Indiana Tribüne, Volume 22, Number 282, Indianapolis, Marion County, 30 June 1899 — Page 2

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ut; ErZchM Taus ;:rx;, te .Saltie Xrtiaut ro-w 'urch dk ?rM Sentl per Woche, die fecnr.tsoS'-.fcxtöü." tf p odg:. Beide u'isws ll T,t U Set ti Sü?, Dkr P, Uit 5e fUad i tai6(iUw ' iHK. Wwi 10 tt VlaSszss 5sßs Indianapolis, Ind., 30. Juni 1899. DaS Nsbel'Jnstttttt. Die von b?n verstorbenen Erfinder des Dyn-niits, Dr. Alfred Nobel, testamentarisch eingefetzten Erbschaftkuratoren, Ingenieur Sohlman und Liljequist, haben sich nach mehrjährig ger, sorgfältiger Vorarbeit der verant- ! Wortungsreichen Aufgabe entledigt, zu welcher sie das Vertrauen ihres heim- j gegangenen Freundes berufen. Wie ' bekannt, hat Alfred Nobel letztwMlg verfügt, daß der Ertrag seines ganzen, rund 35 Millionen Kronen umfassenden Vermögens in fünf gleiche Theile zerlegt werde. Hiervon soll je ein Theil als Auszeichnung für die bedeutendste Entdeckung beziehungsweise Erfindung auf dem Gebiete der physi'alischen, chemischen, phystologisch-me-dizinischen Forschung ausgezahlt werden. während ein anderer Theil als Literatutprämie und der Nest für die Unterstützung der auf die allgemeine Friedensidee gerichteten Bestrebungen ausersehen ist. Da der Erblasser detaillirtere Bestimmungen über die unmittelbare Ausführung seines Vermächtnisses nicht getroffen hat, bedürfte es umfas-' sender Arbeiten und Bemühungen der Testamentsezecutoren, um zunächst für die technische 5)andhabuna der großen Stiftung eine übersichtliche Unterlage : zu gewinnen. Nachdem der rein smanzielle Theil der Erbschaftsfrage durch gütlichen Vergleich mit den Leibeserben Nobel's in befriedigender Weise erledigt worden, fetzten sich die Executoren mit den für die Vertheilung der fünf Ehrenpreise ausersehenen In stanzen, nämlich der Svensfa Akademie Karolinska Institutes, ctbrngl. Vetenskaps - Akaoemi" und Storthing, in Verbindung, um den Entwurf tin: Verwaltungsstatuts festzusetzen, durch den die vorbereitenden Arbeiten der Nobel - Stiftung in das Stadium ihrer praktischen Verwirklichung hinübergeleitet werden sollten. Der fragliche Entwurf ist im Laufe des vergangenen Winters nach reiflichen Erwägungen endlich zu Stande gekommen; sein Wortlaut wurde von den in Frage kommenden Instanzen dieser Tage in der schwedischen und norwegischen Presse bekannt gegeben. Als besondere Einleitung wird dem Entwürfe eine Anzahl allgemeiner Bestimmungen vorausgeschickt, aus denen hervorzuheben ist, daß die Preisvertheilung in allen fünf Abtheilungen jährlich zu erfolgen hat. Es steht den Curatoren frei, das Stipendium auch an zwei Empfänger gleichzeitig zu vergeben, sofern ein doppelter Preis in einem Jahre aus besonderen Gründen berechtigt erscheint. Dies gilt in erster Linie von dem sog. Literaturpreise, bezüglich dessen noch die bemerkenwerthe Bestimmung platzgreift. daß er nicht nur auf Arbeiten rein schöngeistiq Art. sondern überhaupt auf alle in literarischer Beziehung hervorragenden Erzeugnisse Anwendung finden soll. Ergiebt es sich, daß in einemJahre kein der Preiszutheilung würdiges Wert erschienen ist, so steht es dem Curatorium frei, das Stipendium für das folgende Jahr zurückzustellen. Fehlt auch dann noch Gelegenheit, den Literaturpreis in eine würdige Hand zu legen, so fällt der Betrag einem besonder einzurichtenden Spezialfonds zu, dessen Erträgnisse nach Gutfinden des Curatoriums verwendet werden. Was di: eigentliche Preisvergebung anbetrifft, so wird für jede der schwebischen Gruppen ein aus drei bezw. fünf Mitgliedern bestehendes NobelComite eingesetzt, dem es obliegt, vor jeder Austheilung mit seinem Gutachten über die auszuwählenden Stipendien Empfänger einzukommen. Bei der Verwaltung des norwegischen Legats des sog. Friedenspreises fällt die in Frage stehende Funktion dem vom Storthing eingesetzten Nobels Ausschusse zu. Um zum Mitglied des Nobel - Comites ernannt zu werden, bedarf es nicht erst der schwedischen bezw. norwegischen Staatszugehörigseit der betreffenden Candidaten. Alle Mitglieder des Comites beziehen eine der Arbeitsleistung ihres Mandats angemessene Entschädigung, deren Höhe das Erbschaftscuratorium bestimmt. Um Berücksichtigung bei der PreisverIheilung zu finden, ist es erforderlich, daß die betreffenden Empfänger von ewer hiezu kompetenten Person beim Comite in Vorschlag gebracht werden. Diese Competenz" wird vom Curatorium sowohl an in- wie ausländische Instanzen, akademische Institute etc. etc. verliehen. Alle Stipendienvorschlage müssen entweder in einer der skandinavischen Sprachen, oder auf deutsch, englisch, französisch bezw. lateinisch abgefaßt sein. Direkte Anträge von solchen Personen, die sich im eigenen Interesse um einen der Nobel'schen Preise bewerben, finden dagegen niemals Berücksichtigung. ' Als Festtag der Nobel - Stiftung wird alljährlich der 10. December der Todestag Dr. Nobels durch eine geeignete Feier in den Näumen des zu erbauenden Nobel - Hauses begangen. An diesem Tage wird cuch dasErgebniß der Preisoertheilung mitgetheilt, indem an die jeweiligen Empfänger außer der Anweisung auf das gewährte -Ehrenstipendium" ein Diplom, sowie eine mit dem Bildniß des Testators geschmückte Medaille in Gold verabfolgt wird. Dem Preisempfänger liegt es ob, innerhalb einer Frist von sechs Mo,naten nuch Verleihung des Preises in Stockholm: .oder soweit der Fr

