Indiana Tribüne, Volume 22, Number 281, Indianapolis, Marion County, 29 June 1899 — Page 2
w
H H
..s 1 f
!
gMBl Lnvwna Tribüne.
Erschau? an5 Scras; Sie tägliche Tribüne kostet durch !-. Xrlj 1 etö per Woche, die eontazSTriöS'? tf pe, vsche. Leide tufe? ?e 15 Unti kr dtntt ptx Ve, P.ft Srh,ld tt Pkgesch'.K ix S,r,ntie,e;lnz p Iahe. TOi IS Süd Alsms SeSs 3aManapoliB, Ind., 29. Juni 189). fflukspath. Große Blu&fpatfjlaaer sind' im Staate Kentucky entdeckt worden. Eigentlich handelt es sich um keinen neuen Fund, da das fragliche Gebiet schon seit längerer Zeit der wichtigste Ursprungsort des für verschiedene Jndustrien unentbehrlichen Materials gewesen ist, aber neue Untersuchunzen, die von Dr. Richard Moldenke geleitet wurden, haben die Größe der vorhandenen Lager überhaupt erst festgestellt. Der sslußspath gehört durchaus zu den gewöhnlichen Mineralien und tritt besonders in Erzgängen und in gewissen alten Gesteinsschichten recht häufig auf. Man darf sagen, daß er keinem Lande gänzlich fehlen dürfte, aber abbauwürdige Lager sind trotzdem nicht übermäßig häufig. Teutschland besitzt sehr mächtige Gänge von derbem Fluß spath bei Stolberg am Harz und bei Steinbach in Meiningen, ferner bei Wölsendorf in Bayern, wo das Mineral wegen seines beim Neiben entste henden Säuregeruches den Namen Stinkfluß erhalten hat. Ferner hat Oesterreich und England einige Ausbeute an Flußspath. Alle diese Lager werden aber durch die nordamerikanischen weit in den Hintergrund gerückt, und namentlich nach den neuesten ErMittelungen. Was New York. New Mexico, California, Eolorado und Arizona liefern, kommt nicht viel in Betracht, und die des Flußspaths bedürftige Industrie hängt im Wesentlichen von der Ausbeute in: nordwestlichen Theile von kentucky und im südlichen Theile von Illinois ab. In dem ersteren Gebiet sollen die Flußspathlage: bis zu einer Tiefe von etwa 1000 Fuß hinabgeben. Bei dem Crte Marion war die Ausbeute in letzter Zeit bereits so bedeutend, daß nickt weniger als 160,000 Eentner Flußspath in Vorrath blieben. Die Gewinnung geschieht durch Schachte, die in der Neigungseöene der Mineralädern in den Boden getrieben werden. Die Mineralblöcke werden roh zugehauen, ehe sie an's Tageslicht befördert werden. Dort werden sie gewaschen und sortirt. Der feine weiße Svath wird darauf in Steinmühlen ßermahlen. Abgesehen von der wichtigen Rolle, die das Mineral in den chemischenFabriken spielt, wird es Hauptsächlich als Flußmittel in der Eisenund Stahlfabrikation und zur Ausscheidung des Aluminiums aus seiner Verbindung mit Sauerstoff benutzt. Ueörigens dient es in seinen schönsten Krystallen auch zur Herstellung eines SchmucksteinZ. Der Telegraph auf den Philippinen Als einen Beweis, daß bei den Amerikanern Vieles ins Große geht,' läßt die Kölnischeu Zeitung" die Art und Weise gelten, wie sie die Philippinen dem telegraphischenVerkehr zu erschließen gedenken. Eines der ersten spanischen Schiffe, das in den kubanischen Gewässern während des letzten Krieges aufgegriffen wurde, ist, nachdem es seinen frisieren Namen Panama" gegen, den Na...' Hooker" vertauscht hatte, als Kabelschis? eingerichtet worden. Der Dampfer hat sich Anfang Mai auf die Neise nach Manila begebcn, um dort seinen eigenartigenDienst anzutreten. Das Schiff ist zu dem Zwecke gänzlich umgestaltet und mit großen Behältern zur Aufnahme von Telegraphenkabeln versehen worden. Der größte davon ist in der Mitte des Schiffes gelegen und faßt allein 210 Cm. Kabel. Der vorderste Behälter beherbergt 56 Cm. Tiefseekabel und der hintere eine Strecke des mit besonderem Schutz versehenen Küstenkabels. Alle drei Behälter vermögen zusammen Telegraphenleitungen im Gewichte von 14,000 Centner zu fassen. Der Zweck der Ausrüstung und der Entsendung des Schiffes besteht darin, alle großeicn Seehäfen und Militärstationen der sechs größten Inseln der Philippinen miteinander zu verbinden. Die mitge gebenen Kabel sind ganz besonders construirt, um den Angriff der thierischeii Organismen, die in den tropisen Gegenden schon so oft eine theile weise Zerstörung der Kabel veranlaßt haben, auszuhalten. Zunächst sind die Drähte mit Gummi isolirt. dann mit vulcanisirtem Guttapercha umgeben, dann folgen zwei Schichten von Jute, die von sechzehn Stahldrähten urnwU ckelt und mit heißem Asphalt übcrgossen sind. Die äußere Umhüllung bilden endlich zwei Schichten von russi. schem Hanf und noch eine besondere Schicht, die das Kabkl gegen die Bohr muscheln schützen soll und feinen Glasfand enthält. Der oüUz führt außerdem eine vollständige elektrische ' Ausstattung zur Prüfung der Kabel mit sich. Ferner ist er mit Jnstrumenten und sonstigem Material für oie Einrichtung von 1600 Cm. Landtele- . graphen, von hundert Telegraphenämtern und hundert Telegraphenstationen versehen, übrigens auch mit Vorräthen zur Anlage elektrischer Beleuchtung.mit Scheinwerfern u. s. w. Man rechnet darauf, daß die Ausrüstung des Ka belschiffes in Verbindung mit dem auf den Philippinen - bereits vorhandenen Material zur Herstellung von mehr als 2000 Cm. oberirdischer bezw. unterrneerischer Telegraphen ausreichen wird. Die weiblichen Conduc teure auf den Straßenbahnen in Madison, Ind., haben sich so schlecht beährt, daß in Zukunft nur Männel czz&tUi totxltn sollen . .
