Indiana Tribüne, Volume 22, Number 288, Indianapolis, Marion County, 7 July 1899 — Page 2
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tViUU VIVUUV Erschein Täglich und SsMtLZ? tttla.Wve.Xrttlne" kostet dch enXrla J QUuU Itv Woche, die ontag.Dribü'I Tt per Oochc ZZeid zus,xe IS et bei II Senil v Ii. Ver Vft nheilb le. t. gtcht t Mrkb,,tzln V P Sr. cnutt ia c&d Vlabama ett Indianapolis, Ind., 7. Juli 1899. Hungerndes Volk. ' Ein Würgeengel schwebt über dem mächtigsten Reiche Europas. Ueber Rußland brütet das Gespenst des Hungers, und weite Kreise unter zahlreichen Millionen Menschen schreien vergeblich nach einem Bijjen eßbaren Brots und sinken kraftlos zusammen. Ein Elend, ein Fluch ist über ein großes Reich hereingebrochen,, wie die Ge schichte kaum Aehnliches erlebt hat seit den Verwüstungen des dreißigjährigen Krieges, und die Feder der Apokalypse wäre kaum stark genug, das Grauen in Worte zu fassen, das der Alp um sich verbreitet, der ein ganzes Volk bedrückt. Seit der großen Hungersnoth von 1891 ist der Hunger aus dem russischen Reiche nicht mehr sortgegegangen, vier Jahre von den verflossenen acht seien amtlich als Mißernten anerkannt. Der eigentliche Hunzerbezirk liegt südlich von der Krümmung der Wolga bis Ssaratow und östlich bis zum Ural, sechs Provinzen mit einer Landbevölkerung von mehr als 13; Millionen Menschen. In den übervölkerten Dörfern dieser Gegend leiden schon in gewöhnlichen Jahren jene Millionen eine Art HalbHunger. Sie haben keine modernen Werkzeuge, um der widerspenstigen Erde mehr abzugewinnen, als die launische Gunst des Regens und der Sonne gewährt, und die Dampspslüge, d einige große Adelsgüter wohl eingeführt haben, tragen nur dazu bei, die Handthätigkeit des armenMuschik vollständig zu entwerthen. So brachte dasJahr 1893 den ganz lichen Zusammenbruch. Alles versengte die Sonne: Korn, Kartoffeln, Kohl, Halme und Gras nicht war zu retten. Kein Saatkorn blieb zur Herbstzeit: Die spärliche vorhandene Frucht mußte zur Nahrung während des Winters dienen. Als Reicher galt schon, wer nur soviel Korn und Heu besaß, um sich und sein Vieh ein paar Monate am Leben zu erhalten. Mitte Winters war auch das zu End?. Die Negierung erkannte, daß Hilfe unerläßlich war, sie hatte rechtzeitig in den bedrohten Gegenden die Kreisaus- . schüsse zusammenberufen und verlangte Auskunft, in welchem Umfange - Hilfe nöthig war. Außerdem sandte die Freie wissenschaftliche Gesellschaft ihre eigenen Berichterstatter hinaus, und auf deren Untersuchungen hin veröffentliche sie Aufrufe zurHilfeleistung. Aber da kam die Bewegung in's Stocken. Das Ministerium sah eifersüchtig auf die private Hilfsthätigkeit, und witterte dahinter politische Umtriebe. Es erklärte die Angaben für übertrieben, löste das Comite auf und verbot jegliche private Hilfeleistung, um die Action ganz allein in die Hand zu nehmen. Aber während die Beamten beriethen und ihre Berichte einsandten und die Sache den actenmäßigen Gang nahm, froren die Flüsse zu. wurden die Landstraßen unpassirbar, und die Transportwagen blieben im Schmutz und Schnee stecken. Und als die Regierung die Berichte ihrer Commiffare genau prüfte, fand sie darin ganz dasselbe Sit in den Untersuchun- . gen der Hilf 'sellschaft. Jetzt wurden auf ein schlag 35 Millionen Rubel angew ', jetzt sollte mit einem Schlage Kon geschafft werden und Heu und Ps Futter und Saatkorn und all Mögliche. Was war bcr bei solcher Landesnoth 35 ' .ionen? Sie verflogen .nie der Sa :n der Steppe. Man hatte ausge'. net, daß jeder Mensch zum Leben ; Pfund Korn monatlich braucht. Es ur unmöglich, es heranzuschaffen. Alle Anschläge erwiesen sich als irrig. Man hatte in der Provinz Ssamara das Pferdefutter für 170.000 Pferde berechnet es zeigte sich, daß 700.000 vorhanden waren.
