Indiana Tribüne, Volume 22, Number 285, Indianapolis, Marion County, 3 July 1899 — Page 2

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Fndwna Lrivüne. Erschein TägllH und SrnÄtezs.

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' KlimaNnt,rfchi,de in Zllaöka. An einem heißen Sommertag mag .-r c - rc . c vcuiiuct uuyctictyiiic, irnicuuc um pfindungen erregen, obigen Gegenstand etwas näher zu betrachten. Trotz Allem, was man in den letzten zwei Jahren aus unserem nordischen Territorium Alaska gehört hak, Herrschen zum guten Theil über dasselbe noch so verworrene Vorstellungen, wie nur jemals, und seit dem Ausbruch des Klondike-Goldfiebers ist sogar erst - recht eine große Einseitigkeit zu bemerken, indem sehr Viele geneigt sind. Alles, was sie über die Klondike-Re-gion hören, als für g a n z Alaska giltig anzunehmen. Dies gilt namentlich auch bezüglich Klima und Witterung. Dabei aber läßt man ganz au dem Auge, daß eine Kette gewaltiger Ge birge das Klondike- und Z)ukon-Land von der südlichen Küste trennt, und infolge dessen die Küsten-Region ein Klima bat. welckes von demieniaen des

Innern weit verschieden ist! Und das . sind nicht die einzigen Unterschiede in dem riesigen Territorium; doch mag von ihnen hier etwas näher die Rede sein. Die Nähe des Stillen Oceans und derCharakter der vorherrschenden Westlichen Winde, welche über denselben kommen, geben der südlichen Küstenregion von Alaska ein Klima von verhältnlßmäßig nur geringen Temperalurschwankungen, und man kann sa 'en, eine gemäßigte Witterung ohne schroffe Veränderungen. Dagegen ist jene innere Region, auf welche sich die mildernden Einflüsse vom Westen oder 'Südwesten her nicht erstrecken, einer wahrhast arctischen Winterstarre und furchtbaren Frost-Anfällen unterworsen, abgesehen von nur wenigen Wochen im Spätsommer. Soweit die bloßen Temperaiur-Ver Hältnisse in Betracht kommen, darf das südöstliche Alaska von vielen Staaten der Union beneidet werden! Man dnke nur an die vielen schlimmen -kalten Wellen", welche das Land von Montana bis hinab nach Florida heimzusuchen pflegen. Etwas Entsprechendes gibt es im südöstlichen Alaska nicht. Allerdings wird dasselbe mit mehr Schnee- oder Regentagen beglückt, als die meisten Staaten der Union; indeß kommen keine verhängnißvoll plötzli- - chen Veränderungen in der Temperatur dor,was an sich eine großeWohlthat ist, ,. wenn auch nur eine negative! Das Innere aber, bei welchem es an mildernden Einflüssen größtentheils fehlt, ' hat neben den, oft drückend warmen Sommerwochen ein Winterklima, über das man noch milde urtheilt, wenn man es eiskellerm'äßig nennt. Die Zahl der klaren oder nur theilweise wolkigen Tage in Juneau.und Skaauay ist mehr, als doppelt so groß,

ton in Sltka und zlllllsnoo. Ja man ' t r-. i.& v a csT:i.i.n. : iUllil jUyCll, UUß UU3 UUlUUUCiUl in Juneau und Skaguay sich mit dem Winterwetter irgend eines unserer Nordstaaten und auch nicht weniger Südstaaten vortheilhaft vergleichen . läßt! Man bedenke z. B., daß am 13. Februar dieses Jahres laut officiellem Bericht die Temperatur in Tallahasser, Florida, 2 Grad unter Null F. betrug, dagegen gleichzeitig in Juneau 33Grad über Null! Solche Beispiele ließen sich noch viele anführen. Wenn aber manche hochnordische Enthusiasten meinen, solche Thatsachen sollten einen großen ' Winier-Touristenverkehr nach Alaska lenken, so ? doch daran zu erinnern, daß es vorher noch allerlei Zwischenstationen gibt, die auch nicht zu verachien sind! v Unheimliche Lederwaaren. Was die Mode Alles hervorbringen oder aufgreifen kann, ist schon an vielen, mehr oder weniger seltsamen und abstoßenden Beispielen gezeigt worden. Auch an geradezu gruseligen Beispielen hierfür fehlt es nicht. So wird neuerdings aus Eingeweihten-Krelsen geschrieben: trüber waren Leder-Artikel aus aegerbter Menschenhaut eine äußerst ver- . einzelt dastehende Curiosität ; aber seit einiger Zeit hat in gar manchen ameri kanischen Städten des Westens und Ostens im Kreise junger Aerzte und Medicinstudenten sich eine regelrechte Mode festgesetzt und um sich gegriffen, Hauttheile von irgendwelchen Leichen, - tntlcht ai aeraden oder krummen Wegen in Ir ecirstube gewandert waren, 'eigenS z: Jerwandlung m Leder pri vatim v :t vi nehmen und sie zu Geldböri Visitenkarten. Pantoffeln und and , aus Leder yergejteuten Artikeln arbeiten zu lassen, mit oe nen ent irgend eine Angebetete .beglüö zUx auch vielleicht blos der eigenen rliebe für solche Sächelchen "gefrohn oird. Ss io. 1 ist diese Mode schon gedrungen, daß uan geradezu von einer Manie eines großen Theiles unsrer salbionablen Gesellschaft nicht zuletzt der weiblichen, sprechen kann! Die sür . i- i vie Damen veztlmmttn eoerariliez au Menschenhaut werden meist noch extra beim Juwelier geschmückt. Zum Theil übrigens haben sie schon an sich einen, sehr eigenartigen Schmuck, nämlich 7 j. -k rf- i i i

