attentat verüben wollte. Und zwar gelang eS dem Herrn den Käfer ohne Hilfe der Polizei dingfest zu machen, er alarmirte auch nicht einmal die Nachbarschaft, sondern sandte ihn sorgfältig gefesselt an den Staatsgeologen. Warum an einen Geologen, das weiß ich nicht. Mir ist aus meinem naturwissenschaftlichen Studien immerhin so viel bekannt, daß ein Käser weder vulkanischen noch neptunischen Ursprung? ist und daß man in den geologischen Formationen keine lebeneigen Käser vorfindet, weder solche, welche küssen, noch solche, welche nicht küssen. Ich glaube außerdem, daß dieser küssende Käser gar kein Käfer ist. Ich neige mich dem Glauben zu, daß tt sich hier um einen Vogel handelt, und zwar um .einen, der zu dem Geschlechte der Enten gehört. Früher tauchte jede? Jahr um diese Zeit die Seeschlange aus. Aber Seeschlangengeschichten find allgemach langweilig geworden und nicht einmal .Professoren und Matrosen glauben an dieselben. Für Seeschlangen interes firt sich schon längst kein Mensch mehr. Aber ein .küssendeö .Wesen daS ist etwas anderes, da liegt Poesie drin, daS ist einmal etwas Neueö. N:ir möchte ich demjenigen, der sehr große Luft zum Küssen hat, nicht rathen zu warten, biS der Kissing dug kommt. ES muß ja gerade kein Käfer sein. ES giebt appetitlichere Wesen. Zudem kann man nicht wissen, wie nahe die Verwandtschaft -dieseS kissing bugs mit der Seeschlange ist, und diese in noch unappetitlicher. Der Plauderer. H. Schmedel. Vürften Fabrikant. No. 716 OS McEartv Str. Mucho'S Cigarrenladen befindet 5 i 5?0. 399 OS Washington 0tt.

Das Hünengrab. Humoreske von Emil Zimmermann. Die beidkn Herren Pierre Bompard n:b Jaques Duval. die draußen in Latignolles wohnten, dem Klemeleutviertel von Paris, saßen shon wieder

