Indiana Tribüne, Volume 22, Number 289, Indianapolis, Marion County, 8 July 1899 — Page 2

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Erscheint Taglich und ZblMz Vit tZslicht.TrttSne kofiet dch kenXrlj'.c J etA per Woche, die KontagS.Irib2'? Kmt per Woche. Vetde iussncx 15 dtntt eket IS Cents $tt ttmit. Ver Vst uerhalb tze. . Üb getftl t ,ru,eilng P dv i Dl. Cmi 13 Gftd Vlasms StrsKz Sadianapolis, Ind., 8. Juli 1899. Vlte Zeichentelegraphen. In der italienischen Zeitschrift .Atene e Roma- findet sich ein Aufsatz des Professors Francesco Zanibaldi in Yisa, fcet auch weitere Kreise interissixtn dürfte. Er handelt von dem Telegraph bei den alten Griechen, d. h. don ihren Versuchen, Nachrichten aus, große Entfernungen rasch zu befördern. Von unserem Telegraph unterscheidet sich dieser Nachrichtendienst nicht allein durch dieNichtbenutzung der elektrischen Kraft: die Alten hatten ihren Signaldienst nur zu Kriegszwecken und tonnten ihn nur zur Nachtzeit ausüben. Schon die Jlias kennt Feuerzeichen, die eine belagerte Jnselstadt Nachts anwendet, um zu warnen und um Hilfe zu bitten. Virgil scheint das Feuerzeichen, das dem in Troja eingeschlossenen Sinon gegeben wird, aus dem aus die Jlias folgenden epischen Cyclus genommen zu haben. Und in des Aeschylus Agamemnon" erzählt Klytemn'ästra in glänzenden Versen, wie die Glücksbotschaft von Trojas Fall, nach zweifellos vorher abgesprochenen Zeichen, wie sie zu des Dichters Zeiten üblich gewesen sein mußten, von Jda nach Lemnos, von da zum zum Athos, über Mesapion, Kithäron u. s. w. zum Palast des Atriden geflogen kam. Solch primitiver Zeichendienst wurde nach den Quellen auch in den Perserkriegen angewandt. Erst in der alexandrinischen Zeit findet sich ein bedeutender Fortschritt. Aeneas der Taktiker, ein militärischer Schriftsteller um 350 vor Christus, von dessen Werken nur ein Memorandum über Belagerungswesen'und.Anderes in Auszügen bei Polybius erhalten ist, hat einen Kriegstelegraphen erfunden, der folgendermaßen construirt war: Zwei ganz gleiche Thongefäße von 1,23 Meter fiohe und 0,46 Meter Breite sollten hergestellt werden. In der Tiefe am untersten Ende mußten sie ein kleines Loch haben, so daß, wenn die beiden Gefäße mit Wasser gefüllt waren, das Wasser in gleicher Menge und in gleicher Zeit enttromte. Außerdem mußten zwei aleiche Ruthen geformt und in drei Finger breiten Zwischenräumen abgetheilt werden. In diese Zwischenräume sollten deutlich die Dinge eingezeichnet werden, die am häufigsten und wahrscheinlichsten im Kriege vorzukommen pflegen. Man entdeckt Reiterei, leicht bewaffnete Fußganger, feindliche Schiffe etc. Am untern Ende der Gefäße wurden diese Ruthen gerade in die Mitte zwischen zwei Scheiben von Kork fest eingefügt, deren Durchmesser wenig geringer fein inußte als der der oberen Oeffnung der Gesäße, Das untere kleine Loch wurde verstopft, das Gefäß mit Wasser gefüllt, so daß die Ruthe oben aufrecht schwamm. D'.: Gefäße waren natürlich nach den beiden zu verbindenden Stationen gebracht. Wollte nun Einer telegraphiren, so erhob er eine Fackel und hielt sie so lange in die Höhe, bis der andere durch seine hocherhobene Fackel zu verstehen gab, daß' er bereit sei. Sofort zogen beide den Spund heraus und indem das Wasser aus den Gefäßen entströmte, senkten sich die Ruthen gleichmäßig. War dann diejeriige Stelle der Ruthe, aus der die ZU vermittelnde Nachricht stand, am Rand des Gefäßes angelangt, so erhob der Telegraphirende abermals die Fackel. Der Antelegraphirte verstopfte jetzt schleunigst das Loch an seinem Gefäße und las an der Stelle, wo auch seine Ruthe nicht mehr weiter sank, die zu vermittelnde Nachricht ab. Jeder toitb erkennen. ba& auch dieses System in seinerBeschränkheit der mitzutheilenden Gegenstände seine großen Mängel hatte. Es war also natürlich. daß