. Die Regierung mußte die volle Unzu
länglichkeit ihrer Hilfe zugestehen. So organlsirte das Rothe Kreuz mit amt licher Genehmigung Hilfszüge. Es brachte Millionen zusammen. Es richtete in den hungernden Dörfern große Oefen ein, in denen Brot gebacken und Erben. Kohl undHirsebrel gekocht wur den. zunächst für die Kinder. Frauen und Greise, später für Alle: denn der Ausschuß der Arbeitsfähigen führte nur dazu, daß diese weiter stumpfsinnicz in den Hütten lagen und Hunger- - ten. Man wollte Arbeitswerkstätten einrichten, aber zu anderer Arbeit als dem Fuhrwesen zeigt: sich der Muschik nickt fäbia. Bald aber hatten die Hilfslllchen ihre Vorräthe erschöpft, und nun konnten auch sie nichts Ande- . reS thun, als was die Muschiks selbst früher gethan hatten: sie mußten Untrautsamen und Erde unter das Mehl mischen und daraus Brot vaaen. In diesen Gegenden kommt etwa ein ' Arzt vf 40.000 Menschen. Die Aerzte stehen hilflos den Massen gegenüber. , die sich wie ein Schneetreiben jeden Morgen vor der Thür des Kreiskrankenhauses drängen. Wie sollen sie gar all die Fieberkranken in ihren Hütten aussuchen? Von allen Dörfern komrnen s heran, anämisch, bleichsüchtig, ausgedörrte Gestalten mit wächsernen Gesichter, die Zähne sitzen lose im Munde, die Hände dürr und runzlig, der unnatürlich aufgeblasene Unterleib bänat über die unnatürlich abgemager - ten Beine. Speise thut ihnen noth, keine andere Medizin, und Speise ist das Einziae. was ihnen der Kreisphy. slkuö nicht verschaffen kann. In einer L, ... f v z r.Li r-nnn Provinz mo im icjjieu uic w,wj Menschen über die Durchschnittsziffer ürt53 Die Orgamsatorea der
Hilfsarbeit stehen rathlos und sagen sich: Wozu unsere ganze Thätigkeit? Retten wir diese Leute noch im laufen den Jahr vor dem Hungertod, so verfallen sie ihm rettungslos im nächsten oder in einem der nächsten."
ras Orfl. In ärmlichen Verhältnissen ist in Fulham, im Südwesten von London. Graf Orsi, der vormalige Vertraute Rapoleon's III., im Alter von 92 Iahren gestorben. Dieses traurige End: ist eine tragische Ironie des Schicksals. Vor vielen Jahren veröffentlicht: d?r Graf eine Reihe von wichtigen Be'trägen zur Geschichte Napoleon's vor seiner Erlangung der Präsidenternviirde in Frankreich und sammelte diese losen Blätter in seinem werthvollen Memoirenwerke, das, vor zwanzig Jahren erschienen, heute vergriffen ist. Orsi lvar in der Lage, darin eine Reihe von Abenteuern desPrinzen Napoleon darzustellen, die er als sein langjähriger Freund und Vertrauter mitgemacht hatte. Gras Orsi war der Hauptleiter der fehlgeschlagenen Expedition des Prinzen nach Boulogne im Somm?r 2840. Binnen 14 Tagen brachte er 20.000 Pfund Sterling für den Prinzen auf, und er war es, der den Dampfer für eine angebliche Vergnllgungsfahrt miethete, auf dem die Gesellschaft von der Themse ausfuhr. nachdem sie unter bedeutenden Schwierigkeiten den Geheimvolizisten entgangen war. Freilich wucoe Boulogne einen Tag später, als angekündigt, erreicht und die Füh rer der Volksbewegung, die den militärischen Aufstand unterstützen sollten, glaubten, aus dem Nichteintreffen des Prinzen zur festgesetzten Stunde ent nehmen zu müssen, dak die französische Regierung irgendwie von dem Vorhaben Kenntnld erhalten hatte. Sie ergriffen die Flucht und üverließen der Volksbewegung, mit sich selbst fertig zu werden. Die Verschwörung schlug absolut fehl und der Prinz mit seinem Vertrauten befand sich im Gefängniß. Späterhin wurden Beide zu Paris vor die Pairskammer gestellt und derPrinz zu lebenslänglicher und Orsi zu fünfjähriger Haft verurtheilt. Nachdem eme Zelt abgelaufen war, kehrte Orsi nach London zurück, von wo aus er mit dem gefangenen Prätendenten durch Vermittelung des Kammerdieners deö Letzteren insgeheim correspondute. Vom Herzog von Braunschweig borgte Orsi 6000 Pfund Sterling für den Prinzen, der, sobald er vernommen, daß die erforderliche Kasse verfugbar sei, daran ging, den Plan seiner Flucht zu verwirklichen. Bekanntlich gelang ihm dies dadurch, daß er, als Maurer verkleidet, die Gefängnißwärter und Schildwachen hinter's Licht