Figuren, welche oen eicyen emlanoWirt gewesen waren und sich auf der - "erbten Saut aanz famos erhalten.

- Bei den vielen sonstigen Scandalen, flche bei unö schon in Verbindung mit Erlangung von Leichen vorgekom rnen sind, hatte eö gerade noch gefehlt, daß die Leichen auch für .ModemaniebenuHt würden! - -

D,r Häuptling und sein Lohn.

Die Erwerbung der Carolinen für Deutschland erinnert an eine einfache, aber in ihrer schlichten Einfachheit tu greifende Erzählung, die sich an die zur Gruppe der Palaos gehorenoe jn sel Baobeltaob knüpft. Sie beruht auf einer 1803 erschienenen Reisebeschreibung des Engländers Keate; da sie aber heute ziemlich vergeben jem dürfte, so maa sie wenigstens in ihren Hauptpunkten hier wiedergegeben werden. 3m Sommer qtnzuz rn der Nähe der nannten Insel das unter dem Commando des Capitäns Wilson stehende englische Schiff Aniilope-. Die Schissbruchigen wuroen sowohl von den Bewohnern der Insel, wie von ihrem Häuptling freundlich aufgenommen und in den Stand gesetzt, bereits im Herbste aus neu gezimmertem Schiff die Rückreise anzutreten. Wählend ihres Aufenthaltes hatten sie nun durch ihre Fertigkeiten so sehr das Staunen und die Bewunderung des Häuptlings erregt, daß dieser sich, wenn auch schwören Herzens entschloß, ihnen seinen Sohn mitzugeben. damit er sich :n dem fernen Insellande ausbilde und seine dort erwordenen Kenntnisse später für sein eigenes Volk verwenden könne. Als ihm dann auf sein . Befragen mitgetheilt wurde, daß die Abwesenheit seines Sohnes dretßia. auch sechsunddreißlg Monate dauern werde, ließ er sich einen Strick reichen und machte sechsunddreißig Knoten darin, um in jedem Monate einen dieser Knoten aufzulösen, bis zu dem Tage, da sein Sohn wiederkehre. Veraeblich aber sollte der Vater ihn erwarten. Kurz nach seiner Ankunft m England erkrankte er und starb bereits im Dezember 1784. ehrenvoll bestattet und ehrlich betrauert, denn sein zuvorkommendes und freundliches Wesen hatte ihm manchenFreund und viele Sympathien erworben. Die Ostindische Compagnie, deren Eigenthum die gescheiterte Antilope" gewesen war, ließ auf seinem Grabe ein Denkmal errichten, auf dem sie der wohlwollenden Aufnahme gedachte, die einer schiffbrüchigen Besatzung von dem Vater und dem Volke des Verstordenen zu Theil geworden. Jahre aber dauerte es noch, ehe die Todesnachricht nach Baobeltaob gelangte. Einem englischen Schiffe, das nach Verlauf der sechsunddreißig Monate in die Nähe der Insel kam, aber ohne Aufenthalt vorüberfuhr, segelte der Häuptling in kleinem Boote nach, fort und fort mit klagenden Worten den Namen seines Sohnes rufend. Als der Capitän. dem dieses Rufen unverständlich geblieben war. später in der Heimath davon erzählte, erinnerte man sich wiett: dös frühverstorbenen Insulaners und die Ostindische Compagnie sandte