Indiana Tribüne, Volume 22, Number 289, Indianapolis, Marion County, 8 July 1899 — Page 1

o sO 0 0 I n v 0C) sVO fft v U y v y iy o w v W W V W v A Office : No. 18 Süd Mabama Strafte. Telephon 1171. Jahrgang 32, Indianapolis. Zndiana Samstag, öen 8 Juli 1899. No. 289

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Ediwrielles.

Der Mensch gewöhnt sich so sehr an die ihn umgebenden Verhältnisse, b.nh. tr nickt mehr Auffallendes an w y " - ' - t- ii ! ihnen bemerkt und sie daher picht immer richtig zu beurtheilen versteht. SS ist daher stets sehr interessant die An ficht von Leuten zu vernehmen, denen unsere Verhältnisse neu find. Unter dem Titel Tentario Makato" ist ein von einem Japaner verfaßte? Büchlein erschienen, welche die Wirthschaftlichen Zustande SuropaS beleuchtet und auch zugleich Schlaglichter auf die Verhältnisse in den Ver. Staaten wirst. Als Verfasser der Schrift wird der japanische Gesandtschafts Attache Terninako in Washington genannt. Ueber amerikanische Veihältnisse chreibt er : In Philadelphia sah ich eine neue Phase deS amerikanischen Lebens. Ich and, daß alle meine früheren Aufassungen trügerisch waren. 3n den Fabriken traf ich eine bedeutende Anzahl von Kindern und jugendlichen Arbeitern beider Geschlechter, die zwölf Stunden arbeiteten. Gerufen zur Arbeit werden sie durch eine schrille Dampfpfeise und die Arbeiter find so ängstlich, um nicht zu spät zu kommen, daß ein großer Theil derselben schon 5 Minuten vor der Oessnung der Fabrikthore da ist. An weithin fichtbaren Stellen ist die Fabrikordnung" angeschlagen, die mit allerlei Strafen den Arbeiter bedrohen Die Arbeit wird immer intensiver. Ich sah eine junge Frau, die "vier bis fünf Webstühle bediente. Und nur selten besitzen diese Arbeiter ihre eigenen Häuser WaS man in den Kohlenfeldern von Pennsylvanien, Ohio und JllinoiS Freiheit nennt, ist wirklich niedrige Sklaverei. ....Um diese Verhältnisse zu bisern, vereinigten sich die Arbeiter zu Gewerkschaften; sie wurden aber geähnlich geschlagen durch Arbeitslose, welche die entblößten Werkstätten wieder füllten. Merkwürdig ! Viele haben gar keine Beschäftigung, wahrend Andere biS zur Erschöpfung arbeiten müssen! Derartige Verhältnisse ezistiren ja auch in Japan, aber das Widerfinnige dieses Lebens war mir noch nie o stark zum Bewußtsein gekommen, wie jetzt; in unserem lieben Vaterande find doch die Kontraste nicht' so grell. Ganz verwirrt gab ich die Unteruchung aus und wollte mir Rath erholen bei amerikanischen Oekonomen. Man empfahl mir die Lohvfrage" von Professor FrarciS A. Walker, einem Manne von großer Gelehrsamkeit und von vielen gelehrten Titeln. Das Buch war weder angenehm zu lesen, noch leicht zu verstehen. Dogmatisch m Tone, trocken, ohne Eifer, noch Entrüstung, ausgenommen gegen Schriftsteller, die weniger pessimistisch find, als er Seine Vorschläge sind wirklich zu dumm, um noch darüber zu diSkutiren. Er empfiehlt den Arbeitern: I.Mäßigkeit; 2. Bildung; 3 gefchlechtlicheEnthaltsamkeit; 4. Schutzgesetzt Und hat aUtt für Ar beiter, die den Reichthum produziren ! Wahrlich ein melancholisches System ! Zu schwarz für die dunklen JahrHunderte Kein javanefischer Schriftsteller hat eS je gewagt, die Sparsamkeit und Enthaltsamkeit alö et2ö Verdienstvolles zu betrachten. Nachdem ich mich durch Walker hindurchgearbeitet hatte, wieö mich der Bostoner Bibliothekar auf andere Bücher hin. Aber auch ihr Inhalt war derselbe. Sie hielten die Natur für alle Mängel verantwortlich und nur Traumer und Utopisten glauben, daß da eine bedeutende Aenderung . eintreten könnte. Und doch sind die Herren Oekonomen nicht einmal über die Grund begriffe ihrer Wissenschaft einig. Nur darin stimmen sie überein: 1. daß die Armen nur eine Art Marterzeug find, um daraus zu treten; 2. daß eS ganz natürlich ist, wenn eö Menschen schwer fällt, Beschäftigung zu erhalten; 3. daß eS natürlich ist, wenn die Lohnsäje die Tendenz zeigen, daS Minimum zu erreichen. Und tcoj alledem hören die Leute nicht auf, von Usberproduktion an Reichthum zu reden. Ich hatte früher über alle diese Dinge nicht nachgedacht. Aber angesichts dieses Ver suche?, daS Problem zu lösen, stand ich ganz erschrocken. Ich fühlte in einer