führte. Hohlenwohnungen in Algier. Wenn man die algerische Hafenstadt Oran durch das sogenannte SantonThor verläßt, so kommt man bald zu einer Schlucht, die heute theilweise zu Befestigungszwecken benutzt ist, noch vor Kurzem aber eine wunderliche Bevölkerung aufwies. Es lebte hier eine Eolonie von Spaniern und Zigeunern ganz abgeschlossen von der Stadt in der Tiefe von Höhlen, die in das weiche uffgestein hineingegraben waren. Die Polizei hob vor einiger Zeit diese modernen Troglodyten auf unter dem Vorwande, daß die Höhlenwohnungen eine gesundheitliche Gefahr für die Stadt bedeuteten, die gerade von einer ernsten Epidemie bedroht war. In Wirklichkeit waren die unterirdischen Wohnungen zu wahren Diebeshöhlen geworden, wo die Bande ihre Beute zusammenschleppte. 1894 gab es noch 12 solcher Höhlenwohnungen, die aus zusammen 29 Räumen bestanden. Die Anlage verdient einige Bewunderung, da die verschiedenen Räume vollkom men zu Zimmern jirii allem Zubehör eingerichtet waren, mit Verbindungsthüren, Schornsteinen, Ventilationslöchern usw. Die Ausgänge sind nach Süden gelegen und daher waren die Höhlen vollkommen trocken; auch ein Steigen des die Schlucht durchströmenden Flusses konnte sie nicht erreichen. Die Wohnräume sind von sehr verschiedenerForm, meist viereckig selten rund, aber auch ganz unregelmäßig gestaltet. Die größte zusammenhängende Wohnung bestand aus 4 Zimmern, von denen das größte 23 Quadratmeter Fläche besaß. Mehrere der Zimmer tvaren schön mit Kalk geweißt. Der Eindruck des Ganzen ist noch jetzt ein schr malerischer und muthet wie ein Schlupfwinkel vorgeschichtlicher Menschen an. Die Umgebung der Stadt Oran hat noch mehr solcher bewohnten Höhlen aufzuweisen, hinter deren Vorlanden sein die Polizei in vielen Fällen gar nicht gekommen ist und in denen Verbrecher aller Nationen Schutz fln den. Uebrigens fehlen auch in Ma rocco ähnliche Höhlenwohnunzen nicht, am bekanntesten sind sie in der -Stadt Melilla. wo sie aber ganz bequeme und weniger primitive Behausungen darstellen Wenig bekannt dürfte es sein, daß man hier und da auch in Deutschland Höhlenwohnungen findet. So sieht man im nördlichen Vorland des Harzes in dem Dorfe Langenstein (an der Halberstadt-Blankenburger Bahn) in eineSandsteinkuppe zahlreiche Grotten hineingehauen, die noch vor wenigen Jahren bewohnt wurden. Die Eingänge sieht man noch mit Holzthüren verschlossen, und die unterirdischen Räume dienen jetzt den Dorfbewohnern "uls Keller. . ... . Industrie in Bittschriften. Das Recht, um Alles und Jedes zu petitioniren, wird schon im ersten Amendement unserer Bundesversas sung ausdrücklich anerkannt: aber welch' einen ungeheuren, erdrückenden Umfang die Ausübung dieses Rechtes erreichen würde, davon hatten die Väter jener Verfassung keine Ahnung, und wenn es so fortginge, wie es früher in dieser Beziehung gehalten worden war, so wurde unser Eongreß, gar . nichts Anderes mebr m thun baden, als sich
Bittgesuch vorlesen zu lassen, und dürfte gar nicht mehr n die Erörterung von Vorlagen denken, so wenig er auch ohnehin zur Erledigung solcher gelangt! Von solchen Bittschriften, welche dlrect auf private Geld - Vortheile ausgehen, möge hier gar nicht weiter die Rede sein, und man würde sehr irren, wenn man glaubte, daß diese die Mehrheit der Bittschriften bildeten! Nein, alles Mögliche und Unmögliche wird da von .Vereinigungen und Einzelpersonen verlangt, und es wird förmlich das Blaue vom Himmel herunter petitionirt. Besonders zahlreich sind Petitionen von selbstgemachten Tugend- und Sittlichkeitswächtern aller Arten und Nummern. Mit directen Geldvortheilen haben solche Petitionen nur insofern zu thun, als ihr Aufsetzen sowie ihr amtliches Ordnen theilweise eine besondere Industrie geworden ist und freilich werden mußte! Auch davon hatten die Väter der Bundesverfassung sich nichts träumen lassen, daß Bittgesuche dei Gegenstand
