Indiana Tribüne, Volume 22, Number 290, Indianapolis, Marion County, 9 July 1899 — Page 1

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Office: No. IS Oüd OW&ana Otrasze. Telephon 1171 ! ; ; Jahrgang SS. Indianapolis. Zndiana Sonntag, öen 9 Juli 1899. No.LSi) ' , MMM,MMW,MM,MaMMBBMMMBMBBBMMMBWMaMBWMMMMWWM - ' ' i i ' i MMM

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Sine halbe Million gestöhlen. New A o r k, S. Juli. Auf der Jagd nach einem Manne, der mit über einer halben Million Dollar in baa rem Geld und Werthpapieren durchge brannt ist, hat sich der Detektiv ChaS. Heidelberg an Bord deö Dampfers St. Louiö der amerik. Linie nach Europa begeben. Der Durchbrenner ist in gi nanzkreisen wohl bekannt, jedoch wird fein Name und der deS Instituts, daS er beftohlen hat, von den Behörden noch geheim gehalten. Der Flüchtling war Sekretär und Schatzmeister eines der größten ginanzinftitute in Wall Str. und genoß unbedingtes Vertrauen. Er war daher im Stande, fein Verschwinden derartig zu gestalten, daß eö zuerst keinen Verdacht erregte. Vor vier Wochen erschien der Kasrer eineö TageS nicht in der Ofsice. Die Direktoren hielten zwei Tage späer eine geheime Sitzung ab und beschlössen, die Bücher von Sachverftändigen prüfen zu lassen, zumal ihnen zu Ohren gekommen war, daß der fehlende Kasfirer eine größere Summe Geldeö verloren haben sollte. Er hatte stark spekulirt und wurde auch häusig in Gesellschaft eine? Frauenzimmers ge sehen. Nach kurzer Zeit fanden die Sachverständigen, daß nicht AlleS in Ordnung sei, und zwar sollen sie ein Manco von über ZbV0,000 festgestellt haben. Heidelberg def'en Hilfe nun in Anpruch genommen wurde, stellte fest, aß der Dieb von Boston auS mit einem Tramp - Dampfer nach Europa ahren fei. Ferner stellte er fest. daß daS betreffende Frauenzimmer vor n Tagen abgereift fei und sich in Paris befinde. Die Detektivs hoffen en Gesuchten durch daS Frauenzimmer packen zu rönnen. Flucht auö TexaS. D a ll a S, Tex. 8. Juli. Mehrere ausländische FeuerverficherungS - Geellfchaften werden den Geschäftsbetrieb m Staate' TezaS ganz aufgeben, ehe daS neue verschärfte AntitruS-Gesetz in Wirksamkeit tritt. Schon haben einige Compagnien ihre Geschäfte abgewickelt und die anderen treffen jetzt die nöthigen Vorbereitungen. Eine der größten ausländischen Verficherungögesellschaften, die Thurinzia von Erfurt, Deutschland, die in TezaS die weiteste Verbreitung hat, zieht auch ab. DaS neue Anti - Trust - Gesetz wird am 31. Januar 1900 in Kraft reten. Lehrertag und Turnlehrertag. Eleveland, 8. Juli. Die gestrige Sitzung war leidlich gut besucht. Herr G. Bamberger, Supt. der Jevsh Training School" in Chicago prach über das Thema Einfluß deö HandfertigkeitSunterrichtS auf die moalifche und geistige Entwicklung der Ljnder". BambergerS Vortrag gab Anlaß zu längerer Diskussion. Dr. Geo. Saal behandelte daS Thema Die praktische Erlernung deS Sprechens beim deutchen Unterrichte" trefflich. An die Diskussion reihte sich der Vortrag deS Herr Bernhard A. AbramS, deö Supt. der öffentlichen Schulen in Milwaukee, Der deutsche ' Sprachunterricht Ziele, Methoden". , Die Delegaten der beiden Conventionen machten gestern Nachmittag einen AuSfiug nach dem Deutsch-Ame-rikanischen KlubhauS nahe Euclid Beach Park. Sechs Straßenbahn Waggons .brachten die Lehrer und Lehrerinnen dorthin. ' Der Kommers am Abend gestaltete sich ebenfalls sehr erfolgreich. Der große Saal der Germania Halle war nach 9 Uhr. voller Theilnehmer und Theilnehmerinnen und bot ein bunteS, angenehmes Bild. dar. Heinrich Snder von Chicago wurde als Kommersleiter erwählt. Derselbe erwieS sich als die richtige Persönlichkeit dazu, denn er brachte gar bald die Stimmung der Anwesenden in'ö richtige Fahrwasser. 'Die Versammlungen de Turnleh-

