Indiana Tribüne, Volume 22, Number 286, Indianapolis, Marion County, 5 July 1899 — Page 2

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ZndiauK Tribüne. - Erschein Täsillch uno Vit tZzlUe .Tribüne kostet fcatch itn XtIw 3 enti per Woche, die eonntaz5,rrtbÜN'I ?RtI per Vsche. Beide uf tsrae IS TentS M ett per r?,t. per y,ft nzerhalb . 0UI kzeschi I ,rSl,,ahlng M X jW CTfai 10 Süd kttsdama Ctreh - - Indianapolis, Ind., 4. Juli 1899. Zur Vlitzschlag.Naturgeschlchte. i ' Ohne Zweifel ist es sehr wünschenZKerth, noch mehr über den Charakter von Blitzschlägen, die Bewegungs-Ge-setze der Blitzstrablen und viele andere, damit zusammenhängende Fragen in Erfahrung zu bringen; kann doch eine solche erhöhte Kenntniß, ganz abgesehen von dem Werth, den sie für sich selbst hat, mindestens in vielen Fällen zur Rettung von Menschenleben beitragen.' Und bis jetzt bleibt immer noch Vieles in dieser Hinsicht zu erforschen übrig! Daher war es auch ein empfehlenswerther Gedanke, daß, wie seinerzeit erwähnt, unser Landwirthschafts-Mi-nisterium vor etwas über einem Jahre durch das Vundes-Wetteramt eS unternahm, möglichst viele Thatsachen über die Wirkungsweise von Blitzstrahlen, besonders in ländlichen Bezirken, zu sammeln. Die bisherhcrzigen Ergebnisse dieser Sammlungen sind jetzt in einem umfassenden Bericht des Wetteramtes dargelegt. Nur einiges Wenige daraus möge hier besonders hervorgehoben sein. Natürlich ist die Zusammenstellung des Thatsachen - Materials alles Andere eher, als vollständig. Aber in reichlich einem Drittel der bisher mittheilten Fälle war Vieh auf freiem Felde in unmittelbarer Nähe von Stacheldraht - Einfriedigungen vom Blitz getroffen worden! In manchen dieser Fälle so wird bestimmt versichert traf der Blitz die betreffende Einfriedigung in einiger Entfernung von der Stelle, wo das Vieh getödtet wurde. Diese verhängnißvolle Bedeutung von Drahteinfriedigungen ergibt selbstverständlich die Verflichtung in gewissen gefährlichen Zeiten das Vieh so fern von diesen Einfriedigungen, wie nur möglich, zu halten, ein Umstand, der bis jetzt noch viel zu wenig in ländlichen Kreisen beachtet wird. Entschiedener, als je zuvor bestätigt Liese Zusammenstellung, daß es im Gewitter kaum etwas Gefährlicheres . , (Y . . . geoen rann, ais inner einem zäume Nufluckt au suchen. Weshalb gewisse Gattungen von Bäumen den Blitz viel mehr anziehen, als andere, dahinter ist man noch immer nicht gekommen. Sicher aber ist. dak die Gastfreundschaff eines Baumes unter solchen Umstanden stets als sehr bedenklich angesehen werden muß. Vom GesichtsPunkt materiellen Schadens betrachtet, war übrigens das Blitz-Unheil bei uns im verflossenen abre weitaus am größten an Gebäuden; die unvollständigen eingelaufenen Berichte beziffern den betreffenden Sachschaden schon allein auf etwa anderthalb Millionen Dollars, dagegen den Schaden an erfchlaaenem Vieh nur auf ungefähr 550,000. Was die Tödtungen von Menschen durch Blikschlaa anbelangt, so betrugen dieselben, soweit die Meldüngen gehen, über o aus je eine VJUU lion Einwohner. Dies ist ungefähr dasselbe Verbältnik. wie in Teutschland und Oesterreich, aber bedeutend mehr, als z. V. in England oder in den scandmavlschen Landern. Wie schon angedeutet, läfct diese Zu sammenstellung noch eine ganze Reihe Fragen über die Zlcaturgeschichle nt Blikes unaelost: doch darf man von einer geduldigen Fortführung dieser. ja erst im Ansang stehenden Ärvett auch Kierüber noch aar manche werthvolle Aufschlüsse erhoffen. So auch hinsichtlich der Btttzschlag-esayrNcy Zeit der einzelnen Theile unseres Lan des. Bis jetzt scheinen Wyoming. Montana. Colorado und Nord-Dakota darin obenan zu stehen; doch wird man sich vor einem voreiligen Schluß m die ser Hinsicht hüten müssm. Wo