man einen Modus zu ersinnen dachte, durch den man alle, auch nicht vorher abgesprochene. Verhältnisse telegraphiren konnte. Und so haben auch die Alten schon einen Buchstabentelegraph erfunden, der von einem sonst unbekannten Kleoxenus oder auch Dernoclitus erdacht und von Polybius selbst, der ihn uns übermittelt hat, vervollkommnet worden ist. Jede der beiden Stationen war mit fünf Schildern versehen. Auf dem ersten standen die fünf ersten Buchstaben des Alphabets, auf den: zweiten die folgenden fünf, auf dem letzten nur vier. Ferner hatten die beiden Beobachter eine Dioptra mit zwei divergirenden Röhren, damit die eine nur die Beobachtung der Linken, die andere nur die der Rechten gestattete. Eine Dioptra ist nach Suida? ein mechanisches Instrument, mit welchem dic Geometer aus der Entfer nung die &6t von Bollwerken, Thürmen etc. abmaßen. Dicht an der Diop, . tra waren die fünf Schilde an Fäden aufgehängt. Rechts und links wurden die zwei Beobachtungspunkte von 10 Fuß langen und mannshohen Wällen umgeben, welche die Stelle begrenzen und in gewisser Weise als Reflektoren dienen sollten, damit das Heben und Senken der entfernten Fackeln raschmöglichst gesehen werde. Selbstverstandlich wählten die mit einander (lommunizirenden einen gedrungenen Depeschenstyl. Zuerst machten sich die beiden Endpunkte durch Fackelzeichen auf einander aufmerksam. Dann nußte jeder Buchstabe durch doppelte Zeichen telegraphirt werden, auf der linken Seite durch eine Anzahl von Alle Zeichentelegraphen 2 Jackeln, die der Nummer des Schildes entsprach, auf der rechten durch eine Anzahl don Fackeln, welche die Stelle andeuten sollten, wo auf dem bereits ttztlUltn Schilde ier betrelsende

V. P e i IM I mn im I n ni n Von diesem Nachttelegraphensystem ist Polybius sehr enzückt; es ist zwar umständlich, aber mit etwas Uebung rasch und sicher. Sowohl Polybius als Zambaldi erwähnen nichts davon.wie man sich dagegen sicherte, daß nicht auch die Feinde die Zeichen ablasen. Voraussichtlich hat man sich da einer Chiffreschrift durch Umstellen von Buchstaben oder Aehnlichem bedient. Im 31. Absatz des Aeneas Taktikus in dem erwähntenMemorandum über Velagerungswesen finden sich derartige Geheim - Correspondenzmittel angegeben, die natürlich alle auf vorheriger Abrede beruhen mußten. Die Tagescorrespondenz im Kriege hatte, so weit man aus der Literatur ersehen kann, im Alterthum keine anderen als die natürlichsten Mittel: Läufer, Ausgucker auf hohen Bäumen und Thürmen, sowie Spione. DaS Anfassen von Giftschlangen. Giftschlangen ohne Schaden anzufassen, lehrt die Zeitschrift des Vereins für Volkskunde. Auch Leuten, die sich für Derartiges interessiren, dürfte der Kunstgriff nicht immer bekannt sein, obgleich er uralt ist. Dr Verfasser des betreffenden Artikels sah ihn an einem Impresario", der bei den Schulen tjtcumreiste. um lebende Schlangen zu z?igen. Dieser Mann zeigte auch ein: Kreuzotter vor, indem er ihren Kops mit einem Stock fest auf den Boden preßte, den Schwanz mit der anderen Hand am äußersten Ende ergriff und so die Schlange emporhielt. Es ist dem Thier unmöglich, die Hand des Haltenden zu erreichen, da ihr Kopf zu weit herabhängt. Dieser Kunstgriff ist, wie gesagt, eine uralte Erfindung. In dem Pädagogus", dem Werke des Kirchenvaters Clemens von Alexandrien, heißt es an einer Stelle: Der Reichthum scheint mir einer Schlange zu gleichen. Wenn Jemand diese nicht richtig anzufassen weiß, indem er sie nämlich an der Schwanzspitze gefahrlos in die Luft hält, so wickelt sie sich um seine Hand und beißt ihn." Der Brauch ist aber wahrscheinlich noch älter und dürfte namentlich im alten Egypten, wo in der Zähmung und Beschwörung der Schlangen viel geleistet wurde, allgemein bekannt gewesen sein. Darauf deutet schon eine Stelle im Alten Testament, die im zweiten Buch