Indiana Tribüne, Volume 22, Number 287, Indianapolis, Marion County, 6 July 1899 — Page 2
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Zndwna Tribüne.
Erscheus Täglich nnd &xz& Vie tägliche Tribüne- kost: durch den lrlz , J Ycxtl per Woche, die SonntZ..Iribüe'; 5.vi per Woche, etde ustsnni 15 ?et5 fe.ttg v A?kAt. Vr P,ft uherhalS öu& ptzezi u CfKtuitcttiUrta p OOr. Cfii lfl Süd Vlstsms Strebs Sndiauapolik, Ind., 6. Juli 1899". Ruchlose ErSberschSndung. In Aberixen ist seit vielen Jahren mit den .im dortigen Nellfield - Begräbnißplatze beerdigten Leichen in äußerst skandalöser Weise umgegangen worden. Augenscheinlich zu demZwecke, um Platz für neue Bestattungen zu schaffen, d. h. um den Kirchhof rentabler zu machen, hat man die Särge ausgegraben, frische oder halbverweste Leichen aus den Gräbern genommen und zum Theile verbrannt, zum Theile in Gruben verscharrt, theilweise aber auch wochenlang in einem Schuppen aufbewahrt, bis der unerträgliche Geruch jede Annäherung der Friedhofsarbeite? an denselben verbot. Namentlich waren die Leichen Fremder,, auswärts Wohnender und Reisender dieser rohen Schändung unterworfen, da in ihrem Falle die Gefahr nicht vorlag, daß Verwandte oder Freunde der Verstorbenen von ihrer Entfernung Kenntniß nahmen. Nichtsdestoweniger ist durch Zufall ein Fall bekannt geworden, in dem der Sarg ausgegraben wurde, nachdem die Hinterbliebenen kaum den Friedhof verlassen hatten, und dies führte zur Anzeige bei der Polizei. Der Skandal hat zu einem Eingreifen der staatlichen Behörden geführt, der Aufseher des Begrabnißplatzes ist verhaftet worden, und es werden Nachgrabungen vorgenommen, um festzustellen, bis zu welchem Umfange die Gräber gestört sind. Die sehr berechtigte Entrüstung derjenigen Fa mitten, welche auf jenem Kirchhofe Angehörige beerdigt haben, ist so allgemein, daß von den Tausenden von Gräbern daselbst nur wenige ungeöffnet und ungeprüft bleiben dürften. Klagen über ein unerlaubtes Vorgehen mit Bezug auf die Leichen scheinen schon seither vorgebracht worden zu sein, und die Verwaltung des KirchHofes suchte dann dadurch die Angehörigen zu täuschen, daß sie die Deckel und Metallschilder der Särge vertauschte. Ein ehemals auf dem Begräbnißplatze beschäftigter Gärtner erzählte, er habe gesehen, daß eine von einer Frau beerdigte Kindesleiche wie ver ausgegraben und dann die Leiche einer Erwachsenen in dem Grabe beerdigt worden sei. Nachher habe die Frau aber immer noch das Grab mit Blumen geschmückt, weil sie glaubte, ihr Kind läge darin begraben. Er sagte auch, er habe gesehen, daß Särge eine Viertelstunde nach der Beerdigung wieder aus dem Grabe Herausgenomrnen worden sein. Die Ausgrabungen, welche jetzt unter einem gewaltigen Zudränge von Neugierigen täglich vorgenommen werden, haben schon entsetzliche Dinge erzeben. Aus einer kleinen Grube, welch: nur 5 Fuß lang und 3$ Fuß tief ist, wurden nicht weniger als 400 Griffe von Särgen und über ein Dutzend ' Namensschilder, von denen aber nur wenige lesbar waren, zu Tage gefördert. An einer anderen Stelle fand man drei Fuß unter der Erdoberfläche die Leiche eines jungen Mädch?ns. Ulan hatte dieselbe so zusammengebogen, daß sie in der Mitte gebrochen war, und dann hatte man sie ohne Sarg in ein drei Fuß langesLoch gesteckt. Unter der Leiche dss Mädchenö fand man die Leiche eines erst 1897 beerdigten alten Mannes. Diese war auch zusammengebogen. In vielen Fallen wurden die älteren Särge zertrümmert und die Knochen zerstreut und man ließ höchstens den Sargdeckel ganz, um damit eventuell die Angehörigen zu täuschen. In einem Hause auf dem Begräbnißvlatze. in dem die Aröeit-geräthe aufbewahrt werden, befindet sich ein Ofen, in dem man sowohl Sargtheile wie Knochen verbrannte. In der Armenabtheilung öffnete man ein Grab, in dem