Fische verpönt sind. Nicht Vielen, besonders außerhalb unseres Südwestens, ist es bekannt, dak kein Vueblo- und kein Navaio-n dianer unter irgend welchen Umständen Fische essen oder überhaupt mit irgend etwas in Berübruna kommen will, das mit Fischen und anderen Wasserthieren unmittelbc: in Verbindung gestanden bat. Das erscheint um so auffallender. wenn man bedenkt, daß in Sagen und im wirklichen L?ben unserer Indianer, in Poesie und Prosa. Fische im Allgemeinen eine so wichtige Rolle als Nabrungsmittel spielen und gewöhnlich in engem Verein mit den unvermeidlichen 7aadtbieren erwähnt werden! Einer der besten heutigen Kenner des Lebens jener Stämme in unserer Bun'desarmee, Dr. W. Mathews, erzählt über jene weitgehende Abneigung, die sich soaar auf Alles, was der ftnchae statt nachaeahnt ist. z. B. Fische aus 5uckerwerk. erstreckt, neuerdings einige ?izeichnende Geschichten, u. A. auch folgende: Die Wirthin des sogenannten Cornucovie - Sotels in der Nähe von Fort Wingate beschäftigte längere Zeit einen jungen Navoo - ftneger mit allgeme:nen Küchen- und Hausarbeiten. Dieser iunae Mann war sehr arbeitsam und that, wie man zu sagen pflegt, für Geld Einiges"; aber keine Macht der Erde bat ihn dazu bringen können, Fische zu reinigen oder irgend welche andere, dahin gehörige Arom zu vejor aen. Eines Taaes machte sich die Wir ihin den bedenklichen Spaß, ihm eine Wkanne voll Wasser, m welchem Salz fische gelegen hatten, über den Kopf zu aienen. der Navaio stieß einen furchtbaren Schrei aus, rannte, wie von allen Dämonen der olle verfolg!, jbaöorv riß dann icbcn Fetzen seiner

Kleider vom Leibe und warf ihn weg, und ist niemals wiedergekommen! Das war noch nicht einmal Alles! Man hörte später, daß er gründliche Bäder nahm und außerdem die Hilfe von Medicinmännern sehr stark bean spruchte und allerlei Zeug einnahm, um

sich von dieser entsetzlichen Befleüung' ZU befreien! Der Wirthin that die Geschichte recht leid, denn sie hatte dadurch einen ihrer besten ZZiener für immer verloren. 5rn nicht weniaen Fällen kommt die Abneigung dieser südwestlichen Indianer. ibre Kinder nach einer weit entfernten Schule zu schicken, lediglich daher, daß sie befürchten, ihre ZUnver könnten dort aeziwunaen werden, Wasserthiere zu genießen (einschließlich Wassergeflügels.) Es sind in dieser Beziehung überdies stark übertriebene Gerüchte bei ihnen verbreitet. Ueber die Ursache dieser Verpönung der Wassertbiere sind verschiedenartige Ueberlieferungen verbreitet. Eine dieser besagt, daß einmal vor langen, langen Jahren die Apachen mcht genug zu es. sen gefunden hätten, und die Hirsche und Antilopen zu rar geworden seien. weil sie von zu Vielen gezagt wurven. Schon soll man nahe daran gewesen zu sein, einen großen Krieg anzufangen, ' ... mmmm mä damit eine Anzahl uberflufNgerMenschen aus dem Weg geräumt würde, schließlich aber soll in einer großen Versammlung aller stamme ein heiliger Schwur gethan worden sein, dak die ftluft - Indianer kein Rothwild, und die Gebirgs - Indianer keine Fische mehr genießen sollten. Von va an", schließt diese Sage, hatten denn Alle wieder genug zu essen." Eine andere Erklärung aber gibt der aelebrte Vrof. Cusbina. welcher bei den Zunis diese Abneigung gegen Wasserthiere ebensalls vorgefunden unv im dirt bat. Er saat nämlich, die Naturlinder von Wüstenländereien. wo Was ser sehr selten ist. hielten alle WafferGeschöpfe besonders.ulig und glaubten auch, daß Fische das Wasser aus dem Schooß der Erde heraus betenkönnten. j Zu wenig frisches Blut. Nicht blos Theile unserer Neuengland - Staaten, sondern noch gar manche andere Himmelsstriche bieten Beispiel dafür, daß das Stocken der Zuwanderung, wenn nicht andere Urr . 