Mosis steht. Gott gebietet dem Moses, der sich vor der aus seinem Stäbe gewordenen Schlange fürchtet und vor ihr fliehen will: Erhäsche sie beim Schwänze!" Da streckte Moses seine Hand aus und hielt sie. Es ist sehr wahrscheinlich, daß mit diesen Worten aus den im Volke wohlbekanntenKunstgrisf hingewiesen wurde, den die Jsraeliten bei den Egyptern gelernt hatten. Uebrigens dürfte auch im Volke bei uns in Deutschland dieses Verfahren nicht in Vergessenheit gerathen sein. In Vrehm's Thierleben Wird berichtet, daß die Kreuzotter nach ihrer Gefangennahme stets die genossene Nahrung wieder ausspeit, selbst wenn man sie so behutsam gefangen hat, daß sie dabei außer am Schwanzende" gar nicht gedrückt wurde; zuweilen speit sie schon, indem man sie am Schwanzende aufhebt". Mit Bezug auf die Kreuzotter mag noch eine wenig bekannte Sage erwähnt werden, die sich in Pommern erhalten hat. Danach soll sich die Kreuzotter einst gerühmt haben, durch Eisen und Stahl beißen zu können. Gott aber wollte sie für ihren Hochmuth strafen und sagte zu ihr: Du sollst nicht einmal durch einen Wollfaden beißen!" Mit dieser Sage steht der Glaube in Verbindung, dafe das Tragen von Wolle, insbesondere von wollenen Strümpfen, gegen den Biß der Kreuzotter schütze, ms aber in Wirklichkeit kaum zutreffen dürste. Trotzdem befindet sich eine Verbindung der Giftschlange mit der Wolle noch mehrfach in allen Volkssagen, z. B. in den russischen OstseeProvinzen. Die lettischen Bauern kennen noch heute eine Formel für die Schlangenbeschwörung, in der es heißt: Die ehrliche gnädige Frau Schlange schläft am Wegrande auf dem Sande, ihr Mund ist voll Wolle." Begifte?ung auf Bestellung. Paris im Juni. Wie hier Geschichte gemacht wird, wie im besondern Kundgebungen zu Stande kommen, haben wir selbst zur Zeit des Dreysusprozesses und jüngst noch in Lonachamp erlebt. Die innere Mache aber schildert mit vielem Humor in einer Zeitschrift Karl Pottier, der seine Erfahrungen aus dem Munde der berufensten Kundgebungsfabrikanten gesammelt hat. Der Häuptling dieser Fabrikanten heißt Napoleon Hayard, im Kreise seiner Myrmidonen jedoch trägt er den stolzen Namen des Kaisers der Straßenverkäufer (Camelots) ; denn aus diesen ' Straßenverkäufern, die mit Spielzeug und Zeitungen auf den Boulevards hausiren, recrutirt er das Heer seiner Kundgebungsgehilfen und Begeisterungsfabrikanten. Seines Zeichens ist Napoleon Hayard Verleger schlüpfriger Flugschriften mit verlockenden Titeln, früher aber war er selbst Camelot" und schrie vor den Schenktischen der Boulevards jenes lichtscheue Geschreibsel, aus. das er nunmehr in eigenen Großbetrieb genommen. Das unleugbare Ansehen, das er unter seinen frühern College besitzt, brachte ihm auf naturgemäße Weiße die Kaiserwürde ein; und obgleich er augenblicklich nicht weniger als vier Prätendenten sich egenübersieht, so steht sein Thron doch immerhin noch so fest, daß er in de? kurzen Frist von zwei Stunden 200 Schildknappen zu-

Buchstabe stand. So wurde .fltyoi" Fußvolt telegraphirt

ammendringen kann, die ohneRüclsicht auf Politik und Religion irgend t manden hoch leben lassen. Er hat es sogar im Laufe seines wechselvollen Kundgebungsleben fertig gebracht, die selbe Cohorte für und gegen fast in demselben Athemzuge zu verwenden. Als einst die Libre Parole und die Aurore zur selben Zeit bei ihm hundcrtMann bestellten, ließ er sie zur Abwechslung bald: Es lebe Drumontl-, bald Nieder mit Drumont!" ausrufen. und beide Theile waren mit seinen Leistungen zufrieden; am zufriedensten aber zeigten sich natürlich die Camelots, die doppelten Verdienst einstrichen, und darob Hayard selbst, und zwar diesmal aufrichtig, hoch leben ließen. Drumont soll sich wiederholt Hayards bedient haben, so als er aus Algerien zurückkehrte und vom Lyoner Bahnhofe aus bis zu seiner Redaction