einer geschäftlichen Massen - Produchon werden konnten! Es gibt heutzutage Leute, die mit oder ohne Recht vor ihren Namen ein Reverend- oder Doctor" hängen und weiter gar nichts thun, als solche Petitionen über irgend einen, ihnen genügend zugkräftig erscheinenden Gegenstand schon im Vorrath zu sabrmren, natürlich mit möglichst viel Schwung, und sie dann vn der Bundeshauptstadt aus oder sonstwoher an alle möglichen Reform- und WohlthätigkeitsKörperschaften zur Aufbringung von Unterschriften bündelweise zu schicken, wobei sie sich für besonders geeignete Persönlichkeiten zur erfolgreichen Uebermittlung derartiger Bittgesuche ausgeben und nicht ruhen, bis sie sich ein wohlzahlendes Geschäft aus solchen Machenschaften aufgebaut" haben. Von einem dieser in Washington weiß man z. B., daß er aus dieser Industrie ein Jahres - Einkommen zieht, um welches ihn viele Pastoren bundeshauptstädtischer Kirchen beneiden dürsen! Bei Dingen solcher Art sieht man auf die Herkunft natürlich bei Weitem nicht so kritisch hin, als wenn es sich um ordinäre private UnterstlltzungsGesuche handelte. Und schließlich muß doch irgend Jemand solche edlen Zwecke" mit seinem ganzen Kraft- und Zeit - Aufgebot in die Hand nehmen. Nun ein paar Worte über die amtliche Seite. Beim Anfertigen eines Inhalts - Verzeichnisses für den letzten Eongressional Record" fand man es nothwendig, eine tüchtige Arbeitskraft ausschließlich für das Ordnen der Petitionen, resp, ihrer Titel, anzustellen, und der Mann muß sehr sroh sein, wenn er mit dieser Arbeit um die Zeit fertig wird, da das ganze übrige In haltsverzeichniß zum Druck bereit ist! Soweit das Gedächtniß der jetzigen Eongreß - Beamten reicht, hat sich die Zahl der Petitionen ungefähr verhundertfacht! Es kann längst keine Rede mehr davon sein, daß diese Petitionen den freiwilligen Ausdruck eines bürgerlichen Rechtes bildeten. Sie sind zum allergrößten Theil nur das Ergebniß einer, im Voraus wohlberechneten Massen - Fabrikation seitens etlicher Spekulanten. Nur der Bundessenat läßt es sich bis heute noch gefallen, daß ihm die Titel dieser Petitionen vorgelesen werden. aber auch das wird wegen des colossalen Zeitverlustes wohl nicht mehr lange gehen! Netter, alö Plymouty! In diesen Sommertagen ist auch wieder Mackinaw, der Michiganer Insel - Vergnügungsplatz in der Wasserstraße. welche den Huronsee mit dem Michlgansee verbindet, in Vieler Munde, aber nicht in nachstehender Hinsicht. Mackinaw kann, was alte historische Berühmtheit und Mannigfaltigkeit der geschichtlichen Schicksale anbelangt, so gar auf die Pilgerväter - Hochburg Plymouth. in der Massachusetts - Bai. sozusagen stolz herabblicken! War es doch bereits von französischen Missionären besucht worden,- ehe unsere Pilgerväter sich in Plymouth festsetzten, und ist, einschließlich der Indianer, schon im Besitz von vier verschiedenen Mächten, auch der Schauplatz zahlreicher Kämpfe und das Heim einer Menge uralter Legenden und Ueberlieferungen gewesen. Die Ojib - Indianer, welche den Ort und die Insel besaßen, als die französischen Missionäre dorthin kamen, hatten für diese Localität den Namen Mischi-min-auk-inong" zum Glück für die Sommergäste ist derselbe aber schon vor Jahrhunderten abgekürzt worden und mit besonderer Ehrfurcht sprachen gar viele Jndianerstämme diesen Namen aus. Denn sie glaubten, hier sei der LieblingsAusenthalt ihrer Götter, und auch die seligen Geister ihrer Abgeschiedenen hielten sich mit Vorliebe in dieser Nähe auf; daher wünschten alle Indianer der Gegend, ihre Todten hier zu begraben. Ohne Zweifel trug die Naturschönheit der Gegend, sowie die ges.unden. erquickenden Lüfte viel zur Entstehung dieser und vieler anderen, da mit in Verbindung stehenden Legenden bei, nicht blos die Ueberlieferungen' der Naturkinder, sondern späterhin unsere Dichter und Erzähler haben sich gerne in Mackinaw und seinen natürlichen und historischen Zauber vertieft. Bei alledem erscheint es merkwürdig genug, daß die Würdigung der natürlichen Vorzüge Mackinaws von den Indianern aus nicht direct auf die Amerikaner überging, sondern erst ein zelne hervorragendeReisende vom Ausland ihr Entzücken über Mackinaw äußern mußten, ehe Viele in unserem Lande wußten, was sie an ihm hatten! Manche seiner ältesten, in Sage und Poesie verherrlichten Gebäude stehen noch heutzutage. Die Kämpfe um seinen Besitz galten seiner militärischen und handelsgeschäftlichen Wichtigkeit. Von den Indianern ging es zunächst in den Besitz der Franzosen über: alL aber imahre