Seele, daß diese Völker wohl wundervolle materielle Fortschritte gemacht haben, aber in ihrer Moral find sie weit zurückgeblieben. " Wenn noch zehn Jahre herum sein werden, wird unser Japaner die Sache besser verstehen. Denn mit der modernen Kultur ist in Japan auch der

Kapitalismus, ist auch daS FabrikWesen eingezogen. In Bälde wird man in Jokohama dieselben Vorgänge beobachten können, welche der Japaner in Philadelphia beobachtete. MhlMichlen. Wetterbericht. Kühleö, schöne? Wetter heute Nacht und Sonntag. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 86 Grad, niedrigste 61 Grad. Schlssel's Badeanstalt-Tempera-tur 82 Grad. - Lehrertag und Turnlehrert a g. Cleveland, 7. Juli. In der Germania Halle tagen seit gestern zwei deutsche Lehrervereinigunsen, der d. a. Lehrerbund und die Turnlehrer deS n. a. TurnerbundeS. Der Lehrertag wurde von Herrn Leopold Einstein eröffnet und von dem Vertreter deS MayorS und dem Schuldirekter Sargent willkommen geheißen. Dann wurde ein Kinderchor vorgetragen und darauf hielt Herr Thomas Bell, der Präsident deS Schulrath, eine Anspräche. Er redete dem deutschen Unerricht in den öffentlichen Schulen emphatisch daS Wort und zollte deutschem Wesen und der deutschen Zunge beredte Lob. Er sprach über DeutschandS Männer der Wissenschaft, über Deutschland große Denker und Dicher und über den Einfluß deutschen Geiste und deutschen Wesen auf alle anderen Nationen. Herr Wildmann, der Präsident deS LehrerbundeS hielt eine Rede. Er ist noch NeconvaleSzent und hat sich ebe von schwerer Krankheit erholt. Er wurde deshalb sehr freudig begrüßt. Der Schatzmeister Herr L. Hahn egte einen sehr günstigen Bericht ab. DarauS erhellt, daß der Bund im Laufe deS letzten Jahres $432.27 ein nahm und nur $62 26 verausgabte, so daß sich gegenwärtig in der Kasse $369.91 befinden. Die Empfangsfeier schloß mit dem Absingen der NationalHymne "My Country 'tis of Thee" eitenö deö KinderchorS. Die Anwesenden erhoben sich von ihren Sitzen und stimmten herzhaft mit ein. Nach Schluß der eigentlichen Feier wurde daS Programm für den heutigen Tag bekannt gegeben. Später begaben sich die Gäste in daS Lokal deS Gesangverein," wo man bei frohem Geplauder und allerhand Erfrischungen noch einige Stunden zubrachte. Die größte Zahl der auswärtigen Theilnehmer kommt von Eincinnati : 76. Außerdem find von Milwaukee 22, von ColumbuS, 0 , 1 und von Bangor, WiS., 1 hier. ES find also biS jetzt alles in aZem mit Eleveland elbft bloß 6 Städte vertreten, doch werden weitere Theilnehmer erwartet. In der ersten Geschästöfitzung reserieten Jean Hepp von hier und Emil Dapperich von Milwaukee über das Thema : Moderner Sprachunterricht." Die Versammlung war sehr schwach besucht. Der Turnlehrertag wurde von H. Suder von Chicago im Namen deS BundeSvorortS eröffnet. Otto Sansen vom LokalauSschusse der hiesigen Turnvereine hieß die Turnlehrer willkommen. Otto Greubel von Chicago wurde alS Vorsitzer, Alvin Kindervater von St. Louis al zweiter Vorsitzender, N. Seuß von Eincinnati wurde als erster und Richard Meller von Buffalo als zweiter Schriftwart erwählt. Hieraus wurde ein Comite zur Auf ftellung der Tagesordnung ernannt, bestehend auS Curt Toll von Jadiana polis, Jacob Schmitt von Denver und Herm. Groth von Allegheny. Dr. H'. Töpel von Atlanta wurde zum Berichterstatter für die Turn zeitung ernannt. Eine längere Korrespondenz von Turnlehrer Adolf Riedel von Baltimore, in welcher derselbe seine Besitz ung in Florida an die Turnlehrerschaft übertragen will, kam zum. VerleS und wurde einem Comite zur Lerichterftattung übergeben.