den Begräbnißlisten zufolge 16 Särge beerdigt sein sollten, man fand aber nur 7 Särge vor. Es heißt auch, daß Schmucksachen und falsche Gebisse von den Leichen genommen und verkauft seien. Dle 2arbaganPesk. r Im nächsten Jahre wird ein neuer Abschnitt der großen sibirischen Eisenbahn, derjenige jenseit des BaikalSeeS, dem Verkehr übergeben werden. Die Linie ist 1200 Kilometer lang und erstreckt sich von Mluwaja am Ostufer t Baikal-Sees durch das Gebiet Akscha biS Strjetensk am SchUka. dem westlichen Quellflusse des Amur. Bei dieser Geleaenheit macht die Semaine Msdicale" darauf aufmerksam, daß die sibirische Eisenbahn ohne Beobachtung genügender Vorsichtsmaßregeln leicht zur Einschleppung neuer Epidemieen nachEuropa führen könnte. Vor einigen Jahren wiesen zwei russische Aerzte auf das häusige Vorkommen einer Krankheit im Lande Akscha hin, deren Verlauf und Merkmale durchaus der Pest gleichen. Neuerdings hat Fadre, ein Assistent am Hygienischen Laboratorium der medicinischen Facultat in Charkow, die Krankheit noch ewaehender untersucht und beschreibt sie folgendermaßen: Sie beginnt mit stttgenver Temperatur und heftigem Kopfschmerz, zuweilen unter Erbrechen und Durchfall, meist aber von starker Verstopfung begleitet. In der Achselhohle und in der Schdmgegend zeigen sich schmerzhafte Beulen, gleichzeitig tritt Husten mit blutigem Auswurf. Herzschwäche, Blutandrang zum Kopf etc. ein. Daö Bewußtsein bleibt bis zum Tode völlig erhalten, der in zwei bis vier Tagen erfolgt. Zuweilen entflrftfn keine Beulen, und das Leiden j-ixfl 3 daW auj die Lunge. Men-
schen jeden Alters scheinen für diese Art der Pest empfänglich zu sein, dle Sterblichkeit ist uxgemein hoch, und Fälle von Genesung sind nur selten zu verzeichnen. Noch ein anderer Umstand bedingt eine Ähnlichkeit dieses Leidens mit der gewohnlichen Beulenpest: Es wird nämlich durch ein kleines Nagethier verbreitet, den Sarba gan oder Bobak (Arctoniys bobac) einen Verwandten des Alpenmurmelthieres. Diese Thiere, die überall in den asiatischen Steppen in Mengen vorkommen, sterben an jener Krankheit zuerst, und man hat diese daher auch als Sarbagan Pest" bezeichnet. In derselben Weise kündet bekanntlich in anderen Gegenden ein großes Rattensterben die Gefahr einer Pest-Epidemie für den Menschen an. Die SarbaganPest unterscheidet sich von dem Schwarzen Tode" eigentlich nur darin, daß sie bisher noch nicht den Charakter großer Epidemieen angenommen hat, doch wurden seit 1880 bereits kleine Hausepidemieen wiederholt beobachtet. Man kann, obwohl es noch an bakteriologischen und genauen pathologischen Angaben fehlt, schon jetzt behaupten, daß die Krankheit der Pest mindestens sehr ähnlich ist. Von dem Tage an, wo jene Gegend in Transbaikalien mit Europa durch durchgehende Züge verbunden ist, kann man sich also einer Einschleppung der Sarbagan - Pest versehen, besonders wenn erst in fünf bis sechs Jahren die ganze transsibirische Eisenbahn eröffnet sein und ein wöchentlicher Erpreßzug zum äußersten Orient führen wird, mittelst dessen man von den Küst des Japanischen und des Gelben 5?Xeres in 14 Tagen Paris und London wird erreichen können. Bei der Förderung der internationalen Verkehrsmittel baben nickt nur volitiscke und wirtb-