zwei Schiffe, die dem Häuptling den Tod des Sohnes mittheilen sollten. Gastlich wie früher war auch letzt ihre Aufnahme, aber schmerzbewegt verharrte nach Empfang der Trauerbotschaft der Häuptling in tiefem Schweigen. bis er endlich bemerkte, daß er den Strick, nachdem alle Knoten gelöst worden, zugleich mit der Hoffnung, seinen Sohn wiederzusehen, schon vor Jahren begraben habe. Schwalben in Frankreich. In einem längeren Artikel bespricht E. Oustalet in La Nature" die avhtx ordentliche Abnahme der Schwaben und anderer insektenfressender Vögel im nördlichen und mittleren Frankreich. In Paris und im Nordosten sind die Schwalben fast völlig verschwunden. . An einzelnenOrten dürfte die Ursache dieser betrübenden Erscheinung in lokalen Verhältnissen liegen, den Hauptgrund findet der Autor aber in dem Vernichtungskrieg, der gegen die Zugvögel im Süden Frankreichs, in Italien, Spanien und Nordafrika geführt wird. In Algerien und Tunesien werden Schwalben, gleich Krammetsvögeln, auf Spieße gereiht, verkauft, ferner bereitet man aus ihnen Pasteten, die als Surrogat für die in Frankreich so beliebten Lerchenpastetcn dienen. Die meisten dieser lieblichen Vögel sind aber leider der so grausamen Mode der achtziger Jahre zum Opfer gefallen; ihr Gefieder, namentlich die Flügel, wanderte in die Pariser Modemagazine! Herr Oustalet führt hierfür geradezu entsetzliche Zahlen an. Ein einziger Kaufmann bezog in einem Frühjahr 2000 todte Schmalben, vom Januar 1895 bis April 1896 passirten den Bahnhof von Hendaye 149 Kisten mit Vogelbälgen im Gesammtgewicht von mehr als 11,000 Kilogramm. Es waren zumeist Schwalben, Lerchen und Distelfinken. BerüiZsichtigt man, daß ein Balg höchstens fünf Gramm wiegt, so wird man nicht fehlgehen, die Zahl der Vögel in diesen 149 Kisten auf mehr als zwei Millionen zu schätzen! Das ist aber nur ein einziger Ort; wie viel Vögel sind erst in ganz Frankreich, in den übrigen Ländern, dieser scheußlichen Mode zum Opfer gefallen?! Wer garantirt übrigens dafür, daß nicht schon in nächster Zeit wieder die Hüte unseter zarten- Modedamen den Auslagefenstern der Geflügelhändler Concurrenz machen? Im Staate Massachusetts sind während der letzten drei Jahre 10.979 Stück krankes Vieh getödtet worden, wofür der Staat den Eigenthümern $366,805 vergütete. In 'd'e m Reservoir, aus toelchem die Stadt Hsgerstown, Md., mit Wasser versehen wird und das oberhalb Smithburg in den Bergen be legen ist, scheinen Spitzbuben und Ein breche?, die in Washington County operiren, ihre Beute zu verbergen. Sherisf Seibert und David P. Smar! von Baltimore haben in dem Reservoir u. A. einen Kasten mit werthvollen Werkzeugen gefunden, welcher aus einem Lüaggön der Westlichen Mary länder Bahn" bei Smithsburg gestoh len worden war. . ... . .. .

it öffentlichen lückSspiele.

