Indiana Tribüne, Volume 22, Number 278, Indianapolis, Marion County, 26 June 1899 — Page 2
Miana Tribüue.
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In derNegel jedoch erstrecken sich die Pläne der reisenden Stromerwelt nicht bis in dasAuslandzdas muß sie glücklicher gestellten Mitgliedern der menschlichen Gesellschaft sowie allenfalls noch dem internationalen Hochstaplerthum überlassen; sie selber folgt ziemlich ge treulich dem Grundsatz: Bleibe im Lande und nähre Dich redlich", und was ihren Begriff von Redlichkeit anbelangt, nun so kann derselbe im mer noch denjenigen mancher anderen Kreise der Gesellschaft in die Schranken fordern, und man braucht daher dieses Wort nicht gerade ironisch zu nehmen. Im einheimischen Reiseverkehr unferes Stromervolks spielen neben des Schusters Rappen noch immer die Eisenbahnen eine wichtige Rolle als Vertehrsmittel, wenn auch in etwas oeringerem Maße, als in früheren Jahren, als man nicht an allen Ecken und Enden so genau rechnete. Hobos", welche den Rummel gut genug verstehen, können sich noch immer auf des Dampfrosses Rücken so leidlich durch dasLand schlangeln, und wo sie nicht emfach al. blinde Passagiere" durchkommen, ge nügt wenigstens ein kleines, der Höhe nach ziemlich genau geregeltes Trinkgeld für gewisse Bahn-Angestellte. gewöhnlich für den Bremser. Dieses Trinkgeldzahlen drückt ihnen sogar gewissermaßen ein aristokratisches Gepräge auf! Unsere heutigen Stromer von Beruf rühmen sich, daß sie :n jedem Staat der Union für ein Zehntel-Cent pro Meile reisen können, während sie in einer Anzahl dieser Staaten auch heute noch meistens als vollkommene Freiberger reisen. Sie halten einander übrigens stets auf dem Laufenden über den Grad der Gunst oder Ungunst, der y ihnuf den verschiedenen Bahnlinien ttgegengebracht wird, und diese Auskunft für die Brüderschaftskreise, obwohl sie niemals im Druck erscheint. ist vielleicht verläßlicher, als die Auskunft der Dun'schen Handelsagentur über den Stand der einzelnen Geschäftsfirmen des ganzen Landes! Auch da gibt es gute", mittelgute u. s. w. Bahnlinien. An solchen Linien, wo die Bremser Geld von den Hobos verlangen, wird gewöhnlich 10 Cents als genügend für eine Fahrt von 200 Meilen erachtet, und 20 Cents genügt osl. um eine ganze Nacht zu reisen. Hinsichtlich des Wie darf freilich der reisende Stromer ganz und gar nicht heikel sein. Die Stromerwelt kennt verschiedene Bahn Reisemethoden, und vielleicht ihre beliebteste besteht darin, sich in eine leere Box Car" eines Güterzuzes zu stehlen. Bei Nacht ist dies verhaltnißmäßig leicht, und auf vielen Linien kann man bav.:i ganz unbehelligt bis zum Moraen reisen. Wenn es aber an solchen leeren Frachtwagen ge bricht, so gilt es eben, oben auf den Waggons oder zwischen den Puffern oder auf einer der Waggon - Leitern u. s. w. zu fahren. Nach mäßiger Schätzung fahren in den Ver. Staaten jede Nacht im Jahr durchschnittlich 10.000 Stromer-Frei-Passagiere auf den verschiedenen Bahnlinien insgesammt, nach der einen oder andern Methode, welche die Umstände mit sich bringen, und 10.000 andere warten an Wasseraufnahme - Behältern oder in Bahngehöften geduldig auf eine günstige Gelegenheit. Im Ganzen wird aeaenwartig-unsere Be d'ölkerung berufsmäßiger Tramps auf rund 60,000 geschätzt, wovon im Allgemeinen ein Drittel gleichzeitig auf der Reise ist. Im Sommer ist der weitaus größte Theil dieser Brüderschaft beständig ans der Durchreise , wenn die Witte-runas-und sonstigen Verhältnisse einigermaßen normal sind. Die durchschnittliche Meilenzahl, welche jeder dieser Sommerreisenden täalick auf der Bahn zurücklegt, wird auf etwa 50 r r , r?? !!H. - 1 13 ..TU gei.azaJi. aiur niußic er als regerer Reisender jeweils ungefähr einen Dollar bezahlen. Man kann daher a en. daß 60.000 sommerreisende Hobos täglich im Ganzen für $60,000 Fre, Transport herausschlagen. Und für die ganze Saison hätte man diese Aabl mit etwa 100 zu multipllaren! Freilich spüren die Bahngesellschafren dies noch weniger als Verlust, als der einzelne fahrende Stromer es als Gewinn verspürt. Auch muß bei dieser Rechnung in Betracht gezogen werden. daß für den Reise-Comfort des Stromers keinesfalls die regulären Preise maßgebend sein dürften. Und auch der professionelleStromer ist noch nicht vollständig unempfindlich für Comfort geworden! Gelegentlich solcher verschämten Rei s:n verschwinden hin und wieder auch Waaren, die auf der Bahn befördert worden sind, doch darf gesagt wer den, daß unsere wirklichen Tramps selten etwas Werthvolles sich zu Ge müthe führen, als etliches Obst aus Güterwagen und vielleicht Metall von unbenutzten Lokomotiven. 72.000 Tonnen Papier sind erforderlich zur Herstellung der Postkarten, die in den Vereinigten Staaten ia $ i n t m Jahre verbrauHt tArden.