tmmal auf dem Trockenen, odwohl sie sich zu den geriebensten Gaunern der Hauptstadt der Civilisation zählen durften. Eben saßen sie sich im Empfangssalon" an einem altmodischen Tische gegenüber, und Pierre wies mit trübseliger Geberde auf ein Häufchen Kupferstücke, welches von dem letzten Fang allein übrig geblieben war. Seit jener Zeit, als sie einem Pro vinzler die Taschen geleert hatten, hatte nichts mehr glücken wollen, die Polizei war zu aufmerksam und die schönsten Pläne scheiterten. Verdammt," sagte Jacques, wenn das so weiter geht, werden wir noch betteln müssen," und auch Pierre schlug mit der Faust auf den Tisch und kaute mit einem Gesicht wie ein wüthender Eber an seinem Cigarrenstummel." ' Wir müssen einen Hauptschlag machen. Junge," sagte er endlich, oann verfiel er wieder in längeres Sinnen. Pierre Bompard war die Intelligenz in dem Bunde, von ihm gingen alle Anschläge aus, und er hatte sich nur mit Jacques Duval associirt, weil die ser mit dem Rufe eines überaus geschickten Schlossers, dem keine noch so kunstvoll gearbeitete Sicherung widerstehen konnte, den eines leicht zu leiten den und den Umständen angemessen treuen Menschen verband. Das Sinnen Pierre BcmpardS dauerte lange, denn es war nicht leicht, in dieser Zeit der wüthenden Concur renz etwas Neues zu finden, da alles schon abgebraucht war; außerdem wollte er als geriebener Gauner doch nicht mit alten Sachen aufmarschiren, er wollte durchaus originell sein. Fürchtest Du Dich, bei einem Geist, lichen einzubrechen oder in eine Kirche?" fragte er Jacques endlich. Jacques machte ein verdutzles Ge sicht. Ja, das ist doch nicht neu, aber wenn's sein muß " Du sollst dort auch nicht rauben," beruhigte ihn Pierre, es ist nur für das Gelingen unseres Werkes nöthig." Damit rückte er näher an seinen Compagnon heran und setzte ihm seinen Plan auseinander. Etwa eine Woche darauf erschien in der Aurore", einem der gelesensten Blätter, ein gut gekleideter Mann mit feinen Manieren, der in einer wichtigen Angelegenheit den Chefredakteur zu sprechen wünschte. Er wurde dem Herrn vorgeführt und erzählte Folgendes: Ich bin der Röhrenmeister Emile Dubois und bin auf dem Landgute des Vicomte de la Noue bei Varennes in der Provence mit dem Legen einer Wasserleitung beschäftigt. Als meine Arbeiter vorgestern an einem Berge gruben, legten sie da eine Höhlung blos und ich entdeckte sofortdaß es sich um ein großes Hünengrab handeln müsse, welches augenscheinlich aus vorgeschichtlicher Zeit stammt. Ich bin in der Höhle gewesen, habe verschiedene Urnen gefunden, auch alte Waffen, dann aber habe ich Alles wieder schließen lassen und bin sofort nach Paris gereist, um meine Entdeckung zu praktifiziren. Ich bin kein reicher Mann, ich möchte meine genauen Beobachtungen zunächst also einer großen Zeitung verkaufen. Ich kann Ihnen, Herr Chefredakteur, morgen auch eine Photographische Aufnahme bringen, welche ich von dem vorderen. Theile der Begräbnißstätte genommen habe." Der Chefredakteur sah sich den Mann genauer an. Sie waren noch bei keinem anderen Blatte?" Nein. Ich dachte schon zum Figaro" zu gehen; aber da das Ihre das Blatt grrade ist, welches ich gern lese " Schön, sehr schon, Sie werden von uns gut entschädigt werden. Aber ich werde zuvor einen Rechercheur hinschiöen müssen " Ich habe daran gedacht sagte der Fremde, daß Sie nicht jeder Erzählung blindlings vertrauen würden, denn es wird ja zu viel Schwindel getrieben, ich habe deshalb auch ein Paar untrügliche Dokumente mitgebracht." Er zog drei Schriftstücke aus der Tasche, einö mit dem Siegel des Grafen de la Noue, das zweite mit dem der Mairie und daS letzte mit dem Siegel der Kirche von Varennes. Alle drei Schriftstücke bezeugten Lbereinstimmend, daß der Röhrenmeister Emile Dubois aus Malesherbes, gegenwär. tig beschäftigt auf den Gütern des Grafen de la Noue, ein Hünengrab entdeckt habe.' An der Echtheit der Dokumente war nicht zu zweifeln, also ließ sich der Chefredakteur der Aurore" bereit finden, eine Notiz über den Gräberfund in sein Blatt aufzunehmen. Entschuldigen Sie, Herr," sagte nun der Fremde, ich glaube, daß Ick' Ihnen auch den Rechercheur für einen großen Artikel und dessen Reisekosten sparen könnte, ich werde Ihnen eine ganz genaue Beschreibung des von mir Entdeckten liefern." Er schilderte dann die Einrichtung des Grabes und Alles, waö es umschloß, so lebhaft, daß der Chefredakteur ganz entzückt war. tzr überlegte einenAugenblick. Dann rief er einen seiner Redakteure: .Grautier," sagte er. arbeiten Sie auö den Mittheilungen dieses Herrn einen Sensationsartikel über einen Gräberfund bei Varennes, etwa 250-300 Zeilen Länge; und Sie. mein Herr,- wandte er sich an den Röhrenmeister, Sie werde ich angemessen entschädigen, Ersetzte sich hin, eine Anweisung

aus die Kasse zu schreloen. MNv Ihnen dreihundert Francs recht?" O gewiß, gewiß, wenn auch nicht viel dabei für mich herauskommen mag. Die Reise erstens . . . dann verloren zwei Tage ... außerdem feiern während meiner Abwesenheit meine Arbeiter und ich muß sie entschädigen... aber wie Sie denken." Schön, schön," sagte der Chefredakteur. ich werde fünfhundert Francs schreiben, und wenn Sie morgen die versprochene photograxhische Aufnahme bringen, sollen Sie noch hundert Francs erhalten." Damit ging er. eine ".Weisung über fünfhundert Francs in den Händen des Röhrenmeisters zurücklassend, und Redakteur Grautier setzte sich hin und schrieb nach den Angaben des Fremden einen Sensationsartikel. Der Artikel erschien am nächsten Morgen in der Aurore" und machte ungeheures Aufsehen in Paris; die Akademie trat sofort zusammen, schickte eine Abordnung zur Aurore", deren Chefredakteur darüber höchst geschmeichelt war und die Herren feierlichst empfing, und es wurde verabredet, daß am zweitnächsten Tage unter Führung des Röhrenmeisters eine Commission nach dem Fundorte abgehen sollte, bestehend aus drei Herren der Akademie und zwei Redakteuren der Aurore". Damit der Röhrenmeister Dubois noch in Paris blieb, setzte ihm die Akademie dreihundert Francs aus, welche von Dubois natürlich sofort abgehoben wurden. ' und fünfhundert sollte er noch bekommen, nachdem dieÄeise der Untersuchungscommission beendet war. In der Aurore" war ein größer Tag; alle Redakteure beglückwünschten einander, und als Emile Dubois mit der photographischen Aufnahme kam, wurde er wie ein sieggekrönter Eroberer empfangen. Statt der versprochenen einhundert Francs aber er-