Furchtbare Phantafiewassen. Es ist iekt wieder einmal an der
Zeit zu fragen, was aus allen den furchtbaren Waffen und Maschinen wird, deren Erfindung von Zeit zu Zeit die ganze Welt in Erstaunen setzt, und von denen dann nie wieder etwas zu hören ist. Diese Thatsache, die jeoermann, der über ein. einigermaßen gutes Gedächtniß verfügt, in häufigen Wiederholungen verfolgen kann, hat eben den Anlaß dazu gegeben, daß alle verständigen Menschen, den meisten sogenannten Sensationsnachrichten gegenüber wahrhaft zweifelsüchtig geworden sind. Als die Nede davon war. daß Tesla ein Mittel erfunden hätte, ein Torpedo vom Land aus auf weite Entfernungen hinaus auf ein bestimmtes Ziel zu lenken, da sprach sich die Mehrzahl der bedeutenden Fachzeitschriften dahin aus, daß es unmöglich' wäre, an ein solches Zeug zu glauben. Und doch woher dieser gewisse Zweifel? Warum sollte eine solche Erfindung nicht möglich sein, wo doch die Menschheit schon mit so mancher vordem unglaublich erscheinenden Entdeckung überrascht worden ist! Denselben allgemeinen Zweifeln begegnet auch die neue französische Erfindung, die die drahtlose Telegraphie oder, richtiger gesagt, die Hertzschen Wellen dazu benutzen will, um aus weiter Entfernung Kriegsschiffe und Pulvermagazine in die Luft zu sprengen. Es soll ein Verfahren entdeckt sein, durch die elektrischen Wellen aus bedeutenden Abständen Funken zu erzeugen, die zur Explosion von Sprengstofsvorräthen führen sollen. Es ist nun lehrreich zu sehen, was die großen technischen Zeitschriften dazu sagen. Der Londoner Electrician" fragt zunächst: Warum soll denn nur eine feindliche Flotte und nicht auch unsere eigenen Schiffe und Pulvermagazine in Gefahr sein?" Zerner: Kann es denn nicht passiren. daß man zu friedlichen Zwecken, also vornehmlich zur drahtlosen Telegraphie. elektrische Wellen in den Raum aussendet und damit irgendwo unbcabsichtigt eine fürchterliche Exploston herbeiführt? Es ist schrecklich, die Möglichkeit vor sich zu sehen, daß Aetder-Wellen. die zu friedlichen Zwecken dienen sollten, ein Kriegsschiff wie die Marne" oder die Pulvermagazine einer Festung, sagen wir die von Toulon. aus bloßem Zufall in die Luft sprengen sollten. Aber wir können dieser Möglichkeit kaum Glauben schenten". Der Londoner Engineer" sagt dazu: Da ziehen wir doch noch den alten Magneten vor. der die eisernen Nägel aus den Schiffen herauszog, so daß sie zusammenfielen. Auch dabei brauchte man nur an die Magneten zu glauben, und es war alles in Richtig.kett." Man wird also bei den Nachrichten von der Erfindung solcher Waffe,! gut zu thun, sich selbst mit der nöthigen Ruhe zu wappnen und sich versichert zu halten, daß Erfindungen von solcher Tragweite denn doch nicht allmonatlich oder auch nur alljährlich gemacht werden. Tie Lage der Lappländer. Eine Reihe von Umständen hat zusammengewirkt. daß die Lage der wandernden Lappländer, der Romaden Europas, immer schlimmer geworden ist. Die einstigen reichen Rennthierbestände sind aufs äußerste zusammengeschmolzen, so daß von den zufriedenstellenden Verhältnissen, in denen diese Nomanden früher durchweg lebten, jetzt gar nicht mehr die Rede sein kann. Lappländer, die vor zehnJahcen Rennthierherden von 1000. 1500 oder 2000 Stück besaßen, haben jetzt in manchen Gebieten höchstens 800. und der 23e sitzer einer 1000 Rennthiere starken Herde verlor sogar seinen Bestand bis auf zehn Stück, was natürlich seinen Ruin bedeutet. Ein nomandisirender Lappe, dessen Familie vier oder fünj Personen stark ist, braucht jährlich 30 50 Rennthiere allein zum Schlachten und Verkaufen. Letzteres geschieht freilich in beschränktem Umfange, denn du Rennthiere liefern dem nomandisirenden Lappen die sämmtliche Nahrung und zum Theil auch die Kleidung. Wez nun ohne Gefahr 30 50 Thiere jährlich schlachten oder sonst abgeben kann, muß mindestens 300500 Stück besitzen. Der Grund des ZurückgehenZ ist theils in der Einschränkung htx Weidegebiete, theils in der seit 1890 auftretenden Nennthierpest zu suchen. Wo die Rennthierherden bei ihren Wanderungen im hohen Norden au neue Ansiedelungen stoßen, da richten sie natürlich auf dem