Indiana Tribüne, Volume 22, Number 285, Indianapolis, Marion County, 3 July 1899 — Page 3

Die Office von DiM.PMK und Dr. C0LE, befindet sich in No. 24 Ost Ohio Straße

Telephon No. 927 wie bisher. C. C. EVERTS, Deutscher Zahn - Arzt. &o. 81 Nord Pennsylvania Str. G a 8 vird auf Wunsch angevandt. Dr. J. A. Sutcliffe, W n n d - A r z t, Geschlechts, Urin und Hectum Krankheiten. Office: 155 OstMarketstr. Tel. 91 Ossicestundea : 9 iii 10 Nhr vorm.; 2 lii 4 Nhr m Mittlers Sevcr -Pillen ist da? beste und nebenbei auch gelindeste Mittel gegen Unrerdciulichkeit, Verfassung, Leberleiden tc. 23 (5entS die Schachtel bei Ferd. Müller, Apotheker, Ecke Last und Washington Str. nd auch In allen ander AVlökn. r.G.G.Pfttff hat seine Office nach dem Willougliby Gebäude, No. 224 Nord Meridian Str., erste Etage, erlegt. Osnce'Stunden : Bon 2 bis 4 Nhr Nachmittag Telexho: Ofsice292-Wohnung9ZS. Die Wohnung befindet ftch wie bisher : 1337 Nord Pcnnsylvania'Straße. Dr. F. Wühler, 120 Sst WcSnrty Ltr. Sprechstunden : 8 615 9 Nhr Vorm. ; 2 IM 3 hr Nachm. ; 8 fctt 9 Nhr RbendL. Telephon 1446. Vvrikud: EoktazI Vortttaal. WALTE 11 FKANZ, Zahn-Arzt, No. W4 Ost Markt Straße. Cossin lock. Aimn 43. cfnce,Stund,a: 9 H 12 33., I ii5m., 7 bil g ftbenbS. Sonntag ou 10 u&i Bm. dt 2.NHr R TTmS V. yTrilä xu RlPAHS TABUIES Are intcmicd für chiJJrcn, ladlcs and all rho prcser a rncdlcinc disgulscd as con tcctionery.' They rnay nowbehad (put tip In Tin Boxcs,$cvcnty-trtin abox). price, twenty-ftve cents or fivc tpxcs so ... . . . ii .i oncaoiiar. inyoruggis;wjugcxmcni tf you insist, and they may always be bUmcd by rcmitung the price to f IheRipansChcnücal whwvi.- -o M'JUiar IT. . . zM, . i - , - - - - Trade Marks . Designs f1 Copyrights &c AnTue senden a trtetcta Sescvtwv m, ileir ?ertatn onr opinion free whether aa snrentionls prob ably patentuble. Coramanlo. uJMBtrtCily rocfldentlal. Handbook on Patent tJldeKtorfnevU. Patents taken tnronKh Munn 4 Co. recein tpeeial notice. wUhout chnree. In the Scientific rican. year: iour mouiu, i. - -- U &U0.36,BroanBWiDrx Brlnch Office. 625 F Pt. WasnUMfton. D.O. CLEVELAND BUFFALO Vlitto yoa Sleep." UXPASA11ELE0 NICHT SERVICE. NEW JTEAMERS "CITY Or BUFFALO" " CITY OF ERIC." both together belng wlthottt donbt. In all rMTMOts, the Anest and fastest that are run In tba lntrest of the traveling publlo In In United Btatei. TIMC CARD, Daily inciudino Sunoay. ittTcCrnUsdSP.M. ArriveBafftlo6A.M. Ballalo 8 "CiereUBdO - L CEXTHAL tTAJCARD TIUL Cmsetlona ma.de at Baffalo wlth tralns m .ii t." n. Panarllan nnlnta. alt WJT WUl AMlCiU nuu As .7 . ticket aeent to: tlckets Tl O. A B. Line. T A ttl. Ä v MkUt Bena iour ceni-e ior jiiuvmieu ll.v. SPCCiAL LOW RATES TO BUFFALO AMD NIAGARA FALLS LILXI AIUKUAI nibni. W. F. M CRM AN. ' ' pit" 0&.CVSXAMA. CARL PINGPANKS . Dsutschs Buch - Handlung

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Verheirathet oder ledig?