rertageS sind sehr gut besucht. Knoch

von Cineinnati hielt einen interessan ten Vortrag über daS Thema : Durch welche UebungSart können die besten Resultate erzielt werden ?" Turnlehrer Toll von Indianapolis las einen Aufsatz WiltichS von St. Louis vor, dessen Beobachtungen wäh rend des großen Turnfestes in Hamburg behandelnd. Auf der Tagesordnung standen: Körpermessungen und ihre kätiftifchen Resultate", Referent Dr. R. Fischer; Musik und Turner", Feftspielordnung", Dr. Carl Zapp", Turnleitung der Turnlehrer bei Turnfesten" Obligatorische Geräth. Übungen bei Turnfesten", Turnkleidung bei Turnfesten", Turnlehrer Seminar: a) Wie kann dem Rückschritte deö TurnerbundeS entgegengearbeitet werden? b) Ist der Turnlehrer für den Rückschritt verantwortlich zu machen ? Referent R. Müller von Buffalo. Die Ueberschwemmuna in TezaS. DallaS, Tex, 5. Juli. AuS Sealey wird gemeldet, daß das Wasser des BrazoS - Flusses seit 24 Stunden zurückgeht und daß die Zahl der Opfer allerdings übertrieben, aber doch sehr bedeutend ist. Die Bahngeleise find meilenweit zerstört. A u st i n, Tex , 7. Juli. Gouverneur SayerS erhielt heute eine Depesche auS Sealey, welche meldet, daß etwa 1000 Personen, welche sich auf den Hügel drei Meilen von dort gerettet haben, in Gefahr sind, zu verhungern. Mit ihnen befinden sich dort mehrere hundert Stück Vieh. Viele von den Leuten sollen von Schlangen gebissen sein und im Sterben liegen G al v e st o n, Tex., 8. Juli. Die Situation im BrazoS-ThalLessert sich rapide. Der Fluß ist im Fallen. Gerüchtweise verlautet, daß. in der Nähe von Sartatia in Fort Bend County fünf Menschen umS Leben gekommen find, aber die Bestätigung fehlt noch. Die Nachricht, daß in der Nähe von Brookshire, Waller County, zwei Leute den Tod gesunden haben, wie am Mittwoch behauptet wurde, erweist sich als irrig. Die Vermißten sind mit hungrigem Magen wieder aufgetaucht rotz aller Speeial-Correspondenten. Die HülfS-ComiteS find jetzt wohl organifirt. Die Fluth ist allerdings eine der furchtbarsten, die je in hiesiger Gegend vorgekommen sind. Thatsächich sieht eS auö, als ob eine Strecke von 100 Meilen am BrazoS-Fluß von einem Wolkenbruch heimgesucht, worden sei. Ein alter farbiger Ansiedler, welcher eine Farm am BrazoS-gluß besitzt, erklart, die Hochfluth sei in einer Welle von sechs Fuß Höhe daher gekommen. In Brookshire hat daS HülfSComite ein Commissariat eröffnet, welches eine halbe Ration per Kopf verabfolgt. ES sind jedoch Vorkehrungen getroffen, daß nur Bedürftige diese Rationen erhalten und deshalb werden die Rationen an die Farmer für alle ihre Leute ausgegeben. Diejenigen, welche ihre eigenen Farmen besaßen und AlleS verloren haben, waS von Allen gilt, dürfen ihre Rationen selbst beziehen. D. S. Cage. ein angesehener Bürger von Brookshire, beftätigt die Anficht, daß eö zum Pflanzen von Baumwollö noch keineswegs zu spät ist, und er beabstchtigt eine Waggonladung Samen kommen zu lassen, und an alle auszutheilen, welche noch pflanzen vollen. Auch andere Saaten können noch gemacht werden, und zwar nach den Erfahrungen mit gutem Erfolg. 3a Brookshire find Rationen aus eine volle Woche vorhanden. Am.BrazoS-gluß allein rechnet man, daß 10,000 Neger AlleS verloren h?ben. Namentlich ist der. Verlust von Pferden, Maulthieren und Rindvieh enorm. ' r Houston, Tex , 8. Juli. Herr T. W. House erhielt heute eine Depesche von seinem Geschäftsführer auf seiner Arcola Plantage, welche mit Straflingen bebaut wird. Derselbe erklärt, er glaube nicht, daß bei der Ueberschvemmung Menscheu oder Vieh umgekommen seien, im Uebrigea aber sei die Lage schlimm