angebauten Lande Schaden an, und die Ansiedler machen keine Umstände damit, die in ihl Gehege kommenden Thiere niederzu schießen. Die ansässige Bauernbevölkerung ist denn auch nichts weniger als gut Freund mit den wandernden Lappen. Ferner richten auch Raubthien Verwüstungen in den Rennthierherder, an. Auf Grund verschiedener Ermittlungen wird in nordschwedischen Vlät tern darauf hingewiesen, daß, wenr nicht baldige Hilfe eintritt, dem kerni gen Stamme der nomadisirenden Lap, pen der völlige Untergang droht. Eine Frau alö Fälsch ertn. Reichen Stoff zu einem CriminalRoman würden die interessanten Einzelheiten eines gegen eine italienische Äankntenfälscherbande geführtenProcesses liefern, der soeben vor den Assi sen von Turin zum Abschluß gekommen ist. Das Haupt dieser Bande ist ein junges, schönes Weib, dessen eigenartiges Schicksal einen Romancier inspiriren könnte. Carolina Culla war die Tochter sehr armer Leute. Dank ihrer ungewöhnlichen Schönheit hatte sie das zweifelhafte Glück, das Herz eines bedeutenden Künstlers zu gewinnen, der sie auch heirathete, aber schon nach einem Jahre wieder verließ. Mit einem kaum zwei Monate alten Kinde blieb die Arme hilflos zurück. In dieser elenden Lage machte die wunderschöne junge Frau die Bekanntschaft eines gewissen L!a?lo Scarro der
ihr zuerst als freund und Beschützer' mit Rath und That zur Seite stand, dann ihr Geliebter und schließlich ihr i Jnstructeur wurde, indem er sie in die dunklen Mysterien des berufsmäßigen Fälschers einweihte. Scarrone war' der Anführer einer ganzen Bande von
Banknotenfälschern, die ihren Hauptsitz j m Piemont hatten, aber in jeder Provinz Italiens ihreAgenten und Zweiggeschäfte" besaßen. Carolina zeigte sich als eine sehr gelehrige Schülerin und wurde bald nicht nur die Gehilfin ihres Lehrmeisters, sondern übertraf diesen an Geschicklichkeit undKühnheit so weit, daß man sie einstimmig zur Leiterin des ganzen Unternehmens" einsetzte. Mit welcher Intelligenz und Schlauhei! diese Frau ausgestattet ist, beweist der Umstand, daß ihr folgendes schwierigc Manöver glückte: Im Jahre 1897 geriethen Paolo und sein Bruder Giuseppe Scarrone in eine Falle und wurden verhaftet. Beweise für die Schuld der beiden Verbrecher waren zur Genüge vorhanden, doch verstand es Carolina, auf der nicht der geringste Verdacht ruhte, die Herren vom Gericht durch allerlei Finten derart in die Irre zu führen, daß Giuseppe freigesprochen wurde. Die Jndicien gegen Paolo waren zu schwerwiegender Natur, als daß sie auch ihn hätte retten können. Die Detectivs, die ihnen auf den Fersen blieben, wurden vollkommen getäuscht und auf so falsche Fährten gebracht, daß die Bande unter der Leitung des geriebenen Weibes wieder an die ArVeit" gehen konnte, um ihre mit raffinirtem Geschick ausgeführten Operationen bis vor wenigen Wochen ungehin dert fortzusetzen. Endlich gelang es der Polizei, die nur scheinbar die Berfol gung aufgegeben hatte, aber doch die ganze Gesellschaft zu überrumpeln und sich der schönen Chefin" sowie einiger 20 Mitglieder zu versichern. Carolina Culla erhielt 7 Jahre Zuchthaus und ihre Complicen Gefängnißstrafen bis zu zehn Jahren. Die in allen Theilen Italiens in Umlauf gebrachten falschen Banknoten dürften einen Nennwerth von vielen Millionen haben. Ein B!enagcr!c ov.e ttasige. Die nach dem fntoen Präsidenten Carnot benannte 'ücilitärstatlon im französischen Congogebiet hat eine Sehenswürdigkeit auszuweisen, wie sie vielleicht einzig in der Welt besteht. Die dortigen Ansiedler sind nämlich zu ihrer eigenen Zerstreuung darauf verfallen, alle möglichen wilden Thiere einzufangen oder von den Eingeborenen einfangen zu lassen, um sie dann in ihrer unmittelbaren Nähe aufzuziehen. Viele Thiere gehen zu Grunde, andere flüchten in den Busch zurück, aber man hat es doch schon auf eine ganz ansehnliche Menagerie gebracht, die durch ihre vollständig freie Bewegung innerhalb des menschlichenWohnbezirks einen eigenthümlichen Anblick gewähren muß. Da ist zum Beispiel ein Wildschweinpaar, das frei zwischen den Häusern promenirt, es frißt den Menschen aus der Hand und folgt ihnen wie Hunde. Ferner sieht man