Von B. M. Croker. (Fortsetzung.) Mein Name?" wiederholte sie bei-' .r. : r jc v rr. . . . I iiuyc mcu;uuia;, ocnn ic ioai tuen vcmüht. das Baby einzuschläfern, um einige Abschreibereien zu vollenden, mein Name war West, Madeline West." Richtig, ich hatte mich also nicht g?" irrt!" rief junge Mann, sich triu'mPhirend räuspernd und die Zeitiuig noch weiter auZeinander schlagend. Hören Sie also, was hier steht: Madeline West. Sollten diese Zeilen Madeline Sidings West zu Gesicht kommen, so w.rd sie hierdurch dringend gebeten, sich mit Frau H. (H.-Haus) schleunig in Verbindung zu setzen, um eine gute Nachricht in Empfang zu nehmen!"" Was sagst du dazu?" fragte Jessop. sich zu dem Freunde wendend, der, in einem juristischen Buche blätternd, neben dem Kamine saß, worin eine Handvoll ausgeglühter Kohlen lag. Sieht das nicht aus wie eine Erbschaft oder dergleichen?" Das wäre ein zu großes Glück, als daß man daran glauben könnte. Was meinst du, Madeline?" sagte Laurence mit matter Stimme. Madeline drehte sich nach den beiden Männern um; eine leichte Nöthe stieg auf ihren eingefallenen kummerbleichen Wangen empor, und ihre Augen blitzten hell auf, als sie erwiderte: Nun es kann ja nichts schaden, auf diese Aufforderung zu antworten; irgend etwas muß sie doch zu bedeuten haben." Natürlich hat sie was zu bedeuten!" lies Jessop lebhast. Bitte, vertrauen Sie m'r: das Kind einen Älugenblick an und schreiben Sie schnell eine Zeile. Ich werde Ihren Brief sofort zur Post bringen." Madeline that, wie er ihr geheißen. nahm eine Feder und schrieb an Frau Harper, während die beiden Männer ihr schweigend zusahen. Geehrte Frau! Ich lese soeben Ihre Aufforderung in der heutigen Nummer der Times. Meine Adresse lautet: Solferinoplatz Nr. 2 Westminster, London. Ihre ergebcne M. W." D!adeline war so gewöhnt, nur die Anfangsbuchstaben ihres Namens zu unterzeichnen, und schwankte im Moment viel zu sehr zwischen Furcht und Hoffnung, war auch viel zu aufgeregt durch das Geschrei des Kindes, als daß sie hätte daran denken sollen, hier ihren vollen Namen hinzuschreiben, und diese kleine Nachlässigkeit, dieses an sich so unbedeutende Versehen, sollte für ihre Zukunft von der größten Bedeutung werden. Siebentes Kapitel. Am Tage, nach dem Madelines Brief zur Post gegeben war, wurde ein an Fräulein West adressirtes Telegramm am Solferinoplatz Nr. 2. abgegeben. Die Wirthin selbst stieg -keuchend mit dem bunten Zettel in der Hand in die Dach'etage hinauf. Ich wollte es eben wivder fortschicken, besann mich aber, daß ich es Ihnen doch lieber erst zeigen wollte, Frau Wynne", saate sie. nach Luft schnappend und Madeline mit forschenden Augen betrachtend. Ich danke Ihnen, es ist für mich". versetzte die Empfängerin, indem sie die Depesche hastig aufriß und sie mit den Augen überflog. Sie wurde dabei dunkelroth im Gesicht. Das Telegramm lautete: Kommen Sie womöglich noch heute. Nachricht von Ihrem Vater. Harper, Streambridgc." Aber die Depesche, die Sie aufgemacht haben, ist an ein Fräulein West gerichtet!" rief die Wirthin mißtrauisch. Wie soll ich das verstehen? Nein, das hätte ich doch nicht gedacht! Mein Haus ist ein anständiges Haus, ist immer ein anständiges Haus gewesen, wie hätte ich da auf den Gedanken kommen sollen ?" Sie brauchen sich gar keine Gedanken zu machen, liebe Frau Kane. und nicht die mindeste Ursache, sich zu beunruhigen; denn alles ist in bester Ordnung. Ich bin Frau Wynne, war ober früher Fräulein West, und die.Absendenn des Telegramms wußte nur noch nicht, daß ich verheirathet bin", unterbrach Madeline die Sprecherin mit anscheinender Ruhe, obwohl ihr He?$ in wilden Schlägen klopfte. So unverschämt diese Person auch war, so konnte und durfte es die junge Frau doch zu keinem Bruch mit ihr kommen lassen: denn das 5)aus gewährte ihnen in ihrem Elend wenige stens ein Obdach. Wohin hätten sie sich wenden sollen, wenn man sie hier nicht länger behielt? Die Familie hing ganzlich von dem guten Willen der Frau ab, der sie seit Monaten die Miethe schuldeten. und die ihnen in letzter Zeit bereits allerlei anzuhören gegeben und von gewissenlosem Volt" gesprochen hatte, das daherkam, sich bei rechtlichen Leuten eknmiethete, und dann nicht bezahlen konnte", von Volk, daZ wohl Geld zu schönen Kleidern, zu Theater und andern Vergnügungen hatte, sich auch Pianos miethete, aber keinen Pfennig für Tage der Noth zurücklegte. Das junge Ehepaar konnte auf solche Beleidigungen nicht in der allein wurdl gen Weise antworten, indem es den Staub des Hauses von seinen Schuhen schüttelte und sich ein andres Heim suchte, sondern mußte diese rohen An spielungen, so unerträglich sie auch wa ren, geduldig hinnehmen. Besonders litt Madeline, die solchen Bemerkungen häufiger ausgesetzt war, schwer darun ter, noch schwerer fast, als sie unter den Angriffen Selinas gelitten hatte, die sie damals, es mochte jetzt etwa ein Jahr her sein, so tief verletzten und kränkten. Niemand als sie selbst wußte, wie dcmüthiglich sie die ungeduldig ihr Geld verlangende Wirthin noch um ein wenig Nachsicht angefleht, mit welcher Verzagtheit sie gebeten hatte, ihr noch einige Kohlen zu überlassen, wie verstohlen ne. mit dem Kinde auf dem Arme, die Trevve aus und ab bulckte. um ibtt

armkiavn kleinen Einkäufe zu besorgen, wie sie aus Furcht, durch ihr Dafein die drohenden Augen der Wirthin zu beleidigen. am liebsten in ein Mäuseloch geschlüpft wäre. Diese drohenden Augen ruhten auch jetzt, während Madeline ihre Erklärung abgab, mit beleidigendem Ausdrucke auf der jungen Frau.