Glne Tarantel im WhiSkn. . Eine so ungewöhnliche Aufklärung hat ein Mord, der vor länger als fünf Jahren auf einem Zuge der St. Louis & San Francisco Eisenbahn verübt i . L i. r m m 44
woroen uno oenen pser ein Valo-, blut Cberokee Namens !tf rn Black-! blrd war, erfahren, daß die diese Bluttyat begleitenden Umstände wohl be kannt zu werden verdienen. Der Ermordete war ein Bewohner der Ortschaft Vinita im Indianer - Territorium und galt allgemein als ein ruhiger Mensch, dem man nichts Böses nachsagen konnte, in Wirklichkeit aber war er ein heimtückischer Meuchelmörder und Räuber, den schließlich die Nemesis ereilte. Wie alle Indianer war er vom Spielteufel besessen und nicht leiten verlor er am grünen Tische erhebliche Summen Geldes, deren .Herkunft selbst seinen Freunden ein Räthsel blieb. Es war um die Zeit des 1. Februar 1895, als Vlackbird plötzlich verschwand und etwa eine Woche später in einem leeren Eisenbahnwagen in Sprlngsield, Mo., die Leiche eines Indianers mit drei Kugeln in der Brust gefunden wurde. Der Todte war unzweifelhaft mit Vlackbird identisch und wurde auf dem Armen - Friedhof bestattet, nachdem der Coroner seinenJnquest abgehalten hatte. Daß der Indianer das Opfer eines Mörders geworden war, lag klar zu Tage, doch vermochte Niemand auch nur eine wahrscheinliche Theorie für den Hergang der Blutthat vorzubringen ja, es ließ sich nicht einmal feststellen, wo der Mord verübt worden war. 2ifc demselben ein Kampf vorausgegangen war, ließ sich aus der Lage des Körpers nicht solgttn. Da es sich nur um einen unbekannten Indianer handelte, ließen die Behörden von Springfield die Sache bald fallen. Blackbird's Angehörige forschten vergeblich nach dem Verbleib des Verschwundenen und nach Verlauf eines Jahres beschlossen sie. seine Hinterlassenschaft, die aus Land, Haus undHof bestand, zu theilen, aber dabei stießen sie auf Schwierigkeiten und die Erbschaftssache schwebt jetzt noch in den Gerichten. Dieser Tage nun hat ein früherer Schauspieler Namens George A. Villere dem IndianerCommissär William A. Jones und dem Land - Commissär des IndianerBureau Charles F. Larabee die Ermordung des Indianers, bei welcher er selbst zugegen gewesen, in allen Details geschildert. Als Grund, weshalb er über die Blutthat bisher geschwiegen, gab Villere an, daß schon die bloße Erinnerung an dieselbe, die ihn vorzeitig zumGreise gemacht, ihn in eine schwere Gemüthserregung versetze und er auch jetzt noch geschwiegen haben würde, wenn nicht eine Zeitung die Angelegenheit erwähnt hätte. Villere befand sich auf einer Eisenbahnfahrt ü. la Tramp, als er unfreiwilliger Zeuge des Mor des wurde. Ich gehörte, erzählte er. einer Theatertruppe, die in El Paso, Texas. Schiffbruch gelitten hatte, an und war genöthigt, vie ein Landstreicher heimwärts zu ziehen, da es mir an Geld zur Bezahlung der Eisenbahnfahrt gebrach. Wenn es anging, versteckte ich mich auf Güterzügen und wurde ich, was oft geschah, auf einer Station entdeckt und verjagt, dann suchte ich Wirthschaften auf. wo ich die Gäste mit Gesang und Tanz unterhielt, um wenigstens etwas zum Essen zu bekommen. In dieser Weise kam ich bis Muscogee, I. T., und dort gelang es mir im Finstern in einen offenenWaggon zu klettern. Als ich hineinstieg, trat ich einem Manne in das Gesicht; dieser überhäufte michmit einer wahren Fluth von Flüchen, ließ sich aber bald beruhigen. Es war ein Cowboy, der aus dem nördlichen Texas sich auf dem Wege nach dem Osten befand, um dort seine Ersparnisse zu verjubeln; trotzdein er mit Geld wohl versehen war. reiste er wie ein Tramp, da er der Eisenbahn keinen Cent zukommen lassen wollte. Es war bitter kalt, wir kauerten