eines kleinen Triumphzuges bedürfte ; sofort mobilisirte Hayard sechs Wagen mit 50 Camelots. die sich an Drumont und den Juden heiser schrieen. Drumont konnte daraufhin am folgenden Tage in seinem Blatte sich folgenden Erguß gestatten: ), Volk von Paris, ich danke dir für deinen begeisterten Empfang!" Hayard spielt bei solchen Anlässen nicht immer bloß die Rolle des Vermittlers, er greift oft selbstthätig ein, wirft sich mit Vorliebe bei Versammlungen zum Unterbrecher" auf, und versteht es,' im psychologischen Augenblicke den Redner mit dem Ausrufe Du lügst!" aus der Fassung zu bringen. Natürlich richtet sich gegen ihn dann sofort die allgemeine Wuth und Fäuste dringen nach ihm; aber ehe es ihm an den Kragen geht, mischt sich die Polizei ein und räumt den Saal; und damit hat, Hayard dann seinen Zweck erreicht. Hayards Einfluß ist so unbestreitbar, daß sogar die Polizei stch seiner Dienste hat versichern wollen, was er allerdings als seiner unwürdig abgelehnt hat; er würde dann außer dem um die Gelegenheit kommen, die er sich so sehnlich herbeiwünscht, nämlich, einen König oder Kaiser auf den Thron Frankreichs zu fetzen. Wenn Frankreich einen König wünscht so sagte er zu Pottier, so braucht es sich nur an mich zu wenden." Jedenfalls wird Philipp der Thörichte, wenn er wirklich, wie er soeben noch behauptet hat, in Paris erscheinen will, sich an den Mann halten, der ihm an 2000 gutgeschulter Kehlen zur Verfügung stellen kann. Im allgemeinen zahlt Hayard seinen Camelots je 2 Franken für die Kundgebung; indessen zur Zeit, Voulangers stieg der Lohn auf 5 und sogar auf 10 Francs. Damals scheint Hayards Nebenbuhler, ein gewisser Alphonse Voursier. der sich als Kundgebungskünstler Paulus nannte, für Boulanger die Kundg,ung in derProvinz besorgt zu haben. Wenn dort dann Boulangers Wagen von denKundgebungsfabrikanten umschrieen war, stieg Paulin auf's Trittbrett und nahm inmitten wahnsinniger Beifallsrufe des Generals Umarmung entgegen; der General trug ihm Grüße an seine Eltern auf und versicherte ihm, daß alles gut gehen werde. Das Geld floß dabei in Strömen; in drei Tagen wurden 20,000 Francs auf die Camelots allein verwandt. Es versteht sich ttohl von selbst, daß der prachtliebende Feli? Faure bei seinen Reisen nicht ohne ähnliche Hilfsmittel fertig werden konnte. Sein Zug hielt oft an unbedeutenden Stationen, wo die herbeigeeilten Bauern schon aus Schüchternheit und auch aus Unkenntniß der Gebräuche nicht den Mund geöffnet hätten. wenn nicht einige als Bauern verkleidete "Agenten sich vor Ankunft der Züge dort aufgestellt und die Begeisterung in Gang gebracht hätten. Im Ganzen und Großen aber kann, man der Regierung und der Polizei nicht nachsagen, daß sie sich .grundsätzlich der Camelots bediene, solange sie mit ihren eigenen Agenten auskommen kann, denn bei Verhaftungen haben die Camelots die unangenehme Gewöhn, heit. die Katze auS dem Sacke zu lassen und das Geheimnik zu verrathen. Die Kundgebung, die sich im Jahre 1890 der Herzog von Orleans, als er zur Abddnung seiner Soldatenjahre in Frankreich erschien und vor Gericht gestellt wurde, um das Justizgebäude herum bestellt, verfehlte ihren Zweck infolge des Geständnisses eines Camelot"; die Polizei erfuhr daraus den Ursprung der Begeisterung und die Herkunft der Bilder des Prinzen, die in den benachbarten Straßen zum Kaufe ausgeboten wurden. Die vorlicgende Schilderung enthalt für den, der einigermaßen mit den Verhaltnissen vertraut ist, nichts UebertriebeneZ. Man wird sich noch desAusrufs Röchesort's während des Zolaprozesses erinnern. Als Rochefort sich dem Justizpalaste näherte und mit dem Rufe: Es lebe Zola!" begrüßt wurde, zählte er die Köpfe der Schreihälse mit der hämischen Bemerkung: 5 Francs auf ben Kopf, das macht im Ganzem so und so viel aus!" , Hungerönoth in Ost. Afrika.