. ? r r r i Menschen Sorge.getragen werden. Er habe aber schon Baumwollsamen bestellt und werde denselben sofort legen lassen, sobald sich daS Wasser ver lausen habe, ohne noch zu pflügen. Sehnlich lauten andere Meldungen auS dem UeberschwemmungSdiftrikt. Quin tana, Tez, 8. Juli. Acht Leichen sind hier vom Fluß angeschwemmt worden und bereit? beSattet Vier davon waren die von Negern, die übrigen die einer Frau und dreier Kinder. Die australische Födera tion. H o b a r t, TaSmania, 7. 3uli. Der legislative Rath und daS Reprä sentantenhauö pasfirten die Bill bezüg lich der Zustimmung zur Begründung der australischen Föderation, so daß nunmehr auch die Betheiligung TaSmavienS gesichert ist. Die Abrüstung? - Conferenz. Haag, S. Zuli. DaS dritte Comite der AbrSftnngS-Conserenz diSkutirte heute daS Projekt der Vermittelung und der Schiedsgerichte nach dem Cntwurf des RedaklionS-ComiteS. Vielen Delegaten ist der Entwurf aber erst gestern Abend bekannt geworden, und sie haben noch keine Zeit gehabt, sich darüber mit ihren Regierungen in Verbindung zu setzen. In Folge dessen beschloß man, sich bis zum Freitag, den 14. Juli, zu vertagen, damit die Delegaten von ihren Regierungen Instruktionen einbolen können. ' DaS Projekt führt cen Titel : Entwurf der Commission für die friedliche Schlichtung internationaler ' Streitigkeiten. Der erste Theil' beschäftigt sich mit der Erhaltung deö allgemeinen Frieden?, der zweite mit den Schiedsgerichten. allerlei. In Auburn, Ind., 'verankt a l t e t Pastor Moese eine Reunion aller von ihm in Rosensesseln geschmiedeten Ehekrüppel.- Er erwartet, dag gegen 2000 Personen zusammenströmen. Ob sie jedoch alle dem Pastor sehr dankbar sind für das Band, das er um sie geschlungen hat, darüber schweigt des Sängers Höflichkeit. An einer merkwürdigen Manie leidet Frau Sophia Christian in Reading, Pa.' Seit 30 Jahren hat sie täglich im Durchschnitt mindestens LVegräönissen beigewohnt und darüber alles Andere vernachlässigt. Die Behörden haben sich jetzt in's Mittel gelegt und die Frau, bei welcher offenbar eine Schraube los ist, 'im County-Asyl unteraebracht. Richter H. W. Lander von Jeaver Dam, Wis., hat ziemlich vie) Schwierigkeiten. $75,000 bis $80,000 loszuwerden. Dies verhält sich so: Im Dezember letzten Jahres starb daselbst eine Frau Francis E. Woodworth im Alter von 80 Jahren. Sie war als geizig bekannt und man hielt sie allgemein für arm; sonst wutzte man nicht viel von ihr, trotzdem sie nahezu 50 Jahre in Beaver Dam gewohnt hatte. Nach ihrem Tode stellte sich heraus, d.ß der Nachlaß einen Werth von $80.000 hatte. Richter Lander, der Anwalt der Nachlaßverwaltung. hat nun drei direkte und etwa achtzehnNebenerben entdeckt. Diese Erben leben in fünf vcrschiedenen Staaten. Von den drei direkten Erben, zwei Brüder und eine Schwester, welche im Osten leben, erhält jeder $16.000. Richter Landcr hat ausgedehnte Reisen machen müssen, um die Erben alle aufzufinden. Stark ramponirt war Frl. Callie Vrasher aus Mechanicsville, Tenn.. als sie mit ihrem Geliebten. Saul Johnson aus Ozanna, Tenn., in den Hafen der Ehe einlief, aber trotzdem eine glückliche Braut. Saul hatte seine Callie der Mama, welche von einer Verheirathung des Pärchens nichts wissen wollte, entführt und Mama Brasher setzte den Ausreißern nach. Als ihre Bitten und Thränen auf Callie keinen Effect hatten, faßte die erzürnte Mutter die Tochter beim Schöpf und beutelte sie ganz gehörig, worauf sie den Seladon mit Revolverschüssen, von denen freilich keiner traf, zu verjsgen versuchte. , Bei dieser Wendung der Dinge begann Saul ebenfalls zu feuern und nunmehr nabm, Mama Brasher Reißaus. Das Par chen flüchtete sich schließlich in's Gebirge, wo ein gefälliger Friedensrichter den Ebebund scüloö. ,