schaftliche Interessen mitzusprechen, sondern auch der Hygieniker muß zu Rathe aezoaen werden, damit der Einschleppungsgefahr ausländischerKrankheiten, die gelegentlich be: der uebertraauna auf andere Länder den Charakter furchtbarer Epidemieen annehmen können, zettlg vorgebeugt wiro. Schwer zu findende Inseln ?)ak man auf der Landkarte mancke Insel schwer oder gar nicht entdecken kann, ist am Ende nicht so verwunderlich, da hier in den meisten Fällen AlUZ in so verkleinertem Makitab dar gestellt werden muß, daß gewisse Größen völlig verschwinden; so haben z. B. in der jüngsten Zeit gar Manche auf Karten Süd-Amerikas vergeblich . w . r r S nach der 2if.3inii Äuscyau geyaii?n rnn her unaliirffeliae 5auvtmann Dreyfus so lange schmachten mußte., wo es nun gar, wie aus oem nuen Ocean, von Inseln und ?lnselckn wimmelt, wie von Jnsecten auf einem Fliegenteller, da muß man schon froy sein, wenn man ficb wenigstens in den r J Inselgruppen einigermaßen zurecht findet. ftndefc kommt es. und namentlick auf dem Stillen Ocean, auch in der wirlilchenWelt vor, dag der Seefahrer gewisse Inseln schwer oder auch gar nicht finden, selbst wenn dieselben nicht L tt tf Tl oie lieoenswuroige wewoynyeil yaoen sollten, von Seit ZU 3ett aam in dem ' W V "Kf J t Meeresschooß unterzutauchen! Bei der modernen Vervollkommnung des Berkebrswesens. auch au Wasser, erscheint dies jedenfalls merkwürdig genug. Manche dieser Inseln, welche so aerne den Seefakirer fovven. lieaen nicht gar weit von unserer Pacificküste entfernt. Eine, in neuerer Zeit wieder häufiger genannte Fopp-Jnsel ist das Eiland Clipperton, etwa 800 Seemei len westlich von Mexico, und Hinsichtlich des Besitzrechtes von vier Ländern beansprucht, darunter auch die Ver. Staaten, aber so schwer zu fassen und zu halten, als wäre nicht Guano, sondernQuecksilber eines seiner HauptElemente oder vielmebr sein einnaer Bestand! Die ganze Herrlichkeit von Clipperton hat allerdings nur einen Umfana von etwa drei Meilen; das hindert aber nicht, daß dieses Kinkerlitzchen recht begehrt ist, sowohl von Nationen wie von einzelnen Abenteurern, welch' Letzteren es ganz erwunZcht sein mag, daß das Eiland eine so quecksilberhafte Existenz führt. Außer den aroßen Menaen wertbvollen Guanos, welche dort noch lagern und schon allein den Besitz des Inselcyens oerioaeno genug erscheinen lassen, halten sich dort Schaaren von allerlei interessanten Seevögeln mit besonderer Vorliede auf und helfen immer wieder die Guano - Vorräthe zu unerschöpflichen zu machen, wenigstens im bisherigen Lauf der Dinge. Dabei gehört aber Clipperton, wie gesagt, zu jenen Inseln, welche nach ihrer ersten Entdeckung oder Wiederentdeckung oft diele Jahre lcng allen Versuchen spotten, sie wieder zu finden. Ueberdies liegt ungefähr 400 Meilen südwestlich von Clipperton, ein anderes, ebenfalls guanoreiches Eiland, das gerade jetzt d Aufmerksamkeit specutuender Abenteurer auf sich zieht, über ein ebenso nebuloses Dasein führt und nicht einmal zeitweilig festgenagelt" worden ist. Nach dieser letzteren Insel brach im vorigen Juli einBoot NamenS .Moonlight" von Altota, Mexico, auf, aber nach einem fruchtlosen Herum - Irrlichteliren von reichlich 52 Tagen fand es der Capitän (ein gewiegter Seebär) dringend gerathen, den Kiel wieder heimwärts zu richten, da seine Vorr'äthe und sogar das Trinkwasser auf die Neige gingen, und daheim berichtete er, entweder müsse der angebliche erste Entdecker einen schlechten Witz gemacht haben, oder die Insel müsse bei einem der berühmten See Erdbeben verdufto" sein. De? Capitän kratzte sich aber verlegen hinter den Ohren, als nicht sehr lange daraus die Nachricht kam, daß eine kleine Cvlonie dieselbe, welche schon ein San ??ranciscoer Capitän dort angetroffen hatte noch immer sich's auf der Insel wohl rn lasse und in ihren eigenen Schoonerö GuanH mü siib- und rwrfcamttf-
ranlschen Häfen verschicke! Um'"dle Geschichte noch ein Bischen romantischer zu machen, spukten alsbald auch Gerüchte von dort vergrabenen Seeräuber Schätzen munter umher. Aber auch ohnedies fühlte sich die Thaten- und Gewinnlust Anderer lebhaft angestachelt. Verschiedene Expeditionen haben sich in neuester Zeit nach der mysteriösen Nachbar - Insel aufgemacht; eine dieser mag ihr Ziel erreichen, und dann mag man bald von, einem blutigen Kampf hören! Rassenkrankheiten.