175ö die "Engländer über die Frättzosen siegten, kam das ganze sogenannte Neufrankreich unter die britische Flagge, zum großen Zorne der Indianer. die schließlich unter dem berühmten Häuptling Pontiac. einem der
glänzendsten Charaktere, welche das Jndmnerthum Nordamerikas jemals hervorgebracht hat, eine allgemeine Erbebuna aeaen die Enaländer m'3 Werk setzten und nicht weniger, als 9 von den 12 englischen Forts, auf welche sie ibre Anariffe richteten, im Sturm eroberten, darunter auch das von Mackinaw, wo es ein entsetzliches Massacre gab. Freilich behielten sie keine ihrer Eroberungen lange. Ein Theil der Ver. Staaten wurde Mackinaw erst durch den endgiltigen Friedensvertrag von 1783; es ging den Amerikanern aber im Krieg von 1812 abermals verloren. und erst 1813 erlanaten sie es durch den Genter Friedensvertrag wieder, nachdem sie während des Krieges arges Pech mit einemErstürmungsversuch gehabt hatten. Bekanntlich ist 1895 Mackinaw als Militärposten aufgegeben worden; aber der Staat Michiqan hat einen starken Wunsch nach Wiederherstellung des Forts gezeigt. $U Post in der Türkei. Die Zuverlässigkeit der türkischen Post wurde dieser Tage durch ein Urtheil der ersten Instanz des Staatsraths wieder in ein recht grelles Licht gesetzt. Vor dem Staatsrath erschien Niemand geringerer als der Postdirecton von Stambul .Tahir Nazmi Esfendi. Er war angeklagt, seit undenklichen Zeiten von sämmtlichen in seinem Postbezirke aufgegebenen Briefen mit großer Gewissenhaftigkeit dieFreimarken entfernt und die Briefe unfrankirt weiter spedirt zu haben. Bezeichnenderweise leugnete Tahir Nazmi keineswegs, er plaidirte aber auf Freisprechung. erstens weil er viel ehrlicher als seine Vorgänge? gewesen ist, indem er alle Briefe gewissenhaft weiter beförderte, und zweitens nicht etwa den Staatsschatz geschädigt, sondern diesem vielmehr Nutzen gebracht habe. Sein Anwalt rechnete mit großer Gewandtheit den Richtern vor. daß diese Praxis des türkischen Postmeisters dem kaiserlichen Staatsschatze thatsächlich große Summen eingebracht habe, und zwar genau das Doppelte derjenigen Summe, welche ihm zugeflossen wäre, hätte der Postmeister die ausgegebenen Briefe ohne vorherige Entfernung der Marken ezpedirt, und zwar aus dem einfachen Grunde, weil alle diese Briefe das doppelte Strafporto hätten kragen müssen und so die Kaiserliche Kasse einen doppelten Vortheil gehabt habe. Da aber die Verhandlung in Gegenwart der Vertreter nicht nur einer großen Anzahl interessirter europäischer Firmen, sondern auch von Consular - Beamten stattfand, schlössen sich die türkischen Richter diesem Gedankengange nur bedingt an und verurtheilten den gewissenhaften Postdirector zu vier Monaten Gefängniß und achtmonatiger Amtssuspension. Nach Ablauf dieser Zeit wird Tahir Nazmi indes wieder in alle seine Aemter und Würden eingesetzt werden und so weiter Gelegen heit haben, dem kaiserlichen Staatsschätz zu dienen. Bom Jnlande. Richter Nash von der New Forker Supreme Court hat jüngst 23 Ehescheidungen in 230 Minuten erledigt; die Erledigung eines Falles dauerte nur vier Minuten. Von Hühnern angegrifsen und verjagt wurde auf dem Geflügclhof des Dr. Shaw in Russelville, Ky.. ein Habicht, dem es nach einem leckeren Bissen gelüstete. Als der gefiederte Räuber davonflog, folgten ihm die kampflustigen Hühner mindestens 200 Fuß hoch in die Luft. Von den 70.000.000 Bewohnern der Ver. Staaten begingen während des verflossenen Jahres nicht weNiger als 7000 Selbstmord. Dazu trugen 47 Städte 2.331 Fälle bei, der Rest fiel auf die ländlichen District;. Außerdem wurden 164 Selbstmord versuche gemacht. 