Indiana Tribüne, Volume 22, Number 283, Indianapolis, Marion County, 1 July 1899 — Page 1
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3 Todcs-Anzcigc. Freunde und Lelanntea die ttaurige Nachricht, daß uasn geliebte? alte, Later und A.uder, (5hri,'tian Unger,
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nach langem Leiden, im lter voa SS Jahren. Il?!on fttn anltxtn der Parteilichkeit beschulten und Tage, am Freitaz Morzen. um Z.Z Uhr. '
unl durch Ur. Tod airifZen wurde. TitLeerdigung sinket am Sonntag, d 2. Juli, um 1 Uhr 30 Siia., ,sm Trauerhauj, ZlU l unlax Cttaßt. au, statt. , ri rrae.idea Hinterbliebenen Cdritttena Unger, Sattin. Viaria Nabn. Hnnc JuchSloch. i Karl Unger. Paultneunger. Ales. Kahn. Schmiegn, en.uchsloch. $ :hne. guisa Klaiber. I 4a nderjon, no. 1 neuer. SSvSiTi Ke5. B&errrnann SeiHsnbssiMsV, . Ofsic:: 26 Süd Delawarestr. Ställe . 220, 222, 224, 226, 228 Ost Pearlstr. Telephon II. Offen Tag und Nacht. Office der IMÄ!l!SWZKKÄ. l. Jult18?9. Die vereinigten Banken von Indianapolis werden am Tle7"'lZg. den 4. Juli 199. geschloffen sein. Papiere, di: an diesem r,g, fäig werd, x, lollten am Montag, den 8. Juli bezahlt werden. Tkrederick Baggö. Manager. ?eösn zLbend : : : : : Großes Konzert tttM?!z km Wgzls UM 20 Snstlninne 2 ?xcnt W. SZcttee. Tirigent. Matinee jede Tienftaz, Tonnerstaz und Samstag. onzert jede Abendl Mahlzeiten von 7 Ndr VormitltagZ Hl 11 UhrAdend. C.nntag von 1 bis 3 Uhr achm. Tadle dr?ott 2Ue. Iederniaun's Diener. D.e Ttenste. welche die Union Trust So. leisten kaun, sind so veiictuedknartig. wie nur viele Per fv ien sie geben könren. Eigenthum tn irgend rrelter ftoxvx wird verroalttt. Miethe und An:e reffen kouektlks, Steuern und Uuslagen bezahlt, erkaufe werden gemacht. Kapieatien angetegt, Bersicderungea besorgt und alles dura, Leute, welche tn den verilide''ln mergen volle Lr fahrurg haben, iald'.asienscvaften werden er leoigt. einertei ob die i Heilung gleich stattfindet der dtestlben jahielarg verwaltet werden müssen. a'.hscblage bet der rs eyung voa Tsta' menten werden kostenfrei ertdell'. Alle Ttenre werder. m billigen Pr-iZen geilistet. Sprechen Sie vor. Union Trust Co., Office: (eiäude der Gesellschaft) tto.118 und 122 Ost. Market Ttr. Einbezahltes Kapital 8600,000 Ueberfchuß.Zsnd .... 05,000 Verbindlichkeit der Aktio. näre 9600,000 B eamte : John . Sollidah. Präsident. Vddifon (5. HarriS. I.Dice.Prafldent. Henry Eitel. 2. Vice.Piäsident und Echazmeister. H.M.Koltr. L.krelär. Das Beste ist stets das Villigste. Vonnegut Kardware Co. 120124 Ost Washinglollstr. Dcaht-Thüren und Fenster 60c biS $1 50 Mähmaschinen $2.50 bi $12.00 Garten. Schlauch 8c biö 18c per Fuß. Eiöschräake $5.50 biö 525.00 Wasserkühler $1.05 bi $2.00 Zce Sream FreezerS, alle Größen. Tel. 8. Lueo. F. Srnither, geschickter und zuverlässiger ' Dachdeckern ÄeS- und Kteödaöer. Dacher von ' Asphalt und Gilsonit. euxro Handln in alle ilrUn von D a ch m a t r i a t,. Telephon 801. 801 West Maryland SU eätoeftlliic- Eck orn Miisnv,i ab tt
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Editorielles.