Nicht alle Menschen sind für die verschiedenen Krankheiten yleich empfänglich. Diese Thatsache hängt aber nicht nur von dem Gesundheitszustande des einzelnen ab, sondern auch zwischen den verschiedenen Volkern besteht em verschiedenes Verhalten gegen gewisse Krankheiten, das in Zusammenhang mit den Nasseneiaenthumlichkelten steht. Ein englischer Forscher Namens Jarr hat kürzlich eine interessante Untersuchung darüber veröffentlicht, in welcher Weise sich die verschiedenen Menschenrassen zu einem bestimmten Leiden verhalten. Er wählte dazu eine weitverbreitete Augenkrankheit,' das sog. Trachom, eine Art der berüchtigten egyptischen Augenkrankheit. Gerade bei diesem Leiden läßt sich die verschiedene Empfänglichkeit der Raffen in auffallendstem Grade erkennen. Wie die meisten Augenkrankheiten, so wird auch das Trachom besonders den Leuten gefährlich, die sich keiner genügenden Reinlichkeit mit Bezug auf ihren Körper und auf ihre Wohnung befleißigen. um so merkwürdiger muß es erscheinen, daß gewisse Völker, die in den unsaubersten und elendsten Verhältnissen leben, für jene Augenkrankheit ganz unzugänglich sind. Dazu gehören die Eskimos von Nord Amerika, unter denen andere ansteckende und epidemische Krankheiten, wie Tuberculose und Syphilis, überaus häufig sind. Bei dem Stamme der Canglinawagas, die bei der kanadischen Stadt Montreal am Lorenz - Strom sumpfige Niederungen bewohnen, wo viele rankheiten und gerade auch Augenleiden vorherrschen, ist noch niemals ein Fall von Trachom beobachtet worden. Man könnte nun meinen, das läge daran, daß der Keim der Krankheit eben in solchen Gegenden nicht vorhanden wäre. Das kann aber nicht der Grund sein, denn in dem kanadischen Bezirk Manitoba leben die eingeborenen Stamme unter denselben Verhältnissen zusammen mit russischen Mennoniten, und bei letzteren ist die egyptische ölugenkrankheit sehr häufiz. bei den Eingeborenen dagegen ganz unbekannt. !v sind auch die Jndianerftamme rn Canada gegen das Trachom durchaus zefelt, wahrend dieJndianer der Vereinigten Staaten, die zu einer anderen Nasse gehören, sich nicht desselben Vorzugs erfreuen. Auch die Neger besitzen eine sehr geringe Ansteckungsfähigkeit gegenüber den Leiden, und in oen Ver. Staaten kommt fast nie ein Fall von Trachom unter der schwarzen Bevölkerung vor. Das zeigte sich besonders deutlich im Jahre 1896 bei oem Bau einer Eisenbahnlinie in Tenriessee. Unter den weißen Arbeitern traten zahlreiche Fälle von Trachom in und bei den Negern kein einziger, während doch alle Arbeiter unter geaau denselben Bedingungen lebten und höchstens seitens der Neger die gesundheitlichen Anforderungen weniger berucknchtigt wurden. Der Neger ist ilso im Allgemeinen gegen die Krankheit immun und wird für sie erst zuzangllch, wenn sein Blut mit dem anoerer Stämme vermischt wird wie bei den Mulatten. Bei der weißen Rasse ist die Empfänglichkeit verschieden. Juden, Polen, Italiener und Iren sind oem Leiden mehr unterworfen als die znveren Völker. Unter den europäischen Ländern sind die südlichen am meisten damit geplagt, vor allem Griechenland, Italien. Portugal und ganz besonders umanien, wo über die Halste aller Augenkrankheiten dem Trachom zuzuschreiben sind.. Keine Rasse aber wird schwerer davon heimgesucht als die -zelbe, und zwar sowohl Chinesen wie Japaner. In Süd-China bestehen über Dreiviertel aller Augenleiden in egyptischer Krankheit und in der japanisehen Hauptstadt fast ebenso viele; in demselb? Maße grassirt die Krankheit in den Chinesen - Vierteln der Westamerikanischen Städte. Auch das Knma: Staub. Hitze, grelles Licht, große Trockenheit der Luft sind Förderer des Leidens, aber die Empfänglichkeit, der Rasse spielt die Hauptrolle bei ihrer Nerbreituna. IHM Deutsche Lokal-vkachrlchten. Lelsku-DarMidk. Dautenheim. Unter zahlreicher Betheiligung wurde die Leiche des 18jährigen Seminaristen Jean Becher hier zur letzten Ruhe bestattet. Der junge Mann hatte sich während einer Turnstunde im Schullehrer Seminar zu Alzey eme, schwere Verletzung des Rückgrats zugezogen, an der tt nach dreimonatlichem schwerem Leiden verstarb. ' E r b a ch. Der älteste Mann unseres Städtchens, Heinrich Schwebel, früher Besitzer des Gasthofs zum Schlltzenhof", ist im Alter von 89 Jahren gestorben. . ' F r e i e n st e l n a u. Aus dem Leben schiedBürgermeister Kaspar Rasch. Beinahe 25 Jahre hatte er das Amt eines Bürgermeisters der beiden Gemeinden Freiensteinau und Holzmühl verwaltet. W o h n b a ch. Während ein Fuhrwerk von Obbornhofen in der hiesigen Sandgrube zum Aufladen anfuhr, stand der Sandgräber Stephan' von hier einen Augenblick auf den Hackenstiel gelehnt in der Nähe einer Sandwand, von der sich plötzlich eine größere Menge ablöste, die Stephan so Unglücklich traf, daß diesem der Hackenstiel in den - Leib drang. Der Verunglückte wurde in die Klinik nach Gießen gelchakkt. ...... .