Die Anrufung des Zufalls zur Ent. scheidung streitiger Ansprüche ist viel leicht so alt wie das Menschengeschlecht selbst; Josua vertheilte das gelobte Land unter die Stamme durch das Loos, die Helden vor Troja schüttelten die Urne über die Reihenfolge der Kämpfer, und bei den ernsten Römern entschied das Loos über Aemter und Provinzen. Dagegen waren Einrich tungen, die den heutigen Glücksspielen gleichen, dem Alterthum, so weit wir wissen, fremd; das römische Recht verbot jedes Spiel um Geld und gestattete dem Verlierer kki.v.e Klcge gegen den Gewinner. Diese strenge Auffassung wurde im Laufe der Zeit allerdings unter dem Druck der Volkssitte gemildert. und namentlich unter dem Einfluß der Eanonisten. die das Spiel als erlaubt, und nützlich ansahen, vollzog sich im Mittelalter eine gänzliche Umgestaltung der früheren Rechtsauffassung. Von der freieren Lehre bezünstigt, wucherte dks Spiel besonders in Italien seit dem Ende des 15. JahrHunderts üppig empor; hier erscheinen auch in den Ausspielgeschäften die ersten Formen der Lotterie, wobei eine grökere Anzahl von Theilnehmern, die einen bestimmten Einsatz bezahlten, die in Waaren bestehenden Preise auslosten. Anfangs waren derartige Spiele ausschließlich private Veranstaltungen, -seit der Mitte des 10. Jahrhunderts beginnt zuerst, wie es scheint in Venedig, eine staatliche Beaufsichtigung unter dem willkommenen, aber begründeten Vorwande. daß dik ausgesetzten Preise in keinem Verhältniß zu den Einsätzen ständen. So mischte sich der Staat Anfangs ein. um Uebervortheilungen der Spieler durch die Veranstalter zu verhüten, allmälig aber nutzte er die Ertragsfähigkeit derartiger Spiele aus, indem er selbst als Unternehmer auftrat und an Stelle der Waaren eine Geldsumme als Gewinn aussetzte. Von Italien kamen die Lotterien nach Spanien, Frankreich und in andere europäische Staaten. In einigen derselben setzte später eine rückläufige Bewegung ein. In Frankreich und England wurde wenigstens die Staatslotterie in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts abgeschafft, ohne daß es jedoch gelang, die Spielsucht einzudämmen oder gar zu unterdrucken. Wenigstens liefert die Ge schichte des Panama - Unternehmens den Beweis, bah im franzottschen Volke ein starkes Spielbedürfniß vorhanden ist, und in England blüht gewissermaßen als Surrogat zur Befriedigung dieses Bedürfnisses das Wetten. Vesonders bemcrkenswerth sind einige vergleichende Angaben über die staat lichen Klassenlotterien in Deutschland. An der Spitze steht Preußen Mit 190. 