Es kommt woül möt.o t vor.'A...t.k.in,n für.ip.e aamt An.'
aber in Deutschland ,st eS kürzlich vorgekommen, daß ein Gerichtshof offiziell " v.gie. uno oav mm U : Der Berliner Vorwärts" hatte gesaat: ..Und wohlbekannt ist die Spruchpropö deS höchsten sächsischen Gerichtshöfe, der oft ohne Umschweife die Angehörigen der Arbeiterpartei alS minderen Rechtes erklärt hat denn andere Staatsbürger." Daraus war'der sächsische Justizminister so unvorsichtig gewesen, Strafantrag gegen den Vorisärtö" zu stellen. Dieser erbot sich. )en Wahrheitö-Bewei zu führen und derselbe wurde zugelassen. Daraus erfolgte da? folgende Urtheil : Der Angeklagte hat für seine Behauptung, daß die SpruchpraziS des sächsischen Gerichtshofes die Angehörigen der Arbeiter-Kategorie für minderen Rechtes erklärt habe denn andere Staatsbürger, den Beweis der Wahrheit angetreten. Der Beweis ist in sehr umfangreicher Weise erhoben! worden und der Gerichtshof ist zu der Ueberzeugung gekommen, daß dem Angeklagten in drei Fällen der Beweis der Wahrheit gelungen ist." Hier folgt die Darlegung dieser drei Fälle und dann heißt eS in dem Urtheil weiter : ES heißt in dem inkriminirten Stze, der höchste Gerichtshof Sachsens habe oft ohne Umschweife die Angehörigen der Arbeiterklasse für minderen Recht erklärt. ' Oft, d.'h. mehr als zweimal, und ohne Umschweife, d. h. klar und deutlich. Beides trifft zu. DaS Gericht hat deshalb zu einem Schuldigspruch nicht kommen können. Der Angeklagte ist freigesprochen worden und die Kosten des Verfahrens werden der Staatskasse auferlegt." Da weiß man nun nicht, ob man mehr bedauern soll, daß ein hoher Gerichtöhos anerkanntermaßen parteiisch ist, oder ob man sich mehr darüber freuen soll, daß ein Gerichtshof den itiith hat, in solcher Sache so zu entscheiden. Immerhin ist der Fall ein Leweis dafür, daß eö in Deutschland sowohl gerechte, wie ungerechte Richter giebt , Der Kriegösekretär hat kürzlich unter den RegimentS-Kommandeuren und Militärposten-Tefehlöhabern eine Imfrage betreffs der Kantinen antellen lassen. Die meisten derselben erklären, daß der Verkauf von Bier, Tabak und kühlenden Getränken innerhalb der Posten auf die Disziplin und die Sitten der Soldaten eine sehr günstige Einwirkung gehabt habe, und namentlich auch bewirkt hat, daß die elenden Kneipen, die man früher stktS in der Umgehend von Militärpbsten und Kasernen fand, und in denen die Soldaten mit schlechtem Whiskey vergiftet, betrunken gemacht und oft beraubt und sogar ermordet wurden, vertrieben worden sind. Ein jeder Bericht stellt fest, daß die Soldaten daö Bier dem Whiskey vorziehen, und dasselbe ihrer Gesundheit besser zuträglich ist; sowie daß eS ihnen unter den bestehenden Vorschriften unmöglich gemacht ist, sich je zu betrinken. Die Mehrzahl der Soldaten ziehe jetzt die lustige und reinlich gehaltene Kantine, wo sie Karten und Brett spielen und die Zeitungen lesen können, den stinkenden Kneipen und den niedrigen Tanzlokalen vor, in die sie früher getrieben wurden. Und seit der Einsühruvg der Kantine seien auch weniger Fälle von Trunkenheit zu verzeichnen, weniger Fälle von Insubordination und l?zcessen und weniger Krankheiten vorgekommen. Für die Militärblhörden wird diese Erfahrung hoffentlich maßgebend sein Aus den Fanatismus der Temperenzler wird daS freilich keinen Einfluß haben. Der Fanatismus läßt sich nicht be lehren. - MhlMilW. Wetterberichk. WarmeS, schönes Wetter. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 83 Grad, niedrigste 59 Grad Schissel'S Badeanstalt-Tempera tur 85 Grad.