Bayern München. Von den 16.234 im
vergangenen Jahre in München vorgekommenen Geburten waren 28,6 Procent unehelich. Der im 65. Lebensjahre stehende Hauptmann a. D. Geo. Nachtigall hat sich erschossen. Das' Motiv ist unbekannt. Nachtigall hat die Feldzüge 1866 und 187071 mitgemacht. Eine alte Wirthschaft verschwindet wieder, der dem VollblutMünchner wohlbekannte Lamplgarten, an den sich so manche Tradition aus der Biedermeierzeit knüpft. Ein großer Complex von Gebäulichkeiten zwischen der Jäger- und Glückstraße wird mit dem Alt - Münchner Originale niedergerissen, um einem großen Neubau, in dem der Lamplgarten verjüngt wieder erstehen soll, Platz zu machen. B a m b e r g. Im Schlafe fiel der Gärtnermeister Andreas Eichfelder im Hauptsmoorwald so unglücklich vom Wagen, daß er das Genick brach. Bayreuth. Vom Schwurgericht wurde der 23jährige Maurer Josef Schütz von Grub, der an der 25 Jahre alten Oekonomentochter Margarethe Dülfer aus Fronsdorf einen Raubmord verübt hatte, zum Tode verurtheilt. G r o ß n ö b a ch. Die Bauersfrau Rannertshauser wurde auf der Landstrße überfallen und beraubt. Heidingsfeld. Nachts brach in dem Anwesen des Restaurateurs Kießling Feuer aus. Das Anwesen ist zum Theil niedergebrannt. Jngolstadt. Ein Knecht des Herrn Herrle trieb seine zwei Pferde in voller Geschirrung und zusammengekoppelt auf den am linken Ufer gelegenen Floßländeplatz, an dem das Schwemmen verboten, in die Donau. Mensch und Thiere wurden von der Strömung fortgerissen und ertranken. Neustadt'. S. Der MineralWasser - Fabrikant Ludwig Stolberg entleibte sich, indem er sich mit einem Rasirmesser die Luftröhre durchschnitt. Stolberg befand sich in guten Verhältnissen. Auch sein Bruder hat durch Selbstmord geendet. Wümemberg. K a n n st a t t. Briefträger Hahn von hier, der seit einigen Tagen vermißt worden war, wurde als Leiche aus dem Neckar gezogen. Der wegen betrügerischenBankerotts steckbrieflich verfolgte Goldwaarenhändler Carl Holl von hier ist in Lüttich verhaftet worden. K a tz e n st e i n. Im Wohn- und Oekonomiegebäude des Bauern Sträub brach Feuer aus, das sich auch über das Anwesen des Wirths Sedelmaier und des Bauern Zeller verbreitete, und dieselben, im ganzen fünf Gebäude, in Asche legte. Kleinkuchen. Söldner Josef Schwenk, 63 Jahre alt. stürzte in angetrunkenem Zustande die Treppe hinunter und erlag nach kurzer Zeit seinen Verletzungen. Künzelsau. Ununterbrochen 60 Jahre steht die Dienstmagd Wilhelmine Schenk in Diensten der Fami lie des Privatiers Kraft. L a i ch i n g e n. Nach der Initiativ? und unter dem Vorsitz des Oberamtmanns Rau von Münsinaen traten die hiesigen bürgerlichen Kollegien zusammen und beschlossen, gegen den hiesigen Schultheißen Wünsch, der zur Zeit in Rottenburg eine Strafe verbüßt, die Einleitung des Disciplinarverfahrens zu beantragen. Ueber ein Jahrzehnt lang sah die 3000 Einwohner zählende hiesige Gemeinde aus Rücksicht auf die zahlreiche Familie des Schultheißen der sehr laxen Geschäftsführung ihres Ortsvorstehers zu. und vielfach schritt das Oberamt Münsingen strafend gegen Wünsch ein; nun aber verlangt das Gemeindeinteresse gebieterisch eine Aenderung. Neuenbürg. Der Erbauer deö neuen Kurhauses in Schömberg. Burger, erlag einem Blutsturz. Seit einiger Zeit ist der Schüler eWik, Sohn des verstorbenen Uhrmachers Weil, spurlos verschwunden. Sensenschmied Chr. Blaich, welcher beim An-schießen-der hiesigen Schlltzen-Gesell-schaft als Zeiger beschäftigt war, hat sich am Schießstand erhängt, nachdem er vorher versucht hatte, sich den Hals abzuschneiden. Der Selbstmörder zeigte in letzter Zeit Spuren geistiger Störung. Ulm. Vor der hiesigen Strafkammer stand der Baumfrevler Joseph Braun, Verwaltungscandidat von Lauptheim, der an der von Münsingen nach Auingen führenden Staats Str. 25 junge Lindenbäume durch Abbrechen der Krone ruinirt hat. Er erhielt 5 Monate Gefängniß. W o l f e g g. Der fürstliche Oberförster Jmhof feierte mit seiner Frau in voller Rüstigkeit sein goldenes EheJubiläum. W a l d e n b u r g. Ein Raub der Flammen wurden das Wohnhaus und die Scheuer des Bauern Ungerer in dem zur hiesigen Gemeinde gehörigen Weiler Tommelhardt. Btten. Karlsruhe. Der 31 Jahre alte Apotheker Georg Hartmann, vonAugsbürg gebürtig und zuletzt in Karlsruhe in Stellung, unternahm mit einem Freunde einen Spaziergang nach Durlach. Aus dem Heimwege begriffen, wurde er von einem Herzschlag betroffen, der nach wenigen Minuten den Tod herbeiführte. Zu 2 Jahren Gefängniß wurde GärtnerJakob Balduff von Bruchsal verurtheilt. Er hatte in etwa 10, Fällen mittelst Einsteigens in Gärten zu Karlsruhe ein große Menge Rosenst'öcke im Werth von 150 bis 200 Mark entwendet und verkauft. Ach ern.' Bürgermeister Lott hat zur größten Ueberraschung der ganzen Stadt sein Amt niedergelegt. Alt heim. Dem 27 Jahre alten, verheiratheten Michael Rinkel .scheute auf dem Felde das Pferd, dessen Leitseil er um die Hand geschlungen hatte. Rinkel wurde wohl einen Kilometer weit auf steinigem Boden geschleift und so übel zugerichtet, daß er starb, ohne nochmals zum Bewußtsein zurückge Jwtaujein. .
Bermatingen. Die Eheleute Ludwig und Anna Wackishauser feierten die goldene Hochzeit. Buggingen. Der hiesige Gesangverein feierte sein 60. Stiftungsfest- . .