Heute hielt Dr. Zinglei von Eincinnati einen Vortrag über die Wirkung

körperlicher Uebungen auf den Geist und Kindervater und Pertuch referirten über Turnspiele". , Heute Abend fand ein gemeinscbaftlicher Commerö der Lehrer- und Turnlehrerschaft in .der Germania Halle statt. Derselbe war von dem Lokalauöschuß der Turner veranstaltet und die Turner-Damen hatten eS übernommen, für die Stärkung des inneren Menschen zu sorgen. Die Sozialdemokratie. Ch i ca g o, 7. Juli. Unter. Vorfitz von Jesse Cox fand in No. 126 Ost Washington Str. eine geheime" Konferenz von Delegaten der Social Democratic Party" statt. Eugen' V. DebS, Victor Berger von Milwaukee, Edward?, Redakteur deS Social Democratic Herald", Seymour Stedman und Andere hatten sich hierzu eingefunden. ES wurde eine Aenderung der Constitution vorgenommen und beschlossen, die nächste Nationalconvention am 1. Dienstag im März in Indianapolis abzuhalten. Ferner wurde der Beschluß gefaßt, daö Farmer-Programm fallen zu lassen und mit keiner Partei ein Kompromiß zu schließen. Ein Komite wurde ernannt, daS die Bücher der Partei zu prüfen hat und sodann den Mitgliedern einen Bericht hierüber zuschicken soll. Hauptsächlich beschSsigte man sich den finanziellen Angelegenheiten der Partei. DaS Attentat gegen Milan Belgrad,?. Juli. Der Mann, welcher gestern daS Attentat gegen den Erkönig Milan verübte, indem er vier Schüsse auf ihn abgab und ihn leicht am Rücken verletzte, ist ein Mitglied der städtischen Feuerwehr. Man glaubt. daß er von einem Feinde seineS OpferS gedungen war. S e m l i n, Oesterreich, 7. Juli. Der Attentäter stammt auö Bosnien, hat den Namen Gjura Knesewic und er hat Mitschuldige gehabt. Auf der Flucht versuchte er sich zu erschießen. und als ihm diek nicht- gelang, sprang er in die Save, wurde aber von der Polizei wieder herausgezogen. Vierzehn Mitglieder des Central. Comite, barunter der frühere Premierminister TauchanovicS, find gestern unter dem Verdacht der Mitschuld verhaftet und der frühere Premier PaficS ist unter Polizeiaufsicht gestellt worden. .- General L u n a S Mörder. Manila, 7. Juli. Der Prozeß in Cabunatuan gegen die Mörder des Filipino-FührerS General Luna, welcher von der Wache vor dem Hause Aguinaldoö niedergemacht wurde, gelangte heute zum Abschluß. Die Angeklagten wurden freigesprochen, weil sie in Nothwehr gehandelt hatten. Die Beweisaufnahme ergab, daß eine Verschwörung seitens des Generals Luna und anderer Offiziere bestanden hatte. Aguinaldo auS dem Wege zu räumen und Luna zum Diktator zu erheben. LunaS Tod scheint die Stellung AguinaldoS als Führer verstärkt zu haben, und LunaS frühere Anhänger verhalten sich jetzt gegen ihn äußerst loyal. Immer theatralisch. Bergen,?. 3uli. Kaiser WilHelm hat die Ossiziere und Kadetten deS französischen Schulschiffes Jphigenie, welches er gestern besuchte und inspizirte, sowie die deutschen Kadetten deS Schulschiffes Gneisenau zu einem Fest an Bord der kaiserlichen Jacht Hohenzollern eingeladen. Paris, 7. Juli. Der deutsche Kaiser hat an den Präsidenten Loubet die folgende Depesche gerichtet: Bergen, 6. Juli. An den Prafidenten der französischen Republik in Paris. Ich habe daö Vergnügen ge habt, an Bord deS Schulschiffe? Jphi genie junge französische Seeleute zu sehen, deren militärische Haltung und sympathische Erscheinung, würdig ihreS Landes, einen tiefen Eindruck auf mich gemacht hat. Mein seemännische Herz und der Geist der Kameradschaft lichkeit erfreuten sich an dem herzlichen Willkomm, welcher mir von dem Kom mandeur, den Ossizieren und der Mannschast bereitet wurde. Ich be glückmünsche mich, Herr Präsident, zu den glücklichen Umständen, welche mir vergönnt haben, mit der Jphigenie und