Aus der ZZeststadt. (Spezialdeprsche der Tribüne.) Cincinna ti O 1. Juli. Die '
zahl von Vereinen war gestern die Q . Rheinfahrt" deS Indianapolis, ' ' Männerchor". AlS Gäste nahmen daran K.il x.. :.x,.?n, r . ij i i ii iii:iui , ftB.vw Louiöville Liederkranz, ColumbuS Männerchor, Indianapolis Liederkränz, St. LouiS Liederkranz, Philadelphia Junger Männerchor, Ehillirothe Eintracht, Harmonia von Dayton, Belleville Liederkranz und die Vereinigten Sänger von Pittsburg mit Kapelle. Daö Wetter war herrlich und unter frohem Jubelgesang fuhr man vom Fuße der Main Str. ab, den Fluß aufwärts. Der Indianapolis Mannerchor leitete die Fahrt durch ein Lied, Fröhliche Sänger hinaus", ein und Herr Fritz Francke, der Vicepräftdent deö Vereins, hielt dann eine Begrüßungörede. Die Ufer deS Rheinö" entlang fubr der stattliche Dampfer und in ungezwungener oeuljazer Stimmung amüfirten sich die Sänger und ihre Damen. An Eovington, Newport und dann Dayton (Ky.) vorbei fubr die lustige Gesellschaft und ließ ihre hübschen Lieder erklingen. WohlwkiSlich war in Fülle für daS nöthige Naß gesorgt worden, so daß die Keblen der vergnügten Schaar nicht trocken wurden. Die Flucht aus der dumpfen Stadt hinauö in die frische Saft that den Sängern wohl und die herrliche Natur munterte sie immer wieder zu neuen Liedern auf. Von Coblenz" bi zum Stoltzenselö" wurde abwtchelnd von den verschiedenen Vereinen gesungen biö an letzgenanntem Ort daö Lied Die Wacht am Rhein" auö allen Kehlen ertönte. Um halb 5 Uhr wurde Kehrt gemacht und um 6 Uhr langte der Dampfer wieder in der Stadt an. Unter Musikbegleitung begaben sich die verchiedenen Vereine wiederinihreHauptquartlere und Abendö ging eö ins Konzert. Der Deutsche Klub und Musikverein olgte gestern Morgen einer Einladung eS MufikvereinS von Milwaukee zu einer Trolley. Party nach Ehester Park, Spring Grove Friedhof und CumminSville. An derselben betheiligten sich auch noch der Milwaukee Liederkranz und der Germania Mänuerchor auS Chicago. Die verschiedenen Vereine ranken unter sich Brüderschaft und der Deutsche Klub und Mufikverein wurde offiziell eingeladen dem goldenen Jubiläumifest deö MusikvereinS von Mil. waukee, welches im nächsten Mai stattfindet, beizuwohnen. Am Nachmittage begab sich der Verein als Gast deS St. LouiS LlederkranzeS nach Coney Island und verbrachte dort einige recht angenehme Stunden. Die Namen der hier befindlichen aktiven Mitglieder deö Indianapolis LiederkranzeS sind mir erst heute zugekommen und ich lasse dieselben hier folgen: 1. Tenöre, Rudolph Guth, Edmund Bany. Joseph Beringe?, John Klein, Franz Schäfer, John Koch, Gustav DöngeS, IgnaH Krämer, Nikolas Nembusch ; 2 Tenöre, Valentin Hossman, Raymond Böhm, John Knodel, E. Pein, Karl Lebman, Hermann Schlender, Joseph Keller, LouiS Krauß; 1. Baß, Gustav Weissenbach, Jacob Schulmeier, Wilhelm Stssfler, MeinHirt Hündling, Fred Koßmann, Heinrich Böhm, Adam Weber, E. Meyer, Otto Grass. JameS Lamb. Xaver Strieblen; 2. B-ß, Ignatz Strack. Joseph