E m m ! n g e n. Dem Landwlrth H. Hirt wurde der elfte Sohn geboren. Die Frau des Hirt gebar seit der 1875 geschlossenen Ehe 20 Kinder; hiervon leben 15, 4 Mädchen und 11 Knaben. E t t e n h e i m. Im benachbarten Orte Schmieheim wurde die in den Reben (Neuberg) arbeitende Frau des Karl Sexauer in Gegenwart ihres Mannes unfeines Knaben vom Blitze getödtet. E t t l i n g e n. Ein roher, unverbesserlicher Patron scheint der Arbeiter Oskar Ochs aus Spessart zu sein, der an zwei Kindern im Alter von 5 und 7 Jahren Sittlichkeitsvergehen beging und Abends verhaftet wurde. Schon im Jahre 1897 erhielt der Thäter wegen gleichen Vergehens 8 Monate Gefängniß. Rheinpfalz. Frankenthal. Steckbrieflich verfolgt werden von derStaatsanwaltschaft hier: Georg Breyer. Uhrmacher in Frankenthal, wegen Betrugs, Johann Heil, Fräser von Morlautern, wegen Betrugs, Jakob Schrimpf. Tagner von Rorheim, wegen Betrugs. Johann Schmitt, Fabrikarbeiter aus Hertlingshausen, wegen Unterschlagung, Karl Ludwig Friedrich Bowitz. Schiffsschaukelbesitzer aus Frankenthal, wegen Beleidigung. Kaiserslautern. Eine silberne Hochzeit, wie sie selten schon Jemand gefeiert hat, beging der hiesige Kammmacher Fischer. Derselbe steht im 70. Lebensjahre; vier Frauen wurden ihm, jedesmal nach kurzer Ehe, durch den Tod entrissen und mit der fünften ist es ihm nun vergönnt, das silberne Hochzeitsfest zu begehen. Kindenheim. Scheuer und Stall des Ackerers Karl Schreiner sielen einem Brande zum Opfer. Elsaß-Lothnngen. Groß-Moyeure. Der 18jährige Bergmann Dietrich hatte sich in der Nähe der alten Grube der Firma de Wendel in eine? Entfernung von ca. 50 Metern von der Schießstelle auf ein Stück Eisenerz gesetzt, um sein Frühstück zu sich z'l nehmen. Da krachte plötzlich ein Sprengschuß und gleichzeitig zerschmetterte ein Stück Eisenerz dem Bergmann den Schädel. Noch lebend, aber bewußtlos, wurde Dietrich von einem Fuhrmann aufgefunden und m s Spital verbracht, wo er jedoch fofort starb. N Z e d e r - I e u tz. Ein Hochstapler. der als Diakon Georg Elie Nataniel aus Asien" in hiesiger Gebend angeblich für die Waisenkinder seiner Heimath Geld gesammelt hatte, wurde hier verhaftet. Dkecklenburz. Schwerin. Für Telephonisiinnen hatMecklenburg zetzt eine Uniform ein geführt. Eine blaue Shirtingblouse, die durch einen Gürtel zusammengehe! ten wird, ziert vorn eine Reihe gelber glatter Knöpfe, während der Schooß mit vier Knöpfen besetzt ist. D a r g u n. Der Rentier Christoph Vick, früher Erbpachthosbesitzer zu Vorbeck bei Schwaan, und seine Ehe frau Sophie, geb. Wulf, feierten das Jubelfest der diamantenen Hochzelt. Beide Eheleute (86 und 78 Jahre alt) sind noch verhaltmßmaßlg