ebendaselbst einen Schakal, Jchneumons. kleine Naqethiere. eine ganze Collectiv von Affen und endlich sogar einen jungen Tiger, der sich den dortigen Polizeivorschriften ebenfalls vollkommen unterworfen hat; kein einziges dieser Thiere ist eingesperrt, nur der Schakal ist vorläufig noch angebunden, doch kann auch er auf seine völlige Befreiung rechnen, wenn er erst ganz folgsam geworden ist. Noch wunderbarer wird diese Thiergesellschaft dadurch, daß sie nicht nur untereinander, sondern auch mit den Hunden und Hauskatzen in bestem Einvernehmen lebt und sich mit ihnen in das Fressen und die Schlafplätze friedlich theilt. Nur die indischen Schweine hat man abseits bringen müssen, weil mit ihnen seitens der anderen Thiere zu viel Muthwillen getrieben wurde. Das merkwürdigste Exemplar der Menagerie ist ein großer, gelblich-brauner Affe, der es sich zum Vergnügen erwählt hat, die Pflichten eines Schäferhundes zu übernehmen. Er führt eine Hammelheerde mit dem ganzen Gebaren eines europäischen Schäferhundes auf die Weide, indem er jedes widerspenstige Thier, das sich von der ftcetbe zu entfernen sucht, wüthend anfällt, es in die Beine beißt und so zur Beobachtung der nötbigen Ordnung zwingt. Gewöhnlich sitzt er jedoch auf dem Rücken des LeitHammels, übersieht auf diese Weise alle seine Untergebenen und läßt sich mit einer Würde tnc:n. wie sie nur irgend ein chinesisch'? Mandarin mit seiner Sänfte zur Schau tragen ?ann. Deutsche Lokal-Nachrichten. Lcs'cn-DarnN D a r m st a d t. Der Provinzialdirektor von Starkenbu-g und Kreisrath von Darmstadt Geheimrath von Marquardt beging sein öOjähriges Dienstjubiläum. Gestorben ist hier der Lehrer Carl Schaffnet, der sich als Darmstädter Dialektdichter einen geachteten Namen erworben hat. B ü r g e l. Vom Schwurgericht der Provinz Starkenburg wurde der 26 jährige Bäckergeselle Bühler aus Langenhard. der den Gemeindewald von Bürgel fahrlässig in Brand gesetzt und einen Schaden von ca. 10.000 Mari angerichtet hatte, zu einer Gefängnißstrafe von zehn Monaten verurtheilt. Groß - Gerau. Das Ehepaar Wolf Sommerfeld in Dornheim feierte das 65jährige Ehejubiläum. Der Jubilar ist 90, seine Gattin 85 Jahre alt. Davera Gunzenhausen. Nachts brach im Brauhaus des Gasthofes zur Post Feuer aus, das in wenigen Minuten das ganze Gebäude in Asche legte. H a i m b e r g. Das Wohnhaus des Gerer - Bauern dahier wurde ein Raub der Flammen. Von sechs Kindern konnten fünf gerettet werden, ein Knabe von sechs Iahren verbrannte. Hebramsdorf. Der hiesige Gastwirth Stanglmayr wurde bei der Fahrt nach Nastorf von seinem durch- -
xeyenden Pferde so schwer' verleht, 'daß er alsbald starb. K e m p t e n. Der verheiratete Taglöhner Magnus Lieb, Vater von drei Kindern, wurde von dem 20jährigen Wagnergesellen Otto Kellerberger von Rohrdorf, mit dem er in einer Wirthschaft einen Wortwechsel gehabt hatte, in die Brust gestochen, wobei die Lunge verletzt wurde. Lieb dürfte kaum mit dem Leben davon kommen. N e u b r g a. D. Hier starb im 68. Lebensjahre der k. Seminardirektor und Gymnasialprofessor Herr Leonh. Hohenbleicher. P a s s a u. Vor der Wohnung des Regiments - Commandeurs Obersten Walther v. Walderstätten erlitt der auf Posten stehende Soldat Schmid einen Sonnenstich. Nömershag. Der Bauer Bincenz Büchner von Stockpapiermühle wurde wegen Brandstiftung zu 6 Iahren Zuchthaus verurtheilt. T i t t m o n i n g. Ein beim Bauern zum Ponauer der Gemeinde Kirchweidach bediensteter Knecht hat aus Eifersucht die 28jährige Dienstmagd Maria Schnitzinger in Tyrlaching ermordet, indem er ihr den Hals durchschnitt und das Gesicht gräßlich verstümmelte. Der Mörder wurde in die hiesige Frohnveste eingeliefert. W ü r z b u r g. Der Oekonom Link von Nordheim (Rh'ön), gegen den vor dem Schwurgericht wegen Raubversuch verhandelt wurde, hat sich während der Mittagspause in seiner Zelle erhängt. Am Bau der Adalbertkirche in der Sanderau stürzte der 22jährige Taglöhner Böhnlein aus Hof vom Thurmgerüst ab und war sofort todt. Württemberg. Stuttgart. Durch Erhangen bat der Uhrmachergehilfe Chr. Zähringer seinem Leben ein Ende gemacht. Der frühere langjährige Verwalter