52.000 Acres abgeholzten Landes in Pennsylvania, auf welche die Eigenthümer keine Steuern mehr bezahlen wollten, sind dem Fis kus verfallen. Sie werden der Ackerbaubehörde überwiesen, welche dieselben wieder aufforsten wird. Einen luitlgen Reinfal! hat der Farmer Humphrey in Platte County. Neb., erlebt. Zum Besten einer Sonntagsschule wurde eine allgemeine Knutsch:rei" (liuggiug bee) 'veranstaltet, bei welcher die Männer gegen Erlegung eines bestimmten Obolus. mit verbundenen Augen, die an wesenden Bertreterinnen des schönen Geschlechts nach Herzenslust abdrücken konnten. Für unerfahrene Mädchen waren zu bezahlen 10 Cents, für verheirathete Frauen 15 Cents und für Wittwen 20 Cents. Humphrey erlegte 15 Cents und nachdem ihm die Augen verbunden waren, herzte und drückte er seine eigene Frau. Als ihm unter allgemeinem Gelächter die Binde von den Augen genommen war. raisonnirte der Geprellte wie ein Rohrspatz und verlangte seine 15 Cents zurück. Die dreijährige Jonia Caton von No. 773 Bergen Ade'.. Jersey City. N. I., stürzte im Hofe des elterlichen Hauses in einen Brunnen und ertrank. Ihre Leiche wurde nach drei Stunden gefunden, als man die Kleine suchte. Jetzt wird man wohl den Brunnen zudecken.Äwet Bltrtoleuien, Anna Shields und Stella Thomas, wurden in Richmond, Ind., in Haft genommen, weil sie dem Henry Lennard Vitriol in's Gesicht gössen, wobei dieser derart verletzt wurde, daß er auf einem Auge erblindete. Auch erlitt er mehrere Brandwunden am Körper. Die Shields gestand, die Flüssigkeit dem Manne in's Gesicht geschleudert zu haden. weil sie sich für ein Vergehen, dessen Lennard sich schädig gemacht hatte. xaea wollte. . ... ...... i
Von einer wahren Mord?nanie ist die 5 Jahre alte Jennie Fiero, deren Eltern No. 55G Morris Avenüe, New Jork, wohnen befallen. Ihre eigene Mutter brach !e sie nach dem Morrisania Polizeiaericht und. erzählte Richter Kudlich iwe nahezu unglaubliche Geschichte. Danach ist das Kind von einer Manie, zu verletzen und zu todten besessen, daß es gefährlich ist, sie im Hause zu behalten. Sie greift ihre größeren oder kleineren Geschwistern mit Messer und Gabel an, und da sie dazu immer von hinten anschleicht, ist ein Unglück bis jetzt nur durch die peinlichsie Ueberwachung desKindes verh'ndert worden. Auf Grund der ihm vorgelegten Materialien verfügte Richter Kudlich die Ueberweisung des Kindes an das Bellevue-Hospital zur Beobachtung. Mit der Annahme, daß die Kleine erblich mit der Mordmanie belastet ist, wird man wohl nicht fehl gehen. Die Heldin desTages in dem Oertchen Fairton, N. I., ist die hübsche, achtzehnjährige Anna Piercc, die durch ihre Geistesgegenwart und ihren Muth, mit dem sie zwei Kerle, die Nachts ihren' Wagen übersielen, mit der Peitsche verjagte, die Bewunderung Aller erregt. Das junge Mädchen kehrte in einem leichten Wagen mit ihrer Mutter spät Abends von einem Besuch in Millville zurück. An einer einsamen Stelle des Weges, ungefähr vier Meilen von ??airton entfernt, spran-
, gen plötzlich zwei Kerle aus dem Gebüsch und hielten das Fuhrwerk an. Die Männer waren maskirt und mit Revolvern bewaffnet. Während der eine das Pferd hielt, versuchte der andere den Wagen zu besteigen. In demselben Augenblick sauste aber die Peitsche aus den Kerl nieder, so daß er sofort hintenüber fiel. Das junge Mädchen sprang vom Wagen und bearbeiiiit den Kerl gehörig mit dem Peitschenstiel. Auch den anderen Mann vertrieb sie. als er Anstalten machte. sich ihr zu nähern. Bei der Ankunft in Fairton machten die beiden Frauen Anzeige von dem Vorgefallenen und es wurde eine, freilich vergebliche Suche nach den Straßenräubern veranstaltei. Eine falsche Marie hätte Hermann Lewandowski aus Brooklhn beinahe in der New Jorker BärgeOffice" erwischt und das kam so: Mit dem Dampfer H. H. Meier" war eine von einem kleinen Kind begleitete junge Frau Namens Marie Lewandowska eingetroffen, deren Gatte in Brooklyn wohnt. Mit dem Dampfer Barbarossa" war eine andere von einem kleinen Kinde begleitete junge Frau Namens Marie Lewandowska eingetrofsen. deren Gatte in Baltimore wohnt. Herman Lewandowski von Brooklyn kam nun nach der Bärge" - Office, um seine Gattin abzuholen, die er schon seit mehreren Jahren nicht mehr gesehen hatte. EinBeamter rief Marie Lewandowski" auf. und die BaltimoreFrau antwortete. Als sie