Krämer, Juliuö Kern, Ernst Michaelis, Gottlieb Leukhardt, Frank Krieger, George Beck, Joseph Busche, Heinrich Neumeier, Andrea? Koßmann, Dirigent Ernst Knodel. Außerdem begleiteten den Verein zwanzig passive Mitglieder. Am Nachmittage fand daö erste Ma tinee-Konzert statt. DieVortrage waren ebenso gut wie am Abend, aber nicht so der Besuch. DaS Abendkonzert war äußerst gut besucht. Die Halle faßt über 14.000 Personen und jeder Sitz war eingenommen. ' Alle Vereine waren im Massenchor vollzählig vertreten und leisteten Vortreffliches. ES ist kaum möglich den Eindruck zu beschreiben, der durch einen solch mächtigen Chor verursacht wird, besonders wenn er gut fingt, wie gestern Abend. SS ging alleS, wie am Schnurchen, und die Sänger, nahezu 4000 an Zahl, folgten dem Taktstock deß Dirigenten mit merk-
würdiger Präcision. Herr Ehrgott leitete den gewaltigen Ckor mit ganz erstaunlicher Ruhe und Sicherheit. . . . . . rVB M l ft. W
ueiver in cie iiupic ver Paue scbl'cht. . . . Or-i Vit erste dummer aus oem vro-. . A . M CV ' gramm war vle uveriure aus uxi und sie war die Glanznummer des 128. t Mann starken Orchesters. Hierauf folgte die gesthymne, welche vom Massenchor wiedergegeben wurde. Frau Corinne Moore - Lawson, welche die Gounod'sche Arie auö Nurielle sang, entzückte die Zuhörer durch den Wohlklang und die Kraft ihrer Stimme. Eö schien ihr nicht die geringste Anstrengung zu kosten, den gewaltigen Raum zu durchdringen. Der Massenchor gefiel in dem Lied Der Frühling am Rhein" so gut, daß er den letzten VerS wiederholen mußte. Am Schlüsse desselben brach daö Publikum in stürmischen Beifall auö und der Dirigent wurde wiederholt hervorgerufen. Nicht minder schön wurde daö hübsche Lied Eö steht eine mächtige Linde" gesungen. Von der Erieg'schen Suite Peer Gynt gisiel die Strophe Asa'S Tod am besten. Der Chor sang daö WaliS'scbe Volkslied Wohl durch die Nacht", welches EvanS William schon wiederholt in Indianapolis gesungen bat. Die Tenöre schienen ein bischen schwach, aber sonst war der Vortrag ausgezeichnet. Frl. Charlotte Maconda trat gestern Abend wieder auf und zwar in einer Arie aus Lscia, welche fie in vorzüglicher Weise sang. An den folgenden Cbornummern war an sich nichts auszusetzen, aber viele der Sänger sahen recht schläfrig auö, was wohl dem Umstände zuzuschreiben war, daß fie sich während deS TageS wenig oder gar nicht geschont hatten. Nach dem Konzerte begaben sich die &Z.m ..i:. .. a.iyn in 1141c 4Ufiijuuiii((( uiiv verbrachten dort noch einige vergnügte Stunden. Der Indianapolis Männerchor wohnte einem Kommerse der Vereinigten Sänger von Plttöburg in der Elm Str. Halle bei. Die Stimmung ist eine äußerst fröhliche und die Sanger benachrichtgen hiermit ihre zurückg'bliebenen Freunde, daß fie sich köstlich amüsiren Leo M. Rappaport Der Mufikverein blieb gestern in einem Hauptquartier, Wielerts Cafe, 14031410 Vine Str., daS jedeS der Mitglieder lieb gewann. Speisen, Getränke und Bedienung find Vorzugich und Herr Wielert zeigt in jeder Hinsicht, daß er sein Geschäft auS dem ff versteht. Der Präsident deS N. A Sängerbundes, Herr Deiler und Fekdirigent L. Ehrgott, welche verhindert waren an dem Frühschoppen Theil zu nehmen, statteten tem Verein hier einen kurzen Besuch ab. G. D r e y f u S angekommen. Renne 8, 30. 