1 .' ! jacyen enlgegenwirnen, einen ungünstigen Lebensstand der Bevölkerung, ein abnormes Verhältniß zwischen 2odessällen und Geburten herbeigeführt hat oder doch einer der Hauptfactoren dabei gewesen ist. Interessant ist in dieser Beziehung auch eine Darlegung der Geburts- und Todesverhältnisse in der brasilianischen Republik. Sie stammt aus amtlicher dortiger Quelle und ist offenbar ganz , ungeschminkten Charakter. Eeit sechs Jahren heckt es da unter Anderem können wir in Rio de Janeiro, und mehr oder weniger in fast allen brasilianischen Städten ein ausgesprochenes, anhaltendes Mlßverhältniß zwischen der Zahl derGeburtsund der Todesfälle beobachten. Im Jahre 1896 z. B. standen in Rio de Janeiro 14.123 Geburten 19,275 To desfällen entgegen. Es kann freilichhier geltend gemacht werden, daß, wahrend die Berichte über die Todeszifsern vol llg zutreffend sind, wahrscheinlich eine Anzahl Geburten Nicht gemeldet wurden und im Standesregister fehlen, und daß eme brasilische Familie im Durchschnitt wohl nicht weniger als fünf Kinder enthält. Aber das hilft uns nicht viel weiter, und gerade der lehtere Umstand läßt das Mißverhältrnß eher noch bedenklicher erscheinen. zumal die Zahl der Todesfälle unter den Kindern erst recht nicht normal ist. Thellweise sind jedenfalls unsere unzulänglichen gesundheitlichen Em richtungen anzuklagen. Aber ein wichtiger Factor ist auch, daß wir zu wenig frisches Blut erhalten, um die Lebenskraft der Rasse weiter zu fördern. Die Brasilianer bleiben zu viel unter sich. Auslander heurathen hier selten Brasilierinnen und heirathen noch seltener unter sich selbst. Wir bekommen, trotz aller Bemühungen, viel zu wenig Zu Wanderung für ständigen Aufenthalt. Die Portugiesen sind die einzigen Ausländer, welche hier ein Bischen zum Wachsthum der Bevölkerung beitragen: aber auch sie werden gewöhnlich keme standigen Einwohner. Da ist es in der Argentinischen Republik ganz anders. Dort belaufen sich Ausländer und Misch - Heirathen auf zusammen nahezu 30 Procent der Gesammtzahl, und die italienische Ein Wanderung hat sehr zur Verbesserung des spanischen Blutes in Argentinien beigetragen. .Auch Brasilien bedarf einen starken Zustrom ausländischen Blutes, der einen sehr wohlthätigen Einfluß auf die Entwickelung der Nation üben würde. Wir können dies bereits an dem Fortschritt sehen, welchen Sao Paulo, die einzige erfreuliche Ausnahme bei uns, unter den Wlrkun gen italienischer Einwanderung Qt macht hat. Bescheidene Patrioten. . Von der Masse und Merkwürdigkeit privater Geld - Ansprüche an Onkel Sam erhält man auch dann, wenn man die Zeitungsberichte über unsere Congreß Verhandlungen regelmäßig liest, noch lange keinen vollständigen Begriff. Die wenigen derartigen Rie senansprüche. welche in aller Mund ae kommen sind, wie z. B. der vor noch nicht langer Zeit endlich ezplodirte schwlndelhafte Pera Alta - Landent schädigungs - Anspruch aus dem SüdWesten, haben noch ein ganzes Heer sonderbarer Geldforderungen hinter sich, Ansprüche, die oft lange Zeit oder für immer der Aufmerksamkeit des großen Publikums entruckt bleiben. Denn es will schon viel heißen, wenn ein derartiger Anspruch so weit vorwärts gerückt ist, daß er überhaupt in unferem Bundes - Bolkshaus zu ossentlicher Erwähnuna aelanat. Viele erreichen diese beneidenswertbe Stufe

niemals, obwohl sie vielleicht jahrelang in Akten von Ausschüssen herumspuken, bis sie ein stilles Begräbniß ohne Blumen- erhalten. Gar wunderlich und für Bewohner anderer Culturländer unglaublich waren oder sind manche dieser Zorderun-