dicht beieinander und so schlief ich ein, um auf einer andern Station, wo die Locomotive Wasser einnahm, aufzuwachen. Leise kroch dort ein dritter Mann, der einen eigenthümlich grun zenden Laut ausstieß, in den Waggon. (53 ist ein Indianer flüsterte der Cowboy mir ln's Ohr. Als der Zug sich wieder inBewegung gesetzt hatte, redete der Cowboy den Ankömmling in der Cherokeesprache an und dieser antwortete auf Englisch, daß er nur bis zur nächsten Station wolle. Saft Du eine Flasche? fraate der Cowboy weiter und mit ei nem bejahenden Grunzen zog der Indianer eine solche hervor. Wir langten beide zu gleicher Zelt nach der Flasche und ich bekam sie zuerst in die Hand, doch wurde sie mir von dem Cowboy entrissen, ehe ich trinken konnte. Ohne ein Wort zu äußern, zündete dieser ein Streichholz an und blickte scharf auf den von der Flamme heu beleuchteten Whisky. Plöklich ging ein Ausdruck des Entsetzens über sein Gesicht, krampfhaft preßten sich seine Lippen zusammen und ehe ich mir diese Erregung erklären konnte, krachten drei Revolverschüsse. . In der Meinung, es mit einem Wahnsinnigen zu thun zu haben, flehte ich ihn an, mich Nicht zu todten, aver seine Antwort war nur ein heiseres Ruhig!", indem er mich aleickzeitia zu Boden drückte. Wie lange ich in dieser Stellung verblieb, weiß ich nicht; nur erinnere ich mich an das unheimliche Röcheln des Jndla,nerZ. Der Cowboy hielt wahrend dn ganzen Zeit den Revolver in der Faust und sagte schließlich zu mir: Das ist sein Letztes, er wird unö nichts mehr zu leibe thun. Dann zündete er ein Streichholz an und leuchtete dem Todten in's Gesicht. Weiter brauste der Zug durch die Nacht und viele Meilen vom Ort der That hielt er endlich an. Als ich mich aus dem Waggon schleichen wollte, hielt mich der Cowboy mit rauher Faust zurück, indem er sagte: Du bleibst bei mir, und es ist Dein Tod, wenn Du mich verräthst! Zusammen gingen wir in ein Hotel, teo er mich mit Speise und Trank re-
qalirte. Dann klärte er mich über die Blutthat auf. Er hatte bei der Bereit. Willigkeit des Indianers, ihm Whisky zu geben, Argwohn geschöpft und beim Ausleuchten des brennenden StreichHolzes in der Flasche eine Tarantel bemerkt. Sobald eine solche in Alkohol gesetzt wird, gibt sie ihr Gift von sich
und der Genuß des (setranls wlrll unfehlbar tödtlich. Der Indianer wollte uns mit dem Whisky vergiften und dann berauben, doch vereitelte der Revolver meines Freundes dieses sinstere Vorbaben. Um mich am Ausplaudern zu verhindern, nahm mich der Cowboy auf ein Zimmer und als er mick betrunken aemacht hatte, brachte er mich zu Bett. Am folgenden Morgen war er vercywunven, nacyoem er die 5)0telrechnuna bezahlt hatte; auf einem Tischchen neben meinem Bette hatte er ein Zehndouars noivttua zurückgelassen, nebst einem Zettel Mit folgendem Inhalt: Leb' wohl, und traue nie einem Indianer!" Auch ein isersuchts.Bentil. Es ist einem texanischen Gerichtshof vorbehalten geblieben, eine gewisse Art von Einhaltsbefehlen" bis zu einem Grade zu entwickeln, von welchem man sich bis vor Kurzem nichts träumen ließ. Doch haben leine Corporationen etwas mit diesen Einhaltsbefehlen zu schaffen, weder seelenlose, noch seelenvolle. Hatte da ein gewisser Morris eine bessere 5)älfte, auf die er außerordentlich eifersüchtig war, weil sie mit einem früheren Bekannten Namens Warfield in gewöhnlicher freundschaftlicherWeise weiterverkehrte. Statt aber mit der Rehposten - Flinte loszugehen, ließ sich Morris vom Gericht einen Einhaltsbefehl besorgen, welcher Warfield verbietet, mit Frau Morris zu sprechen, an sie zu schreiben oder in irgend einer Weise mit ihr zu verkehren." Eines schönen Tages verletzte Warfield