denspreis" in Frage kommt tn Christiania einen öffentlichen Vortrag über die von ihm veröffentlichte Arbeit zu halten. ' I Zur Sichtung und Bearbeitung des den Preisrichtern vorliegenden Materials wird ein wissenschaftliches Experimentalinstitut errichtet, das den Namen des Testators tragen wird. Die einzelnen Curatorten richten darin für sich je eine Unterabtheilung ein, die mit

den erforderlichen bibliothekarischen, erperimentellen und sonstigen technis I schen Hilfsmitteln auszustatten sein wird. Die in diesem Institute Nobelanzustellenden Gelehrten dürfen, außer durch svezielleGenehmigung der Krone, keinerlei Beschäftigung in Nebenämtern betreiben. Die Wahl der beim Institut zu installirenden Preisrichter soll international gehalten werd:. Bezüglich der inneren Qragnisation des Verwaltungskörpers ist anzumerken. daß der ständige Sitz für die fchwedischenAbtheilungen sich in StockHolm befinden wird; die Oberleitung wird von fünf schwedischen Curatoren ausgeübt, deren Präsidenten der König ernennt, die vier übrigen Mitglieder werden von den fünfzehn Bevollmächtigten der schwedischen Akademie, des Karolinischen Institutes, der kgl. Wis. senschafts - Akademie und des Storthings designirt. Alle geschäftlichen Angelegenheiten des Nobel'schen Institutes" unterliegen der Aufsicht eines Revisoren Collegiums, das alljährlich eine Generalprüfung der Bücher und Rechnungsausweise vornimmt und darüber offiziellen Bericht ablegt. Die Verwaltung der ganzen Erb schaftsmasse geht mit Beginn des Iahres 1900 formell an das Institut Nobei" über, doch behalten sich die Executoren vor, auch über jenen Zeitpunkt hinaus soweit es die fortlausende Negulirung des Erbes bedingt bestimmend und ordnend einzugreifen. Zur Organisation des permanenten Institutes Nobel" bezw. zum Bau des in Aussicht genommenen Nobel - Hauses in Stockholm wird der Betrag von 1,500XX) Kronen abgezweigt, von dem jede der fünf Preisjurys d. h. der für den physikalischen, chemischen, physiologisch-medizinischen, Literaturund Friedenspreis eingesetzten Controllinstanzen 300,000 Kronen zu verwalten hat. tfU? die erste Vertheilung der fünf Millionenpreise" ist der 10. Dezember 1901 in Aussicht genommen. 5actusschnapS. Die Franzosen haben wieder eine neue Entdeckung gemacht, die zu gleicher Zeit ökonomischen Gewinn verheißt und ihrem Cuumen schmeichelt. Sie wollen Nutzen ziehen aus den vielen Cacteen, die im Süden ihres Landes und besonders in Algier wachsen. Die Cacteen gehören zu den bescheidenlien Pflanzen und bedürfen keiner Pflege, keiner Arbeit und keiner Sorge. Heißester Sonnenbrand und ein Boden von schrecklichster Dürre, die anderen Pflanzen das Leben unmöglicb machen, sind für sie gerade geeignet. 