Die letzte Post aus Ostafrika bringt böse Nachrichten über die dort Herrschenke Hungersnoth. So schreibt ein Missionar der Universitäts - Mission von Magela. Hauptstadt von Usambara: Die Lage wird seit Beginn der Regenzeit verzweifelt. Alle Außenbeiten mußten eingestellt werden und wir haben hier auf unserer Mission allein so 1200 Menschen ohne Brot, ohne Geld, ohne alle Hilfsmittel. Die Todesfälle seit Beginn der Regenzeit sind schreckenerregend. Die Leute kommen zu uns von meilenweit entfernten Dörfern und Städten um Nahrung. Die Städte sind ganz verlassen. Ich erfuhr gestern, daß in vielen derselben nicht eine Creatur übrig bleibt, da fast alle gestorben sind. Die Uebrigen kom men hier verhungernd an, wenn 'sie nicht schon unterwegs sterben. Gestern Abend ging ich nach Kiumba, eine englische Meile von hier, und fand auf dem kurzen Wege 27 Leichen. Ein Ausseher kam zu uns um Hilfe und wurde am ttüweze, um .dttz dortigen Hungern-

den Nahrung zu dringen, von dem tn zwischen angeschwollenen Flusse mit allen seinen Leuten weggeschwemmt und an den Felsen zerschlagen. Als wir heute aus der Kirche kamen, fanden wir vor derselben zwei Leichen. Die Leute hatten sich vor die Kirchthür geschleppt in der Hoffnung auf etwas Nahrungsalmosen und waren dort während des Gottesdienstes gestorben. Eine Missionarin schreibt: Wir haben nie Aehnli ches erlebt. Ueberall sterben die Leute wie Fliegen dahin. Manche sind so schwach, daß sie gar keinen Widerstand , leisten können und von den wilden Be- ' stien einfach niedergerissen und bei lebendigem Leibe aufgefressen - werden. ' Mein Mann begrub einen solchen, der halb aufgefressen war. Die Eltern verlassen ihre Kinder, weil sie ihnen nichts zu geben haben und selbst verhungern. Viele kommen auf den Marktplatz, um Mangoschelle und im Schmutze herumliegende Zuckerrohre aufzuraffen und gierig zu essen. Die Zeiten sind schreck-

lich. Den Sülanxu Im V a tt 1 e ves Deutschen August Schlimm in Hicksville, N. Y., sollte eine Doppelfeier stattfinden. Schlimm und feine Frau waren 50 Jahre verheirathet und feierten die goldene Hochzeit, während das T'öchterchen des Paares, die hübsche Dora, dem Maschinisten Max Weisenberg die Hand zum ewigen Bunde reichen sollte. Der Pastor war da, Hochzeitsgäste hatten sich von Nah und Fern eingefunden, aber Max kam nicht; die Braut war entrüstet, fiel aber nicht in Ohnmacht und sorgte dafür, daß die goldeneHochzeit der Eltern wenigstens gebührend gefeiert wurde. In Marion, Mo., trug sich eine Schießaffaire zu. welche wahr--scheinlich den Tod von zwei Männern zur Folge haben wird. Zu später Stunde kam ein 16jähriger Junge in das von M. Cunapop und G. Gorwitz betriebene Pfandleihgeschäft und verlangte einen Revolver. Als er densel ben in der Hand hatte, weigerte er sich, denselben zu kaufen, infolgedessen die Eigenthümer den Jungen beschimpften und ihn aus dem Locale zu werfen sich anschickten, worauf derselbe auf die Beiden schoß und Jeden davon in den Magen traf, so daß sie alle beide todtlich verwundet wurden und auch ihren Verletzungen bereits erlegen sind. John Meise, ein 13 Jahre alter Knabe, rettete in Pittsburg. Pa., dem zweijährigen Söhnchen des Fred. Gruber das Leben, indem er es gerade vor einer elektrischen Car hinwegriß. Die Car fuhr in schnellem Laufe die Washington Avenue entlang, als der kleine Bursche in die Straße hinauslief. Der Motormann versuchte die Car zum Stehen zu bringen, infolge der Fahrgeschwindigkeit gelang ihm diei, jedoch erst, als die Car die Stelle passirt hatte, wo der Knabe stand. Der junge Meise sah die drohende Gefahr und riß den Kleinen gerade noch zur rechten Zeit von den Geleisen hinweg. Er führte ihn bis zum Trottoir und fiel dann infolge der großenAusregung in Ohnmacht. Siebenmal ist Sennora Ray Castillo in Mexico in den Jahren von 1880 bis 1895 Wittwe geworden und alle lhre Ehemanner sind eines gewaltsamen Todes gestorben. Ihr Erster fiel aus einer Kutsche, der Zweite nahm aus Versehen Gift, der