000 Loosen und einem Spielcapital von rund 65 Millionen Mark, es sol gen Sachsen mit 36. Hamburg mit 23, Braunschweig mit 21, Mecklenburg Schwerin mit 14. Thüringen - Anhalt und Lübeck mit annähernd t 5 Mlllw nen. Das gesammte Spielcapital der deutschen Klassenlotterien belauft sich auf rund 170 Millionen Mark, der Reinertrag über 18 Millionen. Auf fallend ist die Thatsache, daß in den suddeutschen Staaten keine Klassen lotterien vorhanden sind. Dasselbe gttt von Oesterreich, allerdings in ei nem wesentlich verschiedenen Sinne. Denn hier besteht noch, wie außerdem nur noch in Italien, das Zahlenlotto. das der Willkür 'und Phantasie des Spielers bekanntlich einen größeren Spielraum läßt und mit Hilfe des Traum- und Aberglaubens die Spielsucht bis in die untersten Schichten der Bevölkerung tragt. Ntttgkämpfe mit Bären. Ter neueste Sport der italienischen Aristokratie ist der Ringkampf mit einem Bären. Diese Mode hat Signor Gian Carlo Gallarati Scotti. Fürst von Molfetta. aufgebracht, der sich vor einigen Jahren einen jungen Bären aus den Karpathen kaufte und ihn zum Ringkampfe abrichtete. Der Fürst von Molfetta ist ein kräftiger, junger Mann, und sein Bär hat. wenn er sich aus die Hinterbeine stellt, genau dieselbe Größe wie der Fürst. Zwar ist der Bär erheblich stärker als der Fürst, dafür aber besitzt der Fürst viel größere Gewandtheit, und die beiden Gegner sind, alles in allem' genommen, einander ebenbürtig. Natürlich darf der Bär nicht von seinen Krallen Gebrauch machen. In der Hitze des Kampfes geräth er, trotz aller Zähmung, immer wieder in Versuchung, den Gegner mit seinen Krallen zu bearbeiten, und in dieser Gefahr liegt das Aufregende des neucnSports. Der Fürst von Mo! fetta hat kürzlich bei einem Wohlthä,. tigkeitsfeste im Garten der königlichen Villa zu Mailand öffentlich mit seinem Bären gerungen. Das heißt, so ganz öffentlich war der Ringkampf doch nicht, denn der Vorsicht halber hatte man den Fürsten und seinen Bärengegner in einen großen Käfig eingeschlossen. in dem sie eine halbe Stunde ang mit wechselndem Glück zum Besten der verwahrlosten Kinder Mailands miteinander rangen. Fürst Molfetta hatte kolossalen Erfolg. '.1 n der t halb" J'ahre Zu ch t Haus hat in Newark, N. I.. ein Mann erhalten, der falsche Feuer-Alarme einschickte, um sich an der Ausregung, die dadurch veranlaßt wurde, zu ergötzen. Sein Scherzgenosse-, der gegen ihn aussagte, kam mit 6 Monaten davon. Als Frau Harrtet Meser. v e y in Eentre Montville. Me.. neulicy ihren Geflügelhof betrat, stieß gerade ein Hühnerhabicht auf ihre jungen Truthühnchen herab. Um dieselben zu schützen, hob die Frau ihren Unterrock in die Höhe und bedeckte den gefiederten Räuber. Dieser Versuch, den Raubvogel zu fangen, schlug freilich fehl, denn derselbe bearbeitete mit seinem Schnabel und seinen Krallen die Beine der Frau derartig, daß diese ih ren Gefangenen wieder freigab. Nach einer Stunde kam der Habicht zurück und holte sich ein sastiges TruthühnKen, ohne diesmal belcjstigt zu werden.