diesen Befehl, indem er zu Frau Morris sprach. straks zeigte ihn der Ehegatte an und obwohl er nicht beweisen konnte, daß Warfield irgend etwas Verfängliches gesagt, wurde dieser wegen Mißachtung des Gerichtshofes" prompt bestraft. Es wurde Berufung an eine höhere Instanz eingelegt; aber diese bestätigte den erstinstanzlichen Spruch. nicht mit Bezugnahme auf die Staatsgesetze, fondern auf die allgemeinen Grundgesetze der Gerechtigteit hin." Das mag für zwei Menschen mehr oder weniger lästig sein und von ihnen als unbillig empfunden werden, aber man bedenke, von wie epochemachender Bedeutung es sonst werden kkann. Man denke an die vielen Eifersuchts-Mord-trag'ödien, von denen wir Woche für Woche hören müssen. Wie viel humaner erscheint es da, den Weg des gerichtlichen Einhaltsbefehls zu beschreiten, wie viele Menschenleben könnten da geschont werden! Und warum sollte so etwas im Staat des einsamen Sternes allein möglich sein? Die allgemeinen Grundgesetze der Gerechtigkeit" sind doch wohl überall dieselben. Darum. es lebe das neue Eisersuchts - Ventil! Verbrecher au3 Räch,. Versuchten Vatermord, Brandstiftung und Selbstmord vereinigte der 33jährige Bauer Grothe zu Kikebusch in der Provinz Brandenburg in grauenhafter Weise, um einerseits der lange genährten Nachsucht gegen den Vater Genüge zu thun und anderseits, nachdem er sein Rachewerk vollendet, der Strafe zu entgehen. Ter junge Grothe hatte einem Kricgerfest in Woltersdorf beigewohnt und war am Morgen von dort betrunken nach Kikebusch heimgekehrt. Er wollte die Pferde anspannen, um auf's Feld zu fahren. Sein Vater wollte dies nicht zugeben. Du bist betrunken," sagte er, es wird der 5Znecht fahren". Zwischen Vater und Sohn entstand nun ein heftiger Streit. - Plötzlich ergriff Grothe, von wahrer Berserkerwuth befallen, eine Düngergabel, stach mit derselben das ihm zunächst stehende Pferd nieder, dann ging er mit der Gabel auf seinen Vater los, stach ihm mit derselben ein Auqe aus und versetzte ihm auch einen Stich in die Brust. Blutüberströmt sank der Mann nieder. Der zur Hilfe herbeigeeilt? Unecht wurde auch von Grothe thätlich angegriffen, wehrte jedoch kräftig ab. Hierauf rannte Grothe wuthentbrannt, angeblich um die Gendarmen zu suchen. davon. Thatsächlich schlich er sich aber auf den Heuboden des väterlichen Hauses und setzte diesen in Brand. Bald flackerten die hellen Flammen empor, im Orte wurde die Sturmglocke geläutet und d!e Feuerwehren von Eichwalde. Schmöckwitz, Woltersdorf und Miersdorf erichienen aus dem Brandplatze. Aus der unterhalb des Heubodens befindlichen Stelle, welche ebenfalls vollständig niederbrannte, konnten die Thiere nur mühsam gerettet werden. Bei den Ausraumungs arbeiten machte die Feuerwehr die ent setzliche Wahrnehmung, daß Grothe, welcher den Brand gestiftet hatte, selbst in den Flammen den Tod gefunden. Von seinem Körper war nur noch der halbverkohlte Rumpf vorhanden. Es lag offenbar in der Absicht Grothe's, auf diese Welse einen Selbstmord aus zuführen. Der Vater Grothe's. wel chem sich das Mitleid der ganzen Einwohnerschaft von Kikebusch zuwendet, lieat schwer krank darnieder. Die Katastrophe bildete den schrecklichen Ab schluß der seit Jahren zwischen Vater und Sohn bestandenen Zwishgleüen. Nothwehr. Richter (zum Angeklagten, einem stammigen Bau ernknecht): Sie haben gehört, daß Sie beschuldigt sind, dem Obermeier Sepp im Wirthshaus mit einem Maßkruge eine lebensgefährliche Verletzung beigebracht zu haben. Was können Sie zu Ihrer Entschuldigung vorbringen? Niedertupfer Schorfchl: Ja no' Herr G'richtshof, wia da Sepp auf mi' zua'komma is, hab r nur 'denkt: r muß do aa a blsl in Nothwehr han i WW-.