Dritte kam bei einem Grubenunfall um's Leben. der Vierte erschoß sich, der Fünfte mtU auf der Jagd getödtet, der Sechste stürzte von einem Gerüst und der Siebente ertrank. Die Sennora scheint demnach ein Hoodoo" zu sein. Auf der Farm von Lou Varrickman bei Bedford, Kto.. wurde eine Schildkröte gefunden, in deren Rücken Joe T. 1871 geschnitten war und unter welcher Inschrift die Iahreszahl 1884 zu lesen war. Joe T.. welcher sich aus dem Rückenschilde der Schildkröte verewigte", war ein gewisser Joe Thomasson, der vor mehreren Jahren das Zeitliche gesegnet hat; wer die Jahreszahl 1834 eingeschnitten hat, ist Nicht bekannt. Das Alter der Schildkröte, der man wieder die Freiheit gab, wird auf mindestens 75 Jahre geschäht. JnFlushing. N. V..isteine Kahenmutter. die nichts Besseres zu thun wußte, als ihre Jungen in tir. großes Vogelnest auf einem Baume zu bringen und dort zu pflegen. Der große Baum besindet sich vor McGowan's Laden an Lawrence Str. An de? Stelle, wo die zwei größten Aeste vom Hauptstamm abbiegen, befand sich daZ Vogelnest und in diesem drei junge Kätzchen. . Als John Cleary sie herabholte, waren ihre Augen noch nicht offen. Die Katzenmutter kämpfte wie eine Furie gegen die Entfernung ihre? Jungen. N a ch w o ch e n l a n g e r S o r g e und Kummer in Bezug auf ihre Tochter. die mit ihrem Gatten in keiner glücklichen Ehe lebte, beging Frau G. M. Wellman. Gattin eines Geschäftsmannes in Abilene, Kan., Selbstmord, indem sie sich dieKehle durchschnitt und Carbolsäure nahm, während ihr Gatte sich im Geschäft befand. Ihr Enkelkind hatte sie zu einer benachbartenFamilie geschickt. Mit dem Morgenzuge traf ein Brief von ihrer Tochter ein, in welckem sie die freudige Botschaft sandte, daß alles wieder ,n schönster Ordnung und sie sehr glucklich sei. Frau Wellman war jedoch schon todt, als der Brief abgeliefert wurde. JnDover, Del., wurdedas 15jährige Negermädchen Norah Barrett unser der Anklage verhaftet, die Kleider eines 18 Monate alten Söhnchens von Jas. N. Rafferty vor einer Woche zu Leipsic angezündet zu haben, so daß das Kind eines jämmerlichen Todes starb. Die Verhaftete gestand ihre Schuld ein und gab als Grund an, daß sie es müde war, daß Kind zu beaufsichtigen. Nachdem sie die Kleider angezündet hatte, verließ sie das Zimmer und schloß die Thüre, um die Sache als Zufall erscheinen zu lassen. WH die Llammen um lich LkZriffen

hätten und vaS Ktnd ntcht me'ar 'zu retten war, rief sie die Familie zu

Hilfe. In Bellport. N. Y., wurde jüngst einVersuch gemacht, in den Flei Mtrlcfrtn der Gebrüder Stella einzubrechen. Man fand eine Messerspitze unter dem Fenster im Laden und da Geo. White im Verdacht stand, den Einbruch versucht zu haben, ließ ihn Richter Conklin vorladen. Dabei wurde er von letzterem um sein Messer ersucht, um einen Bleistift zu spitzen, und ging auf den Leim. Er gab dem Richter sein Messer und da die Messerspitze auf die Klinge mit der abgebrochenen Spitze paßte, wurde White in Haft genommen. Er gestand dann ein. daß er und Edward Smith an dem Einbruch betbeiliat waren. Op 8ttl l!l?2 Ein blutiges E h e d r a. m ereignete sich in dem Dorfe Grona bei Zeitz. Der 45 Jahre alte Hausbesitzer Iahn hatte begründeten Verdacht, daß seine Ehefrau untreu sei, und als er die Frau bei einem Zusammensein mit ihrem Liebhaber ertappte, feuerte er aus einem Revolver vier Schüsse auf sie ab, worauf er die Waffe gegen sich selbst richtete. Er war sofort todt. Die furchtbar zugerichtete Frau wurde in schwer verletztem Zustande in's Krankenhaus geschafft. Aufsehen erregt in Mannheim die heimliche Entfernung des Kaufmanns Alexander Osterhaus, des alleinigen Inhabers der KohlenHandlung Peter Joseph und Alexander Osterhaus, über welche der Eoncurs eröffnet worden ist. Osterhaus. ein geborener Rheinländer, war bis vor Kurzem Vorstand der Gesellschaft Räuberhöhle", der die ersten Gesellschaftskreise von Mannheim angehören. Im amerikanischen Bürgerkrieg hatte sich Osterhaus als Führer einer deutschen