5ie wissen die ihnen von Zeit zu Zeit zukaminende Flüssigkeit in ihren dicken fleischigen Blättern aufzuspeichern und so damit Haus zu halten, daß sie nicht nur selbst nicht vertrocknen, sondern noch oft genug Menschen durch ihren Wasservorrath vor dem Verdursten gerettet haben. EZ scheint aber, daß die Cacteen kein einfaches Wasser enthalten. denn sonst könnte man aus ihnen nicht ein Getränk bereiten, wie es neuerdings in Algier in Aufnahme kommen ist. Dort wächst die Cacteengattung Opuntia, unter dem Namen Berberfeige bekannt, in ungeheuren Mengen, und ihr Saft ist nicht nur an Wasser, sondern auch an Zucker reich. Aus 100 Gramm Früchten lassen sich Gramm Zucker ausziehen. Man ist nun darauf gekommen, den Sast aus den Cacteen auszupressen und einige Tage der Gährung zu überlassen, und hat das erstaunliche Ergebniß erreicht, aus 100KilozrammCactusfrüchten 4560 Liter reinen Alkohols zu gewinnen. Der Alkohol soll von ausgezeichneter Beschaffenheit sein und aromatische Verbindungen enthalten, die einen sehr angenehmen Geruch und Geschmack besitzen. Nach diesen Angaben zu schließen, wird der Cactus nunmehr der Gegenstand einer planmäßigen Ausbeutung werden, und dieFranzosen rechnen darauf, mit seiner Hilfe Nutzen aus Ländereien zu ziehen, die jeder anderen Kultur unzugänglich sind. Eine Berberfeige kann jährlich 100 bis 200 Kilogramm Früchte liefern, und man kann auf einem Hektar 90 Pflanzen unterbringen, also würde die Ernte von einem Hektar jährlich 9- bis 18.000 Früchte liefern, aus denen sich mühelos 540720 Liter reinen Alkohols gewinnen ließen. Danach müssen wir dem baldigerErscheinen des Cactusschnaps" auf der Liquörkarte entgegensehen. Die Vlumensprache der Politik. Die Ereignisse auf dem Partse? Nennplatz in Longchanmps, wo weiße Nelke und rothe Rose in heißem Kampf um die Oberherrschaft stritten, rufen die Erinnerung an andere Gelegenheiten wach, bei denen man die friedliche Blume als Abzeichen in den Dienst kämpfender Parteien stellte. Die bekanntesten Blumenparteien dürften die beiden Rosen, die weiße und die rothe sein, deren Kriege in der letzten Hälste des fünfzehnten Jahrhunderts eine der bedeutsamsten Epochen der englischen Geschichte bilden. Das Haus der Plantagenets, welcher Name auch von der im Wappen der Anjous befindlichen Ginsterpflanze, Planta genista, herrührt, hatte sich m zwei Linien, die von Jork und die von Lancaster, getheilt. 1452 kam es zwischen Richard Jork und Heinrich Lancaster zum Kampf um den englischen Throm Die Wapvenzeichen der beiden Gegner, Lancaster die rothe und Jork die weiße Rose, wurden bald zum äußeren Erkennungszeichen ihrer Parteigänger, und diese beiden eeichen haben dcnr

marMenNronstreil 1en Namm.Me

St&vUt beiden Rsm" gegebn, Auch die weiße Nette, die heute in Pa. ',v. o...tü.i.-:I v .itti. 7 ." . V iT. 1 V C c teizelchen mcht neu. Cond6, der große Feldherr Frankreichs, der in semen Mußestunden die weiße Nelke, die er besonders verehrte, in seinen Gärten selbst pflanzte, liebte es, wenn seine ' Truppen im Schmuck der mohlriechen-' den Blume erschienen, und die rauhen Krieger erfüllten gern den Wunsch oe verehrten Feldherrn. In neuerer Zeit r . ri ? r (V..&.V

