Indiana Tribüne, Volume 22, Number 283, Indianapolis, Marion County, 1 July 1899 — Page 2
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gaPtascs TrwLne. i ErsM TüZNÄ ,: ;.!. ete all .Xtliünt" foie; N rriz? i 5enti per Cocfit, V.t fc-:vrJsjHTrS2?t': abmtt pe? 53oSt 3?ib jn'ac ;r. ?.5 5T:rtS a, MCmti VN r?,7,i. tti plZchiQ attMi;i P 3r. Smi iß ö SndianavoliS, 3nd., 1. Sizlt 1899. Von cv vnl. 1 In seiner Geschichte s?cn Zxav'tart erzählt ton Corbt man&ea Interessante und Neu? über b:n Präsidenten Paul Krüger, übe: den vielfach falsche Nachrichten mit Absicht oder aus Un- j roi.'nheit verbreitet worden sinb. 5Der i Gründer des afrikanischen Stammes der Familie Krüger tcai atcb Krüger, der 1713 in Kapstadt als 17jähriger Jüngling einwanderte, Gr stand in Diensten der holländischenOstafritaCompagnie. Tes Präsidenten Vater Caspar besaß die Bulhcek-Farrn bci ColeZbay in der Capcolonie. Tort wurde Paulus Krüger, der jetzige Präsident, a'n 10. Oktober 1823 geboren. Seit früher Jugend mußte er Schafe hüten und gelegentlich die Zugochsen einspannen helfen. So lange er zu schwach war. um die damals gebrauchliehen schweren Radschlobgcwehre zu handhaben, zog er mit Pfeil und Bogen auf die Jagd. Als er zehn Jahre alt war, begann er ein Leben voll mühseliger Arbeit, Sore und Gefahr in der Wildniß. Seine Feuertaufe erhielt er in dem Kampf mit den Matabeles. Er nahm ferner an dem Kampf gegen die Zulus theil und wurde mit 18 Jahren Cornet. Ucberall zeigte cr . große Kühnheit, unerschrockcncn limti). Krüger ist ein stark gebauter Mann, der kleiner aussieht, als er wirklich ist, weil er sehr breit ist. Sein Gesicht ist breit mit starken Backenknochen; die Augenlider sind ' geschworen und die Brauen zusammengezogen. Die Stirn ist faltig. Das Alles giebt ihm einen eigenthümlichen Ausdruck. Eine reichlich große Nase steht über einem scharf gezeichneten Mund, de'en Unterlippe etwa hängt in Folge des Pfeifenrau chens, das er sehr liebt. Die Mundwinke! sind fest geschlossen und erhöhen d:n strengen Ausdruck seines Gesichts, ' das von einem starken, borstigen Bart umgeben ist. Schnurrbart hat er nie getragen. Seine Hand ist riesengroß und laßt diejenige des ihn Begrüßenden vollständig verschwinden, wenn er sie erfaßt. Präsident Krüger lebt in einem eigenen, vor einigen Jahren erbauten Hause in Pretoria. Am Eingang liegen zwei steinere Löwen, die ihm einst Barnato geschenkt hat; sie erinnern ihn an die Tage in der Wildniß. Die Einrichtung des Hauses ist Einfach; er liebt keinen Pomp, obwohl eechräsident eines Landes so groß wie fufschluiib ist. Sein tägliches Leben ist einfach und geordnet. In alter Boerenweise steht er mit Tagesanbruch auf. Nach dem Ankleiden liest er in der Bibel, dann folgt sein Frühkaffee und seine Pfeife. In der Negel haben sich inzwischen schon eine Menge Bittsteller und Freunde eingefunden, die seiner harren. Er hört alle Bittsteller an; Manchen verspricht er Beachtung, mit Anderen scherzt er, wieder Andere weist er scharf zurecht. Er ist für Jedermann zu sprechen, und dadurch kennt er sein Transvaalleute in- und auswendig. Besonders zahlreich sind die Besuche während der Sitzungen des Volksraths. Dadurch, dan er Alles weiß und mitberäth und durch die lange Erfahrung sind sein Rath und seine Entscheidungen zu einer Art Bivilsprüchen geworden. Er ist'steifnackig, ja halsstarrig dabei und läßt sich durchaus nicht von Dr. Lct)ds leiten, wie vielfach behauptet wird. Kurz vor 8 Uhr frühstückt er in einfacher Weije und geht um 9 Uhr in's Negierungshaus. Seit einiger Zeit wird er dabei von sechs berittenen Polizisten begleitet, und es stehen im Innern des Hauses zwei mit gezogenem Säbel Wache. Er arbeitet täglich drei Stunden in den Bureaux. Die Centralisation in der afrikanischen Republik schließt aus.daß etwas ohne die Einwilligung des Exe cutivraths geschieht. Der Präsident hat große Arbeitskraft, aber gleichwohl ist er oft Monate im Ruckstand. Dem würde abgeholfen sein, wenn den Beamten mehr Machtbefugnisse gegeben würden. Krüger will aber nichts davon wissen; man sagt, weil sonst sein Einfluß und seine Macht verloren gehen würden. Kurz nach 12 Uhr ißt der Präsident zu Mittag, wobei er ge- . wohnlich ein Glas Milch trinkt. Um 2 "t i . 1 (Oh. n?t4 M-fit. uifi cl lu a oukiau a" uiuutct noch 2h Stunden und geht dann heim. Kaffee und die Pfeife bei zahlreichen Empfängen von Besuchern und Freunden des Hauses füllen den Abend aus. Krüger versteht zwar englisch, aber er spricht es nicht. Nur im Sckerz wendet er englische viedewendunaen an. Seine Bermözensverhältnisse sind gut, sogar sehr gut. Er be- " r. t V. sitzt etliche Farmen in Transvaal uuv angelegtes Geld. Während einer Devatte.über Unterstützung an arme Burghers erwähnte er beiläufig, daß er den Burghern ieio oencyen caoe oguc 5-Zckerke t. well er wunie, oan ne enr sirfi seien. Es ist bekannt, daß er sich von seinem Gehalt von 7000 Pfd. I . m r C" Sterling und 30U Ps. feicriing sur . Hausmiethe viel erspart. Gesellschaften wie Bälle. Diners u. s. w. giebt er icht. dieTransvaaler lieSen das nicht. - und er lebt wie ein echter wohlbestallter Afrikaner. Die Behauptung, er ei nickecig, ist falsch. In merkwürdiger Weise st in Jersey-Kalb des Kaufmanns Scott Davis in Sommerset. Ind., verndet. In dem Stalle des Kalbes -hatte eine Katze einen Wurf Junge zur Wlt bracht und von . diesen derschluckte das Kalb eimZ, das ihm im Kalst fc&n blieb.