gen, dabei oft verblüffend in ihrer Treuherzigkeit oder Unverfrorenheit! Hier einige, wenige bekannte Beispiele: Em gewisser Taylor, ein speculanver Westländer, forderte in mehreren Tagungen des Congresses das bescheidene Summchen von 100.(XX) Dollars dafür, daß er zuerst" dem Präsidenten Lincoln den Vorschlag gemacht habe, Greenbacks" auszustellen, als es zu Beginn des Kampfes zwischen Nord und Süd so sehr an Metallgeld mangelte! Eigentlich glaubte er, zu einem viel höheren Honorar berechtigt zu sein, aber er wollte es billig thun. Mit der Häl te des obigen Betrages wollte sich ein -Oberst de Armand begnügen; aber auf $50,000 bestand er lange Zeit hartnäckig, nämlich da für, daß er dem General Grant gezeigt habe, wie derselbe das Städtchen Paducah, in Kentucky, einnehmen könne. Bedeutend bescheidener noch zeigten sich viele andere Patrioten. Einer dieser, ein Jowa'er, erhob einen Anspruch auf nur $350 dafür, daß er Soldaten und Matrosen während des Bürgerkrreges die Hühneraugen geschnitten habe! Ein Minnesota'er wollte 530 Dollars haben für ein angeblich Himmelblaues Pferd, welches ihm dieSoldaten weggenommen hatten. Circus - Unternehmer, welche von diesem Anspruch hörten, sollen sich vergeblich bemüht haben, diese Rosinante lebend oder todt aufzutrelben. Mit $25 wäre ein Ostländer zufrie den gewesen, nämlich als Schadenersatz für ein Paar Unaussprechliche, die wahrend sie an einer Waschleine flat terten, von einer, dem Onkel Sam ge hörenden Ziege rutzebutz aufgefressen worden sein sollen. Die Kleinigkeit von $50 wollte em Jllinoiser Onkel für ein Kalblem ha ben, welches ein Bundes - Rindvieh Inspektor dadurch um's Leben gebracht haben sollte, daß er eine messingeneJnspecnonsmarke an seiner Nase an hängte, wodurch Blutvergiftung ent standen sei. Noch eine ganze Masse ähnlicher Ge schichtchen, aus Krieg und Frieden, lie ßen sich von diesem Gebiet zum Besten geben, und damit sich ja Niemand etwa in seinem Localpatriotismus gekrankt fühle, so sei ausdrücklich bemerkt, daß jeder Staat unserer glorreichen Union sein Contingent zu diesen Ansprüchen stellt. Viele alte Geld - Ansprüche sind von einer Generation auf die andere als Familien - Vermächtniß überge gangen, ohne heutzutage der Erledl gung naher geruckt zu sein, als IN ih rer .jugendlich ten" Zeit. Die Ge schichte hat auch ihre tieftnm,sche Seite. Denn Nicht nur ganze Vermo gen, sondern auch Menschenleben sind gar manchmal den Versuchen, solche Ansprüche durchzudrücken, geopfert worden! Neben den wunderlichen oder schwlndelhaftenAnspruchen gibt es unzweifelhaft auch eine bedeutende An zahl berechtigter, wenn vielleicht auch nicht von hochgradigem Edelsinn zeugende aber auch sie haben in den meisten Fallen ein trauriges Loos, denn es gibt gar viele und schwer zu überschreitende Stufen, bis ein solcher Anspruch als Vorlage dem Präsiden ten zur Unterschrift vorliegt, und auch dann ist sie nichts weniger, als sicher. Es gehört schon mächtiger Einfluß dazu, einen Geld - .Anspruch überhaupt zur Erwägung durch den Congreß zu bringen, und bei der enormen Zahl von tragl-komljchen oder traurigen Mißer folgen ist die unaufhörlich große Men ge solcher Ansprüche aus alter und neuer Zeit jedenfalls schon an sich eine sehr merkwürdige Erscheinung! Im Uebrigen, gehören die Cranks und selbst die faulen Köpfe unter diesen Anspruchstellern Nicht noch zu den verhältnißmäßig harmloseren unter den Liebhabern öffentlichen Gutes? Enropaische Rundschau. $xti'm T'iailtrnkank. C a l a u. Bei dem schweren Eisenbahn Unglück, das sich hier ereignete, sink kiink nrsnnn nkHfiTTtsfi hrTfei s " 11 vjv y v7 r worden, während dreizehn andere leichtere Verletzungen davontrugen. Die schwer Verletzten sind die FrauenSchadow aus Rlxdorf, Hauer aus Berlm und die 53 Jahre alte Frau des Materialien - Verwalters Schultz aus Charlottenbura. ferner der 5iuafübrer Brand und der Bremser Möller aus Lübbenau. Der Materialschaden ist nicy: erheblich. Dec Grund der Zugentgleisung ist noch nicht aufgeklärt. Die