l' 1 Vc V7? M.r - i Weriurn des Acußcrn und dieses Frankreichs d Antlsemiten m Oester- f . Polizeidirektion in Kenntniß, reich we weiße Nelke als Parteiabzei- j beiden Fremden zur Ausweischen adoptier Die rothe Nelke war . m anhalten wollte, doch als die zu Zeiten deö Boulangismusm Frank- ; Jr Nli,eidirektion im 5w-

reich die Cocarde der Anhänger des bi-iiv' gjijeral, und das Veilchen galt dort unmittelbar nach der Restauration als Zeichen besonderer Anhänglichkeit an das Geschlecht der Napoleoniden. Die berühmte Schauspielerin Mlle. Mars hatte sogar den Muth, vor Ludwig XVIII. bei einer Vorstellung, der der König beiwohnte, ihre Zugehörig keit zur bonapartistischen Partei dadurch zu documentiren. daß sie auf offener Scene mit einem mächtigen Veilchenbouquet am Gürtel erschien. Die Künstlerin ist unter der kurzen Regierung Ludwig's XVIII. nicht wieder aufgetreten. Ein etwas fonderbares Feldzeichen wählten die An Hänger des argentinischen Dictators Santa Rosa, die sich unreife Maiskolben an die Hüte steckten und danach Mezzalores genannt wurden. Der Name hat sich in Argentinien erhalten; aber man bezeichnet in wenig schmeichelhafter Weise für Santa Rosa heute damit die Henker. Bekannt ist die Primrose League. der Primelnbund, der im Jahre 1884 in England von Lord Randolph Churchill zu Ehren Beaconsfield's gestiftete Verein, dessen Mitglieder Beaconsfield's Lieblingsblume die Primel, englisch Primrose, als Abzeichen trugen. Die Primrose League war der mächtigste Toryclub des britischen Jnselreiches. In Deutschland hat man auch schon zur Blume gegriffen, um auch äußerlich seine bestimmte Gesinnung erkenntlich zu machen. Man trug Kornblume und Veilchen im Knopfloch. Aber die friedlichen Blumen wurden nicht das Feldzeichen kämpfender Parteien; -in der Vorliebe für Kornblume und Veilchen vereinte sich die Verehrung des deutschen Volkes für die beiden Kaiser ds neuen Deutschen Reiches. Gott Merkur in den Bogesen. cv m Auftrage der bayerischen Regierung finden unter Aufsicht eines bayerischen Gelehrten Ausgrabungen nach römischen und vorrömischen Alterthümern in Ivn Nordvogesen statt. In der Nähe des unterelsässischen Badestädtchens Niederbronn hat man bisher verschiedene wichtige Funde gemacht. Es gelang, die Fundamente und die gewaltigen Thorsteine eines römischen, dem Merkur gewidmetenTempels bloßzulegen. Auch wurde eine größere römische Fortifikation von etwa 60 Meter Länge und 15 Meter Breite festgestellt und vermessen. An der Ostseite dieser Befestigungsmauer, die an mehreren Stellen noch 3) Meter Höhe besitzt, gelang es. eine Reihe von mächtigen römischen Skulpturen und Inschriftsteinen in der Mauer zu entdecken, die meist dem Merkur gewidmet sind. Auch ein mit dem Zeichen der U'X'u VIII. Anhustn, die im zweiten bis dritten Jahrhundert zu Straßbürg stationirt war, gezeichneter Stein konnte konstatirt- werden. An dieser Stelle, die jetzt die Ruine Wasenburz bedeckt, stand zu römischer Zeit ein Kastell und ein Tempel, eben der, dessen Fundamente jetzt freigelegt sind. Goe the besuchte einst diesen Ort; er schreibt darüber in Wahrheit und Dichtung So verehrte ich auch, als wir die nahe gelegene Wasenburg bestiegen, an der großen Felsmasse, die den 'Grund der einen Seite ausmacht, eine gut erhaltene Inschrift, die dem Merkur ein dankbares Gelübde abstattet." Ein Theil der Merkur - Statue wurde ebenfalls gefunden. Sie stellt den rechten Oberschenkel eines römischen Got terbildes im Relief dar. Hinter diesem nackten Körpertheil wird der Rand des für Merkur charakteristischen kurzen Mantels. Chlamys. sichtbar. (Sin falscher Lord Hamilton. In Wien wurde ein Herr in Ver Wahrungshaft genommen, weil er im Verdachte stand, sich den Titel und den Namen eines Lord Hamilton unrecht mäßigerweise beigelegt zu haben. Nach seiner Festnahme hat der Verhaftete eingestanden, kein Lord aus dem Hause Hamilton, sondern ein Diamantenara ber aus der Capcolonie und früherer L slzler zu sem. Doch sind die Anaa ben des Mannes über den Zweck, der tyn veramaßt hat. sich lenen klangvol len englischen Namen beizulegen, so räthselhast, daß sich die Polizeibehörde eifrig damit beschäftigen muß, das Jncognito dieser Person zu lüften. Nun lebt eine aus dem Hause Hamil ton-tammende Dame in Wien die Gemahlin desGrafen Tassilo Festetics. isie ist eme Schwester des im Jahre 1895 verstorbenen zwölften Herzogs von Hamilton, mit dem die altere Ll nie des Hauses im Mannesstamme er losch. Gräfin Mary Festetics war deshalb auf's Höchste erstaunt, als sie im Jahre ,1897. einen Brief aus der Capcolonie erhielt, der als Unterschrift den Namen ihres verstorbenen Bruders, j Lord Hamilton. trug. Die Grafm glaubte nichts Anderes, als dak den Brief nur ein Narr oder ein Schwind ler geschrieben' haben könne. Vor ein! gen Tagen ist nun an das englische General - Consulat in Wien eine Depesche emes Londoner Advokaten eingelaufen. :n der angefragt wurde, ob Gräfin Fe stetics in Wien weile. Die Antwort war an Lord Hamilton erbeten sie lautete bejahend. Nun trafen in Wien am . zwei Banner ein. 'Sie Ulegen m einem t btx crjicn Hotels ab und meldete kick