Haftpflicht von Schlafwaggons. Für das ganze reisende Publikum. in unserem Lande mehr als irgendwo sonst, ist es von Wichtigkeit, daß einfür allemal festgestellt werde, wie weit.

oder ob überhaupt Elsenvayn-chias-Waggons für Verluste haftbar gemacht werden können, welche Passagiere m denselben erleiden. Visher ist eine allgemein gittlge Feststelluna dieser Art nicht erfolgt, und auch die Entscheidungen örtlicher Gerichte in den zahlreichen Proceß en, welche bereits aus derartigen Anlässen hervorgegangen sind, waren in sich selbst sehr unklar. Erst neuerdings hat ein Gerichtshof diese Frage ein wenig' weiter vom Fleck gebracht, wovon noch des Näheren die Rede sein soll. Vom Standpunkt bestehender Gesetze aus ist die Sache gar nicht so einfach! Ein Schlafwaggon hat einen doppelten Charakter; er ist sowohl eine Herberge (wenn auch eine wandernde, was nichts am Wesen ändert) als auch eine allgemeine BesörderungS - Einrichtung, und nimmt in beiden Eigenschaften Bezahlung an. Als was soll er aber gelten, wenn irgendwelche Haftbarkeit für Eigenthum, oder auch für Leib und Leben in Betracht kommt? Manche wären vielleicht geneigt, zu antworten: Als Beides zugleich, ebenso gut. wie hinsichtlich der Zahlgebühren." Thatsächlich aber ist das vollständige Gegentheil geschehen, und in fast allen bisherigenEntscheidungen sind die SchlafWaggons, resp, ihre Besitzer in k e iner jener beiden Eigenschaften verantwortlich gehalten worden und waren von jeglicher Haftpflicht gegenüber dem Publikum frei! Da ereignete es sich, daß ein gewisser Vates einen Schlafwagen - Platz für eine Fahrt vom Westen nach Neuengland belegte. Er hatte die Summe von 1250 bei sich, welche in einer Uhrtasche seiner Unaussprechlichen verwahrt waren, und als er zu Bett ging, legte er dieses Kleidungsstück zwischen die Matratze und die Wand des Schlafwagens. Ja er verließ seine Schlafstelle überhaupt nur ein einziges Mal auf der Fahrt, und die einzigen Personen, welche er bei dieser Gelegenheit sah, waren zwei farbige Portiers. jeder an einem anderen Ende des Waggons. Wie groß aber war sein Schrecken, als er bei der Ankunft an seinem Bestimmungsort an Stelle des Geldes nur zusammengelegtes Papier in der bewußten Tasche vorsand! Er wandte sich an die Gerichte; die Schlafwagen - Gesellschaft lehnte auch in diesem Fall jede Verantwortung ab. In der ersten Instanz erlangte er glücklich ein Urtheil zum vollen Betrag seines Verlustes. Die höhere Instanz, an welche die Beklagten appellirten, bestätigte das erstinstanzliche Erkenntniß dem allgemeinen Princip nach, aber nicht hinsichtlich des Betrages. Die betreffende Entscheidung ist ebenso weitschweifig. wie interessant; zum Glück läßt sie sich der Hauptsache nach in wenigen Worten verdeutschen. Sie besagt nämlich: Schlafwagen - Gesellschaften sind noch am ehesten Gastwirthcn zu vergleichen; sie können den Passagier indeß nicht in demselben Maße schützen, wie ein gewöhnliches Gasthaus es vermöchte; denn der Passagier kann nicht in einem verschlossenen Zimmer untergebracht werden. Aber sie können doch alle Personen, ausgenommen Mitpassagiere und Bedienstete des SchlafWagens oder des Zuges aus dem Waggon fernhalten. Bis zu einem gewissen Grade also können und müssen sie den Passagier schützen, und in diesem Grade sind sie auch verantwortlich zu halten. Die Unmög(hkeit für den Passagier, sein Eigenthum zu schützen, während er schläft, macht der Gesellschaft für diese Zeit Extra - Wachsamkeit zur Pflicht, umsomehr, als der Verkauf einer Schlafstelle die Einladung zum Schlafen enthält. Jedenfalls muß der Schutz sich auf das erstrecken, was der Passagier vernünftigerweise- während seiner Reise gebraucht, in Anbetracht aller Umstände, Lebensstellung U. s. W. Letzteres ist natürlich ein sehr unbestimmte? Begriff, der nur von Fall zu Fall mühsam festgesetzt werden kann! Indeß ist die Absicht klar, Werthe (seien es Geld oder Juwelen u. dergl.) die nichts mit dem Zweck der Reise zu thun haben, von dem Schutz auszuschließen. Im Vergleich zu vielen früheren Entscheidungen ist die obige ohne Zweifel ein Fortschritt, und es wäre sehr wohl möglich, daß. wenn wir mit bestimmteren Gesetzen über diese Frage beglückt werden, dieselben den nämlichen Stadtpunkt beibehalten. Die Besiedelttng Siviriens. Die Gesammtzahl der aus dem europäischen Rußland nach Sibirien Deportirten beträgt seit Anfang des Jahrhunderts etwa 700.000. denen Über 100.000 Personen gefolgt sind. Die Ersten waren meist Männer, die Zweiten überwiegend Frauen. Die Annahme, daß in Folge des Baues der Transsibirischen-Bahn künftig die freiwillige Ansiedelung schnell sich entwickeln werde, ist durch die Ersahrungen der letzten Jahre insofern nicht unterstützt, als in der Hauptsache nur die militärisch kommandirten Kosaken ausgehalten haben, während die meisten Bauern aus Sibirien zurückgekehrt und. bettelnd das Land durchzie hend. zur Plage geworden sind. Das anbaufähige Land, das noch frei ist. wird auf 130 143 Millionen Acres geschätzt, ebenso viel befindet sich schon in landwirthschaftlichem Betriebe. .An Getreide aller Art erntet Sibirien 2830 Millionen 5:ktoliter, die Tabakernte übersteigt 1 Million Kilogramm, die Wälder bieten ungeheuren Holzreichthum, Fischerei und Pelzjagd sind bedeutend, zeigen indeß Abnahme. Obwohl nicht nur Eisenbahnen, sondern auch gute Landstraßen fehlen, beträgt die jährliche Ausfuhr Sibiriens nach dem europäischen Rußland über 55 Millionen SollarS Vligenommen