hielt er zwelhundertundfunfzlg. Eine halbe Stunde später, nachdem Emile Dubois die Redaktion der Aurore" verlassen hatte, erschien in der Vie Franaise", einem Concurrenzblatte der Aurore", ein Herr, der in dringender Angelegenheit den Direktor zu sprechen wünschte. Er käme des in der Aurore" gemeldeten Sräbersundes wegen, ließ er ansagen. Sofort wurde er vorgelassen. Herr Direktor," sagte der Fremde, Sie wissen, um was es sich handelt?" Ja, und was haben Sie zu der Geschichte zu sagen?" Es ist Alles Schwindel." Schwindel?" Ja.' Schwindel." Der Direktor sah den Fremden an. all glaubte er einen Verrückten vor sich zu haben, dieser aber fuhr fort, ganz unbekümmert um Jenes erstaunte Miene: Was wollen Sie sich die Ausdeckung des Schwindels kosten lassen?" Hundert Francs." Sagen wir dreihundert." Also zweihundert?" Abgemacht zweihundertfllnfzig." .Gut, zweihundertfünfzig." So, nun hören Sie. Ich bin Emile Dubois, bin thatsächlich bei dem Grafen de la Noue angestellt, in Malesherbes geboren: von einem Gräberfünde weiß ich aber nicht das Mindeste. Der Artikel in der Aurore" von heute früh sagte mir das Erste davon, und daraufhin bin ich sofort nach Paris gereist, um den Schwindel aufzudecken, welcher mit meinem Namen getrieben wird. Hier ist . mein Geburtsattest, hier sind Atteste vom Grafen de la Noue und der Mairie von Varennes. daß alles in der Aurore" Mitgetheilte unwahr ist." Der Direktor der Vie Franaise" stellte die ganze Entdeckung als Schwindel hin und berief sich zum Beweise dafür auf behördliche Dokumente. In der Auroce" war man außer sich, daß Dubois in dem Hotel nicht gefunden werden konnte, in welchem er angegeben hatte zu logiren; noch größer aber wurde die Bestürzung, als aus telegraphische Anfrage nach Varennes von der Mairie dort die telegraphische Antwort einlief: Ein Dubois hier gänzlich unbekannt; ein Gräberfund nicht gemelbet." Der Vicomte de la Noue, an welchen man sich darauf wandte, telegraphirte ähnlich: Ein Rohrenmeister Dubois nicht in meinen Diensten; ich beschäftige jetzt überhaupt keine Röhrenleger. Ein Gräberfund mir nicht angemeldet." Nun begab sich der Chefredakteur der Aurore" zu seinem College von der Vie Fran?aise". " Letzterer machte ein mitleidsvolles Gesicht. Thut mir aufrichtig leid, Herr College," sagte er. aber schauen Sie, ich habe untrügliche Dokumente." Damit hielt ec jenem die von seinem Dubois erhaltenen Papiere hin. Ich habe von meinem Dubois auch untrügliche Paviere," entgegnete nun der Chefredakteur, hie?, sehen S!e her." Der Direktor warf einen Blick hinein, verglich sie mit den seinen und darFuf sahen dir Herren einander verdutzt an. ! ' Verdammt," sagte der Direktor, .ich glaube, wir sind beide betrogen. Wie sah Ihr Dubois'aus?" Der Chefredakteur der Aurore" beschrieb seinen Mann. Justament so wie meiner," sagte der Direktor, dann ging man gemeinschastlich zur Polizei. Schon nach einigen Stunden hatte man heraus, daß beide Herren betrogen waren, die Aurore" natürlich noch blamirt dazu, nur wußte man noch nicht, wie der Schwindel bestelligt worden war.