d tts Veiträu n e Ilätte aber d r aWicke angeoiiqje vinaiies isuenn, oav er x.oio in: .sz xiniumi juarcn oie üciucn iycitcu zur englischen Botschaft und gaben dort rc Karten ab; diese lauteten: Lord m Hamilton und John Sanders". Thatsächlich wurden sie auch auf der Botschaft empfangen. Aber bald entstand der Verdacht, daß unter dem Namen Hamilton ein Betrug oder eine Großthuerei beabsichtigt sei. Die enaliscke Botschaft verständiate das tel erschienen, war nur der angeblich f 'j - Lord anwesend, sein Begleiter John Sanders war verschwunden. Jener wurde zur Polizeidirektion gebracht und aestand dort unumwunden ein, daß der Name Hamilton nicht sein richtiger Name sei, sondern daß er Charles Guenn heiße. Dieser Charles Guenn will im Jahre 1845 zu Grahamstown in der Cap-Colonie in Süd-Afrika geboren sein. Er sei Officier in der indischen Armee gewesen und will im Jahre 1866 den Lord Charles Hamilton kennen gelernt haben. Guenn gab ferner an. er sei im Jahre 1871 wieder in seine Heimath nach Capland gegangen und habe dort als Diamantengräber gearbeitet und sei zu solchem Wohl stände gekommen, daß er sich selbstDia manten-Mnen kaufen konnte. Guenn giebt selbst zu. daß er sich schon in Süd-Afrika stets als Lord Hamilton o . w i. . r . (n,mn ausgegeoen uno uuict uiccm jiumm au) jcinen -ocgicucc ih; unucia . - T r-7 -.9 - m I I. kennen gelernt habe. Mit diesem Namenswechsel will Guenn Nichts Anveres bezweckt haben, als groß zu thun. Doch Sanders soll ihn zu anderen Schritten verleitet haben. Sanders

Charles Guenn unb John San

brachte den angeblichen Lord Hamil-' still. Infolge dessen gehen jeden Sonnton nach London und stellte ihn einem tag Excurstons - Züge nach San An-

Londoner Advokaten vor. Er veran- tonio und Galveston zu ganz minimalaßte diesen, die Eingangs erwähnte len Preisen, und der durstige Austiner,