rüstig. G r a b o l d. Herr Eduard Steinköpf aus London hat unserer Stadt, um das Andenken seines Vaters hier aufrecht zu erhalten, eine Summe von zweihunderttausend Mark mit der Be dingung geschenkt, daß dasür einKran kenhaus nach seinen besonderen Anga ben errichtet werde. Oldenburg. Hohn. Der Weichenwärter KuSpars hat beim Abladen einer Torfma schine auf dem Bahnhöfe den Tod gefunden. Die Maschine gerieth in's Rollen, Kuspars gerieth darunter und wurde erdrückt. Luschendorf. Gemeindevorste. her F. Wehde, ein allgemein beliebter und hochgeachteter Mann, ist, 61 Jahre alt, gestorben. Freie Stadt:. Hamburg. Der Circus Renz ist nach längeren Verhandlungen nunmehr an den Stockholmer Direktor Jacobsen verkauft worden. Der Kaufpreis beträgt 480,000 Mark. ' Die Uebernahme erfolgt am 1. Oktober d. I. Die frühere Vorsteherin des Freydag'schen Armenvereins in St. Georg, Fräulein Louise Freydag, ist im Alter von 84 Jahren gestorben. Ertrunken ist der 2jährige Sohn des am Grasweg wohnenden Bleichers Kolzer in einer mu Wasser angefüllten eingegrabenen Tonne. Der 17 Jahre alte Knecht Otto Schmidt wurde am Moordamm als Leiche gefunden. Eine Kugel hatte seinem Leben ein Ende gemacht. Ob Selbstmord oder ein Verbrechen vorliegt, ist noch nicht festgestellt. Ein eigenartiger Unfall ereignete sich in der Brunnenstraße. woselbst ein Mann aus der Höhe der zweiten Etage herab, stürzte, jedoch auf die -unten spielende fünfjährige Marie Hemcke fiel. Während der Mann unverletzt blieb, erlitt das Kind schwere Verletzungen am Rücken und an der Brust. SSVNZ. A a r a u. Vom Gerüste gestürzt ist Max Schmutziger, Sohn des Malermeisters Schmutziger. Der Fall hatte den sofortigen Tod des jungen Mannes zur Folge. A a r g a u. Das Kriminalgericht verurtheilte Kaspar Notier, Hutlis, von Boswil, wegen Wechselfälschung zu 4 Jahren 2 Monaten Zuchthaus. Basel. An einem Schlaganfall starb in Vitynau Hugo Schwabe, Verleger der hiesigen National Zeitung". Gentilino. Fünf Mitglieder der Familie Bettosoni, der Vater, zwei Söhne und zwei Töchter, sind binnen kurzer Zeit gestorben. Auch die Mutter liegt schwer krank darnieder. Man glaubt an eine Vergiftung durch den Geuuö verdorbener Lebensmittel. ,
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or" complexion that we all admire caiVt be imitated successfully. It can't be achieved without good digestion. The daintiest cosmetic on earth cannot rival Ripans Tabuleg as a complexion maker. They sweeten the stomach, promote sound digestion, and regulate the bowels. When all these functions are in good working order the blood is purified and nourished, and shows glowing and brilliant in the cheek.