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General Luna. Aus Manila bringt derTelegraph die Kunde von der Ermordung des Generals Luna, dessen Tod be?:its mehrmals während der fceftiqeji Kämpfe aus den Ph'ppinen fäls Klicherweise von den Spaniern ausgesprengt worden war. Dieser Luna, einer der erkiiti'rsten. wildestens Feinde Spaniens, war in den siebziger und achtziger Jahren eine der gefeiertsten Persönlich leiten Madrids, wohin ihn ein Zufill als ganz junger Mensch verschlafenhatte. Dort fand er in Alejo Vera : dem heutigen Direktor der spanischen Academie der schönen Künste in Rom , der bereits vor 40 Jahren in den madrilenischen Künstlerkreisen eine' führende Rolle spielte, einen väterlich wohlwolle .'?en Protector und Lehrer. Alejo Vera, der in einer ihm von dem - jungen Luna vorgelegten Straßenskizze aus seiner Heimath sofort dessen großes Talent für eine getreue Wiedergäbe, des mit künstlerischem Interesse Geschauten und Erfaßten erkannte, nahm sich seiner in jeder Weise an. Er ermöglichte ihm, dem von allen Mitteln entblößten Fremdling, nicht nur ein solides, auf künstlerischer Basis beru hendes Studium der Malerei, sondern er führte seinen Schützling auch gleichzeitig in die erclusioen, aristokratischen Eirkel der Hauptstadt ein. die sich dem Abkömmling der fast völlig uncirnlv sirten, halb barbarischen Urbeoölkerung der Colonien sonst nie geöffnet hätten. Nachdem Luna dann in verhältnißmäßig kurzer Zeit die Religior, die Sitten und Gebräuche, die ganze Cultur der neuen Heimath in sich aufgenommen, si?delte er für einige Jahre nach Rom iifor, wo unter vielem Anderen auch sein wit über Spanien hinaus bekanntesBild El Spoliarum" entstand, in desscn völlig durch Liebe und Verzeihung verklärter Heilandsgestalt man die Offenbarung eines gro ßen Genies erkannte und feierte. Maler und Gemälde wurden mit direkt frenetischem Jube! in Madrid empfangen, Luna Novicio war der Held des Tages. Bald darauf führte ihn sein unruhiger Geist, der auf Lorbeern, aufRuhm und Reichthum ausging, nach Paris, wo sein Nam? nicht nur durch seine Kunst, sondern fast mehr noch durch einen Ehrenhandel, der übrigens viel Aehnlichkeit mit einer richtigen Mordthat hatte, bald ebenso populär wurde, wie in Madrid. Luna wurde vor die Assisen gestellt, aber seine Freisprechung erfolgte. Sein Vertheidiger hatte es verstanden, in hinreißender Weise dieRichter davon zu überzeugen, daß der Maler. der Sohn einer heißblütigen Rasse, der von Kindheit an mit der Waffe umzugehen gewohnt war, im Affecte der Leidenschaft gar nicht anders hätte handeln können, daß es für ihn ganz selbstverständlich gewesen, wenn er seine angetastete Ehre mit Blut reingewaschen. Durch diese Episode erhielt er in den Augen der Spanier, die fast ausnahmslos ebenso gehandelt hätten, einen neuen Strahlenglanz. Seine Werke fanden reißenden Absatz. Nicht nur alle reichzn Kunstliebhaber und bedeutenderen Privatgallerien, sondern auch der Smat und das Nationalmuseum erwarten seine Gemälde. Er galt als einer der bedeutendsten Maler der Ration, seine Herkunft, seine Abstammung waren völlig verwischt und vergessen, er galt als Spanier. Da packte ihn plötzlich . vor etwa 6 Jahren die Sehnsucht nachdem Heimathlande. Er rvolle und müjje die längst gelockerten Neste der Familienbande neu festigen. oo sagte er seinen spanischen Freunden. ais er sich nach' den Philippinen einschiffte. Die erste Kunde, die dann während der Ausstände von ihm nach Madrid drang, nannte ihn als einen Hauptempörer. Eine Thatsache, die dort so lange von allen Seiten bezweifelt wurde, bis er sie selbst in einem Briefe an einen früheren Studiengenouen rückhaltlos documentirte. So dankte Luna Novicio seinem zweiten Vaterlande, das iqm Erziehung, Cultur. Lorbeern und Reichthum gab. mit wildem, loderndem Haß. mit offenem Verrath! Bewegtes Leben. Wegen Falschmeldung und unker dem Verdachte des Heirathsschwindels wurde in Wien ein Fremder, der sich vouis de Pilger nannte, verhaftet. Er weilt seit zwei Monaten in Wien, hat dort ein Heirathsvermittlunas - Bureau eröffnet und durch Annoncen reiche Heiratchen in Aussicht gestellt. Trotz seiner kurzen Thätigkeit" fand man der ihm zahlreiche Briefe von Heirathslustigen. Ob er eine betrügerische Absicht hatte, muß erst durch die poli?eiliche Untersuchua aufaeklärt werden. Der Mann behauptet, daß es sich ihm nur um e:ne Vermittluags - ProVision gehandelt habe. ?ln seiner Verantwortung gab er an, daß er mit der unztolumenhandlerin Marie de Pil ger, die mit ihm zugleich aus Südame rika angekommen war. verheiratbet sei weshalb er sich ihren Namen beigelegt habe. Es stellte sich aber heraus, daß dies der Wahrheit nicht entspreche, vielmehr hat er die Pilger, die er vor fünf Jahren in Berlin kennen lernte, veranlassen wollen, mit ihm die Ehe einzugehen, trotzdem er damals bereits verheirathet war. Er hat im Jahre id in Rio de Janeiro eine gewiss Anna Kwitek aus Wildensckwerdt ae ehelicht, ist dann mit ihr nach Wien übersiedelt, hat hier ein Kaffeehaus uoernommen, seine Frcm aber verlas sen, nachdem er Zwei ?lakre mit ibr ae lebt hatte. Kurz darauf lernte er in erim oie Pilger kennen und versprach ihr die Ehe. verschwieg ihr aber, daß er verheirathet sei. Trotzdem schon zur Hochzeit Alles vorbereitet war mußte davon Abstand aenommn werden, da sich der Bräutigam nicht die nö' thigen Papiere zur Trauuna verscÄak. fen konnte. Die Pilger begleitete dann ihren Verlobten nach Amerika; sie beabsichtiate. sich in Rio Janeiro mit dem Gelde, das sie sich als Musik- und pracyleyrerin m erlm erspart hatte, i etwa 2000 Mark, .tablireu... Sie
, f-ViMMTa"Ma"BWgg benieüer Set Paares in Süd'- Ame-' N Ä art. fiornrnt äto IZ. b., h. re.,sMn.n nut bis ßalfit bet Plane ut Dllkch-
iTAiv:: n. ;r-;v m x n siihrung. s bbu,, das .ine ganze
Romane an. B" nach ihrer Ankunft Umwälzung freilich wirb bas neu in Rio Janeiro habe der Mann, der System aus Ruinen stehen, denn d,e mit seinem richtigen Namen LarZ Niel- 2oxffcaften der Promnz Mamw gsen heißt und im Iah 1857 zu On. nach und nach ,n Asche auf und d,c ot in Dänemark geboren ist, eine mrtite Pslznzen nur so mel an Stelle als Verwalter eines Gutes in ?s ihre: Ernährung nothbur t.g der Nähe der Hauptstadt e.halten. 'st- ntadelle 3nbu(ln KrebilgHnberStabt ineitcn o . .M 9 . mch ' rn( Z.rzu. ; rsr.rr,,., f mehr, als btc Landwirthschaft. Die
R Wh 7 d JÜ rü7g n ! dn den Eingeborenen unb Mischlin-r.-:r':. :...:r. ,..aL,Jk.... ! ocn betriebene Zuckerbereitung hat
fünfzig italienischen Auswanderern übernommen, die in Brasilien Land zur Bebauung zugewiesen erhielten. Die Leute werden gewöhnlich in die entferntesten Gegenden des Landes ' rib;r: Zrn ici uiu , wie iivui yuu uuvuwtui uiv und erst urbar gemach, werden müssen, Eines Tages habe sich nun unter den Einwanderern in: Währung bemerk. r .. w. ,.,... VUl UtiliUWIl. Vlt VVU4b UlVltll llivviv Lohn und einen größeren Antheil an der Kaffeeernte. Nielsen sei von den cv,r:.; rtrS.n k UlUkVUl UHU IlUVfc in der Nacht unter Zurücklassung aller ftf,r.fi,,.i .n mil tut. ,in r n,T. die Ansiedlung verlassen müssen, um yuvktujtlltllt tu ty i v vnnvjv vjv il sich und den Seinen das Leben zu retiJ m:. mn v,:. n:. .J ICH. JliUCl UUU WIC JUIlrtl VI' , gleiteten ihn auf der Flucht. Wochenlang hätten sie. erzählt Fräulein Pil. .A,., iilmsit,;. r,h !,. Tm. ger, vuraz urwalver uno wlive, UNmir'tblick,? Geaenden wankrn miissen ' lyiiu t vtuuivui ivuiiui iu m,( bis sie bewohnte Orte fanden und nach w; .k,-,r,nf.n TOr,TS nTr,,,t juv uciuiiuitii. um yuiuu habe der Präsident von Brasilien Nie,. 7 .ro Lui:.iri r rZ Tns,a ssVnTun.r genommen und es sei Nielsen gelungen. . sich in dieser Stellung auszuzeichnen, doch habe er den Haß von Verschwörern auf sich gezogen, und er habe, weil er sich nicht mehr sicher fühlte, Brasslien in Begleitung seiner Freundin verlassen müssen. Nielsen war auch in Deutschland und Nußland als GutsVerwalter thätig. Fräulein Pilger gibt an. daß sie aus einer angesehenen Familie in der NäheKLlns stamme und mit einem deutschen Kirchenfürsten verwandt sei. . Das todbringende Gold. Ein merkwürdiger Vorfall spielte sich kürzlich in Konstantinopel ab. Admiral Osman Pascha fuhr mit seinem SchwiegersohneSuleyman Effendi und dem Marine-Eommandanten Schefked Bey von Galata zum Marineministerium bei Kasim Pascha in einem vierrudrigen Boote der Admiralität, um 11.400 türkische Pfund zur Ablöhnung der Admiralität - Arbeiter zu überbringen. Der Schwiegersohn des Admirals. Suleyman Effendi, hatte das Gold in einem schweren Beutel um seine Hüfte geschnallt. Dieses Gold mußte nun der zeitweilige Besitzer desselben mit dem Leben bezahlen. Es zog ihn thatsächlich in die Tiefe, er versank, ohne daß seine Leiche gefunden werden konnte. Der Admiral selbst