Depesche an das Wiener engNjche wt ' . neral-Consulat aufzugeben. So weit lautet die Erzählung Guenns. die noch auf ihre Nichtigkeit geprüft werden muß. Er will gar nichts Böses im Schilde geführt haben und sucht sich als das willenlose Werkzeug des flüchtigen Sanders darzustellen. Zu erwähncn ist noch Folgendes: Gräfin Mary Festetics fuhr in den Prater. Auf vm Wege stellte sich Sanders auf und wollte ihr einen Brief in den Wagen reichen, den Guenn geschrieben hatte, doch da die Gräsin nicht halten ließ, erreichte Sanders den Zweck mit dem Briefe des angeblichen Lord Hamilton nicht, und seither ist er auch verschwunden. Guenn will glauben machen, daß er nur durch die zufällig Bekanntschaft mit Lord Hamilton siüi anfänglich in der Capcolonie den Namen des Lords sälschlich beigelegt hat und dann mehr gegen seinen Willen in dieser Irreführung verharren mußte. Nach dem ganzen Vorgehen Guenns und Sanders hat es aber fast den Anschein, als ob Guenn die Rolle des bereitZ in den 70er Jahren verstorbenen Bruders, des zwölften 5)erzogs von 5amilton. spielen und als Prätendent seines Titels und seiner Güter austreten wollte. Vom Jnlnllde. D e r b e l u n l o n C l t l). T e n n., ansässige Farmer Dick Compton erhielt von einer Henne ein Ei. dessen Umfang acht Zoll betrug. Als man das Riesenei öffnete, fand man in der Schale drei Dotter und ein zweites Ei von normaler Größe. 44,154,240 Acres umfaßt das Indianer - Territorium. Dieses Land befindet sich im Besitze von 25 verschiedenen Stämmen mit einer Gesammtkopfzahl von 73.000. doch sind von allen nur 34.000 Bollblut-Jndia-ner. EinenCatfifchvon6Fuß Länge und 156 Pfund Schwere fing der Taucher John B. Patrick im Qhio bei Paducah, Ky. Der Mann entdeckte den Riesenfisch in einem hohlen Baumstamm, welcher bei der Sägemühle der Paducah Furniture Company im Wasser lag. Capt. P. B. Thompson in Harrodsburg, Ky., kaufte neulich von einemGärtner in Garrard County drei Gallonen Erdbeeren, die so groß wa ren. daß sie geschnitten werden mußten, ehe man sie essen konnte. Als auf der Tafel eine der größten Beeren geschnitten wurde, sprang zum Entsetzen aller anwesenden Damen eine lebendige Maus aus der Frucht. Im Scherze richtete Frau Huston in Mount Bernon, JU., aus ihren 18 Jahre alten Sohn Garfield P. Huston einen Revolver, von dem sie nicht wußte, daß derselbe geladen war. Die Waffe ging los und ihr Sohn wurde von einer Kugel m Kopfe getroffen. Die Aussichten auf Erhal tung seines Lebens sind schwach. In Morgantown. Ky., brachte W. N. Casey dem Mac Burton eine tödtliche Schußwunde bei und erschoß einen Bruder des Verletzten auf der Stelle. Letzterer wollte den Mordbuben, der nach seiner That flie hen wollte, festnehmen, worauf dieser die Wasfe auf ihn richtete und ihn durch das Herz schoß. Der Mörder ist rntflohen. Das Schieß von Sch lan g n ist der neueste Sport am Chesapeake und Qhio Canal in Maryland, wo es Reptilien aller Art in Masse gibt. Ein Mann aus Hagerstown, Md., erlegte in zwei Tagen nicht weni ger als 100 Stück und William Stake au uilliamsporr. Kd.. fcfcoft an ,

emem Tge 30 Wasserschlangen sowie mentlich in der Hauptstadt Tainan und eine Kupferschlange von über 4 Fuß dem umliegenden Distrikt. Die BehörLänge. den geben die Zahl der täglichen ToUmeinernichtigenVeran-! desfälle auf circa zehn an; von anderer l a s s u n g willen ist der bei Hope, Seite wird behauptet, sie sei zehn Mal Ind., ansässige Farmer John Joung- größer. Selbst wenn die Hälfte davon man zum Sohnesmörder geworden. (50) richtig wäre, würde das im VerSein Sohn Roy, ein Bursche von 15 hältniß zur Bevölkerung erschreckend Jahren, schlug ein Pferd, mit dem er ' diel sein Die japanischen Behörden

pflügte. Vtx Bater hieß ihn damit '