dem Manne gegenübertrat, erkannten sie sich natürlich nicht, doch meinte der Mann nach längerer Prüfung, die Frau Dnnte doch am Ende seine Gattin sein. Schon wollte man das Paar ziehen lassen, als der Oberclerk noch einmal nach dem Verschlag ging und Marie Lewandowska" aufrief. Diesmal mel dete sich die Andere und die war die richtige. Die Baltimore - Frau würd per Bahn ihrem Gatten zugesandt. tVom Auslande. Ein junges Mädchen. dem bei einem Unfälle auf der franzo sischen Orleans - Bahnlinie ein Bein gebrochen war, erhielt auf ihre Klage 40,000 Francs Schadenersatz von dem Pariser Civilgerichte zugebilligt. In dem Urtheü findet sich die Bemerkung, daß die junge Dame eine WerthverMinderung vom .Ehestandpunkte aus" erlitten habe. Nun wird sie gewiß eine
gU Partie sein. In dem Orgeldreher einer Jahrmarktsbude auf dem Boulevard Jamar in Brüssel entdeckten zwei Criminalbeamte den 27jährigen deutschen Raubmörder Wilhelm Maar aus Homberg, der in der Nacht zum 2. März d. I. einen Rentner in Essen in dessen Wohnung ermordet und bestohlen hat. Maar wure verhaftet und wird sich zunächst wegen Beilegung eines falschen Namens zu verantworten haben, worauf seine Auslieferung nach Deutschland ersolaen wird. Viox einigen Tagen wurde die Leiche des Schneiders Stapf, eines Sohnes des BahnwartS Stapf, auf dem Bahngeleise zwischen Rheinau und Brühl verstümmelt aufgefunden. Man nahm damals an, daß der junge Mann auf dem Heimweg zum elterlichen Hause durch einen Zug überfahren und getödtet worden sei. Nun hat sich aber herausgestellt, daß bei der Leiche die Summe von 1X) Mark, die Stapf eingesteckt, nicht mehr gefunden worden war. Es wird daher ein Verbrechen vermuthet, zu dessen Verdeckung die Thäter den Körper der Ausgeplünderten auf die Schienen warfen. Darauf hin wurde die Leiche auf .Anordnung , des Staatscnwalts wieder ausgegraben und ein genauer Befund festgestellt. Der Notar Oscar Krause ist aus Düsseldorf flüchtig und durch die Staatsanwaltschaft erfolgte eine Revision der Amtsräume Krause's, die unter Siegel gelegt wurden. Den Trauring Krause's fand man im Geldschrank, ein. gewöhnlich im Schreibtisch aufbewahrter Revolver war mcht mehr zur Stelle. Kraust soll verschiedene Summen veruntreut haben, unter anderm auch Beträge, die für den Stempelfiscus bestimmt waren. Wenige Stunden vor der Revision wurde noch ein Bureauvorsteher, der Krause seine Ersparnisse im Betrage von 6000 Mark zur Löschung einerHypotheke übergab, um diesen Be. trag geschädigt. Als die Thätigung des Actes erfolgen sollte, waren Krause und auch der genannte Betrag verschwunden. . Der Zahntechniker Hugo Hoffer in Graz, ein junger Mann, hatte em Verhältnlö mit ,mer vermö- ; ' . . -
Sommer-Wedizm. 1 ' ' im M iia mi m m m a: o Eine gute Sommer .Mkdlzin ist nöthig gegen Unordnungen des MagenS, er Lebr und besonder gegen
linverdsulichkeit, Billiösität, 5?opfschmerzen,
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für welche tln UchcreS Heilmittel gesunden erden kann als Ar. August tönig's Ifrrniifriirßfr Tropkcn
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RW'Ä-H'S TAIBULES are packed for physicians in large bottlcs, each containing one hundred and sifty Tabules by count. These packages being intended for physicians' ust, are not advertised or aecompanied by any circulars or other advertising matter, but any druggist will supply one whenever requested to do so. A Western doctor relates an experience with one of these special packagss as follows : "Afewdays ago I ordered some more from Chicago, andwhen a patient, forwhom I intended oneof the bottles, opened it. he found within a stone wrapped In paper, much resembling a diamond, and which he will have set and wear in his shirt bosom. Now, I ant to know," asks the doctor, " if it is the custom to occasionally put in a little gern like that ? If it isn't a diamond it is a fair substitute, and if one is put in occasionally, I think I am as much entitled to reeeive one as any of your numerous patrons, for I am constantly employing and commendlng the Tabules in my practice."