Ver schwerfällige Major. LonFreiherrnv. Schlicht. Die Zeit der .militärischen Besichti gungZreisen ist da. Besichtigungsrei' sen sind Geschäftsreisen mit Reise und
Tagegeldern und der militärische Ge schä'ftsreisende" steht sich dabei nicht schlecht, er kommt nicht nur auf seine Kosten, sondern hat noch einen Thaler und acht Groschen übrig. Die Armee muß jung erhalten werden und so besteht die Aufgabe des militärischen Geschäftsreisenden darin, sie zu verjüngen, id est, so und so Viele abzuschlachten. Wer den Abschied erbalten soll, das bestimmte früher der Tivisions-Eom-mandeur der schrieb direkt an das Militärcabinet und dann hatte der Betreffende ausgelitten. In der allerletzten Zeit ist eS anders geworden; der DivistonZ-lzommandeur lnuß dem Eominandirenden jetzt melden, wen er zum Abschied einreichen will und wenn die höchste Excellenz nicht ganz der Ansicht ihres Eollegen ist. kann sie ihm zurufen: Halt a biffele, wart a Bijjele, ich komme auf meiner Geschäftsreise demnächst hin und werde mir den nach Teiner Mcinung reifen Apfel daraufhin ansehen, ob er wirklich gepflückt werden muß und wenn er auch nach meiner Mei nung gepflückt werden muß, na, dann pflücken wir ihn.Ein solcher Apfel war der Major von Redschütz. Er war Offizier ge worden, weil schon seiue Urahnen Os fiziere waren, dann aber auch, weil er zu keinem anderen Beruf die nöthigen geistigen Fähigkeiten besaß. Zum ieutenantfpielen langte sein bischen Verstand gerade noch. Zwar fiel er beim Offiziersexamen drein al durch, aber die Gnade des Königs verlieh ihm dennoch die Epauletten. Nach siebzehn langen Jahren erwachte Redschütz eines Morgens und war Hauptmann: er, der bis dahin, theils wegen angeborener Tösigkeit", theils aber auch in seiner Eigenschaft als Un tergebener, immer dümmer gewesen war als die Herren Kompagnieschefte", war nun plötzlich über Nacht ebenso klug geworden, wie diese es zu sein glauben purclou, ich meine natürlich, wie diese es sind. Redschütz war keine Leuchte der Wis senschaft, ach nein! Als er geboren war, hatte er vergebens se'.ne Stirn den Musen zum Kuß angeboten er hatte sich damit begnügen müssen, daß seine Mutter ihn aus die Schulter küßte, weil sie dort einen entzückenden" kleinen Lederfleck entdeckte. Er war dumm geboren und hatte nichts zugelernt woher soll da die Weisheit kommen? Oft . dachte er daran, sich für zehn Pfennig Klugheit in zwei Tüten bei dem Krämer holen zu lasten, aber da er so wie so ein armer Schlucker war, sparte er das Geld. Es ging auch so: er hatte Glück, sein Schwein war sogar so groß, daß er eines Morgens erwachte und Major war. Als er die Nachricht seiner Beförde cung erhielt, entfuhr ihm das Wort: Wer hätte das von mir gedacht!" Kein Mensch, er selbst am allerwenigsten. Ter neu ernannte Major setzte die ganze Garnison in berechtigtes Erstaunen durch das, was er nicht leistete und seine Vorgesetzten befanden sich aus nahmsweise einmal wieder in der Lage, sich nicht genug wundern zu können. ffür so dumm hatten sie ihn denn doch nicht gehalten. Aber anstatt, daß sie eingestanden, sich in der Beurtheilung des Untergebenen geirrt zu haben, behaupteten sie, Redschütz müsse sich als Lieutenannt und als Hauptmann verstellt haben. Er hatte, wie man zu sagen pflegt, den Klugen markirt". Ter Oberst sprach mit dem General, der General mit dem Tivisionskom mandeur, dann sprachen sie noch ein mal mit einander in der umgekehrten Reihenfolge und dann sprach der Oberst mit dem Major von Redschütz und fragte ihn ob er nicht Lust habe, Bezirlsoffizicr zu werden, es seien gerade jetzt so schöne Stellen frei." Das sagt man