des Katharina Hospitals Aug. Fischötter ist nach längerem Leiden im Alter von 66 Jahren verschieden. Bon landen. Bei Streithändeln zwischen Arbeitern wurde der ledige Adolf Haug von dem 60jährigen Leonhard Weber aus Holzheim so unglücklich in den Unterleib gestochen, daß er anderen Tages starb. Der Thäter stellte sich selbst dem Gericht. E ß l i n g e n. Der 27jährige Schreiner Scholb begab sich Abends von Wangen aus der Wirthschaft zur Friedrichsau in den gegenüberliegenden Dick'schen Fabrit'neubau. Dort fiel er in den ca. 5 Meter tiefen Keller und war sofort todt. G a i l d o r f. Die Schuhmacher Jacob Weller'schcn Eheleute hier feierten das Fest der goldenen Hochzeit. H o r b. Postschaffner Liebermann stürzte beim Aufsuchen seines Nachtquartiers die Treppe herunter. Am Tage darauf erlag derselbe seinen Verletzungen. Liebermann war gebürtig von Deißlingen. OA. Rottweil. K a l w. In dem benachbarten Orte Althengstett ist der Typhus auf's Neue ausgebrochen, er hat in den letzten Tagen mehrere Opfer gefordert. Es bat sich zum zweiten Male eine Commission. bestehend aus Aerzten und Beamten. in den Ort begeben, um die Ursache der Krankheit zu erforschen und Vorbeugungsmaßregeln zu treffen. Die Gemeinde wird nun eine große EntWässerung des Orts vornehmen, wodurch man dem Uebel abzuhelfen hofft. K a n n st a t t. Vom Dache eines Neubaues abgestürzt ist der Flaschner Konrad Schmautz; derselbe wurde schwer verletzt in's Krankenhaus gebracht. K u n z e l s a u. Die katholische Kirchengemeinde erwarb am Abhang des Galgenbergs an der Staatsstraße nach Waldenburg einen Bauplatz, auf dem in nächster Zeit die katholische Kirche und der Gottesacker errichtet werden soll. Der zuerst in Aussicht genommene Bauplatz wurde aufgegeben, weil in seine Nähe das Krankenhaus kommen soll. In der Prozeßsacbdes PrivatsparvereinsKünzelsau gegen die Mitglieder der Unterpfandsbehörde Ohmenheim, OA. Neresheim, hat das Oberland ssaerÄbt in Stuttgart in der Jerufungsinstanz die betheiligten Gemeinderäthe zur Zahlung des Betrages von 35.000 M., sowie zur Tragung sämmtlicher Kosten verurtheilt. Mettenberg. Vollständig niedergebrannt sind die neuerbauten Oekonomiegebäudc der Wirthschaft zum Adler." Baden. M ü l l h c i m. Zwei Strolche drangen Nachts in die Diethelm'sche Mühle und erbrachen mehrere Wandschränke. Dabei fielen den Einbrechern 500 Mark baares Geld in die Hände, mit welchem sie sich aus dem Staube machten. Neckargemünd. Die 31 Jahre alte Frau des Gastwirths und Bäckermeisters Jmhof von Heiligkreuzsteinach ließ sich in einem Anfall von Irrsinn vom Zuge überfahren. Ihr Körper wurde in zwei Theile geschnitten. Oberschefflenz. Einige junge Burschen geriethen in Streit, in dessen Verlauf der Bursche Thomaier erstochen wurde. O e st r i n g e n. Oberlehrer Theo. Fetzer beging mit seiner Gattin das Fest der goldenen Hochzeit. Offenburg. Seit einiger Zeit ist der Schreiner Karl Hoffmann, der Kassircr des Holzarbeiter - Verbandes, verschwunden. Sein Verschwinden soll mit Unregelmäßigkeiten in der Kassenführung zusammenhängen. Pforzheim. Einer der angesehensten und verdienstvollsten hiesigen Bürger, der ehemalige nationalliberale Landtagsabgeordnete Bijouterie - Fabrikant' E. Vichler. feierte in voller geistiger Frische seinen 80. Geburtstag, aus welchem Anlaß dem Jubilar zahlreiche und herzliche Ovationen zuTheil wurden. R e n ch e r Auf dem hiesigen BahnHofe wurde der Bahnbeamte Wilhelm Göppert aus Hofweier von einem Schnellzuge überfahren und schwer verletzt. S ch o n a u. Im Oekonomie - Gebäude des Fabrikarbeiters L. Vaumeister kam Feuer zum AuZbruch, da! von der Feuerwehr bald edärndft wer-
den konnte. Der 'Schaden ist unveveu tend. Schopfheim. Wegen Verdachts, seinerzeit die Prostituirte Katharina übler in Seidelbera ermordet zu ha-