Na gut", sagte die Frau mit einem ' lauten, spöttischen Schniff. nachdem Madeline zu Ende war. Da ich das Gegentheil nicht beweisen kann, muß ich : ja wohl glauben, was Sie mir da erzählen." Dabei ließ sie noch einmal die Augen durch das Zimmer schweifen, um sich zu vergewissern, daß an den kostbaren Möbeln, die es enthielt, auch nichts zer-' . u . r n t.r jt"i. . i r c . ü4uu;ch uuer 10N1.I oeicyaoigl jei, uno als sie nicht den kleinsten Vorwand zu einer Beschwerde fand, verließ sie trotzigen Schrittes das Gemach und schlug die Thür hinter sich ins Schloß. Madeline zögerte nun keinen Moment mehr, sondern eilte mit der großen Neuigkeit zu ihrem Kranken und reichte ihm die Depesche. Endlich, endlich eine Aussicht!" rief sie hoch aufathmend. Nun wird sich ja alles ändern, ich fühle es. Diese schrecklichen Zeiten konnten Za auch nicht ewig währen! Ich hoffe, mein Vater lebt und ist zurückgekommen. Was denkst du dir, lieber Laurence?" Laurence, der das Telegramm in der abgezehrten, fast durchsichtigen Hand hielt, blickte seine Frau noch einige Sekünden schweiqend an. Wie verändert sie aussah! Wie schäbig ihr Aeußeres. welche vornehme Herabgekommenhelt! Ihr schwarzes Kleid war an vielen Stellen gestopft und ausgebessert, ihr Gesicht bleich und elend, ihr Auge eingefunken, ihr Blick unruhig, angstvoll, beinahe verzweifelt! Jeder Mensch mit klarem Blick konnte sehen, daß sie halb verhungert war; aber mit welcher Entrüstung würde sie diese Thatsache bestritten haben! Lieber wäre sie gestorben, als daß sie die Wahrheit zugegeben hätte. Solange Laurence nur weniastens einmal täglich seine Fleischmahlzeit und das Baby seine Milch hatte, war sie zusrieden und behalf sich", das Wort ist so wundervoll elastisch, behalf sich beinahe ohne Speise und Trank. Und während Laurence sie jetzt so stumm betrachtete, sagte er sich innerlich. wie schwer er sich versündigt hatte, als er Madeline durch das Band der Ehe an sich fesselte. Wie sollte er sich nicht nur vor seinem eigenen Gewissen, sondern auch vor ihrem Vater verantworten. wenn er ihm die Tochter fast in Lumpen, abgezehrt vor Hunger, ohne einen Pfennig Geld und, zu allem Ueberfluß, belastet mit einem sterbenden Gatten und einem ewig schreienden Kinde zuführte? Wieviel besser und vernünftiger wäre es gewesen, seine thörichte Liebe schon im Keime zu ersticken und in Madeltnes Schicksal nicht einzugreifen! Warum hatte er nach jener unglücklichen Nacht, als sie den Eisenbahnzug verpaßten, nicht lieber an Frau Wolferton telegraphirt? Was würde ihr Vater zu alledem sagen? Würde er sie nicht von ihm nehmen? Madeline hatte oft geäußert, daß ihr Vater, soweit sie ihn nach seinen Briefen zu beurtheilen vermochte, ein Mann war, der äußern Prunk, Luxus und eine glänzende Geselligkeit liebte. Er hatte immer gewünscht, sie möge tanzen, singen, gut Klavier spielen und fertig französisch sprechen lernen, hatte aber die Dinge, die Laurence sür eine höhere weibliche Ausbildung unerläßlich hielt, zum Beispiel Literatur. Kenntniß der englischen Klassiker und so weiter nie mit einem Worte erwähnt. Auch hatte er der Tochter stets eingeschärft, wohl die Bekanntschaft und gute Beziehungen zu zungen Mädchen gleichen oder höheren Standes zu pflegen, sich aber nie m untergeordnete Schulfreundschaften einzulassen, die anzuerkennen er nicht in der Lage sein würde. Madeune war auf ein Verhältniß eingegangen, das schlimmer war als eine ..untergeordnete Schulfreundschast". die immerhin abzustreifen war, wie ein alter Handschuh; sie war auf Lebenszeit an einen armen Mann gefeiielt. dessen Karriere die eines Invaliden zu sein schien, hatte einen Stern am Halse für's ganze Leben. Tw Ferne Herstellung hegte er nur schwache Hoffnung. Die Verhältnisse lagen zu ungünstig, und da er sie nicht ändern konnte, hatte er sich in Geduld ergeben. Hätte er guten Wein zui Stärkung und dann und wann einen Leckerbissen zur Anregung seines Appetits gehabt, anstatt der kleinen Happen zähen, schlecht gebratenen Fleisches und des Portweines für einen Schilling die Flasche, hätte sich ihm die Möglichkeit geboten, frische, belebende Lust zu athuxm, ja dann! Aber er wußte za, daß alles dies so unerreichbar für ihn war, wie die Sterne! Was soll ich nun thun, Laurence?" fragteMadeline, die sein langes Schweigen nicht begriff. Was denkst du von der Sache? Daß du dem Ruse folgen und sofort, noch heute, reisen mußt", gab er endlich zur Antwort. Noch heute! Wo denkst du hin. lie be? Laurence?" rief sie, sich auf einen Strohstuhl zu ihm setzend und ihn erstaunt ansehend. Woher sollten wir dazu das Geld nehmen? Schau!" fuhr sie fort, zog eine schäbige kleine Börse aus der Tasche und schüttete den Inhalt in ihre Hand. Schau, zwei Schillinge und sieben Pence. das ist unser ganzes Vermögen. Dennoch, mag's gehen, wie's will, du mußt reisen. Maddie. Es kann zu viel davon abhängen. Ein Retourbillet dritter Klasse Ein Retourbillet dritter Klasse ko stet noch immer zweiundzwanzig Schil jinge. ylso zwanzig mehr, als ich besitze", unterbrach sie ihn. Außerdem", fügte sie an sich herunterblickend hinzu, könnte ich in diesem Kleide doch wohl nicht reisen. Oder meinst du?" Nein, das kannst du nicht", gab er zur Antwort, während eine flüchtige Rotbe in leine fablen Wanaen ttica.