fünf Genannten baben sämmtlicb ccmplizirte Beinbrüche davongetragen. Fürstenwalde. Die MilchHändler Michelbach'schen Eheleute hatten ihre beiden kleinen Kinder unbeaufsichtigt in ihrer Wohnung gelassen. ie ninder haben jedenfalls mit Streichhölzern aesvielt. denn das Bett gerieth in Brand und ein fünfjähriges lno zanv in den Flammen den Tod. Pankow. Seinen Verletzungen erlegen ist der 22iäbriae Richard Schwarzburg aus der Florastraße No. 77 78. der von einem knaendttcsi, Strolche einen Messerstich in den Unt. ..:.. fl - rrrt . jnniv tiyicu. vsinc Ottern vertieren in ihm ihren einzigen Sohn. tudersdorf. 5ln den Kalkbergen tödtlich verunglückt ist der Beraar. beiter Karl Reichert. Beim Sprengen .;. . . v um vHciHuiuu ua ign, ooglticy er 150 Schritte entfernt war. ein Brellstück und zertrümmerte ihm den Schäoel. Pndmz Ostpreußen. Königsberg. Während des Rangirens . auf dem Lizentbahnhof hängte sich der etwa 34 Jahre alte Dlenstmann Saager an die Puffer der Lokomotive und ließ sich überfahren. Saaaer, der verbeZrathet l?, bat die

That'vermulhUchln emem Unfall von Geistesstörung begangen. Bischof stein. Die Stallung und Scheunen 'des Besitzers Moschall gingen in Flammen aüf. Mit Mühe wurde das Wohnhaus gerettet, die an-

deren Gebäude brannten bis auf den Grund -nieder. Ruhrend waren die Versuche eines Storches, der auf einer der brennenden Scheunen en Nest mit Jungen hatte, diese zu retten. Die Thiere fanden sämmtlich den Tod in den Flammen. Jnsterburg. In der Angerapp wurde die Leiche des Musketiers Urbat gefunden. Es scheint ein Verbrechen vorzuliegen,- da der Schädel vollständig gespalten ist. TredirzWeitpreußen. Graudenz. Eine schwere Blutthat ist in der Gefangenen - Anstall verübt worden. Ein wegen versuchten Todtschlags zu 14 Jahren Zuchthaus verurteilter Häftling hat den Aufseher Rast mit emem bei der Bürstenfabrikation gebrauchten schweren Messer plötzlich geschlagen und ihm me obere Schadeldecke, zertrümmert.. Rast fand im Krankenhause Aufnähme. Tiegenhoff. Auf dem GeHöft des Hofbesitzers Julius Wiens in Petershagen brach Feuer aus. welches in kurzer Zeit Stall und Scheune einäscherte; Wohnhaus und Speicher konnten gehalten werden. cyron. Met Scheunen, em Kuhstall und eine Remise des Gutsbesttzers Blankenburg brannten infolge Blitzschlags nieder. S ch : d l l tz. Stellmacher Krause machte wegen eines unheilbaren Leidens seinem Leben durch Erhängen ein Ende. 'lrtirz Vemmern. Stettin. Nachts fiel der Steueraufseher FUllbier, ein Mann von 52 Jahren, der auf dem SteuerPosten im Freihafen die Wache hatte. von dort au in's Wasser und ertrank. Verhaftet wurde hier aus Verfügung der Staatsanwaltschaft or Matrose Carl Schenzel, welcher mit einem Verbrechen in Verbindung gebracht wird, das m der Nacht vom 2. zum 3. Mai in Swinemünde an dem Bootsmann Vartelt verübt sein soll. Bartelt ist in jener Nacht spurlos verschwunden, und es wird vermuthet, daß Schenzel ihn bei einem Streit mißhandelt und in die Swine geworsen hat. In einer Zelle im Polizeidirektionsgebäude erhängte sich der frühere Masseur Brechlin, der dort wegen ungebührlichen Benehmens auf der Straße untergebracht worden war. F r a n z b u r g. Das Dienstmädchen Elise Hermann hat nach siebenwöchentlicher Untersuchungshaft eingestanden, das Feuer in Krummenhagen am 18. März, wobei ein Knecht seinen Tod fand, angelegt zu haben. Prcdinz Cäleknig-Holstcin. Eckernförde. Dem Arbeitersohn Brodersen, der unter einen Eisenbahnzug gerieth, wurde die linke Hand abgefahren. M e i l s d o r f. Der 9 - jährige Sohn des Steinhauers Wölken, der mit seinem Vater und Nachbarn im Garten geweilt, holte aus dem väterlichen Hause eine Saionbllchse herbei, angeblich, weil er glaubte, daß mit derselben 'nach den sehr zahlreich