genug uno er roeroe seyen, was ncy oabei thun lasse. Drei Plätze ständen unter Wasser und vor allen Dingen werde für die darauf wohnenden 275

Ein alter Krieaer-

Häuptling aus dem Stamme der Maoris hatte sich vor emem neueröff neten Gerichtshofe in Neu-Seeland zu verantworten.. Es handelte sich um einen Streit zwischen ihm und einem anderen Eingeborenen, einem hübschen, kaum dem Knabenalter entwachsenen Jüngling, der behauptete, daß ein r i l n i ; . fi ! anoslrliH, oen oer grimme iit-ij seit einigen Jahren in Besitz genommen hatte, schon mehrere Leneranonen lana seiner ftamitte aebört habe. Der Richter wandte sich nun an den Beklag ten mit der Frage, mit welchem Rechtstitel er die Besitzergreifung begründen wollte. Der Krieger erhob sich langsam von seinem Sitze, wies mit derächtlicher Miene auf seinen jungen Gegner und erwiderte gelassen: Vor r-' r r t -1 . iXsunszeyn agicn qatrc iu jcuwu um aufgegessen. Folglich gehört das Land Will Im Jahre 1874 wurde ein Elberfelder Namens A. Saletzki Soldat im 33. Infanterie Regiment in Danzig. Wenige Wochen vor seiner Entlassung vergmg er sich an einem Vorgesetzten und wurde deshalb zu 2 Jahren Festung öu:theil:. Wahrend dieser Zeit ließ er sich von einem Mit gefangenen überreden, seinen ZellenWärter durchzuprügeln, auch warf er demselben einen Tops tm den Kopf. Der Wärter erlitt eine Gehirnerschüt terung und starb nach achttägigem Krankenlager. S. wurde nunmehr zu lebenslänglicher Zuchthausstrafe verurtheilt, die er seitdem in Graudenz verbüßte. Inzwischen hatte seine Mutter, eine 71 ährige Witiwe. gele gentlich einem Elberfelder Herrn ihres Sohnes Unglück geklagt und den Wunsch geäußert, ihn noch einmal im Leben wiedersehen zu tonnen. Der bc treffende Herr wandte sich in dieser Angelegenheit an den Kaiser, der der Bitte der Mutter Gehör gab und den Sohn' begnadigte. Die französische Republik hat wenig Erfolg mit der Bestrafung politischer Verbrecher. Neuerlich sind vier Verurtheilte auö Cayenne wieder entwichen. Es waren ein Professor der Literatur, ein Künstler, ein Optiker und ein Grundbesitzer, die unter Carnot verurtheilt worden waren. Nach langen Vorbereitungen gelang es ihnen, sich eines Bootes zu bemächtigen, das zur Strafcolonie hörte; sie konnten sogar LebenSmittel und Trinkwasser mir einschiffen und ruderten so in's offene Meer. Schon nach