wir müsse etwas an deine Kleider wenden. Ehe wir das aber können, müssen wir natürlich eine Einnahme haben. Und da meine ich, obgleich ich mich von diesen Dingen nie zu trennen gedachte, so können sie doch wohl keinem besseren Zwecke dienen, ich meine also", hier trocknete er sich die feuchte Stirn, wir opftrn das Miniaturbild meiner Mutter und die Medaillen meines Vaters. Ich meine die in Granaten gefaßte Miniature; die Rückseite ist von Gold, und ich hoffe, wir bekommen wenigstens zwei Pfund dafür. Das Bildchen befindet sich in dem rothen Lederetui, das in meinem Pulte liegt. (In dem Pulte lag auch ein Stoß sauber abgeschriebener Manuskripte, die aber leider, wie er hatte erfahren müssen, werthlos waren.) Nimm das Etui, liebe Maddie. und auch die Medaillen, für die man dir ja wohl einige Schillingc geben wird." O. Laurence", rief sie, plötzlich neben ihm niederknieend, nein, laß uns erst überlegen, ob es wirklich sein muß! Ich thue es zu ungern, denn ich weiß, Roman 23 wie viel du auf diese Sachen hältst. Es sind die einzigen Familienreliquien, die du hast. Ncin,'nein. es gehtnicht." Es muß gehen", sagte der Kranke mit bei ihm jetzt ungewöhnlicher Bestimmtheit. Hier öffnet r" endlich ein Ausweg sür dich, meine arme Madeline. Eine innere Stimme sagt mir, daß dein Bater lebt und als reicher Mann heimgekehrt ist. Du bist sein einziges Kind und seine Erbin, und so wirst du es denn, wenn ich erst dahin bin, wieder gut haben, wirst wieder ge-

hegt und gepflegt werden. Ja. geliebtes Herz, dies Ende ist doch das beste für dich. Ich habe, als ich dich heirathete. schlecht an dir gehandelt, das sehe ich jetzt nur zu klar und deutlich ein. Ohne vermögende Freunde, ohne ein genügendes Einkommen war ich nicht berechtigt, dich zu heiratben' aber ich hatte keine Ahnung, daß es je so weit mit uns kommen konnte. Glaube mir das, Maddie, und verze' mir!" bat er mit Thränen der Schwäche und Reue in den tief eingesunkenen Augen. Laurence!" unterbrach sie ihn flehend und versuchte, ikm den w?" mit ihrer Hand zu verschließen. Ich hätte in jener Schneenacht zu Fuße heimgehen, hätte dich nach dem Wolsertonschen Hause bringen, unsrer Freundin telegraphiren oder mich an den Geistlichen des Kirchspiels wenden. genug eher alles andre thun sollen, als das, waS ich that, und was schließlich dazu sührte." fügte er hinzu, indem er mit der Hand einen Kreis beschrieb und die Augen durch das ärmliche niedrige Gemach schweifen ließ, daß du in diese elende Lage gedeihest. Ich hoffe nur. daß es nicht mehr lange dauert", schloß er mit sinkender Stimme. O.Laurence!" rief sie beinahe schreiend und faßte seinen Arm, warum sagst du mir so schreckliche Dinge gerade jetzt, wo sich uns ein kleiner Hoffnungsschimmer zeigt. Wie kannst du nur so so grausam sein? Du wirst doch mit deinen Worten nicht andeuten wollen. daß du jetzt von mir gehen willst. jetzt, nachdem wir so vieles miteinander durchgemacht haben, und uns endlich. ndllch eine Hoffnung auf bessere Zelt winkt!" (Fortsetzung folgt.) Hfl tf'.clii ZjabersauVs Zchreibebries. No. 3. GeöHrter Mister Edithor! Ich kann Jhne sage, ich hen mich iwwer die Selma ihren Schreiwebrief so gefreit, daß ich mitin drei Däg zwanzig Dahler in den Saluhn for Drinks und Schmohks gespend hen. DerChrist Hot bei die Gelegenheit auch den Saluhnkieper un sein Bahrtender for Membersch for unser Lahdsch getackelt. Wisse Se, der Christ Hot immer Bißnes ins Auge un ich kann ihn nit sor blehme. Mer ls 10 doch enmhau blos uff die Welt for Bißnes zu duhn, is mer nit? Er is awwer noch weiter gange un Hot sich auch schriftlich gewwe losse, daß keins von sie in die erschte fünf Johr Sickbennefitt ziehe wollt. Den Weg ficks ich jetzt all die neieMembersch, dann könne mer rnt so lesig Trubel kriege. Ich muß s?ge, der Christ Hot mehr Bißnes in sich gehabt, wie ich gedenkt hen. Er Hot den Weg gesickert: länger wie finf Johr duht die Lahdsch doch nit ecksiste un en annere Term als Belies - Direckter duht er doch nit kriege. Aus die Lahdsch do könnt er awwer Geld genug mache for später an selbst .in Bißnes zu gehn. mehbie er könnt e Lohn Offis starte, do könnt mer en ganze Peil Jnnterrest tschartsche un die arme Sockersch deht einigen Emmaunt bezahle. Selle Eidie hen ich off Kohrs nit gegliche, bikahs ich denke so e Bißnes is e ganz verdollte Schehm. Off Kohrs wann mer en gute Freind wo gute Seckjurithe gewwe kann so ebaut zwanzlg, fmfun zwanzig Perzentcher tschartsche duht, wann mer ihn aus Gefälligkeit mit käschem Geld aus seim Trubel helfe duht, sell is allreit un do kann auch Niemand kicke, awwer dreißig und ferzig Perzent zu tschartsche sell is e Schehm un wie mer uff deitsch sage duht en Autrehtsch. Well ennihau, is es ja noch e lange Zeit befor daß der Ehrist an so ebbes denke kann un bis dahin will ich ihn schon fickse. Wisse Se, mein Grundsatz is, immer annest, wann mersch nit annerscht helfe kann. Well, wo sin ich dann gleich stehn gebliwwe? Mit. meine verdollte Ehrlichseit hen ich ganz vergesse, was ich hen läge Ivolle. O. itl itkt Hen ichz tyid-