wird,' daU äüf dem versilgda:'n andausähigen Lande fünf bis sechs Millionen Menschen gut ihr Fortkommen sinden können. Die Industrie steht in den Anfängen, der, Bergbau hat zwar im Ural und Altai erhebliche Mengen

Gold. Silber, Kupfer und Edelsteine gefördert, ist aber im Verhältnisse zu den großen Bodenreichthllmern unentwickelt. Ein Hauptbedenken gegen die Abstandnahme von der Zwangsverschickung von Verbrechern ist die Sorge, daß der Bergbau keine Arbeiter mehr finden würde. Reuen Ansiedlern muß, sollen sie nicht zu Grunde gehen, der Staat bedeutend mehr unter die Arme greifen, als bisher geschehen ist. Namentlich ist viel Vieh verloren gegangen, weil Ställe fehlten und die der harten Kälte preisgegebenen Thiere ihr erlagen. In den Waldregionen wird von den Kolonisten, meist aus leiit), verwüstender Holzschlag getrieben. Getreideausfuhr aus Sibirien nach Europa ist auck infolge der Fertigstellung der Eisenoahn nicht zu erwarten, da das Gut die Höhe der Bewegungskosten nicht" tragen kann. Dagegen werden, wenn wenn nur einigermaßen die Landstraßen verbessert werden, die überschüssigen Getreidcmengen der günstigeren Lagen die unfruchtbaren genügend versorgen können; . ein gewisser Ausgleich hat schon in der jüngsten Zeit, nachdem die Kornproduktion zugenommen, stattgefunden. ZNodeöamenim 10. Jalirhundert Gon M. v. Lettkow. Immer und zu allen Zeiten haben der Luxus und die Mode die Töchter Evas beherrscht, oder sagen wir lieber tyrannisirt. Der Versuch, beide Luzus und Mode einzuschränken oder gar auszurotten, ist tausendfach und zu allen Zeiten wiederholt nsorden. Aber alle derartigen Experimente sind bis jetzt kläglich gescheitert. So ist es so war es früher und so wird es auch künftig sein. Unlängst unter einer Anzahl Scharteken und Schmökern herumsuchend, siel mir ich hatte vor einiger Zeit aus einem Nachlasse so mancherlei gekauft ein altes Büchlein in dieHand, das durch sein abgegriffenes Aeußere mir nicht verrieth, welch' köstliches Mußestündchen mir sein Inhalt gewähren würde. Beim Durchblättern des Buches mußte ich oft hell auflache über die unfreiwillige Komik des gelahrten , Magisters, ' der eine geharnischte Schilderung alles dessen, was eine vornehme und galante Dame des 16. Jahrhunderts alles an raffinirtestem Luxus sür ihre Toilette, zur ErHaltung der Schönheit ihres Körpers, und für den exquisiten Comfort ihres Boudoirs unbedingt nöthig hatte. Magister Garzonus so nennt sich der wackere Autor beginnt seine Beobachtungen ä la Pater Abraham a Santa Klara", mit dem Ge'cheln ihrer sündigen Allotria , und sagt ln seinem mittelalterlichen Deutsch wie folgt: denn sintemalen, was meynestu. großgünstiger Leser, daß sie vorhaben mit ihren lieblichen Gesängen, mit künstlichen Instniimaitis nnisicis - mit ihren freudigen Täntzen, Spielen, Maalzelten, fpatzuen rennen undt anderen dergleichen angestellten Kurzweyl? Was meynestu, als daß sie denen, die sie schon an sich haben bracht, nach dem lcnuiu (Geld-) Beutel greysen undt noch Andere an sich ziehen, welche durch ihre engelische Stimme, inusica undt Gebärden, durch die zierliche Rede undt endlich durch solche unvergleychliche Freude und Kurzweyl gleychsamb entzukket, auch im Wachen von ihnen träumen undt sich dermaßen in ihre Lieb' verwlkkeln, daß sie sich Nimmermehr können oder mögen loswirken. O. über die Narrethey dieser!" . Und nun ergeht sich der Magister ein gut Weilchen über die Unklugheit der damaligen Herrenwelt, die eben auch dabei nicht schön hingestellt wird, und meint: Aber sie selbsten (die Männer) seyn Schuldt. daß sie angefüret verdien, diewehl ihnen nur Solche tun gefallen, waß alleweyl schön gebutzet und herrlich hergerichtet seyn!(Soll auch jetzt meistens vorkommen, wie ich mir zu bemerken höflichst er laube.) . Damit auch ja alles köstlich genug zuaehe undt ihre Lieben getrewen desto weydlicher girren undt zutragen, muß alles bey ihnen auss das zierlichste aus gebutzet seyn. Ihr Bette, mit sydenen undt gül denen Umbhängen behänget die Kussenzlechen uff das stattlichste verna het (gestickt) und geziereth dle Stuhle, so sie daraus sitzen, schnst?ns überzogen die Tische mit. schönste undt beste Türkische Deppiche bedekket die Gemache mit Sammet oder mit gülden Stükken behänget." - Undt auch sonsten. Die Tressür (Kredenz) überladen mit eitel silbernen Geschirren, Pokalen und Schauschus seln alle Simms mit schönen Bild leyn bestellet die außwendige Wände mit Plumen und Laubwerk! gemahlet dazu daß gantze Hauß mit guten Gerüchen, beydes von Rauch undt nechende WässN (d. h. Parfüms) erfüllet!" Und genau wie die Moralisten, Pessiinlsten und Realisten unseres sin de sicle , ereifert sich Garzonus über das rrizzor la beautö", wie die Französin es nennt über das Berbessern" der weiblichen Schönheit. Undt meynestu. daß sie mögten ihr

Angesicht tragen, so ihnen der Weltenvatter gegeben? Mit Nichten! Sie machen darauff eyn Bildniß. das ihnen nicht gleychet! Da fehlet es an keynem Waschen, schmükken und mahlen, daß nur ja allezeyt gleych schön seyen da vermögen die Appotekker nicht Bleyweyß gem:g zu führen da kann man nicht genug Allaun, Flori8 crystalis, IJoracis praeparati, destillirteZ Essig, BohnenWasser und dergleychen Sachen genug zu Wege bringen. Da erfrischet man das LlnaeLcht