ben. wurde hier der Bäcker Karl Au-! gust Nagel von Mannheim verhaftet. S e ck e n h e i m. In der Nähe der Station Seckenheim sprang der 21jährige Hausbursche Joh. Hettinger vom Zuge, um seinen Hut. der ihm vom Kopfe gefallen war. zu holen. Der junge Mann erlitt dabei schwere Verletzungen und wurde bewußtlos in's Mannheimer Spital überführt. Skheinpfal Haßloch. Wegen betrügerischen Bankerotts wurde der vor etwa Iahresfrist in Concurs verfallene Kaufmann Simon Kühn in Haft genommen. Kühn war vor mehreren Monaten nach Amerika geflüchtet, von dort aber zurückgekehrt. Frankenthal. Wegen Unterschlagung eines größeren Geldbetrags zum Nachtheile seines Prinzipals, Herrn Malzfabrikanten Adolf Kahn dahier, wurde der 27 Jahre alte BuchHalter Willy Kaufmann von Frankfurt a. M. zur Anzeige gebracht. L a m b s h e i m. In den Flammen umgekommen ist bei einem Schadenfeuer Hierselbst das fünfjährige Mädchen des Jakob Maaß. Ludwigs Hafen. Selbstmord verübte der 39jährige Tagner Michael Rickert, indem er sich auf dem Speicher der elterlichen Wohnung im Stadttheil Friesenheim erhängte. Dem bei der Firma Wolf Netter beschäftigten Arbeiter Joh. Ries fiel beim Ausladen von eisernen Trägern ein solcher auf das Bein, so daß dasselbe unterhalb j dem Knie brach. Ries wurde in das städtische Krankenhaus verbracht. Wegen Sittlichkeitsvergehens erfolgte die Verhaftung des Zimmermanns Schardt. Elsaß-Lothnngen. M o o s ch. In der in Abbau genommenen Silbergrube Aurora ist man auf eine sehr mächtige Silberader gestoßen. P e l t r e. Zwei Brüder, Söhne der Wirthin Poix. geriethen in Streit, lN dessen Verlaus der altere einen Re volder zog und seinen Bruder niederschoß. Dieser ist schwer verwundet. Die Bruder waren seit langem verfein det. Der Thäter ist entflohen. Mccficiriiirj. G r a b o w. Vor dem Rehberger Thore vergnügte sich in einem Garten der 10jahrige Knabe Müller damit, daß er mit einem Teschinz nach Vögeln schoß. En Schuß ging jedoch fehl und traf die in einem Nachöargarten beschäftigte Frau des Maurergesellen Scharnberg in den Kopf. Die Verwundung ist nicht lebensgefährlich. G ü l z o w. Nachdem erst vor we nigen Tagen das Wohnhaus des Zim mergesellen Schuhmacher niederbrannte, ist jetzt unser Ort wiederum durch Feuer heimgesucht worden. Das selbe nahm diesmal eine größere Ausdehnung an. Eingeäschert wurden die Wohnhäuser und theilweise auch die Stallungen der Budner Sudrow, Zan der, Grotkopf und Harloff. Die Ent stehungsursache des Brandes ist unbekannt. L u d w i g s l u st. Als der Arbeitsmann Danitz für den Svcditeur Engel Rollgut vom Bahnhof a'f:lhr. fiel er vom Rollwaaen in dem Auaen blick, als ein schwerer Milchwagen vorüberfuhr. Danitz wurde von diesem überfahren und trug lebensgefährliche Verletzungen davon. Oldcnljnrll. B e o n e. Als die beiden Brüder Wenke auf dem Felde arbeiteten, wurde der eine vom Blitz getroffen und sofort getödtet; der andere wurde nur schwer betäubt und wird wahrscheinlich keinen weiteren Schaden davon haben. E u t i n. Beim Nichten eines Neubaues stürzte der Zimmergeselle Moser von der sechs Meter hohen Stellage herunter. Er trug schwere Verletzungen an Kopf und Brust davon und mußte dem Julien-Hospital übergeben werden. Freie StZ)!e. Hamburg. Herr Robert S. Carr, Seniorchef der gleichlautenden weltbekannten Firma, ist gestorben. Der Dlrector der Hamburger Volks dank, Woernle, ist nach längerem Leiden verstorben. Ueber Bord seines Kahnes fiel der 18jährige Sohn des Schiffseigners Schade aus Lauenburg in der Nähe der Veddel und ertrank, ehe ihm Hülfe gebracht werden konnte. Flüchtig geworden ist der Kanzler des hiesigen peruanischen Consulats. Julio Enrique Moevius y Chocano, nach Unterschlagung von etwa 30.000 Mark Kassengeldern. Gegen den Flüchtigen ist von der Staatsanwaltschaft ein Steckbrief erlassen worden. Aufsehen erregt die Verhaftung deS Kaufmanns E. Kiderlen. Oberlieutenant der Landwehr, der große Vetrügereien verübt hat. EÜÄNZ. Baden. In der Limmat ertrank ver ehem. Badanstalt Geschirrhändler Erismann. H ä g e n d o r f. Der 46 Jahre alte Josef Vögeli. Ursen fel.. hat sich ver. mittelst eines Schusses seines VetterliOrdonnanzgewehres durch Mund und Kopf getödtet. H e r g i s w y l. Verunglückt ist der 16j Jahre alte Franz Josef Hug. Sohn, im Schwarzehrli. Mit Arbeit bei der Scheune beschäftigt, ging er in dieselbe hinein und auf die Heubühne, glitt aus und fiel auf einen Klotz, der in der Tenne sich befand, hinunter. Der Tod trat sofort ein. I n t e r l a k e n. Infolge einer Benzinexplosion hat sich der Färbereibesitze? Ritschard an Gesicht und Händen gefährlich verbrannt. K e st e n h o l z. Letzter Tage ent. lud sich über Kestenholz ein fürchterliches Gewitter. Ein Blitzschlag entzündete den Gasthof zum Kastanien bäum. Das Feuer verbreitete sich rasch von der.DackkirÜ aus. .Dank der frü-