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der. Also ich hen e aanze' Latt Geld in den Saluhn gespend un off Kohrs sin ich UN der Christ alle Nacht zu viert

heim gange, das meint Zeder von uns bot noch en Äff mit fick kbabt l?! l I I MHIUVI. Vi . . . . ' " ' Yrßnn rtVrAfrf .Off f$rt&2 d.i damit e bkeses Ecksenwel ,u die Kids vnirn uiivut wt. ll UUi Cl V VV WWVHV ge eyt, oenn manchmol, wann mer ernt manckmol. wann nur 5Bs f,;, n tz,,. :? ? iJW?N0S heim sin komme, dann ls es schon Morgen geWeseUNdieKidsWare 17 ' " 3 4 ov i cc 1 sTlftTt Alts ntt )W att Xi hin schon aus den Bett. Die hen dann off Kohrs allerhand Riemarks gemacht un der ältschte, bei de Weg en arig schmarter Bub Hot emol gesagt: Seh, Pa, du bringst alle Nacht e Kischt heim, bring uns doch auch emol ebbes annerschter mit, wo mer auch Juhs von mache könne, von die Kischte wo du schon all gerehst Host, do hen mer for de ganze Winter Kindlingwutt." Der Christ Hot off Kohrs so Riemahrks nit gegliche, awwer er Hot nicks sage gederst. bikahs er Hot nit gewlscht, daß die Kids mähd an ihn werde un die Ma an ihn telle sollte, sell wär nämlich orsel gewee un zwlsche Jhne un mich, ich hätt's meiselbst nit gegliche. Die Selma is, wann alles ihrn Weg geht, die beste Frau von die Welt, awwer wanns de annere Weg geht, dann is se oas rnnne Mycy. Ich Yen icdem von die Kids en Nickel gewwe. for zu spende un do sin se Widder satisfeit qewese. Owends sin mer osf Kohrs Widder losgeschowe un hen Widder e gute Zeit gehabt. Der Saluhnkieper Hot sein dreißigjährige Ehekrieg zellebrehtet un Hot sor den Riesen arig gut gcfiehlt. Es is mt gewese. well er so glicklich mit seine Altie gelebt Hot. nosser. es is gewese. bikahs er Hot gesagt, die längste Zeit hätt er ersch's jetzt ausgehalte un bei sei Etsch do deht's ennihau nit mehr lang dauern. For den Niesen is er froh gewese un sor den Riesen Hot er auch all sei Kostiemersch inweitet. Der Christ Hot gesagt, den Feller wollte mer awwer emol diescnd ln dieEckspenzes sterze, un der deht noch nit ein fünf Cent Drink nemme. Ich muß sage, ich hen auch en arig schöneDorscht gehabt un den Owend hen ich gedenkt, könnt ich ja emol for all das Geld, wo ich schon bei den Saluhnwirth gespend ben. Widder uffmache. Mir sin hin un das erschte Ding war, daß der Christ for e wenig was zu nibbele gefrogt Hot. Ich hen auch den Weg gefiehlt un so Hot der Rest von die Gäng gefiehlt. Do Hot uns awwer der Saluhnkieper en Disch gesetzt, der war e Nomber Wonn. Well mir hen eingepitscht, als wann me? in verzehn Daq kein warme Löffel im Leib gehabt hätte. Mich un der Christ, mir hen merschstens sauere Stoff gesse. so wie Pickels, Treibs un so fort un mir ben den Wea en Dorsch' öea CTt $Olfcf " 2v irlCVX. : gtteZI PCI wa? aUtCeit. cy yeN MI, an alles en ganze Peil Mostert gemach! un ich Yen en Brand kriegt, daß mich die Zung zehn Zoll aus den Hals eraus gehängt Hot. Ich hätt e Well ausdrinke gekonnt, wann se voll Bier gewese wär. Ich sin froh gewese, wie mir von den Tchbcl usfgestannc sin un do hen ich awwer auch reitewea t Vielem nach die Bahr gemacht. Der Saluhnkieper Hot gefrogt. was solls sein, un in dieselwk Minnit geht die Frontdohr uff un den Christ sei Kids srn erei gefeilt. Se sin deireckt uff mich zukomme un hen gesagt: Onkel Meik. du sollst emo! riiteweh heim komme, es is e seim Lehdie do. wo dich sehn will. Se ho! gesagt, du sollst nor gleich komme." Ve Oialle, hen ich gedenkt, die kommt miü, awwer grad recht. Ich hen dann gesagt, ich besser gehn gleich, for daß ich schnell Widder do sein kann. Ach sin dann auch fort un in e koppele Minnits sin ich heim gewese. Do Hot e arig steilisch gedreßte Lehdie gestanne un se Hot gesagt, ach was sin ich so froh, daß ich Jhne gefunne hen. Mäddem, hen ich gesagt, was kann ich for Jhne duhn? Do sagt se: Kenne Se mich dann nit mehr? Ich sin doch die Lehdie, wo Jhne in Nei Jork das Behbie gewwe Hot, for es t Minnit for mich zu halte. Jeht sin ich do un wjll mei Kind widder abhole." Do hen ich awwer gefiehlt, o. mei o mie! Ich hen mich for Schrecke uff die Launsch falle losse un die Bällenz von die Storie solle Se in mein nächste Schreiwebrief höre. Mit allerhand Achtung Juhrs trulie Meik Habersack. Eskweier und Scheriff von Apple Jack. Holie Terror Kauntle. OS USkcktttS. -Ein Exceß, der einen gewaltigen Umfang annahm, ent' Wickelte sich neulich Abends in der Untcrstadt von Mannheim. , Gäste der Herberge zum Ritter St. Georg- in der Marktstraße, die einen Soldaten des 142. Regiments zum Fenr hinausgeworfen hatten, wurden von einem starken Aufgebot von Schutzleuten verhaftet. Auf dem Wege zur nächsten Polizeiwache widersetzten sich die Verhafteten. Es bildete sich ein Auflaus und circa 5000 Menschen stauten sich nach und nach bis zum Marktplatz. Es bedürfte einer zweistündigen Thätigkeit der Polizei und der berittenen Gendarmerie. um die Ruhe wieder herzustellen. Di Zahl der Verhaftungen beträgt 51. EintraurigesEndehat der Schifsbaudirector Richard Hagen von der Krupp'schen Germaniawerft in Kiel gefunden. Hagen bestieg eine Leiter. um von der Taufkanzel aus die Abmessungen für die . gegen den Bug des Linienschiffes Ersatz König Wilbeim" zu werfende Champagnerflasche vorzunehmen. Dabei neigte er sich vor, verlor das Gleichgewicht und stürzte aus einer Höhe, von 10 Metern herab. Er blieb bewußtlos liegen und zwei Aerzte, darunter Geheimrath Neuber. stellten einen tödtllchen Scha delbruch, innere schwere Verletzungen und doppelten Armbruch fest. Der Verunglückte wurde in's Krankenhaus geschafft, wo er alsbald starb. Hagen war ein bedeutender Aachtcon truiteur, sein Tod ist ein schwerer Verlust für du GermaniaAcrft.