fliegenden Maikäfern geschossen werden könne. Plötzlich entlud sich das geladene Gewehr und die Kugel tras die in der Nähe befindliche, fast fünf Jabre alte Tochter des Schuhmachers Willhöfft so unglücklich, daß sie den rechten Lungen flügel durchbohrte und das Kind auz der Stelle tödtete. T r i t t a u. - Durch Feer zerstört wurde das Gewese des HufnersGriem. Das Feuer war mitten im Jahr marktstrubel zum Ausbruch gekom men. Es gelang, das Vieh zu retten; auch ern großer Theil des Mobiliars wurde geborgen. Provinz Schlesien. Ar es lau. Nachts wurden auf der Schweldnitzerstraße der hiesige Kaufmann Lippik, Mitinhaber der Farma Lippik & Dinke Hierselbst, und ein Arbeiter durch einen anscheinend geisteskranken Mann mit einem Nick fänger schwer verletzt. Bei dem Arbei ter wurde eine tiefe Stichwunde an der linken Schulter, bei dem Kaufmann eine Wunde am Nucken mit Nippender letzung festgestellt. . Der Geisteskranke soll angeblich em von auswärts zuge reister Steuerbeamter v. W. gewesen sein. Er wurde ln Haft genommen. G l e i w i tz. Wegen Majestätsbe leidigung wurde der Arbeiter August Liehr . zu zwei Monaten Gefängniß verurtheüt. . Gr. - Döbern. Zwei Männer und zwei Knaben gondelten m einem Kahl e aus der ausgeuferten Smor tawe. Der Kahn kam in den reißen den. Fluß, die Insassen verloren die Herrschaft über das Fahrzeug, dieses trieb flußabwärts und wurde schließlich an der Wehrbrücke in zwei Theile zerschellt. Ein Mann und die zwei Knaben retteten sich, der Häusler Bienzeisler schlug mit dem Kopfe an die Brücke, gerieth ln's Wasser und ertrank. Vredinz Posen. L o n k o c i n. Waldwärter Martin Harlak ertappte den Tagelöhner Spychala aus Daniscklin beim Wildern Auf dem Transport zum Schulzen drehte sich der Wilderer plötzlich um und satzte das Gewehr des Waldwär tcrs. welches sich dabei entlud. De Schuß ging dem Harlak an der Seite vorbei. Beim Weiterrinaen entlud sick auch der zweite Schuß und traf den Wilderer, welcher todt niedersank. R e n s k o. Fünf Wirthschaften gin gen in Flammen auf. Schneidemübl. Weaen Nö thigung und Beleidigung erhielt der Gutsbesitzer Adolf Tarnow aus Ka. tharinenhof eine Gefängnißstrafe von t kconaten. Tlrschtiegel. Der Pfarrer Freuer wurde in der Kircke vom Schlage getroffen und starb auf der Stelle. Der Verblichene stand im 45.

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Lebensjahre unv wirkte llocr zehn Jahre in Tirschtiegel. nin. Ein arokes Brandunalück hat das Gut Kierschkowo des Rittmeisters Thieß betroffen. Sämmtliche vor Zwei Jahren errichteten Gebäude wurden eingeäschert, an 500 Schafe, 20 bis 30 Stück Rindvieh und Pferde sind in den Flammen umgekommen. rodmz Caölen. Magdeburg Die Stadtverordneten bewilligten 50.000 Mark für Lungenschwindsucht - Heilstätten, davon 20,000 dem hiesigen vaterländischen Frauenverein für das'neugegrllndkte Krankenhaus in Vogelsang bei Gommern. V i t t e r f e l d. Grober Leichtsinn wurde dem Buchhalter Schnelle im ber?achbarten Zscherndorf zum Verhängriß. Derselbe stützte sich mit beiden Händen auf den Lauf einer geladenen Büchse. Diese entlud sich, das Geschoß ging durch beide Hände des Schnelle, ihm von der rechten Hand 2 Finger wegreißend, während an der linken Hand ein Loch den Weg bezeichnete, welchen das Projektil genommen. Er wurde in die Halle'sche Klinik überführt. Dietzenrode. Die Pferde des Mühlenpächters Hoffmeisters scheuten und rannten die sehr abschüssige Straße hinab. Die Insassen des Wagens, Ehefrau Hoffmeister und der Kutscher, wurden aus dem Wagen geschleudert und erstere gerieth unter die Nader, wodurch dieselbe einen Bembruch und sonstig: nicht unerhebliche Verletzungen erlitt. Der Kutscher kam mit einigen Hautabschürfungen davon. Provinz Hannover. L ü ch o w. Im Alter