einer Stunde wurde die See unruhig, und ein Sturm 'drohte den Flüchtlingen Untergang; eine Sturzwelle spülte die Lrtnsmittel über Bord und ohne jede Nahrung ruderten s:e drei Taqe und drei Nächte, bis sie endlich halbtodt von Hunger, Durst und Erschöpfung die Nyede von NeuAmsterdam auf Holländisch-Guyana erreichten. Dort wurden sie gastlich aufgenommen und da der holländische Gouverneur keine Auseinandersetzungen mit FrarlZreic?, wünschte nach Britisch-Guyana toeiterbefördert. Hier aelana es den Flüchtlingen, Arbeit zu finden.- Das Auslieferungsbeaehren aus Eayenne wurde abgelehnt, und die ormen Teufel, d'e ihre Sünden reichlich gebüßt haben, sind imBegrisfe, sich mit der Gesellschaft zu versöhnen. Der Reverend Pierep o i n t - E d w a r d s, der bis vor Kurzem im südlichen London ein See! soraeramt bekleidete, ist m wetten Kreisen als der Rauf-Pastor" bekannt, weil er hauslg roust. Jetzt ist er als Oberpfarrer in West Mersea bei Colchester angestellt, und dort hat er seit drei Monaten einen Amtsbruder, den Reverend Georq Eliot aus Shrewsbury, bei 'sich als Gast beherbergt. Diesen Amtsbruder hat nun der Pastor Edwards aus seltter Pfarrei hinausgethan und ihn außerdem der Entwendung er.ces Messers angeklagt. Der Gast des Rauf-Pa-stors" wurde sinnlos betrunken und mit einem Gesicht voll Fett und Ruß aufgefunden. Ein mitleihiger Bauer brachte den schwer betrunkenen Geistllchen zum Pfarrhaus altx der Pa-. stor weigerte sich, seinen Gast wieder aufzunehmen. Da gab ihm dann der Bauer in seinem eigenenHause Obdach. Nachts aber, als der Bauer und die Seimgen im tiefen Schlummer lagen. erwachte der Reverend Georg Eliot aus r? rn Tjt. ? c t l . , innern nauscy, oegao sie? in oie guie tz?luoe des Bauern, entdeckte dort eine Flasche voll Whisky und trank dieselbe leer. Am Morgen fand der Bauer den Reverend in demselben sinnlos betruntenen Zustande, w am And vorher. Als der Reverend Eliot wieder michtern war, befand er sich vor dem Volizeirichter unter der Anklage,, . dem Rauf-Pastor in Messer und dem Bauern denWhisky gestohlen zu. haben. Mll Erfrischenden Schlaf erlangen Sie. veun Sie Hood? Sarsaparilla nehmen, daß die Nerven stärkt und Unverdaulichkeit hebt. Sie sollten eö Probiren. HoodS Pille wirken prompt, sind leicht zu nehmen und kosten nur 25.

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