ZuLllen Jahreszeiten

O

St. Jakobs el

jSMij ! I c iMjiy I ai

A Titerary man, U5ei to the niceties pleasures of the table, in speaking of

KOPÄftüS

says: "I coulda't recommead this remedy as heartily as I do if I didn't believe irx it. I am not tnuch of a medicine taker. I am opposed to medicine, oa principle. There ought to be no need of medictne-just as theia ought to be no poverty but there is. If people lived right they would be well. Sunshine, atr, exercise, fun, good food plenty and not too muchave the best medicine, the natural ones; but men are tied to their desks. and women to thelr home cares. and both are tied to fashion. Civiliied existence is artificial and needs artificial regulators. I ' recomraend Rip.v.s Tabules and täte them myself. I know they are both hartuless und ectccave. (1 know what they are made of.) They are the best remty i Inow anythin about for headaches, or Indigestion, or biliousness, or a?y sort of sluggishness in the System. And they are in the handiest pcssible shape to carry ia the pocket."

unbt machet eyne zär'mche üiw"'gidttzende HautH mit Pfirsichkernwasser undt Limoniensasft. Da krauset man bafc Haar undt machet es steyff mit Dragantum aufs ber Stirne undt mit Safft von denen Quittenkernen undt kommt davon eyne Tewrung. beydes, in Weynsteyn undt ungelöschten Kalkt, daß sie nur ja gute Laugen haben mögen, damit sie sich frisch und rot machen undt es angleychen derer Morgenröte gleich tun! Da hat man die größte, die schönste undt beste Spiegel, dareyn sie sich allerweyl schauen, damit nur ja niemand betrogen werde da hat man daß feynste Nosen- undt andtere riechende Wasser, um die Liebsten zu betören undt hat die besten Gerüche von Bisam. Zibet undt Ambra, damit ja niemand in eyn Ohnmaa)t falle da hat man köstliche Qrlöffel. Kämme undt Vürst leyn ndt Gläßleyn voll allerhandt köstlichen Recepten, die sie selösten ausf alle Falle oercytet haben. Da gehen ihre stattlichen Mägde oder ihre Kammerzelter umb sie herumb, finden allzeyt etwas zu butzen undt zu riegeln; da finden sie hinten undt vornen zu hellfen, so die galten undt GrüwSleyn an deren Rökken undt itrekken, auch wenn es von Notten. lassen sie ihnen den Schweyff (die chleppc) nachtragen, was eyn un artig Gebühren iit. denn so sie den h'angen lassen beym spatziren, wie eyn Ey dachsen. machen sie eynen großen Staupen " Zum Schluß sagt unserer Eiferer: Da siehet man bisweylen die hoch ehrsambe Donna auff dem Erlker ihres Hausses mit zur Andacht geneigtem Haubte, mit vornen äuffgerichtetem Haar, mil eyner gülden Ketten am Hallse, Armspangen an Händen undt güldene Fingerreyfleyn, mit Perlin an Qren. mit schöne Plümeleyn in der Handt. In summa, auff daß schönste gebutzet und geschminkket. wie eyne Jsebell, daß man die Augen nicht wol abwendten mag! Undt ist damit nicht genug, sondern Wi: die Landtfahrer undt Storger (Krämer und Gaukler) allzeyt etwaß bey sich haben vor sich beymTische, damit sie die Lewte anziehen undt auffhalten zu kauffen, also findet man auch die nicht alleyn mit syden. Golldt und Perlin gezierthe Handtschuh, sondern auch umb den Halls herumb eyn gar köstlich Zobel - Häubeleyn. ein Affen oder ein Meerkatz auss dem Fenster auff der eynen. undt eyn Marder auff der andteren seyten! Dazu schwingen sie eyn kostbar Wedell (Fächer) von syden gespinnste oder vogelkleyder in summa damit ja alles nach Lüsten in überflüssige Mppigkeytcn gar wol bestellet seyn mag!" Wir sehen also aus diesen Aufzeichnungen des ehrenwerthen Herrn Magister Garzonus, daß Rabbi Ben Akiba mit seinem Ausspruche: Alles schon dagewesen!" wieder einmal Recht hat. Ob unsere heutige Damenwelt beim Autor des alten Büchleins wohl besser wegkäme ? Was meint der Groß günstige Leser ? I n der Probe. Junge Sängerin (probirt zum erstenmale den Pagen im Figaro"; singt): Spr echt, ist es Li iebe, was hl i ier so bennt Kapellmeister (klopft ab): Fräulein, ob das Liebe ist, das weiß ich nicht; aber es ist scheußlich!

können mir an

Weumatismus u. Neuralgie

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