Turnerbrigade hervorgethan. Ein 22jahriger Wahns i n n i a t x Namens Heinrich Szlajewski war in Warschau nen ganzen -t i . fff iry ilionai mnourcy in einem jveue. gesperrt. Vor einem halben Jahre schon war er wahnsinnig geworden, aber erst vor einem Monat ging der Irrsinn in Raserei über. Die Eltern des jungen mtnQ)tn woymen im dritten Stock und fürchteten, daß er während eines Wahnsinnsanfalles durch's Fenster hinabspringen werde. Sie sperrten ihn deshalb im Keller ein, der nur ein kleines Fenster auf die Straße hinaus hat. Bei dem Wahnsinnigen saß da im Keller seine Mutter, welche ihn fortwährend bewachte, obwohl sie öfters während der Tobfuchtsanfälle von ihrem Sohne geschlagen wurde. Sie liebte ihn aber dermaßen, daß sie ihn auf keinen Fall in ein Sanatorium abgeben wollte. Erst in den letzten Tagen kam der Kreisarzt mit Polizei und führte den Szlajewski in ein Krankenhaus ab. Der seltene Fall, daß ein Freigesprochener nachträglich ein Geständniß seiner Schuld ablegt, kam in einer Verhandlung zur Erörterung, die vor der vierten Strafkammer des Landgerichts I in Berlin stattfand. Im Januar d. I. stand der Bankbeamte Paul Jdeler unter der Anklage der Unterschlagung vor derselben Strafkammer. Er sollte der Deutschen Bank, bei der er angestellt war. Coupons im Betrage von 1060 Mark unterschlagen haben. Mit Hilfe seines Vertheidigers, Rechtsanwalt Dr. Schwindt, gelang es ihm damals, ein freisprechendes Urtheil zu erzielen. Bald nach seiner Freisprechung richtet; Jdeler an seine früheren Vorgesetzten ein langes Schreiben, worin er sich reuig als schuldig bekannte, seinem Bedauern darüber Ausdruck gab, daß durch sein Verhalten auch andere Collegen in Verdacht gerathen seien und um Verzeihung bat. Die Folge dieses Geständnisses war, daß das Verfahren von Neuem gegen ihn eröffnet wurde. Das Urtheil lautete aus 6 Monate Gefängniß. VoreinlgenTa gentraf in Scutari ein mit einem montenegriNischen Passe versehener Mann ein, der behauptet, Hugo Busse zu heißen, deutscher Reichsangehöriger zu sein und aus Braunschweig zu stammen. Er reichte sofort bei der Localregierung eine Bittschrift ein, in der er den Wunsch aussprach, türkischer Unterthan zu werden und zum Islam überzutreten. Diese Bittschrift wurde, wie gewöhnlich in folchem Falle, mit großer Freude entgegengenommen und Busse wurde bei einem Bey untergebracht, damit er sich bei diesem mit den Lehren des Islam vertraut mache. Das Lsterreichisch-ungarische Consulat, das in Scutari die deutschen Reichsangeh'örigen vertritt, konnte und wollte sich in die Angelegenheit nicht einmischen und auch der katholische Pfarrer, der von der Localregierung eingeladen worden war, der öffentlichen Religionsabfchwörung Busse's beizuwohnen, hat die Einladung nicht angenommen. Die Türken zeigen sich sehr erfreut darüber, daß man ihnen so leicht und ohne eine fremde Intervention einen deutschen Reichsangehörigen überlassen - hat. Busse gibt an, daß er stch der WehrPflicht in Deutschland entzogen habe und nach Konstantinopel reisen wolle, wo sein Bruder Apotheker sei. ProfessorEnrico Bondi, Chefarzt des Hospitals Santo Spirito in Rom, ist von einem Schwindsüchtigen Namens Caioni erstochen worden. Der Thäter ist früher in dem Spital : längereZeit behandelt worden, zeichnete j sich aber durch Unverträglichkeit und Bösartigkeit aus, weshalb er isolirt wurde. Vor vierzehn Tagen verließ er das Spital; da er aber keine Subsistenzmittel hatte, kam er wieder und verlangte, ausgenommen zu werden,was Dr. Bondi verweigerte, da er keine Anweisung der Gemeinde hatte. Cajoni entfernte sich unter Beschim! pfungen und Drohungen. Als Dr.! Bondi am Tage darauf über die eisern ' Brücke bei der Engelsburg ging, stürzt? laom Plötzlich aus lhn los und stieg ihminen moßep. Nagel in den Hals:

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leibst, kann sich daraus verlassen, daß Magen und Leder nicht i Ordnung sind. ?r. Avgust Aönlg's Hamburger Tropfen reguliren die Leber und reinigen den Magen.