immer, das wußte Redschütz und so sagte er Nein!" und bei dieser Antwort blieb er selbst dann, als der Oberst ihm die Stellung eine Bezirksofsiziers als die begehrenswert theste in den fünf Welttheilen schilderte. Und gehst Du nicht willig, so brauch ich Gewalt", dachte der Oberst. Er schrieb dem Divisionskommandeur auf dem Instanzenwege einen Brief und theilte dem hohen Herrn die Bock bcinigkeit des Majors mit und der Ti Visionskommandeur schrieb an den kom mandirenden General: er habe den ganz besonderen Vorzug, in seiner TiVision iinen Major zu besitzen, der un bedingt abgeschlachtet werden müsse, er bäte den Kommandirenden hierzu um seinen Segen. Als die höchste Excellenz diese letire d'arnour erhielt, hatte sie gerade ausgezeichnet zu Mittag gegesjen und rauchte eine wundervolle Upmann. In solchen Momenten sind auch die höchsten Excel lenzen gut gelaunt und so schrieb er denn zurück: Ganz so schlimm, wie Sie es schildern, wird es wohl nicht sein. Ich komme zur Bataillonsvor stellung da werden wir dem Herrn etwas auf den hohlen Zahn fühlen. Wenn denn! Da bin ich ganz Ihrer Ansicht.Auf dem Instanzenwege wurde Redschütz von dem Inhalt dieses Schrei bens in Kenntniß gesetzt und noch einmal legte der Oberst ihm nahe, frei willig zu gehen, aber auch jetzt war alles Llebeswerben umsonst. Redschütz blieb; mit den silbergewirk ten Raupen war eine Art Größenwahn sinn über ihn gekommen. Nun, da er Major war, wollte er eS auch bleiben. Bis jetzt hatte er nur nichts geleistet, weil die Vorgesetzten ihn nie daS aus führen ließen, was er angeordnet hatte, sondern ihn immer mit ihren Ansichten und Bemerkungen unterbrachen bei der Vorstellung war das anders, da bekam er seinen Austrag, den er selbst, ständig auszuführen hatte. Na, und da wollte er ihnen schon zeigen, daß es viele Stabsoffiziere in der Armee gäbe. die. wenn aucd nickt gerade diterrj
so doch wenlgsicn5 ebenso dumm waren wie er. Excellenz mochte nur kommen. Und Excellenz kam. Aber Excellenz kam nicht allein. Im Gefolge des ho. hen Herrn befand sich der öhes des eneralttabes des Armcekorvs. Und
dieser Herr führt den lieblichen Beina-! ' .!fl. f ' J. 'j.l U men: -irr muiiariiaje a;umiujiet. Selbstverständlich kamen auch noch einige Adjutanten mit. Die sind im mer da, wo es nichts zu thun, wohl aber etwas zu sehen gibt. Diese Adjutanten führen, wenn der Ebef des Stades sich rn ihrer Nähe auskalt, den Beinamen: Die Gehilfen des Scharsrichters." Das Bataillon stand, als die hohen und höchsten Herren kamen, in ParadeAufstellnng, der Herr Major hatte sich die erste Garnitur, seinen allerbesten Anzug angezogen, wie sich das für einen Soldaten, ocr in den Kamps zieht, gehört. Und ein verzweifelter Kainpf, Einer gegen Biele, würde es werden, das sagte er sich selbst. Das Bataillon stand tadellos und der Kommandirende machte ein ver wundertes hm, hm!" Und dieses hm, hm" Pflanzte sich fort bis zu dem Herrn Oberst, der es nicht weiter geben tonnte, sondern es herunterschluckte und sich dabei derartig verschluckte, daß sein Adjutant ihn auf den Buckel klopfen mußte. Adjutanten sind wenigstens zu etwas zu gebrauchen. Auf eine solche vorzügliche erste Aufstellung" war man nicht vorbereitet geWesen und so entfuhr dem Kommandi renden denn ein Sehr gut!" Zu spät sah er ein. daß er dies eigentlich nicht Hütte sagen dürfen, und der Divisionskommandeur warf seinem Vorgesetzten, soweit dies überbaiipt bei der Disciplin und Subordination möglich ist, einen leise tadelnden Blick zu. Nun kam der Parademarsch. Wie singt doch Hölty: Ueb' immer den Parademarsch, Bis an Dein kühles Grab Und weiche keinen Finger