Sonmler-Wcdizitt. Eine gute Sommer .Medizin ist nöthig gegen Unordnungen ttt MagenA, Irr Leber und besonder gegen
Unvcrdaulichkeit, Billiösität, 5ZoPfschmerzen, Appetitlosigkeit,
für welche kein Uchere Heilmittel ?r. August Aömg's , tüfcafc-
i
' - ' i i i i
A aewspaper reporter In St. LooU consulted Ms friend, a jroung phjrsicin, about tomach difficuitj that had caused hi"i gooJ deal of troublc, when tue doctor taid: " You eat too tauch, aod too fast, r,d at irregulär hours. You will never be wall antil yoa reform vour hmbita. Thero is so um of jrourblowiag ia jrour mcocjr for doctor' bilia. NVbat you requirc i Rlpans Tabules I riave been inTtttigating tbe formula, and know it ta be an excellrnt remedy. The Tabulea will do for yoa all that I can." So on thi adrice th reporter relates: "1 tried th Tabules, and soon became nthu&iastic over the resutts Tbc work of thee littl Tabules was marrelous. Although the doctor taid I would nPTer be wen, they HAVE cured m completely. 1t ia six weeka since I bav bad any trouble at all, and 1 am feeliog Uk a fightiog-cock. Ripaoa Tabules are a wonderful remedy, wonderfuL"
Yen Abendstunde, da die meisten Nachbarn noch wach waren, war das Feuer bald gelöscht. Lausanne. In einer Griengrübe wurde dir 36jährige Arbeiter Chappuis von einer herunterstürzenden Masse begraben. Obschon bald von seinen Kameraden herausgeschaufelt, starb der Bedauernswerthe doch kurz nachher. Lungern. 5ier starb AltRathsherr Josef Amgarten im 91. Lebensjahre. Er war der Zweitälteste Bürger der Gemeinde und diente derselben mehr als 20 Jahre als Gemeinberath. Landrath. Präsident des Siebengerichts, Säckelmeister, Spendvogt. Oelterreich-Uilzir. G r i e s. Hier beging der älteste Pensionist der österreichischen Armee, zugleich der älteste Kurgast von Gries. Major Ferdinand Graf Künigl, in vollster geistiger und körperlicher Fn sche seinen 94. Geburtstag. Gundenburg. Mehrere Beamte der Nordbahn unternahmen hier eine Kahnpartle. Einer der Ausflug ler, Adjunkt Frank aus dem fürstlichen Forsthause, stürzte in's Wasser und ertrank. G r o t t a u. Bei einem Brande im Hause No. 6 in der Fabrlkstraße kam der 28mhnge Franz Bietze um s Leben. Gumpoldskirchen. Durch eine Feuersbrunst wurden vier Wohnhauser und zehn Nebengebaude emge äschert. Dem Brande fiel auch der rückwärtige Trakt des Gebäudes des hiesigen Gendarmeriepostens zum Opfer. Der verursachte Schaden beträgt bei 30.000 Gulden. M t x a n. Gänzlich abgebrannt ist das aus 141 Häusern bestehende Dorf Tabland im Vintschgau, sammt Kirche. S t. P ö l t e n. Als der Studirende Karl Stocksmaier den Werksbach passirte, sah er eine Frau im Wasser liegen. Rasch sprang er ihr zu Hilfe und zog sie heraus. Es war eine Bedienerin, die aus Lebensüberdruß in's Wasser gesprungen war. Als einige Stunden später Stomaier abermals den Werksbach passirte. stürzte gerade der vierjährige Taglöhnerssohn Alois Hermann in's Wasser. Rasch entschlössen sprang Stocksmaier wieder in's Wasser und rettete auch dieses Kind vor dem sicheren Tode. Luxemburg. Bofferdingen. Das Haus des Bierführers Bernhard Roden, sowie die anstoßende Stallung und Scheune des Ackerers Jos. Wolmering wurden durch Feuer zerstört. Der Schaden des Wolmering beläuft sich auf ca. 7000 Fr. Derselbe war versichert. Roden erleidet einen Vttlust von ca. 2000 Fr., der nicht durch Versicherung gedeckt ist. Httmorl,.l,as. .. Findig. A.: Der Postsekretär hat ja eine so reiche Frau gefuntoi!" B.: Ja. es geht nichts über lk Findigkeit der Post!" V a r i r t. .eugeadelter Ban!ier (zu einem Baron): Wo hausten Zhre Ahnen einst, Herr Baron?öaron: Und wo hausirten die Ih ren?Schneidig. Herr (am Meeresstrand): Was haben Serr Lieutenant denn vor?" Lieutenant: . Alok 'mal Briefmarke am Ocean anfeuchttN.
lAA:. i.ter-.