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verengt le keNsnmen SrRfie ieser Arlnelmittel. 5 4? Zck habe zwri Packet? von Dr. Kav'SRenovator gebraucht und füdle jetzt besser. I .Tl 1 (.... CA, Uly iMiriiinl . . O; Si, ,. . hi.1nii

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Vor einiqen Wmtern litt ,ck unter einem heftigen ma j jrden Winter leichteren Angriffen dieier Krankheit ungkfäyr UN 4? Dr. av Lungenballam heilte Mich IN diesem Winter s rem Ursula, diesen Lungen-Balsam in meiner Familie gegen Huf i w . s:.i.t....H. . n rr-

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t! daß ,hr die Cigarren und Uhr qeseben und geprüft habt, schickt uns euere Adresse, und gebt Eure nächste lZxrres Oiflce an. und wir schicken Euch die Waare frei zur Ansicht. Gebt an ok ihr Herren- oder TamenUhr wünscht. ftrU? einen Nanckier lst bl'Jef iiilie Gelegenheit, indem Sie fönst 5 l?.ntt für eine V i i i gewöhnliche Cigarre bezahlen, weil Eie hier eine gute 10 Cent! one für einen öclckei bekommen und haben noch die Uhr frei. Sogar eine ffrau. Junge oder A!ädchen'ch 'me sch vn we-rrrni'-i' . i .Jm Niger dann einem Tag verdienen, indem sie die Cigarren zu freunde und Belannke wieder verlaufen. Wenn Ihr sogar die Cigarren für den halben Preis, für 5 centZ ii Stück verkauft, so bkiommt Ihr Euer Geld wieder, und habt die Uhr für Nichts. Verkauft Ihr sie für w cent-so macht Ihr noch !i Dollar crtra pront. BeNnnt Vu, nicht lange, schreibt sofort und wir schien Euch Cigarren nud Ubr nach Euer nöchsten ExpreK Office. Tann könnt Ihr Euch die Waare ansehen, und wcnndr Alles be, funden wie angegeben, dann bezahlt Expreß-Agenten .0ß, und Cigarren und Mir ist Euer. . ie rotted aold Herren der Tamen'ttlirkctte als ertra Jnqabe wenn 3H? $5.00 mit Euer Order schickt. Tann senden wir Euch die Waare bei Post sranco. &,r tlmn dieses indem wir dadurch ricl Buchhalten sparen, und es die Sacke einfacher macht. Af alle lZälle garantiren tiit Zufriedenheit oder erstatten daS Geld zurück. dreffiN Utfltf EA.GLE CIGA.R CO.. Dep. F., 391-238 S. 22. St. Chicago.