breit Von Teiner Richtung ab." Die Richtung war tadellos und die Kerls und die Herren Kerls warfen die Beine, daß es eine wahre Freude war. Excellenz war ..starr" und diese Starrheit" pflanzte jich fort bis zum Gaul des Herrn Oberst, der absolut nicht von der Etelle wollte, als nun das SchuIererzZeren seinen Ansang nahm. Äz)er jemals die Marichbcwegungen eines Bataillons zu Fuß mitgemacht hat. weiß, daß dieselben unter tausend Fällen neunhundcrtneunundneunzig Mal nicht klappen. Heute aber trat j der tausendste Fall ein. Der Kommandirende zuckte mit den Achseln und dieses Achselzucken pflanzte sich fort bis zu dem Herrn Oberst und der stieß mit seiner Achsel seinen Adjutanten derartig an, daß sie beinahe Beide vom Pferde gefallen wären. Bravo", lobte der Kommandirende. So geht das nicht weiter", dachte der Tivisions-Kommaildeur und mit den Schenkeln, aber ohne Sporen man kann nie wissen, ob solcher Besichti gungsgaul" nicht entsetzlich kitzlich ist drängte er sein Pferd naher an den Kommandirenden heran. Seine Nähe sollte den Vorgesetzten daran mahnen, daß er nicht zu viel loben dürfe. Nun aber naht sich das Malheur, Denn dies Getränke ist Liqueur sprach da die Stimme des Scharf' richters. Das Gefecht begann. Ter Ehef deS StabeS sah mit scharfen Augen hin, um die Fehler, die aemacht würden. seinem hohen Herrn melden zu können. Aber noch sah er lerne. Der Oberst, der den Gefechtsaustrag gab. hatte besohlen, em gesurchtete Tesile zu stürmen. Die Sache konnte der Major schon deshalb nicht richtig lösen, weil kein Statege der Welt in der age war, das Denle zu überschrei ten, es war für Truppen überhaupt un einnehmbar. Der Brigade-Kommandeur und der Divisionskommandeur nickten dem Oberst beistimmend zu: Da muß er r s k. - m ncy oas isenia orecyen. Wenn der Major es fertig bringt, den Auftrag auszuführen, laste ich ihn vorpatentiren", sprach da der Kommandirende und das war gerade kein Lob für den, der den Auftrag gegeben hatte. Bald darauf ließ der Kommandirende Halt" blasen, das Gefecht und damit zugleich die Vorstellung waren zu Ende. Nun sollte die Kritik kommen, die war sehr schwer, denn es war Alles tadelloS gewesen. Ter Divisionskommandeur ahnte, waS in der Brust der höheren Excellenz vorging. Er leistet sonst aber wirklich garnichts Excellenz", sprach der Divisions. kommandsur, er hat heute, wenn ich mich so ausdrücken darf, seinen beau jour gehabt. Excellenz kennen ja wohl auch das Sprichwort von den größten Kartoffeln. Excellenz dachte einen Augenblick nach: Mir ist so, als ob ich davon schon gehört hätte aber ich kann mich im Augenblick nicht darauf besinnen richtig, nun füllt es mir ein, es handelt sich da um den Esel, dem zu wohl ist ach nein, nun weiß ich, der unbegabte Bauer, natürlich, natürlich! Leistet der Major sonst wirklich so wenig ?" Absolut nichts, Excellenz, noch weniger als absolut nichts, er hat heute Glück gehabt, kolossales Glück. Voila tout, wenn ich mich mit Eurer Excellenz Erlaubniß so-ausdrücken darf. Excellenz haben vielleicht die Güte, auch ein mal den Herrn Brigade-General und den Herrn Oberst zu befragen." Und Excellenz hatten die Güte da. zu hatte er ja die Geschäftsreise unter nommen. Unterdeß hielt der Herr Major neben den Offizieren seines Bataillons und wartete auf den Offiziersruf zur Kritik. Stolz schwellte seine vorschriftsmäßig auswattirte Brust, und immer und immer wieder sagte er sich: Das haft Du gut gemacht!" Da sah er plötzlich, w'.e der Komma dirende sein Pferd in Bewegung setzte und davon ritt. Alle Loraesedten rit
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ONE GIVES RELIEF.