3uni. Hauptmann DreyfuS wurde in Quiboron gelandet und per Bahn nach Bruz, 12 Kilometer von RenneS geschafft. Dort bestieg er einen Landauer, begleitet von den DetektivS und dem Präfekten deS DepartementS und fuhr nach RenneS, wo ihn 25 Gendarmen am Eingange der Stadt erwarteten. Zehn von ihnen bestiegen einen Wagen und folgten dem Landauer. Der Rest ging 21t Fuß. DaS Gefängniß wurde ohne Zwischenfall erreicht. Eine große Menge hatte sich ansammelt und sah der Ankunft schweigend zu und ohne eine Kundgebung zu veranstalten. Daö belgische Wahlgesetz. Brüssel, 30. Juni. Die Kra walle dauerten heute Nacht an verschiedenen Punkten bis 2 Uhr Morgens fort. Die Gazette schätzt die Zahl der Verwundeten aus hundert und eö sol len sich mehrere ernste Fälle darunter befinden. Bei der Eröffnung der Deputirtenkammer wurde heute ein Antrag auf Aenderung der Regeln in der Weise eingebracht, daß ein Deputate? wegen Verursachung von Störung auögeschlössen werden kann. Die Sozialisten protestikten heftig dagegen und schimpften wüthend aus die Antrag. steller. Herr de la Nanthcare von der ' ? :v. . v . m Rechten vertheidigte dagegen den An - trag und schleuderte kaustische Anklagen gegen die Sozialisten, welche ihn durch Pfeifen, Schreieynd Klappern
mit ihren Pulten zu unterbechen suchten. AIS die Ruhe hergestellt war, entfc.
icn ic ojtaiiixrn ruyrenke ilder von den Leiden der Verwundeten in v i . . en Poip'ia.ern unv fragten, wer sur f . I j f A - t ,v.e niazi zu oeranlmorienven qrklln:ZZe berantwortlrch se,. worauf der ... Prem'.er erwiderte: Ich bin eö, der die Verstärkung der Gendarmerie auf dem Wege der gesetz lichen Requisition veranlaßte, ehe die Conflikte begannen. Diese Erklärung zog ihm einen Sturm von Schmähungen und von den Sozialisten den Ruf Mörder zu. Später richteten verschiedene Deputate an die Regierung die Bitte, sich versöhnlich zu zeigen, worauf der Premier den sehnlichsten Wunsch nach Versöhnung auösprach und erklärte, er sei im Begriff, sich in dieser Richtung zu bemühen. Diese Erklärung wurde mit Beifall aufgenommen, unter welchem die Sitzung schloß. Die Sozialisten verließen daö Hauö gemeinsam, und Herr Van der Velde hielt mit Erlaubniß der Polizei eine Absprache an die Menge vor der Thür, in welcher er die Erklärung deö Premierö anführte und die Leute zur Ruhe ermähnte. Die Menge brachte enthufiistlsche Hochrufe auf die sozialistischen Deputirten auö. Man glaubt, daß die Erklärung deö Premiers dazu dienen wird, daö Publikum zu beruhigen. Während der Nacht wurden dem Premier die Fenster eingeworfen, sein Portier wurde verwundet und daö Pflaster vor seinem Hause hatte man mit Blut beschmiert. Brüssel, 20. Juni. In einer Sitzung am Abend, welche von Herrn Ban der Velde einberufen war, beg!