von 58 Iahren starb nach langem Leiden der Bürgermeister unserer Stadt, Fritz Hermann. Im benachbarten Jabel starb der Hofbesitzer Janiesch, der Führer der Socialdemokraten der hiesigen Gegend war. Münden. Ertrunken ist der Arbeiter Scheinhütte von hier, als er infolge einer unsinnigen Wette versuchte, die Weser gerade in der starkenStrombewegung im Zusammenfluß der Werra und Fulda zweimal zu durchschwimmen. Der Verunglückte war erst 28 Jahre alt. verheirathet und Vater von 4 Kindern. P e i n e. Der StationsgehilfeFliege von der hiesigen Eisenbahnstation wurde verhaftet. Ihm wird zur , Last gelegt, etwa 1500 Mark amtliche Gelder unterschlagen zu haben. In der Thomashütte des Peiner Walzwerkes wurde der Arbeiter Freudenreich beim Herablassen des Fahrstuhls derartig schwer am Kopfe verletzt, daß er nach kurzer Zeit seinen Geist aufgab. W e h r b l t d. Der Musikant KL ster fiel so unglücklich vom Wagen, daß er an dn erhaltenen Verletzungen ver starb. Eine Wittwe mit vier unver sorgten Kindern beweint den Tod ihres Ernährers. Trcl'inz Westfalen. M ü n st e r. Das in der Nähe gele gene Freiherrlich v. Ketteler'sche Gut Kaldenhof ist vollständig abgebrannt. Zehn Kühe und zwei Pferde kamen in den Flammen um. Bochum. Der Schutzmann Fr. Dalchow wurde wegen fahrlässiger Ge fangenenbefreiung zu 5 Monaten Ge fängniß verurtheilt. Dortmund. Hier erstach der Reisende Finger den Arbeiter Schöne, weil dieser ihn verspottet hatte. Hagen. Im benachbarten Gcvelsberg stürzte der Anstreicher Weinberg mit dem Gesellen Trost vom Gerüst. Letzterer wurde getödtet, Weinberg schwer verletzt. Nbeinprovitn. O b e r h a u s e n. Auf der benachbarten Zeche Roland in Dümpten verunglückten die Bergleute Gebrüder Hermann und Heinrich MattheuS aus Alstaden. Sie wollten eben nach beendeter Morgenschicht von Sohle 4 nach Sohle 3 klettern, als sich das Gegenqewicht des Förderkorbes löste und beide traf. Der eine war auf der Stelle todt, der andere starb im Krankenhause. R h e y d t. Im Beisein des Unterstaatssekretärs Fritsch fand die Einweihung des neuen Postgebäudes statt. Dasselbe ist mit einem Kostenaufwand von 500.000 Mark an der Odenkirchenerstraße erbaut. St. Goarshausen. Auf der Reise nach Karlsbad wurde der frühcre Schreinermeister PH. Diefenbach von hier vom Tode ereilt. Provwz Hessen-Nassau. Kassel. Wegen Todtschlags des Brauereidirectors Lorenz Schmid wurde der Oberbrauer Fehlner vom Schwurgericht zu 4 Jahren Gefängniß 'verurtheilt. Fehlner hatte den Schmid erschossen, weil er von ihm bei seiner Entlassung ein gefordertes besseres Zeugniß nicht erhalten hatte. Effelder. Nachts brach in un serem Dorfe an zwei Stellen zugleich Feuer aus, das im Ganzen 5 WohnHäuser und 8 Scheunen in Asche legte. Ein.sechtes Haus wurde stark beschä digt.' Es wird Brandstiftung vermuthet. E h l e n. Der Steinbruchsbesitzer Schramm von hier wurde im Steinbruche von einer einstürzenden Felswand verschüttet und getödtet. Mitteldeutsje Staaten. S ch l e i z. Auf dem Bodenraum desHotels Bairischer Hof" brachFeuer aus, das sich über den ganzen Dachstuhl verbreitete. Der Freiwilligen Feuerwehr gelang es, den Brand auf den Dachstuhl zu beschränken. S t a d t i l m. Dem Gasthaus zum Schwarzburger Hof" statteten Einbrecher Nachts einen Besuch ab. Es fielen ihnen werthvolle Sachen in die Hände. Weimar. Historienmaler Professor Martersteig feierte mit seiner Gattin das Fest der goldenen Hochzeit. Woltwiesche. Der 14 Jahre ulit Otto Heumann aus Lesse. der seit

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Unordttttnactt der Leber V sinö tie Ursache von Zlureinem Müut Man regulkre die Leber durch den .brauch von ?r. INzrjl Köllig's Idnznburgcr Tropfen und das Llut wird gkrrinkgt und die Gesund hcit wieder hergkstellt.