gefunden werden kann als ihnmhiitqr Tropfen sL san swe. "The Sea Level Reute'' TO New York Double Daily Service. Wagner Sleeping Cars. Dining Cars. Btt. E. Jngallö. Präsident. ?. C. MeCormttk. erkthrsdirektor. Warren 3, Lynch, sst. Stl. Paff. & T!Sttzt. S. Bronlon. . S. P. . Cincinnati Züge! C.H.&D. R. R. Abfahrt Indianapolis bfahrt 8 t5m . 8 05 m , 1S4LVM 3 4691m 4 4ö9km 7 mim Dayton Züge. C. Abfahrt Indianapolis bfahrt 8 0533m 10 4593m Z4SNm 4 4SNm , 7 VON Ankunft Cincinnati kunft 7 8033m , 11 IBM liSWm . 0091m T Nm 10 mim H. & D. R. R. Ankunft Dayton nkunft 12 08 Bm "ZttNm eo9tm 7 669km II 009! Toledo & Detroit Züge. C. H. & 0. R. R. Abfahrt Ankunft Ankunft Jnd'plö : Toledo : Detroit bsairtI4!m nk'ft'S4LNm Vk'ftS40Nm 7 009km , 4 093m 0169m ) Ankgenouimea Sonntags. Ticket.Offi en : Union Station und No. 25 West Washington Straße, Scke vur.öurn. Die populäre WMMW umIuTt ist die tiefte Lini ach G U I G d. G Ster Züge! RffvTltff CfclAAtartflA W 0VKHHf VW lM tv 7 !L LLNm 1165 Nacktb S 7 00Vrn 11 M8m r; nkn.lt iieag jMWJt ;m.d. Sögt trefft h!r ein.... i LSBm 7 668m ,..n. ,l i.... jtgng, itmm w xaguch ansäen onntagk. $le neueste verbesserte Vestibüls Qngsn, Wngner Schlnfwngsn cUaate yarlor-Wagen und vßwageu. Lokalrchlafaae ta Iadtaaapottk Seit m 8 30 Abend bereit. erltikt dteaao 3 46 lorgeni. an jeder 5CH aq V su .ocn eiuf i exoex. I. Ticket'OffKeö : UntonBasnhos. vkaffach. wutv . s,tt ve. ahhof nd U. IS ffR.K ffTtftsYil An rragi. St r ant 9t. ?ff ttYi. l,k ff tonimt. ' ' , -v - - - - ' - 1 i k m Ulk w fr i m m r t m U5. . c j o c i, iccvrai. uno uem. vtax. ITl.I & . . , r in. rm vnitniiii crancc(anaaer. eo. W. v av ler. Dtk.Vaff. aent. S3000II TEASI B(5erttot.rt ny imirl7lntcllirratwnoBf i-k 'bo ema na4 and writ. ad !). iBtnicUon,wHl work lDdatrioflT, Taar la tlralr w VocIltiM.wkrr.rr tttj Hva.1 wir ltoftrai tattttM t .mplojm.nt'. which yom caa un that aaaoaat 10 ttra hin TtWBiaad Delta-. aawr tmr aa aa,a Meeasni a alrvra. Baai.7 aad aadekl rnd. 1 dMir bat workar ttvm Mch üixArt or eoontr. 1 v..i . . UIBN7 ioi arontw will BpioyiMM larv K wa. u Mkinr on UM a yvmr a. It'iNSW äaa äC ?i a Täw T m4 1 .1 1 m TäM'at WO äBt M A A
KBffk-MWeijtt von
Indianapolis. Oianos und Alusikalien. Cariin & Lennoi, 5-9 Ost Market St Landwirthschaftl.Gerälhe u.U)agen Holten W. B. Mfg. Ca, 339 Ost Wasa. IL T. Conde ImplementCa, 27 N Capitol Are. Bau und Leih'Vereine. G erman-American Bldg. Ass'n, 154 N. Delaware St. International Bldg & Loan Ass'n, 143 Ost Market St Zuckerwaaren (Ulholesale.) Daggett & Ca, 18 West Georgia St Riemen und Leder. Taylor & Smith, 243 S. Meridian St Schnittwaaren. Murphy, IIibben& Ca, 135 S.Merldian 3c'ream. Furnas R. W., 212 N. Pennsylvania St. Bauholz. Coburn Henry, Georgia St. Weißblech. Tanner & Sullivan, 216 S. Meridian St Putzwaaren. Fahnley & McCrea, 240 S. Meridian St Bäckereien. The Parrott & Taggart Bakery, Tel. öQO Bryce's Bakery, 14 Ost South St. Schuhe und Stiefel, (wholefae.) Hendricks & Cooper, 127 S. Meridiaßv Hüte, Handschuhe etc. Hendrickson, Lefler & Ca, 131 S.Merid Eisen und Schmiedewaaren. kaynran & Cary Ca, 111 S. Meridian St Clemens Yonnegut, 184 & 186 R Wash. Eisen und Stahl. Holliday W. J. & Ca. 107 8. Meridian Farben, Gel und Glas. Burdsal 8c Ca, 34 S. Meridian St. Indianapolis Palnt & Color Ca. 240248 Massachusetts Atö. Kutschen und Reparaturen. . Rohhins, Irvin & Ca, 32 O. Georgia St. Spiel und Spielwaaren. Mayer Charles & Ca, 29 W. Wash'gt Banken. Capital National, 23 S. Meridian St Droguisten (Wholesale.) Indianapolis Drug Ca, 21 0. Maryland Ward Bros. Drug Ca, 120 S. Meridian St Groceries (N)holesale.) Kothe, Wells & Bauer, 223 S. Meridian O'Connor M. & Ca, 47 S. Meridian St Geschirre und Sättel. Indianapolis Harness Ca, 10 McCrea (Defen und Heerde. Home Stove Ca, 125 S. Meridian St Sägen und Werkzeuge. E. C. Atkins & Co 402 410 S. Illinois St Trust-ompagnien. Indiana Trust Ca & Safety Vault - Die indiana ribüne DaZ '.Minze Sonntags - Blatt bietet ein? wctftaUeaUa Sf ßofi'tl. Der MonnsmentS - Preis Ut täglichen Tribüne ist 12e. tt Soüagtb!att 3C; beider zufamMn 13 ct, per Woche oder (7tS. Per Monat. Durch die ?o? dersandt, kostet da4 Tageblatt HI, baß Sonntagtblatr H2 per 2ahr, beide zusann öS ia vsrsRsbekmz. SS SWlZ Ss-ttZl!Z. SA.
-
. I ' s . l J ji frn j -i 5 . t : j t . ' I ( r K . t l
i A :.7I
V
GZJ3ttEXwnE&
A '7 . v-. - v. : n 7. X -aS
v
T9 W7 ; . -rk . a . -