ückwünschte der christliche Demokrat, Äbbe Daens, die Sozialisten zu dem erzielten Erfolge und sagte die Einsührung deö allgemeinen StimmreÄb voraus. In Anbetracht der friedfertigen klärungen in der Kammer und des Um ftandeö, daß öffentliche Versammlunzen erlaubt find, erklären die liberalen und sozialistischen Blätter, daß die Regierung kapitulirt hat. London. 30 Juni. Der Correspondent der Daily NewS sagt : ES darf als sicher angenommen werden, daß eine Revolution auögebrochen wäre, wenn die Regierung nicht heute einen Waffenstillstand erklärt hä te. Die Wahlvorlage ist so gut wie zurückgezogen. allerlei. e u n Z e h n t e l a l l e r F r a utn, welche als Klägerinnen vor Gericht erscheinen, lügen!" Diesen großen Ausspruch that der Richter Crane im Cent're Str. - Polizei - Gericht zu New ?)ork. Tem genannten Nichter war ein schwindsüchtig aussehendes Kerlchen Namens Eduard P. Ryan auf Veranlassung von dessen liebender Gattin unter allerlei schauerlichen Anschuldigungen vorgeführt worden. Eine schreckliche Leidensgeschichte wurde von der Frau, einer überaus robusten Person, erzählt, aber der Kadi schüttelte ungläubig den Kopf. Er sprach den Angeklaglru nicht nur frei, sondern gzb ihm noch den guten Rath, um Scheidung einzukommen. L0 Fuß tief stürzte der Schieferdecker George Voght in Wausau, Wi-., und trotzdem blieb er unserletzt. Ter Mann arbeitete in dieser Höhe am Hochschulgebäude, das Gerast brach zusammen und Voght stürzte in die Tiefe. Als das Gerüst zusam k:enbrach und die Trümmer den Boden erreicht hatten, eilten die in der f hfftnhf in Wrsittr fiTfir in Yr firfifrin sPrtnnrf im.i ins lerfsfemti Wfrvtyv vw j ivttvvi v v v v v
-v ,",-,"." Oak, Mich., seine Frau zu erschießen, Er drückte seinen Revolver dreimal ab, aber glücklicherweise versagte derselbe jedesmal und schließlich wurde er von seinem neunzehnjährigen Sohn überwältigt. Dann ging Holmes nach dem Flußuser und erklärte, daß er sich ertränken werde, wurde aber vom Stadtmarschall anderen Sinnes ger!" r Zen er in der , Bank, wo er aber sehr bald von Kram s, wurde und starb. Er hatte sich mit Strychnin vergiftet. Die Aerzte sind der Ansicht, daß Holmes plötzlich irrsinnig geworden war.
texte Leiche, oder doch mindestens einen "tf iui lumiuuujj m Menschen mit zerbrochenen Gliedma- ker und sandte dem fliehenden Unbeßen dort liegen zu sehen; aber wie kannten emen Schuß nach. Nun nahstaunten sie. als sie sahen, wie Voght ten zwei andere Manner. denen Pu ker sich aus den Trümmersiücken hervor- Zahlen wollte, was ihm geschehen sei, arbeitete und sich ohne nennenswerthe , als Beide Revolver hervorzogen und sie Verletzung davonrollte. lg?1 Ä1 eme WahrenddieFamilie bei Projektil drang in der Nahe des rechten Tisch saß. versuchte John T. Holmes. Ohres m den Kops, das andere verletzte ein reicher Bürger und Präsident der den Jager am Mund Da rn Folge Kurt nnf State Man!" in Alirr ver Schusse Leute herbeieilten, ent-
Chronische Dhspepsia kurirt.