1 11 n n m ? E A 9 n Z 31 Be jOt Herzogin von Fife hat einen Feldzug gegen das Tragen des Decollets im Theater eingeleitet. Die Herzogin selbst hat schon seit längerer Zeit ausnahmslos die französische Mode befolgt, mit hochgeschlossener Toilette auch bei den glanzvollsten Premieren zu erscheinen. Es scheint nur, - . . tu" . ;a t , vav Die liwmt wenig oamu ya-, ben wird, eine in England so fest eingebürgerte Sitte zu verändern. Bekanntlich ist die Königin Victoria selbst unbedingte Anh'anqerin des Decolletö bei festlichen Anlässen und hält auf das Strengste daran fest, daß auch bei je dem Hofempfange tiefausgeschnittene Kleider getragen werden. Blos sür alte Damen gilt diese Vorschrift nicht, was natürlich zur Folge bat. daß Niemand sich durch die geschlossene Kleidung amtlich als alt" etiauettiren las Die Stadt Hull ist die erste englische Stadt, welche auf stadtische Kosten ein Crematorium für Stadt und Umgegend bauen will. Sonst giebt es in England Crematoeien in Woking bei London. Manchester. Liverpool und Glasgow. Alle diese Anstalten sind aber Eigenthum der Feuerbestattung5- Gesellschaft von (England. Die Städte Leicester. So'uthampton und noch eine oder zwei mehr wollen dem Beispiele Hull's folgen und haben bereits parlamentarische Erlaubniß erhalten. Das Crematorium in Woking besteht jetzt ein Vierteljahrhundert. Während der Zeit sind dort 1391 Leichen durch Feuer bestattet worden. Im ersten Jahre waren es nur 3 und im letzten 240. Im laufenden Jahre sind schon 103 Menschenleichen in Woking verbrannt GM.

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The Appendix of 100 pages embraoes: Proper Names in Biograph y, Fiction, History, Ck-ography.etc; Fort-ign Wordä

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Wlr find im Clande diese Offerte zu machen, tndem wir neulich daZ ganze Lager von einer bankerotten Uhren Firma, für deu kalben Preis gelauft haben. Bestellt deshalb fctinell fo lange wir noch Borrath haben später können wir diese? nicht mehr thun. Wir verlanaen fein (itT

Von ei'nem schweren Schicksalsschlage wurde die Familie des Bürgermeisters Esser in Natingen bei Düsseldorf betroffen Der Sohn des Herrn Esser, zur Zeit Justizferendar in Gerreshcim, war von der Düsseldorfer Strafkammer wegen i-r- "rr. if y m .u:rr.3 ... Erregung oiseniilazen icccuiuc $u drei Monaten Gefängniß verurtheilt (der Staatsanwalt hatte mit Rücksicht auf den Bildungsgrad und die Carr:6re desselben eine Geldstrafe von loO Mark beantragt, das Gericht erkannte jedoch gerade aus diesem Gesichtspunkte auf Gefängnißstrafe). Der Vater des leichtsinnigen jungen Mannes. ein angesehener und überall beliebter Mann, hat sich die Bestrafung seines Sohnes so zu Herzen genommen. daß er im Gram darüber staro. Die alte Nheinbrückr in Basel, neben dem Münster und den Rathhause, das bekannte b?d?utendsk geschichtliche Baudenkmal der Rheinstadt, soll abgebrochen werden. Di Brücke wurde im Jahre 1292 erbau: und hat wahrend der 600 Jahre ihres Vestebens manchen Schicksalsschlaz er duldet. Sie hat ihr ursprüngliches Gepräge bis aus den. heutigen Tag be wahrt und bildet mit dem Münster i t yr i w a. uno oen umliegenden lLeoauoen m köstliches, dem Einheimischen an das Herz gewachsenes und von dem Jremden geschätztes Stadtbild. Jetzt soll sie baufällig sein und dem großen Verkehre, den sie zu vermitteln hat, nich mehr genügen. Basel wird dadurch um ein außerordentlich werthvolles Baudenkmal ärmer, das der einsichtige Theil der Einwohnerschaft ml schmerzlicher Empfindung zu Gnmh aebm.MLt. ... .....

Eisenbahn -Tabelle

n?unft und KSgang der derschiederlm öisen dahnjJgr fcn Union Depot, JndianaVoNZ. vanbalia.