, Ihren liebenswürdigen Landöleuten

zusammen zu kommen. (Gez.) Wilhelm. Der Präsident Loubet erwiderte: V a r i S. 6. Juli. An Sr. Majestät, 'Wilhelm II. Deutschen Kaiser und. König von Preußen. Ich bin tief gerührt von dem Telegramm, welches Ew. Majestät nach dem Besuch der Jphigenie an mich gerichtet haben und wünsche Ihnen für die Ehre zu danken, welche unseren S,eleulen zu theil geworden ist, und für die Mittheilung deS Eind'.rckeö von diesem Besuch, welchen Ew. Majestät zu machen geruht haben. (Gez.) Loubet. SihissS. Nachrichten. Angekommen in : New I o r k : Graf Waldersee" von Hamburg; Campania" von LiverPool. Bremen: H. H. Meier" von Baltimore. Neapel: Saale" von New Sork. Q u e e n S t o w n : Teutonia" von New Sork nach Liverpool. Hamburg: Pretoria" von New Sork. Boston: Sylvania" von LiverPool; Canada" von Liverpool. allerlei. E twa 4 Meilen von M eridian, Miss., erschoß der 14 Jahre alte Farmerssohn Clyde McKeller die Negerin Ella Moore. Der Junge gerttth mit der Frau darüber in Streit, daß er von ibren Bäumen Aevkel vflückte und sich auf ihre Aufforderung nicht von dem Grundstück entfernte. Als er endlich im Begriff stand au aeben, er schien die Negerin mit einem Gewehr m der THur und forderte rhn aus, steden zu bleiben. Statt zu gehorchen, legte der junge McKeller sein eigenes Gewehr auf die Frau an und jagte ihr eine volle Ladung Rehposten in die Brust, welche den sofortigen Tod der Getroffenen zur Folge hatte. Der einzrge Augenzeuge war der Ehemann Ermordeten. ? n Me kt Va rrndra. 37. . gab es neulich Freibier, mit dem Resultat. daß die meisten mannnchen Bewoyner atatn Ml'ttaa einen Assen" hatten und eine qanzeAnzahl eingesperrt wurden. Außerhalb der Ortschaft collidirte ein mit Sand beladener Zug mit einem Frachtzug, welcher etliche yundert 5?ak Bier an Bord hatte. Diese Fässer wurden nach allen Richtungen geschleudert und an vielen flogen Die Spunde heraus. Im Nu hatte sich eine Menschenmenge angesammelt und das ausströmende Bier wurde aufgefangen und natürlich nicht weggegossen. Schließlich wurden auch noch die Spunde der heilen Fasser yerausgeschlagen und es setzte eine großartige Kneiverei ab. Es dauerte mehrere Stunden, ehe das Geleise der Amboy Division der Pennsylvama-Äayn xtu gemacht werden konnte. Thomas PowellauS Paris. im County Keosha, Wls., hat $5000 geerbt und zwar von einem Manne, dessen Familie er vor einiger Zeit vor einem schweren Unfall bewahrt hatte. Powell war aynocamttr unv m tevenS Voint. Wis.. beschäftigt. Eines Tages gelang es ihm, ein Gespann Pferde, das mit dem Wgen, rn welchem sich ine reiche Frau mit ihrer Tochter befand, durchgegangen war, aufzuhalten und beide Damen dadurch vor Verletzungen zu vewayren und mtx leicht vom Tode zu retten. Als nun der Gatte der Frau vor einiger Zeit starb, stellte es sich heraus, daß er den Retter seiner Frau und Tochter nicht vergessen hatte, denn Im Testamente hatte er Powell ein Legat von $3000 ausgesetzt. Durch Powell's Heldenthat wurde eine nähere Bekanntschaft mit der Familie herbeigeführt, und nächstens werden die Einladungen zu der Hochzeit Powell's mit der Tochter ergehen. Lars Bolsgrien, ein Farmer in Walsh County, N. D., ermordete sein Kind und beging dannSelbst mord. Bolsgrien war seiner Zeit ein Insasse des Irrenhauses in Jamesville. wurde aber, da er sür vollständig geheilt betrachtet wurde, wieder entlassen. Frau Bolsgrien war in Geschäften nach Park River gegangen; als sie am Abend zurückkehrte, bot sich ihr ein schrecklicher Anblick dar. Ihr Kind und Gatte lagen mit. durchschnittenen Hälfern am Boden. Der Wahnsinn des Mannes war wahrscheinlich zurückgekehrt und hatte er in diesem Zustande die schreckliche That vollbracht. - Als Frau Bolsgrien von Hause fortging, hatte ihr Gatte keineAnzeichen des wiederkehrenden Wahnsinns gezeigt. Der26jährigHarvey Olivet in Metamora, Mich., wurde, während er ein Bad im Fluß nahm, von e ;t.rY i.!. r .iiainpv uociyaucn, oie ,yn 10 lange unter Zkaner hielten, bis er todt war.

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