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der Morder wur'oe )ooxt ergriffen, aber der Verwundete war nicht zu rtten; in das nächste-Spital verbrach:, starb er. Er war erst 42 Jahre alt und hinterläßt eine Frau und einen 12jährigen Knaben. Der Mörder erklärt, tt labt sich wegen schlechter Behandlung rächen wollen. Er war ein Freund Romanelli's. der vor einiger Zeit dfc Schwester Agostina aus demselben Cpitale ermordet hat; man vermuthet, daß dieser Mord auf Anstiften Cajoni's geschah. im Die Aeim-Teorie. . ' Eine wichtige Entdeckung. Trch tZrnenerung de Systems werde fak tftf 1 . . tr " nur. ranignicn geetik. ES wird in diesen Taqen viel über Pilzr gesprochen und doch ist dies kein müßiges Ge rede. Da, Mikroskop enthüllte die Thatache, daß viele Krankbeiten durch einen beanderen Keim oder Pllz hervorgerufen wer en. Ein eingehenderes Studium und fforckunaen zum Zwecke der Entdeckung einek. Mittels, welches diese Pilze aus dem Soste. entfernen würde, haben vor Kurzem ergeben, daß es nothwendig sei, das System zu erneuern und das Blut durch die Beseitigung der Pilze zu reinigen, um die Heilung dieser Krankheiten zu erzielen. Es stellte sich heraus, daß Dr. Kay's Renovator da? vollkommenste Heilmittel für alle diese Krankheiten ist, duZ biSjetzt entdeckt wurde. Es erneuert daS ganze System, reinigt das Blut, bereichert daszelde, belebt das System und verleiht dem ganzen Körper neues Leben und verjungte Kraft. Um die wunderbaren Ergeb nisse beim Gebrauche von Dr. Kay'S Reno vator in allen solchen Krankheiten vor Augen zu führen, geben wir folgenden lluszug auS emem Briefe von Frau . A. Adams, . und Martha Str., Omaha, Neb.: In Beantwortung Ihrer Anfrage, welchen Erfolg ich mit Dr. a?'s Renovator hatte, theile ich Ihnen mit, daß ich große Linderung fand und nun gesund bin. In erster Linie hatte ich die Grippe und eö dauerte geraume Seit, ehe dieselbe zu weichen schien ; dann trat Malaria ein und ich nahm hinreichend Ehinin ein, um den Tod einer Person zu bewirken, verspürte aber keine Linderung, bis ich Dr. Kay's Renovator gebrauchte. Ich litt an Unverdaulichkeit, starkem Kopfweh und hatt, Eckwindelanfälle, und eS war als ob feurige ftadm und kleine Sterne vor meinen Augen gaukelten. ES freut mich, berichten zu kon nen. da ich nack bem Gtehraiuh einrT Sckiackitel 5lbreS RenonatarS rake?Sesse, rung wahrnahm und gesund wurde, ehe die zmeue Schachtel zu Ende war, worauf diese rniklicken Uebel Dank hrtm Nenanator gänzlich ausblieben. Sch kann nicht um hin, denselben der leidenden Menschheit zu empseylen.'- r xt das beste bestehende H,ll Mittel, weil er alle Kran5?itrn bei't. bei mtU e)en sogar alle anderen Mittel vergeblich anV wVam 2 L 5 Jt a. 1 - usivuuv vuiücu, wie; unveioauiimmr, reberund Nieren-Krankheiten, jBerstovfung, Koossckmen. Maa,ns,si,,n f&,ttnilr. Z . I ' r - 3 v j f W V p VI- Vp V AuSschlag, Schwache, Niedergeschlagenheit, Schnnndel, Frauenkrankheiten, Drusenoer eoorennen, unreines löim, chlafloiiakeit. Gallinf,, N,rknkM sckroerden. Mattigkeit. Malaria, oeiltiae Ab, Sestumpftheit, RbsumatiSmuS, Neuralgia, eervenschwäche, Schlagfluß, Beulen, Salz fluß, Skropbeln ze. Er hat eine wunderbare SRirfui-m (tut hrt sTftAr Oni mK ft; 'MQVty VVVIV MHV l Vt- " elde; er steigert den Appetit, fördert die v ..-V x..:n. . c r juciouuuny un acui auc Störungen citier theile, (fr fAmetft ift ftAt nehmen, vollkommen sicher und nie dem Ma gen widerlich. Er ist in Form von Zeltchen, aus eoneentrirte Ertracte zusammengesetzt uno enloa zwei ois viermal meyr.osen al? die nüssiaen Vn,i, mrith ffir hnfT den Preis verkauft werden. Dr. Kay's Re nooator ist nnn bei fast allen Apothekern zu haben. Preis 25c und $1. SollteJhr Avo theker denselben nicht vonäthia haben, dann sende man den Betrag und schreibe an die Dr. B. I. Kav Medieal Eo. (Westliche Of st), 620 f üdU 10. Str., Omaha' Neb., wor raus Ihnen derselbe vromvt per Post und zwar portofrei zugefchrckt roixb. Diese Firma veröffentlicht serner ,I)r. Kfu Hand Book of Valuable ReceipU and a Treatise on Dise&ses," welche Broschüre nach Einsen dung Ihrer Adresse und Angade dieser kti tung Ihnen gratis zugeschickt wird. Viele Leute schSHen deren Werth auf fünf Dollars. Man versäume nicht, seine Adresse einzusen den. denn diese Broschüre ist unentbehrlich. , Koator ird u valauft v 1

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