Tt 5'2mT5 Koppel nach dem Burschen, der denselben u? der triMpto einhalten und warf aleichzeitia den tödtete. Der Kind des Rev. Geo. I. Meredith in NewPort, Cumberland, County, N. I., erwischte, als der Vater in der Kirche nebenan Gottes Segen herabflehte und die übrigen Familienmitglieder' in einem anderen Theile des Hauses waren, eine Flasche Gift, die nachlässiger Weise so leicht von dem Kinde zu erreichen war. Die Kleine trank von dem Gifte und starb in des Vaters Armen, der das Geschrei des Kindes gehört hatte. Vur riesige Masten, von denen jeder 106 Fuß lang war und einen Durchmesser von 30 Zoll hatte, trafen ausOregon in Thomaston, Me.. ein, wo sie für den Bau eines viermastigen Schooners auf der Werft der Gebrüder Wishburn Verwendung finden werden. Die Masten hatten die Ueberlandreife vom Stillen bis zum Atlantischen Ocean auf drei Waggons der Northern Pacific, die mittelst Drahtseilen mit einander verbunden waren, gemacht. Nach dem Bericht des Wetterbeobachters O. C. Nocum im Government Camp am Mount Hood sind dort während des verflössenen Winters, der ungewöhnlich streng war. 536 Zoll Schnee gefallen, ioährend der vorjährige Schneefall nur 320 Zoll betrug. Am 15. Mai war der Schnee noch 91 Z)ll tief und stellen weise erreichte er im Waldesdickicht eine t Tiefe bis 12 Fuß. Daß derselbe vor der zweiten Hälfte des Juli vollstän- ' r.. , . r; - . mg icymelzen wiro, x mcvl zu er warten. Austin, die Staatshauptstadt von Texas, erfreut sich jetzt eines streng puritanischen Sonntags. Sogar Sodawasser darf nicht verkauft werden, und die Straßenbahn steht n ? Y j. p...c.rr... , der nicht das Gluck hat emem Club 1 s t anzugeyoren, ziern in yeuen .cyaaren den gastfreien Städten zu und bringt seine Batzen dorthin, wo man einen Guten schänkt. I n N e w N i v e r b e i W h g a l Bridge. Ba., badeten zwei junge Burschen von 19Zabren Namens John Naines und Madison Pratt. wobei der erstere dem letzteren zufällig einen Fußtritt versetzte. Darüber kam es. zu heftigem Streit, beide sprangen aus dem Waffe r, holten aus ihren Kleidern ihre Revolver und begannen zu schießen. Die Folge war. daß Pratt todt ruf dem Platze blieb und Raines am folgenden Tage einer Verletzung am Untcrleibe erlaa. Vom Auslande. E i N e N e u h e i t u N t e r d e N Arbeitseinstellungen bedeutet ein in Namur ausgebrochener Streit der Croupiers der dortigen Spielbank. T ie Ausständischen verlangten außer ihtt'N Gehältern auch die sofortig: Theilung der Trinkgelderkasse. die bereits i2,000 Frcs. als Ergebniß der laufenden Saison erhält. Der Spielc'vd fand für die Streikenden sofort l5rsatz in jungen Schülern der dortigen Croupier - Lehranstalt. Dem Major Heinrich Vcckh vom Stab des 4. Chev.-Negts. in Augsburg widerfuhr beim Regimentsezerciren auf dem großen Exercierplatz das Unglück, durch einen Lanzenstich verletzt zu werden. Er führte eine kleine Abtheilung Chevauxlegers als markirten Feind vor, wobei ein Pferd mit seinem Reiter durchging und dicht bei dem Major vorbeisauste. Hier traf die Lanze des Reiters, die dieser halb gesenkt hielt, den Major Veckh in das Schulterblatt. EinschrecklichesVrandUnglück hat sich im Dorfe Rommerz ereignet. Das Gehöft des Bauern Ad. Hasenauec gerieth in der Hochzeitsnacht des jungen Hasenauer in Brand und das Feuer verbreitete sich mit einer solchen Schnelligkeit, daß die Hochzeitsgäste sich nur mit knapper Noth retten konnten. Ein älterer Hochzeitsgast, der sich schon zu Bett gelegt hatte, der Bauer Fritz aus Eichenzell, konnte nicht mehr rechtzeitig das Freie gewinnen und kam in den Flammen um'. Ein Hutmacher im Westend Londons hat zur rechten Zeit eine großartige Erfindung gemacht. Es ist ein seidener Hut zum Tragen bei heißem Wetter. Der obere Theil dieses neuenSeidenhutes ist mit Filz oder Flanell überzogen. Ungefähr bis zur Hälfte ist der Hut oben ein Gazenetz, das geöffnet werden kann. Zu jedem Hut gehört eine Masse aus feinsten Pflanzenfasern. Diese wird ungefähr eine Stunde in einen Kühlapparat gestellt, wo sie Kälte einsaugt; dann wird sie in die obere Zelle deZ Hutes gethan. Das Resultat ist, daß der Kopf des Trägers stundenlanq küll bleibt". Die Polizeibehörde von Budapest hatte im dortigenStadtWäldchen einen seit längerer Zeit steckbrieflich verfolgten Defraudanten, den landwirtschaftlichen Beamten Eduard Otto Elsmer verhaftet. Der Defraudant, der im 25. Lebensjahre stand, hatte in Szegszard eine größere Summe unterschlagen und war nach Budapest geflüchtet. Als er zur Polizei gebracht worden war, wurde ihm ein Revolver, den er stets bei sich trug, abgenommen. Während des Verhörs ergriff er in einem unbewachten Augenblick die Waffe und schoß sick eine ttugel mitten durch's Herz. Elsmer blieb aus der Stelle todt. Die Pest wüthet in Formosa in schrecklicher Weise, na