saß am Steuer und bog um ein imk N.)ynolds von der St. James - Kirch? Wege liegendesDampfschiff so Unglück' !Red Bank die Trauuna. Nach d:r
lich. daß er einen von entgegengesetzter CZk f nmriTi en nmhfr nisft sfiPTi Seite kommenden Dampfer nicht sehen konnte. Kaum war die Biegung voll zogen, als der Dampfer über sie hinwegfuhr und das Boot zertrümmerte. Die Ruderer retteten sich schwimmend, der Admiral ergriff rechtzeitig ein ihm zugeworfenes Seil, als Schefked Bey sich an sein rechtes Bein klammerte, während Suleyman Effendi, des Schwimmens ganz unkundig, an Schefked hing. Unter der Wucht dieser dreifachen Last riß das Seil, und alle Drei verschwanden in den Fluthen. Drei Mal 'am der Adm'ral w'.tder em5or. ohne daß man sich seiner bemcchttgen konnte. Die anderen Beiden sah man überhaupt nicht wieder. Schließlich gelang es. den bewußtlosen Körper Osman Pascha's mit Haken heranzuziehen und nach langen Anstrengungen ihn wieder zu beleben. Die wirtttschaftliche Lag, ans den Philippinen. Einem Berichte des französischen Consuls in Manila, de Berard, über die wirthschaftlichen Verhältnisse aus den Philippinen nach der Abtretung dieser Inseln an die Ver. Staaten entnehmen wir folgende Schilderung. Was zunächst die Landwirthschaft betrifft, so befindet sie sich noch ziemlich auf demselben Standpunkt nach wie vor der dreihundertjährigen spanischen Herrschaft. Die Eingeborenen haben wie alle Tropenbewohner nur geringe Bedürfnisse und bauen nur so viel an, als zu ihrer Ernährung nothwendig ist. Auch die begüterten Besitzer begnügten sich mit dem sichern Ertrag, den das Land bei dem ursprünglichen Culturverfahren abwarf, und wollten von der Einführung von Maschinen nie etwas wissen. Andere als die Spanier hätten sich bemüht, dem Fortschritt Bahn zu brechen, allein die Spanier dachten nie ernsthaft daran, Wandel zu schaffen. Außer den wenigen Eingeborenen. die aus der Landwirthschaft eine Erwerbsquelle machten, zogen nur die religiösen Genossenschaften Nutzen aus dem Boden, bedienten sich aber zu dessen Bearbeitung nur der Eingeborenen und ließen diese nach ihrer herkömmlichen Weise vorgehen. Bald nach der Einnahme Manilas erkannten die Amerikaner die Lage. Es befanden sich schon unter den Freiwilligen viele Landwirthe, Kaufleute und Jndustrielle, die den Auftrag hatten, nach guten Kapitalanlagen auf den Inseln auszuschauen. Andere sollten nach Absatzgebieten für amerikanische Waa ren suchen. Es entstanden allerlei große und kleine Pläne für die Zeit, wo die Abtretung der Philippinen zur vollendeten Thatsache geworden wäre. Zahlreiche Telegramme berichteten nach Amerika daß die dort unbekannten Inseln geeignet wären, für Unternehmungslustige einen reichlichen Gewinn abzuwerfen. Die auf den Philippinen anwesenden Amerikaner sagten sich, wenn schon bei dem gegenwärtigen Stande der Landwirthschaft die Großbenker erbebllck verdienten, um so reicklicker müsse der Ertrag sein, soihald ewe imti&zitüi&t i8etoiriMiaf
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überall aufgehört, wo der Aufstand sich ausbreitete, weil den einen die Mittel ausgingen, die andern ihre Mittel für die Sache des Ausstandes hergaben und wieder andere die Vorschüsse nicht , t i 5 usuiu. "hakten konnten d m 'wohlm B0n. l'"; " Manilas bewillig, weiden D e Amerikaner gehen dann, um, grofzeizaf ,t . i i n .13 brlken zu errichten l d da noch stets gebrauchliche Verfahren fu ej ; wlnnuna o;s ua i'uiu uu uiu , ryry I. ' , ' 1. . . ksV. ff.: wann weiden diese Plane zur AuSsuh. ! rung kommen können? Die Zubereii . cm:r ,tv,c w: r lmi n 3 c r ?5 Haupt mangelhaft war. ist so vernachJ..rei . . ."i w:. n, ...k 'asstgt worden dak ! die Waare aus Ä "Äiw5 ? im Werthe sinken muß. Trotz desAufstdes war d.e Rsern.e reichlich aus. :e. x.xt;. BV 4'v. o. I" JAUUUU UHU uu, JV , . rx.'2i Tin. f TL KÄ des Krieges verspürt. Wie e Mit dem Grubenbetrieb steht, vermag Niemand . . k l-x, r.A lins Q v v ty tijjvf! w ter den Freiwilligen befinden, möchten nach der Herstellung des Friedens umfassende Boden - Forschungen vornehmen. Die öffentlichen Arbeiten sind seit dem 19. August 1896 eingestellt. Zahlreiche öffentliche Gebäude, sind zerstört worden oder verfallen. Die spanische Verwaltung vermochte nur die Legung eines Nabels von Manila nach Jloilo,' dem Hauptort der Insel Paay, durchzuführen, doch wollte kein Unternehmer sich melden, so daß die Verwaltung schließlich selbst an's Werk gehen mußte. Die Eisenbahn von Manila nach Dagupan hat zwar nicht gelitten, konnte aber seit Juni 1893 fast nur durck die Aufständischen benutzt werden. Oo In fand,. A u f d e m L a n d s i h e d e r durch die Fabrikation von Eatsup" reich gewordenen Frau Hazzars in Shrewsbury. N. N fand die Vermählung der erst 16 Jahre alten Tochter des Hauses mit dem Fürsten Franz von Auersperg aus Oesterreich jtatt. Der Fr.t hat vor Kurzem am Long Island College sein Doctor - Eramen bestanden und wird sich im Herbste mit der junaen Frau nach Europa begeben. Da dcV Fürst katholisch ist. vollzog Rev. ' Ceremonie fuhr ds Paar nach 'New ! m .. s.j,,..i .:r ijuki, ultt eine .jjajjcu:3(.ctc uiijuiu ten. Bis zum Hervzt wird es m einer Villa an den Naoesink-5)ighlands wohnen. Der Fürst ist angeblich als flotter Cavalier im lustigen Wien mit seinem Erbtheil zu früh fertig geworden und als er sich dem Nichts gegenüber sah, ging er nach Amerika und warf sich auf das Studium der Medizin. Er gedenkt sich später in New ?jort als Arzt niederzulassen. Ein unerwartetes Ende hat in Brooklyn. N. ?)., eine Kinderehe, die erst am 1. April d. I. geschlossen wurde, gefunden. Wie die erst 13 Jahre alte Frau Ella Johnson im Lee Ave. - Polizeigericht unter vielen Thränen erzählte, ist ihr Gatte Albert, der erst 16 Jahre zählt, von seiner Tante, Frau Kane. entführt" worden. Diese Tante wäre sehr gegen die Heirath gewesen und Frau Johnson verlangt nun, daß sie im Gericht über den Verbleib ihres Neffen Auskunft gebe. Leider konnte man ihr im Polizeigericht nicht helfen, man verwies sie aver an die Supreme Court, wo sie ein Habeas Corpus - Verfahren anstrengen kann. Frau Kane erklärt, daß Albert, der nur $2.5 per Woche verdiente, weinend und hungrig zu ihr ge, kommen wäre, und sie, seine frühere Pflegemutter, habe sich seiner angenommen und ihn per Schiff nach Europa spedirt. Die Frau glaubt, da die Heirath der beiden jungen Lerne ungültig ist. ciliymvasZöpfle meuch lings abgeschnitten wurde, läßt der Wäschonkel Wing Li in Atlantic City. N. I.. das Köpfle hängen und will sich zu Tode fasten. Ohne Zöpfle darf kein Sohn des Reiches der Mitte in den chinesischen Himmel eingehen; um nun die Götter zu versöhnen, verweigert Wing jegliche Nahrung. - Der Bösewicht. welcher ihm den Schmuck raubte, heißt Wah Lung. Meuchlings schlich er an seinen Landsmann heran, schnitt ihm das Zöpfle mit einem geschickten Schnitt ab und warf es in's Feuer. Nach diesem Schimpf zog sich Wing in eine Kammer zurück und erklärte, keinen Bissen mehr zu genießen. Am folgenden Tage verschafften sich mehrere Waschonkel gewaltsamenEingang, aber alle ihre Vorstellungen, Wing zum Essen zu bewegen, blieben erfolglos. Mit $1500 guten amerikanischen Geldes hätte Wing sich in wenigen Monaten nach seiner Heimath zurückbegeben sollen, und nun ist er ein unfreiwillig Verbannter. Im vergangenen Winter las John Haight in Plainsield, N. I., eine Zeitungsannonce, in welcher um Auskunft über John George Stutz ersucht wurde, für den in Deutschland ein Vermögen bereit liege. John Haight zeigte die Anzeige, ohne sich viel dabei za denken, seinem in 'Piscataway, sieben Meilen von Plainsield, wohnenden Schwiegervater John Geo. Stutz, der seit 25 Jahren eine kleine Farm bewirthschaftet, und fragte ihn lachend, ob er dieser Stutz sei. Der Alte lachte, beauftragte aber schließlich doch emen Advokaten mit der Angele Der Advokat sete jiaj mit
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dem Inserenten in Verdinduiig und' erhielt bald darauf die Nachricht, daß Stutz der Gesuchte sei. Wie sich herausstellte, htte Stutz's Mutter in der Staatsbank zu V:n - Vaden zu dem ' 10jährigen Geburtstage ihres Sohnes 5000 deponirt. Die Mutter starb und Nieniand wußte von dem Gelde Jetzt nach 47 fahren hat sich das Vermögen auf 875.580 vermehrt, welche dem alten Fal.ner nunmehr zufallen. Mörderisches Geschrei weckte neulich Nacht die Nachbarschaft des W. L. Valdwin zu Jndependence, Mo., aus dem Schlafe und als die Leute an die Fenster eilten, sahen sie. wie ein Mann in höchster Eile heulend die Straße hinablief. Niemand wagte sich vor die Thüre und man erwartete am Morgen das Opfer eines grausamen Mordes in irgend einer Gasse zu finden. Als man aber in der Frühe nachforschte, fand man voi .ein Hause des Baldwin. mitten auf der Straße, einen zerbrochenen Bienenkorb, den die Bienen umschwärmten.. Ein Dieb hatte denselben aus dem Garten des Baldwin gestohlen und dabei die nöthige Vorsicht, den Stock zuerst zu umwickeln, außer Acht gelassen. Auf der Straße angekommen, waren die Bienen über den Honigräuber hergefallen und derselbe erhob ein Geschrei, als ob zehntausend Teufel hinter ihm her waren. Die Polizei sucht jetzt nach . dem Manne, der sehr leicht erkenntlich sein wird, wenn er sich in der Offentlichleit zeit. Zwet kleine Binder der Frau Edward Swartz von Freeport, Jll., die mit ihrer Muth? bei ihrem Großvater, Tobias Clementson in Union County. S. D., zu Besuch waren, sind daselbst durch einen beklagenswerthen Unglücksfall um's Leben gekommen. Die Kleinen, von denen das eine zwei und das andere drei Jahre alt war, spielten auf dem Hofe eines Nachbars über einem Regenfaß. das nur mit einem Stück Blech bedeckt war. Als man die Kinder vermißte und nach ihnen suchte, fand man ihre Leichen in dem Fasse. Das Blech hatte nachgegeben und die Aermsten waren in das Faß gefallen und ertrunken. Oo dttxaoet Auf offner Straße im Hamburger Vororte St. Georg feuerte der dreiundfünfziglährige Arbeiter Thenner mehrere Revolverschüsse auf seine getrennt von ihm lebende Ehefrau ab und verwundete sie tödtlich. Then ner wurde vom Publikum gepackt und der Polizei übergeben. Der Bewegg'.und zur That war, daß sich die Frau weigerte, wieder zu ihrem Manne zu ziehen. Der Ehe sind drei bereits erwachjene Kinder entsprossen. Mit großen S ch n e e s a ! ten hat der Juni im nördlichen Norwegen beqonnen. In Hammerfest sind alle Straßen einige Fuß hoch mit hartem Schnee bedeckt, sicllenweise liep.cn die Schn:ek?ü.?l in Mänr.;f)3f?e. Die Berge der Umhegend utcalten solche Schneemassen, dß sie in diesem S?mmer kaum schneefrei werden dürften Auch aus anderen Theilen des Landes wird gemeldet, daß die Schneemenge ii' diesem Winter größer denn je gewesen ist. I n L l v o r n o i ff der Bäckermeiste? Domenico Mascagni. der Vater des Componisten Pietro Mascagni, storben. Signor Domenico Mascagni lebte früher in sehr kümmerlichen Verhältnissen, und nur mit äußerste! Anstrengung vermochte er die Mittel zur musikalischen Ausbildung feines Sohnes zu beschaffen. Nach dem Erfolge der Cavalleria Rusticana" begann auch für ihn die Zeit des Wohlstandes, denn sein Sohn Pietro that für seine Eltern und seine beiden bis dahin als Handwerksgesellen th'it'lgen Brüder, was nur irgend in seinen Kräften stand. Alle Mitglieder der Familie Mascagni wurden Grundbesitzer und Signori", während der Componist der Cavalleria Rusticana" als Conservatoriums - Director nach Pesaro ging und die Zurückgewinnung des verschenktenGeldes von einer neuen erfolgreichen Oper erhoffte. Diese Hoffnung ist freilich bis heute noch nicht in Erfüllung ge.ganaen. 'nBorddesimTriester Hafen liegenden Dampfers Gottfried Schenker" her österreichisch - amerikanischen Gesellschaft verursachte ein Schiffsmann beim Anzapfen einer Pejroleum - Cisterne mit einer Laterne, welche ihm aus der Hand fiel, unwillkürlich einen Brand. Gegen die rasch um sich greifenden Flammen halfen weder die inThätigkeit gesetzten Feuerspritzen des Dampfers, noch die mächtige Dampfspritze des Lloyddampfers Gisela", weil durch den offen gebliedenen Hahn das Petroleum immerfort strömte. Da schritt der erste Maschinist. Ingenieur Gordon. mit TodesVerachtung durch die Flammen und verhütete durch Absperrung des Hahnes die Vernichtung des Dampfers. Als er zurückkam, waren seine Kleider vollständig verbrannt, er selbst aber unversehrt. In Humburg fand das heimkehrende Elternpaar Behrens seinen zwölfjährigen Knaben erschossen in der verschlossenen Wohnung eines Hinterhauses in der Steinstraße. Neben dem Todten lag der gleichfalls durch einen Revolversckiuß getödtete 18jährige Handlungsgehilfe Grodzli. Bisher konnte nur ermittelt werden, daß der Grodzki den Behrens, dann sich selbst getödtet hat. Aus welchem Grunde aber, bleibt noch räthfelhaft. Man ist vorläufig geneigt, anzunehmen, daß Grodzki dem Knaben seinen neuen Revolver hat zeigen wollen, dabei aus Unvorsichtigkeit dem Behrens eine Kugel durch den Kopf gejagt und aus Verzweiflung darüber sich selbst erschossen hat. Die erste Annahme, daß ein Sittenrerbrechen vorliege, ist bereits durch die Untersuchung widerlegt. Der jugendliche Mörder war ein ordentlicher, ' fleißiger Mensch, nur manchmal etwas confus. Sein Vater aro im Irrenhause.
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"For a nunber öf years pist I suffcrcd untold aony frorn dyspepsia, and how to get rid of it I did not know. I tried every remedj friends could süßest, still I got no relief, and my business beinj sedentary, that of a bookkeeper, it was Lettin? almost unbearable. I often bad to lay off for a day or two. I consulted our family physician, but the medicine he prescribed for me only gave temporary relief. Finally I was induced to try Ripans Tabules. It was not long before I feit greatly reüeved, and now, thank Cod. I have not lost a day in the last year. I can fully recommend
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to all who are afNicted a, I was, that One Gives Relief." D c r F l e i s ch e r m e i st e r BöHmer am jtomgsplatz in Löbau (Sachsen) wurde dieser Tage von einem merkwürdigen Besuche überrascht. Ein auswärtiger Radfahrer fuhr in dc.sSchaufenster seines Ladens hinein und blieb vor dem dort stehenden Fleischklotz, an dem BöHmer gerade beschäftigt war, liegen, während das Rad an der äußeren Seite des Schaufensters stecken blieb. Ausfallenderweise hat der Nadfahrer nur unbedeu tende Verleßungen erlitten. - Die Aeim-T!leorie.
Eine wichtige Entdeckung. Dnrch Erneuerung deß Systems werde fast alle Krankheiten geheilt. Es wird in diesen Tagen viel über Pil;s gesprochen und doch ist dies kein müßiges ?e. rede. DaS Mikroskop enthüllte die Thatache, daß viele Krankheiten durch einen beonderen Keim oder Pilz hervorgerufen roer en. (Sin eingehenderes Studium und ftofc chungen zum Zwecke der Entdeckung eine! Mittels, welches diese Pilze aus dem Syslerr. entfernen würde, haben vor Kurzem ergeben, daß es nothwendig sei, das Systrm zu erneuern und daZ Blut durch die Beseitigung der Pilze zu reinigen, um die Heilung dieser Krankheiten zu erzielen. Es stellte sich heraus. da Dr. Kay's Nenovator das vollkommenste Heilmittel für alle diese Krankheiten ist. das bis jetzt entdeckt wurde. Es erneuert das ganze Sy,':em, rein!gt das Blut, bereichert dasselbe, belebt das Eystem und verleiht dem ganzen Korper neues Leben und verjungte Kraft. Um die wunderbar n Ergebnisse beim Gebrauche von Dr. Kay's Nenovator in allen solchen Krankheiten vor Augen zu führen, geben wir folgenden Auszug aus einem Briefe von Frau E. A. Adams, G. und Martha Str., Omaha. Neb.: .In Beantwortung Ihrer Anfrage, welchen Erfolg ich mit Tr. Kay's Nenovator hatte, theile ich Ihnen mit. daß ich große Linderung fand und nun aesund bin. In erster Linie hatte ich die Grippe und es dauerte geraume Zeit, ehe dieselbe zu weichen schien ; dann trat Malaria ein und ich nahm hinreichend Ehinin ein. um den Tod einer Person zu bewirken, verspürte aber keine Linderung, bis ich Tr. Kay'S Re:,ovator gebrauchte. Ich litt an Unverdaullchkeit, starkem Kopfweh und hatte Schmindelaniälle, und es war als ob feurige Zäden und kleine Sterne vor meinen Auacn gaukelten. Es freut mich, berichten zu können, daß ich nach dem Gebrauche einer Schachtrl Ihres Nenovators große 'Besserung wahrnahm Ul'd gesund wurde, ehe die zmei:e Schachtel zu Ende war, womuf diese mißlichen Uebel Tank Ihrem Nenovato, gänzlich ausblieben. Ich kann nicht umhin, dens.lben der leidenden Menschheit zu empfehlen.- Er ist das befte bestehende HeilMittel, weil er alle Krankheiten heilt, bei melchen sogar alle anderen Mittel vergeblich angewandt wurden, wie: Unverdaulichkeit, Le-der-und Nieren-Krankheiten,lVerstopfung, Kopfschmerz, Magenbeschwerden. Geschwüre, Ausschlag, Schwäche, Niedergeschlagenheit, Schwindel, Frauenkrankheiten, Drüsenvergrögerunq, Sodbrennen, unreines Blut, Schlaflosigkeit, Galligkeit, Verdauungsbe. schmerden. Mattigkeit, Malaria, geistige Abgestumpftheir, Rheumatismus, Neuralgia, Nervenschwäche, Schlafluß, Beulen, Salzfluh. Skropheln j:. Er hat eine wunderbare Wirkung auf den Magen Lcber und Eingeweide; er steigert den Appetit, fordert die Verdauung und heilt alle Störungen dieser Theile. Er schmeckt angenehm, ist leicht zu nehmen, vollkommen sichcr und nie dem Magen widerlich. Er ist in Form von Zeltchen, aus concentirten Ertracten zusammengesetzt und enthält zwei big viermal mehr öosen ali die flüssigen Arzneien, welch: für dcnselden Pr'.is verkauft werden. Dr. Kay's Renovator ist nnn be! fast allen Apothekern zu haben. Preis 23c nö $1. Sollte Ihr Apotheker denselben nicht vorräthia haben, dann sende man den Betrag und schreibe an die Tr. 93. 1. Kay Mkdical Eo. lWestliche Office), 620 süvl. 16. Str., Omaha. Nkb.. worraus Jnen derselbe vrompt per Post und zwar portofrei zugeschickt w:rd. Diese Firma veröffentlicht ferner .Dr. Kays Hand Book es Vttlui bio lieceipts anü a Treatise on Disea-'e?,4' welche Broschüre nach Einsendung Ihrer Adresse und Angabe dieser Leitung Ihnen aratis zugeschickt wird. 93iclc Leute schätzen vtren Werth ans fünf Vollars. Man versäume nicht, seine Adresse einzusenden, denn diese Broschüre ist unentbehrlich. .Saz'S Renovatör wird nun vakaut v ' . . i. "" -.
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InswvZ Gel" fixere Heilung. ) -o and in mv case it is alwaya a fact M FOTO. "The Sea Level Boute'1 -TONew York, Double Daily Service. Wagner Sleeping Cars. Dining Cars. D!. (5. Jngalls. Präsident. E. O. McCormilk. VerkthrZdirektor. Warren . Lynch, fft. Cenl. Paff. & Ztckitgt. D. Vt.Bronton. . G. P. A. Cinemnati Zttge! G. H. & D. K. R, Abfahrt Indianapolis dfahrt S t5Bm , . 8 05BM . I4SVm m 'i 4LNM , 4 4501 . 7 00jm Dayton Züge, C. H. Abfahrt Indianapolis bfahrt 8VSB . '10 4MB 2 454im 4 45NM 7 Ankunft Cineinnaii nkunft IZWm 11 SLAm S25ir 6 VVÄtm . 7 45Jffl 10 vmm & D. R. N. Ankunft Dayton Ankunft 1ZVZ?M i 2LM 6 20V!m 7 5SNM II lS Toledo d Detroit Züge. C. H. k D. R. R. Abfahrt Ankunft Ankunft Znd'plS : Toledo : Detroit blahrt10 45Zi Ank'ft4eNm n!'ft 840N , 7 0091 . 4 09VM , S15ZZM ') Ausgenommen Sonntags. Ticket.Offi en : Union Station und tto. 25 West Washington Straße, Ecke Mertdiaa. Die populäre lMMW mtiX ncwti LituLatHf ist die beste Linie nach G li! I 0 A G 0. Vier Inge! erlassen Jndtanapoll 7 00 11 5 . 3 Söm 12 SS achtt nkuft in Chicago, ti2v0Bkt sssbend ' 18 40 810 7 238m See treffe bier et.... f 83095m 7558m stuttiuil. (ici tln.... J40yim 4L7M Töglich auSgen Sonntags. Die neuesten verbefferten Vestibüle Wugen, Wngner Schinfrvngen elegante Yarlor-Wageu und (kßwageu. Lokal, Scblafkvagrn. in Jndtanapott steht uu 3 Abend berett, Lerläbt ödtcazo 2 4! Morgen. Sann jede, ett nach SO Adendl benützt werden. ?s West Washington Strah, lilket'OsiiceZ ' unto Vasnöof. wc. UHU ijMia . fett, ve. Bainlzof und u. Stra?. rank I. R eed, enl Pass.rgert. W. S.McDoel. VicePrSs. und Genl. Mgr Sba. H. Rockwell. ?rafcMaager. f o. fi. o n 1 er. $tft Vaff. oent. Ä st f A Pk KAK t vhttLtioh lll lllllll ttach .ii Uirl iHi r f ... i. honii rrad ud Ht, .nd ' -.f K W M mm ' ....... mmr.ow w w Vhowu nn 1 Wrr. llHwutd Uli- ' emrlntbeirr kM liiiet,hr.VT(-rthry lirc.l wV äot TU'. j wtuatio renMlormcaM. Iii. b yuu raa -rn thatkmount 1o moo.v forrtulKtHKrMtl'ulMttwit. Eaul..i.d qolckil mmmtd. 1 dwi bat on arker trom ecta ctMtrict 5 untv. Intäj uugbt nd proTiaea wtth aiploTincDt a rf
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