Mgang Postzug 7 55 Lb Expreß 11 35 Nm Expreß 12 35 Nm Amodatto 7 20 Nm Expreß 4 00 2irn Expreß 8 10 Vn Ankunft Expreß 3 20 V, Expreß 4 45 Nlv Accomodation 10 00 Sm Expreß 2 25 Nm Schnellzug 7 Vm Tccomadattsn Schnellpostzug 8 20 31m

Cleveland, Cineinnati, Chicago ur.d t. Louik. Indianapolis und Cleveland Division. Absang Expreß. 4150, Vxpreß 6 35 Tm Expreß 10 35 Vm Limited Expreß 11 15 Vm Erpreß 6 25 Nm Ankunft Expreß , 4 10 Nu Expreß 11 30 Vm Limited Expnß 8 45 Ab Expreß 3 10 Nm Elvreß 1 1 Nrn. St. LouiS Diviften. Abgana Expreß 7 30 2m Mlted Expreß.. 11 45 !n Expreß 1! 20 Nm Erprefz. täalick no .nr Ankunft Expreß täglich 4 05 expreß 10 30 Z :n Limited Expreß 6 30??rt Erpreß 6 10 rn Thicagv und Cincinnati Diviston östlich Abgang Schnellzug 3 45 Vm ttcomodatron tsgl, 7l Vm Accomodation IOWSni Postzug 2 45 Nm Accomvd. knur Sonntag?) . Accomodatlon 6S0J?m Ankunft Rushville Akkomodation.. PoMug 11 40 Jnd'pls Acc. (nur Sonnt.). Accomodation 11 15 Tin Accomodation 6 40 Äb Schnellzug.. 11 05 Nm Chicago und Eincinnatt Divtston rocsuicy Abgang Accomodation 7 10 Bm chnell.Post 11 45 m Lafayette Accomadation. . . . K16Nm Schnellzug 12 30 Dm Ankunft Schnei'. :g 3 30Vm asayette Accomodation ... 10 3 m Cchnellpost 2 35 Nm Accomodation 6 45 Nm Peoria Diviston westlich. Äbgang Expreß.. 7 25 ZZm Expreß 11 45 Nm Danville Accnodation 4 35 Nm Erpreß 11 15 Dm Ankunft Expreß 3 30 Vm Danvtlle ccomodatton 10 30 Vm Expreß 2 42 Nm Expreß 6 16 Nm Peoria Division östlich. Abgang Expreß 6 20 Vm Accomodatron Expreß 3 25Nm Ankunft Expreß 1135 Accomodatton Expreß..... 9 00 Lake Cne und Western. Abgang Expreß 7 00 Vm Expreß 1 ni m Expreß 7 00 Nw Schnell'Erpreß Ankunft Schnell'Expnß Expreß iu wj X5iu Expreß 2 40 Nm Expreß 6 00 Nm Pittilvrg, Cincinnati, Chicego und St. Lonik. Jndianapolil Division. Äbgang Expreß 5 0) Nm Kolumbus Accomodatton.. . 7 l Vm Expreß 3 25 Vm Schnellpostzug No. 14 8 25 52 a Expreß 7 10 Ankunft cyneuzug 8 05 Nm Expreß. 12 2 Nm Nccomodatnn 31ö?;in Expreß ; k KU Nm Expreß io co Nm Chicago Divisten via okomo. Abgang Expreß 11 35 Vm Ervreb 12s5 Nrn Ankunft Expreß . 3 45 Nm expreß 3 2JS3rn LouiSville Division. Abgang Expreß 3 30Vm Loulsvtlle Accomooatton.. . 8 15 Vm Schnellzug 3 30Nm Accomodation 4 (0 Nm Ankunft Accomodation 10 20 Vm Schnellzug 11 30 ?m Akkomodation 5 4)Nm Spezial täglich 12 25 Nm Cincinnati, Hamilto und Dayton. Abgang Mail 8 05 T m 45 Vm 45 Vm 00 Ad 45 Nm 45 Nm 45 Vm 45 Vm 50 Nm 35 Sm 50 Vm 50 Dm Abgang Expreß 3 Cincinnati Accomoitisn . . 10 Expceß 7 Expre z 4 Erpre ; 2 Azkunft Accomodation 11 Expreß 12 Expreß 7 Expreß 10 Erpreß 6 Ankunft Mail 6 Indianapolis und Viueenneö. Abgang Expreß 8 15 ?m BmcenneS Accomodatlc .. 4 20NM Ankunft VincennS Accomodal enlO 40 Vm Expreß 4 50 Nm Cincinnati, Wabash und Michigan 'tbzaag Expreß 6 35 Vm Expreß 11 15 Vm Expreß 4 50Nm Ankunft Expreß S2Z Vm Expreß 3 10 Nm Expreß 8 45 Not Indianapolis, Decatur und Wesier. Ätgana-Expreß 815 5c. Accomodation 3 45Nrn Schnell Expreß 11 10 55,. Ankunft Schnell.Expreß 3 35Vm Accomodation 10 40 Vm Exprrß 4 405m Chicago, Indianapolis uud LouiSville. Monon Route. Abgang Expreß 12 55 Vm Wer 3 35 Nm Mail 7 00Vm Expreß (dia 3D& WZ 11 50 Vm Ankunft Expreß 3 30 $m Mail 7 55 Nm Expreß (via I D 5 W) 240Nm Vonon Flyer 4 37Nm

The Twentleth Century, ine aukgezeichnrte Wochenschrift, welch .'ortschritttich gesinnten Lesern sehr zu nnpfeh .en ist. In der Tendenz zwar srzialiftisch, werden doch andere fortschrittlich Theorien darin unparteiisch besprochen. Nan bestelle direkt bei der Humboldt "bUoMnfT vOh 1 Pop Visst, Jct Cz&'