genDen, Derdetratoetcn ame. I8ttt Tage erhielt diese einen von Hoffer unterzeichneten Brief, worin er 10,000 Gulden verlangte; sollte seinem Begehren nicht entsprochen werden, so drohte er der Dame, sie mit PestbaciU len, die er von Budapest mitgebracht habe, heimlich zu vergiften. Die Dame sollte den Betrag bei der Polizei als einen Fund deponiren, den er dann als Berlustträger beheben werde. Die Dame erstattete die Anzeige, und als Hoffer bei der Polizei erschien, wurde er verhastet und dem Landesgerichtc eingeliefert. Bei seinem Verhöre gab er an, vatz den Brief einer seiner Bekannten, der von Graz bereits abgereist sei, geschrieben habe. (5r habe dessen Inhalt nicht gekannt und sei von seinem Freunde blos zur Behebung des Betrages von 10,000 Gulden zur Polizei geschickt worden. Hoffer wurde in Hast behalten. Der Bergingenieur und Mmenvlrector Herr Chevalier ist bei der Ortschaft Jsvoron auf dem Wege von den Minen nach dem genannten ijrte von vtaudern gefangen genommen und in die Berge geschleppt' worden. Sein Kawaß, der sich zur Wehre fetzte, wurde getodtet. Herr Chevalier ist französischer Unterthan und es wurden bereits bei der türkischen Regierung Schritte zur Befreiung des Gefangenen eingeleitet. Die Räuber beanspruchen ein Lösegeld von ungefähr 3000 türkischen Pfund. In der Nähe von Jsvoron ist der Sitz einer Minengesellschaft, welche daselbst namentlich Chromerz zu Tage fördert. .In der Umgebung von Scrres wurde ein gnechischer Händler (Inlands - Commissionär) Namens Tsazammbassoglon von Räubern angehalten, einer Summe von ungefähr 1000 türkischen Pfund beraubt und aetödtet. 3n Aiöhrenreith wurde gelegentlich der Demolirung des Hauses No. 7 in einer alten Mauer ein Kistcken gefunden, dessen Inhalt aus alten Gold- und Silbermünzen im Gesammtgewicht von 60 Pfund bestand. Erstcre sind venetianischer Herkunft,. Die Silbermünzen sind tbils im Jahre 1593, theils im Jahre 1600 geprägt und tragen die Bildnisse und Randschriften Ferdinand's von Steiermark, Tirol und Burgund, sowie Rudolph's II. Sämmtliche Münzen sind durchwegs gut erhalten. Je ein Stück der Münzen wurde nach Wien an's kaiserliche Museum gesendet. Der Schatz dürfte schon 300 Jahre an dieser Stelle verborgen gelegen haben und zur Zeit des 30jährigen Krieges eingemauert worden sein. Der in städtischem Dienst stehende Sportelkassier Max Haase m Leipzig erschien neulich früh gegen 6 Uhr in seinem Bureau, schloß den Geldschrank 7uf, raffte alles Erreichbare etwa 15.000 Mark in ein Taschentuch zusammen und brannte damit durch. Unbemerkt hatte ihn eine beimReinmachen beschäftigte Frau beobachtet, welche alsbald Mittbeilung machte, so daß die Verfolgung rasch begann. Haase war nach MeuselWitz im Altenburgischen gefahren, von dort aus telegraphirte er an einen Bekannten, daß er ihn Nachmittags auf dem Bayerischen Bahnhof in Leip zig erwarten olle. Das geschah denn auch; natürlich waren auch Criminalbeamte zur Stelle, als Haase, das Taschentuch hochhaltend, aus dem CoupS stieg. Haase hat in den letzten Taaen übermäßig getrunken, und man alaubt.
daß er im Peliiwm aebandelt baL . .
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