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leidet, kann sich daraus verlassen, daß Magen und Leber nicht ln Ordnung sind. gr. August Ksnig's Hamburger Tropfen rtulircn die Lcber und reinigen den Mäzen.

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geycn icyr energiicy vor; e soll zeder Krankheitsfall gemeldet werden. Aber das geschieht von den chinesischen Einwohnern fast nie. Alle Bemühungen der Japaner werden daher bis zur Regenzeit fruchtlos sein. Durch den Regen wird gewöhnlich immer die Seuche unterdrückt. Bis dahin sind es noch volle zwei Monate. DerMöbei- undAntiquitätenhändler Truschi in Cannes war damit beschäftigt, die Schubladen einer alten Kommode zu säubern, welche er aus einem Nachlasse mit an.' deren Möbeln gekauft hatte. In einer dieser Laden fand er vier Blechbüchsen. die ihm durch Form und Gewicht auffielen. Der sriedsame Kaufmann war nicht wenig überrascht. . als er nach Oesfnen der Büchsen sah. daß dieselben mit Dynamitpatronen gefüllt waren. Die herbeigerufenen Unterofsiziere des Artillerie - Depots bersicherten ihm, daß eine Explosion das ganze Häuserviertel in die Luft gesprengt hätte. Der Verstorbene, aus dessen Rachlaß diese nette Kommode gekauft wurde, war Unternehmer für Straßendauten gewesen. Herr Truschi war durch einige Tage vor Schreck dem Wahnsinn nahe und glaubte jeden Augenblick, in die Luft fliegen zu müssen. Vor einigen Tagen starb in Bukarest der Lieblingshund eines reichen Mannes und dieser Verlust scheint den Besitzer des Thieres um den Verstand gebracht zu haben. Um dem Andenken seines Lieblings einen letzten Tribut zu zollen, beschloß er, ihn in aller Form bestatten zu lassen. Er ließ ihm prächtige Kleider anlegen und bahrte ihn dann auf einem eigens für ihn nach dem Brauch der griechischen Kirche gebauten Katafalk auf; rings herum wurden duftige Blumen gestreut und zahlreiche Kerzen angezündet. Nachdem der todte Hund in seinem prachtvollen Sarge zwei Tage lang ausgestellt war, bestellte sein trostloser Herr einen vierspännigen Leichenwa gen. Tausende von Menschen eilten nach der Acvilastraße, um den Hund zu sehen. Als der Herr des Hundes aber gar Priester holen ließ, die die Leich; einsegnen und Todtenzesänge singen sollten, schritten die Behörden ein und machten dem Unfug ein Ende. CinefonVerdare SpielHolle wurde in Petersburg entdeckt. Auf eine Anzeige war eZ der Petersburger Polizei gelungen, nach mehreren fehlgeschlaaenen Versuchen in eine Spielhölle einzudringen und mehren Spieler zu verhaften. Als nun die Be amten daran gingen, das Inventar aufzunehmen, fanden sie ganz eigen artige Spielgeräthe vor, wie sie bisher noch nirgends gesehen hatten. Statt der Spielkarten bediente man sich in jener Gesellschaft eiserner Plätt chen, und diese durften nicht mit den Fingern berührt, sondern mußten mit Magneten angefaßt werden. Ein Falschspielen durch- Aufbiegen oder Markiren der Karten war also hier ausgeschlossen, und selbst der größten Fingerfertigkeit blieb in dieser SpielHölle, die in den eingeweihten Kreisen nicht mit Unrecht die eiserne" genannt wurde, ein corriger la fortune" unmöglich. Aber alle diese Maßregeln gegen unehrliches Spiel vermochten die verhafteten nicht vor einer Anklage weaen verbotem;n Spieles zu schützen. , ,,, Muüo'ö Cigarrenladen befindet 6 in No. 299 OS Washington Cfr.

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