ftn hinter der höchsten (5rceUenz her, nur nicht der Herr Oberst. Ter näherte sich der Truppe und sagte: Excellenz hat mich beauftragt, dem Batalllon zu sagen, das; es sehr gut excrzirt hat." Tann eilt auch er davon. Warum sagt Excellenz uns das nicht selbst?" fragte sich der Herr Major. Wäre er nicht so thöricht gewesen, so hätte er sich selbst die Antwort geben können, die da lautete: Tadeln konnte er nicht, loben konnte er unter Berücksich tigung der besonderen Umstände auch nicht, da sagte er lieber garnichts." Gar keine Kritik ist auch eine, das mußte dcr .'kaior von-Redschütz ersahrm. als er einige Wochen später, obgleich er sich verschiedentlich mit einem energischen Wem" dagegen gewehrt hatte, BezirkSoffizier wurde. Er ärgerte sich maßlos darüber darum kümmern sich die Vorgesetzten aber nicht, denen ist es lieber, daß die Untergebenen sich ärgern, als daß sie sid) selbst ärgern. Beim Militär muß man bekanntlich bei dem Ererzircn auf seine Bordcrleute und auf seine Nebenleute Nücksicht nehmen, aber trotzdem ist sich jeder selbst der Nächste. Major von Redschütz war erledigt wie konnte er aber auch nur so dumm sein, nicht zu gehen, wenn man es wünschte? War er so dumm, daß er nicht einmal wußte, daß der Gegensatz von ich gehe nicht" nicht ich bleibe" heißt, sondern ich werde gegangen"? Was der Mensch nicht weiß, muß er lernen, wenn nicht durch die Theorie, dann durch die Praxis und so wurde er gegangen". ileiulescat in pace! Der neueste Teint. Die Franzosen haben von jeher eine entschiedene Vorliebe für blasse Schönheiten bekundet. Rosige Wangen, die ihr Vorhandensein keiner Kunst vtrdankten, fatd man wohl ganz hübsch, aber zu einem idealen Frauenantlitz gehörten sie nicht. Jetzt trachten sämmtliche Damen der exclusiven Geseschaftskreise von Paris, ihr Gesicht so bleich wie möglich erscheinen zu lassen. Da die natürliche Blässe in den meisten Fällen einen unschönen Anflug von Grau oder Gelblich hat, ist es selbstverständlich, daß man seine Zuflucht zu milchigem Toilettenwasser, Puder oder gar Schminke nimmt. Nicht der geringste Hauch von Nöthe an Kinn oder Wange darf sichtbar bleiden, dafür aber müssen die Lippen ein leuchtendes Roth aufweisen, und von den Augen verlangt man, daß sie das geisterhafte Gesicht mit schier überirdischem Glanz überstrahlen. Daß auch in diestr Beziehung die Kunst ihr Möglichstes thun muß, um den Anforderungen der launischen Modegöttin zu genügen, ist wohl begreiflich! Diplomatisch. Frau: Gut. Du sollst den Hausschlüssel mitlrieg'n, daß d'n Deinen Betanntcn zeigen kannst bist Du aber um Zehn nicht wieder heim, leg' ich mich zu Bett und bäna' .die Sverrkett vor." Eine Gewaltkur. Nun. wie geht's, alter Freund?" Na. ich danke, ich nehme letzt Moorbäder!" So! Du sollst wohl mit Gewalt moralisch gebessert werden?" Da könntest Du ja Soolbäder nehmen, um recht solide zu wer?Z" .
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