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'I am 42 yfcars old,' said a Philadelphia bookkeeper, and have always led an indoor life. I have been a great suflercr from constipation, and my lirer has seemed to be out of order almost all the time, and my face looked yellow. Some time ago a neighbor of mine suggested that I try ÜIp&iras T&foitles and I üid so. I now talce them whenever occasion arises, and feel much better. My bowels act well, and people teil nie my face has taken on a more healthy look. I usually take one Tabule every day and anotber at night before gettiog in bcd."

Martini v. I. bei dem Kotsassen F. Heinemann Hierselbst im Dienste stand, wurde.nachdem er noch kurz zuvor beim Vespern gelacht und gescherzt hatte, in dem über der Scheune seines DienstHerrn gelegenen Boden, wo er Stroh zusammenbinden sollte, erhängt gesunden. Ein Grund für einen Selbstmord ist nicht ermittelt worden, und man nimmt an, daß der Knabe eine Spielerei versucht und. ohne es zu wollen, den Tod gefunden hat. Wolfenbüttel. Das fünfjährige Kind der Maurer Fehrling'schen Eheleute fiel in einem unbewachten Augenblick in den Okerkanal. Dem 15jährigen Otto Nieter gelang es. das kleine Mädchcn, welches schon recht viel Wasser geschluckt hatte und sichtlich mit ! dem Tode rang, noch im letzten Augenblicke dem nassen Elemente zu entrelßen. Verschwunden ist ein Bäckerlehrling. der Sohn des Siebfabrikanten Ebert. Ein ihm bekannter hiesiger ! Briefträger erhielt von dem jungen Menschen einen Brief des Inhalts, er möge doch seinen Eltern mittheilen, daß er den Tod durch Ertrinken suchen werde. Cachjen. Dresden. Sein 50jähriges Bürgerjubiläum feierte der Rentier, frühere Uhrmacher Jakob Traugott Böhringer. Schuhmachermeister Sporbert beging mit seiner Gattin das goldene Ehejubiläum. Oberconsistorialrath und Superintendent emr. D. theol: Gustav Moritz Franz. ist nach kurzem schweren Leiden im 84. Lebensjahre entschlafen. Wenige Wochen zuvor war seine Lebensgefährtin ihm im Tode vorausgegangen. Vischofswerda. Ein schwerer Unglücksfall ereignete sich in dem in der Nähe des Dorfes Tröbigan gelegenen Marschner'schen Steinbruche. Der 50 Jahre alte Vruchmeister Marschner war mit einem anderen Arbeiter, Namens Strobel. damit beschäftigt, ein Schußloch zu laden, als plötzlich das Pulver explodirte. Beide Männer wurden weit fortgescheudert und auf gräßliche Weise verstümmelt. Während Strobel sofort todt war, wurde der Marschner noch lebend aufgefunden. Böhringen. Ter Tischlerlehrling Felix Gümpel ausKleinzschackwitz. ein früherer Zögling der Vesserungsanstalt in Bräunsdorf, hat seinem Meister Martin Wegert Hierselbst flcer 1500 M. aus einer verschlossenen Kassltte gestohlen und ist damit flüchtig geworden. C o ö w i g. Verhastet wurde der in der Villa Friedensheim" wohnende Privatus Schumann wegen Sittlichkeitsverbrechens. Im Amtsgerichtsgefängniß in Meißen, wohin er überführt worden war, hat Schumann sich in seiner Zelle erhängt. Crimmitschau. Unter dem Verdachte, an der Ermordung der Bertha Singer in Berlin betheiligt gewesen zu sein, wurde vor etwa 3 Wochen hier der Kupferschmied Johannes Musche auf Verfügung der Berliner Behörden verhaftet. Deuben. Durch hereinbrechende Kohle wurde auf dem Carolaschachte" zu Döhlen der Häuer und Bergmusiker Kleber, hier wohnhaft, schwer verletzt, so daß er mittelst Siechkorbes in das Knappschaftskrankenhaus Zauckeroda gebracht werden mußte. H. Ochmedel, Vürften - gabrikaut, No. 710 Oft NeCarth Ctt.

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