llVMZ (guttnellen. Beim Absprengen eines Felsens des Granitmerkes Gurtnellen entlud sich eine Mine derart. daß mächtige Steinblöcke aus die zum Zwecke des Transportes der verarbeiten Granitsteine erstellte Drahtseilbahn geschleudert wurden. Infolge dessen riß das Drahtseil und die ganze Leitung wurde demoliri. Der Schaden wird auf einige tausend Franken geschätzt. Oesterreich-Ungar. B u d a p e st. Der von Lyon zugereiste 31jährige Großgrundbesitzer Charles Eduard Dubour sprang Nachts aus dem vierten Stock des Grand Hotel auf die Straße und blieb zerschmettert negen. Im Atelier des hiesigen Zahnarztes Dr. Alexander Hegedüs ist die Agentengattin Adele Trencsiner wahrend einer Zahnopera tion, bei welcher sie narkotisirt wurde. plötzlich gestorben. Fünfkirchen. Der Lithograph Hochrein und der Mechaniker Gocpil smd wegen Fälschung von ZehnguldenNoten, welche sie aus photographischem Wege täuschend nachmachten und in großer Menge verbretteten, verhaftet worden. G r a z. Der k. und k. Major a. D. Adolf Kirschner hat sich im Verfolgungswahn durch einen Nevolverschuß entleibt. Innsbruck. Der zwölfjährige Schulknabe Josef Zorn, Maurerssohn aus Hall, stürzte im Hallthal ab,- wo er mit Kameraden an den Felswänden Aurikeln suchte. Er war sofort todt. 'lvcmburg. Luxemburg. Bei einer Vergnügungstour stürzte der Handlungsreisende Charles Capori so unglücklich von seinem Rade, daß er einen Schädelbruch erlitt. Am Tage nach dem Unfall starb der junge Mann. E i t e l b r ü ck. In der Sauer, ist die Leiche eines unbekannten Mannes wahrscheinlich eines deutschen Hand' Werksburschen, gefunden worden. Et n e vor d r e i' J'a h r e n in dem Forstorte Buchholz bei Riddagshausen verübte Mordthat wird nun endlich ihre Sühne finden. Von Reue gequält hat ein Arbeiter Müller, der wegen mehrerer schwerer Verbrechen in der Landesstrafanstalt zu Wolfenbüttel eine längere Zuchthausstrafe zu verbüßen hat, das Geständniß abgelegt, daß er am Nachmittag des 27. Mai 1896 den Handlanger Albert Seeger durch mehrere Messerstiche in den Hals und Kopf getödtet habe. Man fand damals den Leichnam Seegers an der Böschung der Eisenbahn linie Braunschweig-Magdeburg. ZU' erst nahm man an, es mit einem Betrunkenen zu thun zu haben, bald aber stellte es sich heraus, daß S. das Opfer eines Verbrechens geworden war. Es wurden sofort die eingehendsten Nachforschungen nach dem Thäter angestellt, aber alle Bemühungen blieben ergebnißlos. Man brachte nur in Ersahrung, daß der Ermordete sich Morgens aus seiner am Klinte belegenen Wohnung entfernt habe, nach dei Buchhorst gegangen und dort mit einem nicht näher zu beschreibenden Manne zusammengetroffen wöre. Müller giebt jetzt an, daß er dieser Mann gewesen sei, daß er mit Seeger einen Liter Branntwein getrunken und schließlich mit ihm in Streit gerathen sei. Dabei habe er sein Messer gezogen und seinen Freund im Zorn erstoAen. ." -
Sport.
(? giebt kaum ein vergnügt km Freien wobei man sich nicht leicht ein Verrenkung oder Vurtschnng zuziehen könnte. ? giebt keine Verrenk ngen und Quetschungen die nicht prompt geheilt werden könnten durch den Gebrauch von St. Jakobs Hel.
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