ZJermutblick sind die verschiedenen

Siegel gestohlen worden" sagte einer der Polizisten. Später stellte sich heraus, daß der Mann Recht gehabt hatte, und auch die photographlsche Ausnahme des unenarabes war aestodlen worden aus dem Museum für Völkerkunde zu Paris. Während sich so die Herren von oer WWnv" unh kr NZ, Krnnpslise" soVMVV V w tl J 1 I tnir ki? tonn de? Roltt aufttaieN. saßen Pierre Bompard und Jacques Dubois bei einem guten Souper dergnügt in ihrem Jimmer inBatignolles. "Das war ein. Fang!" jagte Pierre, siebenbundert und fllnfzia Francs aus der Aurore", zweihundertfünfzig aus der Vie Franaise" und dreihundert von der Akademie, macht dreizchnhundert Francs, ihsix haben aus em Jöxtx teljahr zu leben!" Wie Du das aber fein eingefädelt hast!" meinte Jacques bewundernd. Ja, man muß studiren," 'entgegnete Pierre, auch das Studium der Völkerkunde ist zuweilen von Nutzen." Humoristisches. ErfüllterWunsch. Sir müssen nun auch endlich mal an's Bezahlen denken." Aber ich denke ja immerfort daran." Der frischgeadltr Bar o n. Der Kaufmann Schulz ist Ihr Bruder, Herr Baron?" Baron: (Äewesen blos gewesen." ' Ueberschätzung. Sie : Glauben Sie, Herr Dummling, daß der Geist und die Talente erblich sind?" Er: Weiß nicht, meine Gnädige, habe noch keine Kinder." Genügender Gründ. Aber, Herr Director. ich habe kein Talent für Salonfiguren." Schmierendirectör: Aber Sie haben einen Salonrock!" " Ein echter Spitzbube. Erster Gauner: .Der Gerichtsvollzieher hat Dir also vorgestern Deine Uhr gepfändet?" Zweiter Gauner: Ja. und oes ern Nackt bade tcb ie mlr wie der von ihm geholt und seine eigene daiu." I n der Verlegenheit. Moritz Hersch kommt gerade dazu, wie derSchnorrer Jtzig Jainkeff von einem Arzte hinausgeworfen wird. Hersch: Gott. Jainkeff. was thut der Herr Doctor mit Dir?" Schnorrer: Ru. was werd er thun? Er behandelt mir( rrtVl" v Angekommen : Cuba Papageien ! Setzt ift die Zeit billig zu kaufen, jeder Loge! wird garaatirt gut sprechen zu lernen. C. F. Klepperf 433 affachufiu ,nm, Misch Braust nd tchigaa trab. Jedermann's Diener. Die Dienste, welche die Union Trust Co. leisten kann, sind so versckledenartia. wie nur viele Per lonen sie aeben können. Eiaentbum in tvaend welcher fform wird verwaltet, Mteihe und Inte reffe kollektirt, Steuern und auflagen vezaytt, Verkäufe werden gemacht, Kapitalien angelegt, Versicherungen besorgt und alles durch Vtutt, welche tn den verschiedenen Zweigen volle (2r sadrung baden. Nachlaffenia,aste-! werden er ledtgt. einerlei ob die Theilung gleich stattfindet oder dieselben jahrelang verwaltet werde müs sen. Rathschläge bet der Äuskevung vou Tista menten werden kostenfrei ertheilt. Alle Dienste werden zu billigen reisen geleistet. Sprechen Sie vor. Union Trust Co., Office: (Sebäude der Gesellschaft) 0. 118 und 122 Ost Market Str. LinbezahltesRapital $600,000 Ueberfchuß.Fond 05,000 Verbindlichkeit der Aktio. väre 8600,000 Beamte: Job v. volliday, Präsident. Uddison . Harri. l.vice.Präftdtnt. Henry Eitel, 2. vi,PrSsidt und Schatzmeister. H. vt. Kolh. Leknikr. Theo. F. Smither, geschickter und zuverlässiger sDachdeöerns Pech- und KieSdächer. Dächer von Asphalt und Gilsonit. EgroHKdlir in alle Arten von Dachmateria "u. Telephon 1. ' - 301 West Maryland St. VadAick ck, o HttliUsirdi und Mar,lad Str. A w zu haben in Küqe und HauS, erfüllt tede gute Haukfrau mit gerechtem Stolz. Das beste Mittel, alle Me5allwaaren in kürzester Zeit und für die längste Dauer olltzblank und glänzend vie einen Spiegel zu machen, ist dle ?7.&Metal ?o1isk ?s-s5s, die von der altbekannten u. bewahrten Firma George W. Hoffman, 295 Ost Washington Gtxalt, : in Indianapolis hergestellt wird. Für Gastwirthe ist daS altbewährte Putz. Mittel The Barkeeper a's Friencl von derselben Firma hergestellt, zum PuM der Bar FixtureS tc. einfach unentbehrlich und wer ei einmal gebraucht hat. wird eS stets wieder holen. Bar eexer'S Friend das Unentbehrlich, ift überall in Lpotheken z haben.

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