(ACräMJ). ife MtzMBM (& ' it tJsvv? wi.r
SS: vf . MMM' mt V' f l fa Ukdä Sv HH.ach rk,eu dreißigjährigem beiden arl Ths VL replia fnreift ixt. H. E. Duzdale. die m w vrati eikii'S frrminfnten 05rf(tuuaira-tnf4 don Warsaw. N. .Seit 23 Jahren litt ich iortwährenv an Tvspcpfta unö schwachem MaCi. Tie leichteste Nahrung erzkugte Lcschigkr: den, verursachte deftige Cchmerzcn und Iormirung von Gas. lZinkrlcl wie scrasältig ich meint Tiät trabrte. ich litt yucl.'nte Schmkrzrn ach dem Cffcn. Ich wurde don vielen Acrzkcn dciandclt und Versuchte zahlreiche Mittel ohne baurnde Adbilfe. Vor zwei Jabrcn begann ich Tr. MileS' Nerven und Leber-Piilen uns Nervine zu nehmen. Jnnerdald einer Woche stellte sich Besserung ein und ich wir bald im Stande zu essen. waZ mir beliebte, ebne üble Folgen. Ich falte dieselben stets vorräthig und eine einzige Tosii vertreibt irgc.idlselche alle Symptome. r. UK,cr lüititel traten durch eil: Apsthelcr vertust unter einer positivem Garantie ; die erst? Ylafche nütjt oder dZZ Weid l:irö zurücrstZltet. Buch üttx die Krankheiten bei Herzen? und der Nerven frei. ftii.w hfferYine; X" Restores j U HsalthW r;rr,v? Adresse: D r. M i l . , M e d i c a l .. Ellfart. 3. Geschäfts -Uebernahme. Alle meinen Freunden und dcm Publikum zur Nachricht, daß ich die SZirthZchaft des Herrn Jul. Bottler, 431 Süd Delaware Str. käuflich Übernommen habe. Ich werde dieselbe in der pleichen erster Klasse Weise weiter führen und bitte um gencizten Zuspruch. ' Heinrich Kurz. . 431 Süd Delaware Strabe. D a s t l e i n st e und t y c u r st e Grundstück Berlins hat kürzlich einen Besitzer gewechselt. Das fragliche Grundstüü" ist nur vier Qua dratmeter groß, nämlich 2 Meter lang und 2 Meter breit, liegt zwischen Königscolonnaden und dem Theater Kauffmann Vari6t6 und besteht in einem winzigen Laden, welcher vor einiaen Jahren von einem CigarettenHändler für 61l)0 Thaler erworben wurde. Jetzt hat eme Ballgesellschaft das Fleckchen für 50.000 Mark gekauft. Eine Quadratruthe käme unter den Umständen auf 175.000 und ern preußischer Morgen auf 31.500.000 Mark zu stehen. De-r 1ets'Änroäl7t Württemberg, der im Jahre 1839 zu Elbing geboren ist. mußte wegen zahlreicher Schwindeleien auS New Jork verschwinden und ließ dort seine Frau im Stich. In Berlin lernte er bei einer Gelegenheit die am 2. März 1870 geborene Tochter Liesbeth eines Hauptmannes a. D. und Oberpostsecretärs Brandt kennen. Das bethörte Mädchen empfing den alten Mann in Abwesenheit der Eltern in ihrer Wohnung und zog später, von den Eltern abgefunden und verstoßen, mit ihm nach Schöneberg. Später, als Württemberg's Frau gestorben war, verheiratete sich das ungleiche Paar. Frau Brandt starb aus Gram. Da Württemberg keine Einnahmen hatte, und das, was seine Frau erhalten hatte, bald verbraucht war, mußte sich das Paar mit einem möblirten Zimmer begnügen. Da es dann bald aus den Schulden keinen Ausweg mehr wußte, so nahm es Gift. I n bet Umgegend von Straßgang befindet sich die Bevölkerung seit einigen Tagen in größter Aufregung. In einer der letzten Nächte ging der Jäger Pirker durch den Wald, als ihm plötzlich ein Jndividuum entgegenkam, das gegen ihn einen Revolverschuß abfeuerte und ibn in die linke Brustseite traf. Der Ja ger riß sein Gewehr von der Schulter, und der Attentäter zog sich zurück. Das Gewehr des Jägers war nicht geladen. er.. r.: m...v r..w ., m:. i wichen die - drei njW in Malh Pirker befindet sich schwer verletzt im Grazer Krankenhause. . Schieben Sie nrcht auf morgen aus, was heute geschehen sollte. Wenn Ihr Blut unrein ist und Sie sich schwach und müde fühlen, so nebmen Sie so schnell wie möglich HoodS Sarsaparilla. Goodö Pillen kuriren alle Leberleiden.' gür